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Schlesivig-HHeii! dttf kt ReichMâhrstliiiîl
Wie schnitte» die Schleswiger ab?
Nehmen wir ein am Voreröffnungstag öer
Reichsnährstanösschau größtenteils bereits festste
hendes Ergebnis vorweg, die Durchmusterung des
Schleswiger Pferdes. Das Preisgericht bestand aus
Landwirt Destrêe. Kelz, Düren-Land lRheinland)
und Landwirt Dyrssen, Heide.
Der Verband Schleswiger Pferdezuchtvereine war
auf öer Schau mit 10 Pferden vertreten, und zwar
mit neun Stuten und einem Wallach. In der Klasse
109 (Stuten, bis zum 11. 11. 1931 geboren, nachge
wiesen gedeckt oder mit 1936 geborenen Fohlens er
hielt die Fuchsstute „Zöllnerin" einen zweiten
Preis. Eigner und Züchter dieser Stute ist N. Clau
sen, Kl.-Boren bei Süderbrarup. Vater dazu ist der
dem Pferdezuchtverein Norderbrarup gehörende,
aus Dänemark eingeführte „Herkules", von dem
auch im Vorjahr in Hamburg zwei Töchter und
zwei Söhne vorgestellt wurden, die sich gut durchzu
setzen wußten. Eine Anerkennung erhielt in dieser
Klasse die „Jsegrim"-Tochter und Fuchsstute „Au
gusta", die von B. A. Petersen-Feßholm (Bred-
stedt) gezüchtet wurde und jetzt in Händen von W.
Bolquardsen, Sönke-Nissen-Koog ist. Die „Gabriel-
Tochter „Cecilie", gezüchtet von Zl. Christiansen,
Goldebekfeld, konnte sich nicht durchsetzen, desglei
chen nicht „Amazone", die Halbschwester zur „Zöll
nerin". gezüchtet und im Besitz von H. Thießen,
Affegünt bei Süderbrarup.
In der Klaffe 110 lStuten, vom 1. 11. 1931 bis
31. 10. 1932 geboren) konnte im Gegensatz zur vor
genannten Klaffe ein 1. Preis vergeben werden. Er
entfiel auf die Fuchsstute „Barbe", gezüchtet von C.
Carstensen- Schleswig, im Besitze von E. Denker,
Desmercieres-Koog. Vater ist der aus Dänemark
eingeführte Fjandbo-Sohn „Leuthold", deren Sohn
„Page" auf öer Hengstkörung 1938 den zweiten und
auf der Reichsnährstandsschau in Hamburg 1935
einen ersten Preis erhielt. Bekanntlich waren auf
der diesjährigen Hengstkörung nicht weniger als
sieben junge „Leuthold"-Söhne angemeldet, von
denen sich immerhin drei das Prädikat „Ist ange
nommen" erringen konnten. Die „Hadrian"-Tochter
„Biese" (Eigner und Züchter Carl Pries, Glas
koppel b. Ascheberg) ging in dieser Klaffe beim
Wettbewerb erfolglos aus.
Es folgt die jüngste Klaffffe 111 (Stuten nach dem
31. 10. 1932 geboren), in der drei Stuten konkur
rierten. Der erste Preis wurde öer „Celle" zuer
kannt, C. Clausen, Esgrusschauby b. Steruv, ist der
Eigentümer. Der Vater „Janitschar", im nordöst
lichen Angeln in Birzhaft beim Verein zur Hebung
öer dortigen Pferdezucht auf Station stehend, hatte
auch in Hamburg 1983 eine Tochter vertreten.
„Cilly", die zweite Preisträgerin, ist über „Janit
schar" eine Halbschwester zur Siegerin dieser Klasse.
Züchter und Eigner ist P. Martensen, Osterholm b.
Sterup. Eine Anerkennung billigte man der „Her-
lules"-Tochter „Christa" zu (Eigner und Züchter
H. Theßen, Rügge b. Süderbrarup).
In der sog. großen Verbandssammlung entschloß
sich die Preisrichterkommissivn, nicht wie im Vor
jahr einen ersten, sondern nur einen zweiten Preis
zu vergeben. Eins von den in der Sammlung ge
zeigten Pferden befriedigte nicht.
Im Ergebnis stellen wir fest, daß auf „Janitschar"-
Töchter ein erster und ein zweiter Preis entfiel (im
Vorjahr ein erster Preis), auf die „Herkules-Töch
ter ein zweiter Preis und eine Anerkennung (im
Vorjahr ein erster und ein vierter Preis), auf
Die Ferkelmärkte
in der Woche vom 11. bis 16 Mai 1936
Marktplätze £
Gruppe »
Leck
Niebüll .
