Auge und Herz des Beschauers. Auf etwa 70
Parzellen enthüllt sich die Pracht. Die Kolo
nie steht heute nachmittag und morgen den
ganzen Tag für den Besuch offen. Ein Gang
durch die Gärten lohnt sich.
Erfolgreiche Probefahrt
Am Freitag erledigte das von der Werft
Nobiskrug für die Reederei Eßberger, Ham
burg, gebaute Tankmotorschiff „Belt" seine
Probefahrt, in der Ostsee. Das Schiff wurde
von dem Staatsrat John Eßberger, dem
Führer der deutschen Seeschiffahrt, übernom
men und in den Dienst der Reederei gestellt.
Gepäckmarsch der HI.
Die Gefolgschaft 1/163 der Hitler-Jugend
führte am Himmelfahrtstag den Albert-Leo-
Schlageter-Gepäckmarsch durch. Um 7.30 Uhr
sammelten sich die Jungens, jeder mit einem
Sandsack beladen, beim Adolf-Hitler-Haus.
Dort war Tornisterausgabe. Die 18jährigen
hatten 5 Kg. Gepäck zu tragen, die 16jährigen
7,5 Kg., die 17—18jährigen 10 Kg. Mit 130
Mann wurde der 30-Klm.-Marsch angetreten.
Der Weg ging über Sorgbrück, durch die Loher
Heide ins Hohner Gehölz. Die Sonne brannte
heiß hernieder, und der Affe drückte schwer.
Doch jeder hielt aus und kämpfte sich durch.
Nach längerer Rast im Gehölz "wurde über
Fockbek der Rückmarsch angetreten. Beim
Schlageteröenkmal am G e r h a r d s t e i ch
wurde ein großer Feldblumenstrauß nieder
gelegt. Gefolgschaftsführer Kromann verlieh
der Bedeutung dieses Marsches noch einmal
Ausdruck: „Schlageters Leben war Kampf und
Opfer. Doch sein Opfer ist nicht umsonst gewe
sen, denn sein Geist lebt weiter in der deut
schen Jugend und wird von ihr behütet und
fortgeführt. Die Jugend kennt genau so wie
Schlageter nur eins: Dienst am Volk." Einen
würdigen Abschluß bildete die Eintragung für
das Dankopfer der SA., zu dem jeder sein
Teil beitrug. Mit dem Wort: „Gelobt sei, was
da hart macht", im Sprechchor gesprochen,
wurden die Jungen entlassen.
Suenött §mMe fir das Miami
„Matter md Kiad"!
* Rendsburger Preisträger. Bei einem
Wettbewerb der Beamtenbausparkasse, Heim-
stättengesellschaft der Deutschen Beamtenschaft
m. b. H., Berlin, wurde dem technischen Stadt
inspektor Johann Wilkens in Rendsburg ein
erster Preis in Höhe von 100 Mark zuerkannt.
In der Benachrichtigung wird dem Heimstät-
tenentwurf Wilkens hohe Anerkennung Zuteil
er gilt „in jeder Beziehung als lobenswert".
* Kranzniederlegung am 85er-Denkmal.
Sieben Reserveoffiziere, die zur Zeit eine
Uebung beim I./Jnf.-Regts. 26 in Rendsburg
ableisten, legten am Gefallenen-Denkmal der
ehern. 85er in den Anlagen au der Christ- und
Garnisonkirche einen Lorbcerkranz nieder mit
Hakenkreuzschleife und der Inschrift: „Ihr
lebt in uns!" Zwei der Offiziere gehörten dem
früheren Jnf.-Regt. Nr. 86 an.
* Wieder Kinderheimverschicknng der NSV.
Am Freitagvormittag fuhren 37 Kinder aus
dem Kreise Rendsburg, davon etwa die Hälfte
aus der Stadt Rendsburg mit der Bahn nach
Reinfeld bei Bad Oldesloe. Sie werden dort
in einem Kindererholungsheim untergebracht.
* Nächtlicher Zusammenstoß zweier Autos.
