Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

Mseis Sdduwify 
Der Leiter des Schleswiger Arbeitsamtes 
nach Hamburg versetzt. 
Schleswig, 17. April. Der Leiter des 
Arbeitsamtes Schleswig, Regierungsrat Dr. 
Düwl, ist mit sofortiger Wirkung au das 
Arbeitsamt Hamburg versetzt worden. 
Ballettmeister Timmermann wieder Gausührer 
der Tanzlehrer. 
cs. Schleswig, 18. April. Im Einvernehmen 
mit dem Präsidenten der Reichstheaterkammer 
hat der jetzige Leiter der „Reichsfachgruppe 
Tanz" in der Reichstheaterkammer den bis 
herigen Gauführer für die Provinz Schleswig, 
Ballettmeister Timmermann-Schleswig, kürz 
lich wieder zum Gauführer für die Gaue 
Schleswig-Holstein, Lübeck und Mecklenburg 
ernannt. Sämtliche bisher noch nicht geprüf 
ten bzw. nachzuprüfenden Tanzlehrer dieser 
Gaue haben sich ausnahmslos Ende April 
d. I. zur letztmaligen Reichsfachprüfung in 
Neumünster zu stellen. 
Aus StaņáUdm 
sa. Wohlde, 17. April. Die Missions-Näh 
stube hatte gestern abend in Wulffs Gasthof zu 
einer Verlosung von gestifteten Sachen einge 
laden. Viele schöne Sachen waren gestiftet. Die 
Verlosung wurde von Pastor Gröpper-Hol- 
lingstedt geleitet. Missionar Tauscher, welcher 
zur Zeit auf Urlaub ist, erzählte von seiner 
Arbeit in Indien. Der Posauneuchor half den 
Abend verschönern. 
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das erste deutsche 750-To.-U-Boot, bei einer Fahrt auf der Kieler- 
Förde. (Weltbild, K.) 
Die Gehilfenprüfung bestand vor dem Prü 
fungsausschuß der Landesbauernschaft der 
Meiereilehrling Karl Jensen, Südcrstapel, mit 
dem Prädikat „Gut". 
Aus HöcdfcUsteutd 
mo. Insel Sylt, 17. April. Es wurde nichts 
mit der Svv-ä^t-Prämie! Man glaubt be 
stimmt den ausgerückten zahmen Seeadler hier 
beobachtet zu haben, aber der selten große 
Vogel hielt sich in einer solchen Höhe, daß es 
mit dem Einsangen leider nichts werden 
konnte. Sarrasani hätte sicher gern die 600 MJl 
für das dem Artisten so wertvolle Tier ge 
opfert. 
I/mn IfUttdeückm 
620 Zollstrafsachen in einem Jahre, 
rg. Flensburg, 17. April. In dem am 
31. März abgelaufenen Rechnungsjahre wur 
den vom Hanptzollamt Flensburg und den 
hiesigen Gerichten 370 Strafsachen, die Rechts- 
brüche ans dem Gebiete der Zölle, Verbrauchs 
abgaben und Devisengesetzgebung zum Gegen 
stand hatten, rechtskräftig beendet. Rund wei 
tere 250 Strafsachen, die ebenfalls im letzten 
Jahre eingeleitet wurden, schweben noch. In 
den rechtskräftig beendeten Strafsachen wur 
den 399 Personen verurteilt, von denen 76 im 
Ausland wohnten. An Geldstrafen wurden 
insgesamt 220 825 RM. verhängt, daneben 
Gefängnisstrafen von 13 Tagen bis zu 8 Mo 
naten. In den Devisen-Strafverfahren wur 
den 1690 RM., 333 dänische Kronen, 100 schwe 
dische Kronen und 12 Dollar beschlagnahmt. 
An Beförderungsmitteln, die zur Begehung 
der strafbaren Handlung benutzt wurden, sind 
1 Kraftwagen, 1 Segelboot, 1 Paddelboot, 
2 Fahrräder, 184 Kanister, 3 Fässer, 3 Korb 
flaschen und eine Handtasche eingezogen. Be 
schlagnahmt und eingezogen wurden u. a. ein 
Ochse, 1980 Liter Sprit, 100 Liter Rum, 133 
Liter Trinkbranntwein, 16 Kg. Rauchtabak und 
große Mengen anderer Lebensmittel. Die hin 
terzogenen Abgaben beliefen sich auf rund 
36 248 RM. 
