Full text: Adreßbuch der Stadt Kiel und Umgegend 1934 (1934)

L 
à. ^ âş'" 
Weiterer RMglmg der ArdeitsloßBeit. 
.. Auch in der ersten Märzhälfte ist die Arbeitslofig- 
reit nur in dem gleichen geringen Umfange zurück 
gegangen. wie in den vorhergehenden Wochen;' dies 
dürfte in der Hauptsache auf die kalte Witterung zu 
rückzuführen sein, die bis Mitte März angehalten hat. 
In der Arbeitslosenversicherung betrug die Zahl 
der Hauptunterstützungsempfänger am 15. März 1828 
rund 1200000 gegenüber 1237 000 zu Anfang des Mo 
nats. Der Rückgang machte bei den männlichen Ar 
beitslosen 3.3 Pro;., bei den weiblichen dagegen nur 
1,1 Proz. aus. 
Die Krifenfürforge zeigte für den gleichen Zeit 
raum nur einen geringen Rückgang, 1,2 Proz. (rund 
212 30g Hauptunterstützunqsempfänger am 15 März 
gegenüber 215 000 am 1. März 1828). 
Die Zahl der Noistandsarbeiter hat in dem Ve- 
Afchtszeitraum wieder um 1.5 Proz. zugenommen und 
betrug am 15. März insgesamt rund 70 800.- Davon 
entfielen auf Personen aus der Krisenfürsorge 17 000. 
COkössWH fei LŞsŞ der Deutschen 
Schiffswerften. 
Im Lohnkonflikt auf den deutschen Seeschiffswerf- 
ien wurde durch den Hamburger Schlichter Dr. Steuzel 
nach zwölfftündigen Verho-dlungen am 28. 3. in spä 
ter Abendstunde ein Schiedsspruch gefällt. Durch diesen 
wird den Werftarbeitern eine Lohnerhöhung von fünf 
Pfennig in der Stunde bewilligt. Der Schiedsspruch 
gilt für die Dauer vom 1. April bis 30. Oktober d. I. 
De Parteien haben sich bis Sonnabend dieser Woche 
über Annahme oder Ablehnung des Schiedsspruchs zu 
erklären. 
* * * 
SlirlageŞtW der preußischen SpMaffeņ. 
Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, 
betrug der Ei-nlagenbostand der preußischen Sparkassen 
Ende Februar 1928 3352,2 Millionen M Die Ein 
zahlungen betrugen 337,6, die Rückzahlungn 213,6, der 
Zuwachs 121 Millionen R.tt. Der Bestand der Giro-, 
Schech-, Kontokorrent- und Depositeneinlagen Ende 
sFebruar 1928 betrug 875,1 Millionen R-tl. die Ein- 
bablungen 1961,6, die Rückzahlungen 1913,3 Mill. 3Uf. 
* • m 
Die Hausbrandbriketts werden billiger 
Der Reichskohlenverbanh und der große Ausschuß 
des Reichskohlenrates haben in ihrer Sitzung am 27. 
März beschlossen, die Preise für öausbrandbriketts im 
mitteldeutsch, u. astelbischen Br arm kohl ens y nd i ka t gegen 
über dem für den Monat März geltenden Preis von 
15 Rtt je Tonne für die Monate Avril Mai und Juni 
"uif 13 RoH je Tonne festzusetzen. Die Preise für In- 
Lustrieüriketts bleiben mit 13.10 3U£ je Tonne unver 
ändert. Die endgültige Preisregulierung für das 
iKohlenwirtschaftsjahr 1928 ist zurückgestellt worden. 
' 
Der deutsche WeuhMeķ îm FeSruur. 
