feine Aussicht bestehe für die Annahme seiner ş
merntlichen Spion der Schwarzen
Von der Ueberwachungszentrale des Hambür
en Fernsprechamtes ist festgestellt worden, daß
der Mann, der nach dem Sprengstoffanschlag in
der Hamburgerstraße verschiedentlich wieder bei
Wempe angerufen hat, eines dieser Gespräche von
einer Telephonzelle des Warenhauses Tietz aus
führte. Aus dieser Tatsache kann man unter Um
ständen einen Zusammenhang beider Attentate
herleiten.
Für die Ermittlung der Täter oder für Mit
teilungen. die zu ihrer Festnahme führen, ist eine
Belohnung von lOvO Jl ausgesetzt.
General der Infanterie Konrad Freiherr von
der Goltz ist in seiner Wohnung in Berlln-Steglitz
gestorben. Er war im Frieden zuletzt Kommandeur
der 30. Division und in der Schlacht bei Tannenberg
der rühmlich bekannt gewordene Kommandeur der
Landwehr-Dwision von der Goltz. Es handelt sich
bei dem 'Verstorbenen nicht um den Baltikum-Führer
und Vorsitzenden der Vereinigten Vaterländischen
Verbände, Generalmajor Graf Rüdiger v. d. Goltz.
Mit politischer Auswirkung au) Ostasien.
Mioiiigui! j zMtil EĢd.Mmlli
M Wm ns der pMmta.
Zn den Donnerstagsverhandlungen zwischen
den Vertretern der drei Flotte »Hauptmächte Eng
land, Amerika und Japan ist. wie aus London
gemeldet wird, eine völlige Einigung über den
Abschlug eines Dreimächtevertrages auf der
Grundlage der zwischen Amerika und Japan er
folgten Verständigung erzielt worden. Nach pri
vaten Mitteilungen sollen Japan gewisse politische
Zugeständnisse im Fernen Osten, besonders bei der
Abgrenzung der dortigen Interessengebiete der
drei Mächte, gemacht worden sein. In den eng
lisch-französischen Verhandlungen, von deren Aus
gang der Abschlug eines Vier- oder Fünfmächte-
oertrages abhängt, ist gleichfalls ein gewisser Fort
schritt zu verzeichnen.
# Die Fernwirkung der Flottenvcrhandlungen
in London auf Ostasien, sich darstellend in einer
amerikanisch-englisch-japanischen Verständigung
-über die dortigen „Interessengebiete", ist sehr be-
. zeichnend. Sie zeigt wieder, wie auf derartigen
Konferenzen, auch wenn ihr Programm in den
Augen des harmlosen Zuschauers noch so sehr
sachlich gebunden scheint, gekuhhandelt wird
Man setzte sich in London zusammen, um für die
Rüstung auf See Verhältniszahlen zu finden
Und schließlich behalten die politischen Abmachun
gen, in diesem Falle Ostasien betreffend, die Ober
hand. Vom Standpunkt der argwöhnisch mit ein
ander verhandelnden Schwergerllsteten aus ist das
freilich begreiflich: denn an einer Verständigung
Uber das Ausmaß der gegenseitigen Rüstungen
(das Wort „Abrüstung" wird fälschlich gebraucht)
hapert es ja gerade wegen der politischen Un
stimmigkeiten. wegen des lauten oder stillen
Kampfes um Raum und „Interessengebiets" Im
Mittelmeer stoßen dis französischen und italieni-
schen Bedürfnisse aufeinander. In Ostasien be
lauern sich Japan, England und Amerika, bis sie
auf einer Konferenz, die den Schiffen gellen soll,
sich über das Land verständigen.
Eine Einigung der drei Weltmächte über die
Abgrenzung ihrer Absatzgebiete im Fernen Osten
kann nichts anderes bedeuten als eine Veschnei-
dung der russischen Interessen, von dem kronken
Mann, der sich Chinese nennt und ausländisches
Geld braucht, schon gar picht zu r n. Das Mos
kauer Echo dürfte darum entsprechend ausfallen.
