Full text: Newspaper volume (1928, Bd. 4)

UMiz m Mirs 
w lîĶŞîê- ui MiêÄumuiķr lîoiw 
Die am 3. Dezember 1828 erfolgten Ergänzungs-- 
bezw. Ersatzwahlen zur Industrie- und Handelskammer 
zu Altona haben folgendes Ergebnis gehabt: 
Im Wahlbezirk Altona in doc Wahlgruppe „In 
dustrie" in der Ergänzungswahl: Hans Menck-Attona, 
Johann Peter Lange-Altona, Direktor August Tietje- 
Altona; in der Ersatzwahl: Hans Korndörfer-Altona; 
in der Wahlhruppe „Großhandel" in der ErgLnzungs- 
wahl: Pankdirektor Karl Frahm-Altona; in der Er 
satzwahl: Adolf Börner-Altona; in der Wahlgruppe 
„Einzelhandel" in der Ergänzungswahl: Friedrich 
Kreutz-Altona: in der Ersatzwahl: Johs. Hamann- 
Altona-Blankenese. 
Im Wahlbezirk Kreis Pinnebcrg in der Wahl- 
gruppe „Industrie" in der Ergänzungswahl Stadtrat 
Wilh. Knecht-Elmshorn; Ersatzwahl: Johs. Schlüter- 
Elmshorn. 
Im Wahlbezirk Neumnüster in der Wahlgruppe 
„Industrie" in der Ergänznngswahl: Georg Köster- 
Neumünster. 
Im Wahlbezirk Rendsburg in der Wahlgruppe 
„Industrie" in der Ergänzungswahl: Direktor Herm. 
Eggers-Rendsburg. 
Im Wahlbezirk Itzehoe in der Wahlgruppe „In 
dustrie" in der Ergänzungswahl: Gustav Heesch-Jtzehoe. 
Im Wahlbezirk Bad Oldesloe in der Ergänzungs- 
wahl: Otto Wex-Bad Oldesloe. 
Im Wahlbezirk Meldorf in der Ersatzwahl: Willi 
P. Hardekopf-Meldorf. 
Kiek iii ke IcfuüiiüiWe. 
Tll, Essen, 3. Dezember. Die dem Arbeitgeber 
verband Nordwest angeschlossenen Werke geben durch 
Anschlag folgende Bedingungen zur Wiederaufnahme 
der Arbeit bekannt: 
1. Durch Beschluß des Arbeitgeberverbandes ist 
die Aussperrung Aufgehoben. 
2. Die Wiedersinstellung der Arbeiter erfolgt zu 
den alten Bedingungen unter Wahrung ihrer Rechte 
aus den früheren Arbeitsoerträg,rn nach Maßgabe der 
betrieblichen Möglichkeiten. 
3. Entlassungen aufgrund von Vetriebsstillegungs- 
anzeigen werden nicht berührt. 
4. Die Mitglieder des Avbeiterrates und Betriebs 
rates treten in ihre Aemter wieder ein. 
5. Nähere Bestimmungen über Art der Meldungen 
und Einstellungen in den Betrieben werden von den 
Werken selbst getroffen. 
Wiederaufnahme der Arbeit in der Nordwestgruppe. 
Die Belegschaft der Kruppschen Werke ist von der 
Verwaltung aufgefordert worden, sich am Dienstag 
zum Beginn der jeweiligen Schicht in den Betrieben 
einzufinden, Die Wiederannahme erfolgt dort nach 
Mäßig,abe der technischen Betriebsbereitschaft. Mit 
der Anheizung der Kesselanlagen ist bereits Montag 
früh begonnen worden. Die mechanischen Werkstätten 
können voraussichtlich am Dienstag bereits den vollen 
Betrieb aufnehmen. Damit kommt etwa drei Viertel 
der Belegschaft der Essener Werke wieder in Arbeit. 
Schwieriger gestaltet sich die Betriebsaufnahme in den 
Feuerbetrieben. Das Hochheizen der Martinöfen 
dauert je nach Größe mehrere Tage. Die Firma hat 
sich bereit erklärt, ihren Werkangehörigen den Ueber- 
gang durch die Gewährung von Vorschüssen sowie durch 
Stundung der fälligen Mietebeträge und der sonstigen 
regelmäßigen Abzüge zu erleichtern. 
