Schleswig-Holsteinischer Wirtschastsdieņst
Geschäft mit Kali nicht rosig.
Mit Benzin besser
Auf der ord. GB der Wintershall A.-G. in Ber
lin-Kassel gab ein Aktionär der Hoffnung Ausdruck,
daß sich die Verwaltung jetzt auch der Aktionäre
annehme und ihnen 6 statt 5 vH Dividende zahlen
werde, was nach der glänzenden Bilanz durchaus
möglich sei. Es müsse doch möglich sein, aus dieser
so sicher und reich fundierten Industrie wie der
Wintershall A.-G. eine Dividende von 6 bis 7 vH
herauSzuwirtschafteir. Der Vorsitzende des Auf
sichtsrats, Dr. Schmidt, Hannover, erwiderte, daß
man nicht in den Fehler verfallen dürfe, daß man
die Aktionäre und ihre Interessen allein in den
Vordergrund rücke. Die Kaliindustrie müsse vor
nehmlich für die Landwirtschaft arbeiten und sei
deshalb gehalten, Preise für Kalierzeugnisse fest
zusetzen, die so gering wie nur möglich seien, denn
hier gelte vor allem die Devise „Gemeinnutz geht
vor Eigennutz". — In einem Ueberblick über die
Nebenerzeugnisse hieß es, daß die Benzingewin
nung noch als ein großes Geschäft für die Zukunft
zu betrachten sei, denn Benzin sei am billigsten
aus Rohöl zu gewinnen. Trotzdem habe man auch
praktisch an der Benzinsynthese mitgearbeitet. Es
sei aber anzunehmen, daß das ausländische Benzin,
das durchweg aus Rohöl erzeugt werde, immerhin
einen erheblichen Preisvorsprung gegenüber dem
synthetischen Benzin haben werde. Das Verhältnis
sei etwa 7:28 Pfennig, und es sei fraglich, ob ein
solcher Vorsprung durch Zölle auf die Dauer über
brückt werden könne. Die Verwaltung halte daS
Benzingeschäft für so bedeutend, daß sie sich selbst
aus dem Geschäft nicht ausschalten wolle, weil sie
hierbei eine gute Rente für die Zukunft erhoffe.
Man dürfe sagen, daß alle Anlagen dieser Art der
Wintershall A.-G. bis jetzt durchaus rentabel ge
arbeitet haben.
Ueber die Konkurrenz des Auslandes könne man
zusammenfassend erklären: Die Kalivorkommen m
Spanien dürfe man ohne Einschränkungen als sehr
gut bezeichnen. Alle diese Vorkommen zwingen,
Rücksicht auf die Preise beim Absatz auf dem Welt
markt zu nehmen. In Rußland sei die Kaliförde
rung ganz erheblich ausgebaut worden. Die Förde
rung und Verarbeitung in Rußland entwickle sich
allmählich aber stetig und komme doch von Jahr
zu Jahr merklich vorwärts, ebenso die Kaligemin-
nung aus dem Toten Meer. Mit allen diesen Kali-
erzeugern habe man sich verständigt. Alle Fragen
sind mit ihnen so gelöst worden, daß die deutsche
Kalierzcugung in ihrer Absatzfähigkeit nicht gestört
werden kann. Für die Zukunft sei zu sagen, daß
das Kaligeschäst in seiner Gesamtheit durchaus nicht
rosig sei. Es werde nicht mehr so viel an Kali zu
verdienen sein wie in den Vorjahren. Daher müsse
die Verwaltung versuchen, andere Industriezweige
aufzunehmen.
Steigender deutsch-dänischer
Warenaustausch
Für das erste Vierteljahr 1936 betrug der Wert
der Einfuhr Dänemarks 330 Mill. Kr. lim Vorjahr
882), der Wert der Ausfuhr an Inlandswaren 311
(285), an fremden Waren 13 (14) Mill. Kr. Der
Einfuhr-Ueberschuß ist danach auf 5,696 gegen 33,106
Mill. Kr. im Vorjahr, die Handelsbilanz somit um
27.5 Mill. Kr. verbessert. Dänemark vermehrte seine
Einkäufe in Deutschland gegen das Vorjahr von
67.5 auf 76,3 Mill. Kr. und verkaufte an Deutschland
statt für 56 für 64,88 Mill. Kr. Allein auf den
Monat Mürz entfallen von der dänischen Mehrein
suhr aus Deutschland mehr als 11 Mill. Kr., wo
gegen Deutschland in diesem Monat seine Einfuhr
aus Dänemark um 9 Mill. Kr. steigerte. Das ist
eine Folge des deutsch-dänischen Handelsabkom
mens. — Die dänische Ausfuhr nach England
wurde im Vierteljahr von 169,46 auf 178,60 Mill.
