L
à. ^ âş'"
Weiterer RMglmg der ArdeitsloßBeit.
.. Auch in der ersten Märzhälfte ist die Arbeitslofig-
reit nur in dem gleichen geringen Umfange zurück
gegangen. wie in den vorhergehenden Wochen;' dies
dürfte in der Hauptsache auf die kalte Witterung zu
rückzuführen sein, die bis Mitte März angehalten hat.
In der Arbeitslosenversicherung betrug die Zahl
der Hauptunterstützungsempfänger am 15. März 1828
rund 1200000 gegenüber 1237 000 zu Anfang des Mo
nats. Der Rückgang machte bei den männlichen Ar
beitslosen 3.3 Pro;., bei den weiblichen dagegen nur
1,1 Proz. aus.
Die Krifenfürforge zeigte für den gleichen Zeit
raum nur einen geringen Rückgang, 1,2 Proz. (rund
212 30g Hauptunterstützunqsempfänger am 15 März
gegenüber 215 000 am 1. März 1828).
Die Zahl der Noistandsarbeiter hat in dem Ve-
Afchtszeitraum wieder um 1.5 Proz. zugenommen und
betrug am 15. März insgesamt rund 70 800.- Davon
entfielen auf Personen aus der Krisenfürsorge 17 000.
COkössWH fei LŞsŞ der Deutschen
Schiffswerften.
Im Lohnkonflikt auf den deutschen Seeschiffswerf-
ien wurde durch den Hamburger Schlichter Dr. Steuzel
nach zwölfftündigen Verho-dlungen am 28. 3. in spä
ter Abendstunde ein Schiedsspruch gefällt. Durch diesen
wird den Werftarbeitern eine Lohnerhöhung von fünf
Pfennig in der Stunde bewilligt. Der Schiedsspruch
gilt für die Dauer vom 1. April bis 30. Oktober d. I.
De Parteien haben sich bis Sonnabend dieser Woche
über Annahme oder Ablehnung des Schiedsspruchs zu
erklären.
* * *
SlirlageŞtW der preußischen SpMaffeņ.
Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt,
betrug der Ei-nlagenbostand der preußischen Sparkassen
Ende Februar 1928 3352,2 Millionen M Die Ein
zahlungen betrugen 337,6, die Rückzahlungn 213,6, der
Zuwachs 121 Millionen R.tt. Der Bestand der Giro-,
Schech-, Kontokorrent- und Depositeneinlagen Ende
sFebruar 1928 betrug 875,1 Millionen R-tl. die Ein-
bablungen 1961,6, die Rückzahlungen 1913,3 Mill. 3Uf.
* • m
Die Hausbrandbriketts werden billiger
Der Reichskohlenverbanh und der große Ausschuß
des Reichskohlenrates haben in ihrer Sitzung am 27.
März beschlossen, die Preise für öausbrandbriketts im
mitteldeutsch, u. astelbischen Br arm kohl ens y nd i ka t gegen
über dem für den Monat März geltenden Preis von
15 Rtt je Tonne für die Monate Avril Mai und Juni
"uif 13 RoH je Tonne festzusetzen. Die Preise für In-
Lustrieüriketts bleiben mit 13.10 3U£ je Tonne unver
ändert. Die endgültige Preisregulierung für das
iKohlenwirtschaftsjahr 1928 ist zurückgestellt worden.
'
Der deutsche WeuhMeķ îm FeSruur.
TU. Berlin, März. Der deutsche Außenhandel
zeigt im Februar 1928 im reinen Warenverkehr einen
Einfuhrüberschuß von 308 Millionen RM. gegen 198
Millionen im Vormonat. Im einzelnen betrug die
Einfuhr im reinen Warenverkehr (jeweils in tausend
Reichsmark berechnet) im Februar 1250 073, im Ja
nuar 1859 870, in der Zeit von Januar und Februar
2 609 913. Die entsprechenden Ausfuhrzisfern (ohne
Neparationssachlieferungen) betrugen im Februar
912 257, im Januar 862117, in der Zeit von Januar
und Februar 1 801371. Einschließlich Cold und Sil
ber betrug die Einfuhr im Februar 1 279169, im Ja
nuar 1365 620, im Januar und Februar 2 611789.
