Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

Was sonst noch in der Politik 
„Zer Fing zum Niàmà" 
ß'iite Ursendung des Dentfchland-Scnders zum 
Geburtstag des Führers. 
DNB. Berlin, 16. April. Anläßlich des Ge 
burtstages des Führers bringt der Deutsch 
land-Sender am Montag, dem 20. April, von 
18 Uhr bis 20.40 Uhr die Dichtung „Der Flug 
Zum Niederwald" von Ottohcinz Jahn (Worts 
und Herbert Windt (Musik) zur Ursendung. 
Das Werk schildert den Triumphflug Adolf 
Hitlers im August 1933. Damals nahm der 
Führer an der Heldengedenkfeier in Tannen 
berg teil. Kurze Zeit darauf stieg sein Flug 
zeug auf, flog über Ostpreußen und Pommern, 
erschien mittags über der Reichshauptstadt, 
nahm den Kurs über die Mittelgebirge Harz, 
Weser und kam zwischen Westerwald und Tau 
nus in eine Gewitterfront. Eine Stunde spä 
ter stand der Führer am Niederwalddenkmal 
und hielt seine große Rede zur bevorstehenden 
Rückkehr der deutschen Saar. 
Unter Leitung des Komponisten Herbert 
Windt spielt das Stammorchester des Deutsch 
land-Senders. Ferner wirken Lore Hoffmann, 
Margarethe Klose, Walter Ludwig, Hans Rein- 
mar, Jvar Andresen und der verstärkte Kam- 
Mcrchor des Deutschland-Senders mit. 
* * * 
Laarländische Fichle lamm! nach Berlin. 
Der Berliner Maibaum 1936. 
NSK. Saarbrücken, 15. April. Im vergan 
genen Jahr hat die Reichshauptstadt Berlin 
den Wunsch geäußert, daß der Maibaum, der 
am Nationalen Feiertag des deutschen Volkes 
im Lustgarten 1936 seine Aufstellung finden 
soll, aus den Wäldern des heiß umstrittenen 
deutschen Warndt in der Saar stammt. Die 
auserwählte Fichte reckte mitten im Herzen 
des deutschen Warndt seit über 130 Jahren ihre 
Wipfel zum Himmel. Ihr Durchmesser beträgt 
68 Zentimeter in Brusthöhe, 129 Zentner ist 
ihr Gewicht und 40 Meter ist sie hoch. 
Am Mittwochvormittag gegen 12 Uhr wurde 
sie im Rahmen besonderer Feierlichkeiten ge 
fällt, und ihre Ueberführung wurde eingelei 
tet. Der Maibaum wird voraussichtlich am 
23. April als Geschenk des Gaues Saarpfalz in 
Berlin eintreffen. 
Auf ihrem Wege nach Berlin wird der 
Baum von einer Abordnung aus dem Gau be 
gleitet. Ein Holzhauermeister, ein Holzhauer, 
ein Bergmann, alle aus dem Warndt und von 
der Saar, sowie ein Winzer aus der Pfalz, 
Die Abordnung wird bis nach Beendigung der 
Berliner Maifeier als Ehrengäste des Führers 
in der Reichshauptstadt weilen. 
In Berlin wird der Baum im Lustgarten 
seine Aufstellung finden. Der Wipfel wird mit 
einem breiten Rad von zehn Meter Durchmes 
ser gekrönt werden, und dieses Rad ist behän 
gen mit den Symbolen der Gaulandschaft, die 
aus Holz gefertigt sind: eine Grubenlampe, 
Hammer, Schlegel, Turbinenrad, ein Pfälzer 
Weinglas, Trauben und Faß. Die Figuren 
haben eine durchschnittliche Höhe von 1,8 Mtr. 
* * * 
Devisenschieber im Srdenskleid. 
Zu hohen Strafen verurteilt. 
DNB. Traunstein (Oberbayern), 17. April. 
(Eig. Funkm.) Wegen Dcvisenvergehens hat 
ten sich zwei Geistliche des bayerischen Kapu- 
zinerordens am Donnerstag vor dem Schöffen 
gericht in Traunstein zu verantworten. 