Kronen vermehrt, sie ist jedoch im März mit 59,8
gegen 60,2 Mill. Kr. im Vorjahr zurückgeblieben.
Die Einfuhr Dänemarks aus England betrug 126,33
gegen 118,16 Mill. Kr. im Vorjahr, im März je
doch nur 37,29 gegen 40,84 Mill. Kr. im Vorjahr.
— Deutschland kaufte von 1405 ausgeführten Pfer
den 1298, von 39 773 Schlachtrindern 86172, von
25 984 lebenden Schweinen 25 983, von 543 846 Dz.
Speck 8810, von 8407 Dz. Rind- und Kalbfleisch 4915,
von 40 768 Dz. Schlachtereiabfällen reichlich 30 000,
außerdem 28 073 Dz. Schweineschmalz, von 6580 Dz.
Schlachtgeflügel 5900, von 825 040 Dz. Butter 75 779,
von 25 812 Dz. Käse 13 651, von 16 345 900 Stieg
Eier 3 288 300 Stieg, von 33 284 Dz. Heringen
30172, von 26 439 Dz. Dorsch und Schellfischen 4368,
von 26 055 Dz. Butt 7522, von 8706 Dz Aal 3916.
Eisenerze in Norddeutschļand
Nachdem vor mehreren Monaten in der Gegend
um Worpswede eisenerzhaltiges Gestein entdeckt
war, wurden Untersuchungen angestellt. Diese ha
ben ergeben, daß ein weites Gebiet eisenerzhaltigen
Boden umfaßt. Es handelt sich um Brauneisenerz,
das dicht unter der Grasnarbe liegt. Mehrere
Waggons dieser Erze wurden versuchsweise aus
verschiedenen Hütten verarbeitet,' das Ergebnis war
27 bis 43 vH Eisengehalt. Da das eisenerzhaltige
Gestein bzw. der Boden verhältnismäßig hoch lie
gen, ist der Abbau im Tagebau möglich, so daß er
verhältnismäßig einfach ist. Man hofft, daß Anfang
Mai bereits mit den Abbauarbeitcn begonnen wer
den kann. Die abgebauten Eisenerze gehen zur
Verhüttung nach der Norddeutschen Hütte in Bre
men-Oslebshausen, nach Lübeck und nach einer
Hütte der Klöckner-Werke in Haspe in Westfalen.
Man rechnet mit einer Förderung von etwa 500 To.
je Tag.
Höhere Reichswerbeschule in Berlin
Der Reichsfachschaftsleiter Kunzler hat mit Wir
kung vom 1. April 1936 die Errichtung einer
Höheren Reichswerbeschule verfügt (Sitz Berlin).
Sie kann nach Bedürfnis Lehrgänge im Reiche
durchführen und hat die Aufgabe: a) einen berufs
tüchtigen Nachwuchs heranzuziehen, b) allen schon
im Berufe stehenden Werbefachleuten die Fortbil
dung zu ermöglichen. c> allen Werbungtreibenden
Gelegenheit zu geben, sich Anregung und Aufklä
rung ans dem Gebiete der Wirtschaftswerbung zu
verschaffen. Träger ist die Reichsfachschaft Deutscher
Werbefachleute. Die Höhere Reichswerbeschule steht
unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des
Werberates der deutschen Wirtschaft. Die Schullei
tung wird von dem Neichsfachschaftsleiter bestimmt.
Der Leitung der Schule wird ein fachlicher Beirat
zur Seite gestellt. Der Beirat setzt sich zusammen
aus dem jeweiligen Fachgruppenleiter der Fach
gruppen Betriebs-, Gebrauchs- und Verkehrs
werber. Zur Förderung der Schulzwecke wird ein
Kuratorium gebildet. Es setzt sich zusammen aus
Vertretern des Staates, der Partei, der Wirtschaft
und der am Werbewesen interessierten Stellen. Die
allgemeine Aufstchtsbefugnis liegt in den Händen
des Präsidenten des Werberates der deutschen Wirt
schaft.
