Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

Mit zwei Zentner» dnrch Hs» Weltkrieg 
Erinnerungen eines Optimisten. 
Von Karl Borromäus Gröber. 
Copyright 1935 by Deutsche Berlagsanstalt Stuttgart. 
(21. Fortsetzung.) 
Allmählich ging der Schnee weg, unö überall 
kamen von den Bergen lustige Bächlein her 
unter. Ta unsere Hütte ziemlich hoch am Hange 
lag, mußten wir das Trinkwasser aus der klei 
nen Schlucht, die unterhalb vorbeiführte, her 
aufholen. Das war etwas mühsam, und wir 
sannen auf Abhilfe. Mit viel Arbeit und Ge 
duld wurde ein Wasserrad gezimmert unö in 
den Bach eingebaut. Oben vor der Hütte be 
fand sich ein Brunnentrog. Ein an einem dik- 
ken Telcphondraht kunstvoll angebrachtes Eß 
geschirr sollte sich nun — wie wir dachteil — 
in immerwährendem Kreislauf bewegen, un 
ten Wasser schöpfen, am Draht heraufkommen, 
sich oben ausleeren und uns so mühelos mit 
dem eiskalten Naß versorgen. Das Hebewerk 
war technisch einwandfrei durchgearbeitet und 
hätte auch sicherlich seinen Dienst getan, wenn 
der Bau rascher vor sich gegangen wäre. Als 
wir aber fertig waren, war der Schnee unö da 
mit auch der Bach weg, unö unser Wunder 
werk der Technik hatte nur noch musealen 
Wert. 
Das Einsiedlerleben fern von allen Vorge 
setzten, die uns nur erreichen konnten, wenn 
w i r wollten, das heißt, wenn die Leitung 
nicht kaputt war — unö sie war immer kaputt 
—, ging allmählich zu Ende. Wir kamen wieder 
zur Batterie zurück. Schon noch Tagen wurde 
ich als Artilleriebeobachter zur Infanterie ab 
kommandiert. Eigentlich war es keine Infan 
terie, es war abgesessene Kavallerie, und zwar 
die durch Tapferkeit und Hochmut gleich be 
rühmten ungarischen Kaiser-Wilhelm-Husa 
ren. Tie Front war damals sehr ruhig. Wir 
schossen nicht, und der Feind schoß darum auch 
nicht. Man bekam sogar Einblicke in das in 
timste Familienleben des Herrn Gegners. Wie 
im Manöver fuhr der böse Feind drüben im 
Landauer spazieren und besichtigte — begleitet 
von tollkühnen Amazonen — die vordersten 
Stellungen. Es dauerte nicht lange, so kannte 
man jeden Offizier von drüben, und man 
wußte auch, wann wieder neuer Damenbesuch 
eingetroffen war. Wir haben dieses Idyll nie 
gestört. Geschossen wurde nur auf ein großes 
Sägewerk, das, ein paar Kilometer westlich von 
uns, zwischen den Stellungen lag. Bon hier 
holten nämlich Freund und Feind das Holz 
zum Hütten- und Unterstandbauen her. Ich 
habe mir mit meinen Mannen damals die 
komfortabelste Unterkunft gebaut, die mir 
während des ganzen Krieges vergönnt war. 
