c'-.i großer Raum gegeben. Die dadurch her
vorgerufene stärkere Belegung der Jugend
herbergen hat den bisher schon fühlbaren
Mangel an Jugendherbergen an vielen Orten
verstärkt. Aus diesem Grunde führt der
Reichsverband für deutsche Jugendherbergen
in jedem Jahr einen Rsichswerbe- und Opfer
tag für den Ausbau des deutschen Jugend
herbergewerkes durch.
Der diesjährige Reichswerbe- und Opfer
tag ist dem Jugendherbergsverband von dem
Reichsminister des Innern im Einverneh
men mit dem Reichsschatzmeister der NSDAP,
für den 16. und 17. Mai genehmigt worden.
An diesen Tagen werden wiederum, wie in
den vergangenen Jahren, die gesamte Hitler
jugend und die Schulen auf den Straßen,
Plätzen und in den Heimen aller Volksgenos
sen zu einer Spende für das deutsche Jugend
herbergswerk aufrufen. Ter 16. und 17. Mai
steht unter der Parole: „Schafft Jugendher
bergen und Heime!"
IugendkMhgeöuuß m 1. Mai
Mit der großen Jugendkundgebung ans dem
Paraüeplatz am Feiertag der nationalen
Arbeit findet der diesjährige Rcichsberufs-
wettkampf seinen Abschluß. Den Besten aus
jeder Berufsgruppe wird durch den örtlichen
Hoheitsträger der Partei eine Ehrenurkunde
überreicht. Es seien hiermit alle Jugendlichen,
insbesondere sämtliche Teilnehmer des Reichs
berufswettkampfes, zur Teilnahme an der
Kundgebung aufgerufen. Weitere Nachricht
ergeht durch die Formationen bzw. die Ve-
triebsjngcndwalter und die Berufsschule.
Daņkopfer der Natron
Ws Zeichne ich?
Auch in Rendsburg sind die Ehren
listen der SA. ausgelegt, damit sich die Be
völkerung zum Dankopfer der illation, zu dem
Stabschef Lutze ausgerufen hat, einzeichnen
kann. Durch dieses Dankopfer soll zum Aus
druck gebracht werden, daß das gesamte deut
sche Volk sich verpflichtet fühlt, im Geiste des
Vermächtnisses Horst Wessels durch eine Op
fertat seinem Dank und seiner Verbundenheit
mit dem Führer und dessen SA. Ausdruck zu
verleihen. Nicht nur SA. soll zeichnen, auch
kommt es nicht auf die Höhe des Beitrages
an, sondern auf die Beteiligung der gesamten
Bevölkerung.
Es liegen ans die Listen Sturm 40/163 bei
Oberscharführer Kruse, Deutsche Vocksbuch-
handlung, Jungfernstieg,' die Listen Sturm
1/16 im „Krug zum Grünen Kranz", Schlcs-
wiger Str., sowie im „Spitzkrug", Büdelsdorf:
eine Liste bei der Dienststelle Sturmbann
1/163, Adolf-Hitler-Haus,' die Listen Nachrich
ten-Sturm 163 im Hotel „Stadt Kiel", König-
straße.
SA.-Grotzks«zert
Am Sonnabendabend veranstalteten die
Standartenmusikzüge der SA.-Standarte 163
und der SA.-Marine-Standarte 55 ein Konzert
im Schützenhof, das bei den recht zahlreichen
Besuchern großen Beifall fand. Der erste Teil
unter Leitung von Musikzugführer Schubert
brachte Märsche und Charakterstücke, die ein
gutes Zusammenspielen der beiden Musikzüge
zeigten. Im zweiten Teil brachte Musikzug-
führer Rumohr, der diesen Teil auch lei
tete, u. a. drei eigene Kompositionen, den Fan
farenmarsch „Deutsche Treue", ein Walzer
potpourri und als neuestes das Charakterstück
„Aufmarsch der Pimpfe". Der Beifall, beson
ders bei dem letzteren war so groß, daß eine
Wiederholung erfolgte. Beide Teile schlossen
mit einem Marsch für Mnsikzug und Spiel
mannszug.
