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fteuer, für freiwillige und auswärtige Schüler Fall des Kaufes ihren eigenen Walöbestand
auf 7,50 ÏÏUt festgesetzt. Infolge des Kurhaus- von 25 Hektar dauernd zu erhalten und ihn
aus seinen Erträgnissen um mindestens 17
Hektar zu vermehren. Im Kreistage herrschte
Einstimmigkeit darüber, daß es wünschens
wert sei, den Kauf abzuschließen, lediglich
über die Höhe des Kaufpreises bestanden
Meinungsverschiedenheiten. Sechs Kreis
tagsabgeordnete glaubten nicht über 25 000
Mark hinausgehen zu sollen. Die Mehrheit
mit 18 Abgeordneten stimmte dagegen der
Vorlage des Kreisausschusses zu, in der
Ueberzeugung, daß es ein nicht wieder gut
zu machender Fehler sein würde, wenn der
einzige schöne Wald bei Burg in Privathände
geraten und vernichtet werden würde,- an
der Preisdifferenz glaubte man die Sache
nicht scheitern lassen zu sollen. Tie Mittel
Chefredakteur Thiele-Lübeck
gestorben.
Unerwartet starb am Herzschlag im Alter
von 42 Jahren der Hauptschriftleiter des
-„Lübecker Generalanzeigers", Max Thiele.
Ter Verstorbene erfreute sich als Mitglied
der Bürgerschaft und Vorsitzender der Orts
gruppe Lübeck des Neichsverbandes der Teut
schen Presse großen Ansehens durch kluge und
maßvolle Politik sowie rnarme Menschlichkeit.
Für die Gemeinschaft zwischen Hamburg und
Lübeck ist er publizistisch hervorgetreten.
Beim Ende des Krieges war Thiele Chef
redakteur in Posen und wurde als solcher
ein Opfer der polnischen Gewaltpolitik. Auch
in Ş ch l e s w i g - H o l st e i n ist der Verstor
bene bekannt. Thiele war, bevor die Lübecker
Journalisten sich den Hamburger Kollegen
anschlossen, zweiter Vorsitzender im Landes
verband Schleswig - Holstein - Lübeck des
Neichsverbandes der Teutschen Presse.
àÄ Zeŗ Nesà'tzrZeg.
rp. Hohenwestedt, 1. April. Von der Mu-
seumsgescllschast. Gestern abend hielt der Vor
stand der Muscumsgesellschaft eine Sitzung ab,
in welcher das Programm für die Gemälde
ausstellung hier festgelegt und über das finan
zielle Ergebnis der Bühnenausführungen Be
richt gegeben wurde, dahin lautend, daß sich
Einnahme und Ausgabe gut ausglichen. Dem
allseitigen an den Vorstand gerichteten Wun
sche entsprechend soll die „Gemeinnützige
x. Neumünster, 1. April. Der Voran
schlag für den städt. Haushaltsplan 1938
schließt ab in Einnahme und Ausgabe mit
einer Endsumme von 7 659 000 Mark gegen
über 6 744 000 Mark im Jahre 1920. Es ist
bei der Aufstellung des Etats mit einer
Mehreinnahme von 915 000 Mark gerechnet
worden, und zwar in der Vermögensve'-wal-
tung 165 000, in der Schuldenverwaltung
242 000, in den besondere» städtischen Anstal
ten 166 000, bei der Polizeiverwaltung 49 000,
in der Wohlfahrtspflege 25s 000 Mark. Bei
allen größeren Titeln hat man allergrößte
Sparsamkeit walten lassen. So wurden bei
spielsweise die Ausgaben der allgemeinen
Verwaltung um 72 000 Mark gesenkt. Beim
Stadtbauamt sollen 7 Kräfte abgebaut wer-
den. Ter Schuldendienst hat sich allerdings
durch das große Friedrich-Ebert-Kranken-
haus, durch die Kläranlage und die inoch
nicht vollendetet Berufsschule von 316 000
auf 395 000 Mark vergrößert, doch sind dafür
die Ueberschüsse aus den städtischen Werken
mit rund einer halbe« Million eingesetzt.
