Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

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129. Jahrgang. 
RenösdrrrgLr TageblnL 
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Kopenhagener Ehronîk der „LandesZsitrmg" 
Die neuen ArzettsmMmgei» in Ostgrönland 
An der Geburtsstätts der irdischen Landfauna — Eine Kette neuer Expeditionen — Grönlands Felsengebirge 
erzählen — Nicht so viel Bewohner wie Rendsburg — Ein Reservat der arktischen Tierwelt 
Von Hanns Schröder, Kopenhagen 
Die aufsehenerregenden Entdeckungen der drei 
jährigen geologischen Ostgrönland-Expedition 
oes dänischen Polarforschers Dr. Lauge 
Koch, deren Höhepunkt die Auffindung einer 
Reihe von vortrefflichen Versteinerungen bis 
her unbekannter Tierarten aus der Urzeit der 
Erdgeschichte waren, haben das Interesse für 
diesen wichtigen Erkenntniszweig so angereizt, 
daß nicht nur die Wissenschaft, sondern selbst 
weite Laienkreise der Bevölkerung Dänemarks 
Und des Nordens gebieterisch die Fortsetzung 
der Untersuchungen fordern. 
Als vor drei Jahren die Kunde durch die 
Welt eilte, daß die Lauge-Koch-Expeüition den 
vierbeinigen Lungensisch mitbrachte, den 
»Fisch, der aus dem Wasser an das Land stieg", 
das Zwischenglied zwischen Fisch und Lurche, 
und damit den Borfahren der irdischen Land 
fauna, der der Ahne aller Lungcnatmer und 
Wirbeltiere wurde, spürte man, daß man an 
einem wichtigen Wendepunkt der Erforschung 
des Lebens und der organischen Entwicklung 
auf unserem Planeten stand. Hier ging es um 
ganz große Zeitläufte. Statt mit Jahrzehn- 
tausenüen mußte man mit Perioden von Mil 
lionen von Jahren rechnen. Die Bearbeitung 
der Funde in den Fachlaboratorien des schwe 
dischen Professors Stensjö in Stockholm 
und Upsala haben diese Eindrücke nur ver 
stärkt. In der ganzen Welt harrt die biologische 
Forschung jeder neuen Veröffentlichung über 
die Untersuchungen mit größter Spannung. 
Der Wunsch, die Forschungen weiter zu füh 
ren, ist jetzt in Erfüllung gegangen. Anfang 
vorigen Jahres stellte ein Kopenhagener Ge 
schäftsmann einen Betrag von rund % Mil 
lion Kronen zur weiteren Durchforschung der 
unbewohnten nördlichen Ostgrönlandküste zur 
Verfügung. Und diese Stiftung zusammen mit 
anderen Spenden und staatlichen Bewilligun 
gen setzen jetzt den Forscher Dr. Koch in den 
Stand, eine Serie neuer Expeditionen auszu 
rüsten, die Anfang Juli von Kopenhagen mit 
dem vom dänischen Staat bereitgestellten 
Grönlaudschiff „Gustav Holm" abgehen. 
Dr. Ko ch hat für seine Planlegung ein gan 
zes Jahr Zeit gehabt und kann daher mit ei 
nem genau abgegrenzten Programm die neue 
Arbeit in Angriff nehmen. Zunächst hat er sich 
der Teilnahme bedeutender Wissenschaftler 
Dänemarks und des Auslandes versichert, 
Spezialisten für jedes Gebiet der Forschung, 
Zoologen, Geologen, Mineralogen, Botaniker 
usw. Die Geldmittel sind so reichlich, daß man 
sich zwei Ueberwinterunge» und drei Sommer- 
expeditionen leisten kann, und das bedeutet, 
daß große Aussichten vorhanden sind, einigen 
der gestellten Hauptfragen auf den Grund zu 
kommen. 
* 
Das zu durchforschende Gebiet ist die unbe 
wohnte Küstenstrecke Ostgrönlands in der Nähe 
des 74. nördlichen Breitengrades. Das mit ho 
hen Felsengebirgen eingesäumte, in Fjorde, 
Schären und Inseln zerrissene, vegetations 
arme Küstenland bildet nur einen — stellen 
weise ziemlich breiten, anderswo recht schma 
len — Streifen zwischen dem ständig eisgefüll 
ten, außerordentlich schwer ansegclbaren nörd 
lichen Eismeere und dem grönländischen In 
landeis, das in dieser Gegend in 3000 Meter 
Dicke auf seinem Fundament lastet und hier 
Und da seine gewaltigen Gletscher in die Buch 
ten und an den Ozean sendet. Aber dieses 
kalte, eiserstarrte Gebirgsland, mit seinen kur 
zen, Hellen Sommermonaten und seinem lan 
gen dunklen Dreivierteljahrswinter, mit sei 
nen furchtbaren Schneestürmcn und enormen 
Kältegraden ist schon seit einer Reihe von Jah 
ren von dänischer Seite zum Gegenstand mete 
orologischer, geologischer, ozeanographischer und 
arktischer Forschungen gemacht worden. Zwei 
größere, gut ausgestattete Expeditionsgebäude 
auf der Ella-Insel und der Clavering-Jnsek 
(Eskimonäs) mit Radio-Anlagen, elektrischem 
Licht, Vorratsräumen und geeigneten Arbeits 
und Unterkunftsräumen für Ileberwinterun- 
gen stehen seit fast acht Jahren bereit und wer 
den so gut wie ständig von einer kleinen Schar 
dänischer. Wissenschaftler und Radiotelegraphi 
sten bewohnt. 
