Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

Ï29, Jahrgang. / Nr. 89. / Zweites Blatt. 
LandeĢitung 
Nenösduryer Sägeblatt 
Donnerstag, den 16. April 1936. 
Garnison «ad WHW. 
Die Wehrmacht des Standortes Rendsburg 
hat an dem Winterhilfswerk 1938-36 schönen 
Anteil. Der deutsche Volksgenosse im Waffen 
rock und Ehrenkleid der Nation will, wenn es 
die Bekämpfung von Unzulänglichkeiten und 
Not im Dasein anderer Volksgenossen durch 
tätige Mithilfe gilt, nicht zurückstehen. Das 
empfindet er als volksgemeinschaftlich, und 
Hand anlegen entspricht dem Sinn des Sol 
daten. 
Nachstehend eine Zusammenstellung der 
Spenden der Wehrmacht, Standort Rends 
burg, für das abgeschlossene Winterhilfswerk: 
1. Barspenöen: 
Summe der Abzüge vom Gehalt 3 098,10 JtJt 
Summe der Eintopfsammlungen 865,15 JlJl 
Sammlung an Tag der natio 
nalen Solidarität 304,09 MJt 
Erträgnis vom Militär-Groß 
konzert am 16. 2. 1936 
Gesamtsumme 
2. Naturalien: 
Zahl der ausgegebenen Essens 
portionen 
Zahl der ausgegebenen Brote, 
Konserven bzw. sonstiger 
Naturalien für 
865,88 3UL 
6 133,22 JUl 
2 472 
426,— ffUl 
Schätzungsweiser Gesamtwert 1291,12 JUt 
3. Hilfelei st ungen: 
Zahl der zur Verfügung ge 
stellten Feldküchen 
Anzahl der gestellten Fahrzeuge 
Anzahl der gestellten Mannschaften 
2 
236 
394 
DeuLMe Mutter! 
Die Standortführung des Deutschen Jung 
volks, Rendsburg, wendet sich mit folgenden 
Worten an die Mütter: 
In diesen Tagen tritt Dein Junge an Dich 
heran und bittet: Gib die Erlaubnis zum 
Eintritt in das Deutsche Jungvolk. Bevor Du 
Deine Entscheidung triffst, überzeuge Dich auf 
Heimabenden oder sonstigen Veranstaltungen 
bes Jungvolks von der Arbeit, die dort gelei 
stet wird. Lies die „Nordmarkjugend" und die 
Zeitschrift „Der Morgen". Du wirst dann zu 
der Erkenntnis kommen, die schon viele Eltern 
vor Dir hatten: Im Deutschen Jungvolk lernt 
der Junge, daß es neben den Aufgaben des 
täglichen Lebens noch größere gibt: der Einsatz 
für die Gemeinschaft unseres Volkes. 
Im Kreise der Jungenschaft lernt er aus 
Fahrt, auf Heimabenden, im gemeinsamen 
Dienst, daß seine Leistung nur dann einen 
Wert hat, wenn sie der Gemeinschaft dient. 
Treue, Ehre, Einsatzbereitschaft werden ihm 
Begriffe werden, die für alle Zeiten einen 
Kerl aus ihm machen. Vom 10. bis 20. April 
sollen im ganzen Reich alle Zehnjährigen er 
faßt werden, um jedem deutschen Jungen die 
Möglichkeit zu geben, der jüngsten Gefolgschaft 
des Führers beizutreten. Es ist der Wille öes 
Führers, daß auch Dein Junge seine Pflich 
ten in der Jugend des Staates erfüllt. Deutsche 
Mutter, erfülle Deine Pflicht und schicke Dei 
nen Jungen in das Deutsche Jungvolk. Er 
wird es Dir danken. 
Die Fähnleinwerbestellen warten auf Dei 
nen Jungen. 
Heil Hitler! 
Hugo P ö h l s, Stammführer. 
Werbestellen sind für Fähnlein 1 Lornseu- 
straße 3, Fähnlein 2 in der Lornsenschule, 
Fähnlein 3 in der Mittelschule, Fähnlein 4 im 
Adolf-Hitler-Haus, 3. Stock. Geöffnet ist täg- 
tich von 16—18 Uhr. 