Duisburg. 3. Dez. Im Duisburger Bezirk ar 
beiten in der Schwerindustrie wieder alle Hochofen 
anlagen der Rheinischen Stahlwerke. Borläufig wurde 
allerdings erst ein Teil der Belegschaften eingestellt. 
Nach Erledigung der Vorarbeiten sollen weitere Teile 
der Belegschaften in den nächsten Tagen wieder ein 
gestellt werden. Die Alfredhiitte in Rheinhausen der 
Firma begann bereits kurz nach Bekanntwerden des 
Beschlusses des Arbeitgeberverbandes über die Ocff- 
nung der Betriebe am Sonntagabend wieder niit der 
Arbeit. Die Maschinenfabriken werden erst am Diens 
tag wieder mit der Arbeit beginnen. 
» * I» 
Die àhgndlurMN 
im Verflarheilerslmk wàr gchhàķ. 
Dlie zur Beilegung des Werftarbeiterstreiks von 
neuem eingeleiteten Dermittlungsverhandlungen haben 
am Montag in Hamburg stattgefunden. Nach zehn 
stündiger Dauer der Beratungen, bei denen eine irgend 
wie wesentliche Annäherung der Auffassungen der Par 
teien nicht erreicht wurde, schlug der Schlichter den 
Parteien vor, die Streitigkeiten nunmehr einem be 
sonderen Schiedsgericht zu unterbreiten, das den Par 
teien einen unverbindlichen Vorschlag machen sollte. 
Der Vorschlag auf Einsetzung eines solchen Schieds 
gerichts wurde von Arbeitgeberseite angenommen, von 
Arbeitnehmerseite indessen abgelehnt. Somit sind die 
Verhandlungen von neuem gescheitert. 
Die Neuern im DeZemher. 
f t 0' Dezember ist der Steuerabzug vom Acôeîts- 
loyn berm Ueberweisungsversahren für die Zeit vom 
U>. bis uO. November und für die Zeit vom 1. bis 15. 
-iovember zu entrichten, wenn die für diese Zeit ein 
gehaltenen Lohnbeträge 200 3U{ nicht überstiegen ha 
ben und daher noch nicht abgeiührt sind. Am 5, De- 
jcmber nt auch die Erklärung über die Richtigkeit der 
im Neonat November einbehaltenen Beträge abzu 
geben. Am 20. Dezember ist die Lohnsteuer für die 
^eu vom 1. bis 15. Dezember beim Markenklebever- 
tahren. beim Ueberweisungsversahren nur dann zu 
entrichten, wenn die für die Zeit vom 1. bis 15. 
Dezember ein behaltenen Lohn.beträqe 200 US et-. 
teigen. 
Die zu Weihnachten und Neujahr zur Auszahlung 
kommenden Gratifikationen an Lohnempfänger unter 
liegen grundsätzlich dem Steuerabzug vom Arbeitslohn 
Eratisikationcn gehören zu den Betriebsuukosten und 
Ņ vom Einkommen des Gewerbetreibenden äbzngs- 
fähig. Sie bilden auch da. wo eine vertragsmäßige 
Verpflichtung zu ihrer Zahlung nicht besteht, einen 
Teil des Arbeitslohnes, sofern es sich nicht um ein 
reines Festgeschenk handelt. — Die nicht rechtzeitige 
Entrichtung von Lohnsteuer gilt nach wiederholten 
Entscheidungen des Reichsfinanzhofes and des Reich 
gerichts als Steuerhinterziehung. Dies wird leicht 
heim Markenklebverfahren außer Acht gelassen. Es 
liegt daher im eigenen Interesse der Arbeitgeber, die 
im verflossenen Jahre noch nicht geklebten Marken 
nachzukleben. Es sind zweimal Ermäßigungen einge 
treten: vom 1. Januar 1828 ab um 15 Prozent und 
vom 1. Oktober 1928 ab um 25 Prozent. 
Einkommen- und Umsatzsteuer sind im Dezember 
nicht zu zahlen. 
... preußischen Steuern sind am 15. Dezember 
fällig: die Lohnsummensteuer, soweit ihre Entrichtung 
monatlich zu geschehen hat; die Evundvermögenssteucr 
bei nicht landwirtschaftlichen Grundstücken für den Mo 
nat Dezember: die Hauszinssteuer. 
