Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

®“f Ergebnis der Preîsoerteîlņng für die deutsche Warmblutzucht: 
Holstein stellt den beste« WarmblnL-Hengst 
Die Ueberschrift sei noch einmal öcm Sinne nach 
wiederholt: Der Verband der Züchter des Holstei 
ner Pferdes hat in Frankfurt mit seinem „Lorenzo 
1 den Siegerkranz für den besten von den Origi- 
nalzuchtgebieten Ostpreußen, Hannover, Oldenburg, 
Ostfriesland und Holstein vorgestellten Hengsten 
erhalten. Ein fabelhafter Erfolg! Man bedenke, 
nnt welcher Elite züchterischen Könnens man eS 
hier zu tun hat. Lorenzo ist ein „Lorenzo"-Sohn 
und „Alürecht"-Enkel, ist im Besitze des Lanöge- 
stilts Traventhal und von Johannes Schade- 
Kathen «Wilster) gezüchtet. Bereits ans der DLG- 
Ausstellung 1983 in Berlin wurde er erstpreistg 
ausgezeichnet, während er in Hamburg im vori 
gen Jahr seltsamerweise keine übermäßige Gnade 
vor seinen Richtern, einem Herrn aus dem ost- 
preußifchen und einem Herrn aus dem pommer- 
schcn Zuchtgebiet iHannoverschc Grundlage) fand 
und u. W. nur mit dem dritten Preis bedacht 
wurde. Trotz diesem Urteil, besser gerade wegen 
dieses Urteils mußte „Lorenzo" wieder nach Frank 
furt, zumal dieser elegante, mittelschwere, beste 
chend marschierende Vertreter holsteinischen Blutes 
bereits in Berlin auf der Grünen Woche ö. I. be 
stens zu gefallen wußte. Der Hengst hat nicht cnt- 
taufcht. In vorzüglicher Manier machte er bereits 
in Kl. 25 «Hengste, bis zum 21. 10. 32 geboren) den 
ersten Preis vor dem von H. Schröder, Klein 
Wisch, gezogenen Lorbeer-Sohn und Elegant-En 
kel „Lortzing", in fast noch besserer Haltung zeigte 
er sich inmitten des Gesamtwettbewerbs, ein Ol 
denburger wurde mit ihm „anscheinend" auf engere 
Wahl um den oberen Rang gezogen, doch nur „an 
scheinend", denn als beide nochmals zur letzten Ent 
scheidung vorgemustert wurden, gab eS keinen 
Zweifel, wem die erste Stelle gebühre, wie selbst 
aus dem Richterkomitee vermerkt wurde Im 
Holsteiner Zelt herrschte eitel Freude ob dieses 
Erfolges: man kargte nicht mit Glückwünschen, 
man sprach mit Recht von Bombenerfolg und ge 
waltigem Prestigegewinn. Wahrend noch im vori 
gen Jahr die Fachivelt den Holsteiner nur zögernd 
als ebenbürtig wertete, obwohl ein Pferd nach 
dem anderen ans dem Verbandsgebiet in schwersten 
internationalen Springprüfungen ihr Können 
unter Beweis stellten, war in diesem Jahr die 
Stimmung wie umgewandelt. — Die Holsteiner 
treten auf, geschlossen übermittelten sie jedem ein 
deutig das gesteckte Zuchtziel einer gängigen, 
drahtigen, mittelschwercn, als Reit- und Wagen 
pferd in gleichem Maß wie als Wirtschaftspferd 
verwendbaren Pferdes. Man darf behaupten, daß 
kems der vorgestellten Tiere «vier Hengste und acht 
Stuten) diesem Zuchtziel widersprach. Die Pferde 
waren von einzigartiger Gleichmäßigkeit. Was im 
vorigen Jahr in harter und ungewohnter und des 
halb allein schon unsachlicher Form gerügt wurde, 
nämlich die mangelnde, das Zuchtziel nicht eindeu 
tig wiedergebende Linie, wurde heute durch die 
Praxis gegenteilig beantwortet. Das zeigte sich be 
sonders bei der Vorführung im Großen Ring «die 
anzusehen wir jedem Besucher warm empfehlen 
können). Hengste und Stuten waren in gleichem 
Maße Holsteiner, sie wurden zum Begriff, wie 
auch von den zahlreichen Zuschauern mit Anerken 
nung hervorgehoben wurde. Als überaus erfreu 
lich, als Symptom gewissermaßen für den Prestige 
gewinn muß man die Art der Ankündigung der 
Vertreter der Holsteiner Zucht hervorheben. Man 
nannte das Holsteinische Pferd ein praktisches 
Pferd mit hohen räumenden Gängen und eineni 
Springvermögen, das ihm Weltruf einbrachte. Nun, 
derjenige, der sich die Mühe machte und am Zelt 
der Holsteiner die ausgehängten Bilder betrachtete, 
dürste an dem Tatbestand dieses enormen Spring 
vermögens keinen Zweifel mehr hegen. 
