Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

13,58 
21.32 
13.00 
19.12 
6.28 
15.51 
4.57 
17.46 
Der neue Fahrplan 
Erìtt heute in Kraft. Es empfiehlt sich also, 
Antritt einer Reise den Fahrplan anzu- 
'chen, um unliebsame Ueberraschungen zu 
vermeiden. 
Wir teilen nachstehend die neuen Abfahrt- 
Kiten von Rendsburg mit: 
e Richtung Flensburg: 
7.51 8.50 (SB) 10.31 11.00 13.81 (SB) 
15.23 (S) 15.48 (W) 18.52 (S) 19.50 
23.25. 
Richtung Hamburg: 
6.05 7.44 8.40 (S) 9.23 (W) 10.33 
(W) 14.01 15.45 16.10 (W) 17.38 
21.40 22.35. 
Richtung Husum: 
7.47 (W) 8.57 (S) 11.10 14.02 
18.10 21.42. 
Richtung Kiel: 
6.10 7.50 9.28 12.24 13.55 15.52 
19.18 21.46. 
Richtung Hohenwestedt: 
0,55 (S) 8.00 11.15 14.25 18.34 (SB) 
19.27 (S). 
Neubau des deutschen Staates 
Im Rahmen der nationalpolitischen Vor 
tragsreihe der Verwaltungsakademie sprach 
Sestern der Lehrer der Gauschule der NSDAP. 
R Bordesholm, Bischofs, über das Thema: 
^er Neubau des deutschen Staates. Ursprüng- 
nch war dieser Vortrag auf den 26. Juni fest 
gesetzt, da aber Prof. Dr. Weinhandl, Kiel, für 
gestern absagte, mußte eine Aenderung der 
4ivrtragsreihe vorgenommen werden. 
Bischofs begann seinen Vortrag mit dem 
begriff des Daseinskampfes. Jedes Leben ist 
Kampf und jedes Leben ist an gewisse Vor 
aussetzungen geknüpft. Der Mensch als Ein 
zelwesen ist ein Glied einer größeren Ge 
breinschaft, und diese ist das Volk. Ein Volk 
kann aber nur bestehen, wenn es den Willen 
in sich trägt, zu kämpfen. Ein Kampf unter 
liegt gewissen Voraussetzungen, die in der 
Eigenart jedes Lebewesens begründet sind, 
üeües Lebewesen hat sein besonderes Erbbild 
Und ist dadurch zum Kampf um das Leben 
ausgerüstet. Ein Volk besteht nur, wenn es 
ulles einsetzt, was die Natur ihm an Voraus 
setzungen mitgegeben hat. Es bedeutet Verfall 
eines Volkes, wenn es diese Eigenart ver 
leugnet. Als Beweis wies der Redner auf 
uie artfremden Weltanschauungen des Libera 
lismus und Marxismus hin. Der Marxis 
mus mit seinem Schlagwort „Freiheit, Gleich 
heit, Brüderlichkeit" vernichtet die Eigenart 
eines Volkes. 
Bischofs kam dann auf den Staatsbegriff zu 
sprechen. Staat und Volk, zwei Begriffe, von 
"enen das Volk das Primäre bedeutet. Alles 
auch der Staat — dient dem Volk. Alles 
?Ul Leben darf nicht Selbstzweck, sondern mutz 
Dîittel im Dienst am Volke sein. Der Staat ist 
ver Treuhänder des Volkes und mutz deshalb 
ullumfassenö sein — im Interesse des Volkes. 
Ein Nationalsozialist. Staat kann nicht kapita 
listische und bolschewistische Weltanschauungen 
vulden. Für ihn galt es beim Umbruch den 
Parlamentarismus und den Partikularismus 
die Eigenstaatlichkeit — zu beseitigen. Denn 
"er Parlamentarismus handelte und konnte 
pur verantwortungslos handeln, der Parti- 
külarismus stand aber einem Einheitsreich 
sehr abwägend gegenüber. Daß die Beseiti 
gung beider Faktoren auf legalem Wege ge 
schehen konnte, daß sie in kurzer Zeit be 
seitigt werden konnte, zeigt die Morschheit die 
ser Gebilde. Mit einigen markanten Leitsätzen 
schloß der Redner seinen lehrreichen, in flüssi 
ger und packender Form zur Darstellung ge 
brachten Vortrag. 
