Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

Hinter den Kulissen des Nordmark-Landestheaters 
Eine ereignisreiche Spielzeit unseres Norü- 
mark-Landestheaters hat mit dem Wegener- 
Gastspiel ihren würdigen Ausklang gefunden. 
Wir haben die Darsteller, die uns im gleißen 
den Rampenlicht manche schöne Stunde berei 
tet haben, kennengelernt. Der Zuschauer ge 
nießt jene unterhaltsamen Theaterabende und 
nimmt sie auf, aber er weiß meistens nicht, 
welche ungeheure Vorarbeit geleistet werden 
muß, um die Aufführung eines Bühnenwerkes 
ermöglichen zu können, die bei der Eigenart 
einer Wanderbühne auf besondere Schwierig 
keiten stößt. Dem Laien erscheinen die Vorgän 
ge hinter den Kulissen als sinnverwirrendes 
Durcheinander von Menschen und Material. 
Unternehmen wir einmal einen kurzen Gang 
durch die Räume des Bühnenhauses, die dem 
Zuschauer unbekannt und fremd sind. 
Da sind zunächst die einzelnen Büroräume 
der Intendanz und Dramaturgie. Es ist Auf 
gabe des Dramaturgen, alle neueinlaufenöen 
Bühnenwerke zu prüfen und die für eine Auf 
führung geeigneten Stücke vorzuschlagen. Das 
ist schon keine allzuleichte Aufgabe, wenn man 
bedenkt, daß alltäglich Material eingeht. Die 
letzte Entscheidung über die Annahme ist der 
Intendanz vorbehalten. Ist ein Drama nun 
angenommen, wird von dem betreffenden 
Spielleiter, der das neue Stück in Szene setzt, 
ein Besetzungsvorschlag gemacht. Dabei zieht 
er sich oft den Unbill der darstellenden Kräfte 
zu, denn jeder Schauspieler ist ängstlich darauf 
bedacht, daß ihm der Kollege keine Rolle weg 
spielt. Ist das dann geregelt, kann die eigent 
liche Arbeit für die bevorstehende Aufgabe be 
ginnen. Der Bühnenbildner entwirft die Bil 
der und Kostüme und gibt dem Bühnenmeister 
die näheren Anordnungen zur Ausführung 
der Dekorationen. In den Werkstätten des 
Theaters wird nun geschreinert, gehobelt, ge 
bastelt. Aus Sperrholz entstehen Bäume, Fel 
sen, Kamine, Treppen, Türme, Fabrikschorn 
steine, Tische, Stühle, aus kaschiertem Leinen 
Madonnen, Buddhafiguren, riesige Vasen und 
was es alles noch gibt. Alles überflüssige Ma 
terial früherer Dekorationen wird wieder ver 
wandt. Schmieriger wird die Arbeit schon, 
wenn aus diesen Holzabfällen kunstvolle Ro 
kokostühle, barocke Ornamentverzierungen, ein 
Empire-Ofen, eine prächtige Hausbar, ein 
Attrappenflügel oder Harmonium gezimmert 
werden soll. Aus der Schreinerwerkstatt wan 
dern die Dekorationen in die Malerei. Sind 
die Dekorationen fertig, beginnt der Aufbau. 
Das Bühnenbild muß bei jeder Aufführung 
zentimetergenau aufgebaut werden, wie es bei 
der Dekorationsprobe festgelegt wurde. Ver 
gegenwärtigen wir uns einmal einen Umbau 
während einer Aufführung, um zu verstehen, 
welche präzise Arbeit hier von den Technikern 
geleistet wird. 