Sonst ist dieses einsame Land lediglich ein 
— leider noch nicht hinlänglich geschütztes — 
Reservat der arktischen Tierwelt. Bedeutende 
Zoologen und Polarforscher haben sich mit 
wachsendem Erfolg dafür eingesetzt, hier einen 
„Aellowstone-Park" von der Größe eines euro 
päischen Reiches anzulegen. Und das ist umso 
leichter möglich, als hier keine Interessen ein 
heimischer Bewohner zu wahren sind, aus dem 
einfachen Grunde, weil hier keine Eingebore 
nen, keine Eskimos oder Grönländer leben. 
Die ganze unermeßliche Ostgrönlandküste ist 
bekanntlich nur an zwei Stellen von Eskimos 
besiedelt, nämlich an den Buchten von Ang- 
massalik und Scoresbysund, Hunderte von 
Meilen südlicher. Vor reichlich 100 Jahren hat 
hier hier jedoch noch ein kleiner Eskimostamm 
gelebt, wovon einige Ruinen von Erdhütten 
und Zeltringc zeugen. Der englische Kapitän 
C l a v e r i n g hat sie 1823 sogar gesehen und 
beschrieben, aber er hat sie auch wohl gleich 
zeitig verscheucht. Jedenfalls sind sie bald dar 
auf zugleich mit dem Renntier, von dessen 
früherer Existenz heute nur verwitterte Ab 
wurfgeweihe erzählen, auf rätselhafte Weise 
verschwunden, vermutlich gänzlich ausgestor 
ben. 
Wenn man von der Bevölkerung Grönlands 
und ihrer Zahl spricht, muß man überhaupt in 
Betracht ziehen, wie spärlich menschliche Wesen 
auf dieser gewaltigen Insel von der Größe 
eines ganzen Erdteils (1178 000 Quadratkilo 
meter) wohnen und leben können. Die West 
küste mit ihren verhältnismäßig günstigen An- 
segelungsmöglichkeiten und im Sommer eis 
freien Fjorden bietet erheblich bessere Besied- 
lungsbedingungen als die vom Eispanzer des 
Meeres und des Inlandeises eingeschlossene 
menschenfeindliche Ostküste. Aber darum ist die 
Gesamteinwohnerzahl, trotz der vielen Wohn- 
platz- und Kolonienamen der Westküste nicht 
mit europäischen Maßstäben zu messen. Das 
ganze ungeheure Festland besitzt auf seinem 
313 000 Quadratkilometer eisfreien Boden mit 
Eingeborenen, Eskimos, Grönländern, Dänen, 
Norwegern und Ausländern nicht einmal so 
viele Einwohner wie die Stadt Rendsburg. 
16 300 Seelen ist die höchste Zahl, die je errech 
net wurde, und davon fallen auf die gesamte 
Ostküste nur reichlich 800. 
Die Tierwelt in dem genannten Forschungs 
gebiet ist dagegen zahlreich vertreten und gabt 
gebiet ist dagegen zahlreich vertreten und gibt 
Hier lebt noch der sonst auf der Erde überaus 
selten gewordene Moschusochse, dieses lebende 
Denkmal eiszeitlicher Epochen, in ansehnlichen 
Herden, und nährt sich schlecht und recht von den 
spärlichen Gräsern, Moosen, Heidekräutern und 
Flechten der Tundra, hier wimmelt es von 
schneeweißen Eishasen, denen der weiße Polar 
wolf nachstellt, hier grübt sich der kleine Lem 
ming seine Gänge durch den Schnee und bietet 
den Lebensunterhalt für den Polarfuchs, der 
in besonders schönen weißen und blauen Exem 
plaren hier noch recht häufig vorkommt. Mit 
dem Treibeis der Küstenströmung kommt der 
Eisbär in beträchtlicher Zahl aus seiner Jagd 
nach Robben vorübergewechselt. In den eis- 
gefüllten Buchten und Fjorden tummeln sich 
Walrosse und Seehunde, in den Elven springen 
Lachse und Forellen, und in den kurzen, aber 
schönen, an arktischen Blumen reichen Sommer 
monaten ist die Luft erfüllt von Wolken ge 
fiederter Gäste die hier nisten und sich ver 
mehren: Eiderenten, Lummen, Möven, Grau 
gänsen,- selbst Schneespatzen und Schneeeulen 
und der seltene Polarfalke leben hier. 
