Schleswig-Holsteinischer WirLfchaftsdienst
Znw Thema: LarrdhmrLeL/
Genossenschaften
Kundgebung der Berteiler-Fachschafteu in Breslau.
In Breslau fand am Sonnabend eine Großkund
gebung der Verteilerfachschaften im Bereiche der
Landesbauernschaft Schlesien statt, aus der der
Reichshauptabteilungsleiter III Dr. Körte und
Reichsfachschaftsleiter Kugler, München, über die
Aufgaben der Verteiler in der Ernährungswirt
schaft und die Organisation ihrer Mitarbeit in der
Marktordnung sprachen.
Aufgabe des Reichsnährstandes ist. in der orga
nisatorischen Form der Selbstverwaltung für die
Sicherheit der Ernährung des deutschen Volkes zu
arbeiten. Die Eigenart dieser Aufgabe stellt über
alle dazu ergehenden Massnahmen den unbedingten
Vorrang des Interesses der Gesamtwirtschaft. Auch
der Handel ist diesem Gesetz unterworfen und wird
dadurch beengt. Es ist doch ein wesentlicher Unter
schied zwischen der Verteilung von Nahrungsmit
teln und der Verteilung von anderen Bedarfsgü
tern des deutschen Volkes. Die Bedarfsdeckung an
Licht, Heizung, Bekleidung usw., der Handel mit
Genußmittcln, schon gar der Großhandel mit ge
werblichen Rohstoffen, kurzum der nicht der Er-
nährungswirtschaft angehörende Handel unterliegt
aus der Natur dieser Güter heraus ganz anderen
Arbeits- und Erfolgsbcdingungen, als etwa die
Verteilung von Brotgetreide, Mehl, Brot oder von
Vieh, Fleisch, Fleischwaren oder Futter oder sonst-
ivelchen Wirtschaftsgütern, deren Bedarf relativ
starr ist und dazu noch mit elementarer Dringlich
keit tagtäglich, um nicht zu sagen: stündlich auftritt.
Nehmen wir dazu noch die Tatsache, daß die Dek-
kung dieses zum Leben und zur Freiheit der Na
tion wichtigsten Bedarfs aus aller natürlichen Ge
bundenheit der isolierten Wirtschaftsführung
Deutschlands geschehen soll, dann leuchtet ein, daß
eine solche Aufgabe nicht ohne strengere Formen
und auch schwerere, die privatwirtschaftliche Freiheit
schärfer beengende Auflagen zur Zufriedenheit des
ganzen Volkes durchgeführt werden kann. Kugler
verwies eingangs darauf, daß der im seinerzeitigen
Deutschen Landhandelsbund vereinigte Landhandel
für sich in Anspruch nehme, daß er vor nunmehr
3 Jahren dem Reichsbauernführer freiwillig die
Führung des Bundes anbot. Kugler erinnerte an
. diese freiwillige Einordnung des Landhandels im
Gegensatz zu der nicht ganz so aus Ueberzeugung
getriebenen Einfügung des Genossenschaftsapparates
(Hermes!» in die bäuerliche Selbstverwaltung, um
denjenigen, welche behaupten, daß der Landhandel
im Gegensatz zu den Genossenschaften sehr lange ge
braucht habe, um den Nationalsozialismus zu be
greifen, den Beweis zu liefern, daß es sich doch
nicht ganz so verhält.
Mag nun dieser oder jener, mögen auch viele im
reichsnührständischcn Handel, so wie es die Prosa
des Alltags eben mit sich bringt, zunächst nur den
Blick auf die „Bevormundung" und „Beschwerung"
durch die Marktordnung haben und dabei neidvollen
Blicks hinüberschauen in die Arbeitsbereiche und
auf die organisatorische Selbständigkeit anderer
Hanbelsgruppen, mögen ihnen dabei Gedanken des
Zweifels auskommen, ob der Landhandel mit die
ser freiwilligen Einordnung den „richtigen Weg"
gegangen ist, so soll ihnen dies entgegengehalten
werden.
