Mit zwei Zentnern dnrch den Weltkrieg
(12. Fortsetzung.)
Schnelles Wachwerdcn war man gewohnt,
und so dauerte es kaum eine Minute,
und Roß und Reiter waren im Freien.
Der Kursaal wackelte wirklich, und nur
der Geistesgegenwart zweier Kanoniere
war es zu verdanken, daß kein Unglück ge
schah. Beim ersten verdächtigen Knarren hat
ten die Trefflichen die Pferde losgemacht und
sogar außen den Bau mit zwei Balken abge
stützt. Als dann alles draußen war, krachte
doch der ganze Saal zusammen. Zuerst konn
ten wir uns Das Unglück nicht erklären,
schließlich aber merkten wir, daß unsere dreißig
Rösser den Bau mit ihren Halteriemen um
geschaukelt hatten. Aus dem wüsten Trüm
merhaufen tauchte, nachdem sich der Staub
verzogen hatte, der bis dahin nicht vermißte
Doktor mit seinem treuen Roß am Zügel auf.
Er hatte von unserem nicht gerade ruhigen
Auszug nichts gemerkt und war auch durch den
Lärm des Einsturzes noch kaum richtig wach
geworden. Sein Schlaflager in einer geschütz
ten Ecke der Empore hatte Manu und Roß vor
dem Verderben gerettet. Da der Kursaal nun
zu nichts anderem mehr zu verwenden und die
Nacht kalt war, zündeten wir seine traurigen
Reste an. Die übrige Batterie war am anderen
Morgen sehr erstaunt, statt eines Kursaals
ein gemütliches, wenn auch etwas großes
Lagerfeuer zu entdecken.
Durch allzu militärische Haltung kann ein
Unglück passieren, ohne daß der Soldat etwas
dafür kann. Gemütlich trottete ich mit meinem
Roß am Zügel iiber eine schmale Brücke, die
eine Schlucht überquerte. Ich war noch nicht
am anderen Ende angelangt, als ein höherer
Vorgesetzter von mir etwas Wichtiges wissen
wollte. In strammster Haltung gab ich ihm in
längerer Rede Aufschluß. Mein Pferd, dem
dies zu langweilig wurde, fing hinter mir zu
tänzeln an. Der höhere Vorgesetzte aber, der
mich plötzlich mit lauter Stimme darauf auf
merksam machte, ich solle mich so rasch als mög
lich nach meinem Gaul umdrehen, kam mit
seinem Befehl schon zu spät. Mein Gaul, das
„Sofa", war über die Brücke hinausgetreten
und hing nur noch mit den Vorderbeinen
an den äußersten Balken. Mein Versuch, das
Roß noch an den Ohren festzuhalten, glückte
nicht, und bevor mir recht zum Bewußtsein
kam, was eigentlich geschehen war, lag das
arme Tier, ohne sich rühren zu können, unten
in der Schlucht. Mein Abstieg zu ihm war gar
nicht leicht, und ich wollte ihm schon den Gna-
Erirrnerungen eines Optimisten.
Von Karl Borromäus Gröber.
Copyright 1935 by Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart.
denschuß mit meiner Pistole geben, als hinter
mir ein verschmitzter serbischer Bauer auf
tauchte, der gemütlich die brennende Zigarette
aus dem Mund nahm und sie seelenruhig dem
halb ohnmächtigen Gaul in die Nüstern steckte.
Der Erfolg war spontan. Mit einem fast zwei
Meter hohen Satz sprang mein sonst so phleg
matisches „Sofa" in die Höhe und stand wie
der gesund und weiter wie zuvor auf allen
Vieren. Nur ein kräftiges Niesen erinnerte
noch einige Tage an die Roßkur, die es mitge
macht hatte.
