Schleswig-Holstein
als zur sicheren Führung eines Kraftfahrzeu
ges völlig außerstande angesehen. Die Strafen
sind hart für den, der infolge von Alkoholbe
einflussung einen Unfall verursacht hat.
Wer Führerflucht begeht, handelt feige und
charakterlos. Ein Zeichen von besonders nied
riger Gesinnung ist die Führerflucht nach
einem Unfall, bei dem Personen verletzt wor
den sind. Wer es da über sich bringen kann,
den Verletzten liegen zu lassen, und sich mit
dem Gedanken abfindet, daß durch seine Flucht
unter Umständen die noch mögliche Hilfe zu
spät gekommen ist, der verdient die schärfste
Verurteilung. Es ist selbstverständlich, daß in
solchen Fällen Staatsanwalt und Richter hart
und mitleidslos werden, und daß derjenige,
der sich zur Führerflucht hat hinreißen lassen,
sich jede Milde verscherzt. Führerflucht gelingt
übrigens in den seltensten Fällen. Der Fahrer
muß, auch wenn er sich unbeobachtet glaubt,
stets gewärtig sein, daß doch irgend jemand
die Nummer seines Fahrzeuges erkannt und
aufgeschrieben hat. Denn das ist eine erfreu
liche, immer wieder in der Praxis festzustel-
' lende Tatsache, daß sich gegen die Gemeinheit
der Führerflucht alle verbinden, die den Unfall
erlebt haben! Die häufigste und billigste Ver
teidigung des nach einem Unfall geflüchteten
Kraftfahrzeugführers, er habe von dem Unfall
nichts bemerkt, findet am wenigsten Gehör.
Durch zahllose praktische Versuche ist festge
stellt, daß zumeist auch der geringste Anstoß an
den Wagenaufbau eines Kraftfahrzeuges im
Innern des Wagens deutlich wahrzunehmen
ist.
* Die Arbeitsgemeinschaft der landsmänni-
schen Vereine beschloß bei einer Zusammen
kunft im „Gasthaus zum Landsknecht", die all
jährliche Kranzniederlegung am Uwe-Jens-
Lornsen-Denkmal (24. März) beizubehalten
und den altehrwürdigen Brauch gemeinsam
mit der Stadtverwaltung zu pflegen. Der Mit
gliederbestand der Vereine ist zwar zurückge
gangen,' hoffentlich nur vorübergehend. Doch
mit der alten Liebe hängt man an Volkstum
und Heimat, Begriffen, die sich wie selbstver
ständlich erweitern zu Volksgemeinschaft und
Vaterland, und weiß sich darin allgemeiner
Unterstützung sicher. Wohlgemut besprach man
sich, gute Anregungen wurden begrüßt. Die
„Landsmännischen", die schon manches Jahr
zusammenhalten, bleiben einander treu.
* Verlust auf dem Wege zum Wochenmarkt.
Am Sonnabend ist einer Frau aus Büdelsdvrf
auf dem Wege zum Wochenmarkt auf dem
Schloßplatz die Geldbörse mit einem größeren
Betrag abhanden gekommen. Die Börse befand
sich in der äußeren Manteltasche. Ob die Frau
die Geldbörse verloren hat oder ob sie ihr auf
dem Markt gestohlen wurde, steht nicht fest.
Bei dieser Gelegenheit seien die Frauen ge
warnt, wenn sie zum Wochenmarkt gehen, wo
größeres Gedränge herrscht, ihre Börsen offen
im Korbe oder sonst fahrlässig aufzubewahren.
Gelegenheit macht Diebe.
* Wem gehört das Fahrrad? Am 12. Mai
ist in der Obereiderstraße ein Damenfahrrad,
Marke „Mundus", Nr. 1705 867, mit roter
Ballonbereifung gefunden worden. Die Eigen
tümerin konnte bisher nicht ermittelt werden.
* Lastauto im Graben. Gegenüber der Fa.
Max Rohwer (frühere Hoffnung) geriet ge
stern abend ein Lastauto in den Graben. Nach
dem es entlastet und der Anhänger, welcher
noch aus der Straße stand, abgekuppelt war,
konnte sich das Fahrzeug mit eigener Krafr
freimachen.
