Ì29. Jahrgang. / Nr. 92. ļ Zweites Blatt.
SŞswîg.ûolsteinêskhe
Lanbeszoituns
Rendsburg«: Tageblatt
Montag, den 20. April 1936.
Ein Flaggenwald
hat sich heute, wie überall in deutschen Lan
den, so auch in unserer Stadt aufgetan. Es
gilt, den Gefühlen der Liebe und Verehrung
für den Mann Ausdruck zu geben, der, an der
Spitze des Reiches stehend, in ein neues Le
bensjahr tritt. Möge es ein Jahr neuen fried
lichen Erfolges werden! Die Arbeit ist, wie
Neichsminister Dr. Goebbels gestern abend in
seiner schlicht-warmen und neben dem Staats
politischen das große Persönlich-Menschliche
an Adolf Hitler würdigenden Ansprache
ausführte, nach wie vor vielfältig und schwie
rig. Sie wird weiterhin zum Erfolg führen bei
enger Verbundenheit von Führer und
Volk. Er hat dem deutschen Volk wieder den
Glauben an sich selbst erkämpft. Ihm danken
wir, wie er es sich noch vor der bedeutungs
vollen Volksabstimmung Ende März innig
gewünscht, mit der seelenstärkenden Kraft des
Vertrauens. Dann kann's, wenn die Vor
sehung ihren Segen dazu gibt, nicht fehlgehen.
#
Sanitätskolonne
Unermüdlich ist die Sanitätskolonne Rends
burg vom Deutschen Roten Kreuz tätig, um
Hilfsbedürftigen in Stadt und Land beizu
stehen. In die umfangreiche segensreiche Tä
tigkeit der Kolonne gibt der Jahresbericht für
die Zeit vom 1. April 1935 bis 31. März 1936
einen Ueberblick.
Die Kolonne zählte am Ende des Berichts
jahres 76 Mitglieder, davon 2 Ehrenmitglie
der, 2 Altersmitglieder, 67 aktive und 5 in
aktive Mitglieder. Ihr ist eine Jugendgruppe
mit 40 Mitgliedern angeschlossen. Die Füh
rung der Kolonne lag bis zum 29. 11 1935 in
den Händen des verstorbenen Lazaretthaupt
wachtmeister i. R. Heinrich Blum. Am 30. 11.
1935 übernahm der Kolonnenarzt Dr. med.
Lennartz die Führung. Die Kolonne wurde mit
ihren Einrichtungen insgesamt 7778 mal in
Anspruch genommen. Darunter befinden sich
1811 Krankentransporte, und zwar 88 in der
Provinz, 558 im Kreise Rendsburg und 1165 in
der Stadt Rendsburg. An Wachen wurden ins
gesamt 1002 gestellt, von der Jugendgruppe
unter Führung des Sanitätsmannes Laudi 57.
Erste Hilfe wurde insgesamt 4246 mal gelei
stet, ferner in sehr vielen anderen Fällen bei-
gestanüen. Wiederbelebungen wurden 2 mit
Erfolg vorgenommen.
Die Kolonne besitzt an Transportmitteln 2
Krankenkraftwagen, 2 fahrbare Tragen, 15 ge
wöhnliche Tragen, eine Marinetrage und eine
Behelfstrage. Sie trat im Berichtsjahr 76 mal
zusammen. Es wurden abgehalten 23 Uebun
gen im geschlossenen Raum, 17 Uebungen im
Freien, 2 Gasschutzübungen und 14 Schwimm
übungen. Gemeinsam geübt wurde mit den
Kolonnen des Bezirks 3 in Jnnien, mit den
Samariterinnen des Kreises Rendsburg in
Hamdorf und mit den Freiwilligen Feuerweh
ren Rendsburg und Büdelsdorf. Alarmiert
wurde die Kolonne 5 mal.
Die ständige Unfallwache am Jungfernstieg
13 (Fernsprecher 2121) ist am Tage mit 2 Mann
und in der Nacht mit 1 Mann und 1 Mann
Bereitschaftsdienst besetzt. Außerdem besitzt die
Kolonne in ihrem Bezirk 9 Unfallhilfsstellen
und 52 Unfallmeldestellen. Sie schließt ein ar
beitsreiches Jahr und tritt in das neue ein
mit dem Motto „Ich diene dem Führer und
dem Vaterlande!"