Unter einer fast drei Meter dicken Decke aus 
kräftigen Eichenbalken lag eine kleines, qua 
dratisches Stübchen. Die Wände waren mit 
herrlichstem, schlohweißem Ahornholz ver 
schalt. Breite Sofas, mit prachtvollen rumäni 
schen Teppichen bedeckt, zogen sich an den Sei 
ten entlang. Die Decke zeigte — aus bunten 
Furnieren kunstvoll zusammengesetzt — die 
Figur eines großen Sternes, aus dessen Mitte 
ein geschnitzter Leuchter herabhing. Drei Ker 
zen erhellten das Zimmer — für damalige 
Verhältnisse mehr als splendid. In der Mitte 
stand ein großer Tisch, und kleine, sorgfältig 
gezimmerte Eckschränkchen nahmen unsere 
spärliche Habe und unsere geliebten Bücher 
auf. Im Vorraum war die Küche unterge 
bracht. Das Ganze machte mehr den Eindruck 
einer komfortablen Kajüte auf einem alten 
Segelschiff als den eines Unterstandes im ver 
lausten Rumänien. Da Wein und Slibowitz 
in reichlichsten Mengen zu bekommen waren, 
war das Leben in den dienstfreien Stunden 
recht gemütlich. Weniger gemütlich war es bei 
den Herren im großen Beobachtungsstand, ein 
paar hundert Meter weiter vorne. Die abge 
sessene» Herren Offiziere sprachen.,bloß Unga 
risch miteinander. Ich wurde, da ich nur 
Wachtmeister war, nicht beachtet und keiner 
Unterhaltung gewürdigt. Es blieb mir so gar 
nichts anderes übrig, als ständig durch das 
Scherenfernrohr zu schauen und die Sitten 
und Gebüuche der gegenüberliegenden Rumä 
nen zu studieren. Nach kurzer Zeit kannte ich 
vom vordersten Graben bis zum fernsten Ho 
rizont die ganze Umgebung aufs genaueste. 
Bei meinen Kameraden aus Ungarn war das 
anders, sie konnten sich miteinander unterhal 
ten und brauchten infolgedessen auch nicht 
durchs Scherenfernrohr zu sehen. 
Ruhig flössen die Tage dahin, einer wie der 
andere. Die Front hätte gar nicht ruhiger sein 
können. Als ich aber eines Morgens meinen 
Dienst antrat, merkte ich an der Aufregung 
wie an dem plötzlich aufgetauchten Sauberkeits 
sinn der Bundesgenossen, daß etwas Großes 
bevorstand. Unser Unterstand wurde bis in 
den letzten Winkel ausgefegt und mit grünen 
Zweigen geschmückt. In einer Ecke hängten sie 
ein Bild des Kaisers, das mit einem Blumen 
kranz dekoriert war, auf. Das ungarische 
Scherenfernrohr wurde mit einem zweiten, 
niegelnagelneuen so kunstvoll verbunden, daß 
beide Rohre jede Bewegung miteinander aus 
führten und beide genau das gleiche Gesichts 
feld hatten. Es war sogar so fein gemacht, daß 
man mit dem Fadenkreuz im Rohr einen 
Punkt genau visieren konnte, der dann auch 
im Fadenkreuz des anderen Rohres ebenso 
scharf erschien. Die Offiziere hatten ihre 
schönsten Uniformen an, was auch mich bewog, 
meine staubigen Stiefel mit einem Lumpen 
abzuputzen und meinen Scheitel mit einem 
Taschenkamm zu ordnen. Um die Mittagszeit, 
als es erfahrungsgemäß überhaupt am ruhig 
sten war, kam auch der große Augenblick. Be 
gleitet von mehreren höheren Offizieren, er 
schien plötzlich und formlos ein junger, sym- 
patisch aussehender Herr: Seine Majestät Kai 
ser Karl von Oesterreich. Alles stand stramm, 
auch ich, soweit es in meinen Kräften stand. 