Es scheint festzustehen, daß die Londoner
Flottenkonferenz, die. wie man immer deutlicher
sieht, eine Verquickung von See- und Landrnter-
das
esien enthält, ihrem Ende zugeht. Ueber
Schlutzstadium verlautet noch aus London:
Macdonald und Henderson mögen zu der Eim
sicht gelangt sein, daß ihre Politik der freien Hand
auf dem europäischen Festlande gefährdet wird
wenn sie sich durch Briand in ein militäriiches
Bündnis hineinmanöverieren lasten. In Konse-
renzkreisen ist man überzeugter denn je, daß die
Verhandlungen zwischen Frankreich und England
den letzten krampfhaften Versuch darstellen, einen
Vertrag der fünf Mächte zu retten. Wenn sie
fehlschlagen sollten, dürfte eine Vertagung der
Fünfmächtekonferenz noch am nächsten Freitag
unvermeidbar sein. Mit außerordentlicher Tat
kraft sind deshalb England, die Vereinigten Slaa
te» und Japan an dis letzte Ausfeilnng ihres Ab
kommens geschritten, indem sie eine Unterkommss-
sion von Flottenfachverstnädigen eingesetzt haben
Sie bereits heute zusammentritt. Der Dreimächte
pakt darf setzt bereits als sicheres Ergebnis der
Konferenz angesprochen werden, und es kann nichi
unbeachtet bleiben, daß ein nicht unerheblicher
Teil der englischen öffentlichen Meinung hierin
ein sehr wichtiges Resultat erblickt, das eine Los-
löfung Frankreichs und Italiens von dem Konfr-
renzends durchaus aufzuwiegen vermag.
Bekanntlich hat die japanische Admiralität
gegen die Flottenkonferenzverstnädigung Sturm
gelaufen und das nur sehr selten in Anspruch ge
nommene Recht ausgeübt, beim Kaiser direkt vor
stellig zu werden und Beschwerde gegen die Flot
tenpolitik der japanischen Negierung einzulegen.
Darauf sind die in folgender Meldung bekannt
gegebenen Vorgänge zurückzuführen.
Demonstrationen
gegen den Flottenpakt in Japan.
TU. London, 4. April. (Erg. Funkmeldung 1
Zn Tokio fand am Donnerstag eine von etwa
30 000 Personen besuchte Einspruchsoersammlung
gegen das „Nachgeben" der japanischen Negierung
auf der Londoner Flottenkonferenz statt. Die Ver
sammlung nahm folgende Entschließung an: „Da
vie von der japanischen Abordnung vorgeschlagene
Verminderung (?) der Flattenrüstungen auf der
Grundlage der amerikanischen Vorschlüge die Ver
teidigung Japans gefährdet, erklärt das japanische
Volk hiermit feine unbedingte Opposition gegen
die Annahme dieser Vorschlüge."
Die nordschleswigschen Bodengesetze
als dänisches Mitte! im Grenzkampf.
Ausführungen
Mißachtung der deutschen AenderunpŞŞLge,
Schmidt-Wvdders im Dolketmg.