Die Pferde wurden auf der Vorführung im 
Großen Ring sehr gut vorgestellt. Sie konnten sich 
gut entwickeln, Lorenzo lief zeitweilig in einer 
geradezu fesselnden Manier, flüssig, in bester Kopf 
haltung. mit viel Nerv. Auch der „Milan" zog die 
vielen Augen in seinen Bann. Sehr schön, daß die 
Stuten in aller Selbstverständlichkeit ihre Sache 
machten und einprägsam den maßgeblichen Herren 
der preußisch-deutschen Pferdebetreuung zeigten, 
ivelch edles Blut in ihren Adern rollt. An dieser 
Stelle sei nur kurz die beiläufige Bemerkung ge 
stattet, daß in nächster Zeit ein Vollblüter «arabi 
schen Geblüts) im Verbanösgebiet auf Station be 
geben wird, um den Adel erhaltend zu ergänzen. 
Es ist verständlich, daß man auf Grund des Er 
folges des Holsteiners, der wie nicht anders zu 
erwarten, entsprechend von seinen Züchtern und 
den sonst aus der Provinz anwesenden Züchtern 
und Zuchtleitern in aller Harmonie über eine ge 
mächliche Zeit hinweg angemessen befristet wurde, 
gespannt sein darf auf Inhalt und Form der 
Züchterkritik. Sie wird sicherlich in beiden: herzlich 
wenig Aehnlichkeit haben mit dem vorjährigen, von 
Professor Kronacher vorgetragenen Urteil. Warten 
wir da ab. 
Bielleikt werden bei dieser zusammenfassenden 
Beurteilung noch Einzelheiten verlautbar werden 
über die Eingruppierung beim Wettbewerb in der 
Großen, von allen Originalzuchtgebieten gemein 
sam auskonkurrierten Sammlung «an der u. W. 
die Holsteiner mit zehn Pferden teilnehmen). So 
weit wir erfahren konnten, sollen die Oldenburger 
in der Großen Sammlung die führende Stelle ein 
nehmen, andere behaupten freilich, den Ostpreußen 
wäre diese vorzügliche Anerkennung züchterischer 
Betätigung zuteil geworden, was insofern nicht 
rrnrvahrscheinlich anmutet, als die Ostpreußen, j>ie 
(Zweiter Bericht von Frankfurt) 
übrigens wie im Vorjahr trotz kleiner zahlen 
mäßiger Beteiligung sehr einheitlich wirkten, im 
Großen Ring vor den Holsteinern, Hannoveranern, 
Oldenburgern und Ostfriesen an der Spitze ihr 
Können unter Beweis stellten. 
Die Erstplatzfrage sei dahingestellt «so wichtig sie 
an sich ist), so bleibt die Frage der Einstufung der 
übrigen vier Originalzuchtgebiete. Es heißt zwar, 
daß man nur den Sieger in der Großen Ver 
bandssammlung verkünden wird, die übrigen Teil 
nehmer aber nicht einrangieren will, was selbst 
verständlich in Erstaunen setzen muß, da gerade in 
der Verbandssammlung die Einstufung auf den 
zweiten oder dritten oder vierten Platz sehr we 
sentlich ist. Mit großem Erwarten horchte man stets 
auf die Bekanntgabe, wie es bei den Wettbewer 
ben der Rinder, Schafe und Schweine nicht minder 
der Fall ist. 
