Zer deutschen NmLerheiļ serngehaļîen.
H. P. Haussen hielt am großen dänischen Fah
nenmast bei DLppelmühle vor den nordischen
Presseleuten eine Ansprache, die mit dem Wunsche
schloß, man möge sich immer daran erinnern, daß
1920 nicht nur die Grenze Dänemarks, sondern
die des ganzen Nordens nach Süden vorgeschoben
sei.
Die Fahrt der skandinavischen Journalisten
durch Nordschlesrvig war vollständig von der Füh
rung durch die dänischen Erenzpolitiker H. P.
Hangen und H. V. Clausen geprägt. Der deutschen
Minderheit wurden die Gäste ferngehalten. Die
Tendenz war, alle Eindrücke auf die angebliche Ge
rechtigkeit der neuen Grenze hinauslaufen zu lasten
und eine solidarische Haftung des ganzen Nordens
für sie zu konstruieren.
* . *
Sie deutschen Minderheiten in Europa.
Im Zusammenhang mit der Rede des
Reichsaußenministers Dr. Curtius in Stutt
gart, in der er sich mit deyr Minderheitenpro
blem befaßte, dürfte eine tabellarische Ueber
sicht von Interesse sein, die einen Ueberblick
über die deutschen Minderheiten in Enropa
gibt. Danach zählt man jetzt in der Tschecho
slowakei 3 217 883 Teutsche, in Ungarn 351211,
in Südslawien 813 472, in Rumänien 715 902,
in Polen 1058 824, in Italien, also vornehm
lich Südtirol, 195 630, in Frankreich, haupt
sächlich Elsaß-Lothringen, 1634 260, in Bel
gien 98 458, wovon auf Eupen-Malnledy
49 494 entfallen, in Dänemark 40172, in Li-
rauen ohne Memelgebiet 29 132, im Memelge-
diet 71781, in Lettland 70 964, in Estland
18819 und im europäischen Rußland 910 594
Deutsche.
r Die Kosten der yarlameuļe.
In dem vor einiger Zeit vom Reichs-
sparkommissar ausgegebenen Gutachten über
die württembergische Verwaltungsreform be
finden sich interessante Angaben über die Ko
sten der deutschen Volksvertretung Die An
gaben pro Kopf der Bevölkerung betragen für
W Reichstag 0,12 RM., für den preußischen
Landtag 0,17 RM., für Braunschweig 0,49 M.,
ir Württemberg 0,28 RM. und für Mecklen-
rrg-Strelitz 0,82 RM.
-ü . *
Das vollständige Ergebnis der Ellern-
beirslsmahlen in Groß-Verlin.
Dos Gesamtergebnis der Elternbe-.ratswahlen
ln Großberlin, das nunmehr vollständ>'g vorliegt,
ergibt folgendes Bild der Mandatsverterluug in
den neuen Elternbeiräten: An den evangelischen
Schulen sind gewählt: Ehrrstlich-llnpolitrsche Liste
3331 Sitze. Sozialdemokratische Lifte „Schulauf-
bau" 812, Kommunistische Liste „Proletarischer
Schulkampf" 289, Liste für Gemeinschaftsschulen
125. Zu diesen Zahlen sind zu rechnen etwa 500
Sitze in den 56 katholischen Schulen und schätzungs
weise 400 Sitze an den 64 weltlichen Sammel
schulen. Die Ergebnisse von 116 höheren Schulen
sind: Chriftliche-Unpolitischs Liste 612 Sitze, So
zialdemokratische Liste „Schulaufbau" 135, Kom
munisten 4, andere Listen mit vorwiegend reli
giöser Tendenz 422.
Sonja pelrowna.
Im Thüringer Landtag stand am Dienstag
»in Antrag der Kommunisten zur Beratung, der
von der Landesregierung die Aufhebung des Ver
bots des Films „Der Fall der Sonja Petrowna"
forderte. Ein Regierungsvertreter teilte mit, daß
das Verbot des Filmes von der Landesregierung
bereits am 30. Mai wieder aufgehoben worden
fei, nachdem die Filmoberprüfstelle in Berlin den
Antrag Thüringens auf Widerruf der Zulassung
des Bildstreifens für das ganze Reichsgebiet ab
gelehnt hat. Der kommunistische Antrag war da
mit erledigt. Eine Entschließung der äußersten
Linken, die das Filmverbot durch Minister Dr.