fche leien. Man könne also von deutscher Seite
mit gutem Grunde eine Vertretung besonders in
dem Südjütischen Bodenausschutz, aber auch in den
Amtskommisstonen für die Aemter Apenrade und
Rach langen Ansfchußverhandlungen gelang
ten gestern dis beiden zu Anfang der Session vor
gelegten nordschleswigschen Bodengefetze zur zwei
ten Lesung im dänischen Folketing. Man hat sich
auf eine provisorische Lösung für ein Jahr geeinigt
und die prinzipielle Entscheidung über die Besitz-
form (freier Besitz oder Staatsrentner) für später
aufgehoben. Nachdem die Wortführer der einzel
nen Parteien die Vorlage empfohlen hatten, er
griff der deutsche Abgeordnete Pastor Schmidt das
Wort und stellte fest, daß der vorgelegte Entwurf
im wesentlichen derselbe wie der in erster Lesung
dnrchgebrachte fei. Wenn der Ausschuß in seinem
Gutachten erkläre, die deutschen Aenderungsoor-
schläge nicht annehmen zu können, so müsse doch
anerkannt werden, daß wenigstens der Gedanke
angenommen fei, daß der nordschleswigschen Be
völkerung in erster Linie die Möglichkeit gegeben
werden solle, zu eigenem Besitz zu gelangen, vor
den Bewerbern aus anderen Landesteilen. Dem
gebe ja auch die Bestimmung Ausdruck, daß ein
Betrag von 50 000 Kronen zur Verfügung gestellt
werde als Einrichtungskredite. Ein Darlehen von
50 000 Kronen fei aber allzu wenig gegenüber der
Tatsache, daß Nordfchleswig von 1922 bis 1929
ungefähr die Hälfte feines Vermögens verloren
habe, etwa H Milliarde, in der Hauptfachs infolge
der dänischen Valutapolitik.
Das zweite Hauptprinzip in den deutscher
Aenderungsvorschlägen, das darauf hinausging
für die deutsche Bevölkerung Anteil zu erlange,
an der Verwaltung der zum Bodenankauf bestimm
ten Beträge, habe man überhaupt nicht beachte'
obgleich man doch hier die Tatsache bedenken
müsse, daß in den dünn bevölkerten Gegenden
Nordschleswigs, für die das Gesetz bestimmt lei.
mindestens J4 und mehr der Bevölkerung Deut,
Tondern verlangen. Von der Regierung fei gesagt
worden, daß das Gesetz der g a n z e n Bevölkerung
zugute kommen solle. Gleichzeitig werde aber be
tont, daß
das Gesetz dazu dienen solle, die Grenze
zu sichern.
Wenn das Erste gelten solle, müsse es selbstver
ständlich sein, datz deutsche Vertreter in die Ver
waltung kommen. Soll das Letzte gelten, so muß
es beunruhigend wirken, wenn man die Deutschen
aus der Verwaltung fernhält. Der Redner kenne
die Anschauung in angesehenen dänischen Kreisen
daß man damit rechne, das Schicksal der Deutschen
sei, allmählich aus Nordschleswig auszuscheiden,
und deshalb halte man es für töricht, diesen Pro
zeß dadurch zu stören, daß man ihnen Anteil an
der Bodenverwaltung Nordschleswigs gebe. Dem
gegenüber könne man aber getrost erklären, daß
die Deutschen sich zwar vollkommen klar darüber
'eien, daß die Wirkung des Bodengefetzes die fein
werde, daß man einen Teil des Bodens verlieren
würde, vielleicht einen nicht ganz geringen Teil,
and daß ein Teil der deutschen Leute abwandern
werde. Man werde aber nie erleben, daß die
deutschen aus dem nationalen Kampf ausscheiden.
Eher sei anzunehmen, daß der Kampf an Heftig-
'eît zunehmen werde. Die Aufgabe sei, eine rich-
ige Lösung zu finden, und die sei nicht ohne die
Mitwirkung der Deutschen zu erlangen. Bon die-
en Gesichtspunkten aus kündigte der deutsche Ab
geordnete an, er werde bei der nächsten Gelegen
heit seine Vorschläge wieder einbringen und fügte
hinzu, da bei der jetzigen Haltung der Parteien
Anträge, werde er sich bei der Abstinlmung über
das Gesetz der Stimme enthalten.
Darauf ergriff der Landwirtschaftsminister
das Wort, erwähnte aber merkwürdiger Weife mit
keiner Silbs die Erklärungen des deutschen Ver
treters. Diese behalten ihren Wert, man wird
auf die Dauer nicht um sie herumkommen können.
dä5 yàgmŞ HM bm Schwràr
EàmrnM'Meil au?.