In der Nacht zum Freitag gegen 1.30 Uhr stie
ßen an der Kreuzung Gerhardstraße und
Eckernförder Straße zwei Personenautos zu
sammen. Ein Wagen aus Schleswig fuhr über
die Gerhardstraße in Richtung Schleswiger
Straße. Beim Uebergueren der Eckernförder
Straße stieß er mit einem Personenauto aus
Westermühlen, das aus Richtung Büdelsdorf
kam, zusammen. Das Westermühlener Auto
fuhr mit dem Vorderteil gegen die rechte Seite
des Schleswiger Autos. Dessen Führer bog im
letzten Augenblick nach links aus und fuhr ge
gen die Einfriedigung eines Grundstücks der
Gerhardstraße, durchbrach die Einfriedigung
und hielt mit den Vorderrädern im Vorgarten.
Vom Auto wurden die rechte Seite des Auf
baues, beide rechten Kotflügel, Fensterscheiben,
die Vorderachse und Steuerung beschädigt. Es
wurde von der Polizei sichergestellt, da es
nicht mehr betriebsfähig war. Das andere
Auto drehte sich nach dem Zusammenstoß um
die eigene Achse und kippte um. Der Autosüh-
rer erlitt leichte Schnittwunden am Kopf. Von
seinem Auto wurden die vordere Stoßstange,
die linke Seite des Aufbaues und die Fenster
scheiben beschädigt. Das Fahrzeug konnte nach
dem Wiederaufrichten die Fahrt fortsetzen.
Schulmädchen und Blumen
Büdelsdorf, 23. Mai. Am 19. ü. M. fand
wieder die Blumenaüsgabe an die oberen 3
Klassen der Mädchen-Volksschule statt. Nach
mittags trafen die Klassen unter Führung
ihrer Lehrer in der Gärtnerei Bünjer ein.
Ein Rundgang durch den großen Garten ließ
die Kinder einen Einblick in gärtnerisches
Schaffen gewinnen. Alles war peinlich sauber
und genau, kündete von liebevoller und ver
ständiger Pflege. Dann gab's Unterricht. Bün
jer zeigte, wie eine Blume „umgetopft" wird.
Zwischen den zur Verteilung kommenden
Blumen befinden sich nämlich solche, die nach
geraumer Zeit einen größeren Blumentopf
beziehen müssen. Zum Herbst wird eine Aus
stellung von Sorgfalt und Geschick zeugen und
das Werk die Meisterin loben. Bünjer aber
sei für seine Blumenspende und die Arbeit,
die er sich machte (nebenbei gemerkt: gern
machte), herzlich gedankt.
* * *
Büdelsdorf, 22. Mai. Gedächtnismarsch. Am
21. Mai wurde ein Schlagcter-Gedächtnis-
marsch von der HJ.-Gefolgschaft 4/163 durch
geführt. Im Sternmarsch trafen sich die ein
zelnen Standorte der Gefolgschaft am Duven-
stedter Bahnhof, um von dort geschlossen nach
dem Gefallenendenkmal zu marschieren, wo
eine schlichte Schlageter-Gedenkstunde statt
fand. Mit einem Werbeumzug durch den Ort
endete die Feier.
StMdZsümtlrche Nachrichten
Es wollen die Ehe miteinander eingehen:
Unteroffizier Johann Heinrich August Ohl-
sen, Rendsburg, und die Hausgehilfin Hil
degard Große, Rendsburg-
Obergefreiter Kurt Alfred Haßkerl, Rends
burg, und die Friseurin Margot Rönner,
Hamburg-
Strafanstaltsaufseher Jürgen Christian Eh
lers, Rendsburg, und die Haustochter
Anna Margaretha Stolley, Kl.-Bennebek-
Zollpraktikant Boeje Santjer, Bentheim, und
die Haustochter Gertrud Ella Juhnke,
Rendsburg-
Schlosser August Ernst Heinrich Bethke, Kiel,
z. Z. Rendsburg, und die Plätterin Hedwig
Elise Bertha Bethke, geb. Richter, Kiel. -
Aus den JUddsŗádtUeaUcH.