* Einführung in die Wetterkunde. Aus An
ordnung des Reichsamts für Wetterdienst,
Berlin, werden zur Einführung der Lehrer
in die Wetterkunde Lehrgänge in den einzel
nen Kreisen durch die zuständigen Dienststel
len des Reichswetterdienstes abgehalten. Die
Dienststelle Hamburg entsendet ihren Meteor
ologen Dr. Bender am 3. Juni d. I. nach
Rendsburg zu einem in der Zeit von 14.30
bis 19 Uhr stattfindenden Kursus.
* Lichtspieltheater und WHW. Neben der
rein materiellen Fürsorge für die Bedürfti
gen hat die kulturelle und seelische Betreuung
im letzten WHW. an Bedeutung gewonnen.
Neben anderen Einrichtungen waren es vor
nehmlich die Lichtspieltheater, die sich in den
Dienst dieser Arbeit stellten. Nicht weniger als
140 Sondervorstellungen konnten im Gau
Schleswig-Holstein durchgeführt werden. Die
Vorstellungen wurden von 78 500 Notleiden
den und Bedürftigen besucht.
Sport am Himmklfahrtstag
Am Himmelfahrtstage macht der Wiker
Sportverein mit seinen Mannschaften einen
Ausflug nach Rendsburg, wo er um 9 Uhr mit
Dampfer „Heinrich" eintreffen wird. Der
Rendsburger Ballspielverein nutzt diese Ge
legenheit zu Gesellschaftsspielen. Und zwar
treten morgens um 10 Uhr die Schüler auf
dem RBB.-Platz an, darauf die Jugend. Nach-
mittags um 2 Uhr spielen die Jungmannen,
und um 3,30 Uhr ist das Hauptspiel RBV.
gegen Wiker SV. Die Kieler haben ihre
Mannschaft in letzter Zeit merklich durch Ma-
rineangehörige verstärken können und erfolg
reiche Spiele gegen Kieler Großvereine aus-
actfaßcn.
An alle Betriebsführer
der Rordmark!
Das Nordmark-Treffen am 23. und 24. Mai
1936 soll zu einer umfassenden Kundgebung
aller Angehörigen der SA., SS. und NSKK.
werden. Die Unterzeichneten bitten daher, für
die Tage des Nordmark-Treffens und der
damit zusammenhängenden Wettkämpfe die
Männer zu beurlauben, die an diesen Wett
kämpfen teililehmen oder beim Nordmark-
Treffen marschieren.
Die Schwierigkeiten des Austausches von
Arbeitskräften sind bekannt. Im Hinblick auf
die Erfordernisse eines Ehrentages der drei
Gliederungen der Partei wird aber gebeten,
die Bedenken zurückzustellen und durch groß
zügige Behandlung der Urlaubsgesuche den
freiwilligen Einsatz der Männer anzuerken
nen. Die SA.-, SS.- und NSKK.-Männer
haben ihrem Führer Adolf Hitler Außeror
dentliches geleistet an Idealismus, Opfermut
und Dienstfreudigkeit. Wir bitten darum, nach
Möglichkeit den Männern diesen Einsatz zum
2. Nordmark-Treffen zu ermöglichen dadurch,
daß dem Aufruf Folge geleistet wird. „Gebt
den Männern Urlaub zum Nordmark-Treffen
1956."
Der Landesbauernführer:
gez. Struve.
Der Präsident
der Industrie- uud Handelskammer:
gez. Dr. Rudolph.
Für den Aufmarschstab:
Meyer-Quade, Gruppenführer.
Für die Kreishandwerkerschaft:
gez. Hoheisel.
10 000 Arbeitsmaiden in jedem Halbjahr.
Unter der Führung der Reichsfrauenführe
rin, Frau Gertrud Scholz-Klink, der am 1. Ja
nuar 1934 vom Reichsarbeitsführer die Lei
tung des Frauenarbeitsdienstes übertragen
wurde, hat der Arbeitsdienst der weiblichen
Jugend bereits feste Gestalt gewonnen. Nach
anfänglichem Suchen und Versuchen fand man
die richtigen Wege, die im einzelnen zu gehen
waren. Am 1. April 1936 löste der Reichs
arbeitsführer den Deutschen Frauenarbeits-
dieust als Verein auf und gliederte ihn in den
staatlichen Reichsarbeitsüienst ein. Da nun
mehr eine selbständige Reichsleitung des Deut
schen Frauenarbeitsdienstes ihre Berechtigung
verloren hatte, baute der Reichsarbeitsführer
in die jeweils zuständigen Aemter der Reichs-
leitung des Reichsarbeitsdienstes Abteilungs
leiterinnen ein, die die Belange des Frauen-
arbeitsdienstes vertreten und mit ihren Mit
arbeiterinnen bearbeiten.