Tagesbefehl des Reichsjugendführers: 
Sorgt, daß jeder sein Opfer gibt 
Der Reichsjugendführer hat zum Reichs 
cherbe- und Opfertag am 16. und 17. Mai 1936 
svlgenöen Tagesbefehl erlassen: 
Jugend Adolf Hitlers! 
Der Deutsche Jugendherbergsverband hat 
chit jeher das Ziel gesetzt, der deutschen 
fügend durch Errichtung zweckmäßiger und 
schöner Unterkunftsstätten die Möglichkeit zu 
chaffen, unser deutsches Vaterland auf Fahrt 
and Wanderung kennenzulernen. Weit über 
600 Jugendherbergen dienen in allen Teilen 
vs Reiches dieser Aufgabe. Der letzte Reichs 
cherbe- und Opfertag gab uns die Möglichkeit, 
01 Jahre 1935 56 neue Jugendherbergen zu 
^richten, die in ihrer architektonischen Gestal- 
ung und schlichten Schönheit weit über 
Deutschlands Grenzen hinaus Bewunderung 
befunden haben. Fast 110 000 Uebernachtun- 
9en ausländischer Jugendlicher sind im ver 
gangenen Jahr zu verzeichnen gewesen. Sie 
Şo der Beweis für die kameradschaftliche 
Rendsburg, den 15. Mai 1936. 
Verständigung zwischen den jungen Genera 
tionen der Völker. Die deutsche Jugend hat 
mit 6,5 Millionen Uebernachtungen das deut 
sche Jugendherbergswerk zu einer erzieheri 
schen Einrichtung von Weltrang erklärt. 
In diesem Jahr geht es darum, dem Ju 
gendherbergsgedanken neue Freunde und neue 
Mittel zu gewinnen. Jeder von uns mutz durch 
unermüdlichen Sammeleifer auch in diesem 
Jahr mithelfen, eine Reihe neuer Jugendher 
bergen zu bauen, damit jede deutsche Land 
schaft unseren wandernden Kameraden und 
Kameradinnen ganz erschlossen wird. Der ver 
storbene Herr Reichspräsident hat sich als einer 
der eifrigsten Förderer unseres Werkes einst 
persönlich für den Ausbau des Deutschen Ju 
gendherbergsverbandes eingesetzt. Unser Füh 
rer Adolf Hitler kümmert sich in liebevoller 
Sorge um alle Einheiten unseres Baupro 
gramms. 
Du, deutsche Jugend, mußt nun auch deiner 
seits dafür sorgen, daß jeder deutsche Volks 
genosse und jede Volksgenossin am kommenden 
Sonnabend und Sonntag ihr Opfer geben. 
Wer für das deutsche Jugendherbergswcrk 
gibt, bringt unserer Jugend Glück und Ge 
sundheit. Baldur von Schirach. 
* . * 
* Gaunertrick mit Fahrrädern. Der, wie ge 
stern unter Neumünster berichtet wurde, 
wegen Fahrraddiebstahls festgenommene Gärt 
ner Wilhelm Plath hat in Rendsburg am 
8. April von einem Grundstück der Bismarck 
straße ein Fahrrad, Marke „Columbus" ge 
stohlen und dann denselben Trick angewandt 
wie anderswo. Das hier gestohlene Rad hat 
er ebenfalls beschädigt und es dann in Oster- 
rönfelö, wo er sich Braun aus Russee nannte, 
in Reparatur gegeben. Von dem Schmied hat 
er sich ein anderes Rad geliehen unter dem 
Vorwand, er müsse notwendig schnellstens nach 
Kiel fahren und würde am anderen Tage zu 
rückkommen und das Rad wieder umtauschen. 
