TUMM.HM mmè Sport
Jahrgang 129. ' Nr. 122
Sportbeilage der Schleswig-Holstemischen Landes^eitung (Rendsburger Tageblatt)
Dienstag, den 26. Mai 193
Von den schķe8wig-hŞmschen
FĢMsàrn.
Holstein-Kiel gegen Comet-Bremen 1:1 (2:1).
Die Holsteiner haben das Pokal-Wiederholungsspiel
J? Sonntag verdient gewonnen. Die Holsteiner erwiesen
ş'ch als die stärkere Mannschaft und siegten leistungsent-
Iprechend 4:1 (2:1).
Die Stationsmannschaft der Kriegsmarine war nach
Schleswig gefahren und die Matrosen konnten gegen
Schleswig »8 mit 2:1 siegreich bleiben.
irortnna-GIückstadt hatte gestern die Nothenburgsorter
jli 1 Gast und mußte sich am Ende des sehr wcchselvollen
Spieles mit 3:1 geschlagen bekennen.
LBV. Phönix-Lübeck schlägt Borussia 5:1 (8:1).
Die Niederlage der Gaardener Borussen gegen die
^auliga des Lübecker Phönix kommt zum mindesten in
” ct Hohe überraschend. Sie wird aber verständlicher,
^cnn man hinzufügt, daß Borussia mehrere Ersatzlenic
latte einstellen müssen, die sich dem Gesamtrahmen der
jedoch nicht wirkungsvoll einzufügen vermochten.
Preußen-Itzehoe unterliegt Sperber-Hamburg 1:18 (0:5).
Die Jtzehoer Preußen waren am Sonntag einer Ein
ladung nach Hamburg gefolgt, um dort einFreundschafts-
rrffen gegen die Gauliga des SC. Sperber-Hamburg
"uszutragen. Wider Erwarten mußten die Preußen, die
"llcnsichtlich nicht in bester Verfassung waren, eine hohe
^-10-(0:5) Nied erläge hinnehmen.
Flensburg 08 gegen Boldklnbben Kolding 8:1 (2:0).
Flensburg 08 hatte sich zum Sonntag in dem Bold-
rlubbben Kolding (Dänemark) einen durchaus spielstar-
ken Vertreter der südjütländischen Meisterklasse verpflich-
tet ' der aber in diesem Tressen in keiner Weise zu Über
zügen vermochte.
Ergebnisse der Kieler Abendspiele.
Union-Teutonia gegen VfB.-Kiel 4:0,' Fortuna-Kiel
'Preisklasse) — Eintracht-Kiel 6:0.
*
AimMder Sieg her Zeulschen.
Norddentschland gegen Nordholland 10:1.
Fn Bremen kam am Sonntag der traditionelle Kampf
Mischen Norddentschland und Nordholland zum Anstrag.
Die norddeutsche Elf, durch die Gaue Nicdcrsachsen und
Ņordmark gestellt, konnte die vor einem Jahre in Gro
ningen erlittene Niederlage dieses Mal — eS war die
Begegnung zwischen beiden Verbänden — in glänzen-
: C W Stile mit 10:1 auswetzen. Die Holländer, die mit
>Ehr vielen Schlachtenbummlern nach Bremen gekommen
waren, wurden am Sonntagvormittag vom Regierenden
Bürgermeister Heidner im Bremer Rathaus empfangen.
Annähernd 15 000 Znschaner waren gekommen und
iahen einen großen Sieg unserer norddeutschen Mann
haft, die namentlich nach dem Seitenwechsel ein über
zeugendes Spiel hinlegte und die Gäste einfach über
mannte. Besonders der norddeutsche Sturm war in glän
zender Verfassung und kaum zu halten. Die beiden
Außenstürmer Hcidcmann (Werder-Bremen) und Blalecki
'Hannover 96) waren die Hauptleistungsträger, die die
Zugriffe immer wieder vortrieben. Im Jnnensturm war
Uiayer (Werder-Bremen) der beste Mann, aber auch
Reeler (Victoria-Hamburg) als Angriffsführer konnte
^asgezeichnet gefallen. Die Holländer begannen zwar
şmhr gut, mußten aber später die Ncberlcgenhcit der nord
deutschen Elf anerkennen. Als diese, aus sieben verschie-
* Ì Ä t , V '-î şşx
-AHM
Die deutschen Hammerwerfer marschieren
^ie Leistungen der deutschen Hammerwerfer
diese Uebung war bekanntlich bisher recht
^rnachlässigt — bessern sich nunmehr von Tag
M Tag. Kaum hat vor einigen Tagen der
Mannheimer Greulich eine deutsche Höchst-
èistung von 52,00 Meter erzielt, als sie jetzt
wieder durch den Hamburger Karl Hein
52,84 Meter überboten wurde. Unser Bild
den neuen deutschen Rekordmann aus
Hamburg, der sich als ein entwicklungsfähiges
Hammerwurftalent entpuppte.
