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ig-
da
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tt
en
el,
a-
de
ist
rit
d>enn triftige, in der Person des Schuldners lie
gende Gründe vorhanden sind.
2. Eine Kündigung solle nicht ausgesprochen wer-
en . îvenn der Schuldner auf die Bedingungen nicht
eingeht, deren Erfüllung zur Voraussetzung einer
Entschuldung oder längeren Festschreibung gemacht
werden.
3. Es soll demnach zukünftig im freien Ermessen
des Schuldners liegen, ob er die Hypothek auf eine
wngere Sicht scstschreibcn will oder nicht. Diese
Klausel wird sich so ausrvirken, daß die Versiche
rungsgesellschaften sichere Aufwertungshypotheken
ņicht mehr kündigen, sondern weiterbestehen lassen.
4. Ob eine Aufwertungshypothek stehengelassen
wird oder nicht, darf nicht mehr von der Ueber-
ttagung von Versicherungen abhängig gemacht wer
den,
6. Die Unkostensätze für eine längere Festschrei-
bung sollen die gleiche Höhe haben wie die Sätze
lür die Verlängerung der Golömarkhypotheken im
Rundschreiben des Leiters der Neichsgruppe Ver
sicherungen vom g. Dezember 1935.
6. Schuldner, die ihre Zinsen bisher nachträglich
bezahlten, sind nicht verpflichtet, diese Zinsen zu
künftig im voraus zu bezahlen.
7. Ein gesonderter Verwaltungskostenbeitrag soll
neben dem Zinssatz nicht mehr erhoben werden, er
soll vielmehr in den Zinssatz eingebaut werden.
8. Bei der Umwandlung von Hypotheken oder
für ihre Verlängerung darf ein Disagio nicht ge
fordert werden.
9. Es soll auch fernerhin kein Druck zum Abschluß
einer Lebensversicherung ausgeübt werden.
10. Die Besichtigungs- und Taxkosten sollen im
wesentlichen nur die Höhe der Selbstkosten haben,
sie werden überprüft werden mit dem Ziel einer
möglichst weitgehenden Herabsetzung.
Nach Bekanntgabe dieser neuen Grundsätze wies
Tribius darauf hin, daß diese Aenderungen noch
nicht genügten, und daß allgemein die Zinssätze
heute noch zu hoch seien. Es sei begründete Hoff
nung vorhanden, daß auch bei den privaten Hypo
theken eine Regelung erreicht werde, die eine all
gemeine Herabsetzung des Zinssatzes auf 6 Prozent
ermögliche, und zwar rückwirkend ab 1. April 1936.
Der Hausbesitzerverband wolle ferner dafür arbei
ten, daß ein Einheitshypothekenvertrag geschaffen
werde, ähnlich dem Einheitsmietvertrag.
Shsrthornbrillerr-Prarniierrwg in Husum
Klasse I (9—12 Monate, 28 Tiere gemeldet):
la <9—16 Monate, 7 Tiere gemeldet)
. 1) —; 2) Kat.-Nr. 2 „Erich" von „Joseph",' 3) Nr.
3 „Albert" von „Wilhelm". Z. H. Paulsen. Walls
bull.
Ib <16—11 Monate, 6 Tiere gemeldet)
■ 1) —; 2) Nr. 91 „Loki" von „Immanuel". Z. Wil-
belm Röhe, Sterdebüll.
lc <11—12 Monate, 12 Tiere gemeldet)
1a) Nr. 18 „Adolf" von „Wilhelm", Z. Hans
Paulsen, Wallsbüll: 1b) Nr. 14 „Bruno" von „Lo-
»at", Z. I. B. Peters. Tetenbüll: 2) Nr. 15 „Feld
herr" von „Landrat", Z. Gebr. Rieve, Tating: 3a>
Ar. 16 „Joachim" von „Royal Facination", Z. H.
ü. Peters, Tetenbüll: 3b) Nr. 19 „Bruno" von
Adolf I.", Bes. H. R. Tönnies, Tetenbüll. Z. P.
I Thoms, Vollerwiek.
