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Jahrgang.
119. Jahrgang
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WiLLmsch, den 14. Apri'
stern hat vor dein Schöffengericht Berlin-Mitte
billionenhafte gegangenen Zerpulverung der
Mark gelungen sei, das müsse doch in Frankreich,
wo die Währung ja noch immerhin einen faßlichen
Wert hat (etwa wie unsere alte Mark 1918), ein
leichtes sein. Sie übersehen zweierlei: erstens die
Verpflichtungen, welche Deutschlands Landwirt
schaft und Industrie zur Fundierung der Renten
mark auf sich genommen haben und noch heute
erfüllen; zweitens: die internationalen Beschrän
kungen, die Deutschland sich gefallen lassen mußte
und gefallen lassen mutz. Wenn man in Frank
reich aus zeitweilig mit dem Gedanken eines Da-
wesplanes getändelt hat, so würde man doch im
Ernstfall davor zurückschrecken, sich dieser strengen
Kur zu unterziehen. An die Notwendigkeit einer
internationalen Finanzkontrolle — die praktisch
ohne Rüstungskontrolle nicht denkbar ist — wagt
hier niemand zu denken. Vor der Hand wird man
sich einige Zeit mit dem Eouerezept behelfen und
sich vormurmeln: „Es geht mir in jeder Beziehung
täglich besser!" Eine solche Autosuggestion ist nun
keineswegs ganz zu verschmähen,' sie vermag wohl
den Kurs des Franken eine Zeit zu halten. Bloß
— sie hilft leider nichts gegen Syrien und Ma
rokko und auch nichts gegen die internationale öf
fentliche Meinung, die zuletzt in Währungsfragen
der ausschlaggebende Faktor ist.
Es kommt dazu, datz man in Frankreich große
Furcht vor der zur Stabilisierung nun doch einmal
unerläßlichen Deflationskrisis hat. Der Export
geht beim niedrigen Frankenstand vorläufig sehr
gut, die Fremden mit guten Devisen kommen gern
in's Land, wo sie billig leben. Dabei kommt Frank
reich sein reichlich die köstlichsten Erzeugnisse für
Keller und Tafel spendender Boden zugute. Die
Inflationskrisis verlauft milder als sie im aus
gepowerten und ausgehungerten Deutschland des
entsetzlichen Jahrfünfts 1918—1923 verlaufen
konnte. Aber sie ist da — der Frank schwebt, aber
kein Zauberer kann ihm vor Sturz und Aufprall
bewahren.
der Prozeß gegen Kutisker-Holzmann begon
nen. Kutisker erlitt zweimal einen Ohn
machtsanfall.
llfsolinr hat in einer neuen Rede in Tripolis
abermals auf Italiens Machtpolitik im Mit-
Ruffenfemdliche Anweisungen Tschangtsolins. — Die letzten verzweifelten
Anstrengungen der Kuomintschuntruppen.
Auch TWngAins Armee in Anmarsch.
WTD. London. 12. April. Die „Daily Mail"
berichtet aus Tokio, das japanische Auswärtige Amt
babe erfahren, daß alle Verbindungen n fit Peking
abgeschnitten seien und das Kriegsiecht in Peking
verhängt worden sei. Tschangtsolins Heer nähere sich
Peking.
Eine Meldung aus Dairen in der Mandschurei
besagt, daß ein Komplott zur Ermordung Tschangtso
lins aufgedeckt worden sei, in das die Sowjetregierung
verwickelt sei. Die Verschwörer hätten in Uhren ver
steckte Bomben aus Wladiwostok nach Mukden einge
führt. Tschangtsolin habe die Ausweisung des russi
schen Bizekonsuls in Mukden, sowie verschiedener
Sowjetagenten an der chinesischen Ostbahn befohlen.
Er habe auch dem russischen Botschafter in Peking,
Karachan, telegraphisch angeraten, die Hauptstadt zu
verlassen, da nach Pekings Einnahme seine sofortig«
Verhaftung erfolgen würde. Die chinesisch-russischen
Reibungen in der Mandschurei sollen zunehmen.