Bredsted»
jşlensburq
Durchschnitt
Preise
ln JUt ic Stück
4—6 ü-8 3b. 8
W. W. W.
i ^je'/,kx
(eicht ichw
20 22
I 20 22
18-22
16 19
18 22
18 20
22 25
22 24 :
19-21
22 24
20 24
68 73 61 63
22 26
22 24
Marktverkauf
Handel Räumuny
Gruppe II
Husum
Schleswig .
Rendsburg
(ķckernfôrdļ
Kiel .
Nortort
>ieumünster
Durchschnitt
„ Dorw.
Gruppe III
Hadcmarsch.
Heide .
Meldor'
Itzehoe. . ,
Schnelsen
Altona.
Wandsbek
Durchschnitt
Vorw.
1714
1786
19-22
16-20
23 26
20 25
27 31
16-27
65-80 65 80
76
65-72
75 82
70 73
lebhaft
gut
schleppend
gut
r. lebhaft
Mittelmaß,
s langsam
rege
flau
langsam
geräumt
geräumt
geräumt
geräumt
geräumt
f. geräumt
n. geräumt
geräumt
17 20
18-20
21 25
21 25
27-29
26-28
„Leutholö"-Kinder ein erster Preis (im Vorjahr ein
erster Preis).
Auf die Gesamtprüsungen der Schleswiger kom
men wir noch zurück.
Der Wettbewerb der Holsteiner Pferde
wird am Sonntagfrüh beginnen. Sie wurden be
reits am Sonnabenömorgen einer Bormusterung
unterzogen, die recht befriedigend verlief. Wir hof
fen. daß die diesjährige Zusammenstellung, bestehend
aus vier Hengsten und acht Stuten, entschieden
bessere Gnade vor ihren Richtern finden wird, dem
Landoberstallmeister Storz, Merbach a. Lauter
(Württemberg) und Bauer Peate, Voigtsöorf bei
Langenfelde (Pommern). Zur Aufklärung bemerken
mir kurz, daß in diesem Jahr ein Einzelwettbewerb
wie früher unter den Originalzuchtgebieten des
Warmblutpserdes nicht mehr stattfindet. Das mag
z. T. durch die Ausgangspunkte der Beurteilung der
Holsteiner auf öer Reichsnährstandsschau 1935 her
beigeführt sein, stellte es sich doch heraus, daß öer
Ostpreuße zu leicht ist und die Oldenburger und
Ostfriesen zu schwer sind, als daß man sie ohne
weiteres mit dem Holsteiner vergleichen konnte.
Bleibt noch der Hannoveraner, der wesensmäßig
dem Holsteiner noch am meisten verwandt ist, was
auch von den Betreuern der Holsteinischen Zucht
dadurch bekundet ivurde, daß sie mit dem Hannove
raner auch in den Einzelwettbewerben die Klinge
zu kreuzen willens waren. Es ist dieses abgelehnt
worden. So verbleibt uns nur der Wunsch, daß die
Holsteiner in öer Gesamtwertung von jenem Urteil
verschont bleiben, daß ihnen fast traditionell auf den
Schauen in Hamburg zuteil zu werden scheint, sei
Der ReichsşinanzMînîster «her Wrrtschafts-
und Finanzfrage«
Der Reichsfinanzminister Graf Schwerin von
Krosigk sprach am Sonntag in Bad Eilsen vor der
Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen-Lippe und
führte in seiner Rede u. a. folgendes aus:
Wie in allen Ländern, so hätten auch in Deutsch
land die immer größer gewordene Krisenempfind
lichkeit der Wirtschaft und das Gesetz der steigenden
Staatsausgaben schon in der Vorkriegszeit zu einer
zunehmenden gegenseitigen Abhängigkeit von öffent^
lichen Finanzen und Wirtschaft geführt. Diese Ten
denz habe sich infolge der Wirkungen des Krieges
und der Nachkriegszeit in einem vorher nicht für
möglich gehaltenen Umfang verschärft. Deutschland
habe diese Konjunkturöedingtheit der öffentlichen
Finanzen an zwei Beispielen erfahren, nämlich als
in den Jahren 1927-29 die auf öer trügerischen
Grundlage kurzfristiger Auslandskredite aufgebaute
Scheinkonjuuktur den öffentlichen Kassen hohe Ein
nahmen zuführte, die allerdings die damalige Fi
nanzpolitik nicht in der richtigen Weise habe ver
wenden können, und als in den Jahren 1930-32 der
durch den Abzug der Auslanöskreöite eingeleitete
Zusammenbruch der Wirtschaft die öffentlichen
Finanzen mit in den Strudel hineingerissen habe.
