Dev Tag in Wovt imö Vilö
^ Aus der Lààêrģer Heide
Einstige Schätze in Heidebächen — Versuche zur Wiederbelebung der Perlenzucht
^ Es gab eine Zeit, wo die Flußperlen
fischerei auch in Deutschland zu einem einträg
lichen Gewerbezweig zu rechnen war. Neben
dem sächsischen Vogtlande, dem Rheingebiet
und dem Steinachtal im Odenwald war es in
früherer Zeit vor allem die Lüneburger Heide,
die sich durch reiche Funde von Flußperlen
auszeichnete. Hier, in den kristallklaren und
kalkarmen Bächen und Flüssen, fand
die Flußperlmuschel, aus der die Perle als
eine Absonderung von kohlensaurem Kalk ent
steht, besonders günstige Vorbedingungen für
ihre Entwicklung. Nach überlieferten zeit
genössischen Berichten muß die Perlenfischerei
im Lüneburgischen im 17. und 18. Jahrhundert
in hoher Blüte gestanden haben. Von der
Perlmuschel bevorzugte Gewässer waren in der
Lüneburger Heide die Ilmenau, die Gerdau
mit der Schwienau, die Este, Seve, Luhe,
Lutter und Lachte. Ein kleiner Nebenfluß der
Este führt noch heute wegen ihres früheren
Reichtums an Perlmuscheln den Namen Perl
bach.
Bevor die Flußperlmuschel im Lüneburgi
schen sich eines geregelten staatlichen Schutzes
erfreute, fuhren in früherer Zeit die Heide
bauern an den alljährlichen Perlfischtagen mit
großen Ackerwagen zu den Heideflüssen und
-büchen, um zu Tausenden die Muscheln zu
fischen und nach Perlen zu untersuchen. Die
Perlenfischerei wurde vor allem im Sommer
bei ruhigem, klarem Wetter betrieben. Die
Fischer wateten flußaufwärts und konnten in
den seichten Gewässern die Muscheln mit der
Hand an die Oberfläche holen. Im 17. Jahr
hundert artete der Fang zu einem Raubbau
aus, der die Perlmuschelzucht ernstlich gefähr
dete. Es fehlte der Perlenfischerei der staat
liche Schutz, wie ihn ehedem die Jagd und der
Fischfang schon genossen. Unter den Herzogen
Christian Ludwig (1622—1665) und Georg
Wilhelm von Celle (1624—1705) wurde die
Perlenfischerei den landesherrlichen Hoheits
rechten einverleibt,' sie durfte nur noch von
besonders zugelassenen Perlenfischern aus
geübt werden. Privatpersonen war das Sam
meln von Perlmuscheln in den Gewässern der
Lüneburger Heide bei Strafe verboten.
Im 17. und 18. Jahrhundert muß die Per
lenfischerei im Lüneburgischen recht ergiebig
gewesen sein. Damals sowie in späterer Zeit
sind im Gebiet der Lüneburger Heide zahl
reiche, allerdings kleinere Perlen gefunden
worden, die aber deswegen nicht minder wert
voll waren. Heideperlen gehörten damals zu
den auserlesenen Geschenken am Celler
Herzogshof, und wertvolle Perlenketten
aus dem Besitz der Celler Herzöge legen noch
heute Zeugnis ab von der Pracht, die einst die
in den Heidebächen gefundenen Perlen dar
stellten. Eine wegen der Größe der Perlen be
sonders kostbare Halskette befindet sich im
Nachlaß der letzten Herzogin von Celle, Eleo
nore ö'Olbreuze. In den Heideklöstern zu
Ebstorf, Isenhagen und Wienhausen können
wir noch heute wertvolle Altardecken bewun
dern, die mit Tausenden kleiner Heiöeperlen
besetzt sind, die aus den Gewässern der Gerdau
gefischt worden sind. Und die altehrwürdige
Johanniskirche zu Lüneburg bewahrt in ihrem
Schatz einen Kelch in gotischen Formen auf,
der mit wertvollen Heideperlen überreich be
setzt ist. Die letzten, zu Beginn unseres Jahr
hunderts in der Schwienau gefundenen Heide
perlen sind dem Lanöesmuseum Hannover
überwiesen worden, in dessen naturwissen
schaftlicher Abteilung sie Zeugnis ablegen von
den einstigen Schätzen der Lüneburger Heide
büche.