Die den Steuerpflichtigen zugegangenen Einheits 
wcrtLcfcheide über die Neubewertung der Grundstücke 
nach dem Stande vom I. Januar' 1928 bilden die 
Grundlage für die Berechnung der Vermögenssteuer, 
wie sie nach der kommenden Re ichs rahm engeietzgebung 
vorgesehen ist. Die besondere Bedeutung der Ein- 
heitswertbescheide für den Steuerzahler liegt in dem 
Umstand, daß die in ihnen festgesetzten Werte später, 
d. h. bei per Zustellung der VeranlagnngsbescheiDe 
tür Vermögenssteuer. Aufbringungsleistungen und 
Grundsteuer, nicht mehr angefochten werden können. 
Dasselbe gilt hinsichtlich der Einheitswertbeschleide über 
das Betriebsvermögen. 
Bei den Reparaturhypotheken, deren Verwendung 
für die großen Jnstandsetzungsarbeiten nachgewiesen 
werden muß. wird künftig zwischen kurzfristigen und 
länger befristeten Darlehen unterschieden werden. Wie 
einem Erlaß des preußischen Finanzministers zu ent 
nehmen ist. soll die Höchstgrenze der kurzfristigen Dar 
lehen ein Betrag bilden, der sich aus der ortsüblichen 
Verzinsung und einer 5prozentigen Tilgung des durch 
6 Prozent der Friedensmiete nicht gedeckten Teils des 
Gesamtaufwandes ergibt. Für die Stundung und Nie 
derschlagung der Hauszinssteuer soll dieser Betrag aus 
die einzelnen Monate gleichmäßig verteilt werden. Bei 
länger befristeten Darlehen soll die Steuererleichterung 
ihre Grenze in der Hälfte des durch 6 Prozent der 
kzriedensmiete nicht gedeckten Teiles des Gesamtauf 
wandes finden. 
Nach einem neuen Erlaß des Reichsfinanzministers 
zur äußeren Jndustricbelastung kann das Finanzamt 
die Angabe von Erklärungen, Anmeldungen, Anzeigen 
und Auskünften, die zur Durchführung des Gesetzes 
vorgeschrieben sind, erzwingen. Anzuzeigen sind ins- 
befonder« die zwischen zwei Umlegungen erfolgende 
Eröffnung ^ eines Betriebes, der Uebergang von Be 
triebsvermögen, die Einstellung eines Betriebes, Woh 
nungswechsel bei freiwilliger Aufgabe oder Liquida 
tion, Kapitalvergrößerungen. 
Entschädigungen, die auf Grund des Kriegsfchäden- 
fchļņtzgesetzrs zur Auszahlung gelanven bezw. gutge- 
ichriebeu werden, ble-i>ben für die Berainlagumg zur 
Einkommen- und Körperschaftssteuer in demjenigen 
Jahre steuerfrei, in dem sie fällig werden. Hinsicht 
lich der Vermögenssteuer bleiben die im Jahre 1928 
ausgezahlten Berräge bei der Vermögensfeststellung 
auf den 1. Januar 1929 noch unberücksichtigt. 
Neņeêîe MirirfâsftsnKttzrkìâîen. 
Der Schiedsspruch für die sächsische Textilindustrie 
von Leiden Parteien abgelehnt. 
Die FunWonärversammlung des Deutschen Textil- 
arbeiterverbandes, die am Sonntag in Ehemnitz statt 
fand, hat, der Kreuzzsitnng zufolge, den Dresdener 
Schiedsspruch für die Textilindustrie von West- und 
Mitielsachsen und Ostthüringen, der bekanntlich eine 
Erhöhung der tariflichen Erundlöhne um 5 Prozent 
festsetzt, einstimmig abgelehnt. Da auch die Arbeit 
geber, wie berichtet, den Schiedsspruch abgelehnt haben, 
besteht ein vertragsloser Zustand, von dem 288 088 
Textilarbeiter betroffen werden. 
Ablehnung des Schiedsspruches in der sächsischen 
Textilindustrie durch die Arbeitgeber. 
TU, Chemnitz, 3. Dez, Der Verband der Arbeit 
geber der sächsischen Textilindustrie, Sitz Ehemnitz, hat 
in einer Versammlung am Freitag aus wirtschaftlichen 
Gründen den Dresdener Schiedsspruch vom 27. Rovem- 
ber einstimmig abgelehnt. 