Immer weiter ging es nach Süden, den
Wardar entlang. Bei Veles, einem malerisch
über dem Fluß gelegenen Städtchen, bogen wir
nach Westen ab in der Richtung nach Jstip. Die
Gegend muß schon im Frieden keine angeneh
me gewesen sein, denn man konnte hier nur
unter starker Deckung von Gendarmen reisen,
die ihre Schützlinge manchmal sogar unver
sehrt nach Jstip gebracht haben sollen. Vor dem
Weltkrieg hatten dort jahrelang die Balkan
kriege gewütet, und zwar gründlich. Ich wurde
wieder einmal zum Quartiermachen ausge
schickt. Nicht weniger als siebzehn Ortschaften
waren uns als Unterkunft angewiesen. Alles
freute sich, endlich wieder fiir sich hausen zu
können, es gab aber eine Enttäuschung. Von
den siebzehn Dörfern stand bloß noch eines
und auch das nur halb, die anderen waren
restlos vom Erdboden verschwunden. So war
man schließlich froh, nach einem langen
Marsch über Jstip wieder in stärker besiedelte
Gegenden zu kommen.
In Piepercvo kamen wir ins Quartier. Es
war ein gänzlich verlaustes und verwanztes
Nest, das zur Hälfte von Türken und zur
Hälfte von Bulgaren bewohnt wurde. Das
Quartier, das der Batteriestab bezog, war ein
türkischer Bauernhof. Der Hausherr hatte sich
mit seiner Familie in die große Stube im
Erdgeschoß zurückgezogen. Im ersten Stock
unter dem Dache aber hausten wir. Der Raum
war überaus malerisch. Der Boden bestand aus
eng aneinandergereihten Knüppeln, zwischen
die Lehm gestampft war. Wer Lust hatte, konn
te sich mit dem Finger ein Aussichtsloch in den
Harem des Herrn Türken bohren. Die Decke
und die Wände bedeckte uralter Dreck und Nuß.
Von außen führte zu dieser Behausung nur
eine hühnerleiterähnliche Treppe. Wir hatten
uns auf einen Aufenthalt von wenigen Tagen
gefaßt gemacht, es wurden aber mehrere Wo
chen daraus. Rotz, Räude und Brustseuche such
ten unsere Rösser heim, so daß wir in Quaran
täne kamen. Ein regelrechter Spitaldienst
wurde für die armen Tiere eingerichtet. Trotz
dem mußten noch manches Pferd und mancher
Reichsautobahnabschnitt Halle—Leipzig freigegeben.
Immer weiter schreitet das Werk der Reichsautobahnen, das gewaltige Werk des
Führers, fort. Eröffnung folgt auf Eröffnung. Jetzt ist auch die 27 Kilometer lange
Strecke zwischen den beiden Großstädten Halle und Leipzig fertiggestellt. General-
inspekteur Dr. Todt (im 1. Wagen am Steuer) nahm selbst die Freigabe der Straße
vor. (Pressephoto, K.)
Esel erschossen werden. Auch die Mannschaft
hatte viel durch ortsübliche Krankheiten zu
leiden. Das Wardarfieber, die Ruhr und an
dere liebliche Gebrechen plagten uns sehr. Ich
bekam die Gelbsucht und magerte langsam
zum Skelett ab. Weil ich aber fieberfrei war,
glaubte mir unser junger Doktor, der kaum
erst sein Physikum hinter sich hatte, meine
Krankheit nicht und behandelte mich als Si
mulanten. Als mich dann der Herr Haupt
mann nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub
wieder sah, erschrak er so über mein Aussehen,
daß er mich dem Abteilungsarzt übergab, dessen
Mittel ebenfalls vollständig versagten. Ich war
verzweifelt und sollte schon ins Lazarett nach
Nisch überführt werden, als mir unerwartet
Hilfe kam. Der deutschsprechende Mufti eines
benachbarten Städtchens braute mir aus un
reifen Zwetschgen, Essig und Honig einen ab
scheulichen Trank zurecht. Er hat mir beinahe
die Eingeweide zerrissen, aber nach einer
Stunde funktionierte der drei Wochen verstopf
te Darm schon zum ersten Male wieder, und in
einigen Tagen war ich soweit hergestellt, daß
ich wieder Dienst machen konnte.
