Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

Schwere Explofwrr In einem Berliner Wshnhans 
Teuflischer Wachekkt des HausveMstters 
Viele Menschen In Lebensgefahr — Der erbärmliche „Held" hilflos Im 
Schornstein des Sîachbarhanşes 
DNB. Berlin, 26. April. Unweit des 
Alexanöerplatzes, in der Georgenkirchstraße, 
ereignete sich in der Nacht zum Sonntag in 
einem Wohnhaus eine schwere Explosion. Das 
ganze Gebäude wurde auf das schwerste beschä 
digt. Sämtliche Wohnungen und Läden boten 
den Anblick eines Trümmerfeldes. Besonders 
stark haben das Ouergebüude und der Seiteu- 
siügel des Grundstücks gelitten, in denen alle 
Fensterkreuze und Türen durch die Auswir 
kungen der Explosion eingedrückt wurden. In 
oer Haupteinfahrt klafft unmittelbar unter 
dem Treppenaufgang ein Loch von zwei Meter 
Durchmesser. Der Unterlauf der Treppe bis 
zum ersten Stock wurde vollkommen zerstört. 
13 Personen wurden durch herabfallende 
Wandverkleidung und durch Glassplitter ver 
letzt. Glücklicherweise sind sämtliche Verletzun 
gen nicht ernstlicher Natur. Die Feuerwehr 
leistete die erste Hilfe. Auf Anordnung der 
Baupolizei mußte das Haus wegen Einsturz 
gefahr vollständig geräumt werden. 
Die sofort mit aller Energie durchgeführten 
Ermittelungen der Kriminalpolizei über die 
Ursachen der Explosion führten zu der Fest- 
uellung, daß der Verwalter des Hauses, der 
61jährige Franz Hänel, aus Rache gegen den 
Eigentümer und andere Mieter nach einem 
raffiniert ausgeklügelten Plan in der Wasch 
küche im Keller ausströmendes Leuchtgas zur 
Explosion gebracht hat. Hänel wurde im Laufe 
des Sonntagvormittags verhaftet. 
Die Explosion richtete besonders starke Ver 
heerungen im Quergebäude und im Seitenflü 
gel des Hauses an. Im Vorderhaus wurde der 
untere Teil der Treppe, der unmittelbar über 
der Waschküche liegt, zerstört. 
Durch die Explosion schwebten annähernd 
100 Personen — das Haus beherbergte 27 
Mietsparteien mit zehn Untermietern — 
in größter Lebensgefahr. 
Dank dem raschen Eingreifen der Feuerwehr 
gelang es jedoch, alle Bewohner zu retten, die 
grauenvoll aus dem Schlaf gerissen worden 
waren. Ueber ein Trümmerfeld von umge 
fallenen Möbeln, zerschlagenen Einrichtungs 
gegenständen, zersplitterten Scheiben, Putz 
und Mörtel mußten die aufgeschreckten Haus 
bewohner geborgen werden. Glücklicherweise 
stellte sich heraus, daß die Explosion keine To 
desopfer gefordert hat. Lediglich 13 Personen 
Glitten, wie gesagt, Verletzungen. Die Poli 
zei brachte die aus ihrem Hause Vertriebenen, 
wweit sie nicht bereits bei Bekannten oder 
verwandten Aufnahme gefunden hatten, im 
städtischen Obdach unter. 
Die Untersuchungen der Kriminalpolizei 
gingen von der durch Augenzeugen beobachte 
ten Tatsache aus, daß in dem Augenblick der 
Explosion aus dem zur Waschküche gehörenden 
Schornstein eine mehrere Meter hohe Stich 
flamme geschlagen war. Außerdem kursierten 
unmittelbar nach der Explosion Gerüchte, daß 
der Verwalter Hänel mit der Tat im Zusam- 
wenhang stehe. 
Hänel war zunächst auch der einzige Be 
wohner des Hauses, der nicht aufzusinden 
war, so daß man vermutete, er sei bei der 
Explosion umgekommen. 
