Mit zwei Zentnern durch de« Weltkrieg
(8. Fortsetzung.)
Eine abenteuerliche Schar umringte mich u.
ein wilder Gesell war meinem Pferd in die
Zügel gefallen. Mehrere drohende Gewehr-
iàufe, von denen sich einzelne malerisch trich
terförmig an ihrem oberen Ende erweiterten,
richteten sich auf mich. Ans der Schar der
Wegelagerer hörte ich immer nur das Wort
„Serbski", „Serbski". Es war mir sofort klar,
öaß ich es mit Arnauten zu tun hatte, die mich
wegen meiner Uniformmütze, die an die serbi
schen Militärkappen erinnerte, für einen ver
sprengten Serben hielten. Ich beeilte mich
sehr, ihnen „nema Serbski, Germanski!" zuzu
rufen, bevor eine der Flinten losging. Sofort
ließen sie von mir ab, küßten mir den Steig
bügel und brachten mich unter dem Gesang
eigenartiger Lieder in mein Quartier. Mein
Hausherr, dessen Trichterflinte ich schon am
Vormittag bewundert hatte, befand sich auch
unter ihnen.
Der eigentliche serbische Feldzug war am
Amselfelde für uns zu Ende. Die Serben hat
ten sich — soweit sie nicht abgefangen worden
waren — auf montenegrinisches Gebiet durch
geschlagen. In nächster Zeit hatten wir in-
folgeöessen keine Kümpfe mehr zu bestehen.
Dieser Feldzug unterschied sich in vieler Be
ziehung von der Kriegführung, die wir bis
dahin kannten. Es war ein Bewegungskrieg,
daß einem das Herz im Leibe lachen konnte.
Solange man sich mit den Serben selbst schla
gen mußte, ging es ganz kommentmäßig zu.
Wer besiegt wurde, lief entweder eiligst da
von oder ergab sich, wenn kein anderer Aus
weg blieb. Bei dem unübersichtlichen serbischen
Terrain waren oft größere Abteilungen von
der zurückflutenden Truppe abgesprengt wor
den. Wenn die Leute nun einsahen, daß sie
ihre Truppe nicht mehr erreichen konnten,
warfen sie entweder ihre Gewehre weg und
begaben sich in die Heimat, um ihr bürgerliches
Gewerbe wieder aufzunehmen, oder aber sie
behielten ihre Waffen und ergaben sich dem
nächsten ihnen begegnenden Deutschen. Bul
garen und Oesterreichern gingen die Serben
so weit als möglich aus dem Wege. Ich hatte
als Meldereiter die schönste Gelegenheit, Bil
der zu sehen, die ich nie erwartet hätte. Weit
abseits von jeder deutschen oder österreichischen
Truppe, in der Nähe von Brus, kam mir ein-
wal ein Zug von über hundert noch schwer
bewaffneten Serben entgegen, an deren Spitze
ein nur mit einer Lanze bewehrter Dragoner
Att, während den Schluß ein deutscher Infan
terist bildete, dem ein Serbe Gewehr und Tor-
bister nachtrug. Kurz darauf kam ein Zug von
vielleicht achtzig noch völlig kriegsmäßig aus
gerüsteten Serben, die weiter gar keine Be
gleitung hatten, dafür aber einen Zettel vor-
Ģrinnerungen eines Optimisten.
Bon Karl Borromäus Gröber.
Copyright 1938 by Deutsche Berlagsai,statt Stuttgart.
zeigen konnten, auf dem kurz vermerkt war,
man möchte die Leute an die nächste Gefan
genensammelstelle verweisen. Sich ohne Ge
wehr zu ergeben, galt als sehr unfein. Mit
der Zivilbevölkerung stellten wir uns aus
gezeichnet, und mir persönlich ist kein Fall
bekannt, daß durch sie irgend jemand zu
Schaden gekommen wäre.
