i>er Begrüßung im Rathaus tell und wohnte
oem großen SA.-Ruf der Norömark bei.
Fackelzug uud SA.-Ruf.
In den Hauptstraßen herrscht reges Leben
und Treiben, ganz Kiel ist auf den Beinen;
denn für den Sonnabendabend sind Fackelzüge
angekündigt, und ein großer SA.-Ruf soll dem
zweiten Abend des Nordmarktreffens einen
feierlichen Ausklang geben.
^So sammelten sich am Abend gegen 21 Uhr
Teile der^SA.-Standarte, des NSKK. und der
Marine-SA. auf dem Bücherplatz, um von
hier aus de« Kackelzug durchzuführen. Große
Menschenmengen umsäumten schon zeittg den
Platz, um Zeuge des Abmarsches zu sein. Bald
glich das weite Rund einem leuchtenden
Flammenmeer. Dann erschollen kurze Kom
mandos, die Fahnen gingen hoch und in Zeh
nerreihe mit klingendem Spiel rückte der Fak-
kelzug ab. Pünktlich 22.30 Uhr traf der Zug
auf dem Aüolf-Hitler-Platz ein. Scheinwerfer
leuchteten auf und tauchten alles in ein helles
Licht. Das weite Rund des Platzes war durch
SA.-Abordnungen abgesperrt, hinter denen sich
Kopf an Kopf riesige Zuschauermengen dräng
ten.
Begrüßungsabend der Stadt Kiel
Am Sonnabendabend fand ein Begrüßungs-
abend öer Stadt Kiel statt.
Der große Rathaussaal war aus diesem An
laß festlich mit Lorbeer und mit den Farben
der Bewegung geschmückt. Der Begrüßungs
abend bekam sein besonderes Gepräge durch
die Anwesenheit des Stabschefs Lutze. In
Vertretung des Rcichsführers SS., Himmler,
war SS.-Gruppenführer Lorenz erschienen.
Im Laufe des Abends erschien auch noch der
Korpsführer des NSKK., Generalmajor
Hühnlein.
Kreisleiter und Oberbürgermeister Beh
rens begrüßte die Gäste in der Kriegs
marinestadt im Namen der Kieler Bevölke
rung. Neben den Vertretern der Partei und
des Staates waren insbesondere Vertreter der
Kriegsmarine und der Luftwaffe erschienen. —
Oberbürgermeister Behrens gab der besonderen
Verbundenheit der Partei mit der Wehrmacht
Ausdruck und begrüßte den Kommandierenden
Admiral der Marinestation der Ostsee, Admi
ral Albrecht, den Flottenchef Admiral
Fo er st er, sowie den Befehlshaber im Luft
kreis 6, Admiral Zander. Gauleiter Ober-
präsident Lo h s e war leider durch Krankheit
am Erscheinen verhindert. In seiner Vertre
tung erschien der stellvertretende Gauleiter
Pg. Sieh.
Wenn ich den Veranstaltungen des Zweiten
Nordmarktreffens in äußerer und innerer Be
ziehung einen harmonischen Verlauf wünsche,
führte Oberbürgermeister Behrens aus, so
darf ich betonen, daß das Nordmarktreffen doch
wohl in erster Linie in dem Gedanken der Ein
heit der Bewegung seinen tiefsten und letzten
Ausdruck findet, jener Bewegung, in der alle
Gliederungen zu einer Familie zusammen
gehören im Nationalsozialismus, d. h. jener
Bewegung, in der alle Fackelträger der ein
ganzes Volk umfassenden gemeinsamen Idee
sind. Wenn heute und morgen der Gleichschritt
der SA., SS. und des NSKK. in unseren
Straßen widerhallt, so wissen wir, daß eine Ge
meinschaft von deutschen Männern für eine
große Idee marschiert, daß über diesen Ko
lonnen und Fahnen das ewige Deutschland,
sein Leben und Wachsen steht, das deutsche
Volk, jener Synthese von deutschem Mannes
heldentum und deutschem Muttertum.
