Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

Die Oeffnung der eingegangenen 11 Angebote 
fand am Mittwochvormittag im Büro der 
Neubauabteilung des Preußischen Wasserbau 
amtes in Rendsburg statt. Das Ergebnis ist 
dieses: 
1. Richard Tilting, Rendsburg: Los 1: 26 679 
JUl, Los 2: 9545 JUl, Los 3: 36 000 JUL, 
zusammen 72 224 Jl.%. 
2. L. Koth u. Sohn, Rendsburg: 42 454 JUL, 
14112 JUL, 44 743,50 JUL, zusammen 
101309,50 JUL. 
3. Arbeitsgemeinschaft Momme Andresen, 
Bredsteöt, und I. H. Greve, Flensburg: 
31 782 JUL, 19 075 JUL, 54 035,50 JUL, zu 
sammen 104 892,50 JUL. 
4. Joh. Kröger, Itzehoe: 32 817 JUL, 25 460 
JUL, 60 832,50 JUL, zus. 119 109,50 JUl. 
5. Arbeitsgemeinschaft Friedrich Harmsen, 
Husum, und Johs. Kruse, Brunsbüttel 
koog: 44 488 JUL, 23 070 JUL, 53188 JUL, 
zusammen 120 746 JUL. 
6. Arbeitsgemeinschaft Johs. Hahn, Itzehoe, 
und Sönke Matthiesen, Langenhorn: 
38 938,60 JUL, 18 568 JUL, 63 998 JUl, zu 
sammen 121504,50 à«. 
7. Arbeitsgemeinschaft Looft, C. Rohmer u. 
Wagner, Wilster-Rendsburg: 47 644 JUL, 
21160 JUl, 56 653 JUl, zus. 125 457 JUl. 
8. Hermann Kruse, Wilster: 50 532 JUl, 
19 745 JUL, 58 644 JUl, zus. 128 741 Jl.1l. 
9. Wilhelm Korf, Altona: 49 004 JUl, 24 450 
JUL, 61425 JUL, zusammen 134 879 JUL. 
10. Helbig, Kiel: 67 830 JUl, 24 710 JUl, 
58 804 JUl, zusammen 151344 JUl. 
11. Siemens-Bauunion, Hamburg: 52 235,70 
JUl, 20 190 JUL, 91 908,90 JUL, zusammen 
164 334,60 JUL. 
Kollege Crampton 
Das Gastspiel Paul Wegeners in der 
Komödie „Kollege Crampton" wurde am 
Dienstag in der Nachbarstadt Schleswig 
mit ungewöhnlichem Beifall aufgenom 
men. Wegener wurde immer wieder vor 
die Rampe gerufen. Das Haus war voll 
besetzt. 
Heute abend haben wir in Rends 
burg Gelegenheit, Wegeners Schauspiel 
kunst zu sehen und zu würdigen. Einer, 
der einmal die Ehre hatte, zusammen mit 
Paul Wegener aufzutreten, schreibt über 
die Hauptprobe mit „Paule": 
Wir sitzen lachend hinter unseren Schmink 
kästen. Garderobenatmosphäre, wie üblich vor 
einer Hauptprobe. Kräftige Männerflüche 
öurchzittern den Raum. Der Garderobier rennt 
aufgeregt hin und her. Die Kostüme sind noch 
nicht alle da — und die da sind, passen wieder 
nicht. „Wir spielen doch eine naturalistische 
Komödie. Was braucht ihr da viel Kostüme? 
Schafft euch den Kram doch selbst!" „Oho, mein 
Lieber, sachte, sachte, wofür wirst du denn be 
zahlt? Und überhaupt, Herr Theaterfriseur, 
sehen Sie sich mal den Bart an! Spiele ich den 
Wallenstein oder wen eigentlich? Weg mit dem 
Ungetüm!" 
Da tippt uns jemand von hinten an die 
Schulter. Ein leichtes Kopfnicken: „Wegener." 
Wir spritzen hoch und sagen unsere Namen. 
So also sieht „Paule" in Zivil aus? Den Mann 
haben unsere Väter und Mütter schon bewun 
dert. Wir schämen uns ein wenig der Garöe- 
rvbenräume, sie sind längst nicht so „feudal" 
wie hier in der Stadthalle. Wegener meint aber 
lächelnd: „Det Ding is richtig." Dann geht er 
weiter, stellt sich jedem vor, übersieht keinen, 
freundlich-väterlich. Das ist also unser großer 
Schauspieler Paul Wegener, unser berühmter 
Kollege. 