Der 46jährige Heinrich Wolfart (Pater 
Eduard) hatte am 17. Februar 1932 30 000 MJl 
heimlich nach Blieskastel im Saarland ge 
bracht, von wo aus die Gelder ins Ausland 
gingen. Im November 1932 wurde von Wol 
fart eine weitere Summe von 17 000 MJl nach 
dem Ausland verschoben, wobei ihm der 
Ordensangehörige Otto Fries (Pater Cor 
nelius) und ein Pater Kestel halfen. Pater 
Kestel ist seit der Saarabstimmung flüchtig. 
Wolfart verteidigte sich damit, daß er In 
flation und Kommunismus habe kommen 
sehen. Der Staatsanwalt hielt ihm entgegen, 
daß gerade die Geldschiebungcn ins Ausland 
hier nur Borspanndienste geleistet hätten. 
Das Urteil lautete gegen Wolfart entspre 
chend dem Antrag des Staatsanwaltes auf 
2 Jahre 9 Monate Zuchthaus unter Anrech 
nung der Untersuchungshaft und Aberken 
nung der Bürgerlichen Ehrenrechte ans die 
Dauer von 5 Jahren. Außerdem wurde auf 
eine Geldstrafe in Höhe von 80 000 RM. er 
kannt. Pater Otto Fries wurde zu einem 
Jahr Gefängnis und zu 20 000 RM. Geld 
strafe verurteilt. Für die Geldstrafen haftet 
der bayrische Kapuzinerorden. 
In der Urteilsbegründung wurde ausge 
führt, daß es sich hier um einen schweren Fall 
handele, da im Kleide des Ordens große Be 
träge ins Ausland verschoben wurden. 
Solche Elemente verließen DeutschlMö. 
Betrügereien eines Emigranten in Straßbnrg. 
NSK. Das in Straßburg erscheinende Blatt 
„Elsaß-Lothringer Zeitung" berichtet empört 
über die Betrügereien des aus dem Rheinland 
emigrierten Leopold Hanauer. Er wurde von 
der Straßburger Strafkammer wegen Betrugs 
und unerlaubter Ausführung des ärztlichen 
Berufes zu zweieinhalb Jahren Gefängnis 
ohne Aufschub verurteilt. 
Die „Elsaß-Lothringer Zeitung" bemerkt zu 
dem Vorfall: „Der Fall Hanauer ist ein über 
aus bezeichnendes Beispiel dafür, daß sich 
Emigranten bei uns einfach alles erlauben 
können. Mit anderem Abschaum der Mensch 
heit, der in Deutschland nicht,mehr geduldet 
wurde, kam Hanauer 1933 nach Straßburg. Er 
gab sich als ehemaliger Bankdirektor aus,' in 
Wirklichkeit hatte er allerlei Betrügereien auf 
dem Kerbholz." 
Es folgt dann eine genaue Beschreibung sei 
ner betrügerischen Unternehmungen. Unter 
anderem wird erwähnt, daß Hanauer sich 
rühmte, er verdiene in wenig mehr als einem 
Jahr 189 990 Franken. Als er eines Tages 
merkte, daß sich ein Abgeordneter an seine Fer 
sen geheftet hatte, ergriff er die Flucht. Er 
nahm vorsorglich 100 000 Franken mit, die sei 
nem Teilhaber gehörten nnd begab sich mit 
280 000 Franken nach Amsterdam, wo er jetzt 
Diamantenhänöler ist. Abschließend stellt das 
elsässische Blatt die Frage: „Wie lange sollen 
Emigranten hier noch den Freibrief besitzen, 
unsere Bevölkerung auf schamlose Weise aus 
zubeuten?" H. R. H. 
ĢêmrŞeiķ in Ràid ausgerufen. 
DNB. Madrid, 17. April. (Eig. Funkm.) Die 
marxistischen Gewerkschaften haben in Madrid 
ans Protest gegen die blutigen Zwischenfälle 
vom Donnerstag den Generalstreik ausgerufen. 