Mannschafts-Wettschietzen
Am Sonnabend und Sonntag fand, wie
überall im Gau Nordmark des Deutschen
Schützenüunöes, auch in Rendsburg auf den
Schießständen des Schützenvereins Rendsburg
im „Schützenheim" ein Mannschafts-Wettschie-
ßen mit der Wehrmannsbüchse für die
NS.-Formationen, die Wehrmacht, Polizei,
Gendarmerie und die Kameradschaften des
Kyffhäuserbunöes statt. Eine Mannschaft be
stand aus 6 Schützen. Jeder Schütze hatte 10
Wettkampfschüsse abzugeben, davon 5 Schutz
stehend aufgelegt und 6 Schuß stehend freihän
dig. Geschossen wurden nach der 20ringigen
Lorenzschen Figurenscheibe auf 175 Meter
Entfernung. An dem Schießen beteiligten sich
22 Mannschaften. Die siegende Mannschaft er
hält eine Siegerplakette, der 2. und 3. Sieger
je eine Urkunde. Außerdem erhalten die be
sten Einzelschützen Ehrenpreise. Die Preis
oerteilung findet am nächsten Sonntagnach
mittag im „Schützenheim" statt.
Nachstehend das Ergebnis:
1. Schützenverein Rendsburg 1. Mannschaft
Mit 694 Ringen (Stangenberg 149, Kock 136,
Wämser 165, Sohns 128, Steen 126 Ringe),
2. Schützenverein Rendsburg 2. Mannschaft
Rendsburg, den 20. April 1936.
mit 667 Ringen (Voß 120, Lücke 142, Berge
mann 150, Wieck 124, Friedrich Traulsen 131
Ringe), 3. 3. Komp. Jnf.-Regt. 26 2. Mann
schaft mit 654 Ringen (Feldwebel Vumann
131, Feldwebel Bernhardt 133, U.-Feldwebel
Klotz 135, Unteroffizier Petersen 113, Unter
offizier Zürn 142 Ringe), 4. 1. Komp. Jnf.-
Regt. 26 mit 645 Ringen, 5. Militärische Ka
meradschaft Büdelsdorf mit 633 Ringen, 6.
3. Komp. Inf. Regt. 26 1. Mannschaft mit 626
Ringen, 7. 4. Komp. Jnf.-Regt. 26 1. Mann
schaft mit 613 Ringen, 8. 2. Komp. Jnf.-Regt.
26 2. Mannschaft mit 569 Ringen, 9. 4. Komp.
Jnf.-Regt. 26 2. Mannschaft mit 554 Ringen,
10. Milit. Kameradschaft ehem. 85er mit 554
Ringen, 11. Milit. Kameradschaft Bargstedt
mit 538 Ringen, 12. Schützenverein Rendsburg
3. Mannschaft mit 532 Ringen, 13. Milit. Ka
meradschaft Osterrönfeld mit 626 Ringen,
14. SS.-Sturm 8/53 mit 519 Ringen, 15.
2. Komp. Jnf.-Regt. 26 1. Mannschaft mit
515 Ringen, 16. Polizei mit 511 Ringen, 17.
Gendarmerie mit 507 Ringen, 18. Marine-
Kameradschaft Rendsburg mit 507 Ringen, 19.
Reserve- und Landwehr-Kameradschaft mit
487 Ringen, 20. Regiments-Nachrichtenzug
Artl.-Regt. 20 mit 423 Ringen, 21. NSKK.
14/M. 15 1. Mannschaft mit 421 Ringen, 22.
NSKK. 14/M. 15 2. Mannschaft mit 421 Rin
gen.
Die besten Einzelschützen, die einen Preis
erhalten, sind 1. Freibcrg-Büdelsdorf mit 166
Ringen, 2. Wamser-Schützenverein mit 165
Ringen, 3. Bergemann-Schützenverein mit
150 Ringen, 4. Stangenberg-Schützenverein
mit 149 Ringen, 6. Mester-Osterrönfeld mit
149 Ringen, 6. Feldwebel Stemann 4/26 mit
147 Ringen, 7. Gendarmerieinspektor Kreitz-
Rendsburg mit 143 Ringen, 8. Feldwebel
Stahl 4/26 mit 143 Ringen, 9. Lücke-Schützen
verein mit 142 Ringen, 10. Unteroffizier Zörn
3/26 mit 142 Ringen, 11. Feldwebel Pietsch 1/26
mit 141 Ringen, 12. Unteroffizier Hacker 3/26
mit 140 Ringen, 13. Neuhoff-Büdelsdorf mit
140 Ringen, 14. Kock-Schützenverein mit 136
Ringen, 15. U.-Feldw. Klotz 3/26 mit 135 Rin
gen.