Die 13 Bczirksführerinnen, die an der Spitze
der früheren Landesstellen, jetzt Bezirke, stehen,
sind für die Lager verantwortlich, die eine
durchschnittliche Belegschaft von 40 Arbeits
maiden erhalten. 10 000 Arbeitsmaiden wer
den halbjährlich durch die etwa 400 Lager des
Frauenarbeitsdienstes gehen. Als Einstel
lungstermine sind die Quartalsersten festge
setzt worden, die Meldungen erfolgen bei den
Bezirksleitungen der zuständigen Bezirke.
Hem ìlmdsêueg.
Schweres Motorradunglück in Osteufeld.
Ostenfcld, 20. Mai. Gestern abend gegen 7
Uhr ereignete sich bei der Gastwirtschaft von
Der neue Sommerfahrplan der Reichsbahn,
der am 15. Mai in Kraft getreten ist, hat uns
eine ganze Reihe wesentlicher Verkehrsver
besserungen nach dem Reich gebracht. Vor
allem haben die Schnellverbindungen eine we
sentliche Zunahme erfahren Eine besonders
gute Verbindung ist nach Berlin geschaffen
worden, und zwar einmal von Kiel aus. und
rum anderen auch von Flensburg aus. Eim
glänzende Verbindung ist von Flensburg
über Schleswig-Rendsburg-Neumünster-Bad
Oldesloe- Ratzeburg - Hagenow-Land - Witten
berge nach Berlin geschaffen worden. Die
Reisedauer beträgt von Flensburg nach Ber
lin nur noch 5 Stunden und 61 Minuten, in
der umgekehrten Richtung 6 Stunden und 54
Minuten. Mit dem Schnellzug ab Rendsburg
6,00 Uhr erreicht man Neumünster um 6,31
Uhr, führt dort um 6,40 Uhr ab und ist dann
um 11,01 Uhr in Berlin. Die Rückfahrt kann
noch am gleichen Tage erfolgen, und zwar um
18,20 Uhr ab Berlin, Neumünster ab 22,60 Uhr,
in Rendsburg 23,24 Uhr. Man kann also i n
rund fünf Stunden nach Berlin
fahren, hat in Berlin sieben Stunden Zeit und
kann am gleichen Abend nun wieder
zurück sein.
Detlef Tank ein schweres Unglück. Der Tischler
Karl W. aus Rendsburg, der die Straßen
kreuzung passierte, verlor anscheinend, als er
einem Radfahrer ausweichen wollte, die Ge
walt über sein Motorrad und fuhr gegen die
Hauswand der Wirtschaft, wo er bewußtlos
liegen blieb. Das Rendsburger Sanitätsauto
brachte ihn ins Krankenhaus, wo ein Schädel
bruch und eine schwere Gehirnerschütterung
festgestellt wurden.
Heels Scâemļäcde
Eckernförde, 19. Mai. Zwei Pferde von der
Weide gestohlen. In Birkensee bei Eckernförde
wurden einem Landmann zwei Pferde von
der Weide gestohlen. Der Dieb konnte sich mit
den Pferden unerkannt entfernen.
Goldene Hochzeit. Am Montag feierten die
Eheleute Hans Kruse in Damendorf das Fest
der goldenen Hochzeit. Die Schulkinder brach
ten dem Jubelpaar schon am frühen Morgen
ein Ständchen. Nachmittags fanden sich Schwe
ster, Brüder und Bekannte sowie Pastor Paul
sen aus Ascheffel zu einer einfachen, aber schö
nen Andacht zusammen. Namens des Preußi
schen Staates und im Aufträge des Landrats
überbrachte er viele Glückwünsche und über
gab ein Geldgeschenk. Die Kirchengemeinde
Hütten ließ eine Bibel überreichen.
Heels Schleswig.
cs. Schleswig, 20. Mai. Ermittelte Schwind
lerin. Vor einigen Tagen nahm, wie berichtet,
eine in den mittleren Jahren stehende Frau
aus mehreren Schleswiger Geschäften verschie
dene Kleidungsstücke zur Auswahl mit. Die
ihr nicht zusagenden Sachen brachte sie s. Zt.
nicht wieder zurück. Auch „vergaß" sie, die
übrigen Stücke zu bezahlen. Der Schleswiger
Kriminalpolizei ist es nunmehr gelungen, die
Angelegenheit aufzuklären und die Täterin zu
ermitteln. Bei der Schwindlerin handelt es sich
um eine Anwohnerin des oberen Domziegel
hofes.