Fm Lause des Sonntags aber hörten Bewoh 
ner des Nachbarhauses seltsame Klopfgeräusche, 
die aus der Wand zu kommen schienen. Die 
Nachforschungen ergaben, daß sich dort Hänel 
'n einem Schornstein verborgen hatte, wo er 
hilflos eingeklemmt war. Die Feuerwehr 
konnte ihn erst nach großen Mühen bergen. Bei 
^nem sofort vorgenommenen Verhör gestand 
Hänel nach kurzem Leugnen das Verbrechen 
ein. 
Hänel war an dem Hause, das seiner in 
Kopenhagen wohnenden Schwester und 
deren Tochter gehört, mit 15 000 Mark betei 
ligt. Da seine Absicht, gegen den Willen seiner 
verwandten das Haus zu verkaufen, nicht aus 
zuführen war, kam er auf den verbrecherischen 
bedanken, das Haus durch eine Gasexplosion 
Zn vernichten. Dabei leitete ihn auch die Ab 
sicht, seine Frau, seinen Sohn und einige ihm 
verhaßte Mieter zu beseitigen. Bei der Tat 
ging der Verbrecher mit raffinierter Ueber- 
legung zu Werke. Er öffnete in seiner Woh 
nung die Gashähne und schraubte in der 
Waschküche die Kappe von der Gasleitung ab. 
Dann kroch er auf das Dach, entzündete einen 
mit Benzin getränkten Lappen und warf ihn 
in den Schornstein der Waschküche. Der Lappen 
fiel tatsächlich bis unten durch und brachte das 
Gas zur Explosion. Angeblich wollte Hänel 
nach der Tat sich erschießen. Er will aber dazu 
nicht mehr den Mut gesunden 
haben und sprang in einen Schornstein des 
Nachbarhauses, um sich zu verstecken. Etwa in 
der Höhe des ersten Stockwerkes blieb er hän 
gen, so daß er nur noch die Wahl hatte, zu ver 
hungern oder um Hilfe zu rufen. Gegen Mit 
tag gab er dann die Klopfzeichen, die zu seiner 
Auffindung führten. Hänel, der bei dem 
Sprung in den Schornstein Verletzungen er 
litten hat, wurde als Gefangener ins Staats 
krankenhaus gebracht. 
M Bä über den NZrstr'sm. 
DNB. Kopenhagen, 25. April. Die Eisen 
bahnbrücke über den Storström, die nach ihrer 
Fertigstellung eine nicht unwesentliche Ver 
kürzung der Reisezeit zwischen Kopenhagen 
einerseits, Berlin und Hamburg andererseits 
mit sich bringen wird, sollte nach den ur 
sprünglichen Plänen zum 13. November 1937 
fertiggestellt sein. Jetzt teilt die dänische Bau 
firma mit, der Bau könne so beschleunigt wer 
den, daß mit der Fertigstellung zum Spät 
sommer 1937 zu rechnen sei und die Inbetrieb 
nahme mit dem Inkrafttreten des Winterfahr 
planes 1937-38 erfolge. Zur Begründung wird 
darauf hingewiesen, baß die 61 Brückenpfeiler 
in wenigen Monaten fertiggestellt seien, fer 
ner, daß auf 29 von ihnen bereits die Stahl- 
konstruktion angebracht sei. Man hoffe, daß 
Anfang 1937 die Anlage der Fahrbahn usw. in 
Angriff genommen werde. 
GrMeuer im Zeverland. 
Viel Vieh umgekommen. — Verdächtiger 
verhaftet. 
DNB. Jever, 26. April. In der Gemeinde 
Wangerland, in der Nähe von Jever, wurde 
in der Nacht zum Sonnabend das wirtschaft 
liche Anwesen des Bauern Janssen in Gam 
mens durch ein großes Schadenfeuer ein 
geäschert. Nur das Wohnhaus konnte durch 
den Einsatz von zwei Feuerwehren aus der 
Umgegend gerettet werden. Der große Vieh 
bestand, und zwar 8 Pferde, mehr als 45 Stück 
Rindvieh, zahlreiche Schweine, Schafe und 
Lämmer sowie 70 Hühner kamen in den Flam 
men um. Auch sämtliche landwirtschaftlichen 
Geräte wurden vernichtet. Man vermutet 
Brandstiftung. Die Polizei nahm einen ver 
dächtigen Mann fest. 