Klasse II (12—16 Monate, gemeldet 37 Tiere):
litt (12—14 Monate, gemeldet 30 Tiere)
la) Nr. 27 „Friese" von „Lanörat", Z. Gebr.
"sieve, Tating: 1b) Nr. 66 „Carol" von „Kay", Z.
bhr. Martensen, Loheide: 1c) Nr. 37 „Carpot" von
,,Kan", Z. Johann I. Nedlcfsen, Langenhorn:
-as Nr. 36 „Carl" von „Kay", Z. Johann I. Red
lessen, Langenhorn: 2b) Nr. 80 „Abel" von „Her
wann". Z. W. Röhe, Sterdebüll: 2c) Nr. 65a „Em
merich" von „Leonidas", Z. I. Sievers, Elsdorf:
oa) Nr. 26 „Herold" von „Beaufort Rothes Ro
wan", Z. W. Cornils, Poppenbüll: 8b> Nr. 38
»Gregor" von „Naemoor Masterpiece", Z. Jakob V.
Peters, Tetenbüll: 3c) Nr. 38 „Kurt" von „Imma
nuel", Z. Max Friedrichsen, Haitstedtermarsch.
Ilb <14—16 Monate, gemeldet 7 Tiere)
1) Nr. 59 „Ernst" von „Hitler", Z. Hans Chr.
Paulsen, Arleivatthof: 2) Nr. 60 „Harald" von
„Markus". Z. I. I. Blohm, Pellworm.
Klasse III (16—20 Monate, gemeldet 2 Tiere):
1) Nr. 63 „Gerhard" von „Wanderer", Z. Julius
Prahl, Sande.
Klasse IV <29—24 Monate, gemeldet 8 Tiere):
1) Nr. 67 „Leo" von „Garguston Broadcast", Z.
A. P. Cornils, Poppenbüll: 2) Nr. 65 „Lorenz"
von „Naemoor Masterpiece", Bes. H. Sieverts, Ta
ting, Z. H. I. Peters, Tetenbüll.
Leistungstiere
Klasse I (Bullen mit Mutterleistung):
1) Nr. 63 „Gerhard" von „Wanderer", Z. Julius
Prahl, Sande: 2) Nr. 75 „Cäsar" von „Lorenz",
o. Ingwer Jürgensen, Bargum.
Klasse II (Bullen mit Mutterlcistung und
einer Großmutterleistung):
1) Nr. 18 „Adolf" von „Wilhelm", Z. Hans Paul
sen, Wallsbüll: 2) Nr. 6 „Albert" von „Wilhelm",
Z. Hans Paulsen. Wallsbüll.
Klasse III (Bullen mit Muttcrleistnng und
zwei Grotzmiitterleistungen):
1) Nr. 61 „David" von „Hubert". Z. Jens Jen
sen. Ostermarsch: 2) Nr. 85 „Esau" von „Aaron",
Z. I. Prahl. Sande.
*
Der Verband Schleswig-Holsteinischer Shorthorn-
züchter veranstaltete am 11. und 12. Mai 1936 seine
Frühjahrsprämiierung, verbunden mit der obliga
torischen Bullenkörung. Angemeldet waren insge
samt 94 Tiere, davon standen 26 Tiere in Klasse V
außer Konkurrenz. Knapp 60 Bullen von den 04
standen im Katalog als Shorthorns verzeichnet,
22 allein in der Klasse V laußer Konkurrenz). Bon
den 24 aus Eiderstedt gemeldeten Tieren ivaren
— soweit mir auszählen konnten — 23 Vollblüter,
Kreis Husum stellte von 51 gemeldeten Tieren etwa
15 Vollblüter. Südtonöern war mit 9, Kreis
Schleswig mit 7, Rendsburg mit 3 Tieren ver
zeichnet. Bei 15 Tieren stand ein Leistungsnachweis
vermerkt.