Verlängerung des Melallarbeitertarrfes 
im Bezirk Arnsberg. 
Der Verband von Fabrikantenvereinen im Regie 
rungsbezirk Arnsberg und benachbarten Bezirken hat 
mit den drei Metallarbeitergewerkschasten vereinbart, 
den bisherigen Bezirksrahmentarifvertrag für Arbei- 
t-er, der auch die Arbeitszeit- u-nd Urlaubsregelung 
enthält, unverändert bis zum 31. Mai 1930 zu ver 
längern. Er kann von da ab mit monatlicher Frist 
gekündigt werden. 
Die Bezirksvereilie Achterwehr und Sehestedt 
öes Verbandes der Tierznchtmeister und -gehilscn 
hatten ihre Mitglieder zum 20. November nach 
Bredenbek zu einem Vortragsabend geladen. Die 
Arbeitgeber, die Angestellten und Beamten der 
Güter waren ebenfalls geladen. Als Referent war 
)r. Hetnke-Kiel, Tierseuchen- 
öer Obertierarzt 
inftitut, gewonnen. 
Der Verbanösvorsitzende DWWWW 
Berthold-Klein-Nordsee konnte eine große Zahl 
Zuhörer begrüßen, dankte für das Erscheinen und 
betonte, daß der Ziveck solcher Vortragsabende 
immer sei ein praktischer Beruf, mit der Wissen 
schaft in engster Verbindung zu bletbon. Dr. Heinke 
verbreitete sich dann in einem Illstündigen Vor 
trag über „Mtnelle Senckenknnde". In leicht ver 
ständlicher Weise behandelte er die Sterilität (Un- 
fruchtbarkeitj der Rinder, Tuberkulose und das 
seuchenhafte Berkalben. Der Vortrag wurde dank 
bar aufgenomncen. Nach einer Pause folgte ein 
zweiter Vortrag über Euterkrankheite«. Der Ver 
sammlungsleiter sprach dem Referenten den Dank 
aller Anwesenden aus und gab der Hoffnung Aus 
druck, daß Dr. Heinke noch öfters wiederkommen 
möge. Es ist gedacht, diese Art Vortrüge viertel 
jährlich zu wiederholen. Im Anschluß hieran sprach 
Geschäftsführer Steyenga-Vlickstedt. Es sollen 
solche Abende nicht nur der beruflichen Weiterbil 
dung dienen, sondern sie sollen die Gemeinsamkeit 
der Interessen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer 
klar zutage treten lassen. Im geselligen Beisam 
mensein blieb man noch längere Zeit versammelt. 
Heimatabend in Schenefeld, 
fr. Schenefeld, 2. Dez. Ein Heimatabend, ver 
anstaltet von den Ortsgruppen Schenefeld des Hand 
werkerbundes und der Kreisbauernschaft, erfreute sich 
eines großen Besuches. Den Vorsitz führte Tischler 
obermeister Veth-Schensseld, der die Erschienenen be 
grüßte. Senator Böhrnsen gab kurz und präzise das 
Wollen beider Bünde bekannt. Darauf wurde ein 
Prolog gesprochen. Als erster Redner sprach Dr. Fed- 
dersen. Der Referent führte ein anschauliches Bild 
der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Verhält 
nisse vor Augen. Im ähnlichen Sinne sprach auch 
Dr. Meyer. Im Auftrage des Präsidenten der Hand 
werkskammer überreichte Malermeister Wulff, Mit 
glied der Kammer, mit herzlichen Worten den Ehren 
meisterbrief an Bpttchermeister Rehder-Scheneseld. 
Die Ortsgruppe Enutz des Kreishandwerkerbundes 
veamstaltete Sonnabend einen Heimatabend, der in 
seinem Aufbau und in seiner Ausführung darauf 
berechnet war, den zahlreich erschienenen Gästen die 
Ziele und Wünsche des Bundes klar zu legen. Neben 
einem Prolog fesselte der Vortrag des Kreisgeschäfts- 
führers Dr. Feddrrfen-Rendsburg. In seinen Aus 
führungen schilderte er die Not der Zeit, die Nöte, 
in denen sich Volk und Vaterland, die werktätige Be 
völkerung in Stadt und Land und nicht zum letzten 
der Handwerkerstand befinden, veranlaßt durch den 
verlorenen Krieg mit seinen Auswirkungen, durch un- 
ere Abhängigkeit von dem internationalen Kapital 
und durch verfehlte Regierungsmatznahmen, Zwei 
Einakter und Musikdarbietungen sorgten für Erheite 
rung und Unterhaltung der Gäste. 