Ich denke, der Verband der Züchter des Holstei 
ner Pferdes würde einer weiteren Einstufung mit 
Ruhe entgegensehen können. In engstem Wettbe 
werb mit dem Sieger wurde die vorgestellte Serie 
gewürdigt. Dürfte man da nicht die Vermutung 
aussprechcn, daß man nach dem Sieger ansprechend 
eingestuft wäre? Mit Vermessenheit und Ueber- 
schätzung der Leistung hat es nichts zu tun, wenn 
man auf einen guten Platz auf der Unterskala des 
des Preises II hofft. Einen schöneren Erfolg würde 
sich in der Tat die Verbandsleitung nicht wünschen 
können als eine best placierte Verbandssammlung. 
Nun, wir wollen auch so zufrieden sein. 
Oldenburg, daß mit routinierter Ausstellungs- 
tcchnik wie immer seine Hengste «fünf, dazu ein 
Wallach) und 13 Stuten präsentierte — wobei die 
Art des Vormusterns hier wie in annähernd glei 
chem Maße bei den Hannoveranern rühmlichst er 
wähnt zu werden verdient — würde, wie schon er 
wähnt, aller Wahrscheinlichkeit nach in der Großen 
Verbandssammlung Sieger «und wenn, dann an 
stelle von Ostpreußen im vorigen Jahr). Olden 
burg teilte sich im Vorjahr mit Ostsriesland «2b) 
und Hannover «2c) in den zweiten Preis, während 
Holstein ein dritter Sammlungspreis zuerkannt 
ivurde. 
Wir sind gerade bei den Ostsriescn und Olden 
burgern, die — man darf es wohl behaupten — 
ßlctd)e Blutausgangspunkte haben. Im vorigen 
Jahr wurde bei den Ostpreußen die gelungene 
Querschnitt durch des Bauers Schaffen 
Praktischer Anschauungsunterricht ans der Reichsnährstands-Schau in Frankfurt a. M. 
Bis zum 24. Mai steht Frankfurt am Main im 
Zeichen der dritten Reichsnährstands-Schau. Genau 
so wie ihre beiden Vorgängerinnen in Erfurt und 
Hamburg ist es das Ziel dieser gewaltigen Schau, 
einmal Rechenschaft abzulegen über das im letzten 
Jahre Geleistete. 
Heute sind wir so weit, unseren Verbrauch an 
Nahrungsmitteln, der 1934-35 auf rund 11,7 Milli 
arden Mark geschätzt wurde, bis auf 0.9 Milliarden 
aus der Eigenerzeugung der Landwirtschaft zu 
decken. Während wir noch 1927 einen Einfuhrüber 
schuß an Brotgetreide von 3,7i Millionen Tonnen 
hatten, waren es 1935 nur noch 627 000 Tonnen. 
Bei Futtergetreide betrug der Einfuhrüberschuß 
1927 4,02 Millionen Tonnen, 1935 dagegen nur 
noch 578 000 Tonnen. Bei den übrigen Nahrungs 
mitteln, die im Inland erzeugt ivexden können, hat 
sich die Lage ebenfalls wesentlich verbessert. Die 
Einfuhr von Molkereierzeugnissen ging ebenfalls 
um die Hälfte zurück: der Einfuhrüberschuß an 
Eiern konnte sogar von 163 000 Tonneil aus 65 000 
Tonnen gesenkt werden. Auch die Erzeugung an 
industriellen Rohstoffen, an pflanzlichen Faser 
stoffen ist dank der Unterstützung der Reichsregie- 
rung in Aufnahme gekommen. Heute beträgt der 
Hanfanbau bereits das Zehnfache, der Flachsanbau 
das Vierfache von den Mengen, die 1932 angebaut 
wurden. Zur Steuerung unseres Rohstoffmangels 
ivurde fernerhin der Schafzucht weitgehende staat 
liche Unterstützung zuteil und wir können mit 
Genugtuung feststellen, daß heute auch die Woll- 
erzeugung im Inland beachtliche Fortschritte macht. 
