rneyr in Sen Vorb ergründ des Interesses
rucken und geeignete Kräfte auf diesem Gebiet
immer noch fehlen, wird jedem der Besuch der
Veranstaltung empfohlen. Nicht zuletzt sollen
den Kennern der Kurzschrift und des Maschi
nenschreibens neue Wege zu tatkräftiger Ar
beit gewiesen werden.
* Ausbau des Şchnelltriebwagcnnstzes. Der
Personenzugfahrplan der Deutschen Reichs
bahn, der am 13. Mai 1936 in Kraft tritt, sieht
eine Anzahl beachtenswerter Verbesserungen
vor. Vor allem ist ein Ausbau des Schnell
triebwagennetzes vorgesehen. Neben den be
reits vorhandenen Schnclltriebwagenverbin-
dungen von Hamburg nach Berlin, Köln-
Essen—Berlin, Frankfurt/Main—Erfurt—Ber
lin und Köln—Altona, deren Fahrpläne zum
Teil geändert werden, sollen vom 18. Mai 1936
ab Schnelltriebwagen zwischen München und
Berlin, Stuttgart und Berlin, Beuchen und
Berlin sowie Stuttgart und Berchtesgaden
fahren. Weiter ist beabsichtigt, besonders
schnelle Fahrten mit dem Henschel-Wegmann-
Stromlinienzug zwischen Dresden und Berlin
einzurichten.
*
Wahre RendZburgcr Begebenheit.
Die Lehrerin, welche wußte, daß Dieter noch
eine Schwester und zwei Brüder hat, fragte
ihn: „Dieter, hast du noch Geschwister?"
Dieter: „Ja! Eine Schwester."
Lehrerin: „Du hast doch noch Brüder, die die
Aufbauschule besuchen."
Dieter: „Nein, das sind meines Vaters
Söhne."
Lehrerin: „Wie kommst du dazu?"
Dieter: „Weil mein Vater immer zu ihnen
sagt: „Komm mal her, mein Sohn."
*
Standes «Lüche Nachrichten
Tie Ehe wollen miteinander eingehen:
Kaufm. Angestellter Wilhelm Robert Johan
nes Pieper, Rendsburg, und Hausgehilfin
Elfriede Cäcilie Fülster, Rendsburg,-
Tiefbautechniker Hinrich Hermann Käthner,
Breöstedt, vorher in Marne, und Else Jo
hanna Andresen, ohne Beruf, Sehestedt, vor
her in Rendsburg,-
Feldmeister Alfred Helmut Stoppel, Lünen a.
d. Lippe, und die kaufm. Angestellte Char
lotte Elli Lustig, Breslau-Oswitz.
Rach Dsteru
Grade als die Osterglocken
Auferstehung klangen, sangen,
schneite es die dicksten Flocken
leise regte sich das BangcU.
Manchen hörte ich gar klagen:
Ach, es will nicht Frühling werden!
Sollt es doch in diesen Tagen
grünen, blühen schon auf Erden!
Aber hört doch nur das Klingen
immer noch von Ort zu Ort!
Auferstehungshymnen singen
Osterglocken fort und fort!
Ja, nun heißt es, sich bereiten
auf die große Himmelfahrt! —
Daß die Osterwolken schneiten,
war ein Fest besondrer Art.
Reinholö B e i l f u ß, Schleswig.
Zeichenerklärung 7t ir Wetterkarte
Kalter Wind
p ron j vordringender Kaltluft
Front vordringender Warmluft
Front mit Warmluft in der Höhe
ll!||j||j|lli Regengebiet, jfļļļļjļîl Schneefallgebiet
pvD Schauertät'gkeit,~Nebel.TCGewitter j
Warmer Wind
Stärhel,^NW2,
fu 3,^04 usw
Q wolkenlos ® wolkig
0 heiter S bedeck:
O halbbedeckt
Wetteranssichten für Donnerstag, den 16. April
1936, in Nordwestdeutschland: Schioachwinöig, be
wölkt, überwiegend trocken, langsam ansteigende
Temperaturen.