Derliner und Hamburger Börse vom 3. Dez. 13 ^L ( 
Es war vorauszusehen, daß öie Annahme des " 
'ierzuÄtmeister mittlungsVorschlages des Reichskanzlers im 8iP L 
- - slikt durch die beiden Parteien der Effektenbörse^ 
gewiise Stütze bringen mußte. Bereits im Dorbml 
verkehr ließ sich eine freundliche E rundst imniu na w 
stellen. Immerhin ist zu erwähnen, daß speķ £ 
Montanmarkt nicht stärker reagierte, die Kurse »“l 
hier auf dem erhöhten Wochenschlußniveau gnt ^ 
hauptet: die Börse hatte die endliche Liquidation « 
Kon'Qkies beri-its iwrwea genommen 
Amtliche Währungskurse 
1 DoslļlT . 
100 dân. Ķr. - 
ļ(X) şr,. ^rank - . . 
Mhne şĢeşdkikrs> 
>.'R 
tS,3-5 
Getreideterminbörse 
Prodyktenmärkte 
Berlin, den 3. Dezember 1928 (Goldmark für 1000 kg 
Landwirtschaftliche Inlandserzeugnisse) 
Neueste Notierungen 
in- und ausländischen Warenbörsen 
an 
Ware 
Berlin 
3. Dez. 
Weizen 
Roggen 
Gerste (So.) 
Gerste (Wi.) 
Haler 
Weizenmehl 
RopĶenmehl 
Weizenkleie 
Roggenkleie 
Raps’ 
Leinsaat 
Erhsen 
(Viktoria) 
(Mark.) 
20S-210 
(MSrk.) 
201—2l4 
218—236 
198-206 
(Mark.) 
195—203 
255 — 292 
259 -287 
142 -144 
142-144 
420- 511) 
Breslau 
3. Dez. 
211 
2C5 
215 
205 
204 
295 
277 
340 
Hamburg 
3. Dez. 
Stettin 
3. Dez. 
Frankfurt 
S. Dez. 
213-215 
209-211 
209-225 
203-208 
245 - 260 
260-270 
217 
214 
200- 
200- 
203-209 
227 
217 
237-240 
227-232 
330-335 
292-300 
137-138 
142 
Ware 
Berlin 
3. Dez. 
Breslau 
3. Dez. 
Weizen per Dezember 
Mär* 
Mal 
Rossen per Dezember 
Mär* 
Mai 
222 
234 
241-242 
217-218 
230-231 
238-239 
237 
208 
Ware 
Hamburg 
3. Dez. 
War« 
Gers te per De*. 
Mär* 
Mai 
162 
172 
172 
Hafer per De*. 
Mär* 
Mai 
Futtermittel 
Berlin, den 3. Dezember 1928 
3. v°r- 
177 
181 
(87 
174 
182 
189 
Berlin 
3. De* 
213 
22« 
237 
Rapskuchen 
Leinkuchen 
Trockcnschnitzel 
199 -203 
250-252 
135-138 
Soyaschrot 
Kartoftelflocken 
Mais 
Landwirtschaftliche Auslandserzeugnisse 
Ware eil Hamburg ļ eil Bretn^ 
Wellen 
Manitoba I 
Rosafê . . 
Barusso . . 
Roggen 
Gerste 
Mais 
Sildrussischer 
Western !I . 
Donau- u. södruss. . 
La Piata n. Indische 
Ameriksn.-Malz . . 
Donau. Oalfox . 
Gelder La Plata . 
Haler | La Plata-Clrppe 
194,90 
194,90 
204,95 
178,10 
181,45 
184,80 
173,85 
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MM\i kr Klistier BZrse 
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(Schlntzkurse) tOhne Gewähr!) 
Banken 
Darmst. Bank 
Deutiche Bank 
Diekonto-Gei. 
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Kieler Dank 
Dercinsdank 
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Bankv.f.8ch!.-H. 