Selbstverständlich reicht das Erreichte noch nicht 
aus. Durch pflegliche Behandlung des Bodens, 
durch sachgemäße Bearbeitung, durch Zufuhr reich 
licher Düngemittel, durch Benutzung besten Saat 
gutes müssen die Erträge der Scholle weiter gestei 
gert werden. Wieviel bereits im letzten Jahre auf 
diesem Wege verwirklicht worden ist, beweist die 
Tatsache, daß bei den meisten Feldfrüchten die 
Ernteerträge in den letzten Jahren bedeutend ge 
stiegen sind. Bei Weizen. Gerste, Hafer und Futter 
rüben waren die Hektarerträge 1935 höher als im 
Durchschnitt der Jahre 1929-1934. Sie lassen sich 
auch weiterhin steigern, wenn die Bearbeitung in 
der intensiven Weise erfolgt, die im Interesse un 
serer Nahrungsfreiheit angewandt werden muß. 
Durch die Einführung von Festpreisen wu'de 
das gefährliche Risiko der Warenunterbringung 
vom Bauerntum weggenommen, seine Arbeit auf 
eine gesunde und sichere Basis gestellt und damit 
seine Schaffensfreude kräftig angeregk. Die wirt 
schaftliche Feftigung des Bauerntums geht am be 
sten aus der Steigerung der Verkaufserlöse in der 
Landwirtschaft hervor. Während 1932-33 6,4 Milli 
arden und 1933-34 7,5 Milliarden Mark aus der 
Landwirtschaft erlöst wurden, erreichten die Er 
trüge 1934-35 bereits 8,2 Milliarden Mark. Gleich 
zeitig gingen Verschuldung und Arbeitslosigkeit 
ständig zurück, so daß der Bauer heute guten Mutes 
in die Zukunft sehen kann. 
Von allen diesen Dingen und Zusammenhängen 
gibt die grobe Reichsnährstands-Schau in Frank 
furt am Main ein anschauliches Bild für Bauer und 
Städter, die heute klar und deutlich wissen, daß 
sie aufeinander genau angewiesen sind. 
Neue Marktgrundsstze in d 
Landwaschiuenindustrie 
Die Fachgruppe Landmaschinenbau sandte anläß 
lich der dritten Reichsnährstands-Schau in Frank 
fürt am Main an den Reichsbauernführer R. Wal 
ther Darre folgendes Telegramm: 
„Die deutsche Landmaschinen-Jndustrie sicht ihre 
Aufgabe vor allem in der Verbesserung und gleich 
zeitigen Verbilligung ihrer Erzeugnisse und meist 
auf die großen Erfolge hin, die auf beiden Gebieten 
und namentlich in der Verbilligung der für den 
Bauernbctrieb geeigneten Maschinen kleinerer Lei 
stungen, so insbesondere für Bauerndrillmaschinen, 
Häckselmaschinen, Kartoffelkulturgeräte, Dreschma 
schinen, Strohpressen, Saatgutreinigungsanlagen 
und Schlepper, bereits erzielt worden sind. Die für 
die Landmaschinen-Jndustrie im Aufbau befindliche 
Marktordnung, die eine Rückverlagerung des Wett 
bewerbskampfes von den Rabatten auf die Ver 
braucherpreise und damit die Herstellung der 
Grundsätze anständiger und loyaler Konkurrenz 
entsprechend dem nationalsozialistischen Leistungs 
prinzip anstrebt, gibt die Gewähr, daß die Preis 
gestaltung eine zwangsläufige dem Verbraucher 
zugute kommende Regelung erführt. In der Ge 
meinschaftsarbeit, wie sie in der Verbindung der 
Reichvnährstands-Schau mit der Lanömaschinen- 
schau zum Ausdruck kommt, dürfte die beste Bürg- 
fchaft für ein erfolgreiches Wirken auf dem Gebiet 
der Landmaschinentechnik gegeben sein." 