TU. Berlin, März. Der deutsche Außenhandel 
zeigt im Februar 1928 im reinen Warenverkehr einen 
Einfuhrüberschuß von 308 Millionen RM. gegen 198 
Millionen im Vormonat. Im einzelnen betrug die 
Einfuhr im reinen Warenverkehr (jeweils in tausend 
Reichsmark berechnet) im Februar 1250 073, im Ja 
nuar 1859 870, in der Zeit von Januar und Februar 
2 609 913. Die entsprechenden Ausfuhrzisfern (ohne 
Neparationssachlieferungen) betrugen im Februar 
912 257, im Januar 862117, in der Zeit von Januar 
und Februar 1 801371. Einschließlich Cold und Sil 
ber betrug die Einfuhr im Februar 1 279169, im Ja 
nuar 1365 620, im Januar und Februar 2 611789. 
Die Ausfuhr im Februar 911318, im Januar 861360, 
im Januar und Februar 1808 678. 
» * » 
Die ZG kt KröMMGUUMten. 
_ 3um Etat des Reichsarbeitsministeriums hat im 
Reichstageder Ahg. Ziegler die Zahl der Krankenkas 
senangestellten mit insgesamt 27 300 angeführt. Die 
Ziffern waren der amtlichen Statistik vom Jahre 1925 
entnommen. Das Statistische Reichsamt stellt jetzt 
nach der.Wohlfahrts-Korrespondenz dazu fest, daß in 
dem für das Jahr 1925 gültigen Erhebungsformular 
in der Frage nach dem Verwaltungspersonal der Kran 
kenkassen eine Trennung nicht vorgesehen ist. Das im 
Nebenamt tätige Personal der Kassen ist jedoch erheb 
lich, so daß die Zahl der 27 300 Angestellten bei den 
Krankenkassen sich bedeutend vermindert, wenn nur die 
hauptamtlich beschäftigten Angestellten, die der Dienst 
ordnung unterstehen, berücksichtigt werden. Die Er 
gebnisse der Angestelltenziffern werden künftig über 
sichtlicher sein, da dem Statistischen Reichsamt jetzt die 
Angestelltenziffcrn spezifiziert zugehen. 
1800 die in vielen Städten bereits organisiert ge 
wesene Schlachtvieh- und Fleischbeschau einschließlich 
der Trichinenschau in Stadt und Land in gleicher Weise 
eingeführt wurde. 
Wie der Amtliche Preußische Pressedienst jetzt mit 
teilt, benutzt der preußische Minister für Landwirt 
schaft, Domänen und Forsten die Cclegenheft des 25- 
jährigen Bestehens des Fleischbeschaugesetzes, um allen 
in Preußen in der Inlands- und Auslandsfleischb-schau 
tätigen Verwaltungsbehörden, Beamten und Sach 
verständigen, insbesondere den Tierärzten, Fleisch- 
beschauern und Trichinenschaucrn für die im Interesse 
des Volkswohls geleistete verantwortungsvolle Arbeit 
seinen Dank und seine Anerkennung auszusprechen. 
Generalversammlung der Neuen Dampfer-Compagnie 
in Kiel. 
der Generalversammlung der Neuen Dampfer- 
Eompagnie in Kiel am 28. März leaten Vorstand und 
Ausirchtsrat den Bericht für das Betriebsjahr 1927 vor. 
Nach. Vornahme der üblichen Abschreibungen auf 
Schifte, Brücken. Inventar usw. von 89 003.60 R-tt ver- 
blolbt einschl. des Saldos vom Vorjahre ein Rein 
gewinn von 85181,87 R-N. Vorgeschlagen wurde, hier 
von 12 515,30 yui dem Vorsicherungsrücklagc-Konto zu 
zuweisen und nach Abzug der durch Statut festgesetzten 
Vergütungen eine Dividende von 5 Prozent gleich 
60 000 R.tt an die Aktionäre zur Verteilung zu brin 
gen. Der verbleibende Saldo von 6 698.97'9U( wird 
auf neue Rechnung vorgetragen. Dos Versicherungs- 
rucklage-Konto hat nach obiger Zuweisung eine Höhe 
von 100 000 SUl erreicht. Auf Grund der mit dem'Sa 
lon-Motorschiff „Schilksee" gemachten guten Erfahrun- 
. gen wurde der Bauwerft. den Howaldtswerken in Kiel 
cm Auftrag für ein zweites gleichartiges Schiff erteilt, 
das im tzrühjahr 1928 zur Ablieferung kommen wird. 