Ter neue Haushaltsplan wird im Laufe der
nächsten Woche von den städtischen Kollegien
beraten werden. — Wegen der viele» Anfein
dungen gegen den Wirtschafts- und Bcr-
kchrsverein war bereits beabsichtigt worden,
den Verein zu liquidieren. In der gestrigen,
sehr zahlreich besuchten Versammlung, die
einen stürmischen Verlauf nahm, wurde
schließlich einstimmig beschlossen, den Verein
nicht zu liquidieren, sondern ihm selbst un
ter persönlichen Opfern die Mittel zu seiner
weiteren Existenz zu gewähren. Bürgermei
ster Lindemann wurde wieder einstimmig
zuiu ersten Vorsitzenden gewählt und dabei
seine persönliche Eignung zur Führung des
Vereins ausdrücklich betont. Zweiter Vor
sitzender wurde Kaufmann van Ewig, Kasseu-
sührer Regierungsrat Reimers. Man hofft,
daß aus dem überaus starken Lebenswillen
des Vereins ein wesentlicher Aufstieg der
Neumünsterschen Wirtschaft zu erwarten ist.
os. Bad Bramstedt, 1. April. Städtisches.
Die Berufsschulbeitrüge wurden von der
Stadtvertretuttg aus 26 Prozent der Gewerde-
Mit Buchhändler A. Warnemünde wurde ein
Vertrag geschlossen, wonach er sich verpflichtet,
zur Förderung des
Fremdenverkehrs am
Bahnhof, bei der Kirche, im Bleeck und am
Eingang von Buteudoor Orieutierungstafeln
aufzustellen. Die Unkosten sollen durch Einfü
gung von Reklamefeldern gedeckt werden.
dem Halbhufner Job. Sievers, In all den Jah
ren ist stets ein freundschaftliches Verbatims
zwischen beiden Familien vorherrschend ge
wesen.
gg. Andorf. 1. April. Fern Rjähriges Lehrer-
fuöiläsm konnte am 1. April Hauptlehrer Gustav
Rolfs begehen.
Mm Hskstem.
Um bis Bordssholnrer Mittelschule.
es. Bordeshalm, 2. April. Um die Vordes-
holmer Mittelschule zu erhalten, wurde eine Ver
sammlung einberufen, um über die Gründung
eines Vereins der Freunde der Mittelschule zu
beraten. In sachlicher Form zog der Redner
treffende Vergleiche zwischen Volks- und Mittel
schule, der Berufsschule und der höheren Schule.
Die abgeschlossene Mittelschulbildung ist für pas
praktiiche Leben stets vorteilhafter als die ab
gebrochene höhere Schulbildung. Der Vortragende
schloß seine Ausführungen mit dem Mahnruf, ohne
Bedenken zur Gründung eines Vereins der Mit-
telschulfreunde ui schreiten zum Wohle der Kinder
und des gesamten deutschen Vaterlandes. Ueber
„Zweck und Ziele eines. Vereins der Mittelschul
freunde" berichtete Mittelichullehrer Kock. In
Schleswig-Holstein umfaßt der Verband der Ver
eine ehemaliger Mittelschüler und Mittelschul
freunde über 1700 Mitglieds und ist der stärkste
Zusammenschluß dieser Art in Deutschland Wenn
die Arbeit im Sinne des Vereins getrieben wird,
dann wird deni Kreisort die Mittelschule erhal
ten bleiben und der Segen nicht fehlen. Der Ver
sammlungsleiter. Rektor Lage, gab einen kurzen
Ueberblick über den Stand der Mittelschut-
ongelegenheit und betonte, daß als letzte Maß
nahme im Kampf um die Erhaltung der Bordes-
holmer Mittelschule nur der Weg der Freiwillig
keit übrig bleibe. Wenn seitens der Elternschaft,
Mittelschulfreunde, Vereinen und Körperschaften
der gute Wille zur Erhaltung der Mittelschule
vorhanden ist, kann und darf das Werk nicht un
tergehen.
Tie vom Arbeitsausschuß ausgearbeiteten
Satzungen wurden zur Verlesung gebracht. Durch
eine herumgereichte Liste wurde die Eintragung
von 39 Mitgliedern erzielt.
Ter vierteljährliche Beitrag beträgt 1 Jt,
für Jugendliche unter 18 Jahren nur 50 I. Ge
meinden und Vereine können dem Verein als
körperschaftliches Mitglied beitreten. Der körper
schaftliche Jahres-Miudestbeilrag wurde auf 25 Jl
festgesetzt.