V V ™ Die Frankfurter Schau des Reichsnährstandes. 
wahrend der Prüfung von Höhenfleckvieh auf der am Sonntag durch Reichsminister 
Darre eröffneten dritten Reichsnährstandsausstellung in Frankfurt a. M. 
Mrefse-Bilö-Zeutral^ 
Auswahl in Richtung eines mittelgroßen Typs' 
„der Masse, Tiefe und schwungvolle Gänge ver 
eint", gelobt, was besonders in dem Kronacher'sche» 
Satz zum Ausdruck kam: „Ostfriesland hat wohl 
kaum zuvor so gut und einheitlich ausgestellt wie 
dieses Mal in Hamburg." Die diesjährige Züchter- 
kritik wird beim Thema „Ostfriesland" nicht un 
interessant sein, zeigt sich doch bei Würdigung der 
Prämierergebnisse eine unverkennbare Vorrang 
stellung Oldenburgs, vor allem in den zwei Hengst- 
klassen. 
Die Hannoveraner, die offenbar ein vielseitiger 
verivendbares, leicht mittelschweres Pferd mit viel 
Adel ausgesucht hatten mit der Tendenz seiner 
Eignung als Reitpferd, waren mit der stattlichen 
Anzahl von fünf Hengsten und 13 Stuten vertre 
ten. In der Kleinen Berbandssammlung soll ihnen 
— soweit bekannt wurde — der Siegerpreis zuer 
kannt sein. 
Unter den Ostpreußen «zwei Hengste, acht Stuten) 
machte die zwölfjährige „Palmenblttte" das Ren 
nen,- ihr wurde das Prädikat der besten Zuchtstute 
unter den fünf Originalzuchtgebieten zuteil. 
Wir geben unseren Lesern anschließend das 
Prämiierungsergevnis der Holsteiner 
bekannt, so weit es noch nicht geschehen ist. 
Klasse 26 «Hengste nach den, 31. 19. geboren): 
1. Kat.-Nr. 79: Hengst „Milan", Zchtb.-Nr. 2914. 
Fuchs, Blesse, w. Fuß v. l., halbgestiefelt ht. l., w- 
Außenkrone ht. r., geb. 25. 4. 1933. — V. „Mirza 
2657" v. „Favorit 2449" a. „Phantasie 12 858". — 
M- „Rettung 24 040" v. „First 2451" a. „Gute 6939". 
— Bes.: Landgestüt Traventhal, Post Bad Sege- 
berg. — Züchter: Prinz Georg v. Schönaich-Caro- 
lath-Schilden. Haseldorf, Post Haseldorf. 
2. Kat.-Nr. 80: Hengst „Nordlicht", Zchtb.-Nr. 
2924. Rotbraun. Blesse, w. Fleck an d. Unterlippe, 
weißgestiefelt v. l. und hinten, geb. 28. 3. 1933. — 
V. „Nordhäuser 2699" v. „Elegant 2421" a. „Leo- 
voldine 12109". — M. „Vanille 15 686" v. „Diktator 
2397" a. Orange 12 644". — Bes.: Landgestüt Tra- 
vcnthal, Post Bad Segeberg. — Züchter: Rudolf 
Ahsüahs, Elskop, Post Krempe «Holstein). 
Klasse 27 «Stuten, bis zum 31. 10. 31 geboren, nach 
gewiesen gedeckt oder mit 1936 geborenem Fohlen): 
1. Kat.-Nr. 81: Stute „Gazelle", Zchtb.-Nr. 28 404. 
Schimmel, gr. Schn., halbgestiefelt ht. r., geb. iS. 
4. 1930. — V. „Mackensen 2654" v. „Elegant 2421" 
a. „Pracht 12 777". — M. „Niedliche 12 866" v. „Weid 
mann 2249" a. „Egilla 8336". Ged. 5. 3. 1936 v. 
„Lorbecrkranz 2879". Bes.: u. Züchter: Alb. Tieöe- 
mann, Brunsholt, Post Siethwende. 
1b. Kat.-Nr. 83: Stute „Detmold", Zchtb.-Nr. 
22 511. Fuchs, St., Schn., w. Fesseln h., geb. 1. S. 
