Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

129. Jahrgang. 7 Nr. 95. / Zweites Blatt. 
SMcswļg-kîļMàlsļhe 
LandeszeiLuns 
Rendsburg«: Tageblatt 
Donnerstag, den 23. April 1836. 
Rendsburg, den 23. April 1936. 
Richtfest her Der Wehrmacht 
Abseits vom Getriebe der Stadt, im toten 
Winkel des Spülfeldes, dort, wohin der 
Renösbnrger, wenn er nicht gerade Schreber 
gärtner ist, sehr selten kommt, ist in den letz 
ten Monaten hinter einem hohen Bauzaun 
ein das Gesicht unserer Stadt mitbestimmen 
des Bauwerk entstanden. In fleißiger Arbeit 
wurden die Baugrube ausgeschachtet, die 
Fundamente gelegt und Stein auf Stein ge 
schichtet, bis schließlich die Häuser die Plan 
ken überragten und weithin sichtbar wurden. 
Es sind die Erweiterungsbauten der Eider 
kaserne, die einem Teile unseres wiedererstan 
denen Volksheeres Unterkunft gewähren sol 
len. 
Gestern wurden die Mannschaftshüuser 1 
und 2 gerichtet. Auf dem First des Daches 
wehen neben dem buntbebänderten Richt 
kranz die Hakenkreuzfahnen. Noch ist das 
Haus vom Gerüst umkleidet. In allen Stock 
werken lehnen in Feierabenöruhe die Arbei 
ter an den Gerüstleitern. Auf ihren Gesich 
tern liegt die Zufriedenheit über das Werk 
ihrer Hände, der Stolz, an dem Haus bis zu 
dieser Stufe seiner Vollendung gearbeitet zu 
haben. In seinen schlichten Formen, erbaut 
aus dem in Norööeutschland bodenständigen 
Klinker, erkennt man schon heute auch in 
diesem Bau die werkgerechte Schönheit un 
serer Zeit. Die aufgewärmte mittelalterliche 
Burgromantik mancher früheren Kasernen 
bauten mit niedlichen Türmen und Türm 
chen, Zinnen, Brustwehren und Scharten, 
aus denen vielleicht ein Edelfräulein, nie 
mals aber ein preußischer Unteroffizier hätte 
herausschauen dürfen, ist einer dem Geiste 
unseres Heeres gemäßen Bauweise gewichen. 
Mit den Baufirmen und ihren Arbeitern 
und den Vertretern der Wehrmacht verein 
ten sich zum Richtfest Persönlichkeiten der 
Partei, der Stadt und der Organisationen. 
Von der Wehrkreisverwaltung X in Ham 
burg waren der Chef, Korpsintendant Balcke, 
Oberregierungsbaurat Krause und Oberin- 
tenöanturrat v. Schütz erschienen. Das Trom 
peterkorps der Artillerie unter Leitung von 
Musikmeister-Anwärter Schur leitete die 
Feier mit dem Baöenweiler ein. Regierungs 
baurat Schubert begrüßte die zum Richtfest 
des ersten Bauabschnittes der neuen Kaserne 
Erschienenen. Die Volksgemeinschaft habe 
einen sinnfälligen Ausdruck in der gemein 
samen Arbeit an diesem Werk gefunden. Ge 
mäß den Anordnungen des Oberbefehlsha 
bers des Heeres werde heute das Richtfest 
gefeiert in den Formen, wie sie seit alters- 
her im Handwerk Brauch sind. Stolz und 
Freude erfülle heute jeden Deutschen, daß die 
Wehrhoheit in so kurzer Zeit zurückgewon 
nen sei. Ein Glied in dieser Kette sei auch 
dieser Kasernenbau. Mit dem Dank für die 
treue Pflichterfüllung aller Mitarbeiter ver 
band Regierungsbaurat Schubert die Hoff 
nung, daß auch weiterhin einsatzfreudig gear 
beitet werde, damit der Bau zum 1. Oktober 
bezugsfertig sei. Die Rede klang mit einem 
Siegheil und den Nationalhymnen aus. 