Die Vertrauensmänner der einzelnen Ge
meinden wurden gewählt. Bei den vorgenom
menen Vorstandsmahlen wurden einstimmig ge
wählt zum Vorsitzenden Brandkassenkommissar
Heinrich Freese, zum Schriftführer Konrektor
Goos und zum Kassierer Sparkassenrendant Karl
Grünwald. Einstimmig beschlossen wurde der
Vertritt zum Bund der Vereine ehemaliger Mit
telschüler und Mittelschülerinnen.
te. Danach hielt auch hier Rektor Frieörichsen-
~ " ' ' ‘ ' i: „Was
öer ca.
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dient mit äußerstem Interesse angehört und
fanb reichen Beifall. Sodann folgte das Thea
terstück „Unse ölen Tage" unter Leitung von
Kantor Staggen-Bergenhusen. Es ist ern Srück
unserer schleswig-holsteinischen Heimatdichte
rin I ngeborg Andresen, welches von Bergen-
huiener Dilettanten sehr nett wiedergegeben
wurde. Außerdem hatte sich der Männerge-
angverein von Drage unter der Leitung des
Lehrers Reinickc zur Verfügung gestellt und
half so zum guten Gelingen. Besonders das
vom Leiter komponierte Lied von „Stapel,.
Erfde seinen Bortrag über das Thema
ist niederdeutsch?". Dieser Vortrag,
eine Stunde dauerte, wurde von allen Bcsu
wk. Kiel, 1. April. Oberpräsident Kürbis
eröffnete die Tagung tvon den Kommunisten
.Abtreten" und „Raus" be-
verzichten, was man ausgeführt und erfüllt
zu sehen wünsche.
Der Verwaltnugsbericht für 1928, der
Rechnungsabschluß der Landesbraudkasse für
1929 und der BerwaltungsLericht der Provin-
zral-Lebensversicherungsanstalt wurden durch
Kenntnisnahme erledigt. Die Frage der Er
richtung einer schleswig-holsteinischen Genreiu-
schastsbauk wurde einer neunglicdrigen Kom
mission zur Prüfung überwiesen. Gewählt
wurden Dr. Schifferer, Graf zu Rautzau-Ra-
storf und Kornöörfer lHeimat u. Wirtschaft),
Dr. Hoffmann - Kiel, Brauer-Altona und
Stadtrat Jürs-Neumünster sSoz.) sowie Brix
sNat-Soz.), Landrat Knutzen lDem.i und
Heuck tKom.s. — An die Etatskommission ver
wies das Haus die Anträge betreffend Abän
derung der Dienstbezüge der Provinzialbeam
ten, Erhöhung des Pflegegeldes in den Lan
des - Heilanstalten Schleswig-Stadtfeld, Neu
stadt i. H. und Schleswig-Hesterberg, ferner die
Vorlage auf Gewährung eines Darlehens an
die Gemeinde Pellworm zur Beschaffung eines
Dampfers und die Regelung der Mietgestal-
tung bei den Wohnungen der Wohnungsbau
gesellschaft der Provinz Schleswig-Holstein
Eingehend berichtete sodann Peters-Schülp
über das Ergebnis der Prüfung der Iahres-
rechuungen für 1928. Wie er ausführte, hat die
Rechnungslegung bei den Landes-Aufnahme-
heimen Selent und Heiligensteöten und beson
ders die letztere sehr viel zu wünschen übrig
gelassen, so daß unbedingt Aenderung und
Besserung geschaffen werden müsse. Der Prü
fungsbericht wurde sodann genehmigt und die
Sitzung ans Mittwoch 11% Uhr vertagt.
Die Kommunisten haben einige Anträge
eingebracht, die ihnen wohl Gelegenheit geben
werden, die üblichen Kampfreden zu halten.