Schweigen, freiwilliger Gehorsam und Die
nen, sie sind die vereinigenden und durchdrin
genden Kräfte der Bewegung, sie sind die
Kräfte für das Gelingen und für den Ablauf
des Zweiten Nordmarktreffens, auf dem die
Männer öer SA., der SS. und des NSKK.
marschieren für Adolf Hitler und Deutschland.
In diesem Sinne grüße ich Sie alle am heuti
gen Abend und grüße ich sie alle an Deutsch
lands blauer Kieler Förde.
So grüßen wir jenen Mann, dem wir ver
bunden sind im Leben und im Tode, dessen
Wort in unseren Herzen hämmert, dessen Tat
in unserem Leben steht, dessen Kampfwille
in unserem Herzen brennt, der Kampfwille
für ein ewiges Deutschland! Adolf Hitler
Sicgheil!
Kräftig erscholl das dreifache Siegheil auf
den Führer, wuchtig erklangen die National
hymnen. —
Im Lause des Abends nahm Stabschef Lutze
das Wort. In kurzen Worten dankte er für
den freundlichen Empfang in der Kriegsma-
rinestaöt Kiel im Namen aller Gäste. Er warf
einen Blick zurück auf das Jahr, als er in
Kiel zum ersten Male weilte, im Kriegsjahr
1917. In schlichten Worten kennzeichnete er
dann den wunderbaren Wandel, der sich seit
dem in öer Kriegsmarinestaöt Kiel vollzogen
habe, wie aus der darniederliegenden Stadt
wieder eine blühende Stadt geworden sei.
Alles das verdanke man dem Manne, dem wir
uns verschworen haben, unserem Führer
Adolf Hitler! Und wir, die wir jahre
lang für ein besseres Deutschland gekämpft
haben, freuen uns besonders, diesen großen
Wandel zum Besseren feststellen zu können.
Wir haben das, was wir uns aus innerstem
Herzen gewünscht haben. Der Stabschef wies
dann auf das Band der Kameradschaft hin,
das in öer gemeinsamen Idee die nationalso
zialistische Bewegung umschließe. Er richtete
die Bitte an den Oberbürgermeister der Stadt
Kiel, der Bevölkerung seine Grüße und seine
besten Wünsche für die Entwicklung der Stadt
zu übermitteln.
Arbeitsdienst durchs Ziel, dem auf dem zwei»
ten u. dritten Platz die Hitler-Jugend und die
Mannschaft des Lokstedter Lagers folgten. Die
eigentlichen Schaunummern begannen dann
mit einem auf einem SA.-Treffen in der
Norömark zum ersten Male durchgeführten
Schauwinken der Kieler Marine-SA., die nach
schneidigem Aufmarsch die letzte Strophe des
Nordmarkliedes winkte. Darauf gaben die
SA.-Reiterabteilungen einen Einblick in ihr
vielseitiges Können, das auch von Obergrup
penführer Litzmann, der kürzlich zu Besichti
gungen in Schleswig-Holstein weilte, als her
vorragend anerkannt wurde. Großen Beifall
erntete eine motorisierte Abteilung der SS.,
deren schwierige und kühne Vorführungen we
gen des völlig durchweichten Bodens eine be
sondere Auszeichnung verdienten. Massen
freiübungen und eine große Parade der SA.-
Reiter führten zu dem Höhepunkt der Schau
nummern, eine Einsatzübung eines verstärk
ten SA.-Sturmbannes im Rahmen einer Ka
tastrophenübung.