* * * 
Vakernmd mch iS Mm aufgeltötf* 
Nach nahezu 16 Jahren konnte die Berliner 
Kriminalpolizei jetzt einen Vatermorü, der in 
Mahlsdorf bei Berlin verübt wurde, aufklä 
ren. Der Täter, der jetzt 35 Jahre alte Erwin 
Röder, wurde festgenommen. Am 4. Mai 1920 
ist in Mahlsdorf in einer Laube der 46 Jahre 
alte Max Röder tot aufgefunden worden. Die 
Leiche wies einen Kopfschuß und eine schwere 
Schnittverletzuug am Halse auf. Der Schädel 
des Toten war außerdem mit einem Hammer 
eingeschlagen. Der Sohn des Ermordeten, der 
nunmehr verhaftete Erwin Röder, war damals 
unter dem Verdacht der Täterschaft vernom 
men worden. Die Beweise reichten aber zu 
einer Ueberführung nicht aus. Eine gelegent 
liche Aeußerung des Erwin Röder führte zur 
Wiederaufnahme der Ermittlungen, von denen 
der Verdächtige keine Kenntnis hatte. Er 
wurde überraschend festgenommen. Als man 
ihm das Beweismaterial vorhielt, legte er ein 
Geständnis ab. Er behauptet, daß er seinen 
Vater im Streit umgebracht habe. 
* St * 
HeîŞÄêMsuche mis ZŞen. 
Die Gemeinschaft der „Vogelfreunde" in 
Magdeburg, die in Zusammenarbeit mit der 
Vogelwarte Helgoland seit längerem durch 
die Versendung einheimischer Vögel an andere 
Teile des Reiches Untersuchungen über das 
Orientierungsvermögen und den Heimatsinn 
der bei uns überwinternden Vögel anstellt, hat 
jetzt auch Dohlen in ihre wissenschaftliche Ar 
beit einbezogen. Die bisherigen Versuche be 
zogen sich in der Hauptsache nur auf Buch 
finken, Amseln, Grünlinge und Hecken 
braunellen. Die Dohlen wurden zur Nachtzeit 
auf den Türmen des Magdeburger Doms ge 
fangen. Sie wurden mit den Erkennungsrin 
gen der Vogelwarte Helgoland versehen und 
in großen Kartons mit dem Nacht-v-Zug nach 
Köln versandt, wo sie am nächsten Morgen be 
reits wieder freigelassen wurden. Durch Ver 
suche soll festgestellt werden, ob auch die Doh 
len, wie ein Teil der anderen Vögel, wieder 
nach Magdeburg zurückfinden. 
des §SMlW. 
Werder-Bremen gegen Eimsbüttel 6:1. 
Eimsbüttel versagt auf der ganzen Linie. 
Holstein (Kiel) gegen Hansa (Hamburg) 3:0. 
Flensburg 08 gegen Sperber 6:0. 
Schleswig 06 gegen Komet 1:0. 
Ausführliche Berichte in der morgigen Sport 
beilage. 
Das größte Segelschiff der WM gestrrmdet 
Ms englischen Klippen. 
Wird „Herzogin Cäcilie" standhalten? 
DNB. London, 26. April. Eines der be 
rühmten Segelschiffe, das alljährlich au dem 
Weizenrennen von Australien nach England 
teilnimmt, die finnische Bark „Herzogin 
Caecilie", ist am Sonnabend in den frühen 
Morgenstunden auf einen Felsen zwischen 
Bold Head und Tail an der Küste von Süd- 
Devon gelaufen. Das Rettungsboot von 
Aufregung um ein englisches Fußballspiel 
Schàsrftr ssAterr Filmoperateure LleuÄeu 
Bei dem Endspiel um den Pokal des Eng 
lischen Fußballbundes im Stadion zu Wembley 
spielten sich ungewöhnliche Szenen ab. Dies 
war darauf zurückzuführen, daß di eVerwal- 
tung des Stadions 2000 Pfund von den gro 
ßen englischen und amerikanischen Filmgesell 
schaften für die Berechtigung, das Spiel zu 
filmen, gefordert hatten. Die Gesellschaften 
wollten aber nur 500 Pfund zahlen. Sie ent 
schlossen sich daher zu außerordentlichen Gegen 
maßnahmen. 