Perke!,re-Ukt. 
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Lübeck.Buchener 
Kosmos 
Dtsch. Ostafrrka 
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174,0 
164.5 
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130.0 
77,00 
76,00 
105,0 
91.00 
125,0 
186,0 
144.7 
I. 12. 
302,0 
173,2 
164.5 
172.5 
104,0 
160,0 
187,(1 
77,25 
76,00 
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124,0 
186,0 
145.5 
Waermann-Linte 
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Setve A.D. 
Alsen-Cem. 
BrcNenb. Ltfbr. 
Cb. Dünqerf. R. 
Elbschl.-Br. 
Holsterr-Br. 
Karstadt Rad. 
Schlesw.-H. Bk. 
3. 12 
110,0 
141.5 
92,00 
193,0 
2« 9,0 
42,00 
220.0 
150,0 
46,- 
142.0 
226,0 
144.5 
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110,0 
140,0 
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A. E. G 
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174.1 
341,0 
144,7 
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3oj0; 
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S- 
195,° 
MarktbsrichLs. 
Itzehoe, R. Dez. Dem heutigen Ferkelmarkt war““ 
450 Ferkel und Jungschwetne zugeführt, gegen c? 
' ~ Handel verlief flott m 
»rriirrmf tr.rrnliTf mill 1 ' . 
ca. ... 
899 in der Vorwoche. Der 
der Markt wurde schnell geräumt. Gezahlt wu7- 
für 4—8 Wochen alte Tiere 14—18 Jt, 8—8 WockiH 
alte 18—22 M. 8-13 Wochen alte 22—32 Jl. ķ 
Gewicht wurden bezahlt für- Ferkel 73—90 ■$, 
Läufer 99—78 das Pfund. 
fill 
(Ohneoewähr) Deutsche SchEachtvfehmärkfe. 
KammemotierunM Berlin amàk-tņ, Notierung 1. u. 2, Qual.) Preise für I Pfd. Lebendgewicht io Go1dpfenm>.(L)ie Notierungen bleiben bis zum nächst. Marktlatre ste^ 
— -Z, 
Markt 
Dresden 
Frankfurt 
Datur 
Z. 12. 
1. Ochsen. 
2. „ . 
1. Bullen. 
2. .. . 
Kühe. 
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'2- .. 
1. Schafe. 
2. 
1. Schweine 
2. 
1, Sauen ............. 
Ochsen, Bullen, Kühe, 
Kälber 
8chate 
Schweine, Sauen. 
Ochsen, Bullen, Kühe. 
Kälber 
Schafe 
Schreine, Sauen 
52- 
44- 
-56 
-48 
51—56 
42— 48 
43- 51 
37- 43 
70 -75 
60 -65 
81-83 
77-80 
70-7« 
1037 
807 
540 
3354 
sch’echt 
langsam 
mittel 
11. 
70 73 
83-85 
80-82 
1703 
786 
619 
3646 
schlecht 
mittel 
3. 1St. 
53—57 
48-52 
47- 
42- 
-50 
-45 
42-46 
35—41 
64-69 
73- 76 
74— 77 
50—65 
1433 
547 
286 
5558 
mäßig 
ruhig 
gedrückt 
3a. 
L« ; pzie> 
Mannheim 
63-70 
40-45 
73-76 
A. 12. 
55-58 
46—52 
48- 
40- 
46 
38 
-53 
-47 
50 
45 
60 65 
56-62 
52-68 
79 
76—79 
66—73 
22. 11, I 3. 12. 
53—53 
40—42 
48-52 
40-47 
44-48 
36-43 
65 73 
80-82 
80 
62—73 
46 
42 
49 
-44 
45—48 
35 -39 
70 -72 
79- 80 
Auftrieb und Hände 
22. 11 
70 -72 
• Köln 
Dor i mund 
3. 12. 
53-58 
46-51 
45—51 
40-44 
45—50 
37 43 
85-110 
70 -78 
51-54 
72 -76 
72-78 
1619 
584 
121 
4842 
ausverk. 
ruhig 
843 
380 
823 
2376 
schlecht 
mittel 
langsam 
671 
398 
753 
2373 
schlechi 
langsam 
60—70 
auf den Märkten 
547 
1231 
798 
51 
3251 
ruhig 
ßtitelm. 
1086 
707 
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