Das Reichsgericht hat das freisprechende
Urteil des Schwurgerichts Schwerin, vor dem
sich der Leutnant zur See a. D. Eckermann
wegen Anstiftung zum Mord an dem ver-
Beyer, zu verantworten hatte, aufgehoben und
die Sache an das Schwurgericht Rostock zu
rückverwiesen. In der Urteilsbegründung
wird ausgeführt, von einem rechtswidrigen
Angriff Beyers am Tatort zur Zeit der Tai
selbst könne nicht die Rede sein. Es sei nicht
erwiesen, datz Beyer am Tatort selbst im Be
sitz militärischer Geheimnisse gewesen sei.
ebensowenig datz er unter den damaligen Ber-
hältnissen Geheimnisse an andere zu verraren
im Begriff war. Der Angeklagte könne sich
auch nicht daraus berufen, datz die Tötung des
Beyer wegen einer künftig drohenden Gefahr
gerechtfertigt gewesen sei. Der Freispruch sei
somit nicht zu halten.
Die Mebereignuns des -rutsche» Vermögens.
uud Mntuugsverträge für
Die Amerikaner Herren im «ord-eutjchcn Lelgebiet. — Pacht-
eiue Million Hektar.
Eine Korrespondenz verbreitet die folgende
Meldung:
Die Oelbohrnngen im Niedersächsischcn.
D,e Meldungen, wonach die Forschungen nach
Oellagerstätten in Nordwestdeutschland dazu geführ,
hoben, daß ausländisches Kapital, vorwiegend von
amerikanischer Seite, sich neuerdings in verstärktem
Maße betätigt, wird in unterrichteten Kreisen als
den Tatsachen entsprechend beze'chnet. Die North
European Oil Ca., die ihren Sitz in Delaware
(USA.) hat, hoi sich durch ihre ,'echs deutschen Toch
tergesellschaften über eine Million Hektar Oelge-
rechtiame gesichert. Die genannte amerikanische
Gesellschaft ist in das Gebiet zwischen Unterweser
und Unterelbe eingedrungen und hat mit etwa 30
Gemeinden am rechten Weierufer Pacht- und Mn-
tungsverträge abgeschlossen. Ferner hat fl« sich 'n
der Gegend von Harburg umfangreiche Ländereien
gesichert. Wie von sachverständiger Seftc mitgeteilt
wird, haben die bisherigen Bohrungen im allgemei
nen nur sehr magere Ergebnisse erzielt Die Bohr
tätigkeit loll demnächst in verstärktem Maße fort
gesetzt werden. Wie verlautet, werden sich in der
nächsten Zeit maßgebliche Kreist mit der durch die
avier!konische Erwerbung von Mutungsfcldern ge
schehenen Lage beschäftigen. Die deutsche Volks
wirtschaft hat naturgemäß ein starkes Interesse da
ran. ob die deutschen Oelschätze erschlossen werdeii
oder nicht.
Der „Jungveutsche" schreibt dazu u. a. fol
gendes:
Im „Zungdeutschsn" haben wir auf das Vor
dringen amerikanischen und englischen Kapitals im
niedersächsischen Erdölgebiet hingewiesen. Vor
allem die Amerikaner haben erkannt, daß dort von
deutscher Seite die Oelvarkommen noch viel zu
wenig ausgenutzt sind. Wir erwähnten vor allem
den Konzern des Herrn Vingerhoets, die North
Ellro"ean Oil Corvoration. hinter der der Oel-
maznat Sinclair steht und die in gewaltigem
Ausmaß sich die Bohrmöglichkeiten in Norddeutsch
land gesichert hat. Die Amerikaner harten sich
bisher in sicherem Dunkel gefühlt, das ihre Auf
käufe verschleierte.
Aus Newyork wird gemeldet, daß die North
European Corporation den Schleier etwas gelüftet
hat. Sle rühmt sich, den überwiegenden Teil des
norddeutschen Gebietes für Bohrungen gepachtet
zu habeît. Sie macht sich über die Haltung der
deutschen Finanzkreise beinahe lustig, indem sie er
klärt, Deutschland habe den Wert seiner Oelquel-
len nicht erkannt, mit denen es die ganzen Re
parationen bezahlen könne.