(Schirner, K.)
denen Vereinen zusammengesetzt, sich erst einmal fand,
hatten die Gäste nicht mehr viel zu bestellen. Am besten
war das Berteidigungsdreieck, dem an der hohen Nieder
lage keine Schuld beizumessen ist. Dazu lag die größere
technische Durchbildung zu sehr auf seiten Norddeutsch
lands.
§68 lehle AebungZfpiel der Engländer.
Everton spielt in Nürnberg 1:1.
Everton Liverpool trug das letzte Uebungsspiel gegen
eine deutsche Auswahlelf vor 20 000 Zuschauern in Nürn
berg aus. Der Kampf endete 1:1 (0:0) unentschieden. In
unserer Elf arbeitete das Schlutzdreieck mit Jacob, Mün-
zenbcrg und Munkert zufriedenstellend. In der Läufer
reihe waren Goldbrunner und Niehl die besten, aber auch
der Schweinfurter Bernard war kein Versager. Mehr
auszusetzen war beim Angriff, wo Siffling und Eckert
ziemlich ausfielen, und vor allen Dingen die guten
Flügelleute Gußner und Urban viel zu wenig eingesetzt
wurden. Der Koblenzer Gauchel hat seine Reife auch in
diesem Kampf bewiesen. Die Engländer traten beim
Abschied mit ihrer stärksten Mannschaft an. Alle Spieler
zeigten wieder eine ausgezeichnete Ballbehandlung. We
niger angenehm war ihr hartes Spiel.
In der ersten Spielhälfte hatten die Gäste mehr vom
Kampf, da sich die Deutschen erst sehr spät fanden. Einen
von Mehl bei einem Strafstoß erzielten Treffer erkannte
der Schiedsrichter Dr. Kalb nicht an, so daß die ersten
48 Minuten torlos verliefen. Nach dem Wechsel machte
der rechte englische Verteidiger bei einem schneidigen
Angriff von Gußner Hand. Den Elfmeter setzte Gußner.
selbst für Sagar unhaltbar, in die Maschen. Drei Minu
ten später fiel jedoch der Ausgleich. Leyfield brachte das
Kunststück fertig, den Ball von der Eckfahne direkt ins
Ziel landen zu lassen.
*
EMM um den Aeichshund-Yokal.
Das in Leipzig ausgetragene Wiederholungsspiel um
den Reichsbundpokal zwischen den Mannschaften der
Gaue Sachsen und Südwest endete mit einer großen
Ueberraschung, da Sachsen diesen Kamps mit nicht weni
ger als 0:0 (4:0) zu gewinnen vermochte, nachdem das
erste Endspiel am 1. März in Frankfurt nach zweimaliger
Verlängerung mit 2:2 unentschieden abgebrochen war.
Nun konnte der Gau Südmest allerdings in Leipzig nicht
die beste Vertretung einsetzen.
Meister der 16 Gaue
Schälke V.R.G/emfe
IFCMrnberg^Forhmä Düssel
dorf
fußMU- Enbfoiel
tiyuni- 4
ülympiä-
-2 Vorschlussrunde-Spiele
etat>totems*'
Die Vorschlußrunde am 7. Juni.
Unerwartete Auslosung.
Die Auslosunst der Spiele der Vorschluß
runde um die Deutsche Fußballmeisterschaft
hat die folgende Zusammenstellung ergeben:
In Stuttgart: 1. FC. Nürnberg — Schalke 04.
In Dresden: Fortuna-Düsseldorf — Aor-
wärts/Nasensport-Glciwitz.