Tonhallen:
Tolstoi und Greta Garbo. / Anna Karenina.
„Sinnlosigkeit alles Lebens", das war die
Erkenntnis des frühen Tolstoi. Aus dieser
Grundidee formte der Bahnbrecher des Natu
ralismus die Thesen: „Weg mit allen Gesell-
schaftsschranken, weg mit aller sogenannten
Kultur, weg mit allen Leidenschaften." Sche
menhaft gleiten die Helden des Dichters der
„Kreuzersonate" und der „Auferstehung" am
geistigen Auge des Gegenwartsmenschen vor
über. Und doch packen uns seine Thesen wieder,
wenn sie durch eine solche Künstlerin wie die
Garbo gestaltet werden. Anna Karenina, ein
Film um die Kultur eines Milieus des zari
stischen Rußlands, eines Milieus, das uns
heute befremdet. Und doch — erhielt dieser
Film auf dem Bienale in Venedig die höchste
Auszeichnung, die „Coppa-Mussolini" — und
hinsichtlich der Bewertung einer Schauspiel
kunst mit Recht. Vor einiger Zeit griff eine
bekannte Filmrezensentin die Kunst der Garbo
an. Eine Erörterung hierüber ist hier fehl am
Platze. Es gibt jedoch zu denken, daß in Holly-
wooder Studios fast alle deutschen Künstler,
die in der Zeit der Amerikaflucht drüben dreh
ten, keinen durchschlagenden Erfolg starten
konnten. Amerika typisiert — und die Type ist
Konjunkturerfolg. Um so höher ist die Schau
spielkunst der Garbo zu bewerten, denn auch
sie ist Type geworden — und doch jeder Film
ein Welterfolg. Es gibt weiter zu denken, daß
Filme, die uachsynchronisiert werden müssen,
keinen Anspruch auf Weltgeltung erheischen
können. Und doch erhielt der Film die höchste
Auszeichnung. Das dürften Gegenbeweise der
Zerkrittelung höchster Schauspielkunst sein.
Greta Garbo besitzt eine Gestaltungskraft und
eine Innerlichkeit im Mienen- und Gesten
spiel, wie kaum eine andere Schauspielerin.
Man vergißt dariiber, daß dieser Film wieder
nur um die Garbo gedreht worden ist, daß von
der Weltanschauung eines Tolstoi wenig oder
garnichts übrig blieb, man vergißt, daß es
wieder die gleichen Großaufnahmen mit der
effektvollen Licht- und Schattenverteiluug wie
bei allen Garbo-Filmen sind, man vergißt so
gar, daß der stumme Kareninafilm der Garbo
dem Gedankengut Tolstois gerechter wurde.
Dr. Th.
*
In der Schauburg:
Prinzessin Turandot.
Ein chinesisches Märchen, eine Parodie auf
ein launisches und eigensinniges Prinzeßchen,
das alle Freier, die nicht drei Rätselfragen
lösen können, köpfen und die Köpfe auf der
Stadtmauer aufpflanzen läßt. Da kommt ein
frischer kecker Vogelhändler (Willi Fritsch) mit
seinem ulkigen Sancho Pansa (Paul Kemp)
des Weges gezogen. Lachend gewahrt er den
Spuk um Turandot und beschließt k. H., dem
vor der Ehe sich sperrenden und Unfug stif
tenden Frauenzimmer das hübsche Köpfchen
zum Wohle des Landes zurechtzusetzen.
Es gelingt ihm in einer Reihe abenteuerlich
bunter Szenen nach Ueberwindung von man
cherlei Schwierigkeiten. Das flieht sich und
zieht sich an im Liebesgetändel und verstrickt
sich in Amors Netz. Der Bogelhändler wird
Turandots Gemahl und Eidam des großen
Kaisers mit Pantoffelheldenschwächen. Daß
die vermeintlich enthaupteten Brautwerber
schließlich wieder alle lebend auf der Bild
flüche auftauchen, wobei der auf Lösegeld
brennende spitzbübische Oberrichter jenes
seltsamen Landes und kunstvoll bemalte Köpfe
aus Ton eine Rolle spielen, ist eine Ueber-
raschung ganz besonderer Art.