Das abendliche Meldereiten von unserem
Quartier nach dem fast zwanzig Kilometer ent
fernten Jstip, wo der Divisionsstab lag, be
gann wieder. Daß diese Dauerritte auf den
knietief aufgeweichten Straßen ein Genuß ge
wesen wären, läßt sich nicht behaupten. Trotz
dem aber ritt man gerne dorthin, denn Jstip
war eben doch eine Stadt, wo man sich Genüsse
verschaffen konnte, die es im Türkendorf nicht
gab. Man konnte sich zum Beispiel in Hammel
fett gebackene Kuchen kaufen, es gab Kartoffeln,
die sonst in Serbien sehr rar waren, vor allem
bekam man einen feingeschnittenen Tabak von
unbeschreiblicher Güte. Ein besonderer Genuß
war, wenn man einmal einen ganz freien Tag
hatte, der Besuch eines kleinen türkischen Ba
des vor der Stadt, das von heißen Quellen ge
speist wurde. Hier traf sich hoch und nieder ohne
Unterschied und ohne Badehose. Die Stimmung
in dem überwölkten, durch ein blaues Fenster
magisch erleuchteten Badebassin war immer
überaus fröhlich. Aller erdenkliche Unfug wur
de getrieben. Man bespritzte sich mit dem hei
ßen Wasser und tauchte sich auch gelegentlich
beim lustigen Raufen kräftig unter. Beson
ders fröhlich war ein uralter Landsturmmann,
der alle Ausgelassenheit über sich ergehen ließ,'
man konnte ihn anspritzen und tauchen, soviel
man wollte, er blieb trotzdem quietschvergnügt
wie ein alter Seehund. Ich wäre gern mit ihm
nach dem Bade in die Stadt zurückgegangen,
es ging aber leider doch nicht, denn als er spä
ter angekleidet aus der einzigen vorhandenen
Kabine heraustrat, war es unser neuer Divi
sionär.
«Fortsetzung folgt.»
Ein Sang non Treue und Liebe
Roman von Leontine v. Winterfeld-Platen
16) Nachdruck verboten.
So schritt er wie ein Jäger, der reiche Beute
fand, zur Burg hinab. In der Halle war noch
immer lautes Lärmen und Becherklingen von
den Zechenden. Davon wurde Sigrun endlich
wach.
Sie rieb sich erstaunt die Augen und wußte
nicht, wo sie war.
Er stellte sie behutsam nieder wie ein zer
brechliches Werk, vor Helges Tür. Dann zog
er eine Handvoll Kräuter aus seinem Wams.
„Das gab mir der Alte vom Berge. Du sollst
die Kräuter auspressen mit deiner Hand und
den Saft träufeln lassen auf die Lippen des
Wunden. Dann wird er genesen."
Ein Leuchten ging über ihr Gesicht und sie
griff mit beiden Händen nach dem Krautwerk.
„Die Götter wollen es dir lohnen, Olaf, was
du an mir getan! Ich will nun gleich hinein
zu Helge und ihm geben davon."
Und sie stieß leise die Tür zu Helges Kam
mer auf und beugte sich über sein Lager.
Ta preßte Olaf die Lippen zusammen, wandte
sich kurz und ging der Halle zu.
Ein wilder Jubel und ein lautes Fragen
empfing ihn.
Die Fackeln waren erloschen an den Wän
den und die Morgensonne lachte golden durch
die hohen Bogenfenster, durch die man weit
hinaussah auf das blaue Meer. Metkrüge stan
den und lagen in wüster Unordnung auf dem
schweren Eichentisch. Aber aufrecht saßen noch
alle Mannen in wilder Fröhlichkeit um Biörn
Glutauge.
Der sagte lächelnd zu seinem Sohn:
„Wo weiltest du so lange? Und auch Sigrun
haben wir nimmer gesehen unter uns."