SelUesuna-Hststeü*
Die schleswig.holsteļņischeņ
ReiihstagsaSgeorlmete»
Nach einer im Regierungs-Amtsblatt ver
öffentlichten Bekanntmachung des Reichs
wahlleiters sind folgende Reichstagsabgeord
neten in Schleswig-Holstein gewählt:
Lohse, Hinrich, Gauleiter, Oberpräsiöent, Kiel-
Ahlemann, Georg, Oberstleutnant a. D>, Ber-
lin-Grunewald-
Beeck, Hans, Bauer, Kreisbauernsührer,
Spcrsöick bei Windbergen,-
Börnsen, Peter, Landarbeiter, Kreisleiter,
Eckernföröe,-
Frauenfeld, Alfred Eduard, Berlin W 36,-
Dr. Freisler, Roland, Staatssekretär, Berlin-
Friedrich, Erich, Kreisleiter, Bad Oldesloe-
Gewecke, Hans, Landwirt, Kreisleiter, Mölln
(Lauenburg)-
Kummerselö, Hans, Schmieöemeister, Präsident
der Handwerkskammer, Flensburg-
Matthiefen, Mart., Bauer, Kreisleiter, Auhos-
Meyer-Quade, Joachim, Polizeipräsident, SA>-
Gruppenführer, Kiel-
Rau, Georg, SA.-Brigadeführer, Jtzehoe-
Schramm, Ferdinand, Kreisleiter, Maschinen
bauingenieur, Halstenbek,-
Sieh, Wilhelm, stellvertr. Gauleiter, Kiel-
Sporrenberg, Jakob, SS.-Oberführer, Kiel-
Stiehr, Werner, Kreisleiter, Bad Segeberg-
Struve, Wilhelm, Landesbauernführer, Land
wirt, Kiel-
Wiese, Heinrich, Standartenführer, Bauer,
Eutin.
Lebensmittelprüfungen auch in kleinen
Gemeinden.
Zur Durchführung des Lebensmittelgesetzes
klärt der Reichsinnenminister durch Erlaß an
die Länder Zweifelsfragen. Grundsätzlich sol
len alljährlich auf je 1000 Einwohner minde
stens 6 Proben von Lebensmitteln und ans je
2000 Einwohner mindestens eine Probe von
Bedarfsgegenständen untersucht werden. Hier
bei handelt es sich um Mindestzahlen, bei de
ren Anwendung den wirtschaftlichen Verhält
nissen und dem praktischen Bedürfnis Rech
nung zu tragen sei. So könnten nicht alle Ge
meinden unter 1000 bzw. unter 2000 Einwoh
nern überhaupt ausfallen. Die Proben seien
vielmehr nach der Einwohnerzahl -er Kreise
zu berechnen.
Ilceis Rends&us#
xt. Hohn, 14. April. Der älteste Einwohner
aus Friedrichsholm wurde am Gründonners
tag beerdigt. Es war dies der Altenteiler und
frühere Schlächtermeister Fr. Arens. Der Ver
storbene, welcher ein Alter von fast 89 Jahren
erreichte, war ans Tellingstedt (Dithmarschen)
gebürtig und betrieb in seinen jüngeren Jah
ren eine Schlachterei und Wurstmacherei in
Hamdorf. Trotz mancherlei Schicksalsschläge und
trotz einer großen Kinderschar hat der Verstor
bene sich redlich durch die Welt geschlagen, und
daß er von der ganzen Ortschaft geachtet und
geliebt wurde, bezeugte die große Gefolgschaft
zu seiner letzten Ruhestätte.
Bei reger Beteiligung fand in Westerrönseld
am 2. Osterfeiertag das alljährliche Ringreiter
fest verbunden mit Ringwerfen der jungen
Mädchen statt. Den ersten Preis erhielt Hein
rich Bock. Beim Ringwerfen wurde Frl. Ma
rianne Wittorff Siegerin. Weitere Preise er
hielten Helmut Baasch und Hans Bock, sowie
Frl. Anni Passig und Anneliese Lücke, (tw.)
Ums tckemļ&tde
Die Entwicklung der Stadt Eckernsördc
im letzten Jahr.