Der Inspizient klingelt. Wegener markiert 
heute nur — aber schon darin fühlen wir, wel 
che Wirkung von ihm ausstrahlt. Seltsam, man 
verpatzt nichts — macht alles richtig und gut. 
Vom Intendanten sieht und hört man nichts 
mehr im Saal,' demnach scheint alles zu klap 
pen. „Als ich 19 war" bei 19 stockt We 
gener, macht ein kleines Spiel mit den Hän 
den. „Neunzehn — neunzehn . . . ." souffliert 
aufgeregt die kleine Person drunten im 
Schwitzkasten an der Rampe. Wegener sieht sie 
verwundert groß an, schmunzelt, holt ein 
Fünzzigpfenttigstück aus der Tasche und gibt 
es der Souffleuse. „Da, kaufen Sie sich eine 
Flasche Bier, aber soufflieren Sie mir um 
Gottes Willen nicht mehr!" Sie sieht erstarrt 
hoch — Paule probiert wieder an seinem Satz 
mit den neunzehn Jahren. Wenige Minuten 
später spricht Wegener ein wenig aus dem 
Stegreif. Aus dem Schwitzkasten -piepst wieder 
ein aufgeregtes Stimmchen. „Aber — das hat 
mir Hauptmann vor 30 Jahren schon persön 
lich gestattet, und nun wollen Sie es mir strei 
chen?" Kurz darauf hält ein Gastwirt Wegener 
eine Tasse Kaffee hin. 
Kleine lustige Zwischenfälle häufen sich in 
den kurzen Probestunden. Sonst hatte die mit 
ternächtige Stunde längst geschlagen, als die 
letzte Szene gestartet war. Um diese Stunde 
saßen wir diesmal schon beim dampfenden 
Grog und ließen uns Schnurren von unserem 
„Professor Crampton" erzählen. 
Die letzte Theatervorstellung 
dieser Spielzeit, heute abend 8.15 Uhr, sollte 
niemand versäumen. Paul Wegener dürfte 
der bedeutendste Schauspieler Deutschlands 
sein, der seit Eugen Klöpfer über die Bretter 
unserer Bühne geschritten ist. Sein „Kollege 
Crampton" wird allen Besuchern eine unver 
geßliche Erinnerung bleiben. An der Abend 
kasse sind noch Karten zu haben. 
* 
Die sympathische junge Sängerin des letz 
ten Konzerts im Kammer-Ring, Fräulein 
Olga Moll, die hier in Rendsburg zum 1. Mal 
an die Öffentlichkeit getreten ist, hat ihre 2. 
Prüfung als Koloratursopran vor der Thca- 
terprüfungskommission in Hamburg mit fünf 
anderen Bewerberinnen (von 12) bestanden. 
Sie erhielt sofort von zwei Bühnen Engage 
mentsanträge. 
* . * 
* 
* 332 ABC-Schntzen wurden Ostern in unse 
rer Stadt frisch eingeschult. 169 davon sind 
Buben und 163 Mädel. 
* Die Hitlerjugend, Gef. 1/163, tritt am 
1. Mai morgens 8 Uhr beim Adolf-Hitler- 
Haus an. 
* Die Kircheuvertretung Neuwerk tagte un 
ter dem Vorsitz von Propst Abraham im Ev. 
Gemeindehaus. Der Propst gedachte des ver 
storbenen langjährigen früheren Kirchenälte 
sten Eggert Holling, Büdelsdorf, und des ge 
storbenen Kirchendieners und Totengräbers 
Heinrich Petersen. Beschlossen wurde, daß im 
Hinblick auf die zu erwartende Aenderung des 
Kirchensteuerrechts für die Zeit vom 1. April 
bis 30. Juni 1936 Vorauszahlungen 
auf die Kirchensteuer im Höhe von einem Vier 
tel der veranlagten Kirchensteuer von 1935 er 
hoben werden sollen. Der Gemeinde Wester- 
rönfeld wurde zum Bau einer Friedhofskapelle 
ein zinsloses Darlehen von 2000 JUl gewährt, 
das von der Gemeinde Westerrönfeld mit 
jährlich 2 vH. abzutragen ist. Der Bau der 
Friedhofskapelle in Fockbek soll noch in diesem 
Sommer durchgeführt werden. 
* Ein Kaninchendiebstahl wurde in der ver 
gangenen Nacht in der Siedlung am Broacker 
Weg verübt. Dort wurde einer Witwe, deren 
Mann erst vor einigen Tagen gestorben ist, ihr 
einziges Kaninchen gestohlen. Der Spitzbube 
ist bei seinem wohl überstürzten Verschwinden 
über eiyen Einfriedigungs.draht des Gartens 
gefallen, und hat dabei seinen Hut verloren 
und auch-das^ töte KàiNcheņ îîŞkk geļAffà? 