Frick mißbilligt, verfiel mit den Stimmen der Re
gierungsparteien der Ablehnung.
* * *
Danzig und Edingen.
Polens Handelsminister streitet ab.
Eine Warschauer Nachrichtenagentur bringt
eine Unterredung mit dem polnischen Handels
minister Kwiatkowsky, worin dieser erklärt, die
Klagen Danzigs über die Bevorzugung Edingens
durch Polen und die Benachteiligung des Danzi-
ger Hafens entsprächen in keiner Weise den Tat
sachen. Im Gegenteil, seit dem Ausbau Gdingens
and der Aufstellung eines realen Planes einer pol
nischen Seepolitik habe sich Danzig ausgezeichnet
entwickelt (?), was ihm, dem Minister, auch eine
Reihe führender Persönlichkeiten Danzigs (?) be
stätigt hätten. Der Minister schloß seine Aus
führungen mit den Worten: „Ich glaube, daß die
übertriebenen Befürchtungen Danzigs mit der
Zeit sich zerstreuen und eine nützliche gegenseitige
Zusammenarbeit nicht mehr erschweren werden."
* . *
Trianoiişroļêsļ in Ungnrn.
Der heutige 10. Jahrestag der Unterzeichnung
/es Vertrages von Trianon wird in Ungarn als
Trauertag begangen. Protestversammlungen und
îlufmärsche finden statt. Um 4 Uhr nachmittags
läuten die Glocken des Landes. Im Abgeordne
tenhaus ist eine Trauersitzung, in der sämtliche
Abgeordnete in schwarzer Kleidung zu erscheinen
haben. Die Stadtvertretungen richten Protest-
telegramme an den Völkerbund.
Bor dem Hamburger Schnellgericht.
Wie berichtet, wurden am Abenö des 28.
Mai nach einer Versammlung der National
sozialisten bei Sagebiel in Hamburg auf dem
Stephansplatz mehrere Versammlungsteil
nehmer von Kommunisten überfallen und
mißhandelt. Zwei von der Polizei aufgegrif
fene verwundete Nationalsozialisten führte
man nach dem Lokal Sagebiel zurück, weil dort
vermutlich leichter Zeugen aufzutreiben wa
ren. Die Drehbahn war mit 60 bis 60 Men
schen verstopft, so daß die Beamten die Menge
aufforderten, die Straße zu räumen. Ein
großer Teil der Anwesenden kam auch der
Aufforderung nach. Andere dagegen küm
merten sich nicht darum. Zu ihnen zählte auch
der 27jährige Stellmacher T., der vor dem
Lokal stand und erwiderte: „Ich kann stehen,
wo ich will und auch tun, was ich will!" Als
er sich trotz mehrfacher Aufforderung nicht ent
fernte und man zu seiner Festnahme schritt,
beschimpfte er die Beamten mit folgenden
Worten: „Ihr grünen Hungens, ihr Bauern
lümmel, ihr könnt nichts weiter, als Arbeiter
verhaften, bleibt in Mecklenburg und etzt da
eure Kartoffeln!" und zu der Menge ge
wandt: „Seht! Schon wieder wird ein Pro
let festgenommen!" Auf der Wache benahm er
sich weiter ungebührlich und störte durch laute
Reden die Vernehmung der übrigen Sistier-
ten.
In der Verhandlung vor dem Hamburger
Schnellgericht hatte er plötzlich das Gedächtnis
verloren und entschuldigte sich mit Trunken
heit. Der Staatsanwalt beantragte ttzegen
den Angeklagen wegen öffentlicher Beamien-
beleiöigung zwei Monate Gefängnis und we
gen Uebertretung der Straßenordnung 14
Tage Haft. Das Gericht ging über den Antrag
hinaus und erkannte auf drei Monate Gefäng
nis und 14 Tage Hast mit der Begründung,
daß gegen solche Handlungen scharf eingeschrit
ten werden müsse, damit die Polizei wisse, daß
sie Schutz fände und daß man mit ihr nicht
Schindlnder spielen könne.
Die Deftechungsaffären.
