Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

Der gute Doktor Rübezahl 
RSMSA vor, Anton Schwab 
Copyright by: Romanverl. Greiser. Karlsruhe. 
39) Nachdruck verboten. 
„Du bist der Opa?" fragt er leise mit seinem 
feinen Stimmchen. Und da ist's, als wenn es 
im Herzen des alten Mannes wieder zu singen 
beginnt, tausend Erinnerungen erwachen, er 
sieht den toten Sohn vor sich, als Kind, da er 
noch lachen konnre. 
„Ich bin... der Opa!" antwortet Prinxheim 
leise, als schäme er sich, es auszusprechen. 
^Ta klettert der Kleine kurzerhand auf seinen 
Schoß und sagt: „Opa, dann mußt du mit dem 
Toni spielen!" 
Zögernd legt der alte Herr seinen Arm um 
den Enkel, in seinen Zügen beginnt es zu ar 
beiten. 
Mit einem Male drückt er den Kleinen fest 
an sich ,als wolle er ihn festhalten und nie mehr 
hergeben. 
„Toni... heißt du?" spricht er mit zitternder 
Stimme und dem Arzt rst zu Mute, als wenn 
ein frohes Lachen langsam im Ton der Worte 
erwache. „Und... die anderen?" 
„Opa, das ist der Henner! Der ist so gut! Und 
die Anni und die Lisa! Die lassen mich auch 
manchmal mit ihrer Puppi spielen!" 
„Gebt dem Großpapa die Hand, Kinder!" 
spricht der Arzt in tiefer Bewegung. „Er will 
euch liebhaben, so lieb, wie euch eure Mutter 
gehabt hat!" 
Dabei sieht er Prinxheim fragend an. 
Ganz leicht nickt der alte Mann. 
Da öffnet sich die Tür und Ossi tritt ein. Er 
staunt blickt sie auf die Szene. 
„Papa... verzeih...! Ich wußte nicht...!" 
Da sieht sie der Vater mit einem Blick an, 
den sie nie vergessen wird und ruft ihr zu: 
„Ossi... Ossi... mein Kind... das sind Gre 
gors Kinder! Meine Enkel!" 
Wie ein befreiender Schrei klingen seine 
Worte. Endlich ist das Eis seines Herzens zer 
schmolzen. 
Er erhebt sich und setzt den kleinen Toni vor 
sichtig nieder. 
„Ossi... ich kann's nicht anders! Ich muß., 
ich muß Gregors Kinder anerkennen! Schau sie 
an! Sind es nicht seine Kinder!" 
Ossi nickt nur und nimmt den Toni und dann 
den Henner und die beiden Mädels und küßt 
und drückt sie jubelnd. 
Prinxheim aber geht zu dem Arzt und drückt 
ihm einmal um das andere Mal die Hand. 
Sprechen kann er nicht. Ein ganz anderer 
Mensch ist er geworden. 
Das Herz ist wieder frei, will Liebe geben 
und Liebe nehmen. 
Ganz still geht der Arzt aus dem Hause und 
läßt Vater und Tochter mit Gregors Kindern 
zusammen. 
Als er vor dem Hause steht, da wischt er sich 
eine Träne aus den Augen. 
* 
Als Dr. Feldhammer heimkam, empfing ihn 
Jorinöe. Sie stand in einem duftigen, geblüm 
ten Kleid in der Vorlaube des Hauses und sah 
unsagbar reizend aus. 
„Wo haben Sie die Kinder, Doktor?" 
„Beim Großpapa gelassen!" entgegnete Hel 
ln er. 
Staunend sah sie ihn an. „Das haben Sie 
fertiggebracht?" 
„Es war nicht schwer, Jorinöe! Aber jetzt 
habe ich eine Bitte an Sie! Nicht mehr Doktor 
sagen! Ich habe mir die Freiheit genommen, 
Sie Jorinde zu nennen, und nun bitte ich um 
das gleiche!" 
„Gern... Helmer!" 
„Fein klingt's, wenn Sie es sagen!" 
Beide sahen sich verlegen an, bis Jorinde 
plötzlich sagte: „Ach so, beinahe hätte ich's ver 
gessen... Herr Marquart hat angerufen! Er 
will Sie sofort sprechen, Helmer! Er bittet um 
Ihren Anruf!" 
„Wird gemacht, Jorinde! Wer hat Ihnen 
nur diesen wunderschönen Namen gegeben? 