Berücksichtigt man die Schwierigkeiten, unter
denen die auf Freiwilligkeit aufgebauten Mu-
sikzüge der SA. ihre Arbeit leisten, berücksich
tigt man weiter, daß die beiden Standarten
musikzüge zum erstenmal ein gemeinsames
Konzert veranstalteten, so muß man feststellen,
daß die Leistungen sehr beachtlich sind. Es be
finden sich auch heute noch, trotz des starken
Abganges nach den Mnsikkorps der Wehrmacht,
gute Solisten und gutausgebildete Musiker in
den Mnsikzügen. Wird, wie es geplant ist, die
Zusammenarbeit der beiden Musikzüge weiter
fortgesetzt, so werden wir uns noch an manch
schönem SA.-Konzert erfreuen können, à
* * *
* Knaben, seid vorsichtig! Ein 13jähriger
Knabe stieß, als er auf seinem Fahrrad ans
der Kurzen Straße nach links in die Nene
Straße einbiegen wollte, gegen ein aus Rich
tung Schleifmühlenstraße kommendes Auto.
Hautabschürfungen und starke Beschädigung
des Fahrrades waren die Folgen. Ein 7jähr.
Knabe rutschte mit seinem Roller von der Geh
bahn des Altstädter Marktes gegen ein die
Schleifmühlenstraße herauffahrendes Auto.
Mit leichter äußerer Verletzung kam er davon.
* Die Reserve- und Landwehr-Kameradschaft
hatte einen Appell im „Colosseum". Drei
Kameraden sind im letzten Vierteljahr aus
getreten, fünf Neuaufnahmen haben statt
gefunden. Anfang Juli ist in Kassel der
Reichskriegertag. Die Kameraden wurden zu
reger Teilnahme'aufgefordert. Da der Fecht
meister Großmann infolge hohen Alters nicht
mehr in der Lage ist, die ganze Fechtarbeit
allein zu leisten, wurden freiwillige Helfer
aufgefordert, ihm zur Seite zu stehen. Es
wurde auf die Benutzung der Kyffhäuser-
Erholüngsheime hingewiesen, die jedem Kame
raden zu geringem Preise zur Verfügung
stehen. Zum Schluß hielt der Kameradschafts
führer einen interessanten Vortrag über das
Nachrichtenwesen im Kriege. Der Appell wurde
mit einem Siegheil auf den Führer, dem
Deutschland- und Horst-Wessel-Lied geschlossen.
* Eine Sonderfahrt zur Kirschblüte in der
Lühe findet am Sonntag, dem 3. Mai, statt.
Mit der Reichsbahn geht es bis Glückstadt,
von dort nach der Lühe und zurück mit dem
Dampfer. Der Fahrpreis beträgt, bei 60 %
Ermäßigung, von Neumünster aus fiir Hin-
unö Rückfahrt einschl. der Dampferstrecke
über die Elbe 3,80 RM. Abfahrt in Neumün
ster 7.25, Rückkehr 22.33 Uhr. Von Kiel aus
kostet die Fahrt 1 Mark mehr. Abfahrt in
Kiel 6.55, Rückkehr 23.03 Uhr.
* Die Norwegenfahrten der „Kraft durch
Freude" finden statt vom 7. bis 15. Mai sowie
vom 15. bis 21. Mai zum Preise von 41,60
RM. Weitere Seefahrten werden voraussicht
lich nicht eingelegt. Anmeldungen sind umge
hend zu richten an die Ortswarte und an die
Deutsche Arbeitsfront, Rendsburg, Adolf-
Hitler-Haus, Telefon 2570.
* Ehem. Futzart.-Regt. Nr. 1t (1. West
preußisches). Man bittet uns, mitzuteilen, daß
am 13. und 14. Juni in Berlin das erste große
Reichstreffen aller früheren Thorncr Fuß-
artilleristen aus Krieg und Frieden stattfin
det. Gefallenenehrung, Regimentsappell und
Wiedersehensfeier. Anfragen an Alfred Laeger,
Berlin W 30, Motzstraße 15.
« . •
Büdelsdorf, 27. April. In der Brandermitt
lungssache des Dampfers „Kehrwieder" waren
am Sonnabend Vertreter der Staatsanwalt
schaft und der Landeskriminalpolizei hier, um
weitere Untersuchungen durchzuführen. Von
der Werst Nobiskrug war das Taucherboot
gechartert, und durch einen Taucher wurden
verschiedene Gegenstände aus dem nnter
Wasser liegenden Dampfer hervorgeholt, die
evtl, als Beweismittel in Frage kommen.