Bühne frei! Umbau! Das ist der Ruf, der 
nach jedem Aktschluß ertönt. Die Schauspieler 
hasten in ihre Garderoben, der Vorhang ist 
gefallen. Und nun rennt und quirlt es auf der 
Bühne durcheinander. Wände und Säulen 
schwanken. Männer im graubraunen Staub 
mantel befestigen Pfeiler und Türen auf dem 
Boden. Im Hintergründe füllt die Rückwand 
eines Palastes und die Attrappe einer Wald- 
wiese wird hochgezogen. Der Requisiteur rennt 
mit seinem Requisitenkorb auf die Bühne, ent 
nimmt ihm Gläser, Flaschen, Zigarren, Ta 
baksbeutel — ja ganze Mittag- und Abend 
essen. Vom Schnürboden herab senken sich 
Hirschgeweihe, Kronleuchter und Rundhori 
zont. Der Inspizient rückt rasch noch einige 
Stühle zurecht — und dann heißt es „Umbau 
fertig". Die Darsteller nehmen ihre Plätze ein, 
und der Vorhang hebt sich über einem völlig 
neuen Bild. 
Austritt! Los! Von der Beleuchterloge wird 
das blaue Lichtzeichen gegeben. Der Inspizient 
klingelt, das Licht im Saal erlischt. Der In 
spizient ist der geplagteste Mensch am Theater. 
Verpaßt der Darsteller einen Auftritt, bläst 
der Musiker ein eis anstatt c, geht ein Schuß 
zu früh los oder kräht ein Hahn, wenn ein Lo 
komotivenpfiff ertönen muß, soll die Heldin 
am Aktschluß ermordet werden — es kommt 
aber nicht so weit — und fällt in diesem Au 
genblick der Vorhang nicht rechtzeitig, immer 
trifft den Inspizienten die Schuld. Aehnlich er 
geht es dem Requisiteur. Es soll ein Samowar 
besorgt werden — und es ist keiner aufzutrei 
ben. Wehe ihm, wenn am Abend der Auffüh 
rung nicht der Samowar da ist. Nervenaufrei 
bend auch die Arbeit des Garderobiers. Im 
letzten Augenblick reißen dem jugendlichen 
Helden die Knöpfe seiner Uniform ab. Also 
rasch wieder annähen. Unterdessen stürzt der 
Bonvivant herbei, weil die Frackschleife nicht 
sitzt, und der Komiker drängt, daß ihm sein 
Bauch umgehängt wird, während der Helden 
vater bemerkt, daß seine Hose noch nicht auf 
gebügelt ist. 
Auf Gastspielfahrt. Zwei Autobusse quälen 
sich durch verschneites Oeöland. Die Fenster 
sind undicht, die Darsteller erkältet, und drau 
ßen im Flachlande prescht kalter Ostwind. 
Fünf Stunden Fahrt bis zum Ziel, einem 
kleinen Hotel einer kleinen Stadt. Freudlos 
vergehen die Stunden, denn man ist müde, 
hundemüde. Gestern Aufführung, heute Probe 
bis 2 Uhr und jetzt auf Fahrt. Morgen wird 
man beim ersten Morgengrauen wieder zu 
Hause sein, sich einige Stunden ins Bett legen 
und wieder auf den Brettern, die die Welt be 
deuten, stehen. Es ist kein angenehmer Beruf, 
denn wenn der Zuschauer nach der Aufführung 
den heimatlichen Penaten zueilt und längst 
schlafen gegangen ist, hockt frierend auf ver 
schneiter, einsamer Landstraße ein Häuflein 
Menschen, während der Chauffeur an den 
Zündkerzen seines Wagens herumexperimen 
tiert. 
All die mühevolle Arbeit ficht den Künstler 
nicht an, wenn die Aufführung wohl gelungen 
ist und er für den ihm geltenden Beifall dan 
ken darf. Nur soll der Zuschauer nicht verges 
sen, daß alle die Arbeitskameraden, die für 
ihn nicht sichtbar im Rampenlicht stehen, auch 
ein gutes Teil zum Gelingen jedes Werkes 
beigetragen haben. 
Dr. H. Thielmann. 
Max Eyth 
Zum 100. Geburtstag 
vonDr. Schade. 
Zum Vorläufer und Bahnbrecher, Arbeiter 
und Mahner für eine bessere Zeit wurde die 
ser am 6. Mai 1836 im Württembergischen 
Donaukreis liegenden Städtchen Kirchheim ge 
borene Sohn des Professors Eyth. 
