Jugoslawiens Kampf gegen den Kommunismus
Dieser ^age sprach in Berlin auf einem von
der Anti-Komintern veranstalteten Abend Se
nator Milan L. Popovic über „Die politische
Gärung in Jugoslawien und das Werden ei
ner einheitlichen Nation." Die Rede des jugo
slawischen Senators war vor allem dadurch
außerordentlich aufschlußreich, daß sie die ver
hängnisvolle Rolle, die der Kommunismus in
seinem grundsätzlichen erbitterten Widerstand
gegen die Schaffung und Festigung einer je
den völkischen Einheit spielt, klar kennzeichnete.
Der junge jugoslawische Staat hatte in den
ersten Jahren seines Bestehens mit sehr bedeu
tenden Widerstünden zu kämpfen, die auch jetzt
noch keineswegs überwunden sind. Die in
langer Tradition erstarkten regionalen Son
derkräfte, die verschiedenen konfessionellen Be
lange, die sozialen Gegensätze konnten natur-
gemäß nicht von heute auf morgen in die neue
einheitliche Form umgegossen werden. Sepa-
ratistische Bestrebungen machten sich bemerk
bar. soziale Spannungen, die in Jugoslawien
nicht weniger vorhanden waren als in ande
ren Ländern, beeinträchtigten die gesunde Fort
entwicklung des jungen Staatslebens. Alle
diese Schwierigkeiten waren keineswegs unge
wöhnlich- sie lagen durchaus im Rahmen des
in einer solchen Situation zu Erwartenden.
Ihre Ueberwindung mußte bei dem in der
breiten Masse des Volkes vorhandenen Wil
len zum Zusammenschluß als einheitliche Na
tion schließlich gelingen.
An diesem Punkte setzte bezeichnenderweise
der Kommunismus ein. Sein Vorgehen in
Jugoslawien ist charakteristisch für die Taktik
Moskaus überhaupt. Sein Hauptziel ist gegen
wärtig, die Festigung und Stärkung großer
nationaler Einheiten um jeden Preis zu ver
hindern, denn in starken Nationen, in gesun
den einigen Volksgemeinschaften, sieht Moskau
mit Recht die gefährlichsten Gegner des Welt
bolschewismus. Zur Verhinderung der Stär
kung und Sammlung nationaler Kräfte ist
ihm daher jedes Mittel recht. Im Prinzip
völlig grundsatzlos, nur von dem einen Ge
danken beherrscht, den Fortschritt der gesunden
Elemente zu stören, wendet sich der Kommu
nismus in Jugoslawien an alle aus irgend
einem Grunde unzufriedenen Kreise. Während
er in der Sowjetunion zum Beispiel die Be
mühungen der Nationalitäten, z. B. der von
den Großrussen völkisch und rassisch völlig
verschiedenen Georgier, Aserbeidschaner, Tur-
kestaner usw., um nationale Selbständigkeit
rücksichtslos in Blut erstickt hat, fördert er in
Jugoslawien, wo die enge völkische und rassi
sche Verwandtschaft der einzelnen regionalen
Gruppen Tatsache ist, nachdrücklichst alle sepa
ratistische Bewegungen. Während er in der
Sowjetunion auch den letzten Rest demokrati
scher Freiheit ausgerottet hat, unterstützt er
in Jugoslawien alle diejenigen Elemente, die
sich zur „Verteidigung" des demokratischen
Parlamentarismus auswerfen. In keinem
Falle geht es ihm um positive Ziele, sondern
immer nur um die Sabotierung des nationa
len Aufbauwerkes.
Der Kommunismus ist für Jugoslawien
eine völlig volksfremde Erscheinung. Er orga
nisiert seine Umtriebe vom Auslande her.