WettkaMpfergeSAisie des 2. RordmsrktreffeNS
Einheit,' 8. NSKK. 4/M. 12 Hamburg. Nachrtchtensport-
wettkümpfe 11: 1. Nachrichteusturm Marinebrigade IV
Kiel,' 2. 17/107 Lübeck: 0. Marinebrigade IV Kiel,
2. Mannschaft.
In der Klasse A, B und C des
Schietzwettkampscs
sind folgende drei Mannschaften für jede Klasse als beste
ermittelt: Klasse A: l. Standarte M. 12 Hamburg
mit 1139 Ringen: 2. Staffel II/M. Flensburg mit 1107
Ringen: 3. Marinesturmbann IV/44 Kiel mit 1088 Rin
gen. Klasse B: 1. Sturmbann IH/213 Bad Segeberg
mit 1097 Ringen: 2. Sturmbann III/R. 31 Glückstadt mit
1027 Ringen, 3. SS.-Sturmbann 111/53 Itzehoe mit 981
Ringen. K l a s s e 0: 1. Schutzpolizei Kiel L., Mannschaft
Kiel mit 1239 Ringen: 2. I. MAA. Kiel mit 1131 Ringen;
3. I. MEA Kiel mit 1108 Ringen.
In den Klassen A, B und C sind als beste Einzelschützen
ermittelt: Klasse A: 1. Unterscharführer Seelig,
L.Abtlg. SS.-Standarte 40. mit 182 R.: 2. Scharführer
Raütke, 48/187, mit 144 Ringen: 3. Scharführer Wolters,
Ma. IV/44, mit 139 Ringen: Klasse B: Truppfühler
Lund, 3/213 Bad Segeberg, mit 142 Ringen: 2. Obcr-
truppführer Börck, 4/M. 14 Oldenburg, mit 187 Ringen:
3. Amtsleiter Dierks, Pol. Leiter I. M. Steinburg, mit
134 R. Klasse C: 1. Ob.-Mstr. Lorenz, Polizei Kiel,
mit 146 Ringen: 2. Krim.-Sekr Dohse, Polizei Kiel, mit
144 Ringen: 3. Ob.-Mstr. Otto, Polizei Altona, mit 138
Ringen.
Rcitersportwettkainps.
Abteilungsrcitcn, gestellt von 19 Abteilungen: 1. Rei
tersturm 2/14 Leusahn: 2. Rcitersturm 7/114 Schönkirihen-
Heikendorf; 3. Reitersturm 2/14 Lensahn. Patrouillcn-
springen: 1. Stab Reiter-Stand. 114 Kiel, Führer Ober
sturmbanns. Bartels: 2. Sturm 9/14 Aschcberg, Führer
Sturms. Pricß: 3. Sturm 11/15 Elmshorn, Scharf.
Schmidt. Jugendabteilung A Stadt: 1. Abt. Reitersturm
3/114, Führer HI. Epha, Kiel: 2. Abt. Reitersturm 8/114,
Führer HI. Stuhrmaun, Kiel: 3. Abt. Reitersturm 5/114,
Führer HI. Zabel, Kiel. B Land: 1. Abt. Reitcrstand.
14 Lensahn, Führer HI. Langfeldt; 2. Abt. Reiterstan
darte 45 Itzehoe, Führer HI. Eggers: 3. Abt. d. National-
politischen Erziehungsanstalt Plön, Führer Bartels.
Jagdspringen Klasse I- (SA.-Obersturmbannf.-v.-Lan-
gen-Gedächtnisspringen): 1. Rottenführer Neumann, Rei
tersturm 11/16 Elmshorn: 2. Sturmbannführer Erbgrotz-
herzog v. Oldenburg, Lensahn: 8. Oberscharführer Schme-
ling, Reitersturm 9/15 Kellinghusen. Jagdspringen Klas
se A: i. Scharführer Hammerich, Rcitersturm 1/114 Eckern
förde: 2. Truppführer Bötel, Rcitersturm 5/15 Rends
burg: 3. Rottenführer Bolz, Reitersturm 2/15 Meldorf.
Jugendjagdspringeu: 1. HI. Potthas, Kiel: 2. HI. Epha,
Kiel: 3. Jungmaun Lettow-Borbcck, Nationalpol. Er
ziehungsanstalt Plön.
Nachrichtcnsportwcttkamps 1.
1. I. Mannschaft Nachrichtenzug Verfügungstruppe
Hamburg-Veddel 1/SS. 2; 2. II Mannschaft derselben
Pionicrsportwcttkamps.
1. SA. 16/81 Altona: 2. 16/187 Kiel.
18-Kilometer-GepLckmarsch.