Dr. Körte erkennt den Fachschaften der Verteiler
Hamburg Börse
Amtliche Notierung in MM kür 100 M.ß Nennwert
Obnr Ģewhir
•Boats» il 5. 95 Zndustr.ÄIl II 5 9 5
:'*r? 18400 18400 au 9 . «l..®. 38 75 38.25
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tapofi 15.25 15.12 »eu. che «rdö. - 2 00
Hbg.-EUdamei 29 50 29.00 Morden 169 75 1710(
Stört* Lloyd 17 12 16 75 * eu k t ' f n "* 50 ^
Woeem.-Lime 36.50 36 00 ^"besitz 110.50 U°-°
Hamburger Schweinemarkt
Altona. Den 12 Mai 1936
Preise: u55. d 1 54. d2S3. c51. d 49 «1 52-54, k2 49-51
50 Ar Lbdaew Auftrieb 9645 -ß 17 Beobachtungstiere
lObne Eewäbr> vanvel zugeteilt
Hamburger Kälbermarkt 12 5 5 5
Doppellender . 90—108
beste Mast- und Saugkälber . . 64-80 72—78
mittlere Mast und Sauakälber . . 62—73 60-70
geringere Saugkälber .50-61 48—60
geringe Kälber 37—48 33—46
Auftrieb 1152 -f- 32 Beobachtungstiere. Handel flott
Berliner Schiachtviehmarkt
Berlin 12 Mai (Borberichti lObne Eewäbr
Mitgeteilt von der Reichsviebwertungsgelelllchaft.
Es wurde gezahlt kür so Kg. Lebendgewicht:
Preise: Austrieb: Verlauf:
Rinder 20-44 1491 ruhig
Kälber 30-78 2867 rubig
Schate 20-47 2828 rubig
Schweine 15204 glatt
S^etne Klaffe A He E 48^—54^ Sauen 50‘Ij — 53*4
Flensburger Mittelmarkt.
In der Himmelsahrtswoche ist der Rindermarkt
vom 22. 5. auf den 23. 5. verlegt. Auftriebsschlutz:
22. 5., um 18 Uhr.
für die Zukunft bei der Gestaltung und Durchfüh
rung der Marktordnung Aufgaben zu, die dem zu
Fachschaften zusammengeschlossenen Landhandel in
nerhalb der Selbstverwaltung der Ernährungs
wirtschaft (Reichsnährstand ist nicht, so sagte Dr.
Körte, „Bauernstand", sondern der Zweckzusammen
schluß der ErnLhrungswirtschaft'1 eine ganz andere
Mitwirkungsmöglichkeit und damit auch Vertretung
seiner berufsständischen Interessen geben, als wenn
er „unabhängig vom Reichsnährstand", und das
heißt nichts anderes als im Vorzimmer der Markt
ordnung! — organisiert wäre! „Stellen Sie sich
vor", so sagte Kugler, „wie die Marktordnung heute
aussehen könnte, wenn der Reichsbauernflihrer da
mals nicht zum Landhandel das Vertrauen gewon
nen hätte, daß dieser der Aufgabe der Warenbewe
gung nach nationalsozialistischen Grundsätzen ge
recht werden kann! Dieses Vertrauen hätte nicht
errungen werden können durch die Tätigkeit von
Hunderten von Handelsverbänden oder durch
Kampfbünde gegen die Genossenschaften, bei welchen
wir für den Stand des Handels wohl vielleicht mehr
schreien durften, ohne daß wir jedoch eine praktische
Verankerung gleichberechtigt mit den Genossen
schaften jemals in dem Umfange erreicht hätten, wie
wir sie heute haben."
