Beschickung und
WWŞ
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>as
Schleswig-Holsteinischer Wirtschastsdienst
Ane aufschlußreiche Fahrt!
^ohn — Scheppern — Erfde — Christiansholm
Dha — Julianenebene — Tctcnhnsen.
Ein Bericht über die Erfahrungen
mit Gärturmbau und Gärfutter.
Von Dr. Schade.
Wie ist das Gärfutter ausgefallen, wie futtert es
şich, was sagen die Bauern unseres Beratungs-
Bezirkes? Das waren die Fragen, die diesmal ge
klärt werden sollten.
Hohn: Bauer O. füllte vier große Kammern. Als
wir eintrafen, wurden Lupinen gefüttert. In den
îr>ten Tagen, so berichtete £>„ wollten die Tiere
Ichlecht fressen, jetzt, nachdem die Tiere sich gewöhnt
àben, nehmen sie das Gärfutter gern auf. Aller
dings haben die Kühe nicht alle die gleiche Vor-
liebe für Süßgärsirtter. Das Jungvieh frißt das
»ntter leichter als die Kühe. Da die Lupinen seiner
Zeit ziemlich spät eingefahren worden sind, sind die
Stengel reichlich fest geworden. Es ist nötig, auf
Rechtzeitiges Einfahren — im letzten Jahre verhin
derte dies die spät einsetzende und lang anhaltende
Heuernte — zu achten. Die stark holzigen Stengel
şind übrigens ein brauchbares Pferdefutter. Ergeb
nis des Befundes: Gärfutter aus Süßlupinen ist
Sut gelungen. (12 Tonnen wurden angebaut.) Sie
füttern sich trotz später Ernte zufriedenstellend.
Scheppern: Das bei V. eingesäuerte Grünfutter
nus Klee, Gras und Wicken futterte sich sehr gut.
beider ist es hier wie auch an anderen Stellen ver
gessen worden, vor dem Anbrechen der Gärbehälter
öiese vor Regen zu schützen. Dringt Regenivasser
Ein, so vergärt das anfangs gut gewordene Futter
"och einmal, und zwar in ungünstiger Weise. Des
halb erfreute uns das in
Erfde bei K. errichtete Dach, dessen Stützen auf
l>em Behälter stehen. Es ist vorne so hoch gestellt,
öaß man bequem in den Behälter steigen kann,
ohne das Dach abnehmen zu müssen. Säcke, die
wit einer Latte beschwert sind, schützen vor Regen.
Die freischwebende an den Säcken hängende Latte
kann hochgehoben und auf Nägel dicht unterm Dach
"ufgelegt werden. Dann ist der Zugang zum Be
hälter frei. Das Dach fällt schräg nach hinten ab
und ist von K. selbst mit Rohr gedeckt. Ein prakti-
?ches, billiges Dach! K. will im kommenden Jahre
fein Grünfutter Häckseln, weil er glaubt, bann ohne
Säure auszukommen und das Ein- und Ausbringen
aus dem Behälter erheblich zu erleichtern. Man
kann dem Vorhaben nur zustimmen. K. war mit
dem Gärfutter sehr zufrieden.
In Christiansholm ist bei den Bauern G. und N.
Futter eingegärt. G. hat schon längere Erfahrungen
im Eittgärcn. Das Futter war, so weit sestzustel-
kcn, ausgezeichnet auch ohne Säureanwcnöung. Bei
N. zeigten die Kühe eine unbeschreibbarc Begierde
"ach Gärfutter. N. war äußerst zufrieden.
Aehnlich in Jnliancnebenc, wo bei St. Serradella
in den Gärtopf gebracht worden ist. Milch und
Fettgehalt sollen gestiegen sein! Eine Beobachtung,
hie auch für andere Betriebe zutrifft.
^ In Tetenhusen wollten die Tiere anfangs nicht
hie Lupinen fressen. Das lag aber daran, daß der
Eärsast in zu starker Weise vorzeitig abgeschöpft
worden ist, das Futter daher fast ganz trocken ge
worden war. — Als das weiter unten befindliche
"och feuchte Gärfutter aus Südklee (leider ist jetzt
kaum Südkleesaat zu erhalten) vorgeworfen wurde,
fraßen es die Tiere mit größer Lust. Die Tiere
wisten jedoch etwas dünn. Das ist leicht erklärlich
"nd abzustellen. Der Südklee war noch sehr jung,
als er eingefahren wurde. Daher ist das Futter
äußerst eiweißreich. Dazu fütterte man zu wenig
Kalk.