Die neuen Abcschützen 
sah man heute morgen ihrem „Gestellungs-' 
defehl" nachkommen. Diesen Gang macht man 
wohl am besten an der Hand der Mutter. Wer 
^on den Knäblein und Mägdlein, Jahrgang 
1929/30, noch einen Funken Befangenheit im 
Herzen oder Ränzel mitgebracht hatte, wurde 
vollends freudig aufgeschlossen für die erste 
Aufgabe des Lebens durch die Freundlichkeit, 
wit der Lehrer und Lehrerin die Neuen will 
kommen hießen. Pflicht wird hier zur Freude, 
^nd fast unmerklich entwickelt der Erzieher aus 
dem kindlichen Spieltrieb den Lerntrieb. Der 
Lehrer wird zum Freund. Schritt um Schritt 
Rendsburg, den 16. April 1936. 
wird man hinangeführt zum Leben des 
Staatsbürgers mit seinem das Denken und 
Handeln bestimmenden Begriff von Volk und 
Vaterland. Die Aufnahme in die Schule, die 
Einschulung, hat man nun hinter sich. Viel 
leicht hat bei diesem und jener eine der bun 
ten süßen Tüten den ersten Schulweg gekrönt. 
Jedenfalls wird man an diesen Tag zeitlebens 
zurückdenken. 
* * * 
* Zu der Parade des Standortes Rendsburg 
am Geburtstag des Führers ist der Hof der 
Jnfanteriekaserne der Öffentlichkeit zugän 
gig, und zwar nur durch das Tor 2 in der 
Kaiserstraßc, kurz vor der Alten Kieler Land 
straße. Nach der Paradeaufstellung wird der 
Standortälteste, Oberst Müller, Kommandeur 
des Art.-Regts. 20, die Front abreiten und 
eine Ansprache halten. Anschließend folgt der 
Vorbeimarsch der Truppen. Die Parade steht 
unter dem Kommando von Oberstleutnant 
Bruns, Kommandeur des I./Jnf.-Regts. 26 
Der Vorbeimarsch wird vou der Infanterie 
in Zügen, von der Artillerie in Batterie 
fronten im Trabe durchgeführt. 
* In der „Faust"-Aufführung, heute abend, 
gastiert noch einmal das ganze Ensemble des 
Nordmark-Landestheaters. Max Grothnsen 
spielt den Faust,' die andern Hauptrollen lie 
gen in den Händen von Gästen. Das Paar der 
jugendlichen Liebhaber, das in diesem Winter 
so oft im Lustspiel den Autor zum Siege 
geführt hat, ist zwar auch dabei, aber nur am 
Rande beschäftigt: Ewald Allner spielt den 
Valentin (Gretchens Bruder) und Marianne 
Grote den Kater in der Hexenküche. An der 
Abendkasse sind noch gute Plätze aller Grup 
pen zu haben, worauf besonders hingewiesen 
wird, da im Lauf des Winters durch die starke 
Beteiligung der Landgemeinden oft schon am 
Tage vor der Aufführung das Haus ausver 
kauft war. Dem Nordmark-Landestheater, 
das heute seinen Leistungswillen noch einmal 
an der größten Dichtung der Deutschen erwei 
sen will, sollte sein zielbewußtes künstlerisches 
Streben durch reichen Besuch gelohnt werden. 
* Ein Wandelkonzcrt, ausgeführt vom Mu 
sikkorps des I./J.-R. 26 in Rendsburg unter 
Leitung von Musik-Feldw. Krieger, findet am 
Sonntag, dem 19. April, mittags von 12 bis 
1 Uhr vor der Stadthalle statt. Dies ist die Mu 
sikfolge: 1. Olympiakämpfer, Marsch von H. 
Blume, 2. Im Reiche des Indra, Ouvertüre 
von P. Linke, 3. Frühlingsstimmen, Walzer 
von I. Strauß, 4. Fantasie aus der Oper 
„Martha" von Fr. v. Flotow, bearbeitet von 
H. Schmidt, 6. zwei Fanfarenmärsche: Volk ans 
Gewehr von H. Schmidt und Auf der Cote Lor 
raine von Kirmse, 6. Märkische Heide, Marsch 
von P. Linke. 