Hans Nientimp,
Reichstagsabgeordneter und Bochumer Stadtver-
ordnetenvorsteher, wirb beschuldigt, als Syndikus
des Bäckerinnungsverbanöes hohe Bestechungsgel-
üer von Lieferfirmen angenommen zu haben. Er
hat sein Amt als Stadtverorbnetenvorsteher sowie
den Vorsitz der Bochumer Zentrumspartei nieder
gelegt.
Der ehern, ;e Stadtrat Busch,
der sich an Grundstücksgeschäften der Stadt
Berlin bereichert hat und nun starb.
MàM und Lee KMàļMlpîml.
Ministerpräsident Macdonald teilte am Mon
tag im Unterhause mit, daß er in Kürze in der
Lage zu sein hoffe, eine erschöpfende Erklärung
über die Aussichten des Kanaltunnelplanes ab
zugeben. i,
Absonderlichkeiten des Lebens.
Erst Thester mb Ms.
SM Sie Sterbeszese.
Eine Tragödie mit komischen Anklängen, so
weit letzte, normalerweise auf Lebensbejahung
schließen lassende Handlungen vor dem von einem
Liebespaar beschlossenen Freitod in Betracht kom
men, entrollte sich vor einem Berliner Gericht.
Die „Vossische Zeitung" berichtet darüber:
Ein kleiner Büroangestellter in Wittenberge
verheiratete sich auf die friedlichste Weise. Was
könnte ein kleiner Büroangestellter in Wittenberge
auch anderes tun? Und wenn Sie daran zweifeln
sollten: jetzt, nach der Tragödie, leben er und seine
Frau einträchtig beieinander. Der Pastor, der sie
getraut hat, bestätigt es.
Aber als er verlobt war, trat eine Kranken
schwester in sein Leben, eine mit der Leidenschaft
des Liebens. Ihr Reiz mutz stark gewesen sein,
da mehrere Männer über das Hemmnis eines
leichten Hüftfehlers hinwegkamen.
Von dem Büroangestelltcn ließ sie nicht mehr,
trotzdem er verlobt war. Auch nicht, als er hei
ratete. Setzte im Gegenteil ihre Werbung fort,
bis sie ihn dorthin gebracht hatte, wohin sie ihn
haben wollte: zum Entschluß gemeinsamen Ster
bens.
Sie fuhren von Wittenberge nach Berlin, un
ter Vorwänden, sie am Sonnabend, er am Sonn
tag, und bereiteten den Selbstmord mit gelassener
Umsicht vor. Den Revolver brachte er mit. Für
den Fall, daß die Schüsse nicht tödlich sein würden,
steckte er eine Rasierklinge zu sich, sie zwei Opera-
ttonsmesser. Zum Ueberfluß hatte sie noch
Sublimat bei sich. Am Dienstag fuhren sie in den
Grünewald, bei eintretender Dämmerung fanden
sie die Einsamkeit, die sie brauchten. Sie legten
sich ins Gras, er setzte ihr die Waffe an die
Schläfe und drückte ab. Der Schuß tötete auf der
Stelle. Dann versuchte er es bei sich, schoß und
zerschoß sich nur den Sehnerv des rechten Auges.
Als er nicht einmal das Bewußtsein verlor,
kramte er ihre Messer aus der Tasche, sie erwiesen
sich als ungeeignet. Daher griff er nach seiner
Rasierklinge, schnitt sich den Puls auf und erreichte
nun wenigstens, daß er bewußtlos wurde. Am
Morgen weckte ihn eine Schulklasse, die lärmend
dahergezogen kam. Er tastete im Grase um sich
nach einer Patrone, lud, setzte an, der kleine Büro
angestellte aus Wittenberge, — aber jetzt endlich
war die Verzauberung gebrochen. Er setzte wieder
ab. Ein Polizist fand ihn.
Das rechte Auge ist hin, die Ehe, nach Ver
zeihung und Versöhnung, unversehrt. Bleibt noch
das gerichtliche Nachspiel. Da die Umstände nicht
zweideutig sind, heißt das Vergehen nicht, wie sonst
oft in solchen Fällen, Totschlag, sondern Tötung
auf Verlangen.