Bei Pristina begegneten uns auch viele zu
rückgehende österreichische und bulgarische Ge
fangene, die den Serben auf irgendeine Weise
wieder entkommen waren. Diese armen Kerle
sahen furchtbar elend aus. Die Serben, bei
denen es selbst nichts mehr zu nagen und zu
beißen gab, hatten sie halb verhungern lassen.
Manchem der armen Teufel fehlten Mantel
und Rock, mit alten Zeitungen und Packpapie
ren, die sie mit Baststricken um den Leib ge
bunden hatten, suchten sie sich gegen die grim
mige Novemberkälte zu schützen. Es war ein
sehr trauriger Zug. Die paar deutschen Gefan
genen, die die Serben gemacht hatten, waren
viel besser behandelt worden. Ein deutscher
Major, der sich in der Nähe von Paracin mit
seinem eroberten Landauer zu weit vorgewagt
und den die Serben dabei geschnappt hatten,
kam in demselben Gefährt, das sogar sauber
geputzt war, mitsamt seinem Burschen wieder
öahergefahren. Er erzählte, die Serben hätten
ihn gut behandelt und zum Schluß sogar acht
gegeben, daß er heil und unversehrt zu seinem
deutschen Truppenteil zurückfände.
Unsere Batterie war völlig abgekämpft und
die Pferde und Esel in einem traurigen Zu
stande. Bon Wäschewaschen war seit zwei Mo
naten keine Rede mehr gewesen. Die knappen
Rasttage waren zu kurz, um die Wäsche zu
trocknen. So hatte sich allmählich ein schreck
liches Ungeziefer bei uns eingenistet. Auch die
Verpflegung war immer magerer geworden.
Brot blieb der rarste Artikel, und Salz wurde
sozusagen mit Gold ausgewogen. Ich persönlich
war noch gut daran, denn ich hatte in meiner
Packtasche einen großen Brocken natürliches
Steinsalz in einem wasserdichten Gummibeu
tel verborgen. Nur heimlich konnte ich ihn her
ausholen und mit dem Taschenmesser die nöti
ge Portion abhauen. Es langte gerade für mich
und die paar Kameraden vom Battericstab, mit
denen ich gemeinsame Küche hatte. Um zu
Brot zu gelangen, scheute man vor keiner
Missetat zurück. Wir Meldereiter hatten in
Erfahrung gebracht, daß sich in der Nähe von
Kursumlija ein österreichisches Brotdepot nie
dergelassen habe und unbewacht wäre. Bei
Nacht und Nebel holten wir uns unbemerkt
drei Tragtierlasten Brot, damit jedem Mann
sein Laib Brot zuteil werde. Am anderen
Morgen sind wir aber doch ein paar Stunden
früher weitergezogen, um aus der gefährlichen
Nähe dieses Proviantamtes zu kommen. Als
dann am Nachmittag die Herren Feldgendar
men nachsahen, ob wir die Missetäter gewesen
seien, fand sich kein Krümchen mehr vor, denn
die meisten hatten schon zum Frühstück ihre
zwei Kilo restlos verdrückt.
Ein in Deutschland in besseren Kreisen we
niger geschätztes Gewürz gab unseren Speisen
in Serbien die rechte Weihe. Es war der all
gemein beliebte Knoblauch, der von den mei
sten Soldaten roh, wie er war, aus der Tasche
Die Schneestürme über Süd- und Westdeutschland
Die Folgen des Schneesturmes, der über ganz West- und Süd
deutschland tobte und allerorts großen Schaden anrichtete: In der
Nähe von Usingen bei Frankfurt, wo der Sturm besonders wütete,
brachen selbst starke Telegraphenmasten unter der Last des Schnees.
lScherl Bilderdienst, K.)
gegessen wurde. An frische Zwiebeln und grüne
Paprikaschoten hatte man sich auch bald ge
wöhnt. Den Lagerplatz einer Batterie konnte
man so, glaube ich, schon stundenweit am schar
fen Knoblauchgeruch wittern. Das genierte uns
aber in keiner Weise. Nur wer in die Heimat
auf Urlaub fuhr, enthielt sich ein paar Tage
vorher des Genusses und kaute Kaffeebohnen.