Att-Hecdsädesmg, 
Erheblicher Rückgang der Steuereinnahmen 
im Kreise Apenrade. 
Apenrade, 17. April. In einer am Donners 
tag veröffentlichten Uebersicht über die Finanz 
lage des Kreises Apenrade wird festgestellt, 
daß die Vermögensverhältnisse des Kreises sich 
innerhalb der letzten fünf Jahre wesentlich 
verschlechtert hat. Während die Einkommen 
sämtlicher Landgemeinden im Rechnungsjahre 
1930-31 noch 12,8 Millionen Kronen betrugen, 
ist diese Ziffer im Jahre 1936-36 ans nur 9,6 
Millionen Kronen gesunken. Das Gcsamt- 
vermögen des Kreises verminderte sich im 
Laufe dieser fünf Jahre von 31,6 Millionen 
Kronen auf rund 20 Millionen Kronen. Die 
Bevölkcrungsziffer hat sich in dem genannten 
Zeitraum zu Gunsten der Stadt verschoben. 
Während die Zahl der Steuerzahler ans dem 
Lande von 7093 ans 6710, also um 1383 sank, 
ist sie in Apenradc selbst um 290 gestiegen. 
JlandscUaft Ansäte 
Maasholmer Fischer nach Travemünde. 
Maasholm, 17. April. Die Maasholmer 
Fischer haben ihr Tätigkeitsfeld nach Trave- 
suiinde verlegt, da ihr Betütignngsbereich hier 
immer enger wird. 
tus diihmüzscheto 
Der zweite Brunnen des Wasserwerks 
Nordermarsch fertiggestellt, 
sp. Heide, 18. April. Dieser Tage wurde der 
zweite Brunnen, der noch 66 Meter tiefer ist 
als der erste, von der Baubehörde abgenom 
men. Mit den Bohrarbeiten des dritten Brun 
nens ist bereits begonnen. 
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fp. Heide, 17. April. Zwei Motorräder ge 
stohlen. Aus der Tribüne C ans der Heider 
Rennbahn wurden der Fliegerortsgruppe 
Heide zwei Motorräder, die zum Transport 
der Segelflugzeuge dienten, entwendet. Außer 
dem wurden Werkzeuge gestohlen, die aber 
bereits wieder herbeigeschafft wurden. 
mm. Wrohm, 16. April. Unglücksfall. Der 
Ingenieur Willy Hartmann, Sohn des hiesigen 
ehemaligen Schiffers Johann Hartmann, wel 
cher zur Zeit auf einem Ausreisedampfer der 
Hapag Dienst macht, hatte bei Reparatur- 
arbeiten auf dem Dampfer einen schweren Un- 
glücksfall zu überstehen. Schüdeldecke und 
Brustkorb wurden stark in Mitleidenschaft ge 
zogen, so daß Hartmann in ein Krankenhaus 
auf Teneriffa gebracht werden mußte, doch 
nimmt die Heilung einen guten Verlaus und 
Hartmann hofft möglichst bald, vielleicht mit 
einem KdF.-Dampfer, wieder in die Heimat 
zu können. 
Holstein 
Tage an das In- und Ausland verschickten 
Einladung, schon -etzt seine Meldung sowie 
Quartier- und Transportbestellungen aufzu 
geben, da der Besuch in Kiel dieses Jahr be 
sonders stark sein wird. Die verschickten Ein 
ladungen sind mit dem diesjährigen Entwurf 
für die Kieler-Woche-Plakette geschmückt, die 
in großer Ausführung auf weißem Felde in 
der Mitte das Kieler Stadtwappen und um 
dieses herum eine rote Kompaßrose zeigt. Am 
Rande ist auf schwarzem Grunde die Beschrif 
tung „Kieler Woche 1936" angebracht, während 
die vier Ecken des Feldes mit Hakenkreuzen 
geschmückt sind. Diese Plakette wird allen 
Teilnehmern an der Kieler Woche 1936 zur 
Erinnerung übergeben werden. 