Peking, 1?. April. Die Kuomintschunarmee hält
die Linien gegen alle Angriffe, die verlustreich abge
schlagen wurden, und zwar trotz des drohenden, vor
läufig aber noch nicht fühlbaren Munitionsmangels.
Stündlich erwartet man die Antwort Wupeifus.
Der Ehina-Korrestondent des „Daily Telegraph"
berichtet über die Ereignisse in Peking, daß der Sturz
der Negierung ohne Blutvergießen vor sich gegangen
sei. Kuomintschuntrnppen hätten die Residenz des
Präsidenten Tuantschijui umzingelt und die Wachen
gefangen genommen. Tuantschijui soll nicht gefangen
genommen worden sein, sondern ans der japanischen
Botschaft Schutz gesucht haben. Wie der Korrespondent
aus zuverlässiger Quelle erfährt, ist ein Briefwechsel
zwischen General Feng, Litschinglin, der dem Heere
Tschangtsolins angehört, und Kuofunling aufgedeckt
worden, aus dem hervorgeht, daß Litschinglin an dem
Angriff Tschangtsolins kn Mukden im Dezember be
teiligt war. Falls dieser Bericht auf Wahrheit beruht,
wird Tschangtsolin kaum wagen können, der Bildung
einer Koalitionsregierung zwischen Wupeifu und den
Klic-teinschunführern Widerstand entgegenzusetzen. Es
erhebt sich aber die Frage, wie gewisse fremde Staa
ten zu der neuer Situation in China Stellung nehmen
werden. Dabei handelt es sich vor allen Dingen um
Japan. Japan war bisher stark an der Aufrechter,
Haltung der Machtstellung Tschangtsolins interessiert,
der als Befehlsliaber in der Mandschurei das Ein-
dringen Sowjetrußlands in die japanisch« Interessen
sphäre verhinderte. (Wupeifu dagegen wird bekannt
lich von England gefördert, das sich anscheinend durch
ein Bündnis Wupeifus mit der bisher als sowjet
freundlich gellenden chinesischen Nationalarmee —
Feng — eine Zurückdämmung des sowjetrussischen
Einflusses in Ehina verspricht. Schriftl.)
(Siehe auch unter Neuesten Nachrichten.)
teļmcer angespielt.
französische Regierung hat gegen das
italienisch-britische Abkommen betreffend die
Teilung Abessiniens in eine britische und ita
lienische Wirtschaftszone protestiert,
rngtfolin, der Parteigänger Japans, der eben
so wie Wupeifu, der Parteigänger Englands,
vge Peking steht, hat einig« rusienfcindliche
Neue MàmrMîffe auf die AuvtWl.
TU. London, 13. April. (Eigen. Funkmeldung.)
Die Meldungen aus Peking besagen, daß das Geschütz
feuer im Süden und Osten Pekings während der gan
zen Nacht andauerte. Eine Reih« von Ausländern,
die sich gestern morgen im Automobil von Peking nach
Tientsin begeben wollte, wurde 15 Meilen östlich von
Peking angehalten und zur Rückkehr gezwungen. Vier
Flugzeuge warfen gestern 18 Bomben auf Peking ab.
Nach chinesischen Berichten wurden durch den Bomben
angriff 23 Personen getötet und 18g verwundet. Das
Ziel des Angriffes war die Suivuan-Erfcnbahn. Unter
der Bevölkerung herrscht große Beunruhigung.
Dieser neuesten Meldung über die Kämpfe um
Peking, die, trotz der letzten verzweifelten Versuche
der Kuominschuntruppen, ihre Position um die Haupt
stadt günstig zu gestalten, im Zeichen einer sich wahr
scheinlich anbahnenden Verständigung Wupeifus n jt
den Knomintsàns gegen Tschangtsolin stehen, gehen
die folgenden Nachrichien vorauf:
Schacht
gefälligen
Anweisungen gegeben.