Landwirtschaftliche Selbsthilfe. — Gründung eines 
Viehabsatzverbundes. 
. TU. Hamburg. 28. März (Eig. Drahtbericht.) 
Wie der Norddeutsche Provinzdienst meldet, ist von 
Hofbesitzer Otto Stahmer-Ouaalcrdeich ein Vieh 
absatzverband gegründet worden, der den Zweck 
hat, den Absatz der Landwirtschaft an Schlachtvieh 
syndikatmäßig zu organisieren und damit der 
Landwirtschaft eine Einflußmöglichkeit auf die 
Preise ihrer Erzeugnisse zu verschaffen. Ter Sitz 
des Verbandes ist Hamburg. Der Verband soll 
sich über das ganze nordwestdeutsche Gebiet erstrek- 
ken. Die Mitgliederzahl wächst täglich. Schon 
heute erstreckt sich.die Organisation über 85 Ort 
schaften.. Damit ist der Weg einer landwirtschaft 
lichen Selbsthilfe von unten her beschritten wor 
den. 
, Deutsche Goldküuse. 
Die deutsche Reichsank hat, wie verlautet, in New- 
yoii. für 20 Millionen Dollars Gold gekauft, das in 
nerhalü der nächsten vier Wochen nach Deutschland ver- 
schiNt werden soll. Während der letzten zwei Wochen 
warenv on der Reichsbank bereits gleiche Käufe zu 
einem Gesamtbeträge von 21 Millionen Dollars getä 
tigt worden. 
Kommission Edwin Parker für den im Freiaabeaesetz 
vorgesehenen Posten des Schiedsrichters in der Frage 
der Entschädigung für deutsche Schiffe und Patente zu 
bestätigen. 
Produktenmärkte 
Neueste Notierungen 
an in- und ausländischen Warenbörsen 
Berlin, 28. März 1928 (Goldmark für 1000 kg 
Fnttermi fiel 
Ware 
Puttererbsen 
Peluschken 
Berlin 
28 März 
Atkerbohnen 
Wicken 
Lupinen 
Serradella, neu 
RapsKUchen 
Leinkucnen 
Trock enschnit'ze 
Soya-Schroi 
Kartotielflocken 
» 
Weueşşîe TNirîfĢştsnachrrrhten. 
Ein Zwischenfall in der Hannoverschen Landwirt- 
schastskammer. 
In der Jahresversammlung der Landwirtschafts- 
Kammer Hannover am 27. März kam cs zu einem Zwi 
schenfall, als der Landbundrübrer Cord Cordes in sei 
ner Rede davon sprach, daß der parlamentarische Ab 
solutismus und eine falsche Handelsverkebrsvolitik der 
Regierung an der Not der Landwirtschaft schuld seien. 
Obervräsident Noske legte Verwahrung dagegen ein, 
daß die Tagung der Landwirtschaftskammer statt sach 
liche Arbeit zu leisten, die Rolle eines agitatorischen 
Tummelplatzes spiele. In einem staatlichen Institut, 
rvis es die Landwirtschaitskammer darstelle, müßten 
die politischen Treibereien unterbleiben. 
Die Arbeitslosigkeit in den Bereinigten Staaten. 
Jnnenşekretär Davis erklärte, daß zur Zeit 187100 
Arbeitslose in Amerika seien. Die Arbeitslüsenziffer 
Ihabe auch im Februar cine Aufwärtsbewogung ge- 
seigt. Man könne daraus folgern, daß sie auch weitcr- 
ìhin in steigendsm Maße anhalten werde. 