Fahnenweihe der Deutschen Arbeitsfront,
vs. Gribbohm, 20. Mai. Die Ortsgruppe
Holstenniendorf der DAF. hielt in Carstens
Gasthof in Gribbohm ihre Fahnenweihe ab.
Nach dem Fahneneinmarsch der Gliederungen
der Partei vollzog der Kreisleiter der DAF.,
Pg. Ramaker-Renüsburg, die Weihe der neuen
Fahne und übergab sie dann dem Ortsgruppen-
lciter Siercks in treue Obhut. Danach hielt Pg.
Nissen-Rendsburg einen interessanten Vortrag
über die Deutsche Arbeitsfront uud ihre Be
deutung. Musikstücke, gemeinsame Lieder und
Reigen des BDM. halfen den Abend verschö
nern.
* * *
ai. Hohenwestedt, 18. Mai. „Einer zuviel an
Bord." Dieser spannende Ufafilm, der hier am
Sonnabend und Sonntag in unserem Kino
„Erholung" lief, hat so gut gefallen, daß der
Aber auch auf anderen Gebieten ist das
Reich näher an Schleswig-Holstein gerückt. So
ist die Norömark auch noch an weiter entfernt
liegende deutsche Gebiete, so. z. B. an die
Städte Magdeburg, Halle a. S>, Nürnberg,
München, ferner an Leipzig und Dresden, an
geschlossen worden. Seit dem 15. Mai führen
nämlich die v-Züge 61/66 Kiel-Berlin U und
umgekehrt direkte Kurswagen Kiel-Dresden
und zurück zum Uebergang auf die mecklen
burgischen O-Züge183/184 Wismar-Dresden in
Ludwigslust. Außerdem führt jetzt der v-Zug
66 einen direkten Kurswagen München-Kiel
über Nürnberg-Jena-Halle a. S.-Magdeburg-
Wittenberge-Hagenow-Land-Ratzeburg-Lübeck-
Eutin.
In der Richtung nach dem deutschen Osten
hat man sehr günstige und vor allem schnelle
Verbindungen von Kiel und Flensburg aus
über Lübeck und Mecklenburg zunächst einmal
mit Stettin geschaffen. Die Fahrzeit von Kiel
nach Stettin beträgt nunmehr nur noch etwa
sechs Stunden. Die Verbindung Flensburgs
mit Stettin wurde ebenfalls hergestellt über
Neumünster-Bad Oldesloe und dann weiter
über Lübeck und durch Mecklenburg.
Hohes Alter. Am 21. Mai 1936 kann der
Landmann Jürgen Stäcker, Silberstedt, in
geistiger Frische seinen 93. Geburtstag feiern.
Stäcker spielt heute noch gerne einen Skat
und ist noch ein eifriger Leser unserer Zei
tung.
Am Siüfvdko^n
Süderstapcl, 20. Mai. Das Deutsche Rote
Kreuz, Vaterländischer Fraucnverein Südcr-
stapcl, hielt in Bräues Gasthof in Norderftapel
die diesjährige Mitgliederversammlung ab. Die
stellv. Vorsitzende verlas den Kassen- und Jah
resbericht. Dem Winterhilfswerk werden 130
JiJL zur Verfügung gestellt, für die Auffüllung
der Margaretenschränke wurden 140 JiJl be
reitgestellt, für den Bereitschaftsdienst 100 M-M.
Nach Genehmigung wird zur Unterhaltung der
Gemeindeschwesterstation ein Beitrag zuge
steuert. Die Kreisvorsitzende verpflichtete 13
Samariterinnen. Ein Vortrag der Provinzial-
vorsitzenden, Frau Justus, Kiel, gab Aufklä
rung über Arbeit und Pflichten im Rote-
Kreuz-Dienst.
Aus Heels Husum
Hz. Schwabstedt, 20. Mai. Siedlungshäuser
werde» errichtet. Zwischen der Schwabstedter
Kirche und der Dorfschaft wurde für die Er
richtung von zwei Siedlungshäusern Land für
Bauplätze ausgetauscht, und zwar erhielt die
Dorfschaft 24 Ar Land, das in der Nähe des
Dorfes liegt, dafür erhält die Kirche 31 Ar
Land wieder von der Dorfschaft, das aber wei
ter von Schwabstedt entfernt liegt. Nachdem
das Kirchenkonsistorium in Kiel die Genehmi
gung zum Tausch erteilt hat, werden auf dem
Land nunmehr zwei Siedlungshäuser errichtet
werden, und zwar für O. Sievers und R.