Die NSB. in Büdelsdorf 
Büdelsdorf, 30. April. Nachdem das Win 
terhilfswerk 1935-36 abgeschlossen ist, läßt sich 
ein Gesamtbild von der außerordentlich segens 
reichen Tätigkeit in unserer Gemeinde geben. 
Es wurden im Laufe des verflossenen Winter 
halbjahres ca. 1100 Bedürftige (370 Haushal 
tungen) betreut. Diese Betreuungsarbeit 
wurde geleistet von 21 Blockwarten, 4 Zellen 
warten und den Helferinnen der NS.-Frauen- 
schaft, die sich freudig und mit unermüdlichem 
Eifer in den Dienst dieses Werkes der Näch 
stenliebe gestellt haben. Ueber den Umfang der 
Hilfstätigkeit geben am besten Zahlen Auf 
schluß. An Spenden gingen 8702,89 JUl ein. 
Das Gesamtergebnis aus Sammlungen und 
dem Verkauf von Abzeichen stellt sich auf 
6240,11 JUl. Insgesamt sind also in unserer 
Gemeinde für das Winterhilfswerk 1935-36 
14 943 JUl aufgebracht worden. Die Orts 
gruppe erhielt hiervon an Barmitteln 4344,31 
JUl zurück. 
Außerdem bekamen wir in erheblichem Um 
fange Naturalien zur Verfügung an Bedürf 
tige, und zwar 608,9 Ztr. Kartoffeln, 145,78 Ztr. 
Roggen (für die Brotausgabe,' es konnten 
4400 Brote verteilt werden), 12,86 Ztr. Wei 
zenmehl (zum Backen von Klöben), 33 Ztr. 
Weizenmehl, 114,5 Pfö. Butter, 650 Dosen 
Fischkoilserven, 202 Pfö. Frischfleisch, 1298 Do 
sen Gemüsekonserven, 300 Pfd. Haferflocken, 
2250 Pfd. Hülsenfrüchte, 400 Pfd. Graupen, 
950 Pfd. Mischkaffee, 450 Pakete Kakao, 1900 
Pfd. Margarine, 6896,5 Ltr. Milch, 500 Pfd. 
Reis, 100 Pfd. Buchweizengrütze, 56 Pfd. 
Baumbehang, 2400 Pfd. Zucker, 372 Dosen Le 
berwurst, 100 Pfd. Nüsse, 50 Pfd. Aepfel, 190 
Pfd. Pfeffernüsse, 1 Tonne Bismarckheringe, 
2 Tonnen Salzheringe, 222 Dosen Obstkonser 
ven, 2950 Dosen Eintopfgericht, 3280 Pfund 
Seefische, 600 Pfd. Gerstengrütze, 350 Pakete 
Kunsthonig, 800 Pfd. Mühlenfabrikate, 1400 
Dosen Fleischkonserven, 38 Kbm. Holz, 10 Tan 
nenbäume, 2821 Ztr. Briketts, außerdem 
6132,50 JUl in Gutscheinen, wovon 4000 JUl 
verwandt wurden für den Ankauf von Be 
kleidungsstücken. 
Ein gutes Ergebnis hatten auch die monat 
lichen Pfundsammlungen. Sie erbrachten für 
das Winterhalbjahr 1936-36: 1757 Pfd. Wei 
zenmehl, 36 Pfd. Graupen, 101 Pfd. Grieß, 175 
Pfd. Haferflocken, 146 Pfd. Hülsenfrüchte, 
8 Pfund Nudeln, 777 Pfö. Zucker, 1195 Pfd. 
Reis, 370 Pfd. Rcismehl, 300 Pfd. Buchweizen 
grütze, 148 Pfd. Gerstengrütze, 12 Pfd. Sago 
und 12 Pfund Hafergrütze. 
du€$Uci$&.H. 
M. in N. Das Luftschiff „Graf Zeppelin" 
hat eine Länge von 237 Meter, einen Durch 
messer von 30,5 Meter, einen Gasinhalt von 
105 000 Kubikmeter, eine Motorenleistung.von 
2650 PT., eine Höchstgeschwindigkeit von 128 
Stundenkilometer. "" ^ 
: Bei „LZ. 129 (Hindenburg)" beträgt die 
Länge 248 Meter, der Durchmesser 41,2 Meter, 
der Gasinhalt 190 000 Kubikmeter, die Moto 
renleistung 4200 PS., die Höchstgeschwindig 
keit 135 Stundenkilometer. 