Bei der Arbeitsaufnahme fehlten heute früh 
zunächst nur die Mitglieder des syndikalisti 
schen Arbeiterverbandes ENT. Da der bedeu-, 
tend stärkere sozialdemokratische Arbeiterver 
band UGT. noch keine Streikparole ausgegeben 
hatte, war am frühen Morgen der Verkehr in 
der Stadt fast normal. Jedoch schloß sich der 
Arbeiterverband UGT. im Laufe des Vormit 
tags dem Streik au. Bald wurden die Straßen 
bahnen und Kraftdroschken aus dem Verkehr 
gezogen und die Arbeiter an ihren Arbeits 
plätzen zur Niederlegung ihrer Beschäftigung 
gezwungen. Starke Polizeiaufgebote sorgen für 
die Aufrechterhaltung der Ordnung. Trotzdem 
rechnet man mit neuen Zwischenfüllen. 
» Ģ £ * 
Die Zuständigkeit des Neichsministcrs 
für Volksaufklärung und Propaganda. 
DNB. Berlin, 13. April. Amtlich wird mit 
geteilt: Der Führer und Reichskanzler hat zur 
Beseitigung von Zweifeln entschieden, daß der 
Reichsminister für Volksaufklärung und Pro 
paganda bei den seiner Zuständigkeit unter 
liegenden Sachgebieten für alle Aufgaben mit 
Einschluß der polizeilichen Aufgaben zuständig 
ist. Die Sachgebiete sind in der Verordnung 
des Führers und Reichskanzlers vom 30. Juni 
1933 aufgezählt: es handelt sich dabei im we 
sentlichen um folgende: Nationale Feiertage, 
Staatsfeiern. Presse, Rundfunk, National 
hymne, Bildende Künste, Musik, Theater, Licht 
spiel, Schrifttum, Wirtschafts- und Verkehrs 
werbung, Ausstellung-, Messe- und Reklame 
wesen. 
DNB. Wien, 16. April. Das Stift St. Peter 
in Salzburg hat mit Bewilligung des Bundes 
denkmalsamtes einen wertvollen gotischen 
Flügelaltar, der dem berühmten Meister 
Michael Pacher zugeschrieben wird, ins Aus 
land verkauft. 
Stamm - Marmschtrste« rverdsrt gsNldsè 
Ein Abkommen zrvischsrr SA. nnd NSDAP. 
NSK. Zwischen der Obersten SA.-Führung 
und der Reichsführung des NSDStB. ist die 
folgende Vereinbarung geschlossen worden. 
Erfahrungen haben gelehrt, daß eine Durch 
dringung der Studentenschaft und der Hoch- 
und Fachschulen mit dem nationalsozialistischen 
Gedankengut nur dann ermöglicht wird, wenn 
der NSDStB. über eine eigens für diese Ar 
beit geschulte Mannschaft verfügt. Somit wird 
der NSDStB. mit Beginn des Sommersemc- 
anzupassen, so daß die Gewähr vorhanden ist, 
daß der Student in körperlicher Ertüchtigung 
und weltanschaulicher Festigung nicht hinter 
dem SA.-Mann zurückbleibt. 
4. Die Gaustudentenbundsführer treten ge 
mäß besonderen Befehls in die Stäbe der SA.- 
Gruppen, um eine fruchtbare Zusammenarbeit 
zwischen SA. und NSDStB. zu gewährleisten. 
3. Der NSDStB. stellt in den Hoch- und 
Fachschulorten je einen studierenden SA.-Füh- 
sters 1936 die Aufstellung von Stamm-Mann- rer in den Stab der jeweils höchsten SA.- 
schaften in den Orten, in denen Hoch- und 
Fachschulen bestehen, vornehmen. Die Höchst 
stärke jeder Stamm-Mannschaft beträgt 60 
Mann. 
Aus dem Erfordernis enger Zusammen 
arbeit zwischen SA. und NSDStB. wird fol 
gendes festgelegt: 
Dienststelle zur Regelung aller örtlichen ge 
meinsamen Fragen. 