Seine Eltern erzogen ihn zum fröhlichen 
Auch die Marienburg wird Schnlungsburg. 
Wie Reichsorganisationsleiter Dr. Ley bei der Eröffnung des Lehrbetriebes auf 
der Ordensburg Vogelfang ausführte, werden die Junker nach dem Durchlaufen 
der drei Ordensburgen noch ein weiteres halbes Jahr auf der Marienburg in Ost 
preußen verbringen. Unser Bild zeigt die berühmte Burg, die einst der Sitz des 
deutschen Ritterordens, auch heute noch ein Bollwerk deutschen Behauptungswil 
lens in Osten ist. jSelle-Eysler, K.) 
Menschen mit dem ernsten Trieb, etwas zu 
leisten. Schon als Student löste er drei wissen 
schaftliche Preisaufgaben. Nachdem er hinter 
dem Schraubstock harte, praktische Arbeit ge 
leistet hatte, kam er mit 24 Jahren nach Paris. 
Dort sollte er das Geheimnis der Grasmaschi 
nen kenen lernen. Es folgten Monate der 
Entbehrung und Not. Keine Arbeit findend, 
ging er auf Wanderschaft. Durch die Rhein 
lande über Belgien nach England. Dort wird 
er erst Schlosser, dann Dampfpflugführer. 
Durch verschiedeue Erfindungen gelangte er 
bei seinem Lehrherrn Fowler in Ansehen und, 
obwohl erst 25 Jahre alt, wird er mit der Lei 
tung einer Maschinenausstellung in Aegypten 
betraut. Dort wurden Entwässerungsanlagen, 
Zuckerrohrhackmaschinen, Mühlen und Boden 
bearbeitungsgeräte benötigt. Der junge Eyth 
hatte es hart dort getroffen. Er mußte die Un 
wissenheit der Eingeborenen, die die Maschi 
nen bedienten, überwinden, mußte gegen In 
trige, Unkultur und Neider ankämpfen, aber 
er setzte sich durch. Bei einem Wettpflügen mit 
Weltfirmen siegte Eyth. Zwanzig Jahre diente 
er seinen englischen Unternehmern. Seine 
Wege führten ihn nach Venedig, Wien, Ruß 
land, Deutschland, Frankreich, Belgien und 
Nordamerika. Durch Neid und Mißgunst wird 
er seiner Stellung verlustig. Er geht wieder in 
die Heimat und schlägt seinen neuen Wohnsitz 
in Bonn auf. Dort verwirklicht er den gewal 
tigen auf der Reise von England nach Deutsch 
land entworfenen Plan, für das gesamte deut 
sche Vaterland eine Gesellschaft der Landwirt 
schaft entstehen zu lassen. Er wurde somit Vor 
läufer des heute im Reichsnährstand gänzlich 
verwirklichten Zusammenschlusses, indem er 
am 14. Mai 1884 die Gründung der Deutschen 
Landwirtschaftsgesellschaft (DLG.) vollzog. 
Nach englischem Vorbild fanden regelmäßig 
Ausstellungen statt. 
Max Eyth schrieb zur Frankfurter Ausstel 
lung: 
„Was ich schaffen möchte, soll das Gegenteil 
einer Ausstellung in gewöhnlichem Sinne des 
Wortes werden: Harte, ehrliche Arbeit aller 
Beteiligten vom ersten bis zum letzten Tag, 
die Lösung schwieriger Aufgaben, die in keiner 
anderen Weise anzupacken sind, als wo das er 
forderliche Material zusammengeführt werden 
kann, eine durch viele Jahre fortgesetzte 
Reihenfolge solcher Studien- und Arbeitstage, 
in denen mehr Schweiß vergossen als Bier und 
Wein getrunken, mehr still beobachtet und ge 
lernt als gelehrt und geschwatzt wird, die kei 
ner verlassen sollte, ohne in Kopf oder Tasche 
einen Sack neuen Saatgutes für die eigene 
Wirtschaft nach Hause zu nehmen." 
