Schleswig-Holstàîscher Wļrtschaftsdļenft
FreişielLurrg
dss ArrZeêheftsà
nach dem Kapitalanlagegesetz
Gemäß dem Gesetz über die Bildung eines An
leihestocks bei Kapitalgesellschaften (Kapitalanlage-
gesetz) vom 29. März 1934 mußte von Kapitalgesell
schaften unter bestimmten Voraussetzungen ein An
leihestock gebildet werden. Der Anleihestock nach
dem Kapitalanlagcgesctz wurde von den einzelnen
Gesellschaften selbst verwaltet. Ueber die zum An
leihestock gehörenden Wertpapiere durfte grund
sätzlich rechtsgeschästlich nicht verfügt werden. Diese
Beschränkung galt gemäß § 6 des Kapitalanlagege-
sctzes bis zum 31. März 1936.
. Demnach können also. lt. „Deutsche Steuer-Zei
tung" diejenigen Kapitalgesellschaften, die einen
Anleihestock nach dem Kapitalanlagegesetz gebildet
haben, über die zum Anleihestock gehörenden Wert
papiere ab 1. April 1936 frei verfügen, insbeson
dere dürfen diese Wertpapiere veräußert bzw. ver
pfändet werden. Wenn die durch Auflösung deS
Anleihestocks frei werdenden Beträge an die Gesell
schafter ausgeschüttet werden sollen, so bedarf es
hierzu eines besonderen Beschlusses der Gesellschaf-
tcrversammlung. Dabei ist jedoch zu beachten, Saß
die den Gesellschaftern zur Verfügung gestellten
Beträge den Vorschriften des Gesetzes über die Ge
winnverteilung bei Kapitalgesellschaften (Anleihc-
stockgesetz) vom 4. Dezember 1934 (RGBl. 1 S. 1222)
unterliegen.
Weitere günstige Arbeitsmarkt-
entwrÄANg im Mai
Wie wir zuverlässig Horen, lassen die bisherigen'
Berichte aus den deutschen Arbertsbczirken mit Si
cherheit annehmen, daß auch der Abschluß für Mai
den Mai-Abschluß des Vorjahres um ein Bedeu
tendes übersteigt. Mitbestimmend ist hier der Ein
gang großer Auslandsaufträge an die deutsche In
dustrie.
Tierseuchen stand am 15. Mai 1936
in Norddsutschland
Die im Reichsgesundheitsamt nach den Berichten
der beamteten Tierärzte zusammengestellte Ueber
sicht über den Tierseuchenstand am 15. Mai 1036
zeigt für Nordöeutschlanü folgendes Bild:
Reg.-Bez. Schleswig: Maul- und Klauenseuche:
2 Kreise (Segeberg, Stormarn), 3 Gemeinden, 3
Gehöfte, davon neu 1 Gemeinde, 3 Gehöfte,' Milz
brand: 4 Kreise (Nordexdithmarschen, Pinneberg,
Rendsburg, Steinburg), 9 Gemeinden, 9 Gehöfte,
davon neu 9 Gemeinden, 9 Gehöfte.
Reg.-Bez. Hannover: Schweinepest: 1 Kreis
(Springe), 1 Gemeinde, 1 Gehöft,' Milzbrand:
1 Kreis (Grafschaft Diepholz), 1 Gemeinde, 1 Ge
höft, davon neu 1 Gemeinde, 1 Gehöft.
Reg.-Bez. Lüneburg: Milzbrand: 1 Kreis (Dan
nenberg), 1 Gemeinde, 1 Gehöft, davon neu 1 Ge
meinde, 1 Gehöft.
Reg.-Bez. Stade: Tierseuchenfrei.
Mecklenburg: Maul- und Klauenseuche: 2 Kreise
(Schönberg, Schwerin), 4 Gemeinden, 3 Gehöfte,
davon neu 1 Gemeinde, 2 Gehöfte.
Oldenburg, Landesteil Oldenburg: Schweinepest:
1 Kreis (Wesermarsch), 1 Gemeinde, 1 Gehöft, da
von neu 1 Gemeinde, 1 Gehöft.
Oldenburg, Landesteil Lübeck: Tierseuchenfrei.
Hamburg, Lübeck, Bremen: Tierseuchenfrei.
Unbefugte Verwertung von
mitgebrachten Betriebsgeheimnissen
Ein Reichsgerichtsurteil.