Olaf setzte sich schwer neben seinen Vater
und griff gierig nach dem vollen Metkrug,
denn er war durstig geworden.
„Sigrun ist bei dem kranken Helge und ich
war oben in den Bergen und grüßte die Hei
mat."
Einer von den heimgebliebenen Mannen hob
sich schwerfällig vom Stuhl und reckte den
Humpen gegen Olaf.
„Und ich grüße dich, Olaf Sonnenschein, der
du so lange fern sein mußtest von uns!"
Da sprangen sie alle von ihren Sitzen und
hoben die schweren Humpen gegen ihn.
Und die Morgensonue fiel golden durch die
Fenster und rankte eine Königskrone um sein
lockiges Haupt.
Ein Kampf stand in seinem schmalen, festen
Gesicht. Er blickte ringsumher und sah die
Treue der Mannen aus ihren Augen leuchten.
Und sah den alten Vater gebeugt auf dem
Hochsitz, der voll Stolz und Freude emporsah
zu seinem Sohn, dem endlich Heimgekehrten.
Da griff ihm die Heimat ans Herz, daß der
Humpen zitterte in seiner starken Hand.
Aber er sah die Sonne steigen und wußte,
wo sein Weg ging. Und hob sich langsam und
steil von seinem Stuhl, daß ihn alle sehen konn
ten. Als er die Hand reckte, ward ein großes
Schweigen ringsum.
„Nordmänner, euch allen bin ich die Wahr
heit schuldig. Ihr frohlockt über Olaf Biörn-
svhns Heimkehr. Aber der hier vor euch steht,
ist kein freier Mann mehr. Ich und meine
Mannen sind Gefangene der Fürstin Julia
von Sizilien. Für zwölf Stunden Rückkehr in
die Heimat hat sie uns freigegeben. Wir haben
nicht lange mehr Frist. Dann müssen wir das
Drachenschiff wenden und wieder gen Süden
fahren."
Es war eine große Stille, die seinen Worten
folgte. Die andern, die daheim geblieben wa
ren. schüttelten die Köpfe und konnten es nicht
fassen. Bis Biörn Glutauge zornig an sein
Schwert schlug und polterte:
„Ich meinte, ihr wäret entflohen wie Helge
und ich. Freiwillig ließ das Weib euch fahren?
So soll sie ihre Torheit mit dem Nachsehen
büßen!"
Olaf sah still zu dem Alten hinüber.
„Ich gab mein Wort, Vater."
„Heute achte ich dein Leben mehr, mein Kind,
und entbinde dich deines Wortes."
„Du hast es mich sonst anders gelehrt, Vater.
Das Wort soll noch höher stehen als unser
Leben."
Der Alte lachte hohl.
„Ja, wenn du es einem Krieger gabst. Einem
Schwertmann, so wie ich und du. Aber dies
Weib ist es nicht wert. Dies Weib ist eine
sittenlose Dirne, die in unserm reinen Nord
land nicht sitzen dürfte an meinem Tisch. Die
nimmer »veiß, was gut und böse ist."
„So wollen wir es sie lehren, Vater."
Die Augen des Alten glühten.
„Aber nicht um den Preis. Dazu ist mir
mein Kind zu schade."
Olafs Mund preßte sich zusammen, fest und
lvillensstark.
„Mensch ist Mensch, Vater. Sie soll wissen,
was Worthalten und Treue heißt bei uns. Ich
fahre zurück."
Da sprang Biörn Glutauge auf.
„So befehle ich euch, daß ihr diesen meinen
Sohn bindet, weil er wahnsinnig ward."
Aber es rührte sich keiner von den Mannen.
Und Olaf legte weich seine Hand auf des
Vaters Schwertarm.