Im Mitteilungsblatt dbs Werberates wird zu
dieser Maßnahme u. a. erklärt: Der junge Werbe
fachmann wird mit dem Abschluß der Schule in die
Reichsfachschaft Deutscher Werbefachleute ausge
nommen und erhält damit das Recht, den Werüe-
berus auszuüben. Die maßgebenden Kreise sind je
doch darüber einig, daß der Werbung ein schlechter
Dienst erwiesen werden würde, wenn nur noch den
Werbefachleuten der Weg in den Beruf freigemacht
würde, die die vorgeschriebene Semesterzahl an der
Schule belegt haben. Die Ausübung des Berufes
als Werbefachmann wird auch in Zukunft nicht den
vollen Besuch der Reichswerbesachschule voraus
setzen. Wie bisher bleibt die Möglichkeit bestehen,
ohne eine besondere schulische Vorbildung dem
Werbebernfe nachzugehen, Dieser Grundsatz erleidet,
eine gewisse Einschränkung allerdings dadurch, daß
die Reichsfachschaft Deutscher Werbefachleute die
Aufnahme eines Mitgliedes von einer fachlichen
Eignungsprüfung abhängig machen kann.
Vezirksausgleichsstellen für öfscntliche Aufträge
Ueber die vom Reichswirtschaftsministerium ein
geleitete Umbildung der bisherigen Auftragsstellen
sind in der Presse zum Teil unrichtige Mitteilun
gen erschienen. Es handelt sich nur um eine Um
organisierung aus Zweckmäßigkeitsgrünöen, durch
die die bisher unterschiedlich organisierten Auf
tragsstellen ohne Aenderung ihres Aufgabengebie
tes bei den Wirtschaftskammern zusammengefaßt
werden. Die Zusammenarbeit der Bezrrksaus-
gleichsstellen mit der Staatsverwaltung ist durch
besondere organisatorische Maßnahmen sichergestellt
worden.
Wieviel Eîgeņkapital zur Siedlung?
entsprechend niedriger
Die „Deutsche Siedlung" Nr. 29 vom 15. 4. 1936
schreibt u. a.: Vor uns liegt die Meldung einer
deutschen Tageszeitung, die ihre Ausführungen
über bas Heimstättensiedlungswerk mit „Für 500
Reichsmark kann gesiedelt werden" überschreibt.
Eine derartige Ueberschrift ist als bewußte Irre
führung zu, bezeichnen. Nach den Finanzierungs
grundsätzen des Reichsheimstättenamtes ist es er
forderlich, daß ein Siedleranwärter eine Eigenlei
stung von 15—20 vH der Gesamtkosten beibringt.
Die deutsche Heimstättensiedlung erfordert im
Durchschnitt einen Gesamtpreis von zirka 6000 MM
und somit hätte der Anwärter mindestens 1000 bis
1200 Æ4 in den verschiedenen hierfür denkbaren
Formen aufzubringen.
Als Bargeld genügt im allgemeinen, wenn der
Anwärter 600 bis 800 MM nachweist. Den Rest der
Eigenleistung kann er durch Selbsthilfe beim Bau
der Siedlerstelle abgelten. Die Höhe der Eigenlei
stung richtet sich in jedem Falle nach den örtlichen
Verhältnissen. In Gegenden, wo man auf Grund
vorhandener Baustoffe und infolge niedriger Löhne
billiger bauen kann, wird die Eigenleistung ent
sprechend niedriger sein. Wo aber diese Voraus
setzungen nicht zutreffen, wird man bis zur Grenze
von 20 vH der Gesamtbaukosten den Anwärter in
Anspruch nehmen müssen.
Für 500 MM zu siedeln ist nach obigen Richt
linien ein Unding. Nur in den Fällen, in denen
die Industrie ihren Gefolgschaftsmitglicdern eine
Beihilfe in Form von Werkdarlehen gibt, kann die
Eigenleistung in Bargeld
gehalten werden.