Seine Majestät wurde an das neue Scheren 
fernrohr geleitet, an das alte trat ein Oberst 
aus der Begleitung. Dieser versucyte nun, sei 
nem obersten Kriegsherrn die feindlichen 
Stellungen zu erklären. Da er uns vorher 
aber noch nie besucht hatte und infolgedessen 
seine Erklärungen nicht mit der gewünschten 
Genauigkeit geben konnte, entstand eine etwas 
aufgeregte Auseinandersetzung. Obwohl ich 
nicht Ungarisch verstand, merkte ich doch, daß 
der Herr Oberst einen Anpfiff bekam, wie wir 
ihn als Rekruten von unserem Wachtmeister 
zu bekommen gewohnt waren. Der Herr Oberst 
trat zurück, und als dann ein junger Leutnant 
mit rotem Kopf auch noch verschwunden war, 
war kein Magyare mehr übrig, der Seine 
Majestät hätte aufklären können. Unterdessen 
hatte ein Wachtmeister den geknickten Herrn 
Oberst darauf aufmerksam gemacht, daß der 
einsame deutsche Bruder an seinem Privat 
scherenfernrohr sicher die nötigen Aufschlüsse 
geben könne. Der Wachtmeister hatte sogar 
bemerkt, daß ich Krokis von den feindlichen 
Stellungen angefertigt hatte und so Seiner 
Majestät sicher alles sagen könne, was er so 
unerwartetermaßen hatte wissen wollen. Der 
Herr Oberst konnte plötzlich gut Deutsch und 
bat mich äußerst höflich, den hohen Herrn über 
die Lage aufzuklären. Daß ich von seiner Ma 
jestät gleich sehr huldreich empfangen worden 
wäre, läßt sich nicht behaupten. Er hatte sich 
über seine Untertanen doch zu sehr geärgert, 
um gleich wieder ein heiteres Gesicht aufsetzen 
zu können. Als ich ihn in der mir angebo 
renen knappen, militärischen Weise über alles 
Strategische und gelegentlich auch über alles 
Private beim Feind zu seiner vollen Zufrie 
denheit aufgeklärt hatte, wurde die Stim 
mung Seiner Majestät zusehends besser und 
mit ihr auch die Stimmung der Herren Of 
fiziere im Hintergründe. Seine Majestät dank 
te mir freundlich und fast kameradschaftlich 
für die Belehrungen, die ich — ein großer 
Augenblick in meinem Leben — einem Kaiser 
hatte geben dürfen. Dann trat er lächelnd zu 
rück zu seinen Offizieren, ich aber verzog mich 
bescheiden wieder an mein Scherenfernrohr. 
Damit wäre eigentlich die Begegnung mit dem 
dritten Großen dieser Welt, die mir das Schick 
sal zugedacht hatte, erledigt gewesen. Bevor sich 
der Kaiser aber verabschiedete, holte er noch 
aus seiner Tasche ein goldenes Zigaretten 
etui hervor, zündete sich eine Zigarette an und 
bot auch seinen Offizieren Zigaretten an. Dann 
streifte sein Blick wie zufällig den dicken deut 
schen Wachtmeister in seiner bescheidenen Ecke. 
Ich sah es genau, wie der hohe Herr mit sich 
kämpfte und überlegte, ob er mir auch Zigaret 
ten anbieten solle. Er machte sein Etui auf, 
dann machte er es wieder zu, dann öffnete er 
es wieder, und plötzlich, mit raschem Entschluß, 
trat er mit wieder geschlossenem Etui auf mich 
zu und fragte mich im gemütlichsten Oester- 
reichisch: „San Sie von der Intelligenz?" 
Momentan war ich allerdings etwas erstaunt 
über diese Frage, aber plötzlich ging mir ein 
Licht auf, und die Hacken mit großem Getöse 
zusammenschlagend, antwortete ich dem hohen 
Herrn: „Zu Befehl, Majestät, ich bin Offi 
ziersaspirant!" Ich war doch schon zu oft mit 
Oesterreichern zusammen gewesen, um nicht 
den Sinn dieser etwas ungewöhnlich klingen 
den Frage zu verstehen. In Oesterreich trug 
nämlich der dienende Akademiker am Aerrnel- 
ende eine kleine goldene Borte, die den schö 
nen Namen „Jntelligenzstreifen" führte. Seine 
Majestät war sehr erfreut, bot mir nun auch 
Zigaretten an, ließ mich rühren, und der Herr 
Oberst gab mir Feuer. Ich mußte Seine Maje 
stät dann noch aufklären, woran man den deut 
schen Akademiker in Uniform erkenne. Wir 
Deutschen hatten allerdings keine solchen Er 
kennungsstreifen wie die Oesterreicher. Um 
nun anderen Kameraden meines Ranges, die 
vielleicht später einmal mit dem Kaiser in Be 
rührung kommen sollten, einen Dienst zu er 
weisen, schwindelte ich Seine Majestät einfach 
an, daß das silberne Offiziersportepee das Er 
kennungszeichen sei. Als mich der Kaiser dann 
noch nach meinem Beruf fragte, übertrieb ich 
ein wenig und sagte kalt, ich sei Universitäts 
professor in München. 
(Fortsetzung folgt.) 