Gleichzeitig fand auf dem Kleinkalibcr-
Schießstanü ein Preisschießen statt. Geschossen
wurden je 3 Schuß auf 50 Meter Entfernung
auf die 12er Ringscheibe.
Nachstehend die Preisträger:
A. Auflage: 1. Neuhoff-Büdelsdorf mit 35
Ringen, 2. Bergemann-Schützenverein mit 34
Ringen, 3. Polizeihauptwachtmeister Scharf
mit 34 Ringen, 4. Wamser-Schützenverein mit
34 Ringen, B. Stand: 1. Stangenberg-Schüt-
zenverein mit 30 Ringen, 2. Kock-Schützenvcr-
ein mit 29 Ringen, 3. Wamser-Schützenverein
mit 29 Ringen.
Ueberweisung der Pimpfe in die HI.
Am Sonntag, dem 19. April, anläßlich des
Geburtstages unseres Führers Adolf Hitler,
fand die Ueberweisung derjenigen Pimpfe
des Jungvolks in die Hitler-Jugend statt, die
das 15. Lebensjahr erreicht haben, also aus der
Schule entlassen sind. Die Einheiten Rends
burgs und Büdelsdorfs nahmen um 10 Uhr
vormittags auf dem SA.-Sportplatz Aufstel
lung. Eingeleitet durch einige Kampflieder der
HI. und Märsche des Spielmannszuges des
DJ. begann die feierliche Ueberweisung. Un
terbannführer Schöning nahm das Treue-Ge
löbnis der Jungvolk-Pimpfe auf die Hitler-
Jugend für Führer und Volk ab. Alsdann
hielt Stammführer Pöhls eine Ansprache. Mit
einem Siegheil auf Führer und Volk schloß
er. Darauf erklang das Kampflied der Jugend:
„Vorwärts, vorwärts". Unterbannsührer
Schöning ließ die Einheiten wieder abrücken.
Ergebnis einer Ausschreibung.
An dem im Bau befindlichen Verbindungs
kanal zwischen Eider und dem Noröostseekanal
bei Oldenbüttel soll ein Dienstwohn-
g e h ö f t errichtet werden. Die Herstellungs
arbeiten waren vom Wasserbauamt Rends
burg öffentlich ausgeschrieben. Die Ocffnung
der eingegangenen 7 Angebote fand am Sonn
tagvormittag im Büro der Neubauabteilung
in Rendsburg statt. Das Ergebnis ist folgen
des: 1. Arbeitsgemeinschaft Detlef Dick und
Hermann Junge, Wrohm und Christiansbüt
tel, 16 688,60 RM., 2. Markus Brandenburg,
Hademarschen, 16 827,73 RM., 3. Heinrich
Rathjen, Lütjenwestedt, 17 081,79 RM., 4. Her
mann Schulz, Rendsburg, 17 277,49 RM., 5.
Hans Thomsen, Hademarschen, 18 089,34 RM.,
6. Hinrich Trede, Hademarschen, 18 097,76 RM.,
7. Fr. Volkmann, Osterraüe bei Wrohm,
18124,03 RM.
Kriegsopfer und kinderreiche Familien
erhielten Beihilfen.
Auch die Kriegsopfer wurden am Geburts
tage des Führers bedacht. 25 bedürftige und
würdige kinderreiche Familien von Kriegsbe
schädigten und Kriegerwitwen aus dem Kreise
Rendsburg erhielten heute einmalige Beihilfen
aus Reichsmitteln durch das Versorgungsamt
Kiel ausgezahlt.
* * *
* Sturm sowie Regen mit Schnee oder Ha
gel hat es von Sonnabend bis heute in un
serer Gegend gegeben. In anderen deutschen
Landschaften hat schlimmes Unwetter gehaust.
Der stürmische Wind wechselte bei uns von
Nord- bis Südwest.