Die Ausfuhr im Februar 911318, im Januar 861360,
im Januar und Februar 1808 678.
» * »
Die ZG kt KröMMGUUMten.
_ 3um Etat des Reichsarbeitsministeriums hat im
Reichstageder Ahg. Ziegler die Zahl der Krankenkas
senangestellten mit insgesamt 27 300 angeführt. Die
Ziffern waren der amtlichen Statistik vom Jahre 1925
entnommen. Das Statistische Reichsamt stellt jetzt
nach der.Wohlfahrts-Korrespondenz dazu fest, daß in
dem für das Jahr 1925 gültigen Erhebungsformular
in der Frage nach dem Verwaltungspersonal der Kran
kenkassen eine Trennung nicht vorgesehen ist. Das im
Nebenamt tätige Personal der Kassen ist jedoch erheb
lich, so daß die Zahl der 27 300 Angestellten bei den
Krankenkassen sich bedeutend vermindert, wenn nur die
hauptamtlich beschäftigten Angestellten, die der Dienst
ordnung unterstehen, berücksichtigt werden. Die Er
gebnisse der Angestelltenziffern werden künftig über
sichtlicher sein, da dem Statistischen Reichsamt jetzt die
Angestelltenziffcrn spezifiziert zugehen.
1800 die in vielen Städten bereits organisiert ge
wesene Schlachtvieh- und Fleischbeschau einschließlich
der Trichinenschau in Stadt und Land in gleicher Weise
eingeführt wurde.
Wie der Amtliche Preußische Pressedienst jetzt mit
teilt, benutzt der preußische Minister für Landwirt
schaft, Domänen und Forsten die Cclegenheft des 25-
jährigen Bestehens des Fleischbeschaugesetzes, um allen
in Preußen in der Inlands- und Auslandsfleischb-schau
tätigen Verwaltungsbehörden, Beamten und Sach
verständigen, insbesondere den Tierärzten, Fleisch-
beschauern und Trichinenschaucrn für die im Interesse
des Volkswohls geleistete verantwortungsvolle Arbeit
seinen Dank und seine Anerkennung auszusprechen.
Generalversammlung der Neuen Dampfer-Compagnie
in Kiel.
der Generalversammlung der Neuen Dampfer-
Eompagnie in Kiel am 28. März leaten Vorstand und
Ausirchtsrat den Bericht für das Betriebsjahr 1927 vor.
Nach. Vornahme der üblichen Abschreibungen auf
Schifte, Brücken. Inventar usw. von 89 003.60 R-tt ver-
blolbt einschl. des Saldos vom Vorjahre ein Rein
gewinn von 85181,87 R-N. Vorgeschlagen wurde, hier
von 12 515,30 yui dem Vorsicherungsrücklagc-Konto zu
zuweisen und nach Abzug der durch Statut festgesetzten
Vergütungen eine Dividende von 5 Prozent gleich
60 000 R.tt an die Aktionäre zur Verteilung zu brin
gen. Der verbleibende Saldo von 6 698.97'9U( wird
auf neue Rechnung vorgetragen. Dos Versicherungs-
rucklage-Konto hat nach obiger Zuweisung eine Höhe
von 100 000 SUl erreicht. Auf Grund der mit dem'Sa
lon-Motorschiff „Schilksee" gemachten guten Erfahrun-
. gen wurde der Bauwerft. den Howaldtswerken in Kiel
cm Auftrag für ein zweites gleichartiges Schiff erteilt,
das im tzrühjahr 1928 zur Ablieferung kommen wird.
Landwirtschaftliche Selbsthilfe. — Gründung eines
Viehabsatzverbundes.
. TU. Hamburg. 28. März (Eig. Drahtbericht.)
Wie der Norddeutsche Provinzdienst meldet, ist von
Hofbesitzer Otto Stahmer-Ouaalcrdeich ein Vieh
absatzverband gegründet worden, der den Zweck
hat, den Absatz der Landwirtschaft an Schlachtvieh
syndikatmäßig zu organisieren und damit der
Landwirtschaft eine Einflußmöglichkeit auf die
Preise ihrer Erzeugnisse zu verschaffen. Ter Sitz
des Verbandes ist Hamburg. Der Verband soll
sich über das ganze nordwestdeutsche Gebiet erstrek-
ken. Die Mitgliederzahl wächst täglich. Schon
heute erstreckt sich.die Organisation über 85 Ort
schaften.. Damit ist der Weg einer landwirtschaft
lichen Selbsthilfe von unten her beschritten wor
den.