Da wurden sie von Tag zu Tag immer dicker 
und die arme Birke immer kahler. 
So lebten sie eine Woche herrlich und in 
Freuden. Plötzlich erging es den Raupen 
ganz eigenartig. Sie fanden keine Lust mehr 
am Freffen, saßen still und teilnahmslos an 
den Blättern und fingen an, sich alle am 
Hinterleib aufzuhängen. Lustig schaukelten 
sie so im Winde, wie die Samenkätzchen der 
Birke. Doch bald gefiel ihnen dieses Spiel 
nicht mehr, und so waren sie froh, als nach 
einigen Tagen auch die Puppenhaut platzte. 
Nun kroch aus jedem Gehäuse ein wunder 
voller Trauermantel-Schmetterling. Aber 
wie mußte er sich dabei anstrengen, um aus 
!>er engen Hülle herauszukommen. Endlich 
war es ihm gelungen,' fix und fertig saß er 
an der leeren Haut und ließ sich die warmen 
Sonnenstrahlen aus den Leib scheinen. Da 
dehnten sich die Flügel, rollten sich auf unter 
dem warmen Glanz. Doch nur einen Augen 
blick, dann spannte er sie zum erstenmal, 
schaute er ihre volle Pracht. Wie ein wun 
dervoller Fächer aus schwarzem Samt sahen 
sie aus und gelbe Streifen leuchteten darauf. 
Sicher, als hätte er nie etwas anderes in 
seinem Leben getan, flog er zur Wiese hin 
ab, wo tausend Blumen ihn lockten. Da hing 
er an einer roten Distel und dachte: „Wie 
meint's die Sonne doch gut!" Kinder, die ihn 
sahen, riefen: „Oh, welch ein schöner Schmet 
terling!" Da erfüllte Stolz seine junge 
Brust. 
RZitsel 
1. Zahlenrätsel. 
1 9 10 7 6 11 9 Tal in der Schweiz, 
2 1 2 12 13 2 1 Stadt in der Schweiz, 
3 12 4 21 15 8 Deutsche Insel in der Nord 
see. 
1 16 11 4 15 14 Altgriechische Landschaft. 
4 15 18 4 Nebenfluß des Rheins, 
5 15 2 6 7 Quellslutz der Weser, 
1 10 1 4 Fluß in Böhmen, 
2 12 837461 11 Fruchtbarer Teil von 
Italien, 
6 11 1 8 1 2 Nebenfluß der Weser, 
3 7 8 3 1 4 10 Stadt in Bayern, 
7 5 10 18 7 9 11 14 19 7 9 Asiatisches Land, 
4 20 6 1 14 18 1 11 8 Deutscher Weinort, 
8 1 2 3 12 15 4 9 1 Stadt in Australien, 
1 9 17 Nebenfluß des Neckars, 
9 11 10 1 4 Fluß in Afrika. 
Die Anfangsbuchstabe» .von oben nach 
unten gelesen ergeben den Namen einer 
deutschen Doppelstadt. 
2. Silbenrätsel. 
Die Erste kommt zur Winterszeit 
Vom Himmel hergeflogen. 
Hat bald mit einem weißen Kleid 
Die Erd' sie angezogen. 
Die Zweite wirfst du an die Wand, 
Kann fliegen und kann springen. 
Du fängst sie wieder mit der Hand, 
Doch will's nicht stets gelingen. 
Das Ganze kannst von grünem Strauch 
Zum Strauße du dir pflücken. 
Im Winter fliegt's nach altem Brauch 
Dir oft auf Kopf und Rücken. 
Ich bin beim Wettbewerb der Lohn, 
Manch Schüler auch errang mich schon. 
Den Kopf davon ist's ein Gericht, 
Auch du. mein Kind, verschmähst es nicht. 
Kürz' mich noch einmal, und voll Freud' 
Begrüßt du mich zur Winterzeit. 
Beraubst des letzten Lauts du mich, 
Lab ich doch noch zum Frühstück dich. 
4. Besirchskartenrätsel. 
Artur Lret 
Welches Fach hat er am liebsten in der 
schule? 