* Seinen 81. Geburtstag feiert heute der 
Kleinrentner Klaus Ohlen, Kronpriuzenstr. 8. 
Er ist geistig und körperlich noch rüstig. Von 
drei Söhnen verlor er zwei im Weltkrieg. In 
4 Jahren kann er, so Gott will, mit seiner noch 
lebenden Ehefrau Diamantene Hochzeit be 
gehen. Ohlen liest noch täglich sein „Rendsbur- 
ger Tageblatt" und ist beim Skatspielen man 
chem Jüngeren überlegen. 
* Prüfung als Damenschneiderinnen. Vor 
dem Gesellen-Prüfungsausschutz der Damen 
schneider-Innung bestanden folgende Lehrlinge 
ihre Gesellenprüfung: Lotte Möller (theor. mit 
Sehr gut), Meisterin M. Lorenzen, Erna 
Jpsen (theor. und prakt. mit Sehr gut), 
Meisterin L. Denötler, Marianne Soll (prakt. 
Sehr gut), Meisterin N. Dehtless, Dora 
Lüdcrs, Meisterin Frl. Albers in Lütjen- 
westedt, Elsa Tank, Meisterin M. Schlüter in 
Hohenwestedt. 
* Die HI., Gef. 1/163, tritt am Sonntag 
morgen 9.45 Uhr bei der Viehmarkthalle an. 
* Preisausschreiben für Straßenbenutzer. 
Täglich werden durch Unglücksfälle auf der 
Straße 24 Menschen getötet, also stündlich einer, 
und jährlich verzeichnet die Bilanz der Ver 
kehrsunfälle 300 000 zertrümmerte Fahrzeuge. 
Staat und Polizei setzen alles daran, diese 
Zahlen auf ein erträgliches Maß zurückzufüh 
ren. Alle Verordnungen nützen aber nichts, 
wenn nicht jeder einzelne mithilft, Staat und 
Polizei in ihrem Kampf gegen die Verkehrs 
unfälle zu unterstützen. Die Arbeitsgemein 
schaft für Schaüenverhütung hat deshalb ein 
Verkehrspreisausschreiben erlassen, dessen Ein 
zelheiten im „Kampf der Gefahr" veröffentlicht 
werden. Jeder soll über die Gefahrenmomente 
nachdenken, die er beim täglichen Gang über 
die Straße sieht und die ohne große Schwierig 
keiten beseitigt werden könnten. Alle Vor 
schläge, die auch die Verbesserung der allge 
meinen Verkehrsordnung betreffen können, 
sind an die zuständige Polizei einzusenden, die 
die Vorschläge prüft und weiterleitet. Die Ein 
sendung muß bis spätestens 1. Juni erfolgen. 
Für gute und brauchbare Vorschläge sind Geld 
preise im Gesamtwert von 6000 JlJl ausgesetzt. 
Feuerwehr für den Amtsbezirk Bordcsholm 
veranstaltete bei den Kameraden als Oster- 
ttberraschung für das Winterhilfswerk eine 
Sammlung, die den Betrag von 132,30 MJl 
erbrachte. — Am Vorabend zum Geburtstag 
unseres Führers wird von der Freiwilligen 
Feuerwehr ein großer Fackelzug veranstaltet. 
Derselbe nimmt beim Wildhof seinen Anfang. 
Im Anschluß au den Fackelzug findet ein 
Generalappell statt. Die Einwohnerschaft von 
Bordesholm wird ersucht, während des Fackel- 
znges die Fenster zu illuminieren. 
Sctdefwifr-Uolsteif* 
69 Landjahrlsger 
in Schleswig.Hslftei« 
Am kommenden Sonnabend nimmt das dies 
jährige Landjahr auch in Schleswig-Holstein 
wieder seinen Anfang. Insgesamt 2740 Jun 
gen und 1800 Mädel aus den Regierungs 
bezirken Düsseldorf, Kassel, Liegnitz, Wies 
baden, Köln, Koblenz, Arnsberg sowie aus 
dem Saarland und aus Braunschweig werden 
am Sonnabend ihren Einzug in die Landjahr 
heime halten. In Schleswig-Holstein wurden 
zu diesem Zweck 69 Landjahrlager errichtet, 
und zwar 36 für Jungen und 33 für Mädel. 