In der Klasse la (9—10 Monate alt) wurde ein
erster Preis nicht vergeben. Der zweite Preis ent
fiel auf den von W. Petersen-Wragaard gezoge
nen Vollblüter „Erich". Der mit dem 8. Preis aus
gezeichnete Landshorthorn „Albert" (Kat.-Nr. 6) ran
gierte außerdem aus der Leistungsprämiierung in
Kl. II (Bullen mi! Mutterleistung und einer Groß-
mutterleistung) an 2. Stelle mit 203 Punkten. Die
Großmutter lieferte bei 3,06 Proz. Fett 147 Fett-
Kg., die Mutter bei 3,3 Proz. Fett 121 Fctt-Kg.
In Ib wurde der erste Preis gleichfalls nicht ver
geben. Dem Immanuel-Sohn „Loki" (Landshort
horn) wurde hier der zweite Preis zuerkannt.
In Ic rangiert der Landshorthorn „Adolf" (Kat.-
Nr. 18) vor dem Vollblüter „Bruno" (Nr. 14), der
für 1650 MM verkauft wurde Adolf, ein „Wil-
helm"-Sohn, steht in Leistungsklasse II an 5. Stelle
mit 185 Punkten, Seine Mutter mit 108 Kg. Fett
brachte ihm die gegen seinen Halbbruder (Nr. 6)
um 18 Punkte niedriger liegende Einstufung ein.
Der „Landrat"-Sohn Felder aus der Rieveschen
Zucht steht hier an 2. Stelle.
In Kl. Ha stand ein Halbbruder „Frieser" an
1. Stelle vor den „Kay"-Söhnen „Carol" (Nr. 50)
und „Carpot" (Nr. 36) als Ib- und Ic-Preisträgern
und „Carl" (2a-Preis). In dieser Klasse konnte Jür
gen Sievers-Elsdorf für seinen „Emmerich" den
2c-Preis erzielen.
In der Unterklasse Ile kam mit dem Landshort
horn „Ernst" (Nr. 59) aus der Zucht von Paulsen-
Arlewatthof über „Hitler" das Naemor-Master-
pice-Blut an die erste Stelle, das im übrigen mit
4 Söhnen und 13 Enkeln auf der Schau vertreten
war. In Kl. IV steht der Naemor-Sohn „Lorenz"
(Nr. 65) an zweiter Stelle.
Ueber den Enkel „Caesar" wurde das Naemor-
Blut in der Leistungsklasse I (Bullen mit Mutter-
leistung) Sieger. Caesars Mutter „Helene" konnte
im 6jährigen Mittel 4654 Kg. Milch mit 3,41 Proz.
Fett — 159 Kg. Fett (172 Leistungspunkte) erzielen.
Züchter dieses Landshorthorns ist Chr. Sönksen-O.-
Bargum im Kr. Husum. Aus demselben Ort brachte
Ingwer Jürgensen aus der „Didi" mit 3229 Kg.
Milch, 3,7 Proz. Fett und 145 Fett-Kg. (3-Jahres-
durchschnitt) den Halbbruder des vorstehenden Sie
gers an den zweiten Platz mit 165 Punkten. Der
drittstellige „Bismarck" entstammt der Kaak'schen
Zucht aus Hamdorf. Die Mutter Berta lieferte im
zweijährigen Mittel 4103 Kg. Milch init 3,55 Proz.
und 146 Fett-Kg. „Alexander" (Nr. 62) von dem
mehrfach prämiierten „Leonidas" stand mit 128 P.
an 6. Stelle. Die Mutter „Agave" aus der Herde
von H. Volkers-Scheppern erzielte im 6-Jahres-
Mittel 8604 Kg. Milch zu 3,84 Proz. Fett = 120
Kg. Fett.
In der Leistungsklasse II hatte die Mutter des
Siegers „Robert" (Nr. 78) mit 216 Punkten im 2-
jährigen Mittel 4058 Kg. Milch, 3,19 Proz. Fett --
130 Fett-Kg., die Großmutter im 2jährigen Durch
schnitt 5140 Kg. Milch, 3,1 Proz. Fett und 159 Milch-
Kg. Hans Kaack-Hamdorf konnte hier einen zweiten
Sohn des „Peter" und zwar siegreich, im Wettbe
werb auftreten lassen.