Von der Höhe des Gerüstes herunter hielt 
dann Polier Köpke die folgende Polier 
ansprache: 
Nun ist das große Werk vollbracht, 
Dran viele Hände Tag und Nacht 
Geschafft mit Freude und mit Fleiß, 
Dem deutschen Vaterland zum Preis. 
Drum haben wir in Ehren jetzt 
Den Richtkranz auf das Dach gesetzt 
Und danken Gott, daß unsrer Schar 
Ein glücklich Werk beschieden war. 
Mit Stolz sei es von uns bekannt: 
Was hier in kurzer Frist erstand, 
Verkündet allen weit und breit 
Den Anbruch einer neuen Zeit. 
Mit Opfern ist der Weg bereitet, 
Darauf das junge Deutschland schreitet,' 
Dem Führer, der uns frei gemacht, 
Dem sei ein kräftig Heil gebracht! 
Siegheil! Siegheil Siegheil! 
Nun sag' ich auch ein Dankeswort 
Der jungen Wehrmacht, Deutschlands Hort, 
Der deutschen Wehrmacht, die bis heute 
Den Bau mit Rat und Tat betreute, 
Sorgfältig prüfend Mark und Meter 
Durch ihre örtlichen Vertreter 
Standortkommando und -Verwaltung 
In anerkennenswerter Haltung. 
Die frag ich nun vor aller Welt, 
Ob ihnen unser Werk gefüllt'?! 
Der Korpsintendant antwortet mit „Ja". 
Ein großes Lob ward uns zuteil, 
Der deutschen Wehrmacht ein Siegheil! 
Ein freudig „Hoch" mit aller Macht 
Sei allen denen dargebracht, 
Die mitgetan am Werke hier 
Mit Tinte, Bleistift und Papier, 
Mit Fleiß und redlichem Bemühn 
In Rendsburg, Hamburg und Berlin. 
All diese seien jetzt gemeint, 
Wenn uns dies neue Hoch vereint: 
Hoch! Hoch! Hoch! 
Und was von jenen ward erdacht, 
Ist hier zur Wirklichkeit gebracht, 
Zwei stolze Häuser sind errichtet, 
Aus roten Steinen aufgeschichtet, 
Mit Balken, Sparren gut bewehrt. 
Wie es die Handwerkskunst uns lehrt. 
Wenn auch dort drüben Sturmesnot 
Dem Bau ein jähes Halt gebot, 
So soll darum in unsern Neih'n 
Die Freude nicht geringer sein! 
Und Holz und Stein, Beton und Eisen 
Tun ihre Meister willig preisen,' 
Das gleiche wollen wir auch nun 
Mit ehrlicher Bewundrung tun. 
Doch nicht die Meister nur allein, 
Auch die Gesellen sollens sein, 
Ans die ich voller Freude heute 
Als ganz gescheute Leute deute. 
Und alle, die ich nicht genannt, 
Weil ich darauf den Reim nicht fand, 
Sowohl die Jungen wie die Alten, 
Die sollen auch ein Lob erhalten. 
Drauf will ich froh mein Glas erheben: 
„Die Handwerksleute sollen leben!" 
Hoch! Hoch! Hoch! 
Zur Stadt tu ich den Blick nun lenken, 
Und derer will ich hier gedenken. 
Die uns den Grund zum Bau gegeben, 
Drum stimmt mit ein, es sollen leben 
Der Bürgermeister und der Rat 
Und Rendsburg, die Soldatenstadt! 
Hoch! Hoch! Hoch! 
Und weiter geht mein Blick ins Land: 
Die ganze Heimat sei genannt, 
Aus der uns Glück und Segen quillt, 
Der unsrer Hände Arbeit gilt. 
Fern soll ihr bleiben Not und Streit, 
Und Friede herrsche alle Zeit,' 
Ihm diene dies und jenes Haus, 
Drauf leer ich jetzt mein Gläschen aus. 
Der Heimat sei mit Stolz gedacht 
Und ihr das letzte Hoch gebracht! 
Hoch! Hoch! Hoch! 
Der Polier wirft das Glas fort, 
das klingend zerschellt. 
Wohlan, der Wurf ist mir gelungen, 
Das volle Glas hat ausgeklungen 
Und ist am harten Stein zersprungen. 
