Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

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Tom Zaggler / 
ìlrheberrechtsschutz durch Verlagsanstalt Mauz, 
München. 
17) Nachdruck verboten. 
Im Hochrevier. 
In den ersten Maiwochen kommt der Graf aus 
Ungarn zurück und die Jäger erwarten ihn in 
der Luisenhütte. Er gibt jedem einzelnen die 
Hand und läßt sich die Reviergeschichte des 
Sinters berichten. Dann schickt er Büchler und 
Eöeindl in ihre Bezirke zurück und sagt zum 
Toni: 
»So, Toni, jetzt koch einen ordentlichen 
Schmarrn. Ich habe wirklich Verlangen nach 
ş^r Kost. Und hernach machen wir einen klei 
nen Pirschgang." 
Graf Bruggstein wirft sich aus das Matrat- 
Zenlager und verschränkt die Hände hinter dem 
Kopf. 
»Wie kommst denn mit dem Büchler aus?" 
Uagt er dann einmal. , 
Toni schluckt ein wenig. 
. »Gut, Herr Graf. Ich kann nix sagen über 
lhn. 
Graf Bruggstein betrachtet ihn lange. 
»Du bist aber gewachsen, Toni. Wie ich fort 
?ìn im Herbst, hab ich noch immer den Buben 
'ņ dir geseh'n und jetzt ist ein richtiges 
Mannsbild aus die geworden. Und als sol 
ves hast du auch getreulich deinen Dienst ver 
sehen. Ich hätte sonst noch einen Gehilfen ein 
gestellt, weil der Förster den schweren Berg- 
gienst nicht mehr machen kann. Aber Hellweger 
99t wir geschrieben, daß dies nicht nötig sei. 
^il du so tüchtig bist und deiner Pflicht al- 
Uin nachkommst. Du bist natürlich jetzt fest 
Zugestellt als Jagdgehilfe und hast dein Ge 
stalt wie die andern auch." 
Toni ist bei den Worten feuerrot geworden 
^ud stammelt einen unbeholfenen Dank. 
"Laß nur gut sein", wehrt Bruggstein ab. 
^Şe geht es daheim? Sind deine Leut gesund? 
arbeitet dein Vater jetzt?" 
"Ich glaub im Koglholz, Herr Graf. 
«So, im Koglholz. Das gehört nicht mehr zu 
deinem Bezirk." 
»Nein, Herr Graf." 
Teig brodelt in der Pfanne. Lautlose 
Minuten verrinnen. Da wagt Toni die schüch- 
ernc Frage: 
"Ist die Juta nicht mitgekommen?" 
Graf Bruggstein fährt auf. 
^oni, den Namen will ich nimmer hören." 
Toni erschrickt so sehr, daß ihm der eiserne 
^Mrrlöffel entgleitet, und blickt ängstlich auf 
Hochlandsroman von Hans Ernst 
den Grafen, der mit erregten Schritten in der 
Stube auf- und abwandert. Plötzlich bleibt er 
vor dem Jäger stehen: 
„Ich weiß, ihr wart Kindergespielen und ein 
ander gewöhnt. Ich wollte, es wäre noch so. Ich 
bin an dem Mädl gehängt und hab immer ge 
glaubt, die ist von meinem Schlag. Aber das 
war ein Irrtum. Ihre Gedanken und An 
schauungen haben mit den meinen nichts ge 
mein. Und so soll sie eben bleiben, wo sie ist, 
auf Gut Steinhagen am Bodensee. Vielleicht 
kommt sie zur Einsicht, daß —" Gras Brugg- 
stcin bricht das Wort ab und hebt schnuppernd 
die Nase. „Rühr um, Toni. Du läßt ja den 
Schmarrn anbrennen. Eins bitt ich mir aus: 
Maul halten. Und du merk dirs, frag mich 
nicht mehr darum. So, und jetzt her zum 
Essen." 
Das Mahl verläuft schweigend. Toni hat mit 
einem Mal so viel zu denken, daß er sogar das 
Löffeln vergißt. Es bleibt aber trotzdem nichts 
in der Pfanne, und Toni denkt sich, einen Blick 
auf seinen Herrn werfend: Den Habens ja halb 
verhungern lassen da drunt in Ungarn. 