25 Jahre FleischSeschaugesetz. 
Am 1. April d. I. sind 25 Jahre vergangen, seit 
aus Grund des Reichsfleischbeschaugesetzes vom 3. Juni 
Erhöhung der Löhne der städtischen Arbeiter 
in Berlin. 
Der Magistrat hat beschlossen, die Löhne der städ- 
tijchen Arbeuer im Boll-Lohnalter mit Wirkuna vom 
2. April d. I. um 6 und ab 1. Oktober d. I. um 
iA pro Stunde zu erhöhen. Die Stundenlöhne aller 
übrigen Arbeitskräfte erhöhen sich vom gleichen Tage 
un bestehenden Verhältnis. Diese Löhne gelten bis 
31 März 1929. Das Boll-Lobnalter der städtischen 
Abreiter wird vom 1. April d. I. von 21 auf 21 Jahre 
herabgesetzt. 
Der Bau von Fischereischutzbooten beantragt. 
. Die deutichiiationale Reichstagssraktion hat zur 
or.Btfn Beratung des Etats des Reichsernährungs- 
mtnisteriums eine Entschl-ießuna eingebracht, die die 
Relchsregierung ersucht, zum Schutze der deutschen 
.Hochseesicherei in den entlegenen Fanggebieten, vor 
nehmlich unter Jütland, die Mittel für den Bau von 
0'!>cherei!chutzbooten baldmöglichst bereitzustellen. 
Zur Ueberfremdung der Wohnhäuser in Berlin. 
Adolf Damaschke schreibt in seiner Bodenreform: 
,-Mehc als 50 Häuser im Berliner Westen sind im Be 
sitz von italienischen Kapitalisten. Das erfährt man 
nebenbe! — nämlich dadurch, daß ihr deutscher Ge 
schäftsführer die Einnahmen, monatlich etwa 10000 r 
unterschlagen hat. Die Vereinigung dieser italie 
nischen Kapitalisten, die ..Union« Jmmobilare ^taG- 
Tedesca E m. b. H." hauste in demselben Hause mit 
dem „Bund ausländischer Hausbesitzer e. V." sso etwas 
gibt cs auch!). 
Edwin Parker zum Schiedsrichter auf Grund des Frci- 
^ gabegefetzes voraeschlagcn 
-der Finanzausschuß des Senates empfahl dem 
Plenum des Senats, die Wahl des gegenwärtigen 
-ä orgtzenden der deutick-a m er i ka n i sche n ge m i sch ten 
rortmeiaase 
Mais 
233-270 
240-250 
230-240 
240-260 
dî. 140-147 
g. 152-161 
250-280 
193-157 
240 - 242 
140-147 
222—226 
262—268 
Breslau ļ Hamburp ļ Frankfurt 
27. März 28. März 18. März 
220—230 
210-220 
220-230 
140-150 
150-160 
205-215 
260—270 
147-157 
240-250 
260-270 
237-239 I ļ 208-212 
Lsndw. Inlandserzeugnlggei 
Amtliche WShrrmgsàurse. 
t Dollar. . . . 
10(1 bïu. Kr.. . 
100 f«i. îZrank, 
lOïme Gewehr) 
dPrsMîiTra.l 
23 3. J 27 3 
1.1770 4,1715 
111,95 111.86 
16.44 ! 16 445 
Berliner und Hamburger Börse. 28. 3. 1928. 
Die, verschiedensten Momente waren mit bestim 
mend für diefestere Haltung der heutigen Börse. Es 
wurde als eine Beruhigung empfunden daß der Lohn« 
streit bei üer Reichsbahn durch eine Vereinbarung etwa 
aus Basis des Schiedsspruches als beendet anzusehen 
ist und dag der Ultimo bisher so glatt verlaufen ist. 