Das Zentralkomitee der Kommunistischen Par
tei Jugoslawiens befindet sich teils in Prag,
teils in Marseille. Der jugoslawische Innen
minister Koroschetz hat diesen volksfremden
und darum rein negativen und zersetzenden
Charakter des Kommunismus vor kurzem im
jugoslawischen Parlament scharf gekennzeich
net. Er wies nachdrücklich darauf hin, daß die
Direktriven und Instruktionen der kommu
nistischen Aktion aus dem Ausland kommen,
daß der Kommunismus darum als der „ge
fährlichste Feind des jugoslawischen Vater
landes angesehen werden müßte und daß die
Regierung entschlossen sei, nachdem sie wäh
rend des Jahres 1933 eine ständig zunehmende
kommunistische Aktivität habe feststellen müs
sen, nunmehr mit allen Mitteln gegen den
roten Feind vorzugehen."
Dieser Ankündigung ist die Tat gefolgt.
Jugoslawien marschiert heute in der vorder
sten Reihe derjenigen Nationen, die den Kom
munismus kompromißlos bekämpfen. Die Re
gierung setzt innenpolitisch entschlossen alle
staatlichen Machtmittel gegen die illegale kom
munistische Bewegung ein. Dieses Vorgehen
wird erleichtert durch ein folgerichtiges außen
politisches Verhalte» dem staatlich organisier
ten Machtapparat des Weltbolschewismus, der
Sowjetunion, gegenüber: Jugoslawien denkt
nicht daran, diplomatische Beziehungen zu
Sowjetrußland aufzunehmen: es ist sich voll
kommen im klaren darüber, daß damit der
Vor dem Zelt.
Die neue deutsche Jugend.
(Scherl-Bilderdienst, K.)
Feind hinter die Front gebracht und der Bol-
schcwisierung des Landes Vorschub geleistet
würde.
Weiterhin aber hat man erkannt, daß ein
Enderfolg nur erzielt werden kann, wenn das
Uebel an der Wurzel gepackt, wenn der kom
munistischen Propaganda durch eine unermüd
liche, gründliche antikommunistische Aufklä
rungsarbeit, die alle Schichten der Bevölke
rung, alle Berufe, alle Altersklassen erfaßt,
begegnet wird. So ist in diesem Jahre ein
Jugoslawisches Antimarxistisches Komitee
unter der Leitung des Senators Popovic ins
Leben gerufen worden. Das Komitee organi
siert die Aufklärungsarbeit über den Bolsche
wismus. Es will, nach der Forderung des ju
goslawischen Innenministers, „Ideen gegen
Ideen" mobilisieren und dafür Sorge tragen,
daß der Bolschewismus in den Augen aller
Irregeführten endgültig entlarvt wird, daß
die volle Wahrheit über seine verbrecherischen
Ziele, über sein skrupelloses, weltimperialisti
sches Machtstreben, das von keiner Rücksicht
auf das Wohlergehen der Völker bestimmt
wird, über die brutale Volksausbeutung und
den grausamen Terror, den die Bolschewisten
im Besitz der Macht in der Sowjetunion aus
üben, jedem Angehörigen des jugoslawischen
Volkes eingehämmert wird, so daß der bewuß
ten Lüge und Irreführung, dem wichtigsten
Propagandamittel des Kommunismus, end
gültig der Boden entzogen wird.
Das Jugoslawische Antimarxistische Komi
tee ist sich, wie Senator Popovic zum Aus
druck brachte, im klaren darüber, daß ein ent
scheidender Erfolg nur erzielt werden kann,
wenn der Kampf gegen den Bolschewismus,
über die lokalen Teilaktionen der Patrioten
der einzelnen Länder hinaus, auf eine Welt
basis gestellt wird. Dem Weltbolschewismus
kann nur durch eine antibolschewistische
Weltsront Einhalt geboten werden.