6. Der NSDStB. übernimmt die Verpflich 
tung, darauf hinzuwirken, daß sämtliche deut 
schen Studierenden einer der Gliederungen 
der Partei, SA., SS., NSKK., HI. angehören 
müssen. Die Erfassung aller Studenten erfolgt 
1. Die Mitglieder der Stamm-Mannschaften \ nach den neuen Richtlinien des NSDStB. in 
des NSDStB., die der SA. angehören, bleiben 
weiterhin Angehörige der SA., werden jedoch 
für die Dauer des Studentendienstes in der 
Stamm-Mannschaft vom SA.-Dienst beur 
laubt. Während der Dauer dieser Beurlau 
bung ist der Angehörige der Stamm-Mann 
schaft berechtigt, den SA.-Dienstanzug zu 
tragen. 
2. Nach drei Semester Dienstleistung in der 
Stamm-Mannschaft tritt der Student in seine 
SA.-Einheit zurück. Der in der Stamm-Mann 
schaft geleistete Dienst wird als SA.-Dienst ge 
wertet und angerechnet. 
3. Der NSDStB. übernimmt seinerseits 
durch den Einsatz studierender SA.-Führer 
die Verpflichtung, die Ausbildung in den 
Stamm-Mannschaften dem Dienst in der SA. 
Kameradschaften von je 30 Mann und zwar 
zusammengestellt auf Grund ihrer Zugehörig 
keit zu den Parteigliederungen. 
7. Die von SA.-Attgehörigen gebildeten Ka 
meradschaften werden als Trupps den in den 
Hochschulorten gebietsmäßig zuständigen Stür 
men angegliedert. Eine Aufstellung von ge 
schlossenen Studenteneinheiten über Trupp 
stärke hinaus erfolgt nicht. Studierende können 
jederzeit in die SA. aufgenommen werden, 
wenn sie den Voraussetzungen hierfür ent 
sprechen. 
München, den 16. April 1936. 
Reichsstudentenbundführer: 
gez. Albert Derichsweiler. 
Der Stabschef: 
gez.: Lutze. 
Leichter Krastwagenunfüll des Reichs- 
minifters Ruft. 
DNB. Berlin, 16. April. Der Wagen des 
Reichsministers Rust hatte Donnerstagmittag 
in Charlottenbnrg einen Zusammenstoß mit 
einem Privatkraftwagen. Ter Minister wurde 
leicht am Kopf verletzt, konnte sich aber nach 
Anlegung eines Verbandes in sein Ministe 
rium begeben. Der Fahrer des anderen Wa 
gens wurde ebenfalls nur leicht verletzt. 
Zugentgleisung in Westsrankreich. 
DNB. Paris, 16. April. Am Donnerstag- 
morgen ist der von Fontenay le Comte kom 
mende Personenzug vier Kilometer vor Niort 
entgleist. Der Zugführer, ein Postschaffner 
und drei Reisende mußten mehr oder weniger 
schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wer 
den. 
ŞchrM'turrr 
Friedrich Liitzow,, Konteradmiral a. D.: Sieger auf 
siebe» Weltmeere». Lebensbilder großer Admirale. Mit 
vielen Bildern. Kartoniert 2 Mark; Ganzleinen 2.85 Mk. 
Verlag Ullstein, Berlin. Sturm und Kampf weht durch 
dieses Buch, in dem von zehn Seefahrern berichtet wird, 
die in fünf Jahrhunderten Sieger auf sieben Weltmeeren 
blieben. Gemeinsam war allen die leidenschaftliche Liebe 
zur Seefahrt und die Wirkungskraft der großen, kühnen 
Persönlichkeiten im Dienste des Vaterlandes. Die Auf 
gabe des Buches will lein: im deutschen Volke die Liebe 
zur See zu stärken und die Notwendigkeit einer wehr 
haften Seefahrt zu erweisen: der deutschen Jugend au 
hervorragenden Beispielen zu zeigen, wie Männer be 
schaffen sein müssen, die Führer zum Sieg werden. 