In der Leistungsklasse III wurde der Sieger und
Immanuel-Sohn „David" von I. Jenscn-Oster-
marsch gezüchtet. Der Bulle steht mit 280 Punkten
weitaus an erster Stelle. (Die Nr. 5 an ziveitcr
Stelle 230 Punkte.) Die Mutter lieferte als Starke
in 9 Monaten 2382 Kg. Milch mit 3,66 Proz. Fett
und 87 Fett-Kg., die Großmütter im zweijährigen
Mittel 4176 Kg. Milch mit 3,69 Proz. Fett und 154-
Fett-Kg. bzw. 4282 Kg. Milch mit 3,76 Proz. Fett
und 162 Fctt-Kg.
Der Bullenhandel wurde als Mittel bezeichnet.
Die uns bekannten 16 Verkaufspreise brachten
einen Mittelwert von 580 MM. Kat.-Nr. 14 wurde
mit 1050 Moll bewertet. Kat.-Nr. 37 mit 1025 Molt.
Weitere Tiere erzielten 820 Æi (Nr. 50), 760 Moll
(Nr. 19), 690 MM (Nr. 64), 625 Moll (Nr. 67), 600
MM (Nr. 90), 675 MM (Nr. 69) usf.
Bei den zur obligatorischen Körung gemeldeten
Bullen wurde sehr scharf gekört. Dr. B.
Der Arbeitseinsatz in der Nordmark
NN. Hamburg, 12. Mai. Der Monat April brach
te eine weitere Festigung der allgemeinen Lage:
die Besserung hat sich in allen Wirtschaftsgruppen
und Bezirken fortgesetzt. Die Abnahme von 10 500
Arbeitslosen — 8,7 Proz. des Bestandes vom Be
ginn des Monats —, roar zwar nicht so umfang
reich wie im Mürz, aber dennoch wesentlich stärker
als in den gleichen Monaten der vorhergehenden
Jahre mit weit höheren Arbeitslosenziffern. Der
Tiefstand der Arbeitslosigkeit vom August des Vor
jahres ist mit der neuen Entlastung bereits um
6500 unterschritten worden. Im Vergleich zum
April 1935 sind im Bezirk des Landesarbeitsamts
Nordmark jetzt rund 45 000 Arbeitslose oder 29
Proz. weniger gemeldet: gegenüber dem Stand im
Januar 1933 beträgt die Abnahme nunmehr 72
Prozent.
Von den gegenwärtig bei den Arbeitsämtern ge
zählten 109 698 arbeitslosen Volksgenossen entfallen
allein 92 200 - 84,5 Proz. auf den großstädtischen
Bezirk des Arbeitsamts Hamburg. Dieser Bezirk
hat mit einer Abnahme von 6300 Arbeitslosen
zwar auch im Berichtsmonat eine nicht unerhebliche
Besserung erfahren, der Anteil dieses Bezirks an
der Arbeitslosigkeit in der Nordmark steigt jedoch
mit der stärkeren Entlastung in den ländlichen Ge
bieten zusehends. Berücksichtigt man, daß sich unter
den rund 10 000 in Schleswig-Holstein und 2900 in
ganz Mecklenburg noch vorhandenen Arbeitslosen
(3200 sind noch im Lübecker Bezirk und 1200 im
Bezirk Stade gemeldet), eine große Anzahl älterer,
nicht mehr voll einsatzfähiger Arbeiter befindet, daß
ferner eine roeitere Anzahl kurzfristig, also am
Stichtag zufällig arbeitslos ist und deshalb gezählt
werden muß, so ist die Bekämpfung der Arbeits
losigkeit gewissermaßen nur noch für Hamburg und
die umliegenden Städte ein Problem. Die neuer
dings für Hamburg eingeleiteten Notstandsmaß
nahmen der Reichsregierung, die verstärkte Um
schulung und Fortbildung langfristig Arbeitsloser,
werden aber auch hier eine weitere Linderung der
Not in der nächsten Zukunft bringen. Die Land
wirtschaft hat auch nach der teilweisen Beendigung
der Frühjahrsbestellarbeiten noch größeren Bedarf
an ledigen Kräften. Ans den Jndustriebezirkcn
und aus Schlesien sind wieder weit mehr als 1000
Kräfte im Berichtsmonat herangeholt worden. Die
Bautätigkeit nahm größeren Umfang an. Viele
Facharbeiter des Bauhandwerks, die jetzt und noch
in nächster Zeit in beachtlicher Zahl benötigt wer
den, können aus dem Bezirk Nordmark nicht mehr
gestellt werden. Besonders wurden Maurer ge
fordert. Mit der erhöhten Bautätigkeit steigt der
Beschäftigungsgrad der Baustoffindustrie weiter
an. Es wurde beobachtet, daß die terminmäßige Lie
ferung von Ziegelsteinen hier und da Verzögerun
gen erleidet, so daß aus diesem Grunde Bauarbei
ter vorübergehend aussetzen mußten. Im Tiefbau-
gewerbe ist die Ardeitseinsatzentwicklnng ebenfalls
sehr günstig gewesen. An der Neichsantobahn-
Strecke Hamburg - Lübeck ist mit den Arbeiten für
den Oberöeckenüau begonnen worden.