Das jetzt schriftlich vorliegende Urteil des Reichs
gerichts II 223/35 vom 17. März 1936 enthält nach
stehende Interessanten Rechtsausführungen: Mit
Recht hält das Berufungsgericht eine mit Hilfe be
sonderer Gedächtnisstützen erst ermöglichte Ver
wendung eines Betriebsgeheimnisses nicht für er
laubt. Zivar hat die Rechtsprechung bisher nur den
Fall behandelt, daß der Angestellte während des
Dienstverhältnisses sich Aufzeichnungen oder Ab
schriften von Rezepten, Kundenlisten gemacht hat,
um sie später zu Zwecken des eigenen Wettbewerbs
zu verwenden.
Unredlich ist der Erwerb der Kenntnisse aber
auch dann, und ihre Verwertung zu Zwecken des
Wettbewerbs gegenüber dem bisherigen Arbeitgeber
ist ein Verstoß gegen die guten Sitten auch dann,
wenn das Festhalten der Kenntnisse auf einem an
deren, den Zwecken des Arbeitgebers nicht dienlichen
und nicht üblichen Wege erfolgt, wie durch Auswen
diglernen eines Rezeptes, Verwendung eines Ap
parates zur mechanischen Festhaltung des gespro
chenen Wortes u. dgl. (Phonograph). Ob von einem
unerlaubten Hilfsmittel auch dann gesprochen wer
den kann, wenn das Verfahren, sobald es einmal
erkannt ist, verhältnismäßig einfach ist und sich
leicht dem Gedächtnis einprägl, besonders, wenn ein
Angestellter jahrelang damit beschäftigt ist, kann
dahingestellt bleiben.
Beîratsşitzung der WirtschaftsgriWpe Einzelhandel
Der Beirat der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel
hielt am 12. Mai 1936 in Bad Freienwalöe/Oder
seine diesjährige Sitzung unter Leitung von Dr.
Franz Hayler ab. Nach ausführlicher Darlegung
der Etat- und Finanzlage berichtete der Hauptge
schäftsführer Dr. Wieser zusammenfassend über die
bisherigen Arbeiten des Geschäftsjahres. Entspre
chend den gesetzlichen Vorschriften wurde hierauf
die Vertrauensfrage für den Leiter der Wirtschasts-
gruppe gestellt,' in geheimer Abstimmung wurde
Dr. Franz Hayler einstimmig das Vertrauen des
Beirats ausgesprochen.
Die Versammlung erteilte ferner nach eingehen
der Beratung ihre Zustimmung zu den Richtlinien,
die von der Wirtschaftsgruppe über die zweckmä
ßigste Zusammenarbeit ihrer fachlichen und regio-
len Gliederungen herausgegeben wurden.
Arbeitstagung der Wirtschastsgruppe
Einzelhandel.
Nach der Beiratssitzung fand in Bad Frcien-
ivalde/Ober eine mehrtägige Arbeitstagung der
Vertreter sämtlicher Gliederungen stati.
)ie Ber-
sammlung befaßte sich im Anschluß an die vom
Beirat gebilligten Richtlinien zunächst mit verschie
denen Einzelfragen der Beratung und Betreuung
der Mitglieder, die durch das Gesetz vom 27. 2. und
die Durchführungs-Verordnung vom 27. 11. 34 der
Wirtschaftsgruppe Einzelhandel als Aufgabe zuge-
wiescn ist. Als Grundlage dieser Beratungen diente
die gemeinsame Auffassung, daß unter dem Begriff
„Beratung und Betreuung" sowohl die Einzelbera
tung des Kaufmannes als auch alle Maßnahmen zu
verstehen sind, die der beruflichen Förderung und
Leistungssteigerung des Einzelhandels dienlich sind.
Besonderes Interesse beanspruchte die umsaffende
Rede, in der der Leiter der Wirtschaftsgruppe, Dr.
