Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

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Verbraucher der Beeren. Wiederholt traf ich 
als Bewohnerin des Bereiches der Bären 
traube Sie Brandmaus an, jene possierliche 
Mäuseart im fast fuchsroten Pelzkleid mit 
dunklem Rückenstreifen und weißer Unter 
seite. Auch sie richtet ihre Behausung gern un 
ter einem dichten Blätterdach der Bärentraube 
ein und liebt es, ihre Winter-Vorratskammer 
mit Häufchen von Früchten der Bärentraube 
anzufüllen. 
Im August, wenn die mehr feuchtere Stand 
orte besiedelnde liebliche Erika bereits abge 
blüht ist, beginnt die Blütezeit der Calluna- 
Heide, und mit ihr schmückt sich unser Gebiet 
vor der winterlichen Ruhezeit zum letzten 
Mal mit buntem Blumenflor. Gelbe Farben, 
durch Golöraute und doldenblütiges Habichts 
kraut hervorgerufen, sind vorherrschend, neben 
dem Violett der Heide, dem matten Blau der 
Berg-Jasione, der Glockenblume und dem 
stumpfen, bräunlichen Farbton der reif gewor 
denen Seggen und Gräser. An warmen Tagen 
hängen Pfauenauge, Perlmutterfalter und die 
zierlichen, blau und violett schimmernden 
Bläulinge oft zu Dutzenden an den Blüten 
köpfen der Jasionen und im nahen Moor um 
fliegt der Moorbläuling an seiner Futter 
pflanze, dem Lungen-Enzian, dessen tiefblaue, 
schöne Blütenkelche. Bienen- und Hummel 
gesumm singen dazu ein feines, leises Lied. 
Aber der Sonnenbogen nimmt ab, die Rächte 
werden länger und kühler. Was sich tags noch 
bei warmem Sonnenschein tummelte, hängt 
nach kalten Nächten morgens vielfach verklamt 
an den Blüten oder ausgesaugt in den großen 
Netzen, welche Spinnen über die Heide breite 
ten. Es erwacht nicht wieder zu lustigem Spiel 
auf der Heide. Nach einigen Wochen, als erste 
Nachtfröste eingesetzt haben, wird's stiller im 
Gebiet, dem Frühling, Sommer und Herbst 
bunte Farben und frohes Leben gaben. Doch 
auch im Winter hat die Bärentraubenheide 
ihre Besucher. Aus dem nahen Moor streicht 
das Birkwild gern zu ihr hinüber und hudert 
sich mit Vorliebe an den sandigen Stellen im 
Schein der wärmebringcnden Sonne. 
Wir Schleswig-Holsteiner sind dankbar, daß 
der Bund für Vogelschutz e. V., Stuttgart, 
durch seine Leiterin Frau Lina Htthnle — je 
ner allen naturliebenden Kreisen unserer Be 
völkerung bekannten Naturschützerin — in 
hochherziger Weise die Mittel zu dem vor eini 
gen Jahren erfolgten Ankauf einer schönen 
Bürentraubenheide im Kreise Husum stiftete, 
so daß z. Z. eine derartige Wacholder-Bären 
traubenheide vor der Zerstörung gesichert ist. 
Die Bärentraubenheidc mit ihrem geheim 
nisvollen Zauber, der unser Fühlen und Emp 
finden mit beeinflußt, ist ein Stück unserer 
ursprünglichen Landschaft und damit ein Stück 
unserer Kultur. 
Die Bärentraube selbst ist zwar nur ein 
Einzelwesen dieser Landschaft, aber, wie wir 
gesehen haben, für ihren Wescnsausdruck von 
Bedeutung und mitbestimmend. Daher ist sie 
unzertrennlich mit ihr verbunden. 
WilhelmWolf - Bredstedt. 