Ueber den Stand der Ermittlungen ist
Näheres nicht bekanntgeworden. Wie wir vom
Wasserbauamt hören, steht noch nicht fest.
wann die Dampfer „Kehrwieder" und „Smits"
gehoben werden. Die Verhandlungen mit den
in Frage kommenden Interessenten sind noch
im Gange. — Geschenksparbüchcr für Neu
geborene gibt unsere Gemeindesparkasse seit
Jahren aus. Vom Standesamt besorgt sich
die Sparkasse die Namen der neugeborenen
Kinder, und den Eltern wird sodann eine
Schenkungsurkunde über einen Betrag von 3
MJt zugestellt. Dieser Betrag wird einem
neu anzulegenden Sparbuch gutgeschrieben,
wenn durch eine Zuzahlung von 1 JLJt min
destens der Wille zum Sparen bekundet wird.
Diese Einrichtung besteht seit dem Jahre 1930,
und in den sechs Jahren von 1930 bis 1935 sind
auf diese Weise insgesamt 180 Geschenkspar
bücher für hiesige Neugeborene zur Ausgabe
gelangt. Davon wurden im Jahre 1934 61
Geschenksparbücher und im Jahre 1935 39 Ge-
schcnksparbücher ausgestellt.
« * #
Standesamtliche Nachrichten
Die Ehe wollen miteinander eingehen:
Ärbeiter Johann Detlef Jacobsen, Fockbek, und
die Hausgehilfin Erna Brandt, Fockbek:
Bierverleger Hermann Heinrich Hugo Weyers
hausen, Rendsburg, und die Haustochter
Elfriede Else Christiane Ohm, Rendsburg:
Maurer Walter Johann Wilhelm Friedrich
Ehlers, Audorf, und die Hausgehilfin So
phie Magdalene Kohlhoff, Rendsburg:
Schütze Albert Gustav Peßara, Rendsburg, und
die Hausgehilfin Luise Karoline Mohr,
Datteln, Kreis Recklinghausen:
Pastor Karl-Heinz Wilhelm Rumohr, Husum,
und Johanna Dorothea Anna Falke, Ober
hausen (Rheinland):
Unteroffizier Werner Georg Ahrens, Rends
burg, und Helene Berta Kalinowski, Ham
burg:
Tischler Heinrich Hamann, Büdelsdorf, und die
Kontoristin Helene Wiebke Schimmer aus
Rendsburg:
Unteroffizier Fritz Otto Kohlar, Rendsburg,
und die Hausgehilfin Therese Helene Wie
ben, Westerrönfeld:
Oberleutnant Hans-Christoph Albrecht Julius
von Carlowih, Rendsburg, und die Haus
tochter Gertrud Elisabeth Dorothee Ehr
hardt, Saarbrücken:
Diplom-Ingenieur Hans-Joachim Friedrich
Wilhelm Sarau, Hamburg, und Herta Flo
ra Möller, Rendsburg.
Sddeswty-Mœteu*
iêeels Jleiidfèucfy
fa. Schacht-Audors, 27. April. „Spare tu der
Zeit, so hast Du in der Not!" Unter diesem
Motto hielt der Sparklub, welcher erst im vo
rigen Jahr gegründet wurde, einen öffentlichen
Festabend in Lüthjes Gasthof ab. Der Spar
klub zählt heute bereits 228 Mitglieder und
viele waren zu dem Festabend gekommen. Dem
Vorstand war es gelungen, die Kapelle „Jo-
hannsen" für diesen Abend zu verpflichten,
und die anfangs gespielten Konzertstücke fan
den reichen Beifall. Abwechselnd trat dann ein
Vortragskünstler auf, welcher sich als „Ka-
nonen-Jonny" vorstellte. Dieser kam immer
wieder mit neuen und witzigen Sachen und
brachte die richtige Feststimmung. Von der
Verlosung haben alle Loskäufer eins oder
mehrere hübsche Geschenke mit nach Hause ge
nommen.
Ostenseld, 28. April. SA.-Kameradschaft.
Ein schönes Beispiel echter SA.-Kameradschaft
bewies der Trupp Ostenfeld (bei Rendsburg)
des Sturmes 33/R. 85. Einem SA.-Kameraden,
der sich in einer Lungenheilanstalt zur Er
holung befindet, wurde sein etwa 3000
Quadratmeter großer Garten umgegraben
und bestellt.
gn. Gnutz» 26. April. Ein Wcgeabraumpflng.
Schmiedemeister C. Liebig hatte im Aufträge
der Gemeinde einen Wegeabraumpflug kon
struiert, der in Gegenwart von vielen Orts-
cinwohnern am Sonntag ausprobiert wurde.