Hayler, Sinn und Wesen der künftigen Arbeit der
Wirtschaftsgruppe Einzelhandel sowie die Grund
sätze der Zusammenarbeit mit anderen Stellen und
Organisationen vor den versammelten Kaufleuten
und Geschäftsführern erläuterte. In dieser An
sprache beschäftigte sich Dr. Hayler auch mit der
Frage, durch welche Formen der Betreuung und
Beratung die lebendige Mitarbeit der Kaufleute
des Einzelhandels an ihrer Berufsvertretung ge
sichert werden kann. Die Pflichtorganisativn soll
nicht als eine gesetzliche „Zwangsorganisation"
empfunden werden, - sondern als ein notwendiges
Hilfsmittel zur Hebung der Betriebsleistung, als
Organ der Selbstverwaltung, das zugleich berufen
ist, den Einzelhandel zu einer einsatzfähigen Gruppe
für die wechselnden Aufgaben der Wirtschaftslen
kung im nationalsozialistischen Staat zu niachen.
Der Arbeitstagung, wurden ferner eine Anzahl
von gesetzgeberischen und praktischen Fragen vor
gelegt, die für die Verwirklichung einer neuen Be-
rnfsordnung im Einzelhandel von Vedeuturig sind.
Insbesondere wurden der notwendige Ausbau des
Einzelhandelsschutzgesetzes und ergänzende Bestim
mungen im Nahmen deS Gewerberechts erörtert.
Eingehend war auch die Behandlung der verschie
denen Arbeitsaufgaben zur Förderung eines lei
stungsfähigen Vcrussuachwuchses. Neben der Fort
bildung und Betriebsberatung, die in den einzel
nen fachlichen Organisationen in verschiedenem Um
fang begonnen werden konnten, wurde besondere
Aufmerksamkeit auf die Frage verwandt, wie durch
Kredithilfe vorwärtsstrebenden und berufskundigen
Kanfmannsgehilfen bei der Uebernahme oder Er-
Lsfnung von Einzelhandelsunternehmungen gehol
fen werden kann, wenn sie selbst bereits über ein
gewisses Eigenkapital verfügen.
Ausführlich wurden auch Wettbewerbs- und Wer-
bungssragen des Einzelhandels erörtert. Der seit
Jahren erfolgreich arbeitende Sonderausschuß zur
Regelung von Wettbeivcrbsfragcn im Einzelhandel
soll nunmehr in eine engere Arbeitsverbindung mit
dem Wcrberat der Deutschen Wirtschaft gebracht
werden,' die Versammlung nahm mit Befriedigung
davon Kenntnis, daß der stellvertretende Präsident
des Wcrbcrats, Gauwirtschaftsberater Prof. Hunke,
die Leitung des Sonderausschusses übernehmen
wird. Einzelfragen aus dem Gebiet des Zuzabe-
Bei den dänisch-englischen Verhandlungen
über ein Handelsabkommen
haben sich größere Schwierigkeiten ergeben. Nach
wochenlangen Verhandlungen sind die meisten Mit
glieder der dänischen Abordnung nun von London
abgereist. Die Verhandlungen sollen nach Pfing-
stcn wieder beginnen. Wird bis zum 20. Juni kein
Abkommen erzielt, so soll der dann ablaufende Ber-
trag vorläufig verlängert werden unter Festsetzung
einer Kündigungsfrist.
Auch Bayern will sich unabhängig
von der Einfuhr von Zuchtschweineu machen!
In dem amtlichen Organ der Landesbauernschaft
Bayern kommt dazu in einer Auswertung der
Reichsnährstandsschau in Frankfurt a. Main u. a.
folgendes zum Ausdruck: „Das Gesamtergebnis des
EinzelwettbcwerbS erhärtet somit, daß die bayeri
schen Schweinestammzüchter nunmehr in der Frage
des Zuchtzieles den eingeschlagenen Weg in Rich-
tung eines gut mittelschiveren und genügend früh
reifen Schlages unbeirrt weiter verfolgen müssen.
Die Schau hat weiter bewiesen, daß dieses Ziel aM
besten aus eigener Kraft ohne Einfuhr aus ande
ren Zuchtgebieten erreicht werden kann. Die in
Bayern gezüchteten Eber und Sauen entschieden in
Frankfurt den Erfolg." (DBC.)