Koblenz sagte Reichsminister Marx, man dürfe
nicht mit dem Gedanken vollkommener Gewiß
heit einer Abkürzung der Wesatzungsfristen
nmen yavk.
I, gute und
Bille M«>"
»a zu wollt»
grooll i
ill Steves
inij 418.
s!I!Iiei!Wi!W*ķ
spielen.
einem Wiener Theater hat eine Demonstration
italienischer Studenten stattgefunden.
Pariser Dries.
Paris, 5. April 1926.
^ Man kennt die Geschichte vom Dachdecker, der
ļtt siebenten Stock abstürzt und im Fallen ruft:
^drläufig gehl's ja — wenn s nur so anhält!"
^selben Trost kann das Kabinett Briand-Perer
kann der französische Frank sich spenden: „Vor-
jşU'g geht's ja — wenn's nur so anhält!" Selbst
Freunde Briands sehen in seinem jüngst-n
-Flamentarischen Erfolg, der nach monatelangen
ampf«a zur Verabschiedung eines Budgets und
>»es Hünanzgefetzes geführt hat, keinen Sieg, son-
rn einen Waffenstillstand, vielmehr eine Waf-
llruhe. Wie es zu Weihnachten einen „Zucker-
ftckerftieden" gibt, gibt es diesmal einen „Oster-
Z^frieden". Tatsächlich ist das Fest, ist der
-Unfch Deputierten und Senatoren, in die
zu reifen von entscheidender Bedeutung für
Zustandebringen des Finanzkompromisses ge-
Die Regierung atmet auf, sie hat Ruhe
sn Parlament — aber wird der Frank Ruhe
wird er stch von Herrn Peret stabilisieren
rh Möglicherweise werden die nächsten Wochen
Stillstand des Sinkens, vielleicht sogar eine
Hebung bringen. An eine ernsthafte und
az^knde Befestigung der Währung könnten wir
kur dann glauben, wenn die ernsthaften und
b^^ftden Gründe der Schwäche dieser Währung
in *91 würden. Diese Gründe liegen vor allem
b^'fter die Kraft des Landes übersteigenden aus-
Ten Prestigepolitik, die sich gegenwärtig um
Punkte konzentriert: Marokko und Syrien.
ïie n -Marokko kommen Friedensgcrüchte, von Sy-
)'oigJ e il etlichen Tagen Gerüchte von kleinen Er-
züsir?' Aber an beiden Stellen haben die fran-
Truppen mit zähen Gegnern zu tun, in
Utn ? di« religiöse Sprungfeder immer wieder
sie heftiger aufzuschnellen droht, je mehr man
tvkko nutzere Gewalt zusammenpreßt. In Ma-
.^îrd die Verständigung mit Abd el Krim
^inds^ch die Anteilnahme der Spanier an den
^ Öligkeiten erschwert. Wenn der Eeneralresi-
fcL ° n Marokko. Steeg, auch zu erheblichen Kon-
% , e)1 an den Riffürsten Abd el Krim zu raten
1% ’ ° ìşi doch Primo de Rivera, der in Ma-
das Bestehen der spanischen Dynastie
1.’ ìnesweg« şir Nachgiebigkeit bereit.
Separatfrieden Frankreichs ist aber aus
ì, der Loyalität, der Politik und des Pre-
f o>si>.^b!feschloffen. Käme es dazu, fo würd« ein
^ŗawkreichs bei d. Stämmen wahr-
me ^ r şĢden als nützen — von der Ver-
"rft Spanien ganz abgesehen.
Adrien könnte man zum Frieden kommen,
tz "" ES nur mit den Drusen zu tun hätte.