Das Reichssymphonie-Orchester 
kommt nach Neumünster. 
Neumünster, 17. April. Ein ganz besonderes 
künstlerisches Ereignis steht der Stadt Neu 
münster bevor. Wie verlautet, wird am 
4. Mai das Reichssymphonie-Orchester eine 
Konzertveranstaltung durchführen. 
Wieder ein Stapcllaus in Kiel: Frachtdampfer 
für die Argo-Rcederei. 
Kiel, 17. April. Auf der Kieler Werft der 
Howaldtswerke lief am Freitagmittag der für 
die Argo-Rcederei in Bremen gebaute Fracht 
dampfer „Fasan" vom Stapel. Die Taufe voll 
zog Fräulein Walter, eine Nichte des Direk 
tors Adler der Reederei. Das Schiff hat eine 
Tragfähigkeit von rund 1600 Tonnen. Es ist 
74,25 Meter lang, hat eine größte Breite von 
11,70 Meter und soll eine Geschwindigkeit von 
11,5 Seemeilen haben. 
Der Stapcllaus war deshalb besonders 
schwierig, weil das Schiff ans den Schwentine- 
Hellingen gebaut worden ist. Das an dieser 
Stelle ziemlich enge Fahrwasser erforderte ein 
sorgfältiges Abbremsen des Schiffes, um ein 
Auflaufen auf der andern Userseite zu verhin 
dern. Der Stapellauf ging glücklich von 
statten,- es war der dritte Stapellauf innerhalb 
von drei Wochen auf dieser Kieler Werft. 
Die Kieler Woche 1936. 
Kiel, 16. April. In diesem Jahre ist dem 
deutschen Segelsport mit den olympischen 
Segelregatten in Kiel eine große Aufgabe ge 
stellt worden, hinter der alle anderen Ver 
pflichtungen und Veranstaltungen zurückstehen 
müssen. Aus diesem Grunde ist auch die dies 
jährige Kieler Woche in den August verlegt 
worden,- sie wird im Anschluß an die Segel 
olympiade vom 16. bis 22. August stattfinden. 
Dadurch wird den Seglern des In- und Aus 
landes die Möglichkeit gegeben, zunächst als 
Zuschauer an den olympischen Wettfahrten 
teilzunehmen und später in den internatio 
nalen Wettfahrten der Kieler Woche ihre 
Kräfte zu messen. Das Programm lehnt sich 
in sportlicher und gesellschaftlicher Beziehung 
weitgehend an das der Vorjahre an. Beach 
tenswert ist die Aufforderung in der dieser 
Jägerappcll und Gehörnschau in Itzehoe. 
Itzehoe, 17. April. Der Kreisjägermeister 
des Kreises Steinbnrg, Klosterförster Sieg 
mund, hatte die gesamte Jägerschaft des 
Kreises sowie die Jagdvorsteher, die Amts- 
vorstcher und die Polizeibeamten zu einem 
Jägerappell nach Itzehoe geladen. Mit dem 
Appell war eine Gehörnschau verbunden, die 
annähernd 160 Gehörne aufwies. Nach dem 
erstatteten Bericht des Kreisjägermeisters sind 
im Kreise Steinburg nicht weniger als 500 
Jahres- und an 100 Tagesjagdscheine aus 
gegeben worden. In scharfen Worten wandte 
sich der Kreisjägermeister gegen das Wilderer 
unwesen und betonte in diesem Zusammen 
hang, daß bereits mehrfach harte Strafen ver 
hängt werden mußten. 
Ueber den Hegeabschuß sprach sodann Bauer 
Soth-Lockstedt, der in seinem Vortrag erläu 
terte, wie der Weidmann bereits im Frühjahr 
den Abschuß planmäßig zu überlegen und an 
zusetzen habe. Ueber jagdliches Schießen ver 
breitete sich in einem aufschlußreichen Vor 
trag Stadtförstcr Kautz. Nachdem Kaufmann 
Jvens wertvolle Anregungen über die Hal 
tung Nltd Prüfung von Jagdhunden gegeben 
hatte, sprach abschließend Förster Glißmann- 
Rostorf über die Bekämpfung des Fuchses so 
wie anderen Raubzeuges. 
Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine 
Admiral Dr. h. c. Raeder in Wandsbek. 
Wandsbek, 17. April. Im Nahmen seines 
Hamburger Besuches stattete der Oberbefehls 
haber der Kriegsmarine, Admiral Dr. h. c. 
Raeder, der Stadt Wandsbek, in der er seine 
Jugend verlebt hat, einen Besuch ab. Admiral 
Raeder traf in Begleitung seines Stabes um 
15.30 Uhr im Kraftwagen an der Wandsbeker 
Grenze ein, wo er vom Oberbürgermeister 
Dr. Ziegler, dem stellvertretenden Kreisleiter 
der NSDAP., Böhler, Kreisgeschäftsführer 
Puls und dem Leiter der Ortsgruppe Wands 
bek der DAF., Dicksaß, begrüßt wurde. An 
schließend fand eine Fahrt durch die festlich 
geschmückte Stadt statt. Die Fahrt wurde mn 
Marktplatz unterbrochen, wo der Admiral im 
Wandsbeker Mausoleum die Gefallenen ehrte. 
Im Rathaus fand eine besondere Begrüßung 
durch Oberbürgermeister Dr. Ziegler statt. 
Darauf trug sich der Admiral in das Ehren 
buch der Stadt Wandsbek ein. Admiral Raeder 
dankte für die ihm als Befehlshaber der 
Kriegsmarine zuteil gewordene Ehrung. Er 
sprach den Wunsch aus, daß die Stadt weiter 
blühen und gedeihen möge. 
Nach einem kleinen Imbiß trat Admiral 
Raeder mit seinem Stabe wieder die Rückfahrt 
nach Hamburg an. 
* * * 
x. Neumünster, 17. April. Zweiter Lehrling 
zum Reichsberusswettkampf. Nunmehr wird 
bekannt, daß noch ein zweiter Lehrling, Kurt 
Voß aus Wittorf bei Neumünster, in die End 
kämpfe des Reichsberufswettkampfes eingreift. 
Der bei der Tuchfabrik Simons Lernende ist 
wegen seiner hervorragenden Leistungen zum 
Ncichsentscheid in der Gruppe Töxtil für prak 
tische Arbeit nach Reichenbach und für die 
theoretische Arbeit nach Königsberg berufen 
worden. — Neue Werksiedlnngen im Bau. Der 
Osten Neumllttsters dehnt sich durch die großen 
Siedlungen immer weiter aus. Nunmehr ist 
auch die Firma Gebrüder Niemax an den Bau 
einer Werksiedlung zwischen Tungendorf und 
Brachenfeld am „Aukamp" herangegangen. 
Aus dem ĢmddssûsA 
Zwei Jahre Zuchthaus für einen rückfälligen 
Betrüger. 
cs. Schleswig, 18. April. Wegen Betrugs 
in siebzehn Fällen hatte sich der in den mitt 
leren Jahren stehende Dentist Schn, aus der 
Michaelisstraße vor der Großen Strafkammer 
des Flensburger Landgerichts, die in Schles 
wig tagte, zu verantworten. Der Angeklagte, 
der wegen der gleichen Straftaten erheblich 
vorbestraft ist, hatte im vergangenen Jahr bei 
zahlreichen Schleswiger Gastwirten und Ge 
schäftsleuten Zech- und Warenschulden in 
Höhe von etwa 125 RM. gemacht. Der Vertre 
ter der Staatsanwaltschaft beantragte, Schn, 
zu drei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren 
Ehrverlust zu verurteilen und über ihn die 
Sicherheitsverwahrung zu verhängen. Er be 
tonte dabei, daß eine derartig hohe Strafe im 
Hinblick auf die zahlreichen Vorstrafen des 
Angeklagten angebracht sei. Das Gericht er 
kannte auf eine Strafe von zwei Jahren 
Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust. Von 
einer Sicherheitsverwahrung wurde nur des 
halb Abstand genommen, weil der Angeklagte 
bisher noch keine Zuchthausstrafe verbüßt hat. 