Sddetwig'-Hotdeito 
Hew Ìl&tds6ucg 
Am 10. Mai Flugzeugtause durch General 
major Christiansen. 
R. Nortorf, 30. April. Am 10. Mai findet 
auf dem Sportplatz neben der Volksschule eine 
Flugzeugtaufe durch Generalmajor Christian 
sen statt. Nach einem Umzug durch unsere 
Stadt ist ein Vorbeimarsch der Formationen 
an Generalmajor Christiansen. Dann folgt die 
Eröffnung der Feier durch Luftsport-Orts- 
gruppenführer Kleeberg. Nach einer Begrü 
ßung durch Bürgermeister Hein hält der 
Führer der Luftsport-Landesgruppe 3, Major 
v. Vülow, eine Ansprache. Den Taufakt voll 
zieht Generalmajor Christiansen. An 
schließend finden die ersten Probeflüge des 
neuen Segelflugzeuges statt. Auch ist ein 
Moöellsliegen der HJ.-Fliegerschar Neu 
münster vorgesehen. 
* * * 
Jevenstedt, 29. April. Standesamtliche Nach 
richten. Die Ehe wollen miteinander eingehen: 
Müllermeister Johannes Christoph Krabben- 
höfl, Jevenstedt, mit Elisabeth Kühl, Embüh- 
ren,' Maurer Claus Heinrich Rieper, Jeven 
stedt, mit Frieda Margareta Bosholm, Oster- 
rönfeld,' Landwirt Max Lorenz Christian 
Jarrens,' Kaiser-Wilhelm-Koog, mit Alwine 
Kathrine Linöemann, Wisbek,' Bauer Claus 
Schwager, Jevenstedt, mit Katharina Marga 
reta Maria Reese, Eisendorf,' Elektr.-Schweißer 
Peter Hans Berthold Kühl, Kiel-Gaarden, mjt 
Alwine Marie Schlüter, Nienkattbek. 
gn. Gnutz, 29. April. Die Rattenbekämpfung 
wird auch hier im Laufe dieser Woche durch 
geführt werden. Gegenüber früheren Jahren 
wird die Beobachtung gemacht, daß die Plage 
abgenommen hat. Dieser erfreuliche Rückgang 
hängt mit dem starken Rückgang der Schweine 
mast im Ort, wie auch mit der Senkung des 
allgemeinen Grundwasserspiegels zusammen, 
hervorgerufen durch die Auregulierungen. Es 
dürfte interessieren zu wissen, daß alle Ratten 
schlagartig ein Gehöft und seine Umgebung 
verlassen, wenn dort Perlhühner gehalten 
werden. Die Ursache für diese oft erprobte Er 
scheinung ist die, daß die fortgesetzte Unruhe 
dieses Geflügels und sein ununterbrochenes 
Gegacker bei Tag und Nacht das Rattengesindel 
verscheucht. 
Hohes Alter. Am kommenden Sonnabend 
kann Frau Zahn, verw. Hein, in Nortorf im 
Hause ihres Sohnes, Bürgermeister Hein, in 
seltener körperlicher und geistiger Frische ihr 
82. Lebensjahr vollenden. Die Greisin wurde 
am 2. Mai 1854 in Friedrichstadt an der Eider 
geboren und gehört väterlicherseits der alten 
Rendsburger Familie Preußer an, die dort 
seit etwa 200 Jahren nachweisbar ist und in 
der in früheren Generationen der Gärtner 
beruf traditionell war. (Vermutlich ist auch 
Theodor Preußer, der am 11. Mai 1822 in 
Rendsburg geboren wurde und am 5. April 
1849 nach dem siegreichen Kampfe bei Eckern- 
sörde den Heldentod fand, ein Sproß desselben 
Geschlechtes.) 
ICceis idtemßcde 
Eckernfördc errichtet ein Gefion-Denkmal. 