Hinzukam eine etwas stärkere Kaufneigunq außen 
stehender Kreise, besonders des Auslandes für Spezial 
papiere. ^ n 
Kiels? Bàîê. Olme Gewähr 
Anleihen 
28. März 
24. März 
242-245 
Ware 
Berlin 
28. Mär z 
Hamhure Breslau Stettin 
.8 März 28. März 28. März 
Frankfurt 
28. März 
Weizen 
Roggen 
Gerste (So.) 
GersteOFut.) 
Hafer 
Weizen 
mehl 
Rotrgen- 
melil 
Welzenklei. 
Roggenkleie 
Raps 
Leinsaat I 
Erbsen 
(Viktoria) 
Erbsen 
Kl. Speise 
Mar». 
244 -247 
Märk. 
257—259 
230-280 
MSrk. 
234-242 
312-350 
340-305 
167-168 
167-168 
400- 570 
350 -370 
240—250 
244-252 
225-285 
238 - 250 
310-330 
345-365 
262 
273 
270-290 
. 240 
240 
377 
380 
260 
263 
240-255 
280-300 
240-252 
265 
272-277 
207-270 
377—385 
377 -385 
147 
157-162 
wseam 
Bultermîirkte. Ş 
Amtliche Vutterttotiskutttzsir 
der Lündmirtschaftskammer für die Prov'nz Schleswig- 
Holstein. Butlerauktionen der Meierstverbände für 
SchlesWig-Holķteiil, G. m. b. H. 
Unkosten Wo für ständige «InRnbet; 2 °/° für nichtständige «Insender 
Di, Auktioneu finden statt Im Namen und für Rechnung der Meiereien 
als der Auftraggeber. 
5 Knņàgsgeld, von .Säufer» ju eņtķļchieir. 
(Ohne Gewähr) Hamburg, dm 23. März 1928 
1. Klaffe. 
zu 193.30 c« 5 
8 
34 
2 
67 
4 
42 
47 
II 
6 
13 
1 
33 
15 
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11 
15 
2 
31 
Faß 
—.20 
—.10 
193. - 
192.90 
— 80 
—.70 
—.60 
—.50 
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189.50 
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-.30 
—.10 
189.- 
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zu 192.30 Mk 
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„ 191.10 .. 
183 60 
183.— 
187.- 
186.— 
l. >Via)|c 
446 Drittel zu 191.56 Wtk. l. Dich' 
Klaffe 50 Drittel zu 176.87 All,, i. Dich 
Di« obigen Preise verstehe» sich ausschließlich Verpackung ab Meiereistation 
Durchschnitt der Markend:/.ter 192.69 Ji 
Berlin, 28. März. An den Hauptplätzen des Jn- 
und Auslandes wird für den 29. d. Ai. mit ziemlich 
unveränderten Preisen gerechnet. Die Angebote vom 
In- und Auslande sind nicht besonders dringend. Dem 
gegenüber ist auch die Konsumnachfrage, wie gewöhn 
lich in,der Woche vor Ultimo ruhig. Die amtliche 
Preisfestsetzung im Verkehr zwischen Erzeuger und 
Großhandel, Fracht und Gebinde zu Käufers Lasten, 
war für 1 Pfund in Reichsmark für 1. Sorte 1,87. 2. 
Sorte 1,74, abfallende 1,57. 
S°/°4!d!ch Kr.-V.' 
Roggen «Pfandbr. 
5 v/oLdsch. Zentral 
Roggen- Pfandbr. 
10 o/o Goldvfand 
b riefe derSchl.-H. 
Landsch. 
8"/o Goldpfandbr. 
d. Echl.-^. Ldsch. 
8v/o Goldpfandbr 
des Kreditvereins 
Aktien 
Danko. f.Schl.'H. 
Kieler Bank 
SchleibanL, alte 
do. junge 
Schl.-H. Dank . 
Westholst. Dank 
Brauerei Z. Eiche 
Kieler Schloß« 
Schtffer.-Brauerei 
Getreide«A.-G.. 