Für die Abhängigkeit der Wirtschaft von der
Finanzpolitik gebe es aus der jüngsten Vergangen
heit auch zwei Beispiele, nämlich die krisenverschär
fende Wirkung der infolge des Zusammenbruches
von Wirtschaft und Finanzen notwendig geworde
nen Deflationspolitik, die eine Rettung aus Wirt-
schastserstarrung und Arbeitslosigkeit gebracht habe.
Nachdem der Minister die einzelnen Phasen, die
Ziele und Grenzen einer solchen aktiven Kredit
politik dargelegt hatte, wies er darauf hin, daß —
wirtschaftlich gesehen — nun die Wehrhastmachnng
Deutschlands an die Stelle der ursprünglichen Ar-
beitsbeichaffung getreten sei. Die Zukunft eines
Volkes, die Frage, ob es leben oder sterben würde,
— so führte er aus — hänge zu allen Zeiten von
zwei entscheidenden Voraussetzungen ab, nämlich
davon, ob ein Volk den Willen der Wehrhaftigkeit
und den Willen, sich zu vermehren, habe oder nicht.
Beide Voraussetzungen hätten wir nach dem Kriege
eingebüßt. Deshalb sei Deutschland eine zum Tode
verurteilte Nation gewesen. Diese Voraussetzungen
wieder schaffen, dem deutschen Volke durch die Wehr-
hastmachung und die nationalsozialistische Bevötke-
rungspolitik Zukunft und Leben wieder geschenkt zu
haben, sei das unsterbliche Verdienst des Führers.
DaS Volk habe ein seines Gefühl für Größe und
Verdienst: das deutsche Volk habe das durch seine
Abstimmung am 29. März bewiesen.
Diese großen nationalen Aufgaben durch eine be
wußte Konzentration aller finanziellen und wirt-
schastlichen Kräfte ans ein Ziel zu ermöglichen, sei
die öer deutschen Finanzpolitik gestellte Aufgabe.
Die Größe eines Zieles erwiese sich an der Größe
der Opfer, die ein Volk für dieses Ziel zu bringen
bereit sei. So werde auch das deutsche Volk auf
manchen Wunsch verzichten und manchen durchaus
berechtigten Anspruch auf spätere Zeiten verschieben
müssen. Der Minister schloß mit Versen Friedrichs
des Großen:
„Hohe Seelen, sie entfalten erst im Drange der
Gefahr / Ihrer Mannheit Schutzgewalten, Gei
steswehrkraft wunderbar, / Dann erst wird ihr
Mut geboren. Wer von Todesmut umwittert, I
Im Geheul des Sturmes zittert, nur der Feig
ling ist verloren."
Erster ernheitl. EnLfsrnungssnzeiger
der Deutschen Reichsbahn
Beseitigung
der vielen bisherigen Einzelländerhefte
Für den Deutschen Eisenbahn-Gütertarif bedeu
tet öer 1. Oktober 1936 einen wichtigen Abschnitt.
An diesem Tage verschwinden die letzten Tarife aus
der Zeit der früheren Ländereisenbahnen. Mit die
sem Tage tritt nämlich der neue EntfernnngS-
anzeiger des Deutschen Eisenbahn-Gütertarifs in
Kraft. Er stellt die erstmalige Zusammenfassung der
Eisenbahnentfernuugen des ganzen Deutschen Rei
ches für den Güterverkehr dar. Das neue Werk
kommt schon in den ersten Mai-Tagen zur Bertei
lung und zum Verkauf, damit die Wirtschaft sich
schon jetzt mit den Neuerungen, die notwendiger
weise eingeführt werden mußten, vertraut machen
kann. Die Reichsbahn konnte erfreulicherweise die
Vereinheitlichung dieser Vorschriften nicht nur in
formeller Weise vornehmen und damit eine formelle
Einheitlichkeit für das ganze Reichsgebiet schaffen,
sondern hat hiermit auch für die Wirtschaft eine we
sentliche finanzielle Erleichterung verbinden können.