Von ihnen ging das Gerücht, daß sie jeden
Knoblauchgeruch in Bälde vernichteten. Leider
konnten unsere Rocktaschen nicht auch Kaffee
bohnen kauen, und so blieb alles beim alten.
WissensMertes Allerlei
Der West-Bonrne-Flutz fließt quer durch
den Londoner Untergrund-Bahnhof Sloane
Square. Er ist durch einige große Eisenröhren
geleitet, die unter dem Dach des Warteraumes
angebracht sind, dann über den Geleisen
weitergehen und zum Meere führen.
♦
Schlafwandler sind imstande, unbewußt
ziemlich schwierige Dinge auf Geheiß des
Unterbewußtseins auszuführen. Sie können
zum Beispiel verschiedene Instrumente spie
len, Briefe schreiben, zeichnen und Rechenauf
gaben lösen.
*
In dem kleinen indischen Fürstentum
Nepal im Himalaya haben die Astrologen es
gut. Die Eingeborenen glauben nämlich so
felsenfest an den Einfluß der Sterne auf ihr
Geschick, daß es keinem einfällt, ein Haus zu
bauen, eine Reise zu unternehmen oder irgend
etwas zu kaufen, ohne vorher die Sterndeuter
um Rat gefragt zu haben.
*
Auf der Flugroute durch die Sahara sollen
jetzt eine Art Leuchttürme errichtet werden,
weil die Flieger wegen der am Tage häufig
und plötzlich eintretenden Sandstürme die
Wüste meist bei Nacht überqueren. Man will
durch die Leuchttürme die Gefahren der Nacht
flüge vermindern. Jeder Leuchtturm soll einen
bestimmten Vorrat an Brennstoff haben und
soll zwei Jahre lang ohne Aufsicht brennen.
*
Wenn die Eingeborene» von Ober-Ramu in
Neu-Gninea Kopfschmerzen haben, schießen sie
mit winzigen Bogen und Pfeilen auf ihre
Stirnen, bis Blut kommt. Dadurch soll der
Kopfschmerz rasch beseitigt werden. Diese
Eingeborenen verwenden als Geld Muscheln.
Eine einzige solche Muschel, deren Wert mit
etwa 1 Mark angenommen wird, genügt, um
dafür eine Frau zu kaufen.
*
Ein erfinderischer Schuhmacher in Kurdistan
hat entdeckt, daß man aus alten Autoreifen
sehr bequeme und haltbare Schuhe machen
kann. Diese Schuhe werden von den Bewoh
nern jener Gegend mit Vorliebe getragen, da
sie in der regnerischen Jahreszeit sehr praktisch
zum Durchwaten der schlammigen Wege sind.
Lchiffsttagödie«
und Flaschenpost
Von Steuermann Otto Letzner.
Als der Mensch — gelockt von der geheim
nisvollen Ferne — sich mit kleinem sclbstge-
"autem Boot zum ersten Male aufs offene
Meer hinauswagte, steckte die Menschheits-
Eultur noch in ihren Kinderschuhen.
Vom ausgehöhlten Baumstamm des Urmen
schen zum Wikingerschiff, vom Wikingerschiff
«um Fahrzeug der Antike, vom Fahrzeug der
Antike zum modernen Ozeanriesen der Jetzt
zeit — welch eine großartige Entwicklung be
deutet das! Kühnes Wagen, heldischer Mut,
üimmermüder Entdeckergeist all der Männer,
die das Meer befuhren, haben in der Vergan
genheit höchste Triumpfe gefeiert,' aber neben
gch den Ruhmestaten ist auch manche Tragödie
'» den Annalen der Schiffahrtsgeschichte aufge
zeichnet.