Kappeln 
Hadermann & G. 
Neue Dampfrr.E 
Angebotj Nnchfr. ş be,ahli ^ Anģļbn-ş Nächst ş b»,ahlt" 
0Z.30 
ss.- 
I5S.- 
8,15 
8.50 
130, — 
164,25 
130,- 
154,- 
168,50 
230,- 
90,- 
75,- 
61.- 
96,- 
104,- 
8.40 
35.40 
96,25 
104 - 
110,- 
89.0-91,0 
8,20 
130,- 
103.75 
130,- 
154.75 
168,- 
240,- 
90,- 
60.- 
129-131 
Marktberichte. 
Ģàņķärde, 28. März. Dem Ferkclmarlt waren 
heute etwa 290 Ferkel zugeführt, die bei befriedigendem 
Handel glatt abgesetzt wurden. Geringere Ware" kostet» 
42—50 4, schwere Ware 50—55 *3 und gute leichte 
Ware 56—58 %, ausgesuchte Ware auch 60 
pa. Bad Scgrberg. 28. März. Dem heutigen Fer- 
kelmarkt waren insgesamt 228 Ferkel gegenüber 272 
Stück in der Vorwoche zugeführt. Der Handel ging 
langsam, ein kleiner Rest der angefahrenen Tiere blieb 
unverkauft. Je nach Güte wurden folgende Preise 
gezahlt für 1—6 Wochen alte Tiere 5—10 Rtt(. 6—8 
Mochten alte Ferkel 10—15 Rä. 8—13 Wochen alte 
Ferkel 15—20-3UÄ, Die Preise sind gegenüber der 
Vorwoche gefallen. 
rvz. Jübek, 28. März. Dein heutigen Ferkcl- 
martt waren 32 Ferkel zugeführt gegen 79 in der 
Vorwoche. Die Preise gingen zurück. Gezahlt 
wurden für 6—8 Wochen alte Ferkel 11—17 RM.. 
für 5—6 Wochen alte Tiere 9—13 RM Bei lang 
samem Handel konnte der Markt geräumt werden. 
Friàichsfelde-Berlîn, 28. März Schweine- und 
Ferkelmarkt. Austrieb: 277 Schweine, 515 Ferkel. Es 
wurden gezahlt im Engroshandel je Stück in R-N für 
Läuferschweine 6—8 Monate alt 50—60, do. 1—6 Mo 
nate alt 37—50, do. 8—1 Monate alt 24—37, Ferkel 
8—12 Wochen alt 16—24. do. 6—8 Wochen alt 10—16, 
Marktverlauf: Langsames Geschäft bei gedrückten 
Preisen. 
Jnlandsmärktc vom 28. Marz 1928. 
Berlin: 1313 Rinder. 3750 Kälber. 8068 Schafe. 15203 
Schweine. Rinder. Kälber und Schafe ruhig, Schweins 
ziemlich glatt. 
Hannover: 636 Rinder, 455 Kälber. 273 Schafe, 
2166 Schweine. Rinder und Kälber langsam, Sckaf« 
mittel. Schweine schlecht. 
Nürnberg: 741 Kälber. 82 Schafe. 616 Schweine. 
Langsam. 
Breslau: 1119 Rinder. 1810 Kälber, 523 Schafe. 
3831 Schweine. Rinder und Sch>weine schlecht, Kälber 
und Schafe mittel. 
München: 1076 Rinder. 1682 Kälber. 5098 
Schweine. Rinder sehr ruhig. Kälber langsam, 
eachiveinc sehr schleppend. 
Jluslandsmärkte. 
Kopenhagen. 28. März: 980 Rinder 642 Kälber, 
912 Schweine. Rinder und Kälber träge. 
Posen, 27. März: 1021 Rinder, 2750'Schwein« 840 
Kälber, 150 Schafe. 