Neben öer Schaffung der einheitlichen Grunöla- -'
für die Entsernungsbildung konnten j
wesentliche Entfernungskürzungen in - chen
Verkehrsverbindungen dadurch eing" ; ;t wer
den, daß nicht nur über die regelt zen Haupt
bahnen, sondern auch grundsätzlich über die Neben
bahnstrecken durchgerechnet wird und ferner wurden
die frachtverteuernden Zuschlagsentfernungen für
besonders schwierige und teure Strecken (Brücken-
zuschläge usw.) aufgehoben.
Sit tii A«
es auf Ser Ausstellung um 1910 herum, sei es aus
der Ausstellung 1924, sei es auf der zweiten Reichs
nährstandsschau 1935.
And dsr Eindruck allgemein ♦ . .
Es ist naturgemäß unmöglich, eine Schau von
diesem Ausmaß im Verlauf eines Tages so durch
zuackern, daß man sie in einem Endurteil würdigen
dürfte und könnte, ganz abgesehen davon, daß am
Vortag der Eröffnung die Gerüste an den Hochbau
ten und Planken noch meistenteils stehen und noch
fleißig genutzt werden, daß die Maler mit ihren
breiten Quästen einen Strich nach dem anderen
ziehen, daß die Stände zum nicht geringen Teil erst
hergerichtet werden und nur wenige so weit gedie
hen sind, um wirklich fertig zu sein. Ueberall ist
emsiges Hasten und Treiben, man fragt sich, ob es
fertig wird, auch dann noch, wenn man nach zehn
Stunden Umherpilgern, Bemustern usw. mit Scho
nung verlangenden Füßen die Tore passiert. Aber
man nimmt eben die Abend- und frühen Morgen
stunden zu Hilfe, um am Tag der Eröffnung die
Meldung „Fertig" machen zu können.
Es ist eine Freude, jetzt in aller Ruhe die Spezia
listen bei ihrer Arbeit zu sehen, obwohl festgestellt
werden muß, daß selten so viele Menschen sich zeiti
ger als sonst auf den Weg machten. Die Gründe )N
erraten, hält nicht schwer. Von Jahr zu Jahr mehrt
sich auf Grund der ständig breiter angelegten Schau,
der veränderten Zwecksetzung und der systematisch
betriebenen Werbung die Zahl der Besucher. Wer
kennt das nicht von Hamburg her? Und wer würde
da erstaunt sein wollen, baß der Fachmann nach
Möglichkeit jede Stunde zu erhaschen sucht, die ihm
größere Muße zur Betrachtung läßt.
Und was ist das Fazit dieser Betrachtung im
Verlaus einer eintägigen Besichtigung? Man möge
den Berichterstattr keines voreiligen Lobes bezichti
gen, wenn er die Schau erfreulich gut gelungen
nennt. Das ist nicht zum wenigsten bedingt durch
die Art des Platzes. In einem ersten Teil, dem
sog. „Parkgelänöe", sind zwischen Bäumen und
Alleen die Lehrschauen einschl. öer wirklich muster
gültig zu nennenden Lehrschau „Der Bauernhof irr
der Erzeugungsschlacht" untergebracht, so wie ein
Ausschnitt „Der Maschinenbau", und zwar derartig
geschickt, daß man nicht im eigentlichen Sinne von
einer Anhäufung der dem ldw. Beruf dienende»
wichtigen Geräte, Maschinen usw. sprechen kanrn
Vielmehr ist die Anordnung typisch aufgelockert z»
nennen, weit mehr eingehende Betrachtung ermög
lichend als es sonst mancherorts öer Fall war.
Durch eine „Fahnenstraße", die in baulicher Hin
sicht die Anerkennung fordert, weil hier mit weni
gen Mitteln unter zweckhaftem Anstrich stilgerecht
gearbeitet wurde, erreicht man das Freigelände mit
den Tierzelten, den Maschinen und dem Großen
stling in der Mitte. Man kommt hier in die zweite
Welt öer Ausstellung, die in anderer Form beleh
ren will als es in den Lehrschauen des Parkgelün-
öes geschehen soll.
Es wird nicht überall möglich sein. Schauen in
der vorgezeichneteu Art aufzubauen. Aber geben wir
ehrlich zu, daß die Leitung die vorliegenden Gege
benheiten erkannte und entsprechend auszunutzen
verstand. Fügt man noch hinzu, daß die Bauten,
mögen es die Eingangstore oder notwendige Holz
brücken oder Planken, Tribünen und was sonst noch
alles sein, eine Linie aufzeigen, die sich schon äußer
lich von dem augenschmerzenden Schreien unruhi
ger Flächen früherer Zeit unterscheidet. Man sieht
wieder Flächen, man wird angeregt, ohne zu ermü
den — und das ist ein erfreulicher Fortschritt.