Einen richtigen Märchennamen, für eine Fee 
wie geschaffen!" 
„Aber Helmer, ich bin alles andere, denn 
eine Fee!" 
„Doch! Feen haben immer Wunder voll 
bracht!" 
„Habe ich denn ein Wunder getan?" Ihr 
Herz schlug schneller bei seiner Frage. 
„Ja!" lachte er herzlich. „Ein großes Wun 
der! Sie haben aus dem alten groben Doktor- 
Rübezahl wieder einen jungen Kerl gemacht! 
Morgen lasse ich mir den Bollbart abnehmen!" 
Verblüfft sah sie ihm nach, einen Augenblick 
lang etwas betroffen, aber dann lachte sie 
herzlich. 
* 
„Was gibt es, Inspektor?" 
Schumert meldete sich. „Sie wollten mit Kol 
legen Marquart sprechen? Der ist nicht mehr 
da! Sensation, Herr Doktor! Frank, der ge 
suchte Mörder, ist wieder aufgetaucht! Hier in 
Kollmenbergeu, unweit der Werke, hat man 
ihn gesehen. Kollege Marquart hat die Werke 
absperren lassen, er vermutet, daß Frank einen 
Schlupfwinkel in den Werken bezogen hat!" 
„Das ist allerdings sensationell! Dann wer 
den wir ihn fassen!" 
„Marquart legt Wert auf Ihre Mithilfe, 
Herr Doktor! Vielleicht kommen Sie nach den 
Werken! Ich fahre jetzt auch hin!" 
„Gut! In einer Viertelstunde bin ich dort!" 
* 
Als Feldhammer wieder gehen wollte, da 
beschloß er, erst einmal mit Prinxheim zu 
sprechen. Er rief ihn an und meldete ihm, 
daß Frank wieder in Kollmenbergen festgestellt 
worden sei. 
„Eine Teufelei ist im Gange, Herr v. Priux- 
heim! Das habe ich im Gefühl. Sagen Sie 
mir, wo kann der Verbrecher den meisten Scha 
den anrichten! Ich hab's im Gefühl, dort müs 
sen wir ihn suchen." 
Es kam nicht gleich eine Antwort. 
Prinxheim schien schwer betroffen zu sein, es 
dauerte lange, bis eine Antwort kam. 
„Herr Doktor... ich.... fürchte.... das 
Schlimmste! Im... im... roten Hause... wo 
das große Oellager ist... wenn er das... zur 
Explosion bringt... dann ist Kollmenbergen 
gewesen!" 
„Das große Oellager?" fragte Fclöhammer 
hastig. 
„Ja... wo... das Nitroglyzerin unter Was 
ser liegt. 
Da begriff der Arzt alles. Er warf den 
Hörer auf die Gabel und stürzte aus dem 
Hause. Er schwang sich auf das Fahrrad und 
trat wie ein Besessener in die Pedale. 
Nur wenige Minuten brauchte er, da hatte 
er das Werk erreicht. 
Werkpolizei stand an dem großen Tor. Als 
sie den Arzt erkannten, ließen sie ihn sofort 
ein. 
„Wo ist Kommissar Marquart?" rief Feld 
hammer. 
Ein Polizeibeamter trat heran. „Ah, Herr 
Doktor...! Herr Marquart durchsucht die Ge 
bäude!" 
Feldhammer nickte hastig und fragte einen 
von der Werkpolizei. 
„Wo ist das rote Haus?" fragte der Arzt. 
„Ganz am Ende, an der Nordseite! Die Gasse 
entlang und dann rechts einbiegen!" 
„Wer verwaltet das rote Haus?" 
„Inspektor Krug, er wohnt im Hause! Er ist 
Junggeselle! Etwas wunderlich." 
„Können Sie mich nach dem roten Haus be 
gleiten?" 
„Selbstverständlich, Herr Doktor!" sagte der 
Arbeiter von der Werkpolizei eifrig. 
Der Arzt wandte sich hastig an den Poli 
zisten. 
„Haben Sie einen Revolver?" 
„Ja, aber . . . !" 
„Ich muß ihn haben! Geben Sie ihn mir! 
Verschaffen Sie sich eine andere Waffe! Es ist 
vielleicht notwendig!" 
So dringend sprach Feldhammer, daß ihm 
der Polizist die Waffe gab. 