Das Erstaunen vieler deutschen Zeitungen
über diese Meldungen ist verständlich. Sie wer
den von vielen Blättern für phanlastisch erklärt.
Aber überall muß zugegebeu werden, daß vom
Bergamt Hannover die Tatsache der riesenhaften
amerikanischen Aufkaufe bestätigt wurde und daß
sich ebenfalls die Meldungen bewahrheiten, füh
rende amerikanische Oelgeologen hätten seit Jah
ren vor allem im Hannoverschen und Oldenbu.rgi-
schen Oelgebiet ihre Forschungen angestellt.
Das Preußische Handelsministerium hat die
sen Fragen erfreulicherweise seit einiger Zeit seine
Aufmerksamkeit gewidmet. Es wäre zu wünschen,
daß es sich jetzt in der Oeffentlichkeit genauer dar
über äußert. Die Aussichten der norddeutschen Oel-
bohrungen müssen natürlich vorsichtig beurteilt
werden Aber das eine ist sicher, daß viel mehr ge
leistet werden könnte als bisher und daß die Ame
rikaner uns weit zuvorgekommen sind. Schon dis
Bedeutung der jetzigen norddeutschen Oelproduk-
tion ist nicht zu unterschätzen. Sie überragt z. B.
bereits die Erdölproduktion des hart umkämpften
Mossul- und Jrakgebietes! Das wird manchen
überraschen."
Inblrn tiltmil
Paris, 4. April. Ministerpräsident Tardieu
wurde, wie die Blätter melden, am Donnerstag
während einer Sitzung des Nechtsausichusies der
Kammer plötzlich von einem Unwohlsein befallen.
Er mußte sich in seine Wohnung begeben und sich
zu Bett legen. Der behandelnde Arzt hat «ine
leichte Nahrungsmittelvergiftung festgestellt. Das
Befinden Tardieus ist keineswegs ernst.
KMlimM ļĢ MZec bet NŞ.
T.-U. Newyork, 4. April. (Eig. Funkmeldung.)
Eine Weigerung des argentinischen Staatspräsiden,
ten Irigoyen, anläßlich der Eröffnung des draht
losen Telephondienstes zwischen den Vereinigten
Staaten und Südamerika mit Präsident Hoover zu
sprechen, da er angeblich an einer Halsentzündung
erkrankt ist, wird in Washington als ein neuer Be
weis der frostigen Haltung Argentiniens gegenüber
den Vereinigten Staaten angesehen.
Mit doppelter Genugtuung hebt dagegen die
amerikanische Presse den freundschaftlichen Gruß-
austauich mit dem Präsidenten von Chile und Uni-
gnay hervor.
Dàberichļ.
Wettervoraussage für den 5. April 1930: Für
dos mittlere Norddeutichland: wefterhin kühl und
stark wolkig, mit fortdauernder Neigung zu leuchten
Nieder''chl6g-n, östliche Dtznde. Für das übrige
Deutschland: >m Süden und Südosten Niederschläge
im übrigen Reich: stark bewölkt, allgemein kühl.