Unter Eyths Führung wuchs die Gesellschaft 
Jahr für Jahr. Später wird Eyth Schriftstel 
ler und wurde als solcher bekannt und beliebt. 
Eyth war ein echt deutscher Idealist, der nicht 
rühm- oder geldgierig war und seine Heimat 
über alles liebte. Er sagt von sich selbst: „Man 
kann ein Mann ohne Ar und Halm sein, wie 
ich es heute noch bin, und doch am heimischen 
Boden hängen wie ein echter Bauer." 
Untcv haitun 
Beilage der Schleswiq-Holsteinischen Landeszeitung (Rendsburger Tageblatt) 
Mittwoch, den 6. Mai 1936 
einen elektrisch betriebenen Nagelreiniger er 
funden und ein Gedankenhörrohr. Außerdem 
schuf er das Verjüngungsmittel „Ewige Ju 
gend" sowie das Sonnenheizsystem „Kohlfurt" 
(Kohlen fort!). 
Als ich Schmudicke neulich besuchte, saß er 
bis an die Ohren in Landkarten. 
„Ich bin furchtbar beschäftigt", sagte er. 
„Womit? wenn man fragen darf." 
„Ich stecke mitten in den Vorbereitungen 
zur Urbarmachung des Nordpols." 
„Donnerwetter! Wie wollen Sie denn das 
anfangen?" 
„Sehr einfach. Ich beseitige das Packeis des 
Pols mit Hilfe eines Schmelzmittels von nie 
gekannter Wirkungskraft." 
„Verzeihung, wie kommen Sie erst mal hin 
zum Pol?" 
„Auf dem allerschnellsten Wege. Bis zur 
Südspitze von Spitzbergen benutze ich ein Luft 
schiff, von da durchquere ich die Insel auf 
einem Automobil von besonderer Konstruk 
tion. Den Rest des Weges lege ich auf einem 
Fahrzeug zurück, das eine sinnreiche Kombi 
nation von Dampfer und Hundeschlitten dar 
stellt." 
„Fabelhaft! Haben Sie schon das Luft 
schiff?" 
„Aber das Auto steht bereit?" 
„Keine Spur!" 
„Und der Schlittendampfer?" 
„Auch noch nicht." 
„Hm! Liegt denn wenigstens das Schmelz 
mittel in genügenden Mengen bereit?" 
„Ich habe noch nichts davon. Bis jetzt ist 
überhaupt bloß das Allerwichtigste vorhan 
den." 
„Das Allerwichtigste?" 
„Ja, — der Nordpol!" 
Das Angebot 
Von Jo Hanns Rösler. 
Und dies ereignete sich vor drei Tagen an 
dem Postschalter D des Postamtes 62 in der 
Lerchenfelderstraße in einer frühen Nachmit 
tagsstunde. 
Vor den Postschalter tritt ein Herr. 
„Zwei Marken zu zehn", verlangt er. 
Der Beamte nickt. — Löst umständlich zwei 
Marken vom Bogen und schaut auf. 
„Irre ich mich?" 
„Wieso?" 
„Habe ich nicht das Vergnügen mit Herrn 
Mittelmeier?" 
„Gewiß." 
Der Beamte nickt freudig: 
„Wie geht es, Herr Mittelmeier? Wie steht 
das werte Befinden? Alles gesund daheim? 
Frau und Kinder wohlauf? Was macht das 
Geschäft?" 
„Danke." 
„Hoffentlich bleibt das Wetter jetzt schön." 
Der Herr am Schalter wird ungeduldig. 
„Hoffentlich", sagt er, „kann ich jetzt meine 
zwei Marken haben?" 
„Mit Vergnügen." 
Der Beamte sagt es, gibt aber die Marken 
nicht aus der Hand. 
„Sonst noch einen Wunsch?" 
„Danke. Nein." 
„Vielleicht ein paar Postkarten?" 
„Nein." 
„Marken zu fünf, zwanzig und dreißig?" 
„Nein. Nein." 