Nun war es letzthin gerade die Sorge um den
gleichen Start mit den Genossenschaften, die da und
dort im Landhandel Zweifel über seine
„richtige Einordnung"
auskommen ließen. Dazu sagte Kugler u. a.:
„Das Reichsnährstandsgesetz sagt, daß beide Grup
pen sich unter gleichen Bedingungen an der Waren
bewegung und Verteilung beteiligen können. Wenn
einzelne Genossenschaftssanatiker sagen: „Der Land
handel ist ein liberalistisches Gebilde, und wir Ge
nossenschaften ivaren schon von jeher Nationalsozia
listen", dann darf ich diese Gruppe daran erinnern,
daß die frühere Führung der Genossenschaften und
die Tätigkeit derselben mit dem Selbsthilfegedanken
Raiffeisens gar nichts mehr zu tun hatte, sondern
den Namen dieses Idealisten nur als Aushänge
schild benutzte zur Durchführung von Transaktio
nen und politischen Geschäften, die nicht dem Wohl
des deutschen Bauern dienten, sondern nur dem
174000 neue Arbeitsplätze im April
Die Zahl der Arbeitslosen ging im April um
174 000 auf 1 768 074 zurück (August 1935: 1706 000».
Der Rückgang der Arbeitslosigkeit verteilt sich fast
gleichmäßig auf die Außenberufe (Abnahme: 94 000»
und die übrigen, mehr konjunkturabhängigen Be
rufe (Abnahme: 79 976». In den Außenberufen
hemmten in manchen Bezirken die ungünstige Wit
terung und einige Witterungskatastrophen, die zu
vorübergehenden Einschränkungen der Außenarbei
ten zwangen, den Arbeitseinsatz. Trotzdem ist die
Aufnahmefähigkeit der Arbeitskräfte größer gewe
sen als dies in den Zahlen über den Rückgang der
Arbeitslosigkeit zum Ausdruck kommt, da für die
83 000 Notstanösarbeiter, die im Zuge der planmä
ßigen Einschränkung der Notstanösarbeiter zur
Entlassung gekommen sind, ebenfalls Arbeitsplätze
in der freien Wirtschaft und hier überwiegend bei
den Außenberiifen besetzt worden sind.
Wie alljährlich brachte der April die Eingliede
rung der Jugendlichen in das Wirtschaftsleben. Ein
zahlenmäßig starker Jahrgang stand dieses Jahr für
den Eintritt in das Wirtschaftsleben zur Verfü
gung. Wenn auch der größte Teil dieser Jugend
lichen untergebracht werden konnte, so ließ cs sich
doch nicht vermeiden, daß eine Anzahl bei den Ar
beitsämtern als arbeitsuchend vorgemerkt blieb und,
soweit eine sofortige Vermittlung in Arbeit nicht
möglich war, am Monatsende als arbeitslos mit
gezählt wurde. Rückwirkungen auf den Arbeitsein
satz waren daher im Hinblick auf die erhebliche Zahl
neuer Bewerber nicht zu vermeiden. Trotzdem liegt
die diesjährige Arbeitsloscnziffer um fast 600 000
unter dem Vorjahrsstand bei einer um 150 000
niedrigeren Notstandsarbeitcrziffer, die eigentlich
zu den durch die Arbeitsämter untergebrachten
600 000 zuzurechnen ist.
Die Entlastung der Unterstütznngsetnrichtnngen
entsprach der Abnahme der Arbeitslosenzahlen. Die
Zahl der Unterstützungsempfänger ging um 166 000
zurück, und zwar betrug die Abnahme in der Ar
beitslosenversicherung und Krisenfürsorge 148 000,
bei den arbeitslosen anerkannten Wohlfahrtser
werbslosen 23 000. In der Arbeitslosenversicherung
wurden am 30. April rund 283 000, in der Krisen
fürsorge rund 707 000 Hauptunterstützungscmpfün-
ger betreut, während in der öffentlichen Fürsorge
rund 282 000 arbeitslose anerkannte Wohifahrts-
crwerbölose gezählt wurden. Bei Notstandsarbeiten
waren Ende April rund 170 000 Volksgenossen, das
sind 53 000 weniger als im Vormonat, beschäftigt.
Fachkräfte in die Autoindustrie
Der Aufschwung des motorisierten Verkehrs er
fordert mehr denn je voll und gut ausgebildete
Fachkräfte im Antomobilwesen. Es hat sich ein
Mangel an vollhandwerklichen Kräften herausge
stellt. Die RBG. „Handwerk" in der DAF. hat in
Zusammenarbeit mit dem Reichsinnungsvcrband
des Kraftfahrzeughandwerks den Plan, junge Ge
sellen aus dem Kraftfahrzeughandwerk wie Auto-
nnd Motorenschlosser und Mechaniker, auf die
Werkstattwanderschaft zu schicken. Für diese Werk-
stattwanderschast wurden von vornherein nur solche
Gesellen zugelassen, die nicht nur eine ordentliche
Lehre hinter sich hatten, sondern außerdem die Ge
sellenprüfung mindestens mit dem Prädikat „gut"
bestanden haben.