Er hat sich aber nicht wieder sehen lassen. Zur 
selben Zeit hat er unter dem Namen Schröder 
aus Itzehoe bei einem hiesigen Fahrradhänd 
ler ein Herrenfahrrad, Marke „Mifa" Num 
mer 396 067 in Reparatur gegeben und sich 
Geld erschwindeln wollen. Er hat aber nichts 
bekommen, auch kein Rad gepumpt erhalten. 
Das „Mifa--Rad wird er anderswo gestohlen 
haben. , 
* Reparaturen sür die Werft Nobiskrng. 
Der Zollkreuzer „Nettelbeck" und die Fähre 
„Fehmarnsund" von der Kreis-Oldenburger 
Eisenbahn sind zur Vornahme von Reparatur 
arbeiten an die Werft Nobiskrug gelegt. 
* Schifssbewegungen der Reederei Zerssen 
u. Co., Rendsburg-Kiel. D. „Glückauf" am 
14. Mai von Kolberg nach Emden abgegangen. 
D. „Arnis" am 13. Mai in Bordeaux angekom 
men. 
* Bestandene Prüfung. Die erste Spar 
kassenprüfung (Sekretärprüfung) bestand an 
der Verwaltungsbeamtenschule in Kiel der 
Sparkassenangestellte der Spar- und Leihkasse 
in Rendsburg Ernst Winkler mit „Gut". 
* Wem gehört das Fahrrad? Vor einigen 
Tagen wurde bei der Bedürfnisanstalt bei 
der Bahnunterführung hinter der Stadthalle 
ein Fahrrad, Marke Haenel-Suhr gefunden. 
Das rechte Pedal ist fest, so daß das Rad 
einem Beinbeschädigten zu gehören scheint. 
Der Eigentümer konnte aber bisher nicht er 
mittelt werden. 
Das geschädigte Krtmkenverficherrmgsroefen 
Bornholdtsche Primpgeschichterr — Heute das Urteil 
Mit besonderem Interesse sah man gestern 
der Zeugenvernehmung früherer Vorgesetzter 
des Angeklagten entgegen. Haustein aus 
Hamburg, Bezirksdirektor der dortigen Deut 
schen Krankenkasse von 1869, für die Bornholdt 
nach Schließung des eigenen Krankenkassen- 
unternehmens von April bis August vorigen 
Jahres tätig gewesen ißt, gab ein geradezu 
vernichtendes Urteil über ihn ab. Der Zeuge 
sagte aus, er habe die denkbar schlechtesten 
Erfahrungen mit B. gemacht. Dieser habe ihn 
betrogen und beschwindelt. Im März 35 sei der 
Angeklagte mit einer Bewerbung um den 
Vertreterposten für das Rendsburger Gebiet 
an ihn herangetreten,- die Auskünfte über B. 
hätten nicht schlecht gelautet. Statt der ihm 
als Provision zugesagten zwei Monatsraten 
habe B. zum Teil drei erhoben und einbehal 
ten. Hoch und heilig habe er alles Mögliche 
versprochen, doch daun kein Pflicht- und Ehr 
gefühl gezeigt. So sei ihm die Vertretung 
entzogen worden, Material habe er nicht ab 
geliefert. B. habe die Gesellschaft auf ganz 
gemeine Art geschädigt. Jetzt noch begegne 
man Schwierigkeiten bei Schädenregulierung. 