J^ujenkampf hat das ganze Problem der
jdtufeņ.. Erwaltung aufgerollt: macht man den
Konzession eines Selfgovernement, so
* ' e ttg hEn Christen und Mohammedanern
y de», Ģ verweigern. Dann aber hätte man
Söafc f a ” 3en Mandat mehr Aerger und Last
S™ U"d Nutzen.
fikb„î Frankreich sich noch für lange Zeit
o-^rinist-sK.ftol şŞîn, seine militärischen und
damit Rüstungen einzuschränken. Wie es
ly* 1 ** will .^^Stabilisierung des Franken
^dnotigx.- ! rätselhaft. Viele Leute sind
,e meinen m, „Wunder der Rentenmark".
s Deutsschlond dann nach der ins
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Wttveifu vor Peking.
TU. Berlin. 12. April. Die „B. Z." meldet aus
Peking, Marschall Wupeifu sei in einem Panzerzuge
von Schon Hsintien. unmittelbar vor Peking, ange
kommen. Die Vereinigung seiner Armee mit den
Reglerungstruppen vollziehe sich verabredungsgemäß.
Die Soldaten Wupeifus würden die Kuomintschun-
truppen ablösen. Die Beziehungen Wupeifus und
seiner neuen Verbündeten zu Tschangtsolin würden
täglich gespannter.
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itj.)
3» «triune» Ä
! erhältlich. .
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Der letzte verzweifelte Versuch der
Kuomintschuns.
^ London, 12. April. Wupeisu hat immer noch nicht
auf die Einladung der Generäle der Nationalarmee,
nach Peking zu kommen, geantwortet. Wie die Blät
ter aus Peking berichten, wird es immer klarer, daß
der Staatsstreich in Peking, bestehend im Sturz der
Regierung durch die Kuor kntfchuns, ohne Kenntnis
Wupeifus vor sich gegangen ist, und daß er nichis
weiter als einen letzten verzweifelten Versuch der
Kuomintschuns darstellt. Die Bemühungen um eine
Berstöndignng mit Wupeifu werden fortgesetzt. Man
erwartet eine Verlegung des Hauptquartiers der
Nationalarmee nach Kalgan.
Wupeifu. so heißt es ferner, befindet sich untätig
bei seinen Truppen an der Slldwestfront in Hankau
und hat von der Kuomintschun-Partei die bedingungs
lose Unterwerfung gefordert, bevor er nach Peking
komme.
Ztttlienische Flottenmanöver
vvr Tripolis.
Reue imperialistische Rede Mussolinis.
^ TU- Rom, 12. April. Bor der Ankunft Muf-
folnus in Tripolis haben auf der Ueberfahrt neue
Flottenmanöver mit Angriffen der Torpedoboote
aus 3v9ll Meter Entfernung unter Deckung des
Rückzuges durch künstliche Nebelschwaden stattge
funden. Der Regierungschef hat die Kommandan
ten für das Gelingen der Manöver beglückwünscht.
Nach einem Besuch an den Gräbern der im
Kriege Gefallenen begab sich, wie aus Tripolis ge
meldet wird, Mussolini nach dem Rathause. Der
Bürgermeister überreichte ihm eine Schreibtisch
garnitur aus massiven: Golde und einen reich ver
zierten, arabischen Säbel mit dem Bemerken,
wenige Menschen verstünden wie Mussolini, die
Feder und den Degen zu handhaben. Mussolini be
suchte dann den Sitz des „Faszio", wo er die Be
grüßung des faszistischen Vertreters erwiderte; er
erklärte u. a.: „Ich wollte die Aufmerksamkeit der
Italiener auf das Land jenseits des M-rres lenken.
Ich wäre auch abgereist selbst, wenn meine Ver
wundung schwerer gewesen wäre. Dieser erste Tag
erfüllt mich mit Begeisterung, denn ich finde die
Italiener würdig des Italiens, das der Faszismus
schon bei dem Marsche auf Rom, der eine neue
Geschichtsperiode eröffnen sollte, gewollt hat. Es
ist nicht ohne tiefere Bedeutung, was ich hier an
den Ufern des Meeres sage, das Roms Meer war
und wieder Roms Meer wird."
Im Paläste des Gouverneurs fand ein Emp
fang statt, an dem alle Behörden teilnahmen.