Diese Erkenntnis wird in Deutschland auf
das lebhafteste begrüßt werden. Die Anti-
Komintern, der Gesamtverband deutscher anti
kommunistischer Vereinigungen, vertritt be
reits seit längerer Zeit den Gedanken eines
internationalen Zusammenschlusses aller kul
turerhaltenden, aufbauwilligen Kräfte der
Nationen, die entschlossen sind, den bolsche
wistischen Weltfeind zu bekämpfen. Die Orga
nisationen mit gleichem Ziel in anderen Län
dern, so vor allem in Süd- und Nordamerika,
in Schweden, Norwegen, Finnland, Holland,
Belgien, der Schweiz, Italien usw., stehen die
sem Gedanken heute nicht mehr fern. Die
Weltsront gegen den Bolschewismus ist im
Entstehen begriffe«. In ihr wird neben
Deutschland, das in diesem Kampf von Ansang
an führend gewesen ist, Jugoslawien, wie
nunmehr zu hoffen steht, einen bedeutsamen
Platz einnehmen.
Mit zwei Zentner« durch den Weltkrieg
Erinnerungen eines Optimisten.
Von Karl Borromäus Gröber.
Copyright 1985 by Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart.
(23. Fortsetzung.)
Karpaten und B u k o w i n a.
Die Batterie saß unterdessen schon wieder
tief in den Karpaten. Wir waren einer neuen
Abteilung zugewiesen worden, und unser neu
er Kommandeur galt als ein gar strenger
Herr. Er hatte von meiner Batterie einen
älteren, erfahrenen Mann als Ordonnanzoffi
zier angefordert, der besonders auch viel von
Pferden verstehen sollte. Da ich nun ausge
rechnet der jüngste Leutnant war und von
Pferden gar nichts verstand, wurde ich ihm
selbstverständlich sofort zugewiesen. Mit vielen
guten Ratschlägen versorgt, zog ich ins Stabs
quartier. Der Herr Major wies mir ein be
scheidenes) aber hübsches Zimmerchen im Be-
obachtungsstanö neben seinem Schlafgemach
an und belehrte mich eindringlich über meine
Pflichten und Aufgaben. Beim ersten Nacht
essen, an dem auch der fidele Adjutant teil
nahm, merkte ich sofort, wie der Hase lief, und
ich nahm mir vor, mir die Schneid nicht ab
kaufen zu lassen. Als sich nun um neun Uhr
der Herr Kommandeur zur frühen Ruhe be
gab, folgte ich ihm nicht, sondern feierte mit
dem neuen Kameraden einen fröhlichen Ein
stand, der sich bis um sechs Uhr morgens hin
zog. Den Aufstieg zu meinem Quartier an
dem strahlend schönen Morgen begleitete ich
mit fröhlichem Gesang, den ich auch in meinem
Zimmer noch fortsetzte. Bald schlief ich wie ein
Sack. Aber schon um sieben Uhr klopfte es an
meine Bettwand, und nach kurzer Waschung
erschien ich vor meinem Vorgesetzten, der mir
ein nicht gerade angenehmes Programm für
die nächsten drei Tage vortrug. Ich sollte der
Reihe nach alle Beobachtungsstellen besichtigen,
mich über den bösen Feind orientieren und
dem Herrn Major Meldung machen. Es wur
de ein schwerer Tag, und manchmal hätte ich
mich mit meinem „Sofa" am liebsten ins Gras
geworfen, denn ich war mehr als müde.
Abends beim Nachtessen machte ich dem Herrn
Major Meldung über die Stellung. „Gut",
sagte er, „gehen Sie am nächsten Tage auf den
Namenlosen Berg". Er schaute baß erstaunt,
als er erfuhr, daß ich da schon gewesen sei, und
als er dann noch hörte, daß ich auch schon auf
dem Staiki gewesen war, wohin er mich zuletzt
noch schicken wollte, ließ er mich fernerhin in
Ruhe, und ich konnte nachts sitzenbleiben, so
lange ich wollte, ohne daß er mich morgens
herausquülte.