Diese Gesellen können durch das Entgegenkom
men namhaftex Werke der Automvbtlindustrie nun
mehr die Reparaturwerkstätten bzw. die Fertigmon
tagen dieser Fabriken durchlaufen. Es liegen ent
sprechende Zusagen von der Auto-Union Chemnitz,
von der Adam Opel A.G., Riisselsheim, von der
Hannoverschen Maschinen A.G. Hanomag und der
Forb-Motor-Comp. Köln vor. Nach Beendigung der
Werkstattmanderschaft werden diese Gesellen von den
etwa 25 000 zählenden Kraftfahrzeugbetrieben auf
genommen.
Da die Bestände der dänischen Exportschlachtereien
wieder zu sehr angewachsen sind, hat der Hanptvor-
stand der Schlachtereien beschlossen, den Landivirten
wieder ein halbes Schwein, diesmal jedoch frisches
ungesalzenes Fleisch, für den Preis von 90 Oere
für das Kilogramm zur Verfügung zu stellen.
deutschen Bauern Verluste brachten, und auch noch
hunderte von Millionen Steuergelder als Subven
tion beanspruchten. Anstatt, so wie Vater Raiff
eisen und Gustav Rnland es wollten, die Börsen
wirtschaft zu bekämpfen, hat die damalige Genossen-
schaftsführung mit diesen Kreisen Getreidcschiebun-
gen und Mühlenerwerbungen getätigt, und bekämpft
wurde lediglich mit allen erlaubten und unerlaub
ten Mitteln der ehrliche deutsche Landkaufmann.
Auf der anderen Seite hat der Landhandel kein
Recht, der damals nach liberalistischen Methoden
gewirtschaftet hat und so wirtschaften mußte, um
sich halten zu können, diese Korruptionszustände
zum Anlaß zu nehmen, um den Warengenossen
schaften insgesamt die Existenzberechtigung abzu
sprechen. Es hat auch keine Gruppe das Recht dazu,
das Parteiprogramm so auszulegen, wie es ihr
beliebt, etwa so, daß der Landhandel sagt, Genos
senschaften sind Kollektivunternehmungen nach bol
schewistischem Muster, und jeder Bauer, Arbeiter
und Handwerker müßte sofort austreten aus allen
Genossenschaften, weil er nur dann Nationalsozialist
wäre: oder daß die Genossenschaftsfanatiker sagen:
wir sind allein praktische Nationalsozialisten und
verkörpern allein den Grundsatz „Gemeinnutz geht
vor Eigennutz". Ich lehne es ganz energisch ab, daß
in der von mir geleiteten Fachschaft mit einer Po
litik von Schlagwörtern und Doktrinen versucht
wird, für die eine oder andere Standesgruppe beim
Bauern Propaganda zu machen."
„Die Mitgliedschaft von Bauernführern bei land-
mirtschastl. Genossenschaften darf auf keinen Fall
zur geschäftlichen Förderung von Warengenossen
schaften führen", sagte Kugler.
*
Kein Titel, sondern eine Aufgabe!
Der Zeitungsdienst des Reichsnährstandes
schreibt dazu: Wenn gelegentlich an der Bezeichnung
„Verteiler" Anstoß genommen wird, dann zeigt
derjenige lediglich, daß er noch nicht begriffen hat,
was unter „Verteiler" zu verstehen ist. Es ist kein
Titel, der hier erfunden wurde, sondern es ist die
Herausstellung einer lebenswichtigen Ausgabe. Es
wird niemanden einfallen, in der Anrede die Wen
dung „Herr Verteiler" zu gebrauchen, ebensowenig,
wie man den Bauern „Herr Erzeuger" oder die
Hausfrau „Frau Verbraucherin" anspricht. Der
Kaufmann steht als Mittler zwischen Erzeugung
und Verbrauch nicht um des Geschäftes willen, son
dern um der zweckmäßigen, fachkundigen und ver
antwortungsbewußten Verteilung der Erzeugnisse
an den Verbraucher willen.