Heute gehören Funde von Flußperlen in den
Gewässern der Lüneburger Heide zu den Sel
tenheiten, und das einstmals in Blüte stehende
Gewerbe des Flußperlenfischens ist längst aus
gestorben, zum größten Teil eine Folge des
früher übermäßig betriebenen Raubbaues.
Neuerdings sind von amtlichen und privaten
Stellen Bestrebungen ins Leben gerufen, die
eine Wiederbelebung der einstmals blühenden
„Perlenzucht" in der Lüneburger Heide zum
Ziel haben.
Einige Funde der letzten Zeit in den Heide
bächen des Naturschutzgebietes der Lüneburger
Heide bei Wilsede haben bewiesen, daß tatsäch
lich die Perlmuschel noch jetzt vorkommt
und nicht nur, wie man anzunehmen pflegte,
ihre Lebensbeöingungen in den Gebirgsbächen
Bayerns und Sachsens findet. Es bleibt abzu
warten, inwieweit die Erwartungen, die auf
eine zweckmäßige und einträgliche Wiederbele
bung der Perlmuschelkultur gesetzt werden,
hinsichtlich des Gebietes der Lüneburger Heide
in Erfüllung gehen. Die Möglichkeit, die Per
lenzucht — etwa nach japanischem Vorbild —
in den einst reichen Gewässern der Heide an ge
eigneten Stellen farmmäßig, ähnlich wie die
Pelztierzucht, zu betreiben, ist nicht von der
Hand zu weisen. Mit dem Uebergang zu einer
Neubelebung der alten Perlenkultur der Lüne
burger Heide, die einst ein planloser Raubbau
zum Erliegen gebracht hat, dürfte auch ein
wirtschaftlicher Auftrieb in diesem dünn besie
delten Gebiet unseres Vaterlandes Hand in
Hand gehen.
Sie Forschung über LebensmMel-
srischhalļung.
Dank dem Entgegenkommen des Reichs
ernährungsministeriums und der badischen
Staatsregierung sowie mit geldlicher Hilfe aus
den Kreisen der deutschen Industrie konnte
auf dem Gelände der Technischen Hochschule
Karlsruhe in Erweiterung des nunmehr
10 Jahre bestehenden Kältetechnischen Insti
tuts das Reichsinstitut für Lebensmittelfrisch
haltung errichtet werden, das für unsere Er
nährungswirtschaft eine ungeheuer wichtige
Forschungsstätte sein wird. Ministerialrat
Weber-Berlin unterstrich, ausgehend von
dem großen nationalen Ziel der Erreichung
unserer Nahrungsfreiheit und der Versorgung
der Bevölkerung zu stabilen Preisen, die Wich
tigkeit einer geregelten Vorratswirtschaft und
im Zusammenhang damit die Bedeutung der
Aufgabe, den Verlust an Lebensmitteln auf
ein Mindestmaß zu beschränken. Das neue In
stitut solle die wissenschaftliche Zentrale und
Sammelstelle sein für alle Bestrebungen zur
Erforschung der Lebensmittelfrischhaltung.
Ausländischen Gästen zugewandt, erklärte
Weber, das Institut solle auch die Beziehun
gen zu den gleichgerichteten Institutionen des
Auslandes pflegen.
Màsenļsûhrung durch Amidfmik
aufgeklärt.