x Neumünster, 17. April. 2 Wochen Gefäng 
nis für Beleidigung. Der Bauunternehmer 
Max B. aus Nortorf hatte sich vor dem hiesi 
gen Schöffengericht wegen Beleidigung zu 
verantworten. B. hatte einem Nortorfer 
Gastwirt eine Garage gebaut, die er polizei 
lich nicht gemeldet hatte. Dafür erhielt er eine 
Strafverfügung und erblickte darin eine per 
sönliche Schikane des Nortorfer Bürger 
meisters, weshalb er sich gegen diesen in üblen 
Nachreden erging. Die Beweisaufnahme er 
gab jedoch, daß der Beleidigte sich vielmehr für 
ihn eingesetzt hatte. Trotzdem die Zeugenaus 
sagen den Angeklagten belasteten, blieb er auf 
seinen Aussagen bestehen. Unter Ausschluß 
der Öffentlichkeit wurde B., der wegen eines 
ähnlichen Vergehens bereits vorbestraft ist, 
zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt. 
Aus iUhenwestedl, Ucuiecau-Hud^tnoestUen 
jund UtnQeQend 
Vom Durchstich Eider — Kanal, 
nun. Bokelhop, 16. April. Nachdem die Ent 
wässerungsgräben ausgehoben sind und damit 
die Entwässerung des Bauabschnittes geregelt 
ist, schreiten die Arbeiten rüstig vorwärts. 
Zirka 600 Meter von dem Weg, welcher auf der 
dithmarscher Seite des Kanals entlangführt, 
sind soweit fertig, daß hier mit dem Befahren 
von Eisenschlacke begonnen werden kann. Von 
der sogenannten alten Kippe her, welche vom 
Kaiser-Wilhelm-Kanal geschüttet wurden, rol 
len in ununterbrochener Folge die Lorenzüge 
mit Sand heran, welcher dann auf die 
Faschinen, die für den Weg als Untergrund 
dienen, aufgeschüttet wird. Jeder Zug mit 
20 Loren führt zwei Loren Buschfaschincn mit. 
Eine Motorspritze liefert das nötige Wasser, 
damit mustergültig geschlemmt wird und keine 
Hohlräume entstehen. Ein guter Fahrdamm 
wird so gebaut. Ob die Gieselau, welche nach 
her von dem Durchstich durchschnitten werden 
soll, teilweise von dem Bagger zugeschüttet 
werden soll, steht noch nicht genau fest. Jeden 
falls würde dadurch ja ein kostbares Stück 
Land gewonnen. Die reichen Fischzüge, welche 
gerade in letzter Zeit in der Gieselau statt 
gefunden haben, werden dann bald der Ver 
gangenheit angehören. 
7eichenerkläruna zur Wetterkarte 
jammern Kalter Wind 
Warmer Wind 
’—► W Stärke1.^*NW2, 
^N 3,*. X ^N0 4 us w 
Q wolkenlos 9 wolkig 
0 heiter H bedeckt 
^ 0 halbbedeckt 
front vordringender Kaltluft 
Front vordringender Warmluft 
Fron) mit Warmluft in der Höhe 
llļļļļļļļļļil Regengebiet. HDi Schneefallgebiet 
p V Q Schauertätigkeit, EE Nebel.TS Gewitter 
Versetzungen. Der Schulamtsbcwcrbcr Sieg 
fried Böttcher aus Dätgcn wurde in die er 
ledigte Lehrerstelle nach Vaalermoor berufen. 
Der Schulamtsbewerber Peter Claußen aus 
Bunsoh, Kreis Norderdithmarschen, wurde als 
Nachfolger des nach Ohrsee versetzten Lehrers 
Nühmann in die Schule nach Oldenbüttel be 
rufen. 
Die Wetteranssichten siir Sonntag, den 19. April 
1898, in Nordwestdeutschland: Mäßige Winde aus 
westlichen Richtungen, meist bedeckt, einzelne 
Schoner, verhältnismäßig kühl. 
Sch uhcreml e Ä. Ģ?
	        
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