Das Reher Kratt als Asyl seltener Pflanzen 
Die Forderung unserer Zeit nach Verständ 
nis für die Heimat, die unsere Vorfahren sich 
erkämpft haben und die unser Wesen und Han 
deln sichtbar beeinflußt, hat auf allen Teilge 
bieten der Heimatforschung eine große Anzahl 
von Männern und Frauen zu gemeinsamer 
Arbeit angespornt. Obgleich unsere Heimat, 
erdgeschichtlich gesehen, die jüngste Provinz im 
großen Vaterland darstellt, so können wir doch 
ein fortgesetztes Kommen und Gehen von 
Pflanzen, Tieren und Menschen feststellen. Die 
Veränderungen, die in der Znsammensetzung 
der Welt des Lebendigen um uns herum be 
obachtet worden sind, gehorchen bestimmten 
Gesetzen, deren Erforschung durch die gemein 
same Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Flo 
ristik und das Botanische Institut unserer 
Universität Kiel ein schönes Stück gefördert 
worden ist. 
Dank der Opferwilligkeit einer großen Zahl 
von Pflanzen- und Tierfreunden sind aus der 
ganzen Provinz die Mittel aufgebracht wor 
den, durch die das Reher Kratt vor der Ver 
nichtung bewahrt worden ist. Gerade dieses 
Kratt, das unscheinbar und wenig beachtet den 
Nordrand der Locksteüter Heide abschließt, hat 
uns wichtige und seltsame Gesetzmäßigkeiten 
aufdecken lassen, die im Dienst des großen 
Naturgeschehens stehen. 
Schon lange vor dem endgültigen Ankauf 
des genannten Naturschutzgebietes durch den 
Kreis Steinburg war von der Arbeitsgemein 
schaft für Floristik unserer Provinz festgestellt 
worden, daß eine Reihe seltsamer und seltener 
Pflanzen hier ein letztes Asyl gefunden hat. 
Im Jahre 1931 hat daraufhin der Leiter der 
Arbeitsgemeinschaft, Willi Christiansen, Kiel- 
Gaarden, das Reher Kratt einer eingehenden 
Untersuchung unterzogen, deren Ergebnisse er 
in einer Schrift „Die Pflanzenwelt des Reher 
Kratts" niedergelegt hat, die im Nordelbingen- 
Verlag des Kunstgewerbemuseums der Stadt 
Flensburg erschienen ist. In dieser Arbeit 
weist der Verfasser auf eine Reihe von Proble 
men hin, deren Lösung durch die Arbeiten des 
Botanischen Instituts Kiel ein schönes Stück 
gefördert worden ist. 
Von diesen Problemen sollen hier einige 
kurz angedeutet werden. Das Reher Kratt ist 
ein reines Eichenkratt, das sich zumeist aus 
Eichen niederer Wuchsform zusammensetzt. 
Eine stattliche Anzahl - von Wacholdern, die 
sonst in der Provinz kaum vorkommen, und 
einige Kiefern sind den Eichen beigemischt. Es 
taucht hier also die Frage auf, warum in die 
sem urwüchsigen Baumbestand keine Buchen 
vertreten sind, obgleich in nächster Nähe ge 
sunde Buchen gedeihen. Das Kratt ist aufzu 
fassen als Rest jener Eichenmischwaldzeit, die 
um 4000 vor Christi Geburt bei uns ihren 
Höhepunkt erreicht hatte. Die zu diesem Misch 
wald gehörigen Linden, Ulmen und Ahorne 
fehlen im Reher Kratt, obgleich im nahen Ha 
gen von Wapelseld Ulmen urwüchsig vorkom 
men. Auch diese Frage bedarf der Aufklärung. 
Da die Buche bereits um 1000 v. Chr. in unse 
ren Breiten die Eiche endgültig besiegt hat, ist 
das Kratt als urwüchsige Erscheinung nicht zu 
verstehen. 
Ferner ist es seltsam, daß dem Eichenkratt 
die Wacholder beigemengt sind, die als Reste 
einer viel älteren Vergangenheit aufzufassen 
sind, nämlich der Kiefernzeit, die um 10 000 
v. Chr. ihren Höhepunkt hatte. Und die über 
aus seltenen Bärlappe, die das Kratt beher 
bergt, gehören gar zu den ältesten Gefäßpflan 
zen, die wir kennen, Pflanzen, deren Vorfah 
ren während der Steinkohlenzeit das Mate 
rial zur Steinkvhlenbildung geliefert haben. 
Auch die schöne Arnika oder Bergwohlverleih, 
deren alkoholische Blütenauszüge als Be 
ruhigungsmittel sich allgemeiner Beliebtheit 
erfreuen, gedeihen auf freien Stellen in der 
Heide des Kratts massenweise und ausgezeich 
net, eine Pflanze, die wir sonst nur in den Ge 
birgen Siid- und Mitteldeutschlands antreffen. 