Zum Ordonnanzoffizier habe ich mich nie
so recht geeignet. Man braucht dazu eine höhere
militärische Begabung, die ich nicht besaß. Da
mals kam bei den Russen das verfluchte Gas
schießen auf, und ich sollte nun in dieser Bran
che, das heißt in der Gasabwehr, besonders
ausgebildet werden. Ich wurde daher zu einem
Gaskurs nach Berlin geschickt. Daß Berlin im
August 1917 eine angenehme Stadt gewesen
sei, läßt sich nicht behaupten. Die Kaninchen
wurst und die Dotschen hatten alle übrigen gu
ten Sachen von der Speisekarte verdrängt. Wie
froh war ich, im Heeresbericht zu lesen, daß
unsere Front Richtung Bukowina im Vor
rücken war. Ich ließ nun meinen Gaskurs
Gaskurs sein und suchte in aller Eile meine
Truppe zu erreichen, um auch noch etwas von
dem immer nahrhaften Vormarsch mit abzu
bekommen. In Leoröina, einem Karpaten
dörfchen diesseits der Berge, verließ ich den
Zug. Mein erster Gang war in das mir von
früher her bekannte österreichische Offiziers
kasino, um mir dort für die Nacht Quartier
und Atzung zu besorgen. Ich hatte aber die
Rechnung ohne den Wirt gemacht. Das schöne
Kasino war unterdessen Synagoge geworden,
und wo mein Truppenteil war, wußte mir
keiner der übrigens sehr freundlichen Hebräer
zu sagen. Es blieb mir gar nichts anderes
übrig, als mich zu Fuß auf den Weg zu ma
chen und die Meinen zu suchen. Als fröhlicher
Wandersmann, mit dem Rucksack auf dem
Rücken und dem Stab in der Hand, zog ich
los, nur die schwere Mauserpistole im Gürtel
verriet meine militärische Beschäftigung. Acht
Tage bin ich so quer durch die Berge gewan
delt. Ich wohnte bei freundlichen Pfarrern
und Förstern und besichtigte manche unserer
alten — wie mir schien, schon seit Jahren ver
lassenen — Stellungen, ohne einen Deutschen
zu treffen. Der Marsch war gar nicht gemütlich,
und ich war heilfroh, als ich endlich auf die
Hauptstraße kam, die nach Czernowitz führt.
Hier wurde ich nach kurzer Zeit von einem
Fuhrwerk eingeholt, das Post für meine alte
Batterie abgeholt hatte. Am Abend saß ich
dann schon im Kreise der Kameraden in einem
blitzblanken deutschen Bauernhause, und alle
Not hatte ein Ende.
Die Front war an der russischen Grenze zum
Stehen gekommen und verhältnismäßig recht
ruhig. In der Bukowina gab es noch genug
zu essen und zu trinken, und so begann ein
recht gemütliches Leben. Man ging zum Baden
in den oberen Sereth, und hier erlebte ich et
was, was ich nie mehr vergessen werde. Am
sandigen Ufer des Flusses befanden sich son
derbare Hügel, von denen ein besonders ho
her mich verlockte, ihn als Schemel zu benüt-
ten und hier meine Strümpfe anzuziehen. Die
Badehose war, nebenbei gesagt, in diesem Krieg
kein gangbares Kleidungsstück. Ich setzte mich
also auf mein Thrönchen, welches aber sofort
unter der Last meines Körpers zusammen
brach. Und nun geschah etwas Entsetzliches!
Zwischen meinen Beinen, hinter meinem Rük-
ken wimmelte eine Unzahl gar nicht sehr klei
ner Schlangen hervor, die schleunigst das
Weite suchten, soweit sie nicht durch das Ge
wicht meines Körpers daran gehindert waren.
Ein fürchterlicher Schrei rief die Kameraden
herbei, die sich, als sie mich sahen, den Bauch
hielten vor Lachen. Die paar Sekunden, die
ich in der Schlangenbrut saß, schienen mir
Stunden. Es war mir aber nichts passiert,
und auch die genaueste Untersuchung unseres
Doktors, der dabei war, konnte an keiner
Stelle einen Biß feststellen. Zuerst wußten
wir gar nicht, was es für Viecher gewesen
waren, bis uns dann ein deutscher Bauer da
hin belehrte, daß es gar keine Schlangen, son
dern Neunaugen gewesen seien. Solange wir
am Sereth waren, war es nun ein beliebter
Scherz, die Dummen, die von der Sache noch
nichts wußten, auf solche Hügel zu locken. Der
Unfug hörte erst auf, als ein besonders zartbe
saiteten Kameraden beinahe der Schlag getrof
fen hätte.