Kurz darauf wandern sie mit der Büchse in 
den feuerglänzenden Abend hinaus. 
* 
Der Frühling ist mit Macht ins Land gezo 
gen. Alles grünt und blüht und alles ist drän 
gendes, stürmisches Erwachen. 
Bald zieht das Vieh auf die Almen. Auf der 
Brandlalm sind die Zäune schon geflickt, und 
soeben ist der Bauer in der Hütte, um sich da 
von zu überzeugen, was erneuerungsbcdürf- 
tig ist,' denn die Winterstürme hausen hier 
oben viel wilder als im Tal. 
Seine Tochter hat ihn auf diesem Wege be 
gleitet. Sie hat der Sennerin geholfen beim 
Säubern der Hütte und ruht nun ein wenig 
aus auf der Bank davor. 
Hier oben also ist Tonis Welt. Hier lebt er, 
in der freien, reinen Luft der Berge. Sie blickt' 
auf die schroffen Gipfel ringsum. Sie weiß es, 
jedem von diesen thronenden Riesen hat Toni 
schon triumphierend seinen Fuß aufs Haupt 
gesetzt. Hier oben lebt er seine Tage, hier ist 
er vom Jüngling zum Mann gereift inmitten 
der feierlichen, steinernen Welt. Die wuchtigen 
Felskolosse sind seine Freunde. Sie lassen nur 
die Starken, die Lebcnsmutigcn zu sich kom 
men. Sie lassen sich von keinem Schwachen be 
zwingen, sie vernichten ihn ohne Erbarmen. 
Monika läßt ihren Blick hinunterschweifen 
zum Kiefernsee und znr Luisenhütte. Der See 
scheint trunken von Licht und Sonne. Er treibt 
seine kleinen, vom Maienwind gekräuselten 
Wellen bis dicht zur Jagdhütte hin. 
Jetzt kommen zwei Jäger vom Wald heraus 
und gehen auf die Hütte zu. Monika springt 
auf, hebt die hohlen Hände vor den Mund und 
will einen Juchzer hinunterschicken. Aber da 
hört sie hinter der Hütte den Schritt des Va 
ters, und, ihre heiße Freude bezwingend, läßt 
sie die Hände sinken. 
„So, Moni, jetzt richten wir uns wieder auf 
den Heimweg", sagt der Brandt, wendet sich 
zum Fenster und ruft der Sennerin in die 
Hütte hinein: „Du kannst ja dann nachkommen, 
Kathl, wenn d' fertig bist." 
Sie gehen den Hang hinunter zum See. Mo 
nika springt als erste in den Kahn und ergreift 
die Ruder. Sie hat den Grafen vor der Hütte 
sitzen sehen und denkt sich, der Vater wird sich 
sicher ein wenig mit ihm unterhalten, und in 
zwischen kann sie dem Toni Grüß Gott sagen. 
Sie ist aber noch nicht über die Hälfte des 
Sees gerudert, da kommt der Toni aus der 
Hütte, setzt sich auf die Bank und beginnt ein 
Gewehr zu putzen. 
Der Graf blickt den Ankommenden entgegen, 
nimmt einen Schluck aus der Bierflasche, die 
er neben sich auf der Bank stehen hat, und sagt 
zum Toni: 
„Ist das nicht die Brandltochter? Donner 
wetter! Die hat sich aber zusammengewachsen! 
Wie heißt sie gleich?" 
„Monika", antwortet Toni und beugt den 
Kopf tief über den funkelnden Gewehrlauf. 
Mittlerweile hat das Boot angelegt, und 
während es Monika am Pfosten festbindet, 
geht der Brandt auf den Grafen zu und be 
grüßt ihn. 
„Grüß Gott, Brandt! So, wann wird denn 
schon aufgetrieben?" 
„Gleich am Montag, 's Gras steht heuer so 
gut, wie sonst nie. Aber morgen ist erst der 
Älmtanz, und den will doch keine Sennerin 
auslasten, sonst hätten wir wahrscheinlich die 
Woch schon aufgetrieben." 