Der Ufa-Architekt hat Bilder von fernöst
lichem Reiz gebaut. Das Geschehen zerfließt
nicht in chinesischen Tinten, sondern trügt durch
den Vogelhändler und seinen Knappen den
uns ansprechenden herzhaften Ton fahrender
Gesellen.
Käthe v. Nagy (Prinzessin Turandot), Inge
List (ihre Vertraute), Fritsch (von siegender
Männlichkeit) und Kemp (von entwaffnender
Dummpfiffigkeit) machen ihre Sache gut, assi
stiert von einer langen Reihe wunderlicher
Gestalten.
Schon zur Vorkost gibt's Lustiges, sodann
einen auch landschaftlich geschickt umkleideten
Tierfilm. Fledermäuse! Unter den Zeitbildern
fesseln namentlich kraftvolle Aufnahmen vom
nationalen Feiertag des deutschen Volkes mit
Ansprachen des Führers. #
Elektra-Lichtspiele:
*
Clark Gable i« „Nach Büroschluß".
So liebt es Amerika: Der Reporter Mr.
Branch in Hemdsärmeln vor dem Schreibtisch,
den Hut auf dem Kopf und schreit durch drei
Telephone zugleich. Er wird Mr. Bannister
schon zur Strecke bringen, diesen großen An
walt mit den dunklen Punkten in seinem Le
ben, jawohl. Und dann passiert der Mord, und
die arme Mrs. Patterson, die immer so drang
saliert wurde von ihrem Mann, ist tot. Da
kommen einem fast die Kullerchen, wenn es
nicht so unglaublich sensationell wäre. Bitte,
in den höchsten Kreisen, Geliebte und Klientin
zugleich, und dann ausgesogen und ermordet.
Das gibt natürlich Schlagzeilen, daß sich die
Reporter nur so drängeln. Wie lieb der Mr.
Branch ist, gewiß ein zeilenhungriger Repor
ter, aber auch viel rächendes Schicksal. Wie er
diesem abscheulichen Mister Bannister den
Kinnhaken klebt und dann die kathodenblonde
Sharon auch noch aus seinen Stricken befreit —
— Na, das Ende der aufregenden Drehbuch-
verwicklungen gibt's in der Elektra zu sehen,
wo Clark Gable sehr gelungen den Reporter
spielt.
Dazu ein unterhaltsames Vorprogramm
über die Geschicklichkeit der Menschen, die
Klugheit der Hunde und die aktuellen Ereig
nisse aus aller Welt.
ScUleswiņ-Mûlrfeito
Ums Itendsbueq.
Feuer in Einfeld.
Einfeld, 22. Mai. Gestern morgen brach in
dem Feuerungsschuppen und S'chweinestall auf
dem Gewese der Witwe Röschmann ein Feuer
aus. Die Besitzerin sowie die Nachbarn wurden
erst durch den hellen Schein der aus den Ge
bäuden schlagenden Flammen auf die Gefahr
aufmerksam. Mit vereinten Kräften gelang es,
die darin vorhandenen Tiere zu retten. Auch
das nur drei Meter entfernte weichgedeckte
Wohnhaus blieb dank des Regens und des
energischen Einsatzes der Wehrleute von den
Flammen verschont. Vermutlich ist der Brand
im Backofen entstanden, denn am Tage vorher
ist noch gebacken worden. Das frische Brot ist
mitverbrannt.
* * ~
sk. Luhnstedt, 20. Mai. Bon einer Seltenheit
in der Imkerei kann der hiesige Lehrer H.
Zenk berichten, der in diesem Jahr schon am
19. 5. den ersten Schwarm von seinen Völkern
erhielt. Ein altes Imker-Sprichwort sagt:
„Ein Schwarm im Mai ist wert ein Fuder
Heu." Ob's sich bewahrheiten wird, muß die
Zeit lehren.