Auf Grund einer Beanstandung des ReichskoM-
miffars für das Kreditwesen ist die Bezeichnung
„Sparbuch" für Hefte zum Einkleben von Rabatt
marken unzulässig. Unbedenklich ist es dagegen,
diese Hefte als Rabatthefte, Rabattkarte oder
Rabattbuch zu bezeichnen.
rechts und des Rabattwesens, die in der letzten
Zeit teilivcise den Einzelhandel stärker befaßt ha
ben, wurden ebenso besprochen wie verschiedene
Formen der regulären Einzelhandelswertung. D>e
eingeleitete engere Zusammenarbeit zwischen den
Gliederungen des Reichsverbanbes der Deutschen
Zeituugsverleger und der Wirtschaftsgruppe Ein
zelhandel fand allgemeine Billigung.
Die Versammlung beschäftigte sich eingehend v"t
einheitlichen Grundsätzen, die der Einzelhandel be>
marktregelnden Vereinbarungen mit den Vorstufen
in der Erzeugungswirtschaft zur Anerkennung
bringen muß. Mit einer vollständigen und einwand'
freien Ausübung der Handelsfunktionen durch den
Kaufmann ist es insbesondere nicht vereinbar, daß
die Einkaussrabatte nur einseitig nach der Menge
des Einkaufs und ohne Berücksichtigung der viel'
fälligen sachlichen Leistungen, die der Handelsbe'
trieb jeder Größe beim Warenabsatz zu bewältige»
hat, bestimmt werden.
In Einzelreferaten und Beratungen wurde»
noch die Bekämpfung des Borgunwesens und die
Herausgabe einheitlicher Richtlinien für Kunden
kredite, Direktverkauf und Behördenlieferungen er
örtert. Ferner befaßte sich die Versammlung mit
Genossenschaftsfragen und dem gegenwärtige»
Stand der Umgestaltung von Verbrauchergenossen
schaften.
Hamburger Börse
Amtliche Notierung in SJi für 100 -JMl Nennweri
'Übne ÖVmbrt*
Banke» 25 5. 23 5. Jndustr.-Lk, 25 5 23 5
iNeiqsdank 190 00 189 75 «yg Ll..« 37 37 37.87
DD.-Bani 95 00 95 00 *neiten0 >t.'„ 16510 165 00
Dresdn BaiU 9575 95 75 Œ |bjct)| 154.00 119.50
Beretnsdant j 16 0 11640 Holsten-Bl. 11250 112.50
äSvrtl) Bant 124.00 124 00 ^arp Bad-» 109 50 1(9 50
S»'..-v Bant 76 00 Lchackeri-ckl 127 75 128 00
«llen-Leni. 149 50 149 00
«""•"I*'- Si-men- 192 00 192 00
vdg. Hochbahn 92 00 92 87 142.50 142 50
D,1-t>..0st°tr'k° 3850 38 50 äà 122*0 121.62
vĢS ļo6) 16=0 3W .fl 0tbfB 172 75 174.50
Hdg.Şdamer 32=0 32 25 21 75 21.75
à" f°f Ş 182? ZZ* 11150 111.62
Bìoorm.-Ainl» 38 5U 38 50
Amtliche Währungskurse. 25 5 23 5
1 Pşund Sterling ....... 12.385 1238
l Dollar 2.486 2.486
inn dän. fir. .... ... 55.30 =5.27
too franz Frank. ... .... 16.365 16.36
Peseta 33 09 33 89
Lira ... 19 48 1948
«Ohne Gewähr!! Geldkurs
Metall Elektrololkiipter per too Kg, 25 5 23.5.
pro,no! cif Hba od Biem. Rotierd. 52 75 52 75
Berliner Schlachtviehmarkt
Berlin, 26 Mai (Borverichti >Olme Eewäbr
Mitgeteilt von der Reichsoiehwertunņsņeiellickiaft,
Es wurde gezahlt kür 50 Kg. Lebendgewicht:
Preise: Austrieb: Verlauf:
Rinder 24—44 1454 alatt
Kälber 35 -83 4855 ziemlich glatt
Schake 24-40 5432 ziemlich glatt
Schweine 24679 ziemlich glatt
Schweine Klaffe A bt5 E 48ör-5şi Sauen 50'/a —53V»
Der Markt vom 2. Juni wird auf den 3. Juni verleat
Hamburger Schweinemarkt
Altona, den 26. Mai 1936
Preise: a 55, b 1 54. b 2 53. c 51. d 49, g 1 53-54, g 2 49-51
50 kg Lbdaew Auftrieb 10187 + 30 Beobachtungstiere
lObne Eeroäbrl Handel zugeteilt
Hamburger Kälbermarkt 2 6.5. 19.5.