Die Aufgabe öer Einsatzabteilung bestand
darin, in einer kleinen von einer chemischen
Explosion heimgesuchten Ortschaft alle erdenk
liche Hilfe zu bringen, Pioniere, Sanitäter,
Nachrichtentrupps und Sperrmannschaften,
Reiter und Kraftfahrer, Radfahrer und Hunde,
alles verfügbare Material, wurde eingesetzt,
um an dieser Uebung zu veranschaulichen, wie
die SA. außerhalb ihres eigentlichen Dienst
betriebes im Dienste der Allgemeinheit steht.
Der Schlußmarsch eines Musikkorps von 150
Spielleuten und 280 Hoboisten beschloß die
immer wieder mit starkem Beifall aufgenom
menen Vorführungen des 2. Nordmarktref
fens, das sicherlich für alle Teilnehmer, ob
wohl das Wetter nicht immer gut war, eine
ernste und schöne Erinnerung sein wird.
Times fordern:
Schluß mit der LaugşireÄeņdiplomatie
Der Haupttag des Nordmarktreffens
Der Haupttag des 2. Nordmarktreffens
wurde Sonntag vormittag mit einem Appell
von 15 000 SA.-, SS.- und NSKK.-Mänuer»
auf dem Kieler Sport- und Spielplatz ein
geleitet. Schon kurz nach Mitternacht waren
die ersten Sonderzüge der Reichsbahn auf dem
Hauptbahnhof in Kiel eingetroffen. Von dort
aus marschierten die Männer in endlosen
Kolonnen durch Nacht und Regen nach dem
Aufmarschgelände.
Um 9 Uhr trafen Stabschef Lutze, Korps
führer Generalmajor Hühnlein und in
Vertretung des Reichsführers SS.-Gruppen-
führer Lorenz auf dem Platz ein, wo sich
kurz vorher neben den Führern der Formati
onen in der Nordmark SA.-Gruppenführer
Meyer-Quade, NSKK.-Gruppenführer
I ü r g e n s e n und SS.-Brigadeführer
Sporrenberg, zahlreiche Führer öer po
litischen Soldaten aus allen Teilen des Reiches
eingefunden hatten.
Stabschef Lutze begrüßte die angetretenen
Mannschaften und fuhr dann in Begleitung
von Admiral Albrecht, Generalleutnant
Zander, Korpsführer Generalmajor
Hühnlein und den Gruppenführern die
Front der Ehrenformationen und die Front
der braunen und schwarzen Gliederungen der
' Bewegung ab. Dann verlas Gruppenführer
Meyer-Quade die Namen der in Schles
wig-Holstein gefallenen und im Dienst ver
unglückten Kämpfer der Bewegung, für die die
lebenden Kameraden im Chor mit „Hier" ant
worteten.
Im Anschluß an eine Ansprache des Stabs
chefs Lutze begannen die Teilnehmer an dem
Appell^nach dem Exerzierplatz abzurücken, wo
zwei Stunden später öer Vorbeimarsch be
gann.
*
Am Sonntagmittag fand auf dem Exerzier
platz in Kiel, der festlich ausgeschmückt und
auf dem eine große Bühne errichtet war, der
Vorbeimarsch der rund 50 000 politischen Sol
daten der Nordmark vor dem Stabschef Lutze
statt. Leider war das Wetter ungünstig. Es
gingen wolkenbruchartige Schauer nieder, die
aber trotzdem den Vorbeimarsch in keiner
Weise beeinflussen konnten. Auch die Kieler
Bevölkerung ließ sich die Gelegenheit trotz der
Unbill der Witterung nicht nehmen. So gli
chen die Straßenzüge ringsum den Exzerzier-
platz einem Meer von Regenschirmen, unter
denen die Kieler geduldig ausharrten. Auf
einem girlandengeschmückten Podium, von
dem die Hakenkreuzfahne herableuchtete und
dessen dunkler Hintergrund mit den Zeichen
der SS. SA., und NSKK. geschmückt war,
befanden sich der Stabschef öer SA., Lutze, mit
dem Korpsführer Hühnlein und dem Vertre
ter des Reichsführers SS., Himmler, Grup
penführer Lorenz, sowie den Spitzen der Par
tei, öer Kriegsmarine, der Luftwaffe und des
Heeres.