Durch das Treiben des Angeklagten sei das 
Versicherungsgewerbe in Verruf gekommen,' 
zur Wiederherstellung des Vertrauens 
in das Krankenkassen wesen komme 
man Beschwerdeführenden so weit als möglich 
entgegen. B. sei kein Neuling im Versiche 
rungsfach gewesen, er habe bewußt die Leute 
bei der Werbung irregeführt. Unter Zugrun 
delegung des niedrigsten Tarifs habe er von 
höchsten Leistungen erzählt. Als Werber habe 
B. nicht selbständig Zugeständnisse machen 
dürfen, auch wenn im übrigen die Versiche 
rungen nach Möglichkeit die Versicherten zu 
friedenzustellen suchten. Sogar Jahresprämien 
habe B. widerrechtlich abgehoben. Keinen 
Pfennig habe er abgeführt. Heute noch sei das 
Bornholdtsche Tätigkeitsgebiet unübersichtlich, 
es stelle sich noch dies und jenes heraus. Ohne 
weiteres lasse man Mitglieder, die den Auf- 
nahmeschein mit zunächst einjähriger Ver 
pflichtung unterschrieben, nicht los,' für be 
stehende Krankheiten, alte Leiden, haste man 
nicht. Die Forderung an B. beträgt über 500 
Mark. Geschädigt sind Haustein und die Ge 
sellschaft. B. wurde schließlich fristlos ent 
lassen. > 
Als Sachverständiger bezüglich des 
Bornholdtschen Unternehmens, der sog. „Ge 
meinnützigen", gefragt, bestätigte Haustein, 
daß jede Krankenkasse von vornherein Kapital 
bzw. Rücklagen aufweisen müsse,' es könnten 
Frühjahrsstürme an der Ostsee. 
An der Mole von Warnemünde. 
(Pressephoto, fl.) 
z. B. durch Epidemien ungewöhnliche An 
sprüche entstehen. Die eingezogenen Mit 
gliederbeiträge seien fremde, von B. zu ver 
waltende Gelder gewesen, über die er nie 
mals habe eigenmächtig verfügen dürfen. Der 
Sachverständige war der Ueberzeugung, daß 
das Reichsaufsichtsamt nie und nimmer einem 
Gesuch Bornholdts um Genehmigung einer 
eigenen Kasse stattgegeben hätte, auch nicht das 
Versicherungsamt bei der Regierung in 
Schleswig. Bornholdts „Gemeinnützige" 
(eigentlich „Eigennützige") war bekanntlich 
ganz auf die eigene Person gestellt, wenigstens 
für unabsehbare Zeit. Demgegenüber hob der 
Sachverständige hervor, daß selbst noch be 
stehende kleinere Dorfkrankenkassen, deren 
Mitglieder keinen rechtlich gewährleisteten 
Anspruch auf Leistungen hätten, in jüngster 
Zeit jährlich der Aufsichtsbehörde einen Ab 
schluß einreichen müßten. 
Glimpflicher verfuhr Direktor Senftleben 
aus Hamburg von der Vereinigten Kranken- 
versicherungs-AG. Berlin, auch „Bauernhilfe" 
genannt, mit dem Angeklagten. B. galt seit 
August 1935 als Vertreter dieser Versicherung. 
Vereinbarungsgemäß durfte er anfangs nur 
1 Monatsprümie einkassieren und für sich be 
halten, später 2; es waren aber 3. Viele un 
erquickliche Schreibereien gab es mit ihm. Der 
Schaden der Versicherung wurde von dem 
Zeugen auf ungefähr 250 JIM geschätzt. An 
fang Dezember wurde B. entlassen, hat jedoch 
noch bis Januar, als seine Verhaftung er 
folgte, geworben. Er versuchte sich wegen der 
unzulässigen Prämieneinbehaltung mit einer 
vor Weihnachten in Aussicht gestellten beson 
deren Werbeprämie herauszureden. 
Bürgermeister i. R. Altmann-Kiel, Leiter 
des Außendienstes der „Vereinigten", erklärte, 
bei der Nachprüfung der ersten von B. ein 
geschickten Anträge sei im großen und ganzen 
nichts zu beanstanden gewesen. Dann seien 
Beschwerden über B.'s Tätigkeit eingelaufen, 
Differenzen wegen der Zusagen über Zahn 
behandlung entstanden. Im besonderen hätten 
sich zu Beginn dieses Jahres Schwierigkeiten 
in Westerrönfeld ergeben. Auch dieser Zeuge 
rührte an etwas Wichtiges in dem Pro 
zeß, als er bemerkte, daß durch B. das Ver 
trauen in das Krankenversicherungswesen all 
gemein in Mitleidenschaft gezogen sei. Noch 
in den letzten Wochen habe man entsprechende 
Feststellungen gemacht. Des weiteren bekun 
dete der Zeuge, daß B. der Ruf eines geschäfts 
tüchtigen Werbers vorangegangen sei. 