Abessinien im Stnrm. Das Redaktionsmitglied einer 
großen Berliner Tageszeitung Friedrich Strindberg war 
in den entscheidenden Monaten in Abessinien als Kriegs 
berichterstatter tätig. Er hat nun seine Eindrücke über das 
Land, den Ncgus und über Kampf zwischen ragenden 
Felsbcrgen, wasserlofcn Wüsten und von Wolkenbrnchen 
aufgewühlten Wegen in einem Buch zusammengefaßt 
„Abessinien im Sturm", das soeben im Ullstein-Verlag 
erscheint. Hier ist endlich der Bericht eines Augenzeugen 
über Abessinien, das Tagebuch eines deutschen Journa 
listen aus dem ostafrikanischcn Krieg. Friedrich Strind 
berg hat Abessinien gesehen, wie es wirklich ist. Broschiert 
2.8g Ji. Ganzleinen 3.80 .ķ. 
„Die Kleine Bücherei". Langen - Müller Verlag, 
München. Preis geb. je 0,80 MJl. Nr. 58. Joachim 
von der Goltz „Von mancherlei Hölle und Seligkeit". 
Joachim von der Goltz, der Dichter des erschüttern 
den Kriegsbuches „Der Baum von Clery", hat mit 
diesem Bündchen ein neues Werk geschaffen, bas so 
recht dazu angetan ist, unserem Bolke den Zugang 
zu der Eigenart und Größe seiner dichterischen Welt 
zu erschließen. — Nr. 39. Carl Oskar Jatho „Sterne 
über kleinen Flüssen". In diesem neuen Bändchen, 
das sich mit dem früher erschienenen Rheinbuch 
„Wanderer auf Gottes Strom" in reizvoller Weise 
ergänzt, erfahren wir von einigen Paddelbootfahr 
ten auf drei der schönsten Flüsse unseres Vater 
landes. — Nr. 60. Heinrich Ningleb „Antje". Mensch 
und Landschaft der norddeutschen Ebene haben nicht 
oft so klar und überzeugend in ihrer Art und Zu 
sammengehörigkeit dichterisch geformte Gestalt ge 
funden wie in dieser verheißungsvollen Verdichtung 
von dem noch jungen Lyriker Heinrich Ringleb. — 
Nr. 61. Ludwig Thoma „Das lustige Geschichtenbüch- 
lcin". Niemand hat mit so künstlicher Laune nnd so 
urwüchsigem Humor Freud nnd Leid des mensch 
lichen Daseins geschildert wie Ludwig Thoma, der 
große bayrische Dichter, dessen Werk in seiner Hei 
mat schon längst Gemeingut des Volkes geworben 
ist. Von seinen zahlreichen berühmten, ja geradezu 
klassischen Erzählungen finden sich in diesem präch 
tigen Bändchen zwölf der lustigsten Geschichten, die 
alt und jung mit schmunzelndem Lächeln aufneh 
men wird. — Nr. 62. „Langcmarck" Ein Vermächt 
nis. Aus den „Kriegsbriefen gefallener Studenten", 
diesem unvergänglichen Denkmal einer opferberei 
ten^ und bis in den Tod getreuen Jugend, sind in 
diesem Bändchen die erschütterndsten Zeugnisse der 
auf den Schlachtfeldern vor Langcmarck gefallenen 
jungen Generation vereinigt morden. 
Die Deutsche Kurzschrift von 1936. Eine ausge 
zeichnete Uebersicht über die neue Schriftform vom 
30. Januar 1936 gibt die in Heckners Verlag, Wol 
fenbüttel, erschienene Schrift: „Die Deutsche Kurz 
schrift von 1836, dargestellt und erläutert auf Grnnd 
der Urkunde vom 30. 1. 1936" von Eduard Schaible. 
An Hand dieser praktischen Schrift kann sich jeder 
Stenograph rasch über die neue Schriftform unter 
richten nnd „umlernen", soiveit das erforderlich ist. 
Die Schrift ist in zivei Ausgaben erschienen: Aus 
gabe A Verkehrsschrift (Preis 0,60 MJl), Ausgabe 
B Verkehrs- und Eilschrift (Preis 1,— MJl). 