R. Warder, 22. Mai. BDM.-Treffen. Der
BDM.-Untergau 163, Rendsburg, beabsichtigt,
vom 30, Mai bis 1. Juni d. I. ein Pfingstlager
am Warder See abzuhalten. Ca. 200 BDM.-
Mädel (Führerinnen und Sportwartinnen)
werden an diesem Lager teilnehmen. Die Un
terbringung der Mädels erfolgt bei dem Bau
ern Joh. Jöhnk und für Verpflegung sind die
nötigen Vorbereitungen getroffen. Auch findet
anlläßlich des BDM.-Trefsens in Warder die
Wimpelweihe des Gaues Altona durch die
Gauführerin Anni Pierrock statt, und die
deutsche Arbeitsfront, Ortsgruppe Gr.-Boll-
stedt, wird an diesem Tage auch ihre Fahne
weihen. Abends findet in H. Kruses Gasthof
am 1. Pfingsttag Ball statt. Das Pfingstlager
an dem herrlich gelegenen See wird für alle
Teilnehmerinnen ein großes Erlebnis werden.
es. Bordesholm, 22. Mai. Großes Glück im
Unglück hatte am Himmelfahrtstag der Len
ker eines Autos. Der Wagen fuhr, vom Alten
Haidkrug kommend, durch den starken leben
den Zaun des Hartmannschen Grundstückes
und landete, den Weg über die Böschung neh
mend, im Garten. Der Führer des Wagens
flog heraus und kam zum Glück mit leichteren
Verletzungen davon. Viel Mühe kostete es,
den Wagen aus seiner Lage zu befreien, der
wenig beschädigt war, so daß er seine Fahrt
aus eigener Kraft wieder fortsetzen konnte.
Beim Ringreiten in Gnutz errang die Kö-
nigsmürde nach hartem Kampf Jungbauer
Stühmer und bei den jungen Mädchen Fräu
lein Dorothea Rißmann, (gn.)
Durch langjährige treue Dienste zeichnen
sich aus Fräulein Anna Rohwer und Jung
mann Hermann Reese, die beide bei dem Bau
ern Claus Mehrens in Gnutz in Stellung
sind. Erstere ist dort im elften Jahr und R.
im fünften Jahre ununterbrochen in Dienst.
Ein gutes Zeichen gewiß für Betriebsführer
und Gefolgschaft, (gn.)
Beim Ringreiten in Wilhelmsbnrg bei dem
Gastwirt D. Struve am Himmelfahrtstage
wurde unter 10 Reitern Hermann Modran
König. Bei einem gleichzeitig abgehaltenen
Gewinnschießen war derselbe ebenfalls der
beste Schütze, (s.)
Das diesjährige Ringreiten in Langwedel
fand bei ganz günstigem Wetter am Himmel-
fahrtstag statt. Es nahmen am Reiten 38
junge Leute aus Langwedel und Umgegend
teil. Die jungen Mädchen hatten Würfeln,
daran nahmen 26 junge Mädchen aus dem
Dorfe teil. Die Königswürde errang der
junge Mann von Springhorst, Henry Riesen
berg. Königin wurde Frl. Erna Winkelmann
bei Kaufmann H. D. Delfs, Hierselbst, (rb.)
82. Geburtstag. Der Altenteiler Claus Kühl
in Westerrönfeld konnte am 17. d. M. in selte
ner geistiger und körperlicher Frische seinen
82. Geburtstag feiern. Seit über 60 Jahren
ist Kühl Leser der Schleswig-Holsteinischen
Landcszeitung.
liceis tdwm^kdz
Sittenverbrecher überfällt 12jähriges Mädchen-
Sehestedt, 22. Mai. Am Himmelfahrtstage
wurde gegen 15.30 Uhr im Osterrader Gehm)
bei Sehestedt ein 12jähriges Mädchen von
einem Manne überfallen, der sich an dem
Kinde verging. Der Sittenverbrecher wird m>e
folgt beschrieben: Er hatte dunkelblonde
Haare, trug einen blauen Jackettanzug, bla»e
Schirmmütze, schwarze Halbschuhe, grünen