„Ist die Kathl noch immer bei Ihnen?" 
„Ja, ja. Den Winter ist sie zwar einmal 
recht krank gewesen. Aber Jugend halt, net 
wahr, Herr Graf, die rappelt sich halt doch leich 
ter wieder auf." 
Jetzt ist auch Monika zu der Gruppe heran 
gekommen. Sie grüßt zuerst den Grafen und 
dann den Toni und knüpft an den Gruß gleich 
die Frage an: „Was tust denn da, Toni?" 
„Geweyrputzcn", antwortet der, wirft ihr 
einen raschen Blick zu und beginnt wieder 
eifrig mit Oel und Lappen zu hantieren. 
„Darf ich dir ein wenig zuschau'n?" fragt sie 
weiter. „Geh, ruck ein bißl." Sie setzt sich 
neben ihn, verschränkt die Arnre über der 
Brust und blickt auf seine braungebrannten, 
kräftigen Hände. 
„Haben Sie den Stier noch immer?" nimmt 
der Graf wieder das Wort. „Wie hat er gleich 
geheißen?" 
„Ah, den Mylord meinen S'? Ja, den hab 
ich schon noch. Hat heuer bei der Viehprämiie 
rung den ersten Preis kriegt." 
„Gratulier, Brandl. Ist auch ein schönes 
Tier. Ich hab ihn oft lange Zeit betrachtet, 
wenn er so drüben auf der Weid gewesen ist. 
Wirklich ein Prachtexemplar seiner Rasse." 
„Sag einmal, Toni, wo tuat ma denn da die 
Kugel nein?" fragt Monika dazwischen. 
Toni erklärt ihr den Verschluß und die Be 
standteile des Gewehrs mit größter Sachlich 
keit. Das Mädl unterbricht seine Erläuterun 
gen immer mit einem kurzen „so, so" oder 
„aha, aha, so is das . . ." Das hört sich an wie 
unterdrücktes Lachen. Und als er damit fertig 
ist, sieht sie zum Fenster hinein und fragt: 
„Da drin schläfst wohl du? Sauber ist da drin, 
das muß ich sagen. Tust du den Boden all 
weil schrubben?" 
„Geh, Toni, führ halt das Mädl in die Hütte, 
wenn du doch hörst, wie sie sich für alles in 
teressiert." 
Was wäre dem Toni lieber gewesen, als die 
ser Befehl! Kaum sind sie in der Hütte, faßt 
er sie um die Mitte und wirbelt sie herum. 
„Allweil is es mir so gegangen, als wenn 
ich dich heut noch sehn könnt", flüstert er ih' 
ins Ohr. 
(Fortsetzung folgt.« 
DEUTZ-DIESEL 
MUMBOtB¥-KMEUTXM<mMKN A.C. 
Verkausstelle Nord-- HAMBURG 4« 
Fernruf; 421834 Mafenslresse 4S 
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grstf das Schicksal unbarmherzig ein. Opa 
adler wurde krank, so daß der 80jührige ins 
Krankenhaus gebracht werden mußte. Da 
packte wohl seinen Geführten das Heimweh, 
^enn zum Wochenende fand man Heinrich 
Scharfenberg tot in seiner Wohnung auf. Die 
behördlichen Ermittlungen ließen keinen 
Zweifel aufkommen: der alte Mann war frei- 
willig ans dem Leben geschieden. Der Kalen 
der an der morschen Holzwand zeigte den 
if- Mai,' dies mag wohl der Todestag gewesen 
>rrn. Auf Veranlassung der Behörde werden 
Nunmehr die Erdhöhlen verschwinden und 
Ernst Adler wird nach seiner Genesung in 
einem Altersheim untergebracht werden. 
Glückstadt stellt de« modernsten Heringsloggcr 
Europas in Dienst. 