Klasse A: 1. SS.-Sturmbann III/4 Altona 2:40:53;
2. HJ.-Vaun 76 Hamburg 2:43:20; 3. SA.-Sturm 80/184
Kiel 1. Mannschaft 2:44:00. Klasse B: 1. SA.-Stnrm 11/84
Niebüll 2:40:18; 2. I. (SA.i 10/86 Eckernfördc 2:48:45;
3. SA.-Sturm 7/162 Schlutup 2:51:18. Klasse G: 1. Reichs-
arbeitsdienst 1. Mannschaft'2:83:58,5; 2. SA.-Hilfswcrk-
lager Lola 2. Mannschaft 2:84:32; 3. 1/SS. 2 (Versügungs-
truppe) 2:35:41,5.
3000-Meter-Mannschastslaus.
Klasse A: i. HJ.-Bann 76, Hamburg 10,31 Min.;
2. 41/215 10,34 Mill ? 3. 45/187 Kiel 10,35 Min. Klasse B:
1. 10/214 Elmschenhagen 10,29 Min.; 2. 7/162 Schlutup
10,35 Min.; 3. I. (SA.) 10/86 Eckcrnf. 10,35,5 Min.
Klasse G: l. Reichsarbeitsdienst Gau VII 1. Mannschaft
10,14 Min.; 2. Reichsarbettsdienst Gau II 2. Mannschaft
10,21 Alin.; 3. Fliegcr-Ers.-Abt. Schleswig 10,22 Min.
Hindcrnislaust
Klasse A: l. Marinesturm 14/44 Kiel 1,43 Min.; 2. SS.
111/40 Kiel 1,45 Min.; 3. Marinesturm 41/44 Kiel 2,07
Min. Klasse B: l. I. (SA.) 10/86 Eckernfördc 2,06 Min.;
2. SS. 11/50 Mürwik 2,07 Min ; 3. 9/213 Segeberg 2,07
Min. Klasse C: l. Reichsarbeitsdienst Gau VII Kiel
1,43 Min.; 2. Lola l. Mannsch. Lockstedter Lager 1,44
Nt in.; 3. Schutzpolizei Altona 2,27 Min.
Geländesportansgabc».
Klasse A: 1. SA.-Sturm 45/187 Kiel 350 Punkte;
2. Segelflicgersturm Neumünster 413 P.; 3. SA.-Sturm
6/31 Altona 414 P. Klasse B: 1. SA.-Sturm 1/85 Heide
4. Mannschaft 400 Pkt.; 2. SA.-Sturm 4/265 Pinneberg
406 Pkt.; 3. SA.-Sturm 14/84 Husum 410 Pkt. Klasse 6:
1. SA.-Hilfswerklager Lockstedt 3. Mannschaft 840 Punkte:
2. SA.-Hilfswerklager Lockstedt 1. Mannschaft 348 Punkte;
3. Nationalpol. Erzichungsanstalt Plön 357 Punkte.
Klasse v: i. SA.-Sturm 21/R. 162 Eutin 412 Punkte;
2. SA.-Sturm 11/91. 84 Flensburg 417 Punkte;
3. III. SA.-Sturm 3/187 Kiel 438 Punkte.
Wcttpullen der Kutter.
1. Kreuzerkuitcrklasse: Sturm 13/44 m. Steuermann
Scharführer Ratjens. 2. 12-Riemen-Kutter: Sturm 11/44
mit Steuermann SA.-Mann Neumann. 3. Chef-AW.-
Boote: erster Start 1/55 mit Obertruppführer Lohfink:
zweiter Start (bessere Zeit) Na./55 mit Truppführer
Schellhase.
Sie 45. 3nfeKtaUonafe luteegattö
ans dem Emselder See.
Das Hauptereignis für den Rudersport unserer Pro
vinz ist in jedem Jahre die große Regatta, die in diesem
Jahre am 7. Juni aus dem Einfeldcr See bei Neumünster
abgehalten wird. Der veranstaltende Schleswig-Holsteini
sche Regatta-Verein wird sich die schlechten Erfahrungen
des Vorjahres zunutze machen und durch ein großes Zelt,
das sonst bei den Seglern während der Kieler Woche
Verwendung findet, den Zuschauern den Besuch der Re
gatta bei jedem Wetter ermöglichen. Auch sonst wird die
Regatta in vieler Hinsicht weiter ausgebaut. So wird für
die Presse ein weiteres Motorboot zur Begleitung und
Beobachtung der Rennen bereitgestellt.