Eckernsördc, 14. April. Der Bürgermeister
der Stadt Eckernförde berichtet über das
Etatsjahr 1938 folgende beachtenswerte Ein
zelheiten: Für viele hunderttausend Mark sind
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen von der Stadt
durchgeführt worden, die zu einem guten Teil
aus laufenden Mitteln des Etats, zum Teil
aus Zuschüssen, zum Teil durch Anleihen ge
deckt werden konnten und vor allem allen
werbenden Anlagen zugute gekommen sind:
Straßen und Wege und Plätze wurden ge
schaffen und verbessert- das Wasser-, Strom-
und Gasrohrnetz wurde bedeutend erweitert
ein Wasserturm wurde errichtet- ein weiterer
Wasserturm ist im Bau. Das Hafenbollwerk
sowie eine Schutzmole wurden fertiggestcllt-
der Durchlaß der Hafenbrücke wurde ver
größert- ein Anlegesteg für Fischerboote wurde
errichtet. Durch die Wohnungs- und Sied
lungsbauten wie auch durch den großen Er
weiterungsbau der Höheren Technischen
Staatslehranstalt für Hoch- u. Tiefbau wurde
die Bautätigkeit erheblich gefördert. Seit 1935
wirken sich ferner die großen Maßnahmen des
Reiches zur Wiederherstellung unserer Wehr
freiheit für Eckernförde aus. Die Stadt gab
für Wohlfahrtsunterstützung im Jahre 1932
292 600 Mark, im Jahre 1935 dagegen nur
118 000 Mark aus. Die Zahl der Kurgäste be
trug 1932: 628, 1935: 1789. Die Steuerein
nahmen waren infolge des wirtschaftlichen
Aufstiegs größer. Die Personenstandsaufnah-
me vom 10. Oktober 1935 ergab 10 424 Einwoh
ner. Der Eckernförder Hafen hatte einen er
heblichen Betrieb zu verzeichnen.
Familientag der Familie Mißfeld
in Krusendorf.
Gettorf, 15. April. Am 1. Ostertag fand in
Krusendorf ein Familientag der Familie Miß-
feld statt. Die Mißfelds sind ein altes Bau
erngeschlecht, das seit mindestens 300 Jahren
auf seinem Stammsitz in Surendorf im Däni-
schenwohlö als Erbpächter gesessen hat und
dessen letzter Pächter, Ernst Mißfeld, seit kur
zem Bauer geworden ist. Zum Familientag
waren ungefähr 260 Nachkommen erschienen.
Ein Hitlerjunge war sogar zu Fuß von Berlin
nach Krusendorf gekommen.
* * *
hs. Gettorf, 14. April. Der Gcttorfer Turn
verein von 1889 e. V. feierte am Ostersonntag
sein traditionelles Ostervergnügen im Ver
einslokal Fritz Söhl. Nach dem Einmarsch der
Fahnen brachte die Frauenabteilung einen
Sprechchor zu Gehör und dann trat Vereins
leiter Sommerfeldt vor die Abteilungen hin
zu einer Ansprache. Er begrüßte zunächst die
zahlreichen Festteilnehmer und unter ihnen
besonders die vielen früheren Gettorfer Tur
ner, die jetzt stolz in der Uniform von Heer
und Marine sich eingefunden hatten. Er sprach
dann über die Entwicklung des Berbands-
lebens zur Einheit von Turnen und Sport im
RF. Leibesübungen, der am nächsten Sonntag
offiziell aus der Taufe gehoben werden soll
und wie dadurch das Sinnen und Trachten,
das Ziel Turnvater Jahns, erfüllt wird. Dann
begannen die turnerischen Vorführungen. Die
Frauen übten mit dem Springball und zeigten
Gymnastik und Hüpfübungen, die Männer
zeigten Fangübungen mit der Kugel - und
Tischspringen. Nach den Vorführungen wurde
getanzt.
Kceis Sddesmņ
Beim Ringreiten der jungen Leute von Kl.-
Rheide, das am 1. Ostertag stattfand, wurde
Joseph Bencisack König, (jr.)