* Rasch tritt der Tod de» Menschen an. Der
64jährige Kirchendiener der Neuwerker Christ
kirche, Heinrich Petersen, erlitt am Sonnabend-
Der Rendsbnrger Kammermusikabend
Unser heimischer Geiger Otto Riedel geht
nach Berlin, um dort seine musikalische Aus
bildung zu vervollständigen. Dem Musikleben
unserer Stadt geht in ihm eine fast unentbehr
liche, führende Kraft verloren. War es doch
Otto Riedel, der bei fast allen Musikauffüh
rungen — seien sie geistlichen oder weltlichen
Inhaltes — den Hauptteil des Programms
bestritt — wenn oft auch nur gleichsam als
Konzertmeister im Orchester. Otto Riedel war
immer und gerne bereit, auf der Geige oder
auch der Bratsche zu helfen. Bei Konzert
meister Träger, dem bekannten Kieler Geigen
pädagogen, hat er bereits Treffliches gelernt,
so daß sein Geigenspiel schon auf beachtlicher
Höhe steht. Aber auch als Geigenlehrer missen
mir ihn ungerne; zeigte er doch auch hier Ge
schick. Um so mehr gehen unsere Wünsche mit
Otto Riedel, daß er in der Reichshauptstadt
das findet, was seinem musikalischen Studium
förderlich ist.
Otto Riedel verabschiedete sich gestern von
den Renösburger Musikliebhabern an einem
Kammermusikabend der NS.-Kulturgemeinde.
Seine Partner waren Fritz Milde (Violon
cello) und Werner Sprung (am Flügel).
Einleitend spielten sie das in Hausmusikkrei
sen gern musizierte Klaviertrio in G-dur von
Mozart (Köchel-Verzeichnis 664). Es ist jenes
anmutige und spielfreudige Trio, das immer
wieder bei den Spielern wie bei den Hörern
große Freude auslöst. Der reiche Beifall be
wies es auch nun — und er war voll berech
tigt. Wurde doch gerade dieses Trio in seiner
unkomplizierten Freude fein geboten. Die
besondere Stärke der drei Musiker sind die
langsamen, die eigentlichen Liedsätze. Das
zeigte sich ganz besonders bei dem Klaviertrio
von Beethoven, dessen Darbietung in seinen
schnellen Sätzen noch Wünsche offen ließ. Die
leicht überhetzten Tempi der bewegteren Trio-
sätze gingen leider auf Kosten der Klarheit
und Tonschönheit und wirkten manchmal ner
vös gehastet. Kleine Mängel, die diese drei
Spieler sicher mit der Zeit überwunden hätten,
wenn sie zusammenbleiben könnten. Um so
schöner war das Largo, das zum Schluß, als
der Beifall die drei Spieler herausforderte,
noch einmal gespielt wurde. Dieses Beethoven-
Trio fügte sich dem sonst reinen Mozartpro
gramm gut ein. In seiner inhaltlichen Struk
tur ist es noch stark von Haydn und Mozart
beeinflußt, läßt aber schon (es entstand 1795)
den großen Meister Beethoven ahnen. Beetho
ven selber sah dieses Werk — zusammen mit
den Trios in Es-dur (Nr. 1) und c-moll
(Nr. 3) als sein eigentlich erstes Werk an und
gab diesen drei Trios das Opus 1.
Zwischen diesen beiden Klaviertrios sang die
jugendliche Kieler Sopranistin Olga M o l l
fünf Arien von Mozart — fünf feine Opern
schlager, die stürmischen Beifall auslösten. Die
anfangs leichte Befangenheit der Sängerin
löste sich bald — besonders bei den vom Buch
unabhängig gesunkenen letzten Arien zugun
sten einer feinen, von gediegener Musikalität
getragenen Darbietung auch der schwierigen
Koloraturen. Wenn die letzten Unebenheiten
in der Gesangstechnik dieser jungen Künst
lerin ausgeschliffen sind, ist zu hoffen, daß wir
in ihr eine wirklich feine Koloratursängerin
gewinnen. Durch ihr Können und ihr feines
schlichtes Wesen gewann sie die Zuhörer bald
für sich. Werner Sprung am Flügel begleitete
mit der bekannten guten Einfühlung.
Als ganzes betrachtet, war es ein erfolg
reicher Kammermusikabend in Programm
gestaltung und Darbietung. Es ist zu Bedau
ern, daß das Trio durch Riedels Fortgang
auseinanderfällt. Wir hoffen, daß ein Ersatz
gefunden wird, damit in sich öfter wieder
holenden kleinen Kammermusikveranstaltun
gen die hiesigen Musikliebhaber mehr in die
reiche Literatur dieser deutschen Musikgestal
tung eingeführt würden als einer Musikform,
die in Zukunft auch hoffentlich wieder mehr in
das deutsche Haus einzieht.
Adolf Lorenzen.
nachmittag während einer Trauung in der
Kirche einen Herzschlag. Er wurde nach der
Trauung zwischen den Kirchenbänken tot auf
gefunden.