Für Deichbau-. Wege- und Lanögewinnungs-
arbeiten in Schleswig-Holstein fanden Hilfsarbei-
ter Danerbeschästignng.
In den Vcrbranchsgüterindustrien hat die Bes
serung der Lage allgemein angehalten. Wenn auch
im Nahrnngs- und Genußmittelgewerbe saisonbe
dingte Entlassungen erfolgten, so wurden diese doch
andererseits durch Einstellungen in anderen Be
rufen des Gewerbes ivieder ausgeglichen. In der
Gruppe Bekleidung setzte sich der Aufschwung fort.
Grobstückschneider fehlten. Im Friseurgewerbe
mangelte es an tüchtigen, jüngeren Fachkräften.
Für die Kur- und Badesaison wurden die ersten
Einstellungen von Gastwirtsangestellten vorgenom
men. Die Arbeitsämter haben noch Aufträge zur
Besetzung von freien Stellen für Kochmamsellen,
Beiköchinnen und Küchenmädchen vorliegen, für die
Bewerberinnen nicht gemeldet sind. Im Verkehrs-
gerverbe war erhöhter Bedarf an Schiffspersonal
für die KdF.-Schiffe. Die Reichsbahn und die
Reichspost erwiesen sich für eine beachtliche Anzahl
Kräfte aufnahmefähig. In den Augestelltenberusen
hat die Besserung sich ebenfalls durchsetzen können.
Es werden allerdings immer noch jüngere Fach
kräfte bei den Anforderungen bevorzugt. Für älte
re Bewerber ist die Lage in verschiedenen Berufen
nach rvie vor ungünstig.
Der Verband schlesw.-holst. Kontrollvereine
veranstaltete gestern in Kiel seine 24. Hauptver
sammlung. Wir kommen auf den umfangreichen
Geschäftsbericht in unserer morgigen Ausgabe zu
rück.
Saatenstand
Winterroggen 2,5, Winterweizen 2,6, Wintergerste
2,5, Winterraps 2,7, Klee 2,6, Luzerne 2,9, Wiesen
ohne Bewässerung 2,8, Bewässerungswiesen 2,8.
Viehweiden 2,8.
Die nordischen Bezirke im Edcka-Verband
veranstalteten ihre Frühjahrstagung in Kiel. Di
rektor Dr. König hielt einen Vortrag über das
Dhema „Erfolg durch Leistung — Ein Ausblick in
^ie Zukunft." Das in den Edeka-Genossenschaften
investierte Kapital sei in dem Jahrzehnt 1924-34
von 39,8 ans 66,6 Millionen MM erhöht worden.
Das mitgliedseigene Kapital erhöhte sich in der
gleichen Zeitspanne von 16,6 auf 44,1 Millionen
WM, das Durchschnittsguthaben erhöhte sich für
ikdes Einzelmitglieö also von 461 auf 1390 MM.
Polen
hat infolge der Einführung der Devisenbewirtschas-
iüng und der für den Außenhandel angeordneten
Einschränkungen den Handelsvertrag mit Frank
reich gekündigt. Die Verhandlungen über einen
polnisch-französischen Handelsvertrag sollen mög-
iichst bald aufgenommen werden. Man hofft, sie
Innerhalb von drei Monaten, bis zum Ablauf des
letzigen Vertrages, beendigen zu können.