„Vielleicht Paketaüressen gefällig? Zahlkar 
ten? Postanweisungen?" 
„Ich brauche wirklich nichts." 
„Kennen Sie schon unsere neuen WoHl- 
tätigkeitsmarken? Soeben herausgekommen. 
Hier sind sie. Wunderschön, nicht wahr? Der 
ganze Satz nur drei Mark. Darf ich sie Ihnen 
dazupacken?" 
„Ich habe kein Interesse für Marken." 
Der Beamte legt den Satz zurück. 
„Schade. Und wie steht es mit Telegramm 
formularen? Noch genügend Vorrat daheim?" 
Der Herr wird krebsrot im Gesicht. 
„Geben Sie mir endlich meine Marken und 
lassen Sie mich ungeschoren!" 
Der Beamte lächelt. Keine Kränkung steht 
in seinem Gesicht. 
„Bitte sehr — wie der Herr Mittelmeier 
wünschen — vielleicht ein anderes Mal — hier 
sind die Marken, zwanzig Pfennig bitte — 
wenn der Herr sonst noch etwas brauchen — 
wollen Sie nicht ein Postscheckkonto anlegen?" 
Der Herr ist wütend abgegangen. 
Die Kollegen umstehen staunend den Beam 
ten. 
„Was heißt das? Was soll das? Warum 
haben Sie das getan?" 
Der Beamte atmet befriedigt auf. 
„Aus Rache", sagt er. 
„Aus Rache? Wieso?" 
Der Herr ist mein Friseur. Ich lasse mich 
täglich von ihm rasieren. Und jedesmal läßt 
er mich nicht früher aufstehen, bevor er mir 
nicht seinen ganzen Vorrat von Seifen, Kopf 
wassern und Puder und Parfums angeboten 
hat." 
In London wurde in diesen Tagen ein Kind 
geboren, das auf dem Rücken ein regelrechtes 
Flugzeug als Muttermal trägt. Interessant ist, 
daß der Vater des Kindes kürzlich an den 
Folgen einer Verletzung starb, die er als 
Kriegsflieger erlitt. 
129. Jahrgang ' Nr. 105 
3m fernen Land 
Heitere Streiflichter. 
Von Georg Mühlen-Schulte. 
Muriel und Bob hatten sich auf ein wag 
halsiges Abenteuer eingelassen. Sie wollten 
in einem offenen Kleinauto die Sahara durch 
queren. Zwei Wochen kreuzten sie im Sand- 
ineer, dann merkten sie, daß sie sich verirrt hat 
ten. Ihre Lebensmittel waren aufgezehrt,' 
weit und breit zeigte sich keine Ersatzmöglich 
keit. 
Drei Tage fasteten sie. Dann, an einem 
Morgen, als die Karre gerade in einer Düne 
.festsaß, schrie Muriel auf: 
„Bob, sieh dort hin: Eine Maus!" 
Worauf Bob zweifelnd erwiderte: 
„Wenn's bloß keine Fata Morgana ist!" 
* 
Christoph Häberlein, der Weltreisende, er 
zählte: 
„Als ich in Indien war, hab' ich einen merk 
würdigen Fall erlebt. Auf einem Jagdzug 
îw Dschungel richtete sich plötzlich vor uns im 
Sande eine riesige Boa auf.. Sofort zog einer 
von den Indern eine kleine Flöte,' er blies ein 
paar Töne darauf, die Boa wurde klein und 
kleiner, und zum Schluß war sie spurlos ver 
schwunden." 
„Das will nicht viel heißen", bemerkte einer 
Zuhörer geringschätzig. „Vor ein paar 
^agen war ich mit meiner Frau in einem 
überfüllten Lokal. Einen Moment bloß legte 
üleine Frau ihre Pelzboa über die Stuhllehne, 
'^at kein Mensch Flöte geblasen, und trotzdem 
ü>ar die Boa eine Minute später spurlos ver 
schwunden!" 
+ 
Schmuöicke, der kleine, bewegliche Schmu- 
"üke, ist der geborene Projektenmacher. Er Hat
	        
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