Ferner verdanken wir der Arbeitsgemein 
schaft für Floristik die wichtige Erkenntnis, 
daß svivohl Eiche wie Buche von gewissen nie 
deren Pflanzen in unserer Provinz regelmäßig 
begleitet werden und auch da vorkommen, wo 
ihre großen Pflanzenschwestern aus irgend 
einem Grunde fehlen, was ivir uns nicht mit 
klimatischen Begriffen deuten können. Ebenso 
unerklärlich ist es uns, daß unsere drei Nel 
ken, die Steinnelke, die Stolze und die Cart- 
häuser Nelke im Osten der Provinz sehr selten 
sind, während sie im Westen gelegentlich recht 
häufig vorkommen. Andere Pflanzen sind gar- 
völlig im Schwinden begriffen, wie das schöne 
Waldvögelein, jene Königin unter den Orchi 
deen unserer Wälder, und die blaue Lobelie 
vom Jhlsee oder der schwedische Hartriegel aus 
dem Kreise Husum. 
Die Lösung all dieser Probleme, die von der 
Arbeitsgemeinschaft für Floristik aufgedeckt 
worden sind, hat das Botanische Institut der 
Universität Kiel in Angriff genommen. Im 
Jahre 1934 wies der Leiter dieses Instituts 
erstmalig nach, daß über zwei Fünftel aller in 
Schleswig-Holstein vorkommenden Pflanzen 
einen mehrfachen Chromosomensatz in ihrer 
Erbmasse aufweisen. Solche Pflanzen haben, 
wie Kernuntersuchungen ergaben, das Dop 
pelte oder gar Dreifache derjenigen Erbmasse, 
die ihre Vorfahren besessen haben. Damit war 
der Beweis geliefert, daß bei der Besiedelung 
des heimatlichen Bodens die Erbmasse einen 
wesentlichen Einfluß gehabt hat. Auf diese Erb 
masse war aus begreiflichen Gründen bisher 
zu wenig Wert gelegt worden, offenbar weil 
es sehr schwer ist, an sie heranzukommen und 
sie eingehend zu untersuchen. 
In der erwähnten Arbeit bezieht sich der 
Verfasser auf die Unterlagen, die ihm die Ar 
beitsgemeinschaft für Floristik gegeben hat. 
Hier tritt also der enge Zusammenschluß von 
freiwilliger Arbeitsgemeinschaft und Univer 
sität klar zutage. Weitere Arbeiten des In 
stituts setzen die Gedankengänge seines Leiters 
fort. So hat sich zeigen lassen, daß die Besie 
delung der Kalkgebiete unserer Heimat vor 
allen Dingen durch Pflanzen mit mehrfacher 
Erbmasse erfolgt ist. Fast alle Unkräuter, die 
schwer zu bekämpfen sind, die zäh und anpas 
sungsfähig auf jedem Boden wachsen, enthal 
ten das Doppelte bis Vierfache der Erbmasse 
derjenigen Grundform, aus der sie sich ent 
wickelt laben. Auch die meisten unserer Kul-- 
turpflanzen enthalten vielfache Erbmassen. 
Anderseits wissen wir aus den Arbeiten des 
Instituts, daß unsere Kratts und Heiden mit 
Vorzug von Pflanzen bewohnt sind, die nur 
einfache Erbmasse enthalten. Diese machen fast 
alle den Eindruck, als ob sie denjenigen mit 
mehrfacher Erbmasse im Kampf ums Dasein 
unterlegen sind. Denn in die unter menschliche 
Kultur genommenen Flächen wagen sich diese 
Kinder der. Einsamkeit nicht hinein, weil sie 
hier von den Arten mit mehrfacher Erbmasse 
überwuchert werden. Auch die ehrwürdigen 
Heiden der Nordseeinseln Amrum und Sylt 
sind zumeist mit Pflanzen einfacher Erbmasse 
bestanden, zu denen Heide, Moos- und Prei- 
ßelbeere gehören. Diese wachsen in Gärten nur 
dann, wenn man ihnen völlig kalkfreien Un 
tergrund verschafft, wie dies im Kieler Bo 
tanischen Garten zu beobachten ist. 