HâĶsl NNZ WLNÄL!
Kieler Ferkelmarkt vom 16. Mai
Preise: 65—72 Pfg. je Pfund, 16—27 <71 Jl je Stück.
Auftrieb: 54. Handel: rege.
Jtzehoeer Ferkelmarkt vom 18. Mai
Auftrieb: 290, Handel mittel, Markt wird ge
räumt. Preise: 80—85, 75—80, 68—75, 50—68.
Hamtmrger Börse
Amtliche Notierung in Tl-M für 100 TlJl Nennwert
'Ohne (fttmbär-
76-81 7478
18-22
16 18
17-19
16 19
22-24
18-22
19 23
19-22
24-32
22-30
23 30
22 30
mtiteltnäfj
mäßig
geraum!
geräumt
n geräumt
Früherer Beginn der Kieler Märkte
Die Marktgemeinschaft für Schlachtviehverwer
tung, Kiel, teilt mit: Vom 19. Mai 1936 ab wird
der Beginn der hiesigen Markte auf eine Stunde
früher verlegt, und zwar findet der Schweine- und
Rinöermarkt vom 7—9.30 Uhr und der Kälber- und
Schawmrkt non 9—lü Mr tzatt.
-Lanke- 16 5. IS. 5.
91eichsk>anl 189.75 184 87
DD.-Lank 93.75 9300
Bleibn «ant 94 00 92.75
•■Beretnsbani 117 59 117.00
Welch, «ant 122.00 121 00
Sch'..-v. «aut 74.75 75.00
Lķltķyri-Ätt.
Hdg. Hochbahn 92 37 9.2 50
Brich.-Ostafrita 37 50 36 50
Hapag 15 00 14 25
Hbg.-Eübamer. 29.50- 29 25
«ordb. Lloyd >6 75 17.00
Woerm.-Linre 37 50 36 50
Jndustr.-Stt. 16.5. 15 5.
«llg. El.-».
Bmtenb. dem
®lbfd)l..«i.
Ho1sten-«r.
Harp. «qb.-w
Schuckerr-Sl,
Älsen-Tem.
Siemen»
HĢW.
Deutsche Erdöl
I»..Farben
«endesttz
Ällbesitz
37 25
163.50
155.00
109 00
>09.00
128 00
145 00
>94 00
142.62
122 00
176 00
20 90
110.75
38.00
162.00
154.00
108.50
109 50
128.50
144 00
199.50
140 25
1754X)
21.00
110.50
Amtliche Währungskurse.
I Pfund Sterling , 12.335
1 Dollar
106 dän. Kr. . .
wo franz. Frank.
Peseta
Lira
»«»«»»«
» • » < • • <
»»»»»»«
• ••»••ill
• ••••••••
16 5. 15. 5.
12.335
2.484
55.07
16.385
33 95
19.55
2.485
55.07
10.375
33.98
19.48
(Ohne Gewähr!) Geldkurs
Metall. Elektrolytknpfer per 100 Kg. 16 5 15.5.
prowvt cif Hhg. od. Brem, Notterd. 52.75 52.75
Heider Marktbericht vom 1«. Mai 1938.
Dem Heider Viehmarkt waren 64 Stück Rindvieh zu
geführt gegen 126 Stück in der Worwoche. Der Handel
war mittelmäßig. Es kosteteten: Milchkühe 460—486 RM-:
Kalbkühe 406—86« RM.,' Kalbquien 386—426 RM.,' Fehr-
kühe 276—376 RM.,' 1jährige Ochsen 126—156 RM.: 17-s.
Ochsen 156—226 RM.: 2j. Ochsen 226—286 RM.: Kälber
46—5« RM .das Stück.
Die Heider Produktenbörse notierte folgende Preise-
Weizen (76/77 Kg.) 16,35 RM.,' Roggen <72/73 Kg.) 8,75
RM.,' Hafer (56/61 Kg.) 8,86 RM.: Wintergerste 9,25
RM.: Ackerbohnen 9,— RM.,' Wiesenheu 1,66 RM.:
Kleeheu 2,86 RM. Stroh 6,86—1,6« RM.: Häcksel 1,86
RM.: Kartoffeln 3,68—4,66 RM.
Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteteten die Eier
8Pfg. das Stück und Butter notierte 1,55 RM. das
Pfund.
Kennziffer der Großhandelspreise
^ Die Kennziffer der Großhandelspreise stellt sich
für den 13. Mai wie in der Vorwoche auf 103,7
(1913 gleich 100). Die Kennziffern der Hauptgruppen
lauten: Agrarstosfe 108,3 (unverändert), industrielle
Rohstoffe und Halbwaren 98,1 (unverändert), indu
strielle Fertigwaren 120,8 (plus 0,1 vH).
Kieler Verkehrsbericht
In der Woche vom 7. bis 13. Mai liefen insge
samt 90 Fahrzeuge mit 22 019 Nrt. Naumgehalt in
den Kieler Hafen ein. Zur Ergänzung von Kohlen
und Proviant kamen außerdem 22 Fahrzeuge mit
14 693 Nrt. an. 80 Fahrzeuge waren beladen. Von
deutschen Häfen kamen 45 Fahrzeuge, von Däne
mark 28. Unter deutscher Flagge fuhr 67 Fahrzeuge.
88 Fahrzeuge mit 19171 Nrt. Raumgehalt liefen
aus, hiervon waren 44 beladen. Nach deutschen
Käsen ginge« 68 Fahrzeuge,
Hamburger Getreidegroßmarkt
(Frühmarkt: vom 18 Mai tObneEewähr)
Getreide [TMi je 1000 Ka.I Tendenz: ruĢ
Weizen Erz.-Pr. Festpr.-Geb. W 9 . . . 207.0«
Weizen. Erz.-Pr. Festpr.-Geb. W 12 . . . 214.OC
Roggen. Erz -Pr. Festpr.-Geb. R 9 . . , , 173.0«
Roggen. Erz. Pr. Festpr.-Geb. R 12 ... 177.0«
Futtergerste Erz.-Pr. Festpr.-Geb. 0 9.. 180.0«
Futtergerste Erz.-Pr. Festpr.-Geb. O 12 . . 185.0«
Wintergerste, zweizeilig, i. Jndustriezwecke
zirka 70/71 Kg., ab Mecklenburg.... —
Sommergerste frei Hamburg 215-2«
dto. 68/69 Kg. für Jndustriezw. ab Mecklbg. 195-0«
Donaugerste kwgşr. verzollt —
Ruffengerste 68/64 bzw. 64/65 Kg. kwgfr. verz. —7^
Hafer. Erz.-Pr. Festpr.-Geb. tt 12 . . . . 171-0«
Hafer. Erz.-Pr. Festpr.-Geb. kl 16 . . . . 176.0«
Futtermittel (TUl je 50 Kg.) Tendenz: ruß*' 1
Jnl. Wetzenkleie. Grundpr. sofort W 9. . . 5.77'/*
Jnl. Roggenkleie. Grundpr. sofort R 12 . . 5.97 /
Reisfuttermehl, deutsches 24%ist, zirka 6 %
Rohfaser ab Fabrik 5.30
Reissuttermeht. hell. 24 %, max. 6 % Roh
faser. prompt 6.1O
Leinkuchen, ab Harburg, sofort 8.65
Leinkuchenmehl, dtsch. Mahlg., prompt. . . —-/T
Kokoskuchen, ab Harburg, sofort..... 8.7«
Manila-Kokoskuchen, ab Harbg.. prompt. . "•7'
Palmkuchen, dtsch.. ab Harburg, sofort. . .7.7«
Erdnußkuchen- ab Harburg, sofort ....
Erdnußkuchen. 50 %, Bremen 8.45
Erdnubkleie . —-7"
Sesamkuchen, ab Fabr. Hamburg/Harburg 8.05
Rapskuchen, deutsche Saat, sofort
Rapsschrot, deutsche Saat
Palmkernschrot, deutsch, prompt .....
Soyaschrot. Harburg, sofort
Baumwoll - Saatkuchenmehl. 48 %, prompt
Mehle {Tut te 100 Kg.»
Weizenmehl, 790, W 16 (Jnlandsweizen) . .
Weizenmehl, mit 10 % Auslandsweizen. .
Weizenmehl, mit 20 % Auslandsweizen . .
Weizenmehl. 790, W 9
Roggenmehl, 997. R 12 .
Roggenmebl. 997. R15
Roggenmehl, 891. 8 9 . . . « . , » , ■
7.10
7.20
7.80
7.75
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