Ja, es lohnte sich schon, hier ein gefiedertes 
Reich für die verfolgte und langsam ausster 
bende polare Tierwelt und damit den größten 
und seltsamsten Tierpark zu schaffen, den die 
Erde kennt. 
Die einzigen Menschen, die hier vorüber 
gehend wohnen und das unermeßliche Gebiet 
im Winter auf Hundeschlitten, im Sommer mit 
Booten durchfahren, sind — außer den For 
schern — eine Handvoll norwegischer und däni 
scher Fangleute, Pelztierjäger, die den Polar 
füchsen, den Eisbären und Wölfen nachstellen 
— harte, wetterfeste Menschen, die Entbehrun 
gen und Anstrengungen kennen, die oft dem 
kalten Tod ins Auge gesehen haben, die ein 
primitives Jägerleben führen, in winzigen 
Holzhütten oder Zelten hausen und fast ständig 
auf der meilenweiten Wanderung von Hütte 
zu Hütte sind, um ihre Fallen nach Füchsen 
nachzusehen oder Eisbären und Polarwölfe zu 
Baldwin ohne „aufgekrempelte Aermel" 
Als die englische Presse die Rede Baldwins 
in der Albert Hall ankündigte, konnte man 
lesen, er werde „mit aufgekrempelten Aermeln" 
sprechen, also der Welt, soll heißen in diesem 
Fall Italien, ganz gehörig die Meinung sagen. 
Der englische Ministerpräsident hat weder sei 
nen Freunden noch seinen Gegnern diesen 
zwiespältigen Gefallen getan, sondern hat es 
vorgezogen, gelassen eine Darstellung der Lage 
zu geben und einige — vorläufig noch theore 
tische — Lehren daraus zu ziehen. Wir haben 
hier schon zweimal darauf hingewiesen, daß 
die auf den ersten Blick unverständliche eng 
lische Politik des Hinschleppen-lassens, des 
immer neuen Abwartens und Beobachtens nur 
der unbegreiflich finden kann, der aus der Ge 
schichte des britischen Reiches nicht gelernt hat, 
daß Old England noch immer Politik ans 
allerlängste Sicht macht und dabei in Jahr 
zehnten und Jahrhunderten, nicht aber in Mo 
naten oder Jahren denkt. Gewiß hat England 
gegenüber dem Völkerbund eine der schwersten 
außenpolitischen Schlappen der Neuzeit erlit 
ten — ob es auch Italien gegenüber eine Nie 
derlage erlitt, das wird nicht heute, sondern 
frühestens nach Beendigung der englischen 
Aufrüstung, also nicht vor zwei Jahren, wahr 
scheinlich aber erst Jahre später entschieden 
werden. Und wie die englische Außenpolitik 
auch gelegentlich eine Schlappe mit der Ueber- 
lcgenheit eines Mächtigen hinnimmt, der um 
seine Machtmittel und um deren Quellen weiß, 
so läßt sich auch Baldwin lieber einen Zaude 
rer schelten, als daß er weltpolitische Entschei 
dungen aus der menschlich begreiflichen Er 
regung eines Augenblicks oder einer Situati 
on übers Knie bricht. Das er bei all seiner 
Gelassenheit den politischen Gegner, wenn es 
nicht anders geht, sehr hart zu treffen weiß, ist 
aus der Geschichte des Politikers Baldwin 
hinreichend bekannt. 
Soeben haben die Konservativen, fast gleich 
zeitig mit der Rede Baldwins einen neuen 
Vorstoß gegen ihn ingeleitet mit der Begrün 
dung, die öffentliche Meinung sei in dem gro 
ßen Konflikt im Süden Europas ohne jede 
Führung. Freilich, eine sofort verwendbare 
Gebrauchsanweisung für das durchschnittliche 
politische Begriffsvermögen hat Baldwin auch 
in der- Albert Hall nicht gegeben. Aber wer 
zwischen den Worten zu lesen weiß und ihn 
kennt, der weiß, daß diese Rede mehr andeu 
tet als nur sein „Erwachen aus dem Winter 
schlaf". 
schießen. Einmal im Jahre nur höchstens, im 
Juli, kommt ein Schiff, wenn es überhaupt 
gelingt, den Eisgürtel zu durchdringen, um 
Ablösung, Proviant, Ausrüstung und Post zu 
bringen und die erbeuteten Felle zu holen, — 
ein großes Ereignis, das Spuren hinterläßt. 