Meine Herrlichkeit als Ordonnanzoffizier
sollte nicht mehr allzulange dauern. Ich hatte
meinen hohen Herrn Vorgesetzten doch zu viel
geärgert. Der gute Herr Major war gewohnt,
abends zu den österreichischen Kameraden zu
einem Dämmerschoppen zu gehen. Da bei un
serem gemeinsamen Nachtessen das Gespräch
immer sehr angenehm und heiter war und
durch die Verschiedenartigkeit der Zivilstellung
der einzelnen Herren die interessantesten Ge
biete menschlichen Wissens angeschnitten wur
den, so hatte unser Führer fast immer Gelegen
heit, drüben bei den Oesterreichern ganz Neues
und Eigenartiges zu erzählen. Bei einem Spa
ziergang durch unser bukowinisches Dors war
mir ein Schaf aufgefallen, daß einen besonders
stark entwickelten Schweif hatte. Ich erzähle
diese merkwürdige Beobachtung abends mei
nen Kameraden- dabei fiel mir ein, daß ich in
meiner Jugend irgendwo — wahrscheinlich bei
Karl May — gelesen hatte, daß im Kaukasus
eine besondere Rasse von Schafen gezüchtet
werde, deren Schwanz so groß und so dick sei,
daß man dem Tier ein leichtes zweirädriges
Wägelchen an den Leib binde. Auf diesem
führe es seinen Fettschweif mit sich, ohne das
er Schaden leide. Genau habe ich allerdings
nicht mehr gewußt, ob die Sache stimme, aber
weil sie mir gefiel, habe ich sie trotzdem als
ganz sicher hingestellt. Geglaubt hat es mir in
dessen niemand. Das stehe ja in jedem Kon
versationslexikon unter „Schaf", wandte ich
zuletzt ein. Da der Herr Lehrer einen großen
Brockhaus besaß, ging ich weg, um mir den
Band zu holen. Ich war enttäuscht, als wohl
von einem Fettschwanzschaf, aber nicht von
einem Schwanzwagen die Rede war. Aber dem
konnte abgeholfen werden. Der freundlichen
Frau Lehrer diktierte ich den Artikel über
das Schaf in die Schreibmaschine — welche die
Russen übersehen hatten — und fügte an pas
sender Stelle die Geschichte mit dem Wagen
ein. Sehr befriedigt kehrte ich nach einer hal
ben Stunde wieder zurück und hatte nun den
Beweis für meine Behauptungen schwarz auf
weiß in Händen. Und nun glaubten es mir
alle. Es war mir schon nicht mehr ganz wohl
zumute, als der Herr Major zu den Oester
reichern ging, denn ich wußte, daß er dort so
fort geschickt das Gespräch auf die Fettschwanz
schafe bringen würde. Und so war es auch. Die
Herren Bundesbrüder aber glaubten es noch
weniger, und als unser hoher Herr behauptete,
es stehe sogar im Konversationslexikon des
Herrn Lehrers, ließen sie den Band rasch ho
len. Triumphierend las der Herr Major den
Bericht vor und war selbst recht erstaunt, als
dort von dem zweirädrigen Anhänger nichts
zu lesen war. Sehr übel hat er mir den Scherz
allerdings nicht genommen, aber nach zwei
Tagen wurde ich wieder zu meinem Truppen
teil zurückversetzt. Später habe ich dann doch
gelesen, daß ich recht hatte, und heute besitze
ich einen schönen alten deutschen Bilderbogen,
auf dem das „kaukasische Schaf" mit Schwanz
wagen abgebildet ist.
(Fortsetzung folgt.)