Sie mieteten vier Autogiroflugzeuge und 
zehn weitere Maschinen, um von der Luft aus 
ihre in allen Lichtspielhäusern angekündigten 
Aufnahmen für die Wochenschau herzustellen. 
Der von der Leitung des Stadions angerufene 
Luftfahrtminister Lord Swinton hatte es einige 
Stunden vorher abgelehnt, sich in diesen 
„Filmkrieg" einzumengen, und beschränkte sich 
auf den Erlaß bestimmter Sicherheitsvorschrif 
ten für das Ilebcrfliegen des Spielfeldes. 
Aber auch die Leitung des Wembley-Sta 
dions war inzwischen nicht untätig geblieben. 
Um die Aufnahmen aus der Luft so schwierig 
wie möglich zu machen, wurden 20 Scheinwer 
fer aufgestellt, die jedem Flugzeug, das sich der 
Kampfstätte näherte, ihren Lichtkegel entgegen- 
werfeu sollten. Außerdem erhielten 200 Mann 
den Auftrag, sich unter die gewaltigen Zu 
schauermengen zu verteilen, um zu verhindern, 
daß sich Kameraleute der Filmgesellschaften 
trotz des Verbots mit ihren Apparaten in das 
Stadion schmuggelten. Darüber hinaus bemüh 
ten sich weitere 100 Personen mit Feldstechern, 
etwaige Uebertreter des Filmverbotes ausfin 
dig zu machen. 
Daß die Abwehrmaßnahmen der Stadionbe 
hörden an Gründlichkeit nichts zu wünschen 
übrig ließen, geht aus dem Appell an die Zu 
schauermassen hervor, sich an dieser Kollektiv 
politik zu beteiligen und jeden Kameramann 
gegen Auszahlung von einem Pfund Sterling 
zur Strecke zu bringen. Wahrscheinlich werden 
trotz alledem die Filmgesellschaften das Ren 
nen machen, wenn ihre Spekulation auf die 
Neugierde der breiten Massen, die — sicher sehr 
mangelhaften — Luftaufnahmen in der Wo 
chenschau zu sehen, richtig ist. 
Luftstreich im Zeichen des Kleeblatts. 
DNB. Paris, 26. April. Der Berater des 
Negus für flugtechnische Fragen, der französi 
sche Flieger Drouillet, hat der Luftpolizei einen 
Streich gespielt, der Aufsehen erregt. Drouillet 
hatte im Auftrage abessinischer Kreise ein 
Flugzeug in Amerika gekauft. Es wurde in 
einem französischen Kanalhafen gelandet, von 
Drouillet dort zusammengebaut und fliegend 
nach dem Flughafen Villacoublay gebracht. Un 
ter der Begründung, daß die Einfuhr nicht 
rechtmäßig erfolgt sei, wurde es von den fran 
zösischen Behörden zunächst unter Verschluß 
genommen. Drouillet erhob hiergegen gericht 
lichen Einspruch, der noch nicht erledigt ist. Auf 
seine dringenden Bitten erteilte nun am 
Sonnabend die Polizei dem Flieger die Er 
laubnis zu einem kurzen Probeflug über dem 
Flugplatz. Von diesem Probeflug ist Drouillet 
nicht zurückgekehrt. Nun wurde die Luftpolizei 
alarmiert. Das entkommene Flugzeug ist ein 
gelber Doppeldecker und trägt als Kennzeichen 
ein Kleeblatt an der Seitensteuerfläche. 
Salcombo nahm den Kapitän und seine Frau 
sowie 30 Mitglieder der Besatzung auf. Die 
Bark ist fast gänzlich zertrümmert. 
Bei dem Segler „Cäcilie", der an der eng 
lischen Küste auflief, handelt es sich um die 
berühmte, im Jahre 1902 in Deutschland er- 
batlte Viermastbark „Herzogin Cäcilie", die als 
größtes Segelschiff der Welt gilt. Da die Lage 
des Schiffes als hoffnungslos angesehen wird, 
wurde ein Teil der 27 Mann starken Besatzung 
an Land gesetzt. Die „Herzogin Cäcilie", die 
zuletzt unter finnischer Flagge segelte, diente 
seit einer Reihe von Jahren zur Beförderung 
von Getreide von Australien nach Europa. Sie 
hatte kurz vor ihrem Unglücksfall zum achten 
Male das Wettrennen der Getreideschiffe für 
die Strecke Australien—England gewonnen. 