Au$ St&f&iLolm
hr. Erfde, 14. April. Die Schuhmacher-In
nung Stapelholm hielt im Lokal des Gastwirts
Heinrich Rahn-Erfde die zweite diesjährige
Versammlung ab, die durch den Obermeister
I. Wehttsen-Ersöe eröffnet wurde. Da die in
Arbeit gegebene Jnnungslade nicht fertig ge
worden war, wurde die Einführung zurückge
stellt. Willi Hansen-Friedrichstadt wurde der
Meisterbrief ausgehändigt. Anschließend wurde
der Schuhmacherlehrling H. Threde, Lehrmei
ster Heinrich Sievers-Kropp, ausgeschrieben
und zum Gesellen gesprochen. Die Zwischen
prüfungen sollen am 21. April in Norderstapel
vorgenommen werden, wozu die Lehrlinge
Werkzeug und Arbeiten mitzubringen haben.
Weiter wurde über die Schuhmacherarbeiten
fürs Landjahrheim in Süderstapel gesprochen.
Der Obermeister machte den Vorschlag, die
Reparaturen des Fußzeuges vom Landjahr
heim in Süderstapel gleichmäßig mit den Nor-
derstapeler Kollegen zu teilen. Hierauf erfolg
te eine rege Aussprache der 4 Kollegen aus
Süderstapel, die im Vorjahr für das Heim ge
arbeitet hatten und genaue Angaben machten,
was dort vom Heim und von ihrem Ort mit
800 Einwohnern an Reparaturen in Auftrag
gegeben war. Der Obermeister wird sich mit
dem Leiter des Landjahrheims in Verbindung
setzen. Nach Eintreffen der Kreishandwerker
schaft wurde die Vertrauensfrage gestellt. Es
ergab sich, daß dem Obermeister mit großer
Mehrheit das Vertrauen als Leiter der In
nung auf ein weiteres Jahr zugesprochen
wurde. Der Obermeister dankte anschließend
für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.
hr. Erfde, 14. April. Neuer Ortsgeistlichcr.
Gestern fand in der hiesigen Kirche die Ein
führung von Pastor Petersen durch Konststo-
rialrat Propst Siemonsen aus Schleswig statt.
Die Gemeinde war zu dieser Feier zahlreich
erschienen, zumal der Propst hier zum ersten
Mal sprach. Pastor Petersen ist ein Sohn des
früheren Pastors Petersen rn Osteufekd 8e?
Husum.
hr. Erfde, 14. April. Standesamtliche Nach-«
richten. Die Ehe wollen miteinander eingehen:
Arbeiter Hans Hansen in Erfde mit Marta
Wilhelmine Hillmer in Erfde- der technische
Angestellte Friedrich Block in Flensburg mit
der Haustochter Käthe Marquart in Erfde. —
Von der Schule. Der Lehrer Block-Scheppern,
ein Sohn des Bauern Jürgen Block daselbst,
wird nach den Osterferien den Schulunterricht
in Meggerdorf übernehmen.
Hohes Alter. Witwe Anna Jebens geb. Eh
lers in Tielcn feierte ihren 81. Geburtstag.
Frau Jebens wohnt bei ihrem Sohn, dem
Bauern Peter Jebens. Leider ist Frau Jebens
in der letzten Zeit kränklich, (ti.)
Aus Heus Husum
Eiderstedt hat über siebzig Hauberge.
Husum, 14. April. Der Bildhauer Karsten
Kühl aus Schobüll bei Husum hat hier ver
schiedene Arbeiten ausgestellt, darunter eine
große gemalte Karte der Halbinsel Eiderstedt,
in die der Künstler von ihm selbst aufgenom
mene kleine Lichtbilder aller Kirchen und Hau
berge Eiderstedts eingeklebt hat. Danach ver
fügt Eiderstedt heute noch über reichlich siebzig
Hauberge.
Aus Eidessicdl
YY. Tönning, 14. April. Matthäuspasfion.