Doppellender . . 90—107 —
beste Mast- und Saugkälber . . 68—75 71—79
mittlere Mast und Saugkälber 60— 67 60 —70
geringere Saugkälber ...... 47—58 47—48
geringe Kälber 35—45 35—45
Auftrieb. 2090 + 47 Beobachtlmgstiere. Handel: mittel
Hâņdsl mrd Wsredel
Berliner Börsenbericht vom 25. Mai 1S36
Uneinheitliche Knrsgestaltung. — Interesse
für Daimler.
Die Anfangsnotierungen der ersten Börse der
neuen Woche erfolgten meist auf erhöhter Basis.'
im Verlaufe waren die Befestigungen nicht überall
aufrecht zu erhalten. Das Kaufinteresse der Kund
schaft soll weiter angehalten haben, doch soll es sich
vorsichtiger als bisher geäußert haben. Im Ver
lause ging die Kulisse zu Glattstellungen über. Man
verwies ans den näher gerückten Ultimo, ferner auf
die bevorstehende und mehrtägige Unterbrechung
des Börsenverkehrs durch die Psingstfeiertage.
Außerdem glaubt man, auch das Näherriicken der
Reisezeit verspüren zu können. Größeres Interesse
beanspruchten ivieder Daimler, die nach sehr fester
Eröffnung zeitweise auf den Schluß vom Sonn
abend zurückgingen. Die schivache Haltung der Far
benaktie — der Verlust betrug vorübergehend mehr
als 2 Prozent — wirkte später etwas verstimmend.
Aus dem Rückgang wollte man vermuten, daß die
manchmal zu erwartende Dividendenerhöhung aus
bleiben könnte. Zn den schwachen Werten gehörten
auch wieder Orenstein, wo die Abschlußaussichten
nicht klar zu beurteilen sind. Eine Bilanzsitzung soll
für die nächste Zeit noch nicht in Aussicht genommen
sein. Deüauer Gas erlitten eine» ineitei-en
sein, Desslluer Gas erlitten einen weiteren Rück
gang.
Flensburger Ferkelmarkt vom 25. Mai
Zufuhr etwa 300. Preise: 4—6 W. 16—17 MM, 6
bis 8 W. 17—19 ältere und bessere bis 21 MJl
das Stück. Markt nicht geräumt. Handel langsam.
Kieler Schlachtviehmarkt vom 28. Mai
Auftrieb: 1556. Handel: zugeteilt. Preise: Kl. A
54,5, Bl 58,5, B 2 52,5, C 50,5, D 48,5, Gl 53,5,
G 2 50,5.
«hne oewähn Deutsche Schlachtviehmärkte 25. ài 1936
Karnmernollerung Berlin am Marktrate. Preise für 1 Pfd Lebendgewicht in
Chemnitz
Dorünund
Dresden
fttaldorl
ton
Frinfeiarl/l.
Zwifkau
Karlsriihe
25 5 Leijiif 18 5
1 Ochsen .
2. „ .
3. „ .
4. „ -
1 Bullen ..
2. _
1. Kühe
2. _ ...
1 Kälber..
2. „ ..
1. Schafe ..
2 »
1. Schweine
2. .
3. „
1 Sauen ...
42
38
41
37
75—78
70-74
40-43
33—39
56
54-55
52
52
43
39
42
38
66—75
58—65
561/2
551/2
52»/2
50—55
Ochs. Bu.Kü.
Kälber
Schafe
Schwein.Sau
Ochs. Bu.Kü.
Kälber
Schafe
Schwein.Sau,
281
753
747
1886
verteilt
gut
mittel
verteilt
A u 11
197
1168
33
2829
zugeteilt
flau
zugeteilt
42
38
41
37
77—80
65—76
37—40
34-36
56
54-55
52
51—55
rieb u
214
1600
596
2885
verteilt
gut
langsam
verteilt
43
39
42
38
70-75
53-68
57
55—56
53
51-55
43
39
42
38
65—70
58-64
56 sir
551/j
521/2
55'/.