Dr. Feldhammer sah nach, ob sie gesichert 
war, dann schwang er sich aufs Rad. Der Werk- 
polizist folgte seinem Beispiele und fuhr mit 
ihm die Gasse entlang. 
Unterwegs fragte der Arzt: „Wissen Sie, ob 
das rote Haus schon durchsucht worden ist?" 
„Nein! Das liegt so abseits, das kommt sicher 
zuletzt dran! Vermuten Sie, daß der Verbrecher 
dort sein kann?" 
„Ja, ja, nur dort!" 
, Sie hatten das rote Haus erreicht und zogen 
die Klingel. Aber niemand kam um zu öffnen. 
„Wir müssen hinein!" sagte Feldhammer ver 
bissen. 
„Durchs Fenster, Herr Doktor! Ich hebe Sie 
hoch, Sie ziehen mich nach!" 
Das geschah auch, und nach wenigen Augen 
blicken standen sie in dem kleinen Büro/das 
leer war. 
Rasch schritt der Arzt, gefolgt von seinem Be 
gleiter, nach der Tür und trat hinaus auf den 
Korridor. 
„Herr Krug!" rief er laut. 
Aber alles blieb still. 
Noch einmal wurde gerufen, aber niemand 
meldete sich. 
Da suchten sie den Inspektor in seiner Woh 
nung. Sie schritten durch ein kleines Vorzim 
mer, kamen tn eine größere Stube . . . und 
da stockte der Fuß. 
Denn am Boden lag ein Mensch, tot oder 
bewußtlos. 
Der Arzt sprang rasch hinzu und riß die 
leblose Gestalt hoch, untersuchte den alten 
Mann und horchte das Herz ab. Es schlug noch. 
Anscheinend war der Mann niedergeschlagen 
worden. 
„Wasser!" schrie der Arzt. 
Nach wenigen Augenblicken fuhr er dem Be 
wußtlosen mit einem nassen Tuche über das 
Gesicht. 
(Fortsetzung folgt.) 
verloren hatten. Jeden Tag ließ ich nun 
frisches Fleisch beim Metzger holen, das ich 
dem Wiesel durch eine Oeffnung in dem 
Deckel zusteckte. Die Wühlmaus nahm indes 
mit Pflanzenkost fürlieb. — Durch Kratzen 
und Beißen hatte das Wiesel die Oeffnung 
im Deckel so erweitert, daß es oft hindurch 
schlüpfte und im Zimmer umhersprang. Zu 
Palmsürmdag 
Lisen schallt't un süut un leiwlich. 
Baben von dat Oerdelchor: 
Unnen steiht de olle Paster 
Still un sinnig in't Altor. 
Unnen steiht de olle Paster, 
Un sin Kopp is Witt as Snei, 
Un en Kranz von bleike Mätens 
Leggt sick vör em up de Knei, 
Uem ehr Haar, de bruuen, gelen, 
Spelt ihr just eu Sünnenstrahl, 
Doch en Strahl, vel schöner, warmer 
Lücht't ut Pasters Og hendal. 
Un nun rögt hei sine Lippen, 
Spreckt den Segen äwer ehr, 
Aewer ehre jungen Seelen — 
„Amen!" schall't von baben her. 
Un hei hewt sin Hänn, de ollen, 
Leggt sei sachten ehr upt't Haar, 
Un ehr jungen Glieder bewen, 
Lisen klingt dat Oerdelchor. 
' Felix Stillfried. 
meiner Verwunderung war auch die Wühl 
maus einige Male mit entschlüpft. Ihr Ent 
kommen war mir rätselhaft, da sie doch un 
möglich nach dem Deckel springen oder klet 
tern konnte. Ich legte einen Stein auf die 
Oeffnung. Nach kurzer Zeit beobachtete ich 
eine seltsame Szene. Das Wiesel faßte sei 
nen Spielkameraden am Genick, trug ihn 
öfters nach dem Deckel springend, im Käfig 
herum. Jetzt wurde mir auch klar, wie die 
Wühlmaus entkommen war. Das Wiesel 
hatte sie, um einen Spielkameraden im 
Zimmer zu haben, selbst durch die Oeffnung 
getragen. — 
Lange habe ich dieses Freundespaar nicht 
beobachten können. Ich schenkte die Tiere 
einem älteren Herrn, der anscheinend In 
teresse dafür hatte und mir versprach, die 
Tiere gut zu pflegen. Er sperrte die Tiere 
in getrennte Käfige, wo sie aus Kummer 
keine Nahrung zu sich nahmen und bald 
starben. Gründel. 