1931. — V. „Favorit 2449" v. „Tobias 2161" aus 
„Duenna 8271". — M. „Dessau 28 222" v. „Ortolan 
2751" a. Manier 12 300". Ged. 16. 3. 1936 v. „Orto 
lan 2751". Bes.: Heinrich Sooft, Oeverwisch, Post 
Heide i. Holst. Züchter: Peter Ellerbrock, Sommer- 
land, Post Siethwende. 
2. Kat.-Nr. 82: Stute „Frisur", Zchtb.-Nr. 24 913. 
Hellbr., Blümch., geb. 15. 4. 1931. — V. „Mirza 
2667" v. „Favorit 2449" a. „Phantasie 12 858". — M- 
„Salbung 24 237" v. „First 2451" a. „Krönung 
13 233". Ged. 26. 3.1936 v. „Meisterschuß 2666". Bes.: 
Claus Detjens, Seestermühe, Post Elmshorn. Züch 
ter: Peter Kleinwort, Moorrege, Post Uetersen. 
Klasse 28 «Stuten, vom 1. 10. 1931 bis zum 31. 10. 
1932 geboren, die nachgewiesen gedeckt sind oder 
bereits ein Fohlen gebracht haben): 
1. Stute „Erika", Zchtb.-Nr. 27 908. Fuchs, Stern, 
geb. 6. 4. 1932. — V. „Leutwein 2809" v. „Leu 2628" 
a. „Olga 14 674". — M. „Tulpe 27 233" v. „Darwin 
2402" a. „Linse 10 967". Ged. 12. 3. 1936 v. „Fridolin 
2876". Bes.: und Züchter: Hero Maaßen, Helseļ- 
deich, Post Marne. 
2. Kat.-Nr. 84: Stute „Inno", Zchtb.-Nr. 28 775. 
Hellbr., w. Fuß ht. r., geb. 21. 6.1932. — V. „Heintze 
2790" v „Heinz 2499" a. „Omelette 13 748". — M- 
„Zita 15 953" v. ^Favorit 2449" a. „Oresta 12 658". 
Ged. 19. 3. 1936 v. „Mackensen 2654". Bes.: Albert 
Schlüter, Kamerland, Post Siethwende. Züchter: 
Heinz Schlüter, Landweg, Post Siethwende. 
Klasse 29 «Stuten, nach dem 1. 10. 1932 geboren): 
1. Kat.-Nr. 86: Stute „Königin", Zchtb.-Nr. 28 829. 
Rotbr., St., Schn., w. Fuß v. l., halbgestiefelt ht-, 
geb. 6. 4. 1933. — V. „Makler 2840" v. „Mackensen 
2564" a. „Atalante 28 044". — M. „Walküre 11951" 
v. „Lorenz 2622" a. „Abelia 11819". Ged. 27. 3. 1936 
v. „Lorbeer 2615". Bes.: Franz Dohrendorf, Mn- 
chelndorf, Post Krempe. — Züchter: Peter Thode, 
Kuskoppermoor, Post Wilster. 
.2. Kat.-Nr. 88: Stute „Kokette", Zchtb.-Nr. 28 828. 
Rotbr., gefleckte Kroue ht. l., geb. 22. 4. 1933. — 23. 
"Favorit 2449" v. „Tobias 2161" a. „Duenna 8271" 
— M. „Zärtliche 15 924" v. „Doktor 2403" a. „Ricke 
15 057". Bes. und Züchter: Wilhelm Peters, Som 
merlander Riep, Post Krempe. 
3. Kat.-Nr. 87: Stute „Herzlieb", Zchtb.-Nr. 30 209. 
Rotbr., St., Schn., w. Jnnensaum v. r., hochgestie 
felt v. l. und ht. geb. 11. 5. 1933. — V. „First 2451" 
v. „Tobias 2161" a. „Gemse 8626". — M. „Tugend 
24 31^" v. „Heinz 2499" a. „Kameradin 13185". Ged. 
25. 3. 1936 v. „Meisterschuß 2666". Bes. und Züchter: 
Claus Harms, Lander, Post Uetersen. 
Wir kündigen für morgen einen ausführliche» 
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