SchņeiMŞekiât
Altona, o«n 4 Aval 1 3ü
îirrn '*ri!tt«n '3/lim IS
örr La nd,at i'chgstsbgmm«
ocr Proa. Tch esw.-Ho.strin
(Ûfitif Gewährt
Es wurde ge-ablt für o0 Làadaew chk:
a) Bebe I.tt'chwà. . . . über 300 Bfd. 64-65
v) Milteļtchwere Ware. - ca WO- UO tzsd. ö3—1>4
c) Gute !sichle Ware . . . ca. 200-240 P d. 63 64
d, Esrinlisrc Ware. . . . ca. l60-200 psd. o8— (2
e) Sauen 52-58
Auftrieb 5240
Handel: ruhig
Hamburg, den 4 April 1930
Viehhpt Sternichanze
Ohne Gewähr)
CchWàemarkL
Bericht der Hamburger Norreriingskommission,
^Amtlicher Bericht)
Es wurde gezahlt für 50 «t; Lebendgewicht:
a) Beste ffettjchweine über 300 tzfd. 64—64
b) MitkelichwerePZare.. .cg 240-310 Did. 63—64
C) Gute leichte Ware.. .ca. 00-240 Pfd. 63-64
ck) Geringere Ware.....cn 160-200 Pjd. 58 62
e Sauen .55—58
Austrieb: 5240
Handel: ruhig
JLM
LeZte MiMMN um
Hamburg. de» 4. April IW
Getreide (Prelle in 3L» per tOOQ Kg )
Hamburg. 3. April. Notierung der Notierungs-
kommission des Vereins der am Butterhandel beteilig
ten Fiktncn e. V. (Hamburger Böriennotieruiig) Erof;-
bandels-Abreck-innmspreis ab Meiereistation ohne
Füller, per 50 Klg. netto reine Tara ohne Decort,
t Güte 131--183 M 2 Güte 110—115 M abfallende
105 .« Tendenz rubia.
mb Baale. 4 April Dem Ferkelmarkt waren
'55 Ferkel zugenihrt. Der Handel verlier lanoftw
T,er Markt wurde f<tst geräumt. Die Vreile betrugen
'ür beste Mare 33—36 -M mittlere Ware 30— 33 Jl
'erîngere Ware 26—29 Jl.
Berlin, den 4 April 1930
lorteiiirt müh IstìiMt SWMkhimrli
Şri'àotiz, iObne Gewahrt
Mitgeteilt von der Vommerschen Vielwerwertungs
Geiellkchaft Berlin-Zcntralviehbos.
Es wurde gezahlt für 50 kg Lebendgewicht:
Brelle: Austrieb: Verlauf:
Kinder 24 59
Kälber 40 85
Achate 38-61
Schafe direkt zugelührt
Schweine
Schweine mm Schlacht Hot direkt
-Auslandsschweine
Klasse A Klasse C 68
. B 69
, D 65—67
* Sauen 82
2490
2430
5838
259
9936
1801
213
69 ~ Klasse
ruhig
ruhig
Weizen franko Hamburg 75*76kg----
beizen ab inland. Station
Roggen franko Hainbur" 70-71 kg»*-
Roaoen ab inland. Station
Winter erste ab inland. Station
Sommer"erste ab inland. Station-.--
Donauaersse. wgkr Hamburg, loko---
Kanada Western III - Gerste prompt -
Haler franko Hamburg
Hafer ab inland. Station
La Plata Mais
FI, trermI»te! tAreiie in R tt per 50 Kg prpk
280 00—284.00
'66.00—270.00
! 99.00—104.00
176.00—180,00
182.00—180.00
195.00—205.00
195.00- 196.00
190,00- 194.00
176.00-180.00
Rettenkleic.inland.
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Rog"enkteie. inl. --
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Reisfu.-MeblS4'28°/->
-ong-Schrot
6 30
8 00
6.50
7 40
9 40
4.50
7.70
Mehl (Preise in R,g per 100 Kg )
46.00
40 50
31,50-32.50
23 25—25 00
Auszunmebt biet. Mühlen
Räckermebl biet. Müblen
7o% Ro""enmebl biet. Müblen
Roggengrobmebl hi ei. Müblen
T»nd-n« Getreide test. ^un,rmstt«' sehr test. Mehl 'est.
Berliner Getrerde^rûhmarkt
vom 4. Avril 1830
Tendenz: şşest Anget-ot knavv
Ilmlab: —
Weizen.«..264.00—266.00
Roggen.... 165.00->63.50
ļ «erste 170.00—1^0.00
I Hafer 160.00-170.0C
j Wcizenkl» 100.00-107.50
Roggenkleiļ iASsl—107.50
Für 1000 kg