Eins muß noch in der Vernehmung geklärt
werden. Auf Montag war die Tat angesetzt. Wo
mit brachte man den Sonntag hin? Nun, die bei
den, der Büroangestellte und die Krankenschwester,
gingen ins Theater, zu den „Drei Musketieren"
ins Große Schauspielhaus.
AVer warum begingen sie die Tat nicht am
Montag, sondern verschoben sie ans Dienstag?
Aus diesem Grunde: die Krankenschwester wünschte
noch den Film „Die Frau im Mond" zu sehen.
Daher ließen sie die Sache am Montag noch blei
ben, auf einen Tag kam es schließlich nicht an,
gingen ins Kino, sahen die „Frau im Mond" und
schossen erst am Dienstag.
Der Antrag des Staatsanwalts gegen den
Büroangestellten wegen Tötung auf Verlangen
lautete auf drei Jahre Gefängnis und 60 Mark
Geldstrafe wegen unbefugten Waffenbesitzes. Der
Staatsanwalt befürwortete eine Bewährungsfrist
für den größten Teil der Strafe.
Der Angeklagte wurde vom Gericht freige
sprochen und nur wegen unbefugten Waffentra
gens zu 60 Mark Geldstrafe verurteilt.
Der „H lGmMN vm Pin“.
! Die Köpenickiaden werden nicht alle!
WTB. Köln, 3. Juni. Die Ausstellung
der Deutschen Lanöwirtschaftsgesellschaft in
Köln ist durch eine Köpenickiade um die ganze
Tageseinnahme geschädigt worden. Die Aus
stellungsleitung wurde vorige Woche von ei
nem Manne angerufen, der sich als der Regie
rungspräsident ausgab und bat, dem Haupt
mann a. D. Werner Beschäftigung zu gewäh
ren. Kurze Zeit darauf stellte sich der angeb
liche Hauptmann vor, der sofort als Kassierer
angestellt wurde. An den beiden ersten Ta
gen lieferte er die Kasse ordnungsmäßig ab,
am Abend des dritten Tages — es war der
Himmelfahrtstag — verschwand er spurlos mit
der gesamten Tageseinnahme, deren Höhe un
bekannt ist. Die Ermittelungen ergaben, daß
Werner den Anruf des Regierungspräsiden
ten, dem der „Hauptmann" völlig unbekannt
ist, fingiert hat. Werner ist leicht daran zu er
kennen, daß er hinkt. Bereits vor einigen
Jahren wurde der Kölner Rennverein durch
einen ebenfalls hinkenden Schwindler um
seine Tageseinnahme gebracht. Man vermu
tet, daß es sich um ein und denselben Gauner
bandelt.
ln wenigen Zeilen
Der thüringische Landtag lehnte den kom
munistischen Antrag auf Aufhebung des Ver
bots des Rotfrontkämpferbundes in Thürin
gen gegen die Stimmen der Kommunisten ab
Die Sozialdemokraten enthielten sich del
Stimme.
In Abo wurde das erste in Finnland er
baute Unterseeboot vom Stapel gelassen. Bis
her ließ Finnland seine Uboote in England
oder Frankreich herstellen.
Zum polnischen Innenminister anstelle
des zurückgetretenen Josephski wurde der Ge
neral Skladkowski ernannt. Diese Ernennung
dürfte eine Verschärfung des Polizeiregimes
bedeuten.
Italiens Außenminister Grandi wird in
Erwiderung, des Besuches des polnischen Au
ßenministers Zaleski in Rom demnächst w
Warschau eintreffen.
Frau Katharina von Kardorff, die früher
der volksparteilichen Reichstagsfraktion ange
hörte, ist in den Vorstand der Ortsgruppe Ber
lin des Republikanischen Reichsbundes einge
treten. Die „Berliner Börsen-Zeitung" be
zeichnet diesen Bund als eine Art intellektu
ellen Reichsbanner.
In Augsburg wird in den Tagen vom
22. bis 25. Juni eine große Kundgebung del
lutherischen Welt aus Anlaß der 400-Jahrfeier
der Konfessio Augustana stattfinden. Man
rechnet auch mit starkem Besuch aus dem Aus
land. Am 22. Juni ist ein großer historischer
Festzug. *
Die Kriegslage in China ist gegenwärtig
durch heftige und für beide Seiten verlust
reiche Kämpfe an der Lunghai-Bahn gekenn
zeichnet. Die Entscheidung über das Schicksal
der Nankingregierung steht noch aus. Außer
durch die Kämpfe der regulären Truppen
wird das Land durch zahlreiche Banden ver
heert.