Der Vorbeimarsch wurde von dem bbnten
Bild öer Ehrenformationen eröffnet, bei de
nen besonders die HI. und das Jungvolk mit
ihren Fanfaren und Landsknechtstrommeln
auffielen. An der Spitze öer SA. marschierte
Gruppenführer Meyer-Quade. Es war
ein großes Heer der Glaubenstrüger der na
tionalsozialistischen Idee im braunen Rock,
das in mustergültiger Ordnung vor dem
Stabschef auftnarschierte. Auch die Marine-
SA., die Reiterei, die Nachrichten-Abteilung
mit Meldehunden, sie alle waren bei dem Auf
marsch beteiligt. Korpsführer Hühnlein be
reitete es eine besondere Freude, das in der
Norömark regsame NSKK. im schwarzen
Sturzhelm vorüberziehen zu sehen. Trotzdem
immer wieder die Regenschauer hernieder
prasselten, blieb die Menge von dem schönen
Bild der marschierenden Kolonnen gebannt,
unter deren Gleichschritt das Pflaster dröhnte,
stehen. — Den Schluß des riesigen Vorbeimar
sches bildete die SS. Nach 2y 2 Stunden war
der Vorbeimarsch vorüber. Als der Stabschef
den Platz verließ, umbrandeten ihn in den
Straßen, die er durchfuhr, begeisterte Heil
rufe. Der Stabschef grüßte, im Auto stehend,
dankend die Menge.
*
Am Nachmittag folgten diesen Höhepunkten
des Nordmarktreffens eine Reihe von
Vorführungen auf dem Städtischen
Sport- und Spielplatz,
zu dem sich bei aufgeklärtem Wetter auch viele
tausend Zuschauer einfanden. Den Auftakt
der Schaunummern gab der Start zu dem 18-
Kilometer-Gepäckmarsch, dessen Sieger kurz
vor Schluß der Vorführungen den Platz wie
der erreichte. Als erste Abteilung ging der
DNB. London, 25. Mai. (Eig. Funkm.) Die
politische Stellung Baldwins und die bevor
stehende Neubesetzung einiger Kabinetts
posten stehen heute im Mittelpunkt öer Presse
betrachtungen.
Die Times unterstützen den Ministerpräsi
denten in einem Leitaufsatz und sprechen den
Wunsch aus, daß er bis zur Königskrönung
im nächsten Jahre die Führung der Staats
geschäfte und der Nation beibehalte. Die erste
Aufgabe sei die, dem neuen König während
einer schwierigen Uebergangszeit als bekann
ter und vertrauter Berater zur Seite zu
stehen. Die zweite Aufgabe bestehe darin,
einen endgültigen Beitrag zur Befriedung
Europas zu liefern, womit in allererster Linie
eine bessere Verständigung mit Frankreich
und Deutschland und zwischen diesen beiden
Staaten gemeint sei. Es sei nicht der min
deste Anlaß vorhanden, auf die Regelung des
abessinischcu Problems oder auf die Schaffung
der. neuen französischen Regierung zu warten.
Der nächste Schritt müsse voraussichtlich eine
öffentliche Antwort von Berlin auf eine Reihe
von britischen Kommentaren sein, deren Ver
öffentlichung unglücklicherweise, aber aus of
fensichtlichen Gründen notwendig geworden
sei. Mit diesem Meinungsaustausch sollte je
doch diese Langstreckendiplomatie beendigt sein
und eine vernünftige Besprechung am Kon
ferenztisch beginnen. Es wäre ein großes
Unheil, wenn gerade in dem Augenblick, wo
diese Besprechung in Sicht zu sein scheine, eine
Aenderung in der britischen Führung ein
treten würde.