, Deutsche Goldküuse.
Die deutsche Reichsank hat, wie verlautet, in New-
yoii. für 20 Millionen Dollars Gold gekauft, das in
nerhalü der nächsten vier Wochen nach Deutschland ver-
schiNt werden soll. Während der letzten zwei Wochen
warenv on der Reichsbank bereits gleiche Käufe zu
einem Gesamtbeträge von 21 Millionen Dollars getä
tigt worden.
Kommission Edwin Parker für den im Freiaabeaesetz
vorgesehenen Posten des Schiedsrichters in der Frage
der Entschädigung für deutsche Schiffe und Patente zu
bestätigen.
Produktenmärkte
Neueste Notierungen
an in- und ausländischen Warenbörsen
Berlin, 28. März 1928 (Goldmark für 1000 kg
Fnttermi fiel
Ware
Puttererbsen
Peluschken
Berlin
28 März
Atkerbohnen
Wicken
Lupinen
Serradella, neu
RapsKUchen
Leinkucnen
Trock enschnit'ze
Soya-Schroi
Kartotielflocken
»
Weueşşîe TNirîfĢştsnachrrrhten.
Ein Zwischenfall in der Hannoverschen Landwirt-
schastskammer.
In der Jahresversammlung der Landwirtschafts-
Kammer Hannover am 27. März kam cs zu einem Zwi
schenfall, als der Landbundrübrer Cord Cordes in sei
ner Rede davon sprach, daß der parlamentarische Ab
solutismus und eine falsche Handelsverkebrsvolitik der
Regierung an der Not der Landwirtschaft schuld seien.
Obervräsident Noske legte Verwahrung dagegen ein,
daß die Tagung der Landwirtschaftskammer statt sach
liche Arbeit zu leisten, die Rolle eines agitatorischen
Tummelplatzes spiele. In einem staatlichen Institut,
rvis es die Landwirtschaitskammer darstelle, müßten
die politischen Treibereien unterbleiben.
Die Arbeitslosigkeit in den Bereinigten Staaten.
Jnnenşekretär Davis erklärte, daß zur Zeit 187100
Arbeitslose in Amerika seien. Die Arbeitslüsenziffer
Ihabe auch im Februar cine Aufwärtsbewogung ge-
seigt. Man könne daraus folgern, daß sie auch weitcr-
ìhin in steigendsm Maße anhalten werde.
25 Jahre FleischSeschaugesetz.
Am 1. April d. I. sind 25 Jahre vergangen, seit
aus Grund des Reichsfleischbeschaugesetzes vom 3. Juni
Erhöhung der Löhne der städtischen Arbeiter
in Berlin.
Der Magistrat hat beschlossen, die Löhne der städ-
tijchen Arbeuer im Boll-Lohnalter mit Wirkuna vom
2. April d. I. um 6 und ab 1. Oktober d. I. um
iA pro Stunde zu erhöhen. Die Stundenlöhne aller
übrigen Arbeitskräfte erhöhen sich vom gleichen Tage
un bestehenden Verhältnis. Diese Löhne gelten bis
31 März 1929. Das Boll-Lobnalter der städtischen
Abreiter wird vom 1. April d. I. von 21 auf 21 Jahre
herabgesetzt.
Der Bau von Fischereischutzbooten beantragt.
. Die deutichiiationale Reichstagssraktion hat zur
or.Btfn Beratung des Etats des Reichsernährungs-
mtnisteriums eine Entschl-ießuna eingebracht, die die
Relchsregierung ersucht, zum Schutze der deutschen
.Hochseesicherei in den entlegenen Fanggebieten, vor
nehmlich unter Jütland, die Mittel für den Bau von
0'!>cherei!chutzbooten baldmöglichst bereitzustellen.
Zur Ueberfremdung der Wohnhäuser in Berlin.