Ei» zweiter Fall Bessedowsky ereignete
sich in Paris. Der Generalsekretär der Rus
sischen Handelsbank für Noröeuropa, Krukow,
hat seinen Posten verlassen, um endgültig mit
dem gegenwärtigen sowsetrussischen System zv
brechen. In einem Schreiben an die Pariser
Presse beschuldigt er die Moskauer Gewalt
haber der Unterdrückung der Arbeiter.
Ķrrrşe Pôst.
Bei einem Schisssuntergang auf dem Magda-
lenenstrom sind 40 Personen ums Leben gekommen.
In Lübeck ist durch 2 Todesfälle die Zahl der
Dabmette-Tvdesopfer auf 28 gestiegen. Krank sind
101 Säuglinge, gebessert 36.
Der Düsseldorfer Massenmörder hat eine wahre
Geständniswut. Bisher hat er 9 Morde, mehr als
30 lleberfälle und 20 Brandstiftungen gestanden.
Auf der Straße bei Finnentrop stießen zw«
Motorräder gegeneinander, ein Fahrer war sofort
tot, der andere wurde lebensgefährlich verletzt.
Ueber den Moselort Croe ist ein schweres Un
wetter niedergegangen, das in .den Weinbergen
arge Verwüstungen angerichtet hat.
Nêàichl.
Wettervoraussage für den 5. Juni 1930.
Für dos mittlere Norddeutschland: Meist hei
ter und am Tage weitere Erwärmung.
Hamburger Huļîermarkļ.
Hamburg, 4. Juni. Vorläufiger Bericht.
Marktverlauf bis auf eine Stunde vor Schluß der
Auktion der Meiereivervänbe für Schleswig-Hol
stein. Es wurden bezahlt für Nichtmarkenbutter
114—118 31«, für Markenbutter 121—123 R-« für
je 60 Kg. Hinzu kommen für Käufer auf der
Auktion 8 Prozent Kavelingsgelb und die Koste«
der Verpackung.
* * *
Berliner Getreidefrühmarkt
vom 4. Juni 1930
Tendenz: Rubtg
Umsatz: —
Weizen....304.00—305.00
Roggen.... 17100—176.00
Gerste 165.00—180.00
Hafer 141.00-151.0C
Weizenklete... 77ch0-82.SC
Roggenkleie. .80.00—85.00
Für 1000 kg
Wte MiemWN mm Dienstag-Markt
Hamburg, de» 3. Juni 1930
Getreide sPreife in per 1000 KgF
Weizen franko Hamburg 75/76 lex 322.00—324.00
Weizen ab inland. Station •*•«• 308.00—310.00
Roggen franko Hamburg 70/71 kg .... 168.00—170.00
Roggen ab inland. Station —- 154.00—156.00
Wintergerste ab inland. Station -»»»»- 180.00—182.00
Sommergerste ab inland. Station--»»» 190.00—2144)0
Donaugerite. wgfr. Hamburg, loko -- 196.00—1934)0
Kanada Western III - Gerste prompt
Hafer franko Hamburg
Hafer ab inland. Station
La Plata Mais
Futtermittel sPreife in R°Ä per 50 Kg. prrst
170.00-172.00
156.00-158.00
Weizenkleie.inländ-
Weizenkl., inl. mgr.
Roggenkleie, inl. --
Braül-o.LaPlatakl.
Bras.-o.LaPI.-Poll.
Cbile-KIeie
Ehile-Pollards
3.90
3.90
4.10
3.90
5.40
4.80
Palmk. Harb.-Wilbb-
Kokoskuck. „
Ravskuch. „
Erdnußkuch.»
Leinkuchen „
Reisfu.-Mebl24M%
Soya-Schrot
Mehl sPreife in Mit per 100 Kgl
Auszugmehl hies. Mühlen ■
Bäckermehl fites. Mühlen •
70% Roggenmebl dies. Bkühlen •
Roggengrobmehl hies. Mühlen <
T«nd,nz: Grinide ruhig. Jutt«rmitt»l Aist,