Dabei zeigte sich, daß das Gerät in dem be
stimmten Zweck Hervorragendes leistete, so
daß der Gemeinderat das Gerät sofort über
nahm.
rb. Laugwedel, 26. April. Rege Bautätigkeit.
In unserem Ort herrscht zur Zeit eine rege
Bautätigkeit. Es werden zur Zeit drei Woh
nungen umgebaut, so daß alle Bauhandwerker
voll zu tun haben. Es sind augenblicklich auch
Bauunternehmer aus Westensee bei der alten
Fischerkate auf Manhagen b. Langwedel be
schäftigt. — Es werden in der letzten Zeit sehr
viele geschlagene Steine aus Langwedel mit
tels Autos nach der Station Nortorf geschafft.
Die Steine sollen Verwendung finden für die
Reichsautobahnen in der Nähe von Halle a. d.
Saale. Auch wird eine Koppel des Hofbesitzers
Detl. Rohwer-Springhorst, welche reich an
Kies und Steinen ist, durchgearbeitet und ge
sichtet, wobei viele Arbeiter aus der Ilmgegend
und auch aus Hamburg Lohn und Brot haben.
Langwedcls nähere Umgebung ist sehr reich an
Kies und Steinmaterial, welches in dieser Zeit
für den Bau der Reichsautobahnen sehr wert
voll ist.
es. Bordesholin, 28. April. Standesamtliche
Nachrichten. Die Ehe wollen eingehen: der
Buchdrucker Franz Birke, Boröesholm, und
die Hausangestellte Maria Christina Jepsen,
Süderhackstedt (Schleswig-Land), z. Zt. Kiel.
— Getauft wurde Helmut Heinrich Lumkowsky,
Bordesholm. — Gestorben ist die Witwe
Johanna Margaretha Magdalena Blöcker, geb.
Schlüter, Bordesholm, 79 Jahre alt. — Laud-
verpachtuug. Im benachbarten Bissee wurden
von dem Prienschen Besitz 60 Tonnen Land in
kleineren und größeren Teilen verpachtet. Ein
Besitzer in Bissee pachtete 25 Tonnen Land.
Die Pachtzeit dauert sieben Jahre.
Uceis ick&mßcde.
Eine Ortsgruppe der Kinderreichen
gegründet.
hs. Gettorf, 26. April. Am Sonnabendabend
fand im „Haus der Arbeit" die Gründung einer
Ortsgruppe des Reichsbundes der Kinöerror-
cheu statt. Als Beauftragter der NSDAP, er
öffnete Ortsgruppenleiter Buthmanu die Ver
sammlung und erteilte dann dem Landesleiter
des RDK., Reiuke-Rendsburg, das Wort zum
Vortrag. Es ließen sich sogleich 10 Familien
mitglieder aufnehmen. Als Leiter der Orts
gruppe wurde Justizangestellter Hans Both
eingesetzt, als Kassenwart Amts- und Gemein
dediener Reinhold Schwalowski.
Brekendors, 28. April. Nationalsozialismus
der Tat. Auf der Teilstrecke der Reichsauto
bahn bei Sittensen, Kr. Bremervörde, Decken
los 5 der Jngenieurbaugesellschaft Christiani
und Nielsen, Hamburg, arbeitete der 35jührige
Schulleiter Johannes Leuckfelü aus Breken-
dorf in seinen Osterferien für einen ihm frem
den Hamburger Arbeitskameraden, der kinder
reich (5 Kinder) und durch schweren Kopfschuß
kriegsverletzt ist. Dieser Arbeitskamerad Ste
fan hat dadurch zwei volle Wochen Urlaub und
bekommt wöchentlich von Leuckfeld den erarbei
teten Wochenlohn ausgehändigt. L. selbst ver
zichtet auf jeden Verdienst. Ihm ist die Freude,
die er der Familie des Arbeitskameraden ge
macht hat, Lohn genug. Lehrer L. ist seit Mürz
1928 in der SA. und in der Bewegung, wohnt
im RAB.-Lager und teilt mit seinen 200 Ar
beitskameraden alle Freuden und Leiden des
Lagerlebens. Der von L. bewiesene praktische
Nationalsozialismus ist auf die Arbeitskame
raden nicht ohne Eindruck geblieben. Der beste
Beweis dafür ist die schnell geschlossene
Freundschaft zwischen ihm und den alten
„Autobahnern", die sich in vielen Kleinigkeiten
des täglichen Lebens am besten zeigt.
ICceis ScMemig.