Gebühren sür die Einsicht und Auskunft
veim Schuldnerverzeichnis
Wie der Reichsjustizminister feststellt, sind bei ein
zelnen Gerichten Zweifel darüber entstanden, ob
ie vorgeschriebenen Gebühren für die Einsicht und
Auskunft beim Schuldnerverzeichnis auch nach dem
- April 1936 noch zu erheben seien. Zur Beseiti-
9»ng dieser Zweifel meist der Minister darauf hin,
ö & diese Vorschrift weder durch die am 1. April
0 36 in Kraft getretene Kostenordnung noch durch
fei
heb
Dt
e Verordnung zur Anpassung des Gerichtskostcn-
es an die Kostenordnung und über die Auf-
ung landesrechtlicher Kostenvorschriften vom 27.
ärz 1936 berührt wird. Die Gebühren für die
Re«e HŞchşipreise für
Für den Regierungsbezirk Schleswig-Holstein
sind mit Ausnahme der Stadtkreise Altona und
Wandsbek folgende Höchstpreise sür Kartoffeln fest
gesetzt:
1. Für die Stadtkreise Kiel und Flensburg und sür
das Gebiet Groß-Lokstedt-Schnelfen:
Kleinhandelshöchstpreise a> für weiße, rote und
blaue Sorten bei 14 Doppelzentner (Dz.) Lieferung
an öeir Verbraucher 4.—, bei Abgabe von 5 Klg.
0.44, bei Abgabe von 14 Klg. OMA, Großhandels
festpreis sür 14 Dz. 3.55 MM.
6l für gelbe Sorten bei A Dz. Lieferung an den
Verbraucher 4.80, bei Abgabe von 5 Klg. 0.47, bei
Abgabe von A Klg. 0.05, Großhanöelsfestpreis für
A Dz. 3.85 MM.
c) für Julinieren und Hamburger Eierkartosfeln
bet 14 Dz. Lieferung an den Verbraucher 5.80, bei
Abgabe von 5 Klg. 0.61, bei Abgabe von 14 Klg. 0.07,
Grvßhandelsfestpreis für >4 Dz. 4.85 MM.
d> für Königsberger Moorblanke bei A Dz. Lie
ferung an den Verbraucher 5.80, bei Abgabe von
5 Klg. 0.66. bei Abgabe von 14 Klg. 0.08, Großhan
delsfestpreis für A Dz. 5.35 MM..
2. für den übrige» Regierungsbezirk mit Ausnah-
<ohne Gewähr!) Deutsche Schlachtviehmärkte
Kammernotierung Berlin am Markttage.
12. Mal 1936
linuinstfhn
Kassel
Mairdebura
Hain«
Steliia
Slntlwn
llambnrļï
Ansicht und Auskunft beim Schuldnerverzeichnis
Md daher nach wie vor in dem bisherigen Um-
àg zu erheben.
l Ochsen
2- „
3 .
4 .
1. Bullen
2. „
1. Kühe.
2- „ .
1. Kälber
2- „
I Schafe
2. „
1. Schweine
2. „
3- „
1. Sauen ...
Ochs. Bu Kü.
Kälber
Schafe
Schwein.Sau.
Oehs.Bu.Kii.
Kälber .....
Schafe
Schweln.Sau.
4'— 4 J
38-41
33- 37
27—40
34- 26
60- 70
45—58
541/2
531/2
511/2
531/2
235
193
99
1242
verteilt
langsam
verteilt
42
37
18—41
-4—3/
64-70
53-63
56
54-55
52
SO—55
Au 11 r i e
46
233
30
832
langsam
langsam
41
37
38- 40
36
65—81
50—62
35—38
25 34
541/2
; 31/2
301/2
541/2
und H
396
489
281
3496
zugeteilt
glatt
langsam
zugeteilt
42
38
72-76
64-70
57
55-56
53
53-56
a n d el
164
247
1144
zugeteilt
mittel
zugeteilt
41
37
40
34—36
73—80
60—72
3<
34
54
52 - 53
50
50—53
42
41
3/
76-80
/3-75
561/2
551/2
521/2
52—55
74—80
62 -73
55
53 54
51
49-54
150
196
155
1368
verteilt
ruhig
schlepp.
verteilt
423
1117
1655
zugeteilt
gut
s. lebhaft
1151
9645
flott
zugeteilt
44
40
35
42
38
41
35 37
70-80
55-15
32-34
27-30
541/2
531/2
601/2
531/2
1491
2867
2828
15214
glatt
mittel
ruhig
vert.