Der Kreis derjenigen, die sich um eine Siedler
heimstätte bewerben, ist bereits so groß, baß rm
Nahmen der verfügbaren Mittel jeweils nur eine
geringe Anzahl mit einer Siedlerheimstätte bedacht
werden kann. Im übrigen märe bei einer zu gering
bemessenen Eigenleistung die monatliche Belastung
für Amortisation und Zinsendienst zu groß sein.
Eine nordische „Reise-Krone"
Anläßlich einer finnisch-schwedischen Parlamenta
rierzusammenkunft in Stockholm ist von finnischer
Seite der Vorschlag der Einführung einer gemein
samen nordischen „Reisekrone" gemacht worden, die
in allen nordischen Ländern angewandt werden
soll. Man denkt sich die Durchführung durch eine
gemeinsame Initiative der Staatsbahnen der Län
der unter garantierender Zusammenarbeit mit den
Staatsbanken. Auf der Vorderseite der Geldnote
soll der Nennwert gedruckt stehen, also 5,10, 50 oder
100 Kr., während auf der Rückseite die Verpflichtung
ausgedrückt wird, nach welcher die respektiven
Staatsbahnen die Reisebanknoten einlösen, und
zwar nach folgender KurSskala: Schwedens Reichs
bank 100 Reisekronen — 100 schwedische Kr., Norges
Bank 118 norwegische Kr., Dänemarks National
bank 115 dänische Kr. und Finnlands Bank 1170
finnische Mark. Diese Geldnoten sollen in den
Staatsbanken der Länder gekauft werden können,
worauf sie ohne jede Verkürzung in den vier nor
dischen Ländern benutzt werden können.
Auslese
Neuzugang in der ösfeutlichcn Lebensversicherung
Bei den öffentlichen Lebensversicherungsanstalte«
wurden im März 21061 neue Anträge mit einer
Versicherungssumme von 29,60 Mill. MM gestellt
(gegenüber 23 735 neuen Anträgen mit 29,81 Mill.
Reichsmark im Vormonat und 28 466 neuen An
trägen mit 27,85 Mill. MM im März 1935). — Da
mit ist der Antragszugang für das erste Viertel
jahr 1936 weiter auf 86,20 Mill. MM angestiegen,
gegen 74,20 Mill. MJL in der gleichen Zeit 1935. Die
Stückzahl der Anträge ist von 34 247 im ersten
Vierteljahr 1933 auf 61 901 in 1936 gestiegen. Die
durchschnittliche Versicherungssumme betrug im
März 1936 in der Großlebensversicherung 3836 MM
und in der Sterbegeldversicherung 319 MM.
Die „Deutsche Gesellschaft für Tierpsychologie"
wurde in Berlin gegründet, zu deren Führung
Prof. C. Kronacher, der Direktor des Institutes
für Tierzüchtung bestimmt wurde. Aufgabe ist die
Erforschung der Psyche der Tiere und die praktische
Auswertung tierpsychologischer Erkenntnisse zur
Steigerung der verschiedenartigen Leistungen der
Tiere im Deinste des Menschen. Sie erstrebt die
Zusammenarbeit aller Persönlichkeiten. Behörden,
Institute und Vereine der Wissenschaft und Praxis,
die an ihren Aufgaben interessiert sind.
Keine Bekanntgabe der Sachverständigen
bei der Lebensmittelkontrolle
Der Reichsminister des Innern hat den Rund-
erlaß vom 10. 8. 1928 ausgehoben. Nach diesem
Runderlatz waren die Sachverständigen, die zur
Vornahme von Betriebskontrollen berechtigt waren,
ortsüblich bekanntzugeben. Da sich hieraus Miß-
stände ergeben haben und insbesondere die Allge
meinheit an der Veröffentlichung der Sachver
ständigen kein Interesse hat, soll die Bekannt
machung in Zukunft unterbleiben.
Fleischbeschau
darf bei Milzbrandveröacht, so heißt es in einem
Runderlaß, nicht Anlaß geben, die Fleischbeschau
abzubrechen und den betr. Fall lediglich nach den
veterinärpolizeilichen Vorschriften zu behandeln.