Verantwortlicher Hauptschristleiter uns Herousgever: get 
Btnont Möller. 
Stellvertreter Sts Hiuptschriitleiters: Herbert Puylmann. 
Verantwortlich iür Politik: Herbert Puhlmanii: kür den ört> 
lichen und allgemeinen Teil: Adolf Gregori: für den Wirt, 
ichaftlichen Teil: Dr. CI Vielieldt für den provin 
ziellen Teil: Karl Müller, alle in Rendsburg. 
Bildverantworiliche: Ressortleiter. 
ReramwortUchei Anzeigenleiter: Karl Jacobsen Rendsburg. 
Verlag und Druck: Heinrich Möller Söhne. Rendsburg. 
D--A. Echleswig-Holsieinische Landeszeitung iRendsburger 
Tageblatt — Hohcnwestedter Zeitung i Die Landpost 
Hanerau-Hademaischen Eüderbraruper Tageblatt» 
D.-A. in. 36 13 868 Pl. Nr. 7 
Original Ananee 
dä«. Rübcnsäc- u. Hackmaschi 
nen, zweireihig, liefert noch 
sofort Hans Löffler, 
Landw. Maschinen, 
Süderbrarnp. Fernr. unt. 108 
MmüRflipg. 
Die Mühlenstraße ist ab 20. d. 
Mts. wegen Bauarbeiten für den 
Durchgangsverkehr gesperrt. 
Rendsburg, den 16. April 1936. 
Der Bürgermeister 
als Ortspolizeibehörde. 
Bekanntmachung. 
Das Entschnldnngsverfahrcn 
für Bauer Jacob Wöhlers, Tap- 
pendorf, ist wegen Bestätigung 
des Entschuldnngsplanes aufge 
hoben. 
.Entschuldungsamt Rendsburg. 
WUndrlch-Meißen 
Warum macht sie sich 
unnötige Arbeit? 
Warum kocht sie die Wäsche zweimal? Well sie nach dem 
ersten Wal noch nicht klar ist — sagt Frau Maier. Wie aber 
könnte sie es leichter haben und außerdem noch Seife und 
Kohlen sparen? Dor allem muß man mit einem richtigen 
Lchmutzlösemittel einweichen. Ein solches Mittel ist Burnus. 
Was bisher durch mühsames Kochen und Reiben gelang, 
besorgt Burnus über Nacht. Es löst speziell den Kitt aus 
Eiweiß, Feit und Fettsäure auf, der den Schmutz an die 
Wäschefascr bindet. Nach dem Einweichen mit Burnus ist 
die Wäsche nahezu sauber. Das zweimalige Kochen ist nicht 
mehr nötig. Sie haben nur noch halbe Wascharbeit. Große 
Dose Burnus 49 Psg., überall zu haben. 
Gutschein C 13423 An August Ilicobi N.-E. Darmstadt 
Lenden Lie mir kostenlos eine Versuchs- 
Packung Burnus. 
Name 
C>rt u. Ltraße 
Sie werden gessHd 
Sie bleiben gesund 
Der echte bulgar. Knoblauchsaft 
Methusalem ist für alle Menschen 
der wahre Jungbrunnen. Bei Ar 
terienverkalkung, unreinem Blut, 
Schlaflosigkeit,Magenbeschwerden 
u. all. Stoffwechselkrankheiten ist 
er die seit viel. Jahren bewährte 
Volksarznei. Nur zu haben- 
Drogerie Regenfuß & Schuidt 
AmMche 
Befomtadningen 
des Landrats 
des Kreises Rendsburg 
Die durch Verfügung vom 30. 
10. 1935 angeordnete Sperrung 
der Teilstrecke Haale—Lütjenive- 
stedt der Straße Legan—Gokels 
wird bis zum 30. Juni 1936 ver 
längert. 
Die Umleitung erfolgt wie 
bisher über Barlohe—Todenbüt- 
tel—Beringstedt—Gokels. 
Der Landrat. 
J,-Nr. 1994 A.—' _
	        
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