„Mache es mir nicht so schwer, Vater. Hast du
mir nicht schon in der Wiege das Wort vorge
sprochen: Worthalten ist nötiger als Atem
holen? Sollen die da unten im Südland mit
Fingern auf uns zeigen? Sollen wir auch
schwach und feige sein, »veil jene Südländer
es sind? Treue bis zum Tode, Vater. Treue
gegen sich selbst. Und ich scheue den Tod nicht.
Denn er komint von den Göttern."
Groß und ruhig hatte es Olaf gesagt. Und
sie alle mußten ihm recht geben.
Da wurde jäh die Tür aufgestoßen und
Sigrun kam herein.
Sie ging leichten frohen Ganges und ihre
Augen lachten wie Sonne im Sommer.
„Helge lebt! Helge wird besser! Es ist das
Blut zurückgekehrt in seine bleichen Wangen.
Und seine Lippen baten uns um Speise."
Ehrfürchtig wichen die Mannen vor ihr zu
rück und machten ihr Platz. Denn sie ivollte zu
Olaf.
Und in grenzenlosem Glück griff sie nach sei
nen Händen und legte sie an ihre Wange.
TßlUfCOUMglMl AmssttşH
MAGGIS Würze und achten Sie genau darauf, daß Ihr Fläschchen
aus der großen MAGGl-Originalflasche gefüllt wird. In dieser
darf nach dem Gesetz nichts anderes feilgehalten werden als
MAGGI 5 WURZi
„MAGGI" iss nicht eine allgemeine Bezeichnung für Suppen
würze, sondern die gesetzlich mehrfach geschützte Fabrik
marke für alle MAGGl-Produkte. — Achten Sie auch auf die
typische Form der Flasche und auf die gelb-roten Etiketten.
„Das danke ich dir, Olaf Sonnenschein."
Er riß seine Hand zurück wie in jähem
Schreck. Und über sein Gesicht sprang eine
tiefe Röte.
„Ich tat nur, »vas ich konnte, Sigrun. Es
freut mich — ja — daß du so glücklich bist."
Er sagte es stockend, ruckweise — so, als
mache ihm das Sprechen Schmerzen. Aber fester
faßte Sigrun seine Hand und rief hallend zu
rück in den Saal:
„Ach, Mutter Inge, komm eilends herbei und
gib mir mein Wort frei! Daß ich es allen
künde, wer Helge Harthand sei!"
In der offenen Hallentür erschien die weiß
haarige Alte, der die Tränen der Freude über
die runzligen Wangen liefen.
„Wir geben dir dein Wort frei, Sigrun
Goldhaar! Die Götter wollen es so. Wir zeu
gen die Wahrheit."
Da trat Sigrun an den Tisch, mitten unter
die rauhen und wilden Nordmänner, die voll
Ehrfurcht emporsahen zu ihr. Und wie Silber
klang ihre klare Stimme durch den Saal.
„Männer von Nordland, Helge Harthand ist
kein Fischerkind! Knut und Inge fanden ihn
als Strandgut. Ein Königskind ist Helge Hart-
hand. Von Biörn Glutauge gefordert als
Geisel vom Jrenkönig, den Biörn besiegt."
Sie hält inne im Sprechen, ihre Wangen
glühen.
Erstaunt sieht Olaf sie an.
„Vom Jrenkönig? Von deinem Vater?"
„Ja, Olaf. Helge Harthand ist mein Bru
der."
Brausender Jubel der Mannen wogt durch
die Halle.
Und Sigrun sagt weich, die Hände auf Olafê
Arm gelegt:
„Sieh, Olaf, darum war er mir so lieb, daß
ich dich um sein Leben bat. Denn ich wußte es
schon lange, daß er mein Bruder ist. Aber
Inge hatte es mir verboten, zu sagen, weil sie
Angst hatte, den Sohn zu verlieren. Aber ich,
Olaf, ach, ich war so glücklich, daß ich einen
Bruder haben sollte. Und heiß sprach in mir
die Stimme des Blutes, die mich hinzog zu
ihm."
(Fortsetzung folgt.)