Die radikalkonservative Morningpost for
dert heute mit großem Nachdruck, Baldwin
solle den Rücktritt des Kolonialministers
Thomas benutzen, um sofort eine weitgehende
Regierungsumbildung vorzunehmen. Das
Blatt weist in diesem Zusammenhang auf die
Zusammenkunft führender konservativer Ab
geordneter hin, die während des Wochenendes
auf dem Landsitz des Lord Winterton in
Surrey stattfand. Lord Winterton und seine
Gäste, unter denen sich iSr Austen Chamber-
lain, Winston Churchill und Sir Robert Horne
befanden, seien alle der Ansicht gewesen, daß
Baldwin bereits jetzt eine weitgehende Kabi
nettsumbildung versuchen solle.
Das Rothermere-Blatt Daily Mail ver
öffentlicht einen Artikel, in dem Lloyd George
als Ministerpräsident vorgeschlagen wird.
* * *
Eine englische Stellungnahme
zur Kolomalsrage.
DNB. London, 23. Mai. „Deutschland
wünscht seine Kolonien", lautet die Ueber-
schrift eines Aufsatzes im „Ewening Stan
dard", in dem R. H. Bruce-Lockart zur Kolo
nialfrage Stellung nimmt. Der Verfasser des
Aufsatzes bemüht sich hierbei, den deutschen
Standpunkt in der Kolonialfrage darzulegen.
Die Wegnahme der deutschen Kolonien sei des
halb rechtswidrig, da sie im Widerspruch zum
Geist der 14 Punkte Wilsons stehen, die
Deutschland beim Waffenstillstand als Grund
lage für die Friedensverhandlungen angenom
men habe. Zur juristischen Begründung der
Fortnähme der Kolonien habe man behauptet,
daß Deutschland angeblich ungeeignet sei, über
seeische Besitzungen zu verwalten. Wenn
Deutschland dieser Behauptung widerspreche,
so könne es sich auf die Ausführungen des
südafrikanischen Ministerpräsidenten H e r tz o g
berufen, der gesagt habe, daß die Unzuverläs-
sigkeit und Unwürdigkeit dieser Beschuldigung
ausreiche, um zusammen mit allen ähnlichen
Schreibereien der Kriegszeit vergessen und be
graben zu werden.
Deutschland, so schreibt Bruce-Lockart wei
ter, erwidere auf die Behauptung, daß die
Mandate ein heiliges Treuepfand seien, daß
mit dem Zweck, den Eingeborenen eine gute
Regierung zu sichern, ausgeübt werde, daß die
Eingeborenen niemals um ihre Meinung be
fragt worden seien, obwohl Lloyd George im
Jahre 1918 eine diesbezügliche feierliche Ver
sicherung abgegeben habe. \
Bruce-Lockart wendet sich zum Schluß
seiner eingehenden Darstellung der von
Deutschland hervorgehobenen wirtschaftlichen
Bedeutung des Kolonialbesitzes zu und schließt
mit dem Hinweis, daß man sich über die Größe
und den Ernst des Problems, das von einem
kraftvollen Deutschland vorgebracht werde,
keiner Täuschung hingeben dürfe.
* • •
ZrgMämpfer für den Vellftieden.
DNB. London, 24. Mai. Während des
Wochenendes fand in Plymouth ein inter
nationales Frontkämpfertreffen statt, an dcM
außer deutschen, italienischen, französischen
und belgischen Kriegsteilnehmern rund 3000
britische Frontkämpfer aus allen Teilen der
Grafschaft Devonshire teilnahmen.
Auf einem Frontkämpfertreffen in SeahaM
Harbour sprach Lord Londonderry. Er er
wähnte den Besuch britischer Frontkämpfer in
Deutschland, die dort mit größter Herzlichkeit
und Begeisterung empfangen worden seien«
Aehnliche freundschaftliche Zusammenkünfte
fänden auch in Oesterreich und Ungarn statt.