Eckernfördc, 29. April. Die Stadt Eckernförde 
beginnt mit den ersten Vorbereitungen zur 
Instandsetzung der Anlagen des Badestrandes 
und des Kurparkes, der eine der Ausrichtung 
unserer Zeit entsprechende größere Umgestal 
tung erfahren wird. Nach Rücksprache und Be 
ratung mit Architekten und heimatgeschichtlich 
interessierten Kreisen ist beschlossen worden, 
das Jungmann-Grabmal mit der Figur des 
schleswig-holsteinischen Kriegers aus dem 
Mittelteil des Parks an einen anderen Platz 
zu setzen. Dafür wird die Gallionsfigur der 
Lesion", das Holzbildwerk, in dem der große 
Thorwaldsen die Sage der Gefion verewigte, 
vom Nordstrande des Parks entfernt werden 
und für einen neuen Bauplan im mittleren 
Park den Hauptteil bilden. Ein Brunnen aus 
roten Klinkern wird errichtet, aus dessen hin 
terer Wand ein Schiffssteven vorspringt, der 
die Gallionsfigur trügt. Den Brunnenrand 
sollen Wasserspeier schmücken. Ein künstlerisch 
schönes Denkmal wird damit von den großen 
geschichtlichen Tagen der Stadt Eckernförde 
zeugen. 
. * . 
xg. Sehestedt, 29. April. Samariterkursus. 
Der für diese Woche angesetzte Beginn des Sa 
mariterkursus vom Vaterländischen Frauen 
verein vom Roten Kreuz muß leider aus tech 
nischen Gründen verschoben werden. Der neue 
Termin wird noch bekannt gegeben. 
Das Fest der goldenen Hochzeit feiern am 
1. Mai in seltener Rüstigkeit die Eheleute 
Bernhardt Jens und Frau in Gettorf, Beeck 
straße. Jens, der früher Holzvogt auf Gut 
Wulfshagetter Hütten war und noch jeden Tag 
arbeitet, ist 77, seine Frau schon 83 Jahre alt. 
Seinen 82. Geburtstag feierte gestern der 
frühere Gemeindevorsteher von Tuttendorf, 
Fritz Schütt. Er wohnt jetzt seit Jahren in 
Gettorf, Süderstraße. — Am 1. Mai feiert 
Lackierer Max Holler, Gettorf, Teichstraße, 
sein 25jähriges Meisterjubiläum. (Hs.) 
Uceis Schleswig. 
KdF.-Grotzveranstaltunge» im Rahmen 
der Maifeier. 
Was gibt es am Donnerstag, dem 39. April? 
Kappeln: Schauspielhaus: Filmabend „Vik 
toria",' 
Friedrichstadt: Großer Garten: Filmabenö, 
„Der stählerne Strahl"- 
Gettorf: Niederdeutsche Bühne Rendsburg: 
„De rode Uennerrock"- 
Satrup: Niederdeutsche Bühne Flensburg: 
„De Etappenhaas",' 
Böklund: Wehrmachtkonzert der Fliegerhorst- 
Kommandantur Schleswig- 
Eckernförde: Hansa-Theater: „Der Student von 
Prag"- 
Treia: Husumer Speeldeel: „Wenn de Hahn 
kreiht"- 
Aus HôhiHwesteát, ticuvwuArUad&nacscke** 
Autd Umgegend 
Ringreiten. Der Ringreiterverein Agethorst 
beschloß auf einer in Klobes Gasthof abgehal 
tenen Versammlung, sein diesjähriges Ring 
reiten am 14. Juni abzuhalten, (vs.) 
25 Jahre im Betriebe tätig. Der bei dem 
Müller, Bauern und Lastfuhrunternehmer 
Heinrich Rohwedcr in Hütten bei Nienborstel 
(Kreis Rendsburg) beschäftigte Hinrich Suhr 
kann am 1. Mai auf eine 25jährige Tätigkeit 
in dem genannten Betriebe zurückblicken. Be 
reits bei dem Vater des jetzigen Inhabers war 
er viele Jahre tätig und ist nach dessen Tode 
im Frühjahr 1932 dem jetzigen Betriebsin 
haber immer eine treue Hilfe gewesen. <gg.) 
Rüstiger Alter. Am 1. Mai feiert der 
Rentner Klaus Regel in Vaale seinen 90. Ge 
burtstag. Das Geburtstagskind ist noch sehr 
rüstig und nimmt an allem Tagesgeschehen 
noch regen Anteil. Auch spielt er noch gerne 
einen Schafskopf. Seinen Lebensabend ver 
bringt er bei seiner Tochter, Ww. Vollmert. 
(vs.) 
Sorglose Jugend! 
Warum nicht sorglos bis ins Alter? 
Es gibt einen guten Weg dahin, das ist die Lebensversicherung! Schon mit wenigen 
Mark im Monat kann man sich ein beachtliches Kapital für das Alter sichern; die 
Familie erhält die Versicherungssumme aber sofort, wenn der versicherte Vater 
vorher sterben sollte. Denk' an Tein Alter, schütze die Deinen, versichere Dein Leben!
	        
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