♦♦♦♦♦♦♦♦ *♦♦♦♦♦♦♦ 
Auflösung der Rätsel aus Nr. 6: 
1. Made, Adam, Darm, Emma. 2. Leben, 
Nebel, Futter. 4. Lärche, Lerche. 
Richtige Lösungen sandten ein: Johanna 
und Marianne Thode-Steenfeld (Eure kleinen 
Veilchen dufteten noch so lieblich und stark, 
daß meine Frau und meine Tochter eine Nase 
voll davon abbekommen haben.): Anni Grabbe- 
Bünge (lind deine Krokus hatten sich so nett 
gehalten, daß Frau und Tochter von ihnen ein 
Auge voll abbekamen. Ihr beide sollt vielen 
Dank haben für die sinnigen Blumengrüße. 
Wenn du Zeit hast, schicke nur ja die Lösungen 
ein.); Else Stange-Hohn (Du schreibst:„Mein 
Vater hat am xten Dezember Geburtstag. 
Schreibe mir bitte, wieviel Tage früher oder 
später Deiner ist. Ich sage es auch ganz gewiß 
nicht weiter." Da kann ich dir unmöglich einen 
Korb geben, Else: 12 Tage früher. Und da dies 
mal noch verschiedene mehr nachgefragt haben, 
will ich hier gleich noch eins sagen: Wenn 
jeder von Euch am 1. Dezember einen Pfennig 
zurücklegt und dann jeden folgenden Tag dop 
pelt soviel als am vorhergehenden — an dem 
Tage, da seine Ersparnisse 163,83Mark betra 
gen, bin ich geboren. Nun möge jeder sich das 
selbst ausrechnen, wenn er meint, daß es der 
Mühe wert ist.); Erna Ketelsen-Füsing (Ich 
kann mir denken, daß in der Loiter Au (die ist 
es doch, die bei Füsing vorbeifließt?) sich aller- 
lei Fische sangen lassen. Zumal wenn ein klei 
nes Mädel wie Du ihnen Salz auf den 
Schwanz streut; Deine Schlußfrage beantwor 
te ich mit Ja.) Maret Bohn-Wyk a. F. (Sieh 
mal an, wie nett die kleine Marret schon zeich 
nen kann! Die Sache mit der Motte hat aller 
dings einen kleinen Haken.); Erika Paulsen- 
Rendsburg (Hoffentlich bist Du von der Mit- 
telohrentzündung ganz wieder genesen und 
kannst Dich recht an der jungen Frühlings 
pracht freuen.) Herta und Max Ohm-Hohn 
(Leider war das Osterwetter ja nur mäßig. 
Aber der Frühling läßt sich doch nicht zurück 
halten.); Ida Möller-Liesbüttel (Also Du 
hast auch eine Violin-Harfe und bist zu Ge 
burtstag reich beschenkt worden. Da kannst 
Du wohl lachen, wenn andere weinen.); Irma 
Hennings-Beldorf (Ich gratuliere Dir zu 
Deinem neuen, schönen Amt. Leider kenne ich 
kein gutes Theaterstück, das für einen Eltern 
abend in Frage kommt. Sonst hätte ich es Dir 
gern geschickt. Versteht sich!); Jngeborg Krö- 
ger-Bargstedt(Schade, daßDu undJdaMöl 
ler nicht näher beieinander wohnt, sonst hättet 
Ihr ja gelegentlich fein zusammen spielen kön 
nen auf der Violin-Hacfe.); Klaus und Willi 
Tams-Umleitungsdeich (Natürlich müssen auch 
Eure Namen mal in der Zeitung stehen. Wenn 
Ihr sechs Kinder seid, müßt Ihr beiden Gro 
ßen gewiß schon tüchtig mit angreifen. Ist auch 
viel wert, wenn man in der Jugend ordentlich 
zugelernt wird. Dann läßt man sich auch nicht 
unterkriegen.); Erna Frahm-Bargstall (Hof- 
fentlich hast du in Wirklichkeit ein so hübsches 
Ofterkörbchen bekommen, wie Du mir im Bilde 
schicktest.); Katrine Jahn-Luhnstedter Vie (Das 
Frühaufstehen auf dem Lande fällt anfangs 
einem schwer, wird aber auch Gewohnheit. 