Grue Währe Weģeberrheît 
_ Eine Anzahl Schüler mußte auf ihrem 
Heimweg vou der Schule einen Garten 
passieren, in welchem die vielen Rosenstöcke 
voll der schönsten Rosen standen, und da 
war nicht einmal ein Zaun, welcher die 
Kinder hinderte, etliche der duftenden Blü 
ten zu pflücken. Weit und breit war kein 
Mensch zu erblicken, weshalb die Kinder 
alle Scheu verloren und jedes von ihnen 
verschiedene Rosen für sich pflückte, Nur 
ein Knabe und ein kleines Mädchen standen 
auf dem Seitengang und rührten keine von 
den Blumen an. Als man aber eine Tür 
in dem nahen Hause gehen hörte, stoben die 
Kinder auseeinander wie Spreu im Winde. 
Nur die zwei, welche keine Blumen hatten, 
blieben stehen. Da trat der Herr des Hauses 
und Gartens heraus und fragte das kleine 
Mädchen, warum es nicht auch, wie die an 
dern, von seinen Rosen geholt hätte? „Weil 
meine Mutter es mir nicht erlaubt hätte", 
war die Antwort. 
„Und du, mein Knabe," fragte der Herr 
freundlich, „warum hast du keine geholt?" 
„Weil es nicht recht wäre", war die feste 
Antwort. 
. „Das ist recht, Kinder," erwiderte der Be 
sitzer des Gartens, bleibt nur immer bei 
diesen schönen Regeln und helft mir jetzt, 
die schönsten Rosen zu schneiden." 
In kurzer Zeit eilten beide Kinder, je 
des einen herrlichen Rosenstrauß in den 
Händen, fröhlich nach Hause. 
Das war vor einigen Jahren. Seither 
hat der freundliche Herr jedes Jahr, wenn 
die Rosen blühten, den beiden Kindern den 
schönsten Strauß Rosen geschickt. 
Nun habt ihr lieben Kinder wohl alle die 
Blumen lieb, und wenn sie so nahe an 
eurem Wege blühen, wäre es gar zu schön, 
sie mitgehen zu heißen,- da das aber gewiß 
nicht recht ist, so bittet lieber den Eigen 
tümer um eine Blume,- er gibt sie gewiß 
gerne. 
"Kps’ 
Rätsel 
1. Ouabraträtscl. 
Die Buchstaben aaaaaddd 
e c m m m m m r sind so in ein 
Quadrat von 4X4 Feldern einzuordnen, 
daß die waagerechten und senkrechten Rei 
hen ergeben 1. Wurm, 2. biblische Person, 
3. inneres Organ, 4. weiblichen Vornamen. 
2. 
(Eingesandt von Walter Petersen, 
Wester-Boröelum). 
Gott schenkt es uns, doch müssen wir's 
erhalten durch Speis und Trank,' Gesund 
heit ist auch not dazu. Kehrst um öu's Wort, 
so haben wir's im Herbst und Winter. Grau 
und schwer liegt's dann über Land und 
Meer. 
3. 
Das Wort sitzt oft in warmen Röcken, 
Hat in der Mütze seinen Platz, 
Im Stall beim Vieh wirst öu's entdecken, 
Und auch im Käfig bei dem Matz. 
Wenn die Frühlingslüfte wehen, 
Prangt's mit ä im grünen Kleid: 
Steigt's mit e in sonn'ge Höhen, 
Preisend Gottes Herrlichkeit. 
Auflösung der Rätsel aus Nr. 5: 1. Bis 
marck, Zeppelin. 2. Ruh, Uhr. 3. Borgen, 
Sorgen. 4. Reher. 