Am 17. April treten die Jugendlichen von 
ihren Heimatorten die Fahrt nach dem Norden 
an. Von Altona aus werden sie dann in 
Sammeltransporten auf die verschiedenen La 
ger verteilt. 
fCt&Ls ilendtifrucg. 
Svjähriges Doktorjubiläum. 
es. Vordesholm, 16. April. Am heutigen 
Donnerstag feiert der weit über Bordesholm 
hinaus bekannte Sanitätsrat Dr. Clausen in 
bester körperlicher und geistiger Verfassung 
sein 50jähriges Doktorjubiläum. Der Jubilar 
wurde am 3. März 1860 als Pastorensohn ge 
boren. Seine Eltern verzogen 1867 nach 
Brügge, wo er unter sieben Geschwistern, von 
denen noch fünf leben, eine frohe Jugend ver 
lebte. Schon mit 18 Jahren begann er das 
Studium der Theologie in Tübingen, das er 
mit 21 Jahren-verließ, um zunächst in Leipzig 
und dann in Kiel Medizin zu studieren, ins 
gesamt zehn Semester. Am 26. Februar legte 
der Jubilar das Staatsexamen ab und zwei 
Tage später bereits das Doktorexamen. Im 
Jahre 1889 richtete Dr. Clausen die Praxis in 
seinem Hause am Lindenplatz ein, in dem er 
noch heute wohnt, das aber inzwischen zwei 
mal umgebaut wurde. 1930 stellte der Jubilar 
zu Gunsten jüngerer Aerzte in Bordesholm 
seine Krankenkassenpraxis zur Verfügung. Er 
fühlt sich aber berufen, noch jetzt Kranken zu 
helfen, die sich vertrauensvoll an ihn wenden. 
— Eine Feier im Gasthof „Zur Linde" wird 
den Festtag beschließen. 
» » * 
es. Bordesholm, 16. April. Sammlung der 
Freiwilligen Feuerwehr. Die Freiwillige 
Die Apotheke in Bordesholm ist von der 
Besitzerin, Frau Wetzel, an den Apotheker 
Paul Neumann aus Riestedt bei Sangers 
hausen verkauft worden. Die Uebernahme er 
folgt am 1. Mai. Inzwischen wird die 
Apotheke von Fräulein Jantzen aus Kiel be 
treut, die bereits früher vertretungsweise hier 
tätig war. Frau Wetzel wird ihren Wohnsitz 
in Boröesholm zunächst noch beibehalten, (es.) 
ticeis Ecitcmßcde 
19 Hühner totgebissen. 
hs. Gettorf, 16. April. Einen bösen Raub- 
zug machte in der vorletzten Nacht ein Fuchs. 
Er drang durch die versehentlich nicht geschlos 
sene Klappe in den Hühnerstall des Vieh 
händlers Ferdinand Stoltenberg ein. 19 
Hühner fand man am Morgen über die ganze 
Koppel verstreut mit abgebissenen Köpfen auf. 
$ $ 
hs. Eckernförde, 16. April. Lossprechung von 
Lehrlingen. Im Jnnungslokal (Dehn) fand 
durch Obermeister Tietje die feierliche Losspre 
chung von 11 Bäckerlehrlingen zum Gesellen 
statt. Eine Anerkennung erhielten drei zu 
Gesellen geschlagene Lehrlinge, und zwar: 
Paul Herrmann (gelernt bei Wulf, Eckern 
förde), Karl Rüscher (H. Struck, Borby) und 
Karl Andersen (N. Dethlefsen, Eckernförde). 
Anschließend fand dann die ordentliche Jn- 
nungsversammlung der Handwerkerinnung 
für das Bäckerhandwerk statt. Des verstorbe 
nen Kollegen Hermann Kock, Eckernförde, 
wurde ehrend gedacht. Der Haushaltsplan war 
mit 2239,00 RM. in Einnahme und Ausgabe 
der Handwerkskammer eingereicht und hatte 
Genehmigung gefunden. Obermeister Tietje 
wurde das vollste Vertrauen ausgesprochen. 