Die Pflanzen, die den Kalk erobert haben, 
erscheinen entwickelungsgeschichtlich als die 
jüngsten unter ihren Verwandten. Die selt 
samen Bewohner der Heiden müssen wir da 
gegen als die weniger anpassungsfähigen Al 
ten unter den Pflanzen ansehen, die nach er 
folgter Anpassung erstarrt sind. Es wird so 
mit verständlich, daß unsere junge Provinz, 
als sie vom Eise freigegeben wurde, zumeist 
und mit Vorzug von Pflanzen mit mehrfacher 
Erbmasse besiedelt wurde. 
Es ist selbstverständlich, daß durch diese 
mühevollen Arbeiten, die sowohl von der Ar 
beitsgemeinschaft als auch vom Botanischen 
Institut Kiel ausgeführt worden sind, alle 
Probleme, von denen eine Reihe angedeutet 
wurden, restlos gelöst sind. Es ist aber mit 
Genugtuung zu begrüßen, daß wir durch diese 
gemeinsamen Arbeiten frei arbeitender Natur 
freunde und strenger Wissenschaft einen er 
freulichen Schritt in der Erkenntnis dieser 
schwierigen Dinge weiter gekommen sind. 
Dr. H. Rohweder -Kiel. 
Aus Bädern und Kurorten 
Frühling in Bad Mergentheim. 
Zeitiger wie sonst hat der Frühling seinen Einzug ins 
Taubertal gehalten. Allüberall macht sich neuerivachtes 
Leben geltend, frisches Aufblühen und Neuiverden nicht 
nur in der Natur, sondern auch in Stadt und Bad 
Mergentheim. Der die Wintermonate über schon auf 
recht erhaltene Kurbetrieb in dem württembergischcn 
Heilbad nimmt von Tag zu Tag gröstere Formen an. 
Die Frequenz des Bades scheint weiterhin unaufhaltsam 
aufwärts zu steigen, denn heute schon weist sie mit ins 
gesamt 2008 Gästen eine 20prozentige Erhöhung gegen 
über der gleichen Zeit im Borjahre auf. Den Auftakt 
zur Hauptkurzeit bildet die Eröffnung des Hotels Kur 
haus am 18. April, das als neueste Errungenschaft in 
diesem Jahre eine gemütliche fränkische Weinstube neben 
der vielbesuchten Bierstube eingerichtet hat. In ein 
Blüteumeer getaucht ist der gepflegte Kurpark; leuch 
tende Blumenbeete und hellgrüne Rasenflächen breite» 
sich zwischen der schönen Wandelhalle und dem Kurhaus 
aus und entzücken bas Auge der Kurgäste. Ein halbes 
Tausend versammelt sich allmorgcudlich und nachmittags 
in den Brunncntempeln. In der lichten, weiten Wandel 
halle spielt schon ein größerer Teil des Kurorchcsters, das 
auch in diesem Jahre wieder unter der langjährigen 
Leitung des Kapellmeisters Dr. Maurer steht. Gleich 
zeitig mit dem Kurhaus werden die geräumigen, moder 
nen Badehäuser der Kurverwaltung ihren Betrieb wie 
der aufnehmen. Dann noch ein paar Wochen, und das 
vielseitige Veranstaltungsprogramm des Bades beginnt 
sich abzuwickeln. 
Kreuzworträtsel. 
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keil, 14. Trinkgefätz, 
lcu 15. Teil der Bruchrechnung. 18 Verhält 
niswort. 19. Traumzustand. 20. franz. Artikel, 21. Zahl, 22. stadt 
an der Werra. - Senkrecht: 1. Musikinstrument 2 ©tobt 
in Rumänien, 3. Bindewort, 4. Flußtn Obentalien, 5 Eßgerat, 
6 Flächenmaß, 7. Kreisstadt, 11. suddeutsche Stadt. 13 Volks 
stamm, 17. Futterpflanze. 19. soviel wie Kummer. 20. abgekürz 
ter Mädchenname, (ch = ein Buchstabe.) 
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Geleitet von W. Koppe. 
Aufgabe Nr. 6. 
Vorhand spielt ch Solo aus der Hand ohne acht und ge 
winnt das Spiel. Der Spieler hat folgende Karten: 
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Im Skat liegt: 
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Mittelhand hat folgende Karten: 
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Der Spieler spielt Trumpf 7 aus. 