Nichtige Auflösungen sandten ein: (Der 
erste Abschnitt bringt die Nachzügler aus 
vorletzter Nr.) Hans u. Klaus Röckenöorf- 
Elsöorf-Hohenheide (Ihr beide kommt zum 
erstenmal und macht Eure Sache gleich so 
nett, daß ich Euch künftig gern wieder be 
grüße. Aber schickt die Post bitte gleich an 
mich, damit der Verlag nicht Porto für die 
Weitersenöung zu zahlen braucht.),' Anne 
liese Danullis-Schachterbusch (Du wirst auch 
schon damit fertig werden, wenn die Aufga 
ben schwerer sind. Versucht nur, Lütten.) ; 
Erika Paulsen-Renösburg (Du hast sicher 
doch auch ein wenig Ahnung, daß Dein 
Zeugnis nicht übel wird, sonst würdest Du 
nicht darauf warten. Aber wenn Du in den 
anderen Fächern Deine Sache auch so gut 
verstehst wie im Zeichnen — Schneeglöck 
chen, Märzbecher und Krokus sind wirklich 
allerliebst gezeichnet — dann soll der Kram 
schon klappen!): Elfriede Thiedemann-Hohn 
(Es ist nett, wenn jemand sich auch über 
Klcinigkeiten freuen kann, wie Du.),' Irma 
Kruse-Bünsöorf (Zu seiner Zeit war der 
Schnee ja auch ganz willkommen, besonders 
Euch Kindern. Aber nun freuen wir uns 
doch, daß es wieder Frühling wird.): El 
friede Pries-Nortorf (Also Ihr habt jetzt 
einen Fuchs. Warum habt Ihr denn Euren 
Schimmel verkauft? Wurde er etwa steif 
und schimmelig? Man trennt sich immer 
schwer von alten, treuen Haustieren. Ich 
weiß noch, daß ich als Junge einmal ge 
weint habe, als unsere Stute Lotte geskvr- 
beu war.): Helene Bornhöft-Hohenwestedt 
(Gewiß sollt Ihr nach Möglichkeit die Rät 
sel allein lösen. Aber kleinen Mädchen un 
ter zehn Jahren, wie Dir, darf Vater gern 
ein wenig helfen.) 
Rätsel Nr. 4 ist insofern falsch, als Reher 
nicht im Kreise Rendsburg, sondern im 
Kreise Steinburg an der Nenösburger 
Kreisbahn liegt. Herrn R. Clement, der 
mich zuerst darauf aufmerksam machte, 
danke lch für den Hinweis. Hinterher hat 
noch eine ganze Reihe von Einsendern die 
sen Fehler bemängelt. Ich prüfe sämtliche 
Rätsel genau nach, bevor ich sie in Satz gebe. 
Ich habe angenommen, daß ein Rendsbur- 
ger als Einsender Bescheid wisse in seinem 
Kreise — bei meiner Vertrauensseligkeit 
mir aber die Finger verbrannt. 
Claus u. Christine Harbeck-Föhrden bei 
Wrist (Lest den letzten Absatz, dann seid Ihr 
im Bilde.): Jürgen Jans-Tielen (Wenn 
Du dor merrn mit mank büst, schall de 
Schoolprüfung woll klappen, Jörn.): Herta 
Runge-Keitum-Sylt (Dann kenne ich Dei 
nen Onkel von Ansehn: meine Frau ist 
Bordesholmerin): Paula Kaödatz-Hohn 
(Das ist ein altes Volksrätsel. Des Küsters 
Schwester war des Pastors Frau. In Kiel 
gibt es keine Schulprüfungen mehr. Vielen 
Dank für Deinen Blumengruß!): Irmgard 
Thöming-Hohn (Auch Dir vielen Dank für 
die Schneeglöckchen. Ich habe im Dezember 
Geburtstag. Tag verrate ich nicht. Tann 
würden viele von Euch Geld für Karte und 
Porto ausgeben, und da die Groschen bei 
Kindern knapp sind, sollt Ihr sie nicht für 
mich opfern. Ich weiß auch so, daß Jhr's 
gut mit mir meint.): Max Ohm-Hohn (Nett, 
daß Dir die Hitler-Plakette so gut gefällt. 
Dein gebrochener Arm scheint schnell und 
gut geheilt zu sein, da Du schon so sauber 
und ebenmäßig wieder schreibst.): Else En- 
gellaud-Sandkule b. Hohn (Bei mir wird's 
kaum Ostereier geben, Else, denn meine 
Hühner stehen trocken. Und mit den Hasen 
habe ich mich erzürnt, weil sie mir im Win 
ter den Grünkohl aufgefressen haben.): 
Herta Seltz-Neubörm (Vielen Dank für 
Deine Einladung zur Konfirmation. Dabei 
sein kann ich leider nicht, aber ich wünsche 
Dir alles Gute, Herta.): Clausheinrich uv»
	        
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