42—45
43
39
40- 42
35—38
73—78
63-72
57
55-56
53
40—41
35-37
67—72
61-66
42—44
40-41
56
54-55
52
52-55
40-42
36-38
57
55-56
53
53
42
38
41
37
70-, I
64-70
40-43
37-39
56
54-55
52
52-55
42
38
41
37
64-70
55-62
39-41
35-38
56
54-55
52
52-55
136
1209
2963
verteilt
mittel
verteilt
214
1714
52
1202
zugeteilt
langsam
mittel
zugeteilt
231
651
1
2937
zugeteilt
lebhaft
zugeteilt
130
281
211
1305
zugeteilt
flott
schlecht
verteilt
1014
zugeteilt
mittel
248
941
648
2025
vert.
gut
mittel
rüget.
260
649
1044
1390
vert.
mittel
längs.
rüget.
Hamburger Getreidegroßmarkt
(Friihmarkti vom '26 Mai (Ohne Gewähr)
Getreide IMM je 1000 Kg.) Tendenz: rubiS
207.00
214.00
173.00
177.00
180.00
185.00
215-20
195-99
171.00
176.00
Welzen Erz.-Pr. Fesipr.-Geb. W 9 ...
Weizen Erz.-Pr. Fesipr.-Geb W 12 . . ,
Roggen Erz -Pr Fesivr -Geb R 9 . ...
Roggen Erz Pr Feffpr -Geb R 12 ...
Fnitergerste Erz - Pr. Feffpr.-Geb. ü 9 .
Futtergerste Erz -Pr. Feffpr.-Geb O 12 .
Wintergerste, zweizeilig 1 Jndnstriezwecke
zirka 70/71 Kg,, ab Mecklenburg .
Sommergerste frei Hamburg
dto 68/fifi Ka für Jnduffriezw ab Mecklbg
Tonaugerste kmgfr. verzollt ....
Ruffenqerffe 63'64 bzw, 64/65 Kg. kwgfr. verz.
Hafer Erz.-Pr Fesipr.-Geb. kl 12 ... .
Haşer, Erz.-Pr. Feffvr.-Geb kl 18 ... .
Futtermittel [MM je 50 Kg.) Tendenz: rubi"
Jul Wetzenkleie. Grundvr, sofort W 9. . . 5.77
Jul. Roggenkleie. Grundpr sofort R 12 . _ 5.97 u
Reissullermehl. deutsches 24%io, zirka 0
Rohfaker ab Fabrik
Reisfuttermehl, hell. 24 %. max. 6 % Roh
safer, prompt
Leinkuchen, ab Harburg, sofort . . .
Leinknchenmehl. dtsch. Mahlg.. prompt.
Kokoskuchen, ab Harburg, sofort .
Manila-Kokoskuchen, ab Harbg. prompt
Palmkuchen, dtsch., ab Harburg, sofort.
Erdnußkuchen, ab Harburg, sofort . .
Erdnußkuchen. 50 %, Bremen ....
Erbnußkleie
Sesamkuchen, ab Fahr, Hamburg/Harburg
Rapskuchen, deutsche Saat, sofort
Rapsschrot, deutsche Saat . , .
Palmkernschrot deutsch, prompt .
Soyaschrot Harburg, sofort
5.30
6.10
8.65
8.70
7.10
8.45
8.05
7.10
7.20
7.80
7.75
Baumwoll - Saatkuchenmehl. 48 '%, prompt 7.95
Mehle [MM je WO Kg.)
Weizenmehl. 790. W 16 (Jnlanbsweizen)
Weizenmehl, mit 10 % Auslandsweizen
Weizenmehl, mit 20 % Auslandswetzen
Weizenmehl 790, W 9 ,
Roggenmehl, 997, R 12 ...... ,
Roggenmehl, 997, R 15........
Roggenmchl, 997. R 9 ,
28.80
30-30
3,80
28.30
22.40
22.70
22.00
Amtlicher Bericht vom Mittelmarkt Flensburg
eg. Flensburg, 26. Mai. Dem Rindermarkt tşş
den 51 Tiere zugeführt, davon 1 Ochse, 11 Bullen-
32 Kühe und 7 Färsen. Die Qualität der zum 2>e
kauf gestellten Tiere konnte als gut angcsproķ
werden, und sämtliche Rinder wurden anteiWş
mäß verteilt. Marktverlauf: Handel flott, Sp'tzşş
tiere über Notiz. Notierung: Bullen: a) 41, b) rjj
c) 32, d) —, Kühe: a) 39-40, b) 3&-36, c) 31, d) ^
bis 28. Kärà al h-Ä o*