Er berief dann sofort seinen Jnnungsbeirat 
wieder. Besonderer Dank wurde dem Kollegen 
Friedrich Raabe sen. zuteil für seine lang 
jährige segensreiche Tätigkeit als Fachlehrer. 
Leider ist er jetzt endgültig davon zurückgetre 
ten. Kollege Raabe hielt dann einen Vortrag 
über Steuerwirtschaft. 
hs. Osdorf, 16. April. Vom Boden gestürzt 
ist der Sohn des Siedlers Millers in Osdorf. 
Er brach den linken Arm. 
Treue Dienste. Am 16. April kann die Toch 
ter Hertha des Maurermeisters Friedrich Sell 
in Gettorf auf eine 10jährige Tätigkeit als 
Wirtschafterin bei Gutsbesitzer Brodersen auf. 
Groß-Tarp bei Flensburg zurückblicken. 
ļlcûs SMewity 
Tetenhusen, 15. April. Verpachtung des 
Torfstiches. Vom Preußischen Forstamt Rends 
burg wurde in der Gastwirtschaft von Göttsche 
Wettkamps-Ausschreibnnge« zum 
2. Rordmarktreffen 
Den zum Versand gelangten Ausschreibun 
gen ist ein Meldeblatt beigefügt. Die Meldun 
gen zu den ausgeschriebenen Wettkämpfen 
müssen bis zum 10. Mai 1936 an den Auf 
marschstab für das 2. Nordmarktreffen 1936, 
Kiel, Hindenburgufer 71, auf diesem Melde- 
blatt erfolgt sein. Folge und Zeiteinteilung 
werden nach eingegangener Meldung den 
Mannschaften übersandt. 
In jedem Mannschaftswettkampf erhält die 
Siegermannschaft den Wanderpreis, jeder 
Teilnehmer der Siegermannschaft einen 
Ehrenpreis. Die Wanderpreise gehen nach 
dreimaligem ununterbrochenem Sieg bzw. 
viermaligem Sieg außer der Reihe als Eigen 
tum an die Formationen. Die Sieger im Jahre 
1935 waren: 
1. Gelänüesport-Aufgabe: 
Klasse A: Segelfliegersturm Kiel. 
„ B: Sturm 8/214. 
„ C: H. W. L. Lockstedter Lager II. 
2. Hinöernislauf: 
Klasse A: Sturm 14/Mar. 44, Kiel. 
„ B: Sturm 5/213, Jdstedt. 
„ C: ii/J. R. Neumünster, 1. Mannschaft. 
3. Mannschaftslauf (3000 Meter): 
Klasse A: 41/187 Kiel. 
„ B: 10/214 Stade. 
„ C: Marine-Nachrichtcnschulc Flens 
burg-Mürwik. 
4.18-Kilometer-Gepäckmarsch: 
Klasse A: Sturm 50/187, Kiel. 
„ B: Sturm 11/84. 
„ 0: I./J. R. Flensburg. 
5. Pioniersportwettkampf: 
Klasse A: Sturm 15/187. 
„ B: Sturm 5/265. 
6. Nachrichten:Sportwettkampf: 
Nachrichtensturm der Marinestandarte 44. 
7. Schießwettkampf: 
Klasse A: Ii/Mo. 16. ' 
„ B: Gauführerschule Bordesholm. 
„ C: Schutzpolizei Kiel. 
Verstöße gegen die Anzugs- und Aus 
rüstungsbestimmungen bedingen Ausschluß 
vou den Wettkämpfen. 
Für alle am 2. Rordmarktreffen 1936 teil 
nehmenden Pferde ist ein vom Sturmveterinär 
ausgestelltes Zeugnis über Seuchenfreihcit 
spätestens beim Start einzubringen. 
Die Wettkampfleitung behält sich vor, die 
Zahl der Mannschaften einzuschränken, wenn 
die Durchführung der Wettkämpfe es erfor 
dert. 
Die Unterbringung der Wettkampfteilneh 
mer erfolgt durch den Aufmarschstab.
	        
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