Nun sei von Alten und von Jungen 
Mit frischem Mut und frohen Zungen 
Der lieben Heimat, meerumschlungen, 
Voll rühmlicher Erinnerungen, 
Zum Schluß ein fröhlich Lied gesungen! 
Gemeinsam von allen Teilnehmern 
gesungen, erklingt das Lied unserer 
Heimat. 
„Schleswig-Holstein, meerumschlungen, 
Deutscher Sitte hohe Wacht, 
Wahre treu, was schwer errungen, 
Bis ein schönrer Morgen tagt! 
Schleswig-Holstein, stammverwandt, 
Wanke nicht, mein Vaterland!" 
Damit war die Richtfeier beendet. Die am 
Bau der beiden Häuser beteiligten Arbeiter 
formierten sich zu langen Zügen und hin 
über gings zum Schützenhof, wo der wohl 
schmeckende Richtschmaus verzehrt wurde. 
Nach den Mengen zu urteilen, die in man 
chen Mägen verschwanden, mußten etliche sich 
vorher aufs Fasten gelegt haben. Auf die 
sauren Wochen folgte ein frohes, von natio 
nalsozialistischer Gemeinschaft getragenes 
Fest, denn wer nu Dag für Dag sin Arbeit 
dahn hett, dörf sick na de ole Spruch ok mol 
amüseern. 0 
* * * 
SorrntMSzUgverkshr sS 15* Ms; 
Wie die Industrie- und Handelskammer 
Flensburg mitteilt, ivar von der Reichsbahn- 
direktion Altona zunächst in Aussicht genom 
men, an Sonn- und Feiertagen sowohl den 
Eilzug E 134/E 34 (Flensburg ab 8.29, Altona 
an 11.07) wie auch den Mittags-Eilzug E 138/E 
38 (Flensburg ab 12.09, Altona an 14.47) und 
in der Gegenrichtung E 35/E 133 (Altona ab 
11.40, Flensburg an 14.20) sowie E 39/E 139 
(Altona ab 15.40, Flensburg an 18.17) nicht 
verkehren zu lassen. Die Reichsbahndirektion 
glaubte, sich zu dieser Maßnahme entschließen 
zu müssen, weil einerseits eine Reihe von Ver 
kehrsverbesserungen eingeführt worden ist, 
andererseits eine Steigerung der Ausgaben 
nicht erfolgen durfte, da die Einnahmen aus 
dem Personenverkehr im Jahre 1935 hinter 
den Erwartungen zurückgeblieben sind. Da 
durch die in Aussicht genommene Regelung der 
Frühverkehr von den Städten Flensburg, 
Schleswig, Rendsburg und den umliegen 
den Ortschaften nach dem Süden ganz außer 
ordentlich benachteiligt worden wäre, hat die 
Kammer beantragt, wenigstens einen Eilzug 
vormittags nach Neumünster bzw. Hamburg 
verkehren zu lassen. Daraufhin hat die Reichs 
bahndirektion dankenswerterweise sich ent 
schlossen, folgende Aenderungen vorzunehmen: 
Sonn- und Feiertags wird ein neuer Eilzug 
1 132 eingelegt, der Flensburg 7.50 verläßt 
(Schleswig ab 8.18, Rendsburg ab 8.40), 
9.14 in Nenmünster eintrifft und dort Anschluß 
an P 854 (Neumünster ab 9.20) erhält. An 
kunft in Altona Hbf. erfolgt 10.48. In der um 
gekehrten Richtung wird Sonn- und Feiertags 
an E 67 (Altona ab 13.42, Neumünster an 14,40) 
ein neuer Eilzug E 137 gefahren werden, wel 
cher Neumünster 16.07 verläßt, in Rends 
burg 15,44, in Schleswig 16.06 und in Flens 
burg 16.39 eintrifft. Außerdem wird u. a. im 
Anschluß an P 861 (Hamburg Hbf. 16.01, Neu 
münster an 17.49) Sonn- und Feiertags ein 
Personenzug 961 gefahren werden (Neumün 
ster ab 17.57, R e n d s b u r g an 18.49, Schles 
wig an 19.22, Flensburg an 20.14). 