44
40
35
42
38
41
37
72-82
58-70
36-33
32-35
541 2
531/2
501/2
5-1/2
1548
2706
3935
14459
glatt
mittel
vert.
me der Stadtkreise Altona und Wandsbek.
a) fiir weiße, rote und blaue Sorten bei A Dz.
Lieferung an den Verbraucher 8.90, bei Abgabe von
5 Klg. 0,43, bei Abgabe von A Klg. 0.0414, Großhan
delsfestpreis für A Dz. 8.45 MM.
b) für gelbe Sorten bei Lieferung von A Dz. an
den Verbraucher 4.20, bei Abgabe von 6 Klg. 0.46,
bei Abgabe von A Klg. 0.05, Großhandelsfestpreis
für 14 Dz. 3.75 MM.
e) für Julinieren und Hamb. Eierkartoffeln bei
A Dz. Lieferung an den Verbraucher 5.20, bei Ab
gabe von 5 Klg. 0.61, bei Abgabe von 14 Klg. 0.07,
Grvtzhandelsfestpreis für 14 Dz. 4.75 MM.
d> für Königsberger Moorblanke bei A Dz. Lie
ferung an den Verbraucher 5.70, bei Abgabe von 5
Klg. 0.66, bei Abgabe von A Klg. 0.08, Großhan-
belsfestpreis für 14 Dz. 5.35 MM.
. Die festgesetzten Großhanöelsfestpreise verstehen
sich bei Abnahme der Kartoffeln durch den Einzel
handel ab Bahnhof oder ab Lager des Großhandels.
Wird vom Einzelhändler Lieferung in den Laden
verlangt, so ist der Großhändler berechtigt, hierfür
einen Zuschlag von 0.20 MM je 14 Dz. zu berechnen.
Bei der 14doppelzentnerweisen Lieferung an den
Verbraucher kann für die Lieferung frei Keller und
Boden ein Zuschlag bis zu 0.20 MM für 14 Dz. er
hoben werden.
Auf dem flachen Lande beträgt der Preis für den
1-4 Dz. für weiße, rote und blaue Sorten 3.25 MM.
für gelbe Sorten 3.65 MM, für Julinieren und
Hamburger Eierkartoffeln 4.65 MM.
Schleswigcr Vieh- und Pserdemarkt vom 12. Mai
220 Stück Rindvieh, zwei Pferde und sechs Schafe
mit Lämmern. Bei starkem Käuferbesuch lebhafter
Handel. Kalbkühe 330—450 MM, Kalbquicn 260 bis
890 MM, Fehrkühe 280—340 MM, geringere ältere
Kühe 120—180 MM und 114—2jährige Ochsen 230
bis 250 MM. Auf dem Pferdemarkt wurden für
einjährige Fohlen 400—550 MM gefordert. Für
Schafe mit einem Lamm wurden 60 MM, und für
Schafe mit zwei Lämmern 80 MM gefordert.
Hamburger Schweine- und Kälbermarkt vom 12. 3.
9645 Schweine plus 17 Beobachtungstiere. Qua
lität ließ zu wünschen übrig. — 1152 Kälber plus
32 Beobachtungstiere. Da der Kalbfleischabsatz je
doch ganz gut ist, fanden die angelieferten Tiere bei
flottem Geschäft immer schnellen Absatz. Qualität
mittel, es wurde aus der ganzen Linie zu steigen
den Preisen gehandelt, ohne nennenSiverte Aufkäufe
ües. .Exports, Markt frühzeitig geräumt.