In dem Antrag wird Protest verlangt gegen
die Freilassung der Fememörder und der
Bombenwerfer und die Regierung aufgefor
dert, dem Landtag umgehend ein Gesetz betref
fend Amnestie der proletarisch-politischen Ge
fangenen vorzulegen. Weiter wird Schließung
sämtlicher Betriebe und Büros der Provinz
am 1. Mai unter Fortzahlung der Gehälter
und Löhne beantragt, auch soll die Prvvinzial-
Berwaltnng diese Schließung auch bei dett Ge
meindebehörden fordern. Zum Schluß wird
dann noch Einlegung eines Protestes gegen die
von der Finanz- und Trust-Bourgeoisie ge
planten Steuer-, Zoll- und Mictcerhöyungen,
sowie den geplanten weiteren Abbau der So
zialpolitik in Deutschland beantragt.
mit den Rufen
grüßt) mit kurzen Worten. Er bemerkte, daß
er seinen Ausführungen anläßlich der Eröff
nung der letzten Tagung nichts hinzuzufügen
habe. Bei Beratung der Haushaltspläne wäre
ja auch Gelegenheit gegeben, auf alles, was die
Interessen der Provinz betreffe, einzugehen.
Er habe die, wenn auch nur schwache Hoffnung,
daß die Verhandlungen getragen werden möch
ten von der» Geist der Sachlichkeit, die in die
sem Hause Tradition geworden sei Der Ober-
präsident berief darauf das älteste Mitglied
des Hauses, Gras zu Rantzau-Nastorf zur Lei
tung der Wahl des Präsidenten. Gewählt wur
de Oberbürgermeister Brauer-Altona mit 33
Stimmen, 21 Stimmen entfielen auf Oberbür
germeister Dr. Todsen-Flensburg. Die Kom
munisten stimrntcn für ihren Fraktionsvor-
sttzenden Heuck. Zum stellvertretenden Vor
sitzenden wurde mit 42 Stimmen Dr. Todscn
gewählt. Oberbürgermeister Brauer über
nahm den Vorsitz und bemerkte, er werde sich
bemühen, sein Amt geschäftsordnungsmätzig
zu führen. lZurus Heucks: „Ja, mit der Polizei
Rev
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und
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Thomasmehl, Kolşialze,
Karnit— Stickstoffdünger
in allen Sorten — Am
moniak, Superphosphat
und Chile-Salpeter ein
treffend — Saatkorn.
Klee- »nd Grasjamen.
Rüben- und Runketiaat
Johs. ClEnfen
Dünner- Getreide- und Saatffandlunn
Ssbeniveftedt. Fernsprecher Nr. 49
Dann inachte Landrat Dr. Claseu - Husum
daraus aufmerksam, daß die Wahl ungültig sei,
denn es müsse Listenwahl erfolgen, Darauf
wurden drei Wahlvorschläge eingereicht und
Voögcrau und Peters gewählt.
Landeshauptmann Pahlke ist erkrankt und
kann, wie der Vorsitzende mitteilte, an den
Verhandlungen nicht teilnehmen. Den Ber-
waltungsbericht für 1928 und die Haushalts
pläne für 1938 besprach für ihn der 1 Landes
rat Roer. Wir haben bereits ausführlich über
die Sachlage berichtet, zuletzt anläßlich der
Pressekonferenz beim Landeshauptmann ant
î^lll!lljllllllllllllll!llllllillllHlllllllllllllil!illllllllllllll!illlllllllilllllllI|||!llllliyÌ
H Schöne preiswerte ==
Oberhemden, Wäsche, Hüte, und Mützen
Beruskleidung
Wäsche, Handschuhe, Taschentücher, Strümpfe
KanSbass Gsfsrœaaa
Inh.: J. Schneevoigt
Vereins-Anzeiger
Her praktische Landwirt beizt sein Getreide mit
„Tilliiiiln “-Trocteteia «Irr
„lispoIur-HaaHBföe
Beides empfiehlt die
Hobeawestedler Orogerls
Heinrich Brcese, Fernruf 228
Außerordentliche Mitgliederversammlung am Donners
tag, dem 6. April 1930. S 1 /2 Uhr, „Stadt Flensburg“
Tagesordnung
1. Kassenbericht
2. Neuwahlen
3. Spielabschiüsse
4. Training 'Hand- Fußball, Leichtathletik)
5. Neuaufnahmen
6. Sonstiges
Die Monatsbeiträge müssen inklusjv April entrichtet
werden. Erscheinen aller Mitglieder ist Pflicht. (7020
Der Vorstand.
Als schwer LungeniuSerkulofe. Kranker 'ķ