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Der Rutî$ker-Proze$$ km begönnet!.
Die faulen Wechsel als Deckung.
Seine Ohnmachtsanfälle.
sam, daß das Gutachten von Prof. Krauß dahin geht,
daß Kutifker nicht absokut verhandlungähig sei.
Kutffkers Hausarzt überreichte ein At-tcsst, aus dem
hervorgeht, daß am 6. April ein großer Aderlaß bei
Kutifker vorgenommen werden mußt«, weil der Blui-
dvuck außerordentlich hoch war. Trotzdem fei sein Be
fund derart, daß auch nur feine Beteiligung an der
Verhandlung ärztlicherşoits nicht zu verantworten sei.
Nach längerer Befrasuirg der Sachverständiigen
erklärt der Borsttzeà im Einverständnis mit der Ber-
teidigjung, er weà jedenfalls versuchen, einige Stun
den die Verhandlung mit Kutisker zu führen und im
Bedarfsfälle Pausen eintreten lassen.
Dann wurden die Angeklagten über ihre Persona
lien vernommen.
Der Erössnungsbeschluß wirst sämtlichen Ange.
klagten vor, durch Betrug und Urkundenfälschung b«zw.
Beihilfe die Preußische Staatsbank um 14 30000» E.-
Mark geschädigt zu haben. Nach der Anklaseschrift hat
Kutisker bei der Staatsbank große Darlehen aufgenom
men. Er bekam einen langfristigen Lambardkredit und
ein lauşmdes Konto eingerichiet. Hauptsächlich wohl
mit Rücksicht am den immer niebr sinkenden Wert der
Kaufkraft des Geldes soll Kutisker die Kredite f«Hr
bald schon wett überzogen gehabt haben. Es war nun
Die MMonen-Schädigung der Staatsbank.
— Kutisker bestreitet. -
T.-A. Berlin, 12. April. Vor dom Schöffengericht
Berlin-Mitte begann heute vormittag der Prozeß ge
gen Kutifler-Holzmann und Genossen. Auf feine Frau
und seinen Arzt gestützt, betrat der Angeklagte Iwan
Kutisker den Gerichtssaal. Dr machte «inen gebroche
nen Diàuck. — Staatsanwalt Dr. Polzin teilte mit,
daß der Angeklagte Strrn flüchtig fei. Auf den An
trag des StMtsanwalts wurde die von Stern hinter
legte Kaution von 3000 M als der Staatskasse verfal
len erklärt. — Der Vorsitzende teilte zunächst mit, der
medizinische Sachverständige Pro!. Krauß habe erklärt,
Iwan Kutisker werde vernehmungsfähig sein, wenn
die Vernehmung mit der nötigen Schonung vorgenom
men werde. Das Gericht werde alle Rücksicht auf den
schwachen Gesundheitszustand Kutiskers nehmen und
abwarten, ob sich die Verhandlung aufrechterhalten
lasse. Der Vorsitzende betonte die Schwievigkeiten dor
Verhandlungen und die Gefahr, daß sie sich ins Ufer
los« verlieren könnten.
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°° *ŗU:
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igiesnsi‘‘| t
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Alwin"«
TU. Berlin. 12. April. Dem Reichstage ist
jetzt die vom Reichspräsidenten und Reichswehr-
minister unterzeichnete Entschließungsurkunde über
die Aussetzung der Verkündung des Gesetzes zur
Vereinfachung des Militärstrafrechts (Duellfrage)
zugegangen. Sie hat folgenden Wortlaut:
„Entschließung: Auf Grund des Verlangens
eines Drittels des Reichstages vom 18. März
Während der Festlogung der Gofchäftsdisposition
erlitt Kutisker plötzlich einen Ohumachtsansall. Der
bewußtlose Kutisker wurde von mehreren Justizwacht-
meistern zur Zeugenbank geführt, wo or sich langsam
erholte. — Rechtsanwalt Fuchs machte daraus ausmevk-