Adolf Damaschke schreibt in seiner Bodenreform:
,-Mehc als 50 Häuser im Berliner Westen sind im Be
sitz von italienischen Kapitalisten. Das erfährt man
nebenbe! — nämlich dadurch, daß ihr deutscher Ge
schäftsführer die Einnahmen, monatlich etwa 10000 r
unterschlagen hat. Die Vereinigung dieser italie
nischen Kapitalisten, die ..Union« Jmmobilare ^taG-
Tedesca E m. b. H." hauste in demselben Hause mit
dem „Bund ausländischer Hausbesitzer e. V." sso etwas
gibt cs auch!).
Edwin Parker zum Schiedsrichter auf Grund des Frci-
^ gabegefetzes voraeschlagcn
-der Finanzausschuß des Senates empfahl dem
Plenum des Senats, die Wahl des gegenwärtigen
-ä orgtzenden der deutick-a m er i ka n i sche n ge m i sch ten
rortmeiaase
Mais
233-270
240-250
230-240
240-260
dî. 140-147
g. 152-161
250-280
193-157
240 - 242
140-147
222—226
262—268
Breslau ļ Hamburp ļ Frankfurt
27. März 28. März 18. März
220—230
210-220
220-230
140-150
150-160
205-215
260—270
147-157
240-250
260-270
237-239 I ļ 208-212
Lsndw. Inlandserzeugnlggei
Amtliche WShrrmgsàurse.
t Dollar. . . .
10(1 bïu. Kr.. .
100 f«i. îZrank,
lOïme Gewehr)
dPrsMîiTra.l
23 3. J 27 3
1.1770 4,1715
111,95 111.86
16.44 ! 16 445
Berliner und Hamburger Börse. 28. 3. 1928.
Die, verschiedensten Momente waren mit bestim
mend für diefestere Haltung der heutigen Börse. Es
wurde als eine Beruhigung empfunden daß der Lohn«
streit bei üer Reichsbahn durch eine Vereinbarung etwa
aus Basis des Schiedsspruches als beendet anzusehen
ist und dag der Ultimo bisher so glatt verlaufen ist.
Hinzukam eine etwas stärkere Kaufneigunq außen
stehender Kreise, besonders des Auslandes für Spezial
papiere. ^ n
Kiels? Bàîê. Olme Gewähr
Anleihen
28. März
24. März
242-245
Ware
Berlin
28. Mär z
Hamhure Breslau Stettin
.8 März 28. März 28. März
Frankfurt
28. März
Weizen
Roggen
Gerste (So.)
GersteOFut.)
Hafer
Weizen
mehl
Rotrgen-
melil
Welzenklei.
Roggenkleie
Raps
Leinsaat I
Erbsen
(Viktoria)
Erbsen
Kl. Speise
Mar».
244 -247
Märk.
257—259
230-280
MSrk.
234-242
312-350
340-305
167-168
167-168
400- 570
350 -370
240—250
244-252
225-285
238 - 250
310-330
345-365
262
273
270-290
. 240
240
377
380
260
263
240-255
280-300
240-252
265
272-277
207-270
377—385
377 -385
147
157-162
wseam
Bultermîirkte. Ş
Amtliche Vutterttotiskutttzsir
der Lündmirtschaftskammer für die Prov'nz Schleswig-
Holstein. Butlerauktionen der Meierstverbände für
SchlesWig-Holķteiil, G. m. b. H.
Unkosten Wo für ständige «InRnbet; 2 °/° für nichtständige «Insender
Di, Auktioneu finden statt Im Namen und für Rechnung der Meiereien
als der Auftraggeber.
5 Knņàgsgeld, von .Säufer» ju eņtķļchieir.
(Ohne Gewähr) Hamburg, dm 23. März 1928
1. Klaffe.
zu 193.30 c« 5
8
34
2
67
4
42
47
II
6
13
1
33
15
Î6
11
15
2
31
Faß
—.20
—.10
193. -
192.90
— 80
—.70
—.60
—.50
-.40
189.50
-.40
-.30
—.10
189.-
'm
20
10
28
2
13
zu 192.30 Mk
. ~'20 .
» 192.- ,
» 191.90 „
» -.70 .
. -.59 .
rr -.4» „
n -.30 n
„ 191.10 ..