In Oha wurde ein neu errichteter Behälter, der
aus selbst geformten Steinen errichtet worden ist
"nd sich besonders billig stellt, besichtigt. Schwie
liger wird die Beschaffung des Aufsatzkastens sein.
Zusammenfassende Betrachtungen.
Man ist allgemein mit dem Verfüttern des Gär
futters zufrieden, durchaus zufrieden, und emp
findet die nue Futterbereitung als einen wesent
lichen Fortschritt. Die Verwendung des Futters
harf aber nicht überall in gleicher Weise geschehen,
fondern hat sich nach dem geworbenen Futter, dessen
Gelingen und nach dem übrigen Futter zu richten.
Hamburger Börse
Amtliche Notierung in MM für 100 MM Nennwert
'Obit* Vewhär
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^"tzsdant
Bant
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î-î>, Bant
3 4.
182 75
91.50
91.50
110 00
125.00
69.50
2.4.
183.00
91.50
91.50
110.00
125.00
Industr.-Äkt 3.4. 2 4
^"keYr,-Akt.
Hochbahn 89 50
^'sch.-0stotr,ko 34 00
Vova« 15 25
odg.-Lltdamer. 25.00
Ardd. Lloyd >5 50
^"»rm.-Linte 33.00
89 00
34 00
14.75
24.75
15.50
34 00
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151.00
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103 00
125.00
137 50
178.00
136.12
>18.50
164 00
19.00
107.00
34 75
151.50
141.00
103.00
102.00
125.00
139 00
183.25
137.00
119.25
165 50
19.00
106.50
Amtliche Währungskurse.
} Pşund Sterling .
1 Dollar
dein. Kr. . . .
j7°. 'ran,. Frank. .
A'-ta
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IVhne Gewähr!)
Metall. Elektrolytkupfer per 100 Kg.
şioorņt cts Hbg. od. Stern, Rotterü.
3 4.
12.31
2.485
54.96
16.375
33 93
19.68
12.31
2.484
54 96
16.385
33 95
19 68
Geldkurs
Auf jeden Fall ist das Futter nur in so großen
Mengen zu geben, daß es bis zum Tage des Wei-
dcaustriebs ausreicht!
Da eine ganze Reihe neuer Gärtürme im laufen
den Jahre gefüllt werden, sei darauf hingewiesen,
daß die Beratungsstelle der Bäuerlichen Werkschule
gern Auskünfte erteilt, ja sogar darum bittet, den
Tag der Füllung rechtzeitig anzugeben.
Beim Neuban von Gärtürmen möge man — so
will es mir scheinen — die runde Form vorziehen
und stets einen Abschlußbehälter für den Sicker
saft (gutes Schweinefutter I) einbauem Auch sind
u. U. Oesen außen an den Wänden so anzubrin
gen, um daran nötigenfalls eine kräftige Stroh-
haube auf dem Turm als Regenschutz befestigen zu
können.
Ausbau der Marktregelung in der
Gartenbauwirtfchaft
Der Reichsnährstand ist durch eine Anordnung der
Hauptvereinigung der deutschen Garten- und Wein
bauwirtschaft über die Regelung des Absatzes der
Ernährung dienender Gartenbauerzeugnisse einen
weiteren Schritt zur Erfassung ernährungswichtiger
Gartenbauerzeugnisse gegangen. Während bisher
die Bewirtschaftung sämtlicher der Ernährung die
nender Gartenbauerzeugnisse nur im Rheinland
und Westfalen, sowie Teilen der Landesbauern
schaften Schlesien, Pommern, Hessen-Nassau, Saar-
psalz, Baden, Bayern, Kurmark und Ostpreußen
durchgeführt wurde, werden durch die neue An
ordnung weitere Teile des Reiches angeschlossen.