' -î- * 
* Personalnachrichteu der Reichsbahn. In 
den dauernden Ruhestand versetzt: Lademeister 
Brumm bei der Güterabfertigung Rendsburg, 
Rottenmeister Heinrich Güthje bei der Bahn 
meisterei Wilster, Rottenaufseher Ladewig bei 
der Bahnmeisterei Gettorf und Bahnwärter 
Vogelfang in Heide. — Versetzt: die Lokomo 
tivführer Zeus von Husum nach Pasewalk, 
Stork von Husum nach Altona, Krämer von 
Pasewalk nach Husum, Joh. Petersen von Ha- 
genow-Land nach Rendsburg, Zugschaffner 
Esbensen von Flensburg nach Lüneburg. — 
Die Prüfung haben bestanden zum Reichs 
bahn-Assistent: Reichsbahn-Aspirant Andersen 
in Flensburg-Weiche, zum Lademeister: Lade 
schaffner Clausen in Flensburg. 
* Goldene Hochzeit feiern am 25. April 
der Rentenempfänger Christian Eggers und 
Frau, Schleuskuhle 32. 
* Elselotte Hiddemann, die bei der „Faust" - 
Aufführung des Nordmark-Landestheaters in 
der Rolle des Gretchens sehr gefiel, wurde für 
die nächste Spielzeit von Intendant Bruno 
Schoenfeld als jugendliche Sentimentale en- 
gagiert. ^ _ ' 
Vüdelsdorf, 23. April. Sein 25jährigcs Mei 
sterjubiläum begeht am 25. April Malermei 
ster Heinrich Freöeland, Gartenstraße 4. 
HcCÎS Jlmäs&UCĢ. 
Hochwasser der Sorge. 
jj. Alt-Duvenstedt, 22. April. Infolge der 
starken Niederschlüge und des anhaltenden 
Westwindes der letzten Tage ist die Sorge hier 
über die Ufer getreten und hat die ganze Nie 
derung in einen See verwandelt. 
fa. Schacht-Andorf, 22. April. Standesamt 
liche Nachrichten. Es wollen die Ehe mitein 
ander eingehen: Der Maurer Walter Wilhelm 
Friedrich Ehlers, wohnhaft in Schacht-Auöorf, 
und die Hausgehilfin Sophie Magdalene 
Kohlhoff, wohnhaft in Rendsburg, Material 
hofstraße 2; — der Handelsvertreter Hinrich 
Christian Osbahr, wohnhaft in Schacht-Au- 
dorf, und die Hausgehilfin Hedwig Maria 
Becker aus Schacht-Auöorf. 
mt. Timmaspc, 22. April. Die Militärische 
Kameradschaft Timmaspe-Krogaspe hielt in 
Krogaspe beim Kameraden H. Schütt ihre Mit 
gliederversammlung ab. Zur Aufnahme mel 
dete sich ein Kamerad. Nach Verlesen der Nie 
derschrift gab der Kameradschaftsführer die 
Eingänge bekannt und berichtete über die am 
2. Ostertage in Rendsburg tagende Schieß- 
wartenversammlnng, wo die neue Wettkampf 
ordnung für 1936 bekanntgegeben wurde. Das 
diesjährige Sommervergnügen wird in Timm 
aspe beim Kameraden Röschmann abgehalten. 
R. Ellerdorf, 22. April. An einem Herzschlag 
verstarb im Krankenhaus in Kiel unser frü 
herer langjähriger Gemeindevorsteher Mar 
kus Mcster im vollendeten 64. Lebensjahre. 
Länger als 26 Jahre hat Mcster als Gemein 
devorsteher gewirkt. Auch hat er als Haupt- 
förderer die hiesige Freiwillige Feuerwehr ins 
Leben gerufen. Mester hat schon lange gekrän 
kelt und suchte jetzt im Krankenhaus Heilung, 
wo ihn indeß ein jäher Tod ereilte. 
es. Vordesholm, 22. April. Als ein gutes 
Zeichen für Bordesholm ist es anzusehen, daß 
am 1. Mai die Außenstelle Bordcsholm des 
Arbeitsamtes Nenmünster aufgehoben wird. 
Späterhin noch zu machende Arbeitsmeldun 
gen und Unterstützungsanträge sind nach Neu 
münster zu richten, wo auch die Kontrolle statt 
findet. 