183 60
183.—
187.-
186.—
l. >Via)|c
446 Drittel zu 191.56 Wtk. l. Dich'
Klaffe 50 Drittel zu 176.87 All,, i. Dich
Di« obigen Preise verstehe» sich ausschließlich Verpackung ab Meiereistation
Durchschnitt der Markend:/.ter 192.69 Ji
Berlin, 28. März. An den Hauptplätzen des Jn-
und Auslandes wird für den 29. d. Ai. mit ziemlich
unveränderten Preisen gerechnet. Die Angebote vom
In- und Auslande sind nicht besonders dringend. Dem
gegenüber ist auch die Konsumnachfrage, wie gewöhn
lich in,der Woche vor Ultimo ruhig. Die amtliche
Preisfestsetzung im Verkehr zwischen Erzeuger und
Großhandel, Fracht und Gebinde zu Käufers Lasten,
war für 1 Pfund in Reichsmark für 1. Sorte 1,87. 2.
Sorte 1,74, abfallende 1,57.
S°/°4!d!ch Kr.-V.'
Roggen «Pfandbr.
5 v/oLdsch. Zentral
Roggen- Pfandbr.
10 o/o Goldvfand
b riefe derSchl.-H.
Landsch.
8"/o Goldpfandbr.
d. Echl.-^. Ldsch.
8v/o Goldpfandbr
des Kreditvereins
Aktien
Danko. f.Schl.'H.
Kieler Bank
SchleibanL, alte
do. junge
Schl.-H. Dank .
Westholst. Dank
Brauerei Z. Eiche
Kieler Schloß«
Schtffer.-Brauerei
Getreide«A.-G..
Kappeln
Hadermann & G.
Neue Dampfrr.E
Angebotj Nnchfr. ş be,ahli ^ Anģļbn-ş Nächst ş b»,ahlt"
0Z.30
ss.-
I5S.-
8,15
8.50
130, —
164,25
130,-
154,-
168,50
230,-
90,-
75,-
61.-
96,-
104,-
8.40
35.40
96,25
104 -
110,-
89.0-91,0
8,20
130,-
103.75
130,-
154.75
168,-
240,-
90,-
60.-
129-131
Marktberichte.
Ģàņķärde, 28. März. Dem Ferkclmarlt waren
heute etwa 290 Ferkel zugeführt, die bei befriedigendem
Handel glatt abgesetzt wurden. Geringere Ware" kostet»
42—50 4, schwere Ware 50—55 *3 und gute leichte
Ware 56—58 %, ausgesuchte Ware auch 60
pa. Bad Scgrberg. 28. März. Dem heutigen Fer-
kelmarkt waren insgesamt 228 Ferkel gegenüber 272
Stück in der Vorwoche zugeführt. Der Handel ging
langsam, ein kleiner Rest der angefahrenen Tiere blieb
unverkauft. Je nach Güte wurden folgende Preise
gezahlt für 1—6 Wochen alte Tiere 5—10 Rtt(. 6—8
Mochten alte Ferkel 10—15 Rä. 8—13 Wochen alte
Ferkel 15—20-3UÄ, Die Preise sind gegenüber der
Vorwoche gefallen.
rvz. Jübek, 28. März. Dein heutigen Ferkcl-
martt waren 32 Ferkel zugeführt gegen 79 in der
Vorwoche. Die Preise gingen zurück. Gezahlt
wurden für 6—8 Wochen alte Ferkel 11—17 RM..
für 5—6 Wochen alte Tiere 9—13 RM Bei lang
samem Handel konnte der Markt geräumt werden.
Friàichsfelde-Berlîn, 28. März Schweine- und
Ferkelmarkt. Austrieb: 277 Schweine, 515 Ferkel. Es
wurden gezahlt im Engroshandel je Stück in R-N für
Läuferschweine 6—8 Monate alt 50—60, do. 1—6 Mo
nate alt 37—50, do. 8—1 Monate alt 24—37, Ferkel
8—12 Wochen alt 16—24. do. 6—8 Wochen alt 10—16,
Marktverlauf: Langsames Geschäft bei gedrückten
Preisen.
Jnlandsmärktc vom 28. Marz 1928.
Berlin: 1313 Rinder. 3750 Kälber. 8068 Schafe. 15203
Schweine. Rinder. Kälber und Schafe ruhig, Schweins
ziemlich glatt.