Eine merkwürdige Kindesentführung hat
sich in Halle zugetragen. Vor mehreren Tagen
verschwand die vierjährige Gerda Fischer, die
in der Stadt mit anderen Kindern gespielt
hatte. Die Wiederausfindung des Kindes ge
lang über den Rundfunk. Ein Mann aus
Schora meldete sich bei der Halleschen Krimi
nalpolizei und gab an, daß bei einer Frau in
Schora, die vor 14 Tagen ihr letztes Kind
durch den Tod verloren hatte, ein fremdes
kleines Mädchen weile,' es war die vierjährige
Gerda Fischer. Das Kind war von der Frau
auf dem Marktplatz in Halle angesprochen und
mitgenommen worden.
Amscharr in Ne W§lt
Hansakogge wird Olympisches Feuer tragen.
Die historische Hansakogge in Lübeck, auf deren
mittlerem Mastkorb das Olympische Feuer ent
zündet wird. Die Kogge wird demnächst in Kiel
stationiert. (Heinrich Hoffmann (M.).
Zum Ueberfall im Fahrstuhl.
Ser Aaub bruchle kein Glück.
Zu dem Raubüberfall in einem Hamburger
Kontorhaus werden noch folgende Einzelheiten
bekannt: Der 21jährige, in der Marckmann-
straße wohnende Fritz G., der am 22. Mai einer
Kontoristin in dem Fahrstuhl des „Hubertus"-
Hauses in der Burchardstraße die Handtasche
mit 4660 RM. entriß, ist festgenommen wor
den. Der Räuber gibt zu, die Kontoristin bei
der Empfangnahme des Geldes beobachtet und
sie bis zum Kontorhaus verfolgt zu haben. Er
hat dann gemeinsam mit ihr den Fahrstuhl be
stiegen, ist im 1. Stockwerk plötzlich aus dem
Fahrstuhl gesprungen und hat dem Mädchen
die Handtasche entrissen. Er flüchtete zunächst
in ein Haus der Hermannstraße und entnahm
der Tasche das Geld. In einem Hause der
Fehlandtstraße hat er die Handtasche mit den
für ihn wertlosen Papieren auf einen
elektrischen Zähler gelegt. Die Tasche wurde
dort bald nach der Tat von einem Hausbewoh
ner gefunden.
Räuber ging in ein Motorradgeschäft
und kaufte sich ein Motorrad für 1000 RM.
Mit dem Motorrad fuhr er planlos durch die
tadt und hat später in der Hardenstraße für
sein neues Motorrad eine Garage für ein
Vierteljahr gemietet und die Miete im voraus
bezahlt. Weiter kaufte er sich von dem Gelde
Kleidungsstücke für Motorradfahrer und eine
Armbanduhr. Nachdem er das Motorrad in
der gemieteten Garage untergestellt hatte, ging
er zu seinen Eltern nnd übergab ihnen rund
1500 Mk. mit dem Bemerken, das; er diese als
Entschädigung bekommen habe.
Am Sonnabendnachmittag fuhr G. mit dem
neuen Motorrad in Richtung Bergedorf und
verunglückte in der Nähe von Tiefstack. Bei die-
em Unfall trug er einen Unterschenkelbruch
davon und wurde in das Krankenhaus
St. Georg gebracht. G. war nicht im Besitz
eines Führerscheins. Bei der Einlieferung des
Verletzten in das Krankenhaus fiel einem
bcrpfleger auf, daß G. noch 1300 RM. in bar
bei sich trug. Der Oberpfleger schöpfte Ver
dacht-und benachrichtigte sofort die Kriminal
polizei, die feststellte, daß es sich um den gesuch
ten Räuber handelt. Der Festgenommene, der
bis jetzt noch unbestraft ist, hat die Tat zuge
geben.
\ * * *
Born Blumenpflüüen in den Tod.
DNB. Wien, 25. Mai. Am Krumpensee in
der Nähe von Graz ereignete sich ein furcht
bares Unglück. Drei Schüler im Alter von
12 bis 15 Jahren fanden beim Blumenpflücken
in der Nähe des Sees eine Granate, die offen
bar noch aus dem Kriege herrührte. Die drei
dierte.
fand in
der Knaben.
Ein vorbeikommender Werkmeister
einer Mulde die zerrissenen Körper
48 Passagiere und 2ÛÛ 000 Briefe
im „Hinheuüucg" ans Mamerikareise.