Die Regatta sieht eine Folge von 24 Rennen vor, von
denen 8, darunter der Rendsburg-Vierer und der Erste
Vierer ohne Steuermann bereits am Vormittag ausge
fahren werden. Einige Rennen, die sich bisher geringer
Bleldungen erfreuten, sind ausgefallen und andere dafür
eingesetzt, so besonders ein Erster- und Zweitcr-Gig-
Bicrer. Hier soll den kleinen Vereine», die keine Renn
boote besitzen oder nicht genügend geeignete Ruderer fürs
Rennboottraining zusammen bekommen, Gelegenheit ge
geben werden, im Rahmen einer Großveranstaltung zu
starten. Die Einfelder Regatta ist auch in diesem Jahre
wieder die erste in Norddeutschland. Bei der anerkannt
einwandfreien Strecke ist zu erwarten, daß auch die Ver
eine außerhalb unserer Provinz mit großem Aufgebot
antreten werden, um das Können ihrer Mannschaften zu
prüfen. Erfreulich ist, daß die Ruderregatta in Einfeld
erstmalig seit Jahren zeitlich nicht mit der Kieler Woche
zusammenfällt, wodurch ihre Bedeutung erheblich gestie
gen ist.
Sbemlsier Gaugkuppen-Sieger.
Der Entscheidungskampf um den Gaugruppensieg zwi
schen Oberalster und dem Militär-Sportverein Magde
burg hatte durch die vorangegangenen Umstände einen
etwas sensationellen Anstrich bekommen. Der Nordmark
meister verlor im erste» Spiel in Magdeburg unglücklich
und unverdient 12:11, wobei zwei Tore Oberalsters nicht
anerkannt wurden. Deprimiert verlor die Mannschaft
dann auch noch gegen die Post Hannover mit einem Tor
Unterschied, und damit war die Lage hoffnungslos gewor
den. Beim Sportpostverein Hannover wirkte jedoch an
den vorangegangenen Spielen ein nicht spiclbercchtigter
Spieler mit, so daß der Verein aller erreichten Punkte
verlustig ging. Dadurch wurde die Niederlage der Ham
burger am letzten Sonntag in Hannover wieder wett
gemacht.
Das Interesse für den nunmehr wieder entscheiden
den Rllckspielkampf Oberalster — MSV.-Magdeburg lebte
mächtig auf. Ueber 6000 Zuschauer sind am Sonntag aus
dem Rothenbaum Zeuge dieses Kampfes gewesen und
sicher nicht enttäuscht worden. Noch nie hat ein Handball
kampf in Hamburg so viel Zuschauer angezogen und noch
nie ist ein so leistuugsmäßig hochwertiger Kampf in Ham
burg gezeigt worden.
Oberalsters 11:8-Sieg ist redlich verdient, und in
diesem Ergebnis spiegeln sich auch die Leistungen richtig
wieder. Theiligs hervorragende Straswürfe entschieden
den Kampf, doch neben ihm ist Weber zu nennen, der
einige bildschöne Tore schoß. Ein hervorragendes Spiel
lieferte auch Hansen. Reich im Tor hielt, was zu halten
war. Von den Magdeburgern waren die Außenstürmer
Stahr und Balke sehr gefährlich, Klingler schwächer als
im letzten Jahr, aber doch noch sehr gut. Von den Ver-
teidigungsspielern -gefiel der Mittelläufer Schröder am
besten.
Durch den Sieg ist Oberalster glücklicher Gaugruppcn-
sieger geworden und nimmt an der Vorschlußrunde zur
Deutschen Meisterschaft teil.
' ■' . ..ÄV ■ tî : "'ii' : ~
\ .''S,, - \ 'i- «Üf ' -<
Der Sieger in „Rund um die Hainleite"
Erich Bautz-Dortmund, der das traditionelle
Straßenrennen „Rund um die Hainleite" mit
Start und Ziel in Erfurt überlegen gewaum
Er gebrauchte für die 273,5 Kilometer lange
Strecke der Berufsfahrer 8 :37 :16 und traf
mit 4 Minuten Vorsprung vor Umbenhauer-
Nürnberg in Erfurt ein. Weltbild (M)
ist Geld - beim Transportieren
Will man nichts davon verlieren!
t
fôntinenial - Reifen