Hannover: 636 Rinder, 455 Kälber. 273 Schafe,
2166 Schweine. Rinder und Kälber langsam, Sckaf«
mittel. Schweine schlecht.
Nürnberg: 741 Kälber. 82 Schafe. 616 Schweine.
Langsam.
Breslau: 1119 Rinder. 1810 Kälber, 523 Schafe.
3831 Schweine. Rinder und Sch>weine schlecht, Kälber
und Schafe mittel.
München: 1076 Rinder. 1682 Kälber. 5098
Schweine. Rinder sehr ruhig. Kälber langsam,
eachiveinc sehr schleppend.
Jluslandsmärkte.
Kopenhagen. 28. März: 980 Rinder 642 Kälber,
912 Schweine. Rinder und Kälber träge.
Posen, 27. März: 1021 Rinder, 2750'Schwein« 840
Kälber, 150 Schafe.
Wien, 26.-27. März: 2318 Fettschweine, 10 789
Fleischschweine. Lebhaft. 3185 Rinder, flau.
Aarhus, 26. März: 1110 Rinder. 115 Sauen.
Chrkago, 27. März: Schweine 25 090 im Westen
120000.
lohn« Gewähr) vEulsLbs Schlschlvlehmärkte.
Katnmernotierung Bariin am Markttage, Notierung 1. u, 2, Qual.) Preise stir 1 Pfd, Lebendgewicht in Oolckpkemiig. (l)is Notierungend'àn dis rum nSebst. blààgs stesisu)
Markt
I
Berlin
Datum
I. Ochsen
2« 5; •■••••.i.i.i
1. Bullen
1. Kühe..
2- .. *.
1. Kälber
2. ..
1. Schafe......
2» ,, .....,•••••••
SS. 3. 21. 3.
1. Schweine
2. H
1. Sauen ■•••••.*....«
Ochsen, Bullen, Kühe.
Kälber
Schafe
Schweine. Sauen......
Ochsen, Bullen, Kühe .
Kälber
Schale
Schwiine, Lauen.,,,..
60-61
53-54
49-52
44-45
32—41
75-84
60-63
54
54
47-49
1313
3750
3028
17821
ruhig
z. glatt
60-62
54-56
50-52
45-46
33-42
80-82
62-67
56
55
50-52
1308,
3066
3426
15318
ruhig
z. glatt
Breslau
28. 3. 21. 3,
51-54
51-54
51-54
43— 46
44- 48
33-38
77-82
57—61
52-54
44-47
1441
1310
555
3862
schlecht
mittel
schlecht
52-55
52-55
52-55
43-47
45—49
34-39
79-83
57-62
53-54
45-48
Hannover
28. 3. 21. 3.
57-60
57-60
54-58
48—50
47-52
40-45
80—SO
65
50
51-52
43-48
Mannheim
LS. 3. 22. 3,
57-60 I 56—60
57-60 42- 48
56-60
50-55
47—52
40—45
78-90
62-65
54
52-54
45-49
52-53
42—46
42-45
34-38
82-84
53-54
44-48
78-80
Hamburg
27. 3. 2Ä. 3,
80-88
51-52
51-52
44-48
Auftrieb und Handel auf den Märkten
555 943
541 762 130 1832
185 • 33
58-61
50—56
52—55
46-51
45-50
36-44
64-68
Bremen
Dresden
27. 3.
60—63
55-57
48-52
48-52
40 -46
75—83
»7. 3. 1LS. 3.
I 53—56
59-62 44-48
55—57
48—52
48-52
40-47
75-83
1345
1170
476
3862
schlepp.
gut
•
schltpp.
636
755
279
2466
langsam
Mittel
schlecht
2134
langsam
mittel
lebhaft
langsam
3930
ruhig
lebhaft
ruhig
130
27
255
mittelni.
ruhig
8188
ruhig
mittelm.
817
419
ruhig
m. rege
268
450
78
2830
lebhaft
angsam
264
456
32
langsam
54-57
48- 52
49- 52
40—45
85-90
63-66
54-55
53-54
46—49
915
811
969
4059
schlecht
mittel
langsam
schlecht
22. 3.
86-89
56-57
55—56
48-52
50
701
20
534
g«t
langsam