Es bestehe kein Zweifel, daß die freundschaft
lichen Beziehungen unter den ehemaligen
Kriegsteilnehmern aller Länder von bleiben
dem Segen für die Sicherung des von allen
so sehr gewünschten Weltfriedens seien.
Ein japanfreundlicher Chinese, der Dol
metscher des „Grauen Generals", wurde in
Tientsin erschossen. In chinesischen Kreisen
befürchtet man, daß Japan den Anlaß be
nutzen könnte, die Nanking-Regierung neuer
japanfeindlicher Machenschaften zu bezichtigen«
Schönau in Wiesental. Aus Anlaß der l 8,
Wiederkehr des Todestages Schlageters fans
am Sonnabend eine nächtliche Feierstunde
seinem Grabe statt. Gruppenführer Lndin
hielt die Gedenkrede.
Kairo. Das neue ägyptische Parlament
wurde am Sonnabend in Anwesenheit des
gentschaftsrates feierlich eröffnet.
In den letzten Tagen fand in Stuttgart die
erste Reichstagung des Amtes Feierabend
NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" staà
Verantwortlicher Hauptschristleiter «nv Herausgev«; 0**‘
dinand Möller.
Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Herbert
Verantwortlich für Politik: Herbert Puhl mann; für de«
lichen und allgemeinen Teil: Adolf Eregori; für de» 9icSÄ
fchaftlichen Teil: Dr. El. Bielfeldt; für de» provt^
Stellen Teil: Karl Müller, alle in Rendsburg.
Bildverantmortliche: Ressortleiter.
Verantwortlicher Anzeigenleiter; Karl Iaeobsen, RenbSbĶ
Verlag und Druck: Heinrich Möller Söhne, Rendsburg. .
D-«A. Echleswig-Holsteinisch« Landeszeitung (Rendsburg«
Tageblatt — Hohenwestedter Zeitung / Die LaudpoN
Hanerau-Hademarschen — Süderbraruper Tageb»m*
D.-A. IV 36 13 764 Pl. Nr. 7.
Dank
des Korpsfihrers HShAleia
Korpsführer Hühnlein, der aus dienst
lichen Gründen Kiel schon am Sonntagnach
mittag verlassen mußte, hatte vor seiner Ab
fahrt die am NSKK.-Abmarsch beteiligten
NSKK.-Führer zu einem Appell auf dem Bi
wakplatz an der Moorteichwiese zusammenru
fen lassen. Der Korpsführer ließ sich zunächst
die NSKK.-Führer vorstellen und sprach dann
zu ihnen und zu den NSKK.-Männern u. a.:
Ich danke allen NSKK.-Männern und den
Führern für die vorbildliche Arbeit, die hier
geleistet worden ist. Ich weiß, wieviel Opfer
an Zeit und materieller Art neben öer Be
rufsarbeit zu leisten waren und beauftrage
die Sturmführer, allen NSKK.-Männern beim
nächsten Appell meinen vollen Dank «nd mei
ne ganze Anerkennung auszusprechen. Beim
Aufmarsch ist durch die Motorbrigaöe Nord
mark zum ersten Male eine vollständige
Standarte motorisiert von Kraftfahrzeugen
verschiedener Art vorbeimarschiert. Der Ge
samteindruck war ein außerordentlich günsti
ger, der sich auszeichnete durch saubere Auf
stellung, exakte einheitliche Kleidung und ta
dellose Ordnung beim Vorbeimarsch. Ich
spreche außerdem meinen Dank und meine
Anerkennung aus dem Führer der Motor
obergruppe Nordmark, Gruppenführer Jür
gen s e n, und dem Führer der Motorbriga
de Norömark, Standartenführer B o d e. Auch
weiterhin soll unsere ganze Arbeit Deutsch
land gelten!
Von den NSKK.-Männern umjubelt verließ
dann Korpsführer Hühnlein das Nordmark
treffen.