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und seiner Mutter nicht beschwerlich zu fallen . Sein Gehalt als Archivsecretair betrug bei der Anstellung nur 200 Thlr . , wurde aber später auf 600 Thlr . erhöht . Erst im Jahre 1758 , wo er also schon 52 Jahre alt war , verheirathete er sich mit der Wittwe eines Tischlers Frommann , Anna Sabina Catharina , geborenen Buchholz . Diese starb , 70 Jahre alt , am 15 . Juni 1792 , hatte ihren zweiten Mann 19 Jahre überlebt und war 36 Jahre alt , als sie ihn heirathete . Als einzige Mitgift hatte sie meinem Großvater eine Tochter erster Ehe gebracht . Bon den drei Kindern ihrer zweiten Ehe blieb nur mein Vater am Leben . Die Vormundschastsacten meines Vaters enthalten eine Menge Briefe des Großvaters an seinen Bruder , den Super - iutendeuten , in Betreff der Roddow'schen Erbschaft , worin die Brüder sich gegenseitig „ Ihr " nennen . Der Bruder starb einige Wochen vor meinem Großvater . Der letzte Brief meines Großvaters , in diesen Erbschaftssachen , ist an seinen Neffen , den zweiten Sohn des Superintendenten , nachherigen Oberappellationsrath , gerichtet und am 28 . März 1773 ge - schrieben . Er sagt darin am Schlüsse : Seit 14 Tagen bin ich sehr krank , bitte deshalb mit meinem Schreiben Nachsicht zu haben , mein Sohn ist jetzt 12 Jahre alt , verlangt sehr nach Göttingen , ist Dero seligem Vater ähnlicher , als mir . Diesen Satz hat er , mit einer ganz leserlichen , aber schon sehr entstellten Hand als Postscript noch einmal wiederholt .
Aus dem Jnventario seines Nachlasses , welches erst 1778 ausgenommen wurde , ergiebt sich , daß er eine , für seine Verhältnisse bedeutende Bibliothek von mehr als 300 Werken besaß , welche nur dem Formate nach aufgeführt sind , darunter viele Folianten und Quartanten . Mein Vater ließ durch seinen Vormund die darin enthaltenen Bücher philosophischen , historischen und belle - tristischen Inhalts für sich in der Anction erstehen . Aus deu von ihm namhaft gemachten Büchern ergiebt sich , daß mein