Am Karfreitagabend sang der Laurentiuschor
in der Tönninger Kirche die „Matthäuspassion"
von Thomas Mancius. Der geschätzte Organist
Kurt Rienecker leitete das Ganze mit viel Ge
schick. Die große Gemeinde erlebte durch die
Schönheit der alten Musik eine besondere Kar
freitagfeier. — Für das Winterhilfswerk. Im
Kreisverband Eiderstedt des Deutschen Krie
gerbundes (Kysshäuserbund) erbrachte das
Winterhilfswerkschießen einen Ueberschuß von
187,40 JiJl. Mit dem Erlebnis steht der Kreis
verband Eiderstedt im Landesverband Nord-
mark an zweiter Stelle.
he. Garding, 15. April. Auszeichnung. Einem
langjährigen Mitglied des Geflügelzuchtver
eins für Garöing und Umgegend, dem Kauf
mann Carl Ahrndsen in Garding, wurde eine
wertvolle Ehrung seitens des Reichsverbandes
Deutscher Geflügelzüchter zuteil. Für ein auf
der Geflügelausstellung in Wandsbek ausge
stelltes Paar schwarzer Rheinländer erhielt er
den Reichsfachschaftspreis. Die geschmackvolle
Plakette aus Meißener Porzellan wurde ihm
durch den Vorsitzenden des hiesigen Geflügel
zuchtvereins überreicht.
Aus lìûcdļdeslaHd
Rückkehr aus den Missionsgebieten.
s. Vreklum, 14. April. Der Missionsöirektor
Pieuing, welcher sich seit längerer Zeit auf ei
ner Inspektionsreise in den Missionsgebieten
China und Indien befindet, wird voraussicht
lich am 27. d. M. wieder hier eintreffen und
am 3. Mai sein Amt als Prediger hier wieder
aufnehmen.
Die Wyler Ziegelei arbeitet wieder.
Wyk auf Föhr, 14. April. Die Wykcr Ziegelei
hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Zu
nächst haben dort zwanzig Arbeiter Beschäfti
gung gefunden. Da vorläufig nur die Presse
arbeitet und der Ofen erst im Mai in Tätig
keit tritt, werden dann weitere Leute beschäf
tigt werden können.
Die Leitung der neuen Bioklimatischen
Forschungsstation auf Sylt.
Westerland (Sylt), 14. April. Mit der Lei
tung der in Westerland neu errichteten Bio
klimatischen Forschungsstation wurde die be
kannte Münchener Physiko-Chemikerin Dr. E.
Cremer beauftragt. Die Station wird voraus
sichtlich im Mai eröffnet.
* * üe
sz. Bredstedt, 14. April. Siedlung erworben.
Marten Ebsen, Ost-Bordelum bei Bredstedt,
Sohn des Bauern Heinrich Ebsen, Büttjebüll,
erwarb dieser Tage vom Kulturbauamt Flens
burg die in Stadum bei Leck belegene, 43 De-
mat große, bisher vom Siedler Otto Eggers
bewirtschaftete Siedlung käuflich. Der Kauf
preis ist nicht bekannt. Eggers übernimmt im
Gotteskoog bei Niebüll eine Siedlung. Die
Aus rl&Us'/iw&siedt, Hcu^eeau-HaAemaeseUu*
AMtd Umfyefycud
s. Hadcmarschen, 14. April. Kirchensteuer. Da
die Novelle zum neuen Kirchensteuergesetz,
welche von der Regierung in Vorbereitung ist,
bis heute noch nicht zum Abschluß gebracht
wurde, wird die Kirchensteuer in dem ersten
Vierteljahr des neuen Rechnungsjahres auf
der Grundlage des vorigen Jahres erhoben.
Kirchenbesuch während der Feiertage. Wäh
rend der Osterfeiertage hatte unsere Kirche
einen großen Besuch aufzuweisen. Der Gottes
dienst erhielt durch die Mitwirkung des Po
saunenchors, unter der Leitung von Herrn
Niemöller, ein besonders feierliches Gepräge.
Hademarschen, 16. April. 2. Mütterschulungs-
kurjns in Hademarschen, Da sich für den letzten
Mütterschulungskursus in Hademarschen so
viele junge Frauen und Mädchen angemeldet
hatten, daß nicht alle berücksichtigt werden
konnten, wird hier in diesen Tagen ein zweiter
Kursus im Rahmen des Reichsmütterdienstes
eröffnet.
Hohes Alter. Der Maler Hans Holm in
Hütten bei Hohenwestedt kann am 15. April
seinen 88. Geburtstag feiern. Er ist körperlich
noch sehr rüstig und geistig vollkommen frisch
und verfolgt die Tagesereignisse noch mit
großem Interesse. saiJ