. Ehe zu Anfang des 20. Jahrhunderts die
drahtlose Telegrafie aufkam, mit der heute fast
jedes seefahrende Schiff ausgerüstet ist und
rse es ermöglicht, im Falle der Gefahr für
l-chiff und Leben der Besatzung und Passagiere
schnelle Hilfe herbeizurufen, war vordem jedes
schiff, das in Seenot geriet, hilflos sich selbst
überlassen.
Äm Altertum bediente man sich bei Schiffs-
Anfällen schwimmender Hohlkörper, um eine
^tzte Nachricht auszusenden,' mit der Erfin
dung des Glases kam dann die Flaschenpost
w Anwendung.
Man bedenke, diese war vor der Erfindung
^ ŗ drahtlosen Telegrafie die einzige Möglich
keit, der Mitwelt Kunde zu geben von einer
Katastrophe, die über ein Schiff hereingebro
chen war! Wieviel Schrecknisse, grausiges Er-
eben, Verzweiflung, aber auch letzte Hoffnung
Zugleich mögen diese Dokumente, die in zer
brechlichem Glase eingeschlossen waren, durch
Wellen und Wogen getragen haben! Die mei
sten wohl sind, nachdem sie viele tausend Mei
len weit wanderten, an einer felsigen Küste
irgendwo zuletzt noch zerschellt,' wenn aber
eine gefunden wurde, so war es der blinde Zu
fall meist, der dem grausamen Meere sein Ge
heimnis wieder entriß.
Als ich im Jahre 1904 mit meinem Schiff in
Liverpool lag, war ganz England noch in Er
regung über die Schreckenstaten von Meute
rern auf hoher See,' sie waren wegen der
Grausamkeit, mit der sie ihre Verbrechen be
gingen, durch den Strang öffentlich hingerich
tet worden, wenige Tage vor unserer Ankunft.
Eine Flaschenpost war es, die zur Entlar
vung und Dingfestmachung der Verbrecher ge
führt hatte.
Ich brachte darüber folgendes in Erfahrung:
Auf dem englischen Dreimaster „Zoe" — auf
der Reise von Cardiff nach Valparaiso — brach
eine Meuterei aus. Der Bootsmann und fünf
Matrosen brachten das Schiff in ihre Gewalt.
Der Kapitän, der erste Steuermann sowie die
übrigen Besatzungsmitglieder wurden nieder
gemacht, nur der zweite Steuermann blieb am
Leben,' durch Drohungen zwang man ihn, das
Schiff in die Nähe der Küste zu navigieren:
hier wollten die Banditen das sichere Land er
reichen.
In einem unbewachten Augenblick gelang es
dem zweiten Steuermann, eine Flaschenpost
fertig zu machen und sie durchs Bullauge zu
werfen. Aber auch er wurde am vierten Tage
nach der Meuterei ermordet, denn die schreck
lichen Gesellen mißtrauten ihm. Sie steckten
darauf das Schiff in Brand und gingen in ein
Rettungsboot. Am nächsten Tage schon wurden
sie von dem englischen Dampfer „Jnverneß"
gesichtet und als Schiffbrüchige geborgen. Am
gleichen Tage trieb das traurige Dokument,
das der Todgeweihte mit heißem Gebete ins
Meer geworfen hatte, an einem argentinischen
Torpedoboot vorbei und wurde von diesem
aufgefischt. Kabeltelegramme brachten die
Nachricht bald in die Hafenstädte. Und während
Polizei fieberhaft tätig war, um der Verbre
cher habhaft zu werden, erzählten diese dem
Kapitän der „Jnverneß" ein gut erfundenes
Märchen von einem Schiffbruch der „Zoe" und
ihrer wunderbaren Rettung. — Wie sich später
in der Gerichtsverhandlung herausstellte, hat
ten sie selbst zwei ihrer Kumpane noch ersto
chen und aus dem Boot geworfen. — Der Ka
pitän des Dampfers hatte ihnen Glauben ge
schenkt: aber als die „Jnverneß" wieder in
ihrem Heimathafen festmachte und er seiner
Instruktion gemäß die vier Schiffbrüchigen
der Hafenbehörde übergab, ward es offenbar,
daß man anstatt vier armer Schiffbrüchiger
Mörder und Meuterer gefangen hatte. — Die
Flaschenpost hatte ein dunkles Verbrechen ans
Tageslicht gebracht, das sonst ungesühnt und
ein ewiges Geheimnis des Meeres geblieben
wäre.