Glückstadt, 25. Mai. Am Montag wurde mit 
dem neuerbauten Logger „Fro" nach überein 
stimmendem Urteil der Fachleute der modern 
ste und vielleicht auch schnellste Heringslogger 
Europas in Dienst gestellt. Die Uebernahme 
durch die Glückstädter Heringsfischerei-AG. 
strnd während einer am Sonntag veranstalte 
ten Probefahrt statt, die bis zum Feuerschiff 
»Elbe I" führte. Alle Manöver fielen zur 
stollsten Zufriedenheit aus, und die voraus- 
stchtlich am Dienstagmorgen erfolgende erste 
Ausfahrt des Loggers auf Heringsfang wird 
den Beweis seiner außerordentlichen 
Leistungsfähigkeit erbringen. 
Der Logger „Fro", der auf der Werft von 
D. W. Kremcr Sohn in Elmshorn erbaut 
worden ist, lief am 19. April d. I. vom Stapel. 
Er ist 36,85 Meter lang, 7,4 Meter breit und 
mit einem 300-PS.-Krupp-Diesel-Motor aus 
gerüstet. Bei der Probefahrt wurde eine Ge- 
lchwindigkeit von über zehn Seemeilen bequem 
erreicht. Das Schiff verfügt über einen 
Telefoniesender und eine elektrisch angetrie- 
dcne Netzwinde. Besonderer Wert ist auf 
Zweckmäßige und bei aller Einfachheit schöne 
Mannschaftsräume gelegt, die sämtlich Warm 
wasserheizung haben. Für die Besatzung sind 
auch ein Wasch- und Duschraum und eine 
Trockenkammer für die Kleidung eingerichtet. 
Alles in allem bietet sich ein Bild vorteil 
haftester Raumausnutzung, modernster Aus 
stattung mit zahlreichen technischen Neuerun 
gen und Vervollkommnungen sowie gefälliger 
äußerer Form. 
- * * 
Bad Segeberg, 25. Mai. Schleswig-Holstcini- 
!cher Pastor für Brasilien. Der hier amtierende 
Pastor Westendorf hat sich dem kirchlichen 
Außenamt zur Verfügung gestellt und tritt 
am 1. Juli die Ausreise nach Brasilien an. 
Er wird dort die deutschen Gemeinden in Rio 
Grande do Sul betreuen. 
Ausgrabungen bei Itzehoe 
Das älteste niedersachsische Haus 
Schleswig-Holsteins gefunden 
In Hodorf bei Itzehoe wurden im vergange 
nen Jahre bei Erdarbeiten Holzstücke und 
Scherben gefunden. Der Besitzer des Grund 
stückes meldete den Fund und gab das betref 
fende Land für Ausgrabungen frei. Den Vor 
geschichtlern Dr. Haarnagel und Dr. Beck ist es 
nun gelungen, hier die Üeberreste des ältesten 
niedersächsischen Hauses in Schleswig-Holstein 
freizulegen. 
Das Haus hatte eine Länge von etwa 15 Me 
ter und eine Breite von etwa 6 Meter. Genau 
so, wie die Häuser noch heute angelegt werden, 
verläuft es, um dem vorherrschenden Wind 
eine möglichst geringe Angriffsfläche zu bieten, 
in nordwestlicher Richtung. Den Forschern ge 
lang es, die Dachtrüger und Flechtwände, die 
durch Krummhölzer gestützt wurden, zu ber 
gen. Wie man annimmt, handelt cs sich um 
ein dreischiffiges Hallenhaus. Der Herd, der 
sich in der Mittelhalle zwischen den Träger 
balken befand, ist bereits ausgegraben wor 
den. Die beiden Seitenschiffe sind in Boxen 
von etwa 1,40 zu 1,90 Meter eingeteilt. Die 
Boxen des vorgeschichtlichen sind für Rinder zu 
klein, so daß über ihre Verwendung noch keine 
Klarheit besteht. Die Stallung war anschei 
nend in einem Nebenhaus untergebracht. 
Bei den Ausgrabungen wurden mehrere 
Zentner Gefäßscherben gefunden, unter denen 
sich Reste römischer Keramiken befinden. Man 
schließt daraus, daß die Siedlung etwa um die 
Zeitenwende erbaut und mehrere Jahrhun- 
Vor 20 Jahren: Skagerrak. 