Die Vorsitzenden der Garten- und Weinbau
wirtschaftsverbände werden die bisher bestehenden
Einzelanordnungen über die Schließung einzelner
Gebiete aufheben und durch einheitliche Anordnun
gen ersetzen. Diese neuen Anordnungen werden alle
rm Laufe der Zeit in Erscheinung getretenen Lücken
schließen. In den geschloffenen Gebieten werden
Bezirksavgabcstcllen benannt. Sie haben im Auf
träge und für Rechnung der Erzeuger die Uebergabe
der durch Anordnung bestimmten Erzeugniffe an die
Verteiler vorzunehmen. Als Erfassungsstellen wer
ben bestehende Geschäftsbetriebe benannt. Diese müs
sen sich verpflichten, jede eigenwirtschaftliche Tätig
keit aufzugeben. Sie sind verpflichtet, die ihr ange
dienten Erzeugnisse ohne jedes Ansehen der Person
zu gleichen Bedingungen unter Beachtung und
größtmöglichster Förderung der von der Hauptver
einigung der deutschen Garten- und Weinbauwirt
schaft erlassenen Sortierungs-, Kennzeichnungs- und
Berpackungsvorschriften anzunehmen und zu ver
werten.. Die Bezirksabgabestellen haften den Er
zeugern gegenüber für eine ordnungsmäßige Ab
wicklung der Geschäfte und für die pünktliche Aus
zahlung der Erlöse. Sie sind nicht berechtigt, an Ab
nehmer zu liefern, die nicht die Gewähr für eine
ordnungsmäßige Bezahlung der abgenommenen
Erzeugnisse bietem
SHB. zahlt keine Dividende
In der Bilanzsitzung des Aussichtsrates der
Schleswig-Holsteinischen Bank, Husum, am 3. 4. 36
berichtete der Vorstand über das abgelaufene Ge
schäftsjahr, das eine weitere Belebung auf fast al
len Gebieten zeigte. Die Rentabilität wurde da
durch beeinträchtigt, daß die Bank in einem sehr
großen Umfange an landwirtschaftlichen Krediten
und hierdurch an fast 3000 Entschulöungsverfahren
beteiligt ist. Deshalb wird für 1935 von der Ver
teilung einer Dividende Abstand genommen,' von
dem Reingewinn von 205 872 MM wird ein Be
trag von 120 000 MM für Rückstellungen auf noch
nicht zu übersehende Zinsaussälle verwendet. Man
hofft, wenn nicht besondere Umstände eintreten,
mit 1936 wieder eine angemessene Dividendenzah
lung aufzunehmen.
Keine Abwertung — Ke«e RnftoLernNg
des Nensn PlKASS
Diskussionen über die Anfrechterhaltung des
deutschen Währungssystems hat es in den letzten
Jahren im Ausland immer wieder gegeben. Man
che Stimmen in der ausländischen Presse wollten
mit Bestimmtheit wissen, daß sofort nach den Wah
len die Abwertung der Mark erfolgen würde, zu
gleich mit einem Wechsel in der obersten Leitung der
deutschen Währungs- und Wirtschaftspolitik.
Angesichts dieser nuen Gerüchte verdient der Leit
artikel aus der neuesten Nummer des „Deutschen
Volkswirt" besondere Beachtung, der von maßge
bender Seite inspiriert erscheint. Der Aufsatz stellt
zunächst eindeutig fest: „Wir können hier auf Grund
unserer informationen um die Währung und den
Leiter der Währungspolitik jeder sachlichen Begrün
dung entbehren. In Wirklichkeit kann auch heute
weder an eine Durchlöcherung der Grundlinien des
Neuen Plans noch an eine Devalvation gedacht
werden."
Ebenso aufschlußreich sind die weiteren Ausfüh
rungen des Aufsatzes. Die Wünsche einiger deutscher
Wirtlchaftskreise — vor allem aus der hanseatischen
Ecke — nach einer
Auflockerung des Neuen Plans
mit seiner straffen Ablieferungskontrolle über die
Exportvaluten und Disziplinierung der Einfuhr
sind bekannt. Zur Anregung eines Privatclearings
nach Art des früheren Krogmann-Planes bemerkt
der „Volkswirt": „Die unmittelbare Folge würde
bei dem starken, bisher durch die Regulierung der
Einfuhr in Schranken gehaltenen Hunger nach
Auslandswaren ein sehr starkes Aufgeld und da
mit eine Bevorzugung der Einfuhr solcher Waren
sein, die bas Agio am leichtsten zu tragen bereit
sind. Das würden aber vielfach gerade die sein,
die für die Aufrechterhaltung der derzeitigen Kon
junktur — die der Neue Plan seit dem Herbst 1934
rohstoffmäßig erst gesichert hat — nicht so sehr not
wendig sind, nämlich vor allem Genuß- und Lebens
mittel und bestimmte Luxusivaren. Ferner würde
infolge der im Durchkschnitt erheblichen Erhöhung
der Einfuhrpreise das ganze inländische Preisgefüge
in Bewegung geraten und eine allgemeine Lohn
erhöhung unvermeidbar werden. DritteyS würde
durch das dauernde Bekanntwerden schwankender
Privatclearingskurse das deutsche Publikum in sei
nen sowieso schon übertrieben reagierenden Wäh-
rungsvorstellungen aufs stärkste beeindruckt und da
durch ein gefährliches psychologisches Moment in der
Richtung neuer Unsicherheit von Währung und
Wirtschaft ausgelöst werden. Bei alledem müßte
in jedem Fall die Ablieferungskontrolle für Export
valuten beibehalten werden, schon im Hinblick auf
die 12 bis 20 Milliarden MM jüdischer Kapitalien,
die sonst stark nach außen drängen würden. Schließ
lich wäre es auf die Dauer überhaupt fraglich, wie
weit tatsächlich im ganzen eine Steigerung des
deutschen Exports eintreten würde."