Der Fleischbeschautierarzt hat vielmehr die Fleisch
beschau unter Zuhilfenahme der bakteriologischen
Fleischuntersuchung zu Ende zu führen, unbeschadet
seiner Verpflichtung, den Milzbrandveröacht unver
züglich der Ortspolizeibehörde anzuzeigen.
Der Rcichsbeaustragte sür Kautschuk und Asbest
hat eine Anordnung erlassen, durch die die An
ordnung Nr. 26 der Ueberwachungsstelle für Kaut
schuk und Asbest (Verwendung von Kantschukmi-
schungen bei der Herstellung von gummiisolierten
Leitungen und Kabeln) vom 1. Juli 1935 aufgeho
ben wird. Die in der Anordnung Nr. 26 enthalte
nen Vorschriften sind in Herstellungsvorschriften
übernommen worden.
Ein Export-Musterlager des Kunsthandwerks
ist in Bremen im Aufträge der Reichskammer der
bildenden Künste und in Verbindung mit der Aus-
fuhr-Förderungsstelle des deutschen Handwerks
durch die Bremer Werkschau als eine dauernde
Schau errichtet, die der Anbahnung von geschäft
lichen Auslandsbeziehungen dienen soll. Kunsthand
werker aller Art aus allen deutschen Gauen sind
daran beteiligt.
Alsen-Cemcnt wieder 8 vH
Die Alscn'schen Portland-Cement-Fabriken, Ham
burg, werden eine Dividende von 8 vH (auch i. V.
8 vH, davon 2 vH an den Anleihestock) ausschütten.
Die Abschreibungen werden von der Verwaltung
als reichlich bezeichnet <i. V. 998 574 MM auf Anla
gen und 89 918 MM andere Abschreibungen).
Der Versand der gesamten deutschen Zement
industrie betrug in den Monaten Januar 621000
To., Februar 496 000 To., März 972 000 To. In den
entsprechenden Monaten 1935 betrug der Absatz
277 000 To. bzw. 365 000 To. bzw. 606 000 To.
Hamburg Börse
Amtliche Notierung in MM für 100 MJt Nennwert'
(Ohne (Hewhär
Banke»
•Jietctjsbonl
DD.-Bank
Bresîm. Bank
Bereinsdmlt
Westh. Bant
Schü-v- Bank
22.4. 21.4. Industr.-Akt.
185 00 184 25
89.50 88 50
89.25 89.50
110 0U 110 50
120.00 120.00
69.25 69.75
Berkeyrr-Äkt.
Hdg. Hochbahn 90.00 90 00
Dtsch.-Oftafrika 34.00 32 00
Hapag 14.50 14 50
Hbg.-Şdamer, 28.50 29.00
tiordd. Lloyd 15 50 >5 75
Wo«tm..Lime 34 00 32.00
Sllg. Et.-D.
Breitend. Lew
Lldschl.ä.
Holsten-Br.
Harp. Bgd.-S
Lchuckert-Sl.
«Iken-Lem.
Siemen»
HSW.
Deutsche Erdöl
IE>..Farden
lieudesttz
Lüdefltz
22 4 21.4
36 87 36 50
156.00 155.00
105.00
123.50
139 00
185.00
138.75
119.25
165.0»
19 37
107.25
105 00
123 50
138 50
186 00
139.00
119.00
165 00
19 00
107.25
22.4. 21 4.
12.275 12.285
2.487 2.487
Amtliche Währungskurse.
1 Pfund Sterling «
1 Dollar >»»»,»,,
WO dän. Kr. , ... 54.82 54.86
100 sranz. Frank. ....... 16.38 16.385
Peseta 3395 33.97
Lira 19.60 19.60
(Ohne Gewähr!) Geldkurs
Metall. Elekirolytkupfer per 100 Kg. 22 4. 21.4.
orompt cts Hba- od. Brem, Rotterd. 52.75 52 75
Rendsburger Ferkelmarkt vom 23. April
Auftrieb: 510. Handel ruhig. Markt ziemlich ge
räumt. Preise: 20—25 Kg. 66—70 Pfg., 15—20 Kg.
69—73 Pfg., 12,5—15 Kg. 71—77 Psg. — Am Diens
tag, 28. April, findet der Rotenhöfer Frühjahrs-
Vieh- und Pserdemarkt statt.