Aber wenn man glaubt, daß die Jäger von 
einem Fimbulwinter, von einem Jahre Ost 
grönland genug haben, kennt man sie schlecht. 
Die meisten verlieren ihr Herz an das öde Eis 
und Felsenland, an die Einsamkeit und das ge 
fährliche Leben, an die Nächte, in denen das 
Nordlicht am Himmel geistert, und an den 
Zauber des kurzen Sommers. Sie finden sich 
nie wieder auf dem Asphalt der Großstadt zu 
recht, sondern sehnen sich stets zurück in die 
Frosteinsamkeit Ostgrönlands. 
* 
Dieses seltsame Land ist nach der Ansicht der 
Forschung und auf Grund der sensationellen 
Versteinerungsfunde in den steilen, kahlen 
Felsengebirgen das Gebiet unserer Erde, das 
in hervorragender Weise Aufschluß über eine 
bisher noch unbekannte Periode der Erdge 
schichte geben wird. Wenn auch Schottland ganz 
ähnliche und verwandte Formationen des Ge 
steins besitzt und eine parallele Entstehungs 
geschichte hat, die noch nicht voll erforschte kalo- 
danische Bergkette, so sind die Berge Ostgrön 
lands der Forschung leichter zugänglich. Sie 
steigen 3000 Meter steil an, liegen aber bloß 
und frei da, von Gletschern abgeschliffen, wäh 
rend Schottlands Berge unter Humus, Schutt 
und Vegetation verborgen sind. 
Die grönländischen Funde werden mitten im 
Gestein der Berge gemacht, oft in 1000 Meter 
Höhe und mehr, was von enormen Bodenvcr- 
änderungen, Hebungen und Sintfluten zeugt. 
Es ist — wie LaugeKoch sagt — die einzige 
wohlbekannte Stelle, wo nachweisbar Geschöpfe 
in einer Urperiode aus dem Wasser auf das 
Land stiegen und sich vom schwimmenden, kie 
menatmenden Fisch in Fußgänger mit Lungen 
oder fliegende Vögel verwandelten. Hier wur 
den die Schwimmblasen zu Lungen, die Flossen 
zu Beinen und Flügeln, und vermutlich ge 
schah dies, weil sie in einem Wüstensee lebten, 
in dem das Leben auszusterben drohte. Nur 
die Individuen, die imstande waren, über das 
Land in einen neuen See zu ziehen, konnten 
das Leben fortsetzen. Auf der Wanderung ent 
standen die völlig neuen Arten. Die Perspektive 
ist gewaltig. Die letzten Entdeckungen brachten 
den Fisch, der auf vier Beinen gehen konnte. 
Die neuen Expeditionen sollen nach den Ueber- 
gangsformen suchen, in erster Linie nach einem 
Fisch mit stark spezialisierten Flossen, die sich 
den Beinen nähern, und weiter nach einem 
Tier mit sehr primitiven Beinen. 
Die Expeditionen haben natürlich nicht aus 
schließlich den Zweck biologisch-zoologischer Ur- 
archäologie, sondern sollen auch praktische Ziele 
verfolgen. Die Landesaufnahme wird weiter 
geführt, die Geologie des Landes und die Mi 
neralienkunde vervollständigt, und schließlich 
wird auch der Wunschtraum weiter dänischer 
Kreise: die Suche nach Gold und edlen Me 
tallen — wenn auch nicht als offizielles Pro 
gramm — weitergeführt werden. Bisher haben 
diese Bestrebungen nur Enttäuschungen ge 
bracht. Außer dem Kryolith und dem Marmor 
an der Westküste hat man nur etwas Stein 
kohle und Schwefelkies an der Ostküste gefun 
den, edle Mineralien so gut wie überhaupt 
nicht. Aber die Untersuchungen befinden sich 
auch erst im ersten Anfangsstadium. Und ge 
wisse private Kreise in Dänemark geben noch 
nicht die Hoffnung auf, daß das gewaltige Ko 
lonieland Grönland, das bisher durch die Po 
litik und den Machtspruch verständiger Behör 
den einem freien Zustrom von Abenteuer- und 
Geschäfte suchenden Menschen verschlossen ge 
wesen ist und dessen eskimoische Urbevölkerung 
— unter Aufwand großer persönlicher und 
finanzieller Opfer von seiten Dänemarks — 
vor einer Auslöschung durch rücksichtslose „Zi 
vilisation" bewahrt geblieben ist, sich eines 
Tages als das „Goldland" entpuppen wird, 
das dem dänischen Volke die drückenden Zu 
kunftssorgen abzunehmen vermag.
	        
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