Bei der Erörterung einer deutschen
Abwertung
stößt man oft aus die Ansicht, daß die Abwertung
der Mark grundsätzlich nicht zu umgehen sei. Nur
ihr Zeitpunkt sei offen und noch nicht gegeben, da
eine bloß normalisierende Wirkung nicht genüge,
sondern die Umstände der Abwertung einen Wirt-
schaftsauftricb ergeben, zumindest die deutsche Wirt
schaft von der Devisenzwangswirtschaft befreien
müßten. Um so bemerkenswerter ist die Stellung
nahme des „Volkswirt": „Man kann leichthin der
Meinung sein, daß die Befreiung der Außenwirt
schaft von den bürokratischen Fesseln schon allein
eine Devalvation lohnen würde. Aber diese Be
freiung würde ja gar nicht eintreten können. Vor
allem würden wir eine Regelung der Einfuhr und
zumindest der Kapitalausfuhr nicht entbehren kön
nen, solange nicht eine sehr erhebliche Steigerung
der Ausfuhr die deutschen Versorgungsmöglichkeiten
mit Auslandswaren, vor allem mit den unentbehr
lichen Rohstoffen, entsprechend erweitert, und so
lange nicht eine Auffüllung der fast auf den Null
punkt zusammengeschmolzenen Gold- und Devisen
reserven des Währungsinstituts der deutschen
Außenwirtschaft die Bewegungsfreiheit gibt, die ge
rade für die Durchführung einer Devalvation not
wendig ist und auch bei allen Ländern, die sie bis
her vorgenommen haben, vorhanden war. An Hand
dieser harten Tatsachen kann sich jeder selbst aus
rechnen, ivas an dem Spiel mit dem Gedanken einer
Devalvation in Wirklichkeit daran ist."
Marktordnende Maßnahmen in der
HolzWirtschaft
Unter der Leitung des Stellvertreters des Reichs
forstmeisters Göring, Generalforstmeister von Keu-
dell, fand im Plenarsaal des Preußenhauses gestern
und heute eine Tagung der Leiter der Landesforst
verwaltung und der Regierungsforstämter statt. Es
wurde die weitere Ausgestaltung der Holzmarkt
ordnung behandelt, die sich keineswegs in einer
Preisreglung erschöpfen soll, sondern die großen
Aufgaben der Versorgung unserer Wirtschaft mit
dem Rohstoff „Holz" zu lösen hat. Im Zusammen
hang hiermit wurden eine Reihe von Einzelfragen,
insbesondere der weiteren Verbesserung unserer
Papierholz-, Grubenholz- und Starkholzversorgung
erörtert und Maßnahmen festgelegt, die in markt
ordnendem Sinne in nächster Zeit eingesetzt werden
sollen.
Die Gencralvorratsaufnahme ist bereits so weit
gefördert, daß im Laufe des nächsten Jahres das
gesamte Ergebnis vorliegen wird. Auch die Ausar
tung unseres Landes war Gegenstand eingehender
Erörterungem
Eine Besprechung bei der HV. der deutschen
Kartosfelwirtschaft
fand am 2. April in Berlin statt. Am Kartoffel-
markt sei die Versorgungslage bis zu Beginn der
diesjährigen Frühkartosfelernte sichergestellt. Die
Frühkartoffelanbaufläche wird voraussichtlich im
Vergleich zum Vorjahre im Durchschnitt des
Reichsgebietes ungefähr gleich groß bleibem
Bessere dänische Schweineausfuhrchanceu
Der englische Schweine-Produktionsplan soll der
art fehlgeschlagen sein, daß England sich genötigt
sieht, die Dänemark zugestandene Einfuhrmenge
für das Jahr 1936 um rund 2000 Stück wöchentlich
zu erhöhen. Zur Zeit werden rund 62 000 Kontin-
aentschweine, außerdem 1600 Stück als Sonderliefe
rung allwöchentlich nach England ausgeführt. Ins
gesamt soll Dänemark eine Erhöhung der Jahres-
lieferuug um 80 000 Stück zugestanden werden.
MMrderW.
Wetteraussichten für Sonntag, den 8. April 1936,
in Nordwestdeutschland: Schwache bis mäßige Winde
zwischen Nord und West, wolkig bis