Handel «nd Wandel
Husumer Ferkelmarkt vom 28. April
Austrieb: 434' Handel mittel, Markt geräumt.
Preise: 6wöchige 19—21, 9—8wöchige 22—25, 8—10-
wöchige 26—29 MM. Jungschweine 39 MM.
Segeberger Ferkelmarkt vom 22. April
Austrieb: 128. Preise: 6—6wöchige 17—19 MM,
6—swöchige 19—22 MM, 8—13wöchige 22—28 MM.
Handel ruhig, Markt geräumt.
München, 22. 4. 74 Ochsen, 222 Bullen, 888 Kühe
und 69 Jungrinder. Qualitäten bei Bullen und
Jungrindern recht gut. Am Schweinemarkt 2438
lebende und 77 geschlachtete Tiere. Schwere Fett
schweine ausreichend, leichtere Fleischschweine am
Münchener Markt besonders begehrt. Rückgang
hing vor allem mit dem Rückgang der norddeut
schen Anlieferungen zusammen.
Hamburger Viehmarkt
vom 16 Avril 1936.
Ochien
Bullen
Kühe
Färsen
Hammel
Lämmer
Schafe
a
b
c
d
44
40
42
38
41
37
32
22-24
43
39
50-51
46-49
_ § H
38-41
Austrieb 171 Ochsen. 146 Bullen. 621 Kübe. 109
Fällen. - Fresser — 1162 Rinder und 1084 Schake
Handel: Rinder zugeteilt. Kühe sehr flott. Schafe ruhig
Ueber die Regelung des Spargelabsatzes erläßt
die HV der deutschen Garten- und Weinbauwirt
schaft neue Vorschriften. Sie hebt zugleich die vor
jährige Anordnung auf.
Großes Lämmersterben
wird nördlich der Grenze aus der Marschgegend
von Tondern gemeldet infolge anhaltend kalter und
nasser Witterung.
Verkehr mit Thomasmehlsäcken
Seitens des Reichsarbeitsministeriums ist zwecks
besserer Erkennbarkeit vorgeschrieben worden, daß
die zur Verpackung und zum Versand von Thomas
mehl zugelassenen Jutepapiermischsäcke statt durch
den Aufdruck I P 365 durch einen eingewebten, gut
erkennbaren blauen Faden, der in der Längsrich
tung des Sackes liegt, gekennzeichnet wird.
Die Kopcnhagener Dampsschisssgesellschast von
1912 (A. P. Möller) kann für 1935 einen Rein-
Ueberschuß von 1,044 Mill. Kr. buchen. Mit dem
Gewinnvortrag aus dem Vorjahre stehen 1,924
Mill. Kr. zur Verfügung. Davon werden 690 000 Kr.
für Klassifikation zurückgelegt, 600 000 Kr. in Form
von 15 % an die Aktionäre verteilt und der Rest
auf neue Rechnung vorgetragen.
Markt
Hannover
Breslau
Bremen
Deutsche Schlachtviehmärkte
Kammernotierung Berlin am Markttage. Preise
für 1 Pfd. Lebendgewicht in Jķf-. (Ohne Gewähr)
22. April 1935
1. Ochsen...
2. „ ...
4. „ ...
1. Bullen....
1. Kühe.....
2. „
1.Kälber....
1. Schafe....
2. , ....
1. Schweine.
2. „ •
3. „ .
1. Sauen....
Auftrie
Ochs.Bu. Kü.
Kälber .....
Schale .....
Schweine ...
Ochs.Bu. Kü.
Kälber
Schafe .....
Schweino«*.
43
41
37-40
34— 35
65—70
54-64
35- 40
25
541/2
531/2
501/2
531/2
b und Hi
353
363
182
1342
verteilt
gut
verteilt
41-43
37—39
28-34
39—41
36— 3/
37- 40
34- 36
62—64
53-61
35— 37
30-34
53
51-52
49
47-52
andel auf
875
1241
479
4369
verteilt
schlecht
schlecht
verteilt
44
42
38
39-41
36-37
73-78
64—72
46-48
Î472
531/2
501/2
531/2
den Märkten
43
41
37
40
36
64-75
54-62
541/2
531/2
501/2
50-53
201
287
140
951
verteilt
gut
verteilt
159
246
1261
s. flott
flott
flott