Ich erlebte während meiner mehr als drei
ßigjährigen Seefahrtszeit zweimal das Auf
finden einer Flaschenpost. Beide berichteten sie
über Schiffstragödien.
Wir schrieben das Jahr 1908. Ich befinde
mich mit dem englischen Viermaster „Ceeder-
bank" auf der Reise nach Chile. Der Segler
kreuzt die warme Meeresströmung an der
Ostküste Südamerikas, den Sargossostrom.
Seegras und Algen — weite Flächen bildend
— treiben, üppig wuchernd, mit der Strö
mung: von Seespinnen und anderem Meeres
getier wimmelt es darin nur so.
Bei leichter Brise macht das Schiss langsame
Fahrt, und so ergötzen wir uns damit, Außen
bordswasser in Pützen aufzuschlagen, um in
den Besitz von Seegras zu gelangen oder See-
sterne zu erbeuten: denn selbst ein bescheide
nes Andenken, wie es Seegras in Flaschen
gefüllt ist, bereitet daheim immer große Freu
de. Unser Bedarf ist fast gedeckt, da schlagen
wir in der letzten Pütze eine Flasche mit auf.
Sie ist mit gallertartiger Masse überzogen und
mit den Seepflanzen wie verwachsen. Nach
ihrer Reinigung sehen wir erstaunt, daß wir
da unversehens eine Flaschenpost aufgefischt
haben. Wie lange mochte sie wohl schon getrie
ben, wie viele Schiffe daran vorbeigefahren
sein! — Wir schlagen sie entzwei und ziehen
aus den Splittern ein Schriftstück hervor, da
tiert 12. August 1897 — Englisches Vollschiff
„Mary Rose". Darunter stehen fast unleserlich
einige Sätze. Erschüttert lesen wir,-was zittrige
Hände hingekritzelt haben.
„6. August. Das gelbe Fieber ist an Bord!
Zwölf Mann der Besatzung sind schon gestor
ben, auch die Frau-des Kapitäns ist erkrankt.
8. August: Die Frau vom Kapitän ist heute
früh gestorben. Wir mußten sie mit Gewalt
anwendung über Bord setzen, denn der Ka
pitän wollte sich nicht von ihr trennen. In
einem Anfall von Geistesgestörtheit hat er
daraus den ersten Steuermann und den
Bootsmann erschossen und ist über Bord ge
sprungen. 12. August: Der Koch, der Segelma
cher und drei Matrosen sind heute gestorben,
ich bin nur noch allein, und fühle mein Ende
auch heranuahen.. Ich empfehle meine Seele
Gott! John Williams,
Erster Steuermann „Mary Rose"."
Welch ein Bild des Jammers spricht aus
diesen knappen Sätzen! Wir sehen eine ganze
Schiffsbesatzung in Fluch und Gebet mit dem
erbarmungslosen gelben Fieber ringen: Män
nern, die in der Vollkraft ihrer Mannesjahre
vielen Stürmen und Gefahren siegreich trotz
ten, bereitet die tückische Würgehand ein bitte
res Ende. Ein düsterer Schatten mehr schwebt
das Schicksal der „Mary Rose" übers Meer,
und volle elf Jahre mußten vergehen, che die
Lieben daheim und die Mitwelt Kenntnis er
hielten von dieser Tragödie — durch eine Fla
schenpost, die der Zufall im Weltmeere fand.
(Schluß folgl.j
129. Jahrgang ' Nr. 93
Beilage der Schleswig.Holsteinischen Landeszeitung (Rendsburger Tageblatt)
Dienstag, den 21. April 1936