Neugestaltung der Schleischisfahrt.
cs. Schleswig, 28. April. Mit dem Inkraft
treten des diesjährigen Sommerfahrplanes
treten bei der Schleischiffahrt in Schleswig
verschiedene Aenderungen ein. Der Personen
dampfer „Jochen Meyer-Quade", der bisher
die Linie Schleswig—Kappeln befuhr, wurde
kürzlich an eine Reederei in Wesermünde ver
kauft. Das Fahrzeug wird wahrscheinlich den
Namen „Robert Ley" erhalten und den Aus
flugsfahrten der NS.-Gemeinschaft „Kraft
durch Freude" auf der Weser dienen. An seine
Stelle tritt ein großes Motorschiff, das den
regelmäßigen Verkehr auf der Schlei ver
mitteln soll. Das Schiff wird Anfang Mai d.
I. in Schleswig eintreffen. Der alte Schlei
dampfer „Herzog Friedrich", der zuletzt
zwischen Schleswig und Kiel verkehrte, wird
zur Zeit vollständig renoviert. U. a. wird auf
dem Deck des Schiffes ein moderner Salon
eingerichtet. Der Dampfer soll hauptsächlich
bei den Ausflugsfahrten Verwendung finden.
cs. Schleswig, 28. April. Ehrung des Schrift
stellers Hermann Heiberg. Au dem Wohn-
hause Lollfuß 110 wurde dieser Tage wieder
eine Gedenktafel für den Schleswiger Schrift
steller Hermann Heiberg angebracht. Die Tafel,
die vor einigen Jahren von dem Hause ent
fernt worden war, trägt folgende Inschrift:
„In diesem Hause wohnte der Schriftsteller
Hermann Heiberg vom Jahre 1892 bis zu
seinem Tode. * 17. 11. 1840. ş 16. 2. 1910.
Gewidmet von seinen Freunden."
Am Cidecdedt
Landessachgruppeuleiter Preim, Ctzristians-
holm spricht zu den Imkern des östlichen
Eiderstedt.
Hz. Koldenbüttel, 28. April. Die Ortsfach
gruppe Imker des östlichen Eiderstedt hielt
Am JJoUenw&stedt,
JMtd
Neues Lehrjahr in der Landwirtschastlicheu
Haushaltungsschule.
s. Hademarschen, 27. April. Die Landwirt
schaftliche Haushaltungsschule hat ihren Lehr
kursus diesmal mit 36 Schülerinnen neu be
gönnen. eine Zahl, die lange nicht mehr er
reicht wurde. Die Anmeldungen waren so
zahlreich, daß einem Teil der Gemeldeten
wegen Raummangel abgesagt werden mußte.
Die Schülerinnen sind fast alle aus Schleswig-
Holstein. Auf Veranlassung der rührigen Vor
steherin, Fräulein Plambeck, ist ein Teil der
Räume neu gestrichen worden. Für die Küche
wurden neue Herde angeschafft.
# * &
s. Hademarschen, 27. April. Einbrnchsvcrsnch.
In einem hiesigen Uhren- und Goldwaren
geschäft wurde in der Nacht vom Sonntag zum
Montag zwischen 12 und 1 Uhr ein Einbruchs
versuch gemacht. Der Täter hatte die Leiste von
der Ladenscheibe entfernt und eine Ecke der
Scheibe, welche gesprungen war, heraus
genommen: er hatte wohl nicht damit gerech
net, daß sich vor der Scheibe innen eine zweite
befand. Zweifellos ist der Einbrecher, welcher
von Nachbarn bei der Arbeit beobachtet wurde,
gestört worden. Er ist ohne Beute entkom
men.
s. Thaden, 27. April. Kameradschaftsabend
bei der Feuerwehr. Einen Kameradschafts
abend veranstaltete die hiesige Feuerwehr am
Sonnabend in Clausens Gasthos, zu welchem
die Mitglieder mit ihren Angehörigen fast.
vollzählig erschienen waren. Ansprachen, eine
gemeinsame Kaffeetafel und Deutscher Tanz
waren die Darbietungen der harmonisch ver
laufenen Feier.
Hohenwestedt, 28. April. In die Naturschutz-
stelle für den Kreis Rendsbnrg berufen wurde
durch den Landrat auf Grund der Durch
führungsverordnung zum Reichsnaturschutz
gesetz Lehrer a. D. Sierck von hier.
A.&.
Verkousstelle Nord.* HAMBURG 4*
Fernruf: .421834 Hasenstrosse45