Erzeuger, Verteiler und Verbraucher sind die
drei großen Gruppen, die miteinander zu arbeiten
haben. Marktordnung ohne Verteiler ist eine Un
möglichkeit. Der Schutz und die Existcnzsicherung
eines leistungsfähigen Verteilerstandes ivcrden da
her immer eine der Hauptsorgen der verantwort
lichen Träger der Marktordnung sein. Niemand
kann die Funktionen des räumlichen und zeitlichen
Ausgleichs, der Absatzwerbung und Verbrauchslen
kung und der Wahrung des Qualitätsschutzes dem
Verteiler abnehmen. Gleichberechtigt neben Erzeu
gung und Be- und Verarbeitung steht in der deut
schen Ernährungswirtschaft die Warenbewegung
und Warenverteilung der landwirtschaftlichen Er
zeugnisse, durchgeführt von einer in ihrer großen
Bedeutung anerkannten, in ihrer Tätigkeit und
Existenz geschützten und ihrer Aufgabe gewachsenen
Verteilerschaft.
Handel und Wandel
Hamburger Getreidegroßmarkt
Frankfurt a. M., 11. 6. Am Großviehmarkt
Qualität öurchiveg gut. Dem Kälbermarkt waren
gute Qualitäten in stärkerem Maße zugeführt. Bei
mittelmäßigem Geschäft behaupteten sich die vor-
wöchigcn Preise. Schafmarkt nur mit wenigen
Tieren befahren, selbst diese waren kaum abzu
setzen. Auf dem Schweinemarkt paßte sich der Auf
trieb der Nachfrage an. Qualität mittelmäßig.
Köln, 11. 6. An Großvieh 366 Tiere von bester
Beschaffenheit, 1391 Kälber von mittlerer Beschaf
fenheit. Notiz um 1 MJl niedriger, Geschäft ruhig.
Nur 39 Schafe von mittlerer Qualität. Bei ruhi
gem Handel ging Notiz um 2 JIM zurück. Schweine
qualitätsmäßig recht gut. Nachfrage nach Sauen
ließ erheblich nach, es konnten die Höchstpreise nicht
erreicht werden. Im übrigen alle Schweine zu Fest
preisen zugeteilt.
Leipzig, 11. 5. 260 Rinder in bezug auf Qualität
bet Ochsen, Bullen und Färsen sehr gut, bei Kühen
mittel zu Höchstpreisen verteilt. Kälbermarkt bei
langsamem Geschäft geräumt. Gute und mittlere
Ware Abschlag von 3 Ķ, geringe Ware behauptet.
Auftrieb von 1890 Schweinen, überwiegend Mittel
ware, zu Festpreisen verteilt.
(Frübmarkti vom 12 Mai
Getreide (MM | e 1000 Kg.»
lObne Eewäbr»
Tendenz rubia
ohn. Gewähr Deutsche Schlachtviehmärkte u.Maiia»
Kammernotierung Berlin am Markttage. Preise für 1 Pfd Lebendgewicht In Ş
1 Ochsen
2
3- I
4.
1
2.
1
2.
1
2.
1. Schafe .
2 „
1 Schweine
2. .
3- „
1 Sauen ..,
Kälber
lihemnit»
Ochs. Bu.Kü
Kälber
Schafe
Schwein.Sau
Ochs. Bu.Kü.
Kälber ...
Schate ....
Schweln.Sau.
44
40
35
42
38
41
37
60—65
52-58
40-42
35-38
56
54-55
52
52
4C6
919
616
2236
verteilt
schlecht
schlecht
verteilt
lloriimd
70-
60-
77
69
561/2
551/2
521/2
44-55
t
42
38
41
37
63—68
51—62
40—44
35- 40
56
54-55
52
51—55
43
39
42
38
65-70
56- 64
45
41
36
43
3*
42
38
68—71
50-66
30-40
57 561/2 57
15—55 551/a 55-56
53 521/2 53
51 -55 55'/.