Das Melken läßt man sich wohl gefallen, wenn 
Käthe Stryckec-Rendsburg und Erika Greve- 
Ascheffel (Ihr zeigt, was man alles auf einer 
einfachen Postkarte erzählen kann. Ihr habt 
augenscheinlich schöne Tage zusammen in 
Rendsburg verlebt. Seid Ihr miteinander 
verwandt?); Inge Sörnsen - Uetersen (Da 
warst Du gewiß auch mal nach Hagenbecks 
Tierpark. Das lohnt sich immer wieder.), 
AnneU-'i'e Thomsen-Hademarschen (Wenn 
Du zwölf (fahre alt bist, wirst Du schon mi! 
i enRätjeln fertigwerden);Christine undKlauS- 
Haroea-Föhrden b. Kellinghusen (Ich frein 
mich über Eure Anhänglichkeit.); Elisabeth 
Mau-Scheggerott (So bist Du durch die Ver 
setzung sozusagen zu einem Rotkäppchen 
geworden. Also Dein Bruder wurde konfir' 
miert. Wie lange h ft Du denn noch?); Erno 
Storm-Hohn (Wei n D i kleine Deern Mutter 
v r ... beim Melken Hits st und zwei Kühe melkst 
wirds e Dir auch gern beim Rätselraten helfen.); 
„...aiö Heinrich und Margarete Rohwer-Luhn- 
stedt (Zu Ostern läßt man sich schon ein Scho 
koladene! vom Osterhasen gefallen. Sonst aber 
ist das Hühnerei ein anderer Kram.); Herta 
Runge-Keitum a. Sylt (Vielen Dank für die 
niedliche Karte; die Friesenhäuser sind ebenso 
hübsch wie gemütlich.); Else Engelland-Hohn 
(Du hast in Deinem Namen ein Gewässer und 
ein Maß. und dann bleibt noch mehr als ein 
Land übrig. Wie meine ich das?); Hans Gehl- 
sen-Scheppern (Fein, daß Ihr das kleinc 
Schwesterchen als ein Geschenk Gottes nehnv 
und Euch darüber freut.); Hinrich Butenschön- 
Nienkattbek-Kreuzkoppel (Ja, Hinrich, dar 
miserable Osterwetter war uns an sich wirklich 
nicht nach der Mütze. Aber der Bauer sieh! 
lieber, daß die Kälte Mitte April als Mittt 
Mai kommt.); Jürgen Jans-Tielen (Solls! 
sehen unsere Arbeitsleute kriegen den Blanken 
Hans doch wieder runter, und dann ist es mi> 
der Ebbe und Flut in der Eider für immer 
vorbei.); Erika Hinz-Luhnstedt (Da hast Dc> 
mit all den Ostereiern Deinen Magen mal 
ordentlich in Verwunderung gesetzt. Und ein 
kleiner Schelm bist Du auch. Willst von mil 
wissen, warum der Schneider auf dem Tisch 
sitzt. Ich wußte es nicht. Gut, daß Du dic 
Antwort hinterher selber gegeben hast: „Weil 
er mal mit ausgefegt worden ist."); Jürgen 
Sievers-Hamdorf (Wenn ich meinen Sohn in 
Hamdorf mal besuche, mußt Du auch mal hin 
kommen und mir guten Tag sagen, Jürgen- 
Auf diese Weise kannst Du mal gern zum 
Zahnarzt kommen. Gewöhnlich geht man ja 
nur hin, wenn man Zahnschmerzen hat, und 
sieht hinterher, daß Angst das Meiste war. 
Das gilt auch vielfach von Erwachsenen-)! 
Hans Henning Gcoth-Holtdorf (Da haben 
Du und Jörn ja ordentlich geschlemmt. Ferien 
bei Oma in Hohn — das konnte Dir wohl ft 
paffen! Hattest es nach dem langen Schulwintel 
nur die verdrehten Kühe einem nicht so oftmals 
mit ihrem mistigen Steert um die Ohren schla-' 
gen würden, nicht wahr? Oder hast Du Eure 
Kühe gut dressiert, daß sieso etwas nicht tuoÄ
	        
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