Ferner wurden vormittags rd. 30 Zeugen 
aus Orten des Kreises Rendsburg, 
wie Westerrönfeld, Elsdorf, Lütjeuwestedt, 
Remmels, Nienkattbek, Altenkattbek, Breiholz, 
Sophienhamm und Luhnstedt, einige aus 
Rendsburg vernommen, die B. hauptsächlich 
für die „Vereinigte" und zum Teil für die 
„1869er" geworben hat. Immer wieder erwies 
sich der Widerspruch zwischen seinen münd 
lichen Anpreisungen bzw. Versprechungen und 
dem Inhalt der, mit der Police ausgehändig 
ten Versicherungsbedingungen. Es gab aller 
lei Scherereien. 
Eine Reihe Zeugen hat sich gemeldet auf 
Grund der Aufforderung der Staatsanwalt 
schaft Kiel im Februar d. I. in dieser Zeitung, 
daß sich Geschädigte melden sollten. Zusam 
menfassend darf man wohl behaupten, daß 
B.'s Handlungsweise, soweit sie widerrechtlich 
war, als gemeingefährlich anzusprechen ist. 
Man kann sich jedoch auch nicht des Eindrucks 
erwehren, daß hin und wieder Leistungen von 
den durch ihn vertretenen Kassen erwartet 
wurden, die in keinem rechten Verhältnis zu 
den Beiträgen gestanden hätten. 
Nachmittags wurden noch zwei Dutzend 
Zeugen verhört, und zwar hauptsächlich Gast 
wirte, Gastwirtinnen, Gewerbetreibende und 
Geschäftsleute aus der Stadt Rends 
burg, auch einige Bauern und Gewerbe 
treibende aus Dithmarschen und Stapelholm 
(einer aus Königshügel). Es waren Pump 
geschichten, die oft wie Anekdoten klangen. 
Mit der Versicherung baldiger und baldigster 
Rückgabe verschaffte sich B. Betrüge bis zu 
150 Mark. Besonders „plötzliche Reisen" 
waren die Ursache seiner „Geldverlegenheit". 
Die Vertrauensseligen hatten sozusagen alle 
das Nachsehen. Einen Teil des gepumpten 
Geldes setzte B. in Zechereien um, wobei ihm 
Nassauer geholfen zu haben scheinen. In 
einem Falle hat B. seine Uhr als Pfand hin 
terlassen, in einem anderen ein erst teilweise 
bezahltes Fahrrad. Einige der auswärtigen 
Leidtragenden waren in der Bornholdtschen 
Kasse. Auch der Königshügeler, dem B. eines 
schönen Tages vergeblich einen Schreibtisch 
zum Kauf anbot. Als er darauf nach 400 bis 
500 Mark Darlehen fragte, erhielt er 150 JIM. 
Gegenleistung die Zusage, nun brauche der 
Darlehnsgeber ein ganzes Jahr lang keine 
Prämie zu zahlen. Der freundliche Mann ist 
das nette Sümmchen los. Mit dem ihm von 
dem Schuldner vor Gericht gespendeten Trost, 
er bekomme sein Geld wieder, wenn B. frei 
sei, ist nicht viel anzufangen. 
Die Beweisaufnahme wurde geschlossen. 
Heute sind Plädoyer des Staatsanwalts, 
Schlußwort des Angeklagten, Gerichtsberatung 
und Urteilsverkündung. # 
Freitag, den 15. Mai 1936. 
129. Jahrgang. / Nr. 113. / Zweites Blatt. 
_ SĢlSwļS-ŅireMîfîy- 
Lanbeszeituns 
2ìenLsburger Sageblatt
	        
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