Handel au’ den Märkten
43
39-42
34-38
71-78
63-70
42
39— 41
35-37
65—70
58- 64
44-46
40- 43
56
54—55
52
52-55
221
583
4
2503
zugeteilt
mittel
zugeteilt
320
857
805
2779
verteilt
langsam
schlecht
verteilt
129
727
2872
verteilt
mittel
verteilt
257
891
61
3008
zugeteilt
mittel
zugeteilt
445
635
21
4121
zugeteilt
lebhaft
ruhig
zugeteilt
169
271
265
1036
zugeteilt
mittel
langsam
verteilt
40-42
35—38
57
55-56
53
54-56
135
1270
zugeteilt
mittel
Lflipiî
42
38
41
37
64-70
55-62
39-41
35-38
56
54-55
52
52-55
260
649
1044
1390
vert.
mittel
längs.
zuget.
42
38
41
37
63-/4
60-56
41-50
38-42
56
54-55
52
52-55
254
610
1048
1385
flott
längs
zuget
Wetzen Erz.-Pr. Festpr -Geb V 9 .
Weizen. Er,-Pr Festvr.-Geb W 12 .
Roggen Erz -Pr Festvr.-Geb 17 9 . .
Roggen Erz. Pr. Festpr -Geb >7 12 .
Futtergerste Erz-Pr. Fcstpr.-Geb. O 9
Futtergerste Erz.-Pr. Festpr.-Geb. ü 12
Wintergerste, zweizeilig, f. Jndustriezwccke
zirka 7071 Kg. ab Mecklenburg
Sommergerste frei Hamburg . .
dto 68M Kg für Jndustriezw ab Mecklbg
Donanger sie kwgkr. verzollt
Russengerste 68'64 bzw. 04 65 Kg kwgsr. verz
Hafer. Erz.-Pr Festpr.-Geb H 12 .
Haler Erz -Pr Festpr.-Geb H 16 .
207.00
214.00
173 00
177 00
180/00
185.00
215-20
195 99
171.00
176.00
Futtermittel I MM te 50 Kg i
Tendenz ruht'
Jnl Wetzenkleie. Grundpr sofort W 9. .
Jul. Roggen kleie, Grundpr sofort R 12
Reisfuttermehi, deutsches 24%i«, zirka 6 %
Rohsaser ab Fabrik
Reisfuttermehi. bell 24% max. 6 % Roh
safer, prompt . .
Leinkuchen, ab Harburg, sofort . . .
Leinknchenmehl, dtsch. Mahlg., prompt.
Kokoskuchen, ab Harburg, sofort
Manila-Kokoskuchen, ab Harbg. prompt
Palmkuchen, dtsch. ab Harburg, sofort.
Erdnußkuchen ab Harburg, sofort . .
Erdnußkuchen. 50 % Bremen . .
Erdniißkleie . ......
Desamkuchen. ab Fabr Hamburg'Harburg
Rapskuchen, deutsche Saat, sofort . .
Rapsschrot, deutsche Saat . . .
Palmkernschrot deutsch, prompt . . .
Sonaschrot Harburg, sofort ....
Baumivoll - Saatkuchenmehl 4« %, prompt 7.95
Mehle (MM te loo Kg.»
Weizenmehl. 790, W 16 (Jnlandsweizen) , . 28.80
Weizenmehl, mit 10 % Auslandsweizen . . 30.30
Weizenmehl, mit 20 % Auslandswetzen . . 31.80
Weizenmehl. 790 W 9 28.30
Roggenmehl, 997, R 12 . 22.40
Rogaenmebl. 997. R 15 22.70
Roggenmehl. 997 R 9 22.00^
Flensburger Ferkelmarkt vom 11. 8.
Auftrieb: gut. Handel: schleppend. Preise: »
bis 6 Wochen alte 16—19 MM, 6 bis 8 Wochen alte
19—21 MM, ältere bis 22 MM je Stück.
5.771/ü
5.971«
5.30
6.10
8.65
8.70
7.70
8.45
8.05
7.10
7.20
7.80
7.75