Am 31. Mai jährt sich zum 20. Male der Tag, an dem die größte Seeschlacht der 
Geschichte geschlagen wurde. Gleichzeitig der größte Ruhmestag der damals jungen 
deutschen Flotte, die gegen die für unbesiegbar gehaltene englische Flotte das Feld 
behaupten konnte. Unsere Zeichnung hält den ersten Torpedobootsangriff im 
Kreuzergefecht, durchgeführt von der 2. Flottille, fest. Man sieht ferner die 
„Seydlitz" und die Mastspitze der „Moltke". 
, - ~ ~ (Max Schneppert, K.) 
derte bewohnt wurde. Weiter wurden bronzene 
Stopfnadeln, ein knöcherner Kamm, Glasper 
len und ein tönerner Spielmürfel gefunden. 
Aus den gefundenen Knochenrcsten kann man 
sich ein Bild von dem damaligen Viehbestand 
machen: es waren Pferde, Rind, Schaf, Schwein, 
Ziege und Hund. 
Bei dem ausgegrabenen Haus handelt es sich 
um eine Flachsiedlung, die an einem Priel der 
Stör lag. Vier weitere Hausrcste konnte man 
in der Nähe des Fundortes feststellen, die aber 
noch nicht erforscht wurden. Die vorgeschicht 
liche Siedlung würde heute zwar unter dem 
Hochwasser liegen, damals kann sie aber, da 
Deiche bekanntlich noch nicht vorhanden waren, 
nicht so tief gelegen haben. Es ist also sicher, 
daß der ganze Marschenraum damals höher 
lag,' im Laufe von zwei Jahrtausenden muß er 
um rund vier Meter abgesunken sein. 
Kürzlich besichtigte das Institut für Vorge 
schichte und germanische Frühgeschichte der 
Hansischen Universität unter Leitung von Pro 
fessor Dr. Matthes die Fundstelle. Angeschlos 
sen hatten sich Professor Dr. Rein sowie Pro 
fessor Dr. Reincke, der Direktor des Staats 
archivs. Die Führung der Gäste hatte Kreis 
leiter Schneider, Itzehoe, vorgenommen. 
Meisterprüfungen. 
Die Meisterprüfung vor den Meisterprü 
fungskommissionen der Handwerkskammer zu 
Flensburg haben bestanden: 
1. die Bäcker: Johannes Henningsen in Kropp, 
Kreis Schleswigs August Barber, Hohcn- 
mestcdt, Kreis Rendsburg,' Christian Tych- 
sen in Husum, Neustadt 65; 
2. die Friseure: Edles Hansen, Flensburg, 
Kl.-England 10; Heinr. Jpsen, Flensburg, 
Brixstr. 24; Christian Petersen, Flensburg, 
Wilhelmstr. 7; Friedrich Siercks, Flens 
burg, Neustadt 4; 
3. die Mechaniker (Fahrrad): Johann Frahm, 
Büdelsdors, Hollerstr. 42; , Heinrich Thoöe, 
Rendsburg, Altstädter Markt 1; Hermann 
Wieben, Padcustedt, Kreis Rendsburg; 
4. die Müller: Lorenz Lorenzen, Ockholm, Krs. 
Husum; Hans Andresen, Warmhörn, Kreis 
Eidersteöt; Alfred Musfeldt, Wennemanns- 
misch i. D.; 
5. die Schmiede: Friedrich Büchmann, Kiesby, 
Kreis Schleswig; Jens Hassold, Alkersum 
a. Föhr; Broder Jensen in Nieblum auf 
Föhr; 
6. die Schuhmacher: Karl Johannsen, Gettorf, 
Kreis Eckernförde; Johann Kock in Gokels, 
Kreis Rendsburg; 
7. die Weber: Peter Hansen, Schacht-Audorf, 
Krs. Rendsburg; Elsa Jebens in Haucrau, 
Krs. Rendsburg; Karl Dietel in St. Peter, 
Krs. Eiderstedt.
	        
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