* Unfälle. Als der Sügcreibesitzer Jakob K.
in Ernsttal bei Fockbck am Sonnabend am
Sägetisch stand, fiel hinter ihm ein Stapel
Holzbohlen um. Die Bohlen drückten sein lin
kes Bein gegen den Tisch. Dabei erlitt K.
einen dreifachen komplizierten Bruch des Un
terschenkels. Dem Hobler Johannes B. auf
einer hiesigen Werft fiel am Sonnabend eine
5 bis 6 Zentner schwere eiserne Schwungscheibe
auf den linken Fuß. Er erlitt einen schweren
Zertrümmerungsbruch des Fußes. Der drei
jährige Werner K. in Fockbek hatte sich an die
Klinke der Außentür der elterlichen Wohnung
gehängt, um sie aufzumachen. Durch den
Sturm schlug die Tür auf und der Junge
wurde weggeschleudert. Beim Fall erlitt er
einen Bruch des linken Oberschenkels. In den
drei Fällen holte das Rendsburger Sanitäts
auto die Verunglückten ab.
* NSG. „Kraft durch Freude". Für nach
stehende Landurlaubsfahrten werden noch An
meldungen entgegengenommen: Sächs. Schweiz
(Schandau) vom 27. 6. bis 7. 6., Kosten 43,50
JlJl. Rhön (Brückenau) vom 13. 6. bis 21. 6.,
Kosten 23,40 JlJl. Teutoburger Wald vom 21.
6. bis 28. 6., Kosten 30,00 JlJl. Rings von
hohen Bergen umgeben, bietet die Sächsische
Schweiz schönste Erholung. Ausflüge in die
Umgebung, Dampferfahrten auf der Elbe wer
den überraschen. Kennt man die Rhön, dieses
wunderbare Erholungsgebiet? Noch nicht?
Dann nehme mau teil an dieser Fahrt, die es
jedem Volksgenossen mit geringem Einkom
men ermöglicht, sich für wenig Geld eine Woche
Ruhe und Entspannung zu gönnen. Wer kennt
das Hermannsdenkmal, Detmold, Salzuflen
usw.? Bekannt durch die Geschichte, liegen diese
Orte in der schönsten Gegend des Teutoburger
Waldes. Seefahrten nach Norwegen finden
statt mit „Oceana" vom 24. 4. bis 28. 4., Kosten
26,00 JlJl, mit „St. Louis" vom 29. 4. bis 5. 5.,
Kosten 41,60 JlJl, mit „Monte Sarmiento" vom
7. 6. bis 15. 5., Kosten 41,60 JIJL Für alle Fahr
ten sind die Anmeldungen umgehend zu
richten an die Ortswarte und an die Deutsche
Arbeitsfront in Rendsburg, Adolf-Hitlcr-
Haus.
* Der Verein der Mecklenburger war es, der
dem Ehepaar Konow am Röhlingsweg Glück
wünsche zur Goldenen Hochzeit überbringen
ließ (nicht der Pommernverein, wie es am
Sonnabend irrtümlich hieß).
* * *
Büdelsdorf, 20. April. Eine Listensammlung
der NSV., die am Sonnabend von der Deut
schen Arbeitsfront sowie NSV.-Waltern und
-Mitgliedern durchgeführt wurde, hat ein Ge
samtergebnis von 259,63 Mark.
06
7eichenerkläruna zur Wetterkarte
<«hiim Kalter Wind
<$xxx) Warmer Wind
'-*W Stärke1,^>áNW2.
f'N3,y^N04 usw
Q wolkenlos Q wolkig
0 heiter ® bedeckt
1 (- halbbedeckt
front vordringender Kaltluft
-àâu-2 front vordringender Warmluft
Front mit Warmluft in der Höhe
lll!l!l!lll' lf * e 9 en 9 € b ie t- flfļļļP Schneefallgebiet
D V D Schauertätigkeit, EE Nebel.TC Gewitter
Wetteraussichten für Dienstag, den 21. April, in
Nordmestdeutschland: Auffrischende Winde aus Sud
bis West, später auf Nordwest drehend, Bewöl
kungszunahme, Niederschlage, Temperaturen vor
übergehend ansteigend, später wieder absinkend.
Zuc üuieceu Säu&etanq -
die jeder gesunde Mensch von Zeit zu Zeit
L vornehmen sollte, brauchen Sie ein mildes,
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