Schwanz, beide aus Schwabstedt. Weiter wird
noch der Bau von zwei weiteren Siedlungs
häusern in der Gemeinde Schwabstedt beab
sichtigt.
Aus Haedļeiesland
Fischgärten int uordsriesischen Wattenmeer.
Insel Föhr, 19. Mai. Die Ausnutzung des
Meeresreichtums an eßbaren Dingen ist für
die Bevölkerung der nordfriesischen Inseln
von großer Wichtigkeit. Mit dem Frühling
Kinobesitzer sich entschlossen hat, ihn am Don
nerstag, dem 21. Mai, also am Himmelfahrts
tage, nochmals vorzuführen. Der Film ist nach
dem bekannten, vielgelesenen Roman gleichen
Namens der „Berliner Illustrierten" gedreht
worden. Die Besetzung ist wirklich erstklassig.
Lida Baarovas dunkle Stimme paßt gut zu
dem Bild. Willy Birgel weiß den Staatsan
walt und Albrecht Schoenhals den flotten Ka
pitän ausgezeichnet zu spielen .
ai. Hohenwestedt, 19. Mai. Der Ausbau der
Umgehuugsstraße bei unserem Ort wird jetzt
energisch in Angriff genommen. An der Chaus
seestrecke Jahrsdorf—Hohenwestedt, die s. Z.
nicht mit fertiggestellt wurde, weil man sich
über den Verlauf der Umgehungschaussee noch
nicht schlüssig war, wird bereits seit einiger
Zeit mit Hochdruck gearbeitet. Auch der Aus
bau der zweiten Strecke (Jtzehoer Str.) ist
schon vor einiger Zeit ausgeschrieben. Ueber
den Ankauf der beiden Häuser von Stäcker und
Bauer hat die Chausseeverwaltung sich mit den
beiden Besitzern schon länger geeinigt, und
nachdem nunmehr die Bestätigung von dem
Ankauf aus Berlin vorliegt, ist gesternmorgen
mit dem Abbruch derselben begonnen worden.
Sie müssen in 4 Wochen gänzlich abgebrochen
sein. Mit den Landbesitzern, durch deren Län
dereien die Chaussee gehen tvird, ist man sich
inzwischen größtenteils einig geworden, 1°
daß die Arbeiten in einem Zuge durchgeführt
werden können. Nach Fertigstellung der Um
gehungsstraße füllt auch die unglückliche und
unübersichtliche Straßenecke bei der Einmün
dung unserer Hauptstraße, der Lindenstraße in
die Rendsburger Straße fort.
Jnnien, 19. Mai. Hitlers „Mein Kampf"
wird nunmehr allen Brautpaaren bei ihrer
Trauung von der Gemeinde als Sondergabe
überreicht.
mp. Todenbüttcl, 19. Mai. Standesamtliche
Nachrichten. Die Ehe wollen miteinander ein
gehen: Landmann Hinrich Struve in Lütjen-
westedt und Haustochter Dora Margaretha
Ohrt, Lütjenwesteüt,' Arbeiter Claus Uhrham-
mer, Todenbüttcl, und Ww. Catharina Mar
garetha Boller, Maisborstel; Landmann Claus
Willi Todt, Osterstedt, und Haustochter Anna
Wiegand, Osterstedt,' Lanöhelfer Willi Hinrich
David, Todenbüttcl, und Landhelferin Anne
Marie Deus, Todenbüttcl.
Beint Ringreite» in Todenbiittel, das ber
schönstem Wetter am Sonntag stattfand, wurde
von 17 Reitern der Landwirtschaftsgehilu
Rehmke aus Maisborstel König. Die Hausge
hilfin Helene Lttders aus Todenbüttcl wurde
Königin, (mp.)
3iccmamt Qäünq:
„Der Kämpfer für den Luftschutz hat soviel Verantwortung und soviel Ehre
wie jeder Frontsoldat!"
Aus dem Sommerfahrplan der Reichsbahn
Besserer Anschluß Schleswig-Holsteins aus Reich
Aus Hohenwesiedl, Hstueeau-HademaescUen
umd Umgegend