Das 3111 Tonnen große Schiff ist unversichert. 
Weiter wird gemeldet: „Kronprinzessin Cä 
cilie" war am Sonntagabend immer noch ver 
hältnismäßig heil. Jedenfalls war das Schiff 
nicht auseinandergebrochen oder gesunken, wie 
man schon angekündigt hatte. Der Kapitän des 
Schiffes ist mit seiner Frau und sechs Mann 
an Bord geblieben. Er hat mit der Küsten 
wache verabredet, daß diese ihm nach Abschuß 
einer Blaulichtrakete eine Rettungsboje an 
Bord schießen soll. Die Wache hat jedoch die 
ganze Nacht vergeblich auf dieses Signal ge 
wartet. Anscheinend hofft der finnische Kapi 
tän, daß es doch noch gelingen wird, das Schiss 
zu retten. Im Laufe des Sonntags begab er sich 
an Land, um Schlepper zu bestellen. 
Tausende Sonntagsausflügler ließe« sich das 
Schauspiel nicht entgehen und bewunderten 
den Fünfmaster, der, immer wieder unter den 
Wogen verschwindend, sich langsam auf der 
Klippe hin- und herbewegt. 
Verantwortlicher Hcmptschrfftleitei und Herausgever: Fer 
dinand Möller. 
Stellvertreter des Hauptschriftlelters: Herbert Puhlmann. 
Verantwortlich für Politik: Herbert Puhlmann; für den ört 
lichen und allgemeinen Teil: Ädolf Gregori; für den Wirt, 
ichaftlichen Teil: ©i. 61. Bielieldt: für den provin 
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Verlag und Druck: Heinrich Möller Söhne, Rendsburg. 
D-A- Echleswig.Holltetnifche Landeszeitung fRendsburger 
Tageblatt — Hohenweftebter Zeitung / Die Landpost 
Hansrau.Hademarschen - Süderbrarupei Tageblatt), 
D.-A. Hl. 36 13 868 PI. Nr. 7 
Varlohe 
Am 1. M Diele 
C. Stieper 
Bekanntmachung. 
Aus betrieblichen Gründen 
fällt die Müllabfuhr am Diens 
tag, dem 28. d. M. aus und wird 
am Mittwoch, dem 29. nachgeholt. 
Rendsburg, den 27. April 1936. 
Städtische Werke Rendsburg. 
Für das Gastspiel von 
Panl Wegener und 
Elisabeth Wegener 
am 30. April 1838. 8.15 Uhr 
in „Kollege Crampton". Komödie von 
E. Hauptmann sind alle Vergünstigungen für 
die Mitgl. der Jugendbühne. der Rdd.-Biihne 
usw. aufgehoben. Karten 0.80, 1.30, 1.80. 2.20 RM. 
Schülerkarten 0.80 RM (nur an der Abendkasse). 
Tanz-Kabarett Scala 
8V2 — 3 Uhr 
Eie gater TerseSlag Beate Montag 
Kabarett — Tanz — Freude 
Abwechselnd Tanz und Darbietnngen 
Sonntag, den 3. Mai 1936: 
Wiederholung des Liederspiels 
von W. Sprung mit Chören. Orchester und Solisten 
(M. Ramstorff-Eöttingen, M. Schubert-Rendsburg) 
Eesamtleitung Werner Sprung. Saalvältze 1.10RM. 
Farben 
für Beruf und Hausgebrauch 
Lemcke 
Reventlowstraße 2 
hören heute abend 18.10 Uhr 
vom Deutschlandsender einen 
Vertrag Sfesr den SetrleS ls 
modernsten ÄitoioillaliriR 
Wüt 
Schulz, Homöopath. Praxis. Befelerstr. 
Sprechstunden täglich 8—17 Uhr - Telefon 2783 
Magen- und Darmerkrankungen. Hämorrhoiden. Lungentuberkulose. 
Bronchitis Asthma. Rieren-u. Blasenleiden. Rheuma. Ischias, nasse und 
trockene Ekzeme, offene Bemlerden. Schuvpenflechte. Wassersüchten. *
	        
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