Wien, 26.-27. März: 2318 Fettschweine, 10 789 
Fleischschweine. Lebhaft. 3185 Rinder, flau. 
Aarhus, 26. März: 1110 Rinder. 115 Sauen. 
Chrkago, 27. März: Schweine 25 090 im Westen 
120000. 
lohn« Gewähr) vEulsLbs Schlschlvlehmärkte. 
Katnmernotierung Bariin am Markttage, Notierung 1. u, 2, Qual.) Preise stir 1 Pfd, Lebendgewicht in Oolckpkemiig. (l)is Notierungend'àn dis rum nSebst. blààgs stesisu) 
Markt 
I 
Berlin 
Datum 
I. Ochsen 
2« 5; •■••••.i.i.i 
1. Bullen 
1. Kühe.. 
2- .. *. 
1. Kälber 
2. .. 
1. Schafe...... 
2» ,, .....,••••••• 
SS. 3. 21. 3. 
1. Schweine 
2. H 
1. Sauen ■•••••.*....« 
Ochsen, Bullen, Kühe. 
Kälber 
Schafe 
Schweine. Sauen...... 
Ochsen, Bullen, Kühe . 
Kälber 
Schale 
Schwiine, Lauen.,,,.. 
60-61 
53-54 
49-52 
44-45 
32—41 
75-84 
60-63 
54 
54 
47-49 
1313 
3750 
3028 
17821 
ruhig 
z. glatt 
60-62 
54-56 
50-52 
45-46 
33-42 
80-82 
62-67 
56 
55 
50-52 
1308, 
3066 
3426 
15318 
ruhig 
z. glatt 
Breslau 
28. 3. 21. 3, 
51-54 
51-54 
51-54 
43— 46 
44- 48 
33-38 
77-82 
57—61 
52-54 
44-47 
1441 
1310 
555 
3862 
schlecht 
mittel 
schlecht 
52-55 
52-55 
52-55 
43-47 
45—49 
34-39 
79-83 
57-62 
53-54 
45-48 
Hannover 
28. 3. 21. 3. 
57-60 
57-60 
54-58 
48—50 
47-52 
40-45 
80—SO 
65 
50 
51-52 
43-48 
Mannheim 
LS. 3. 22. 3, 
57-60 I 56—60 
57-60 42- 48 
56-60 
50-55 
47—52 
40—45 
78-90 
62-65 
54 
52-54 
45-49 
52-53 
42—46 
42-45 
34-38 
82-84 
53-54 
44-48 
78-80 
Hamburg 
27. 3. 2Ä. 3, 
80-88 
51-52 
51-52 
44-48 
Auftrieb und Handel auf den Märkten 
555 943 
541 762 130 1832 
185 • 33 
58-61 
50—56 
52—55 
46-51 
45-50 
36-44 
64-68 
Bremen 
Dresden 
27. 3. 
60—63 
55-57 
48-52 
48-52 
40 -46 
75—83 
»7. 3. 1LS. 3. 
I 53—56 
59-62 44-48 
55—57 
48—52 
48-52 
40-47 
75-83 
1345 
1170 
476 
3862 
schlepp. 
gut 
• 
schltpp. 
636 
755 
279 
2466 
langsam 
Mittel 
schlecht 
2134 
langsam 
mittel 
lebhaft 
langsam 
3930 
ruhig 
lebhaft 
ruhig 
130 
27 
255 
mittelni. 
ruhig 
8188 
ruhig 
mittelm. 
817 
419 
ruhig 
m. rege 
268 
450 
78 
2830 
lebhaft 
angsam 
264 
456 
32 
langsam 
54-57 
48- 52 
49- 52 
40—45 
85-90 
63-66 
54-55 
53-54 
46—49 
915 
811 
969 
4059 
schlecht 
mittel 
langsam 
schlecht 
22. 3. 
86-89 
56-57 
55—56 
48-52 
50 
701 
20 
534 
g«t 
langsam
	        
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