Silbenrätsel. 
a — a! — dhlor — da — dam — di — di — ei — en — en 
— flo — £rcd — ge — gen — hin — hu — in — jew — kalk — 
ko — la — log — man — ni — re — ri — rot — tel — ten 
ter — ter — ter — u — wit. 
Kreuzworträtsel: Waagerecht: 1. Magnesium. 7. ergo, 
8. Erna, 9. Tec, 11. neu. 13. gcs, 14. Wolga, 15. nie, 17. sah. 
19. Rum, 21. Ecke, 22. Adel, 23. Nachtigal.. - Senkrecht: 
1. Meiningen, 2 Arie, 3 Not, 4. See, 5. Unke, 6. Marschall, 10. 
Erlau, 12. Uwe, 13. Gas, 16. Inka. 18. Area, 19. Reh, 20. Mai. 
Rösselsprung: 
Haß als minus und vergebens, 
Wird vom Leben abgeschrieben. 
Positiv im Blich des Lebens 
Steht verzeichnet nur das Lieben. 
Ob ein Minus oder Plus 
Uns verblieben, zeigt der Schluß. 
Wilh. Busch. 
Skataufgabe Nr. 5: 
Nur ein Anfänger konnte es fertig bringen, auf dieses Blatt 
ein ch Solo zu spielen. Jeder andere hätte selbstverständlich einen 
Grand gespielt. Bei einem Grand aus der Hand hätte der Spie 
ler. wie aus der Kartenverteilung ersichtlich, zwei ch Stiche mit 
28 Augen abgegeben und würde 140 Punkte für sich haben 
buchen können. Selbst wenn der Spieler den Skat aufgenommen 
hätte, war das Spiel nie zu verlieren: er hätte dann bei rich 
tigem Spiel zwar nicht Schneider machen können, hätte aber doch 
immerhin einen soliden Grand mit vieren gewonnen. 
Nun zu dem unglücklichen ch Solo: 
Vorhand hat folgende Karten: 
ş> 10, ch Dame, ş König, * Dame, ♦ 7, <> As, <> 10, O König, 
❖ 9, 0 8. 
Vorhand: 
1. ch König, 
2. ch 10, 
3. ch Dame, 
Mittelhand: 
chAs 
<710, 
ch König, 
Hinterhand: 
ch 10, 
c?As, 
chAs. 
(25 Augen) 
(31 Augen) 
(18 Augen) 
74 Augen. 
Den Rest von 46 Augen erhält der Spieler und hat da 
mit vas Spiel verloren. 
Aus vorstehenden 34 Silben sind elf Wörter zu bilden, deren 
Tlnfangsbuchstaben, von oben nach unten, und deren Endbuch-- 
staben, von unten nach oben gelesen, ein Sprichwort ergeben. 
Die einzelnen Wörter bedeuten: 1. Zwiegespräch, 2. Raubvogel, 
3. Kleidungsstück, 4. chemisches Desinfektionsmittel, 5. asiatische 
Halbinsel, 6. nordamerikanische Halbinsel, 7. Stadt in Holland, 
8. Männername, 9. Naturerscheinung, 10. Hausvogelprodukt, 11. 
ukrainische Stadt am Schwarzen Meer. 
Und mit Recht. 
Ein jeder hat am Körper eins 
und meint, daß doch am schwersten seins. 
Ist man empört, find't man das zweite nicht, 
sagt man — indem man weiter spricht. 
Daß drittes alle Frauen wären, 
kann von den Männern oft man hören. 
Wcr's schafft, daß sich das Wortgebilde restlos deckt, 
der kriegt vor seiner eig'nen Schläue dann Respekt. 
Bilderrätsel. 
tmt 
Wer errät den Spruch? 
Geleitet von M. Müller. 
Aufgabe Nr. 50. 
ch A. 8, 6, 4 
C> 58, 9, 5 
O - 
❖ - 
ch B, 10 
10. 8 
O 8 
ch 9. 8 
ch - 
<5> D, 6 
O 10. 7, 6 
ch K. D 
V K. 7 
O SB, 5 
ch A, 3 
Ohne Trumpf. Z spielt an. Wieviel Stiche kann er machen?
	        
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