Kceis ickccHpkde 
Hs. Gettorf, 22. April. Die Haus- u. Grund 
eigentümer hatten gestern abend eine Film- 
und Tonfilmveranstaltung in Söhls Gasthof. 
Als Redner des Abends hielt Major a. D. 
Freiherr v, Massenbach einen Vortrag über 
das Thema „Der Hauseigentümer und sein 
Haus." Es lief ein Film „Volk in Gefahr" 
und die Tonfilme „Nächtlicher Spuck", „Die 
Verwandlung" und „Ballade vom Knause 
rich". Als neuer Leiter des Vereins der Haus 
und Grundeigentümer wurde Sattlermeister 
Johannes Hüder eingesetzt. 
Uceis Schleswig. 
Feierstunde der Motorstandarte 16 des NSKK. 
in Schleswig. 
cs. Schleswig, 23. April. Um den Gedanken 
der Motorisierung in die deutsche Jugend der 
Nordmark hineinzutragen, entstand bei der 
Motorstandarte 16 des NSKK. vor längerer 
Zeit der Plan, der HI. für Ausbildungszwecke 
einige Motorräder zu schenken. Durch frei 
willige Spenden und Sammlungen wurden 
von den Angehörigen des NSKK. erhebliche 
Geldmittel ausgebracht, die es ermöglichten, 
acht Motorräder zu beschaffen. Die neuen Mo 
torräder wurden am gestrigen Mittwochabend 
im Rahmen einer würdigen Feier an die Mo 
torscharen der Hitler-Jugend übergeben. 
Zu der Feierstunde, die von der Motorstan 
darte 16 im Lokal „Hohenzollern" veranstaltet 
Aus il&hznwutedt, Hcur&cau-U&defncicsch.eft 
Amd U(ngsg.CH.d 
ai. Hohenwestedt, 22. April. „Friesennot", so 
heißt der gewaltige Film, der hier z. Z. bis 
einschließlich Donnerstag noch in unserem 
Kino gezeigt wird. In packender Darstellung 
zeigt er uns das Schicksal Deutscher, die vor 
Hunderten von Jahren ihres Glaubens wegen 
aus Deutschland auswanderten und sich in den 
Wäldern Südrußlands eine neue Heimat 
gründeten. Dort lebten sie in enger Dorfge 
meinschaft, getreu ihrem Glauben und ihrer 
Sitte, bis der Bolschewismus auch bei ihnen 
eindringt und ihr Schicksal besiegelt. Es ist in 
dieser Zeitung anläßlich der Aufführung in 
Rendsburg ausführlich über diesen Film ge 
schrieben worden. Von den größten Künstlern 
ist hier ein seltenes Filmwerk geschaffen, das 
einen starken Eindruck auf den Besucher hin 
terläßt. Darum sollte sich jeder diesen Film 
ansehen. 
l. Osterstedt, 22. April. Anläßlich des Ge 
burtstages des Führers hielt die Ortsgruppe 
der NSDAP, ihre Pflichtversammlung bei 
Gastwirt Dammann ab. Man hörte die Rede 
des Stellvertreters des Führers Rudolf Heß 
anläßlich der Vereidigung der politischen Lei 
ter im Gemcinschastsempfang an. Der Gefal 
lenen der Bewegung galt ein stilles Gedenken. 
Vom Ortsgruppenleiter wurde auf die Bedeu 
tung des Tages hingewiesen. Die Ausgestal 
tung der Maifeier wird der Propagandaleiter 
übernehmen, (l.) 
Bestandene Prüfung. Der Bäckerlehrling 
Rolf Hundertmark, Lehrmeister Sievers, 
Osterstedt bestand vor der Prüfungskommission 
in Hohenwestedt seine Gesellenprüfung prak 
tisch und theoretisch mit „gut", (l.) 
geht gern !n 
die Schule. 
Oas Lernen strengt 
den kleinen, kräftigen Kerl gar 
nicht an. Heden Morgen eine 
Or. Detker-PuLLlngluppe — 
das gibt Mumm. Lind nachts 
schläft Lrltz wie ein Murmel 
tier, so prächtig bekommt ihm 
lein Oetker-Pudding. 
ousjchneidenļ Pseißiutfsa&*|
	        
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