DNB. Frankfurt a. M., 25. Mai. Das Luft
schiff „Hindenburg" ist unter Führung von
Kapitän Lehmaun am Montag um 20.40 Uhr
nach Südamerika gestartet. Es führt diesmal
eine große Menge Fracht mit, darunter ein
Sportslugzeug, das für Rio de Janeiro be
stimmt ist. An Bord befinden sich 40 Passa
giere. Außerdem werden über 200 000 Briefe
befördert.
» * ■
MWche FluWUßkaWrophe
in Kanada.
DNB. London, 26. Mai. (Eig. Funkm.) In
der Nacht zum Montag stürzte ein kanadisches
Flugzeug bei Amos im Staate Quebec ab.
Unter den fünf Toten befindet sich der Gene
raldirektor Clark der kanadischen Lustfahrt
gefellschaft „General Airways".
* *
Frau und 3 Kinder umgebracht.
Ein Eifersuchksnerhrechen?
DNB. Mindelheim (Schwaben), 25. Mai.
Am Sonnabend wurde hier ein furchtbares
Verbrechen entdeckt. Der 38jührige Otto Keh
rer hat, wie man ursprünglich glaubte in
geistiger Umnachtung, seine Ehefrau und drei
seiner Kinder ermordet. Wie nunmehr bekannt
wird, hat er als Beweggrund angegeben, vor
einigen Wochen einen anonymen Brief erhal
ten zu haben, in dem seine Frau ehelicher Un
treue beschuldigt wurde. Dies habe ihn zu
dem Mord an seiner Frau veranlaßt. Seine
Kinder habe er nur deshalb getötet, damit sie
nicht in Not und Elend allein zurückbleiben
müßten. Er selbst habe versucht, mit einem
Hosenträger Selbstmord zu begehen. In der
Tat wurde au Ort und Stelle ein abgerissener
Hosenträger gefunden. Die Polizei ist be
müht, festzustellen, ob die Angaben Kehrers
stimmen.
* z -
Die Schwarze Legion.
Auch Polizei dabei.
Die Tätigkeit der aufgedeckten amerikani
schen Geheimorganisation „Schwarze Legion",
auf deren Spur man durch die Ermordung
eines Detroiter Bürgers gekommen ist, scheint
nach den letzten Ermittelungen der Behörden
noch weit ausgedehnter zu sein, als man zu
erst angenommen hat. Gewisse Anzeichen spre
chen dafür, daß sogar ein Drittel der gesamten
Geheimbund angehört. Der frühere Polizei"
Präsident von Pontiac nannte eine leitende
Persönlichkeit des Staates Michigan, die an
geblich ebenfalls der „Schwarzen Legion" ange
hört hat.
~ * *
Sie kriminüWizMche Tagung
in Belgrad.
DNB. Belgrad, 25. Mai. Am Montag wurde
hier die Jahrestagung der Internationalen
Kriminalpolizeilichen Kommission eröffnet.
Innenminister Dr. Koroschetz wies darauf hin,
daß es wünschenswert wäre, wenn die inter
nationale Zusammenarbeit der Polizei, die sich
bisher hauptsächlich auf das Gebiet der
Kriminalpolizei erstreckt habe, in Zukunft auch
die Bekämpfung der umstürzlerischen Be
wegung ubnd Propaganda umfasse. Diese zer
störende Tätigkeit, die gegen die gesellschaft
liche Ordnung gerichtet sei, häufig aber auch
gegen die bestehende Staatsform, sogar gegen
das Staatsganze, sei oft viel gefährlicher als
die Tätigkeit krimineller Verbrecher. Die in
ternationale Zusammenarbeit der Polizei
habe gerade in dieser Hinsicht eine große Aus
gabe vor sich.
Spanischer Vrmz Wird Anlöh'Ädler. ^
Der Graf von Cavadonga, der frühere spani
sche Thronfolger und älteste Sohn Alfons XIII./
hat jetzt eine Stellung bei einer großen Nerv
yorker Autohandelsgesellschaft angenommen-
Der Graf war Anfang dieses Jahres lebens
gefährlich erkrankt, und zwar an den Folgen
seiner ererbten Blutkrankheit,' man fürchtete
für sein Leben. Auf dem Krankenlager kam
eine Wiederaussöhnung zwischen Vater und
Sohn zustande, die sich im Jahre 1933 wegen
der Heirat des Sohnes mit einer reichen Kuba
nerin entzweit hatten. Der Sohn hatte damals
auf seinen Titel als Prinz von Asturien und
auf seine Ansprüche auf den spanischen Thron
verzichtet und nur den Titel eines Grafen von
Cavadonga behalten.
* * *
Mädchenmord bei Berlin.
Ein furchtbares Verbrechen ist in der Wuhc-
heide bei Oberschöneweide entdeckt worden.
Bon Spaziergängern wurde unweit des Sta
dions, etwa drei Meter von einem Fußweg
entfernt, in einem Gebüsch die Leiche eines 13-
bis 17jährigen Mädchens gefunden. Wie der
Gerichtsarzt feststellte, ist das Mädchen er
würgt worden. Alles deutet darauf hin, daß
zwischen dem Verbrecher und dem Mädchen
ein Kampf stattgefunden hat.
Eunuchen beschweren sich.
Der türkische Staatsgerichtshof in Ankara
wird sich demnächst mit einer Beschwerde des
Jnteressentenverbanöes der Eunuchen befas
sen, der dagegen Einspruch erhebt, daß die
Eunuchen aus der Kalifenzeit der Türkei
Junggesellensteuer zahlen sollen. Im Staat
des Atatürk sind die Eunuchen ohnehin brot
los geworden. Sie machen nun geltend, die
Junggesellensteuer solle doch, abgesehen von
ihren materiellen Zwecken, auch eine ethische
Mahnung darstellen, Ehen zu schließen und
dem Staat Nachkommenschaft zu geben. DazN
seien aber die Eunuchen nicht in der Lage, und
sie würden durch das Gesetz für einen Zustand
bestraft, an dem sie unschuldig seien.
hantierten mit dem Geschoß, wobei es explo- Polizei des Staates Michigan dem rätselhaften
Ansklang des BeichsjngeŞhrerlagers
der HI.
DNB. Braunschweig, 25. Mai. Den Aus
klang des Reichsjugendführerlagers der H9-
bildete am Montagabend eine machtvolle
Kundgebung auf dem Platz der SS. Die rund
900 Bann- und Jungbannführer aus dein
Reich traten zusammen mit ihren Kameraden
aus der braunschweigischen HI. und dein
Jungvolk zu einem letzten Appell vor dein
Stabsführer an.
Stabsführer Hartmann-Lauterbacher erin
nerte in seiner Ansprache noch einmal daran,
daß eine Woche harter aber auch schöner Arbeu
nun vorüber sei. Die Jugendführer des
ches hätten bei dieser für die einheitliche Aus
richtung der HI. so bedeutungsvollen Tagunkl
das Rüstzeug für die Lösung der ihrer harren
den großen Aufgaben erhalten.
Stabsführer Lauterbacher kam im einzeln^
auf die Aufgaben der künftigen Jugend-Aka
demien zu sprechen. Er erklärte, daß die Aka
demien für Jugenöführung, die in Braun
schweig und München errichtet würden, niĢ
die Aufgaben hätten, Nationalsozialisten 3
erziehen, sondern bereits bewährte Füßft
durch eine weitere Schulung in Stand 3
setzen, nicht nur Führer der HI. zu sein,^^
dern auch später in der Partei und im Şta'
ihren Mann zu stehen.
~ ~
Madrid. Im Prozeß gegen die aufstäu^
schen Offiziere der Kavallerie-Regimenter N '
1 und 2 wurden für einen Reiteroberst d
Todesstrafe, für einen Oberstleutnant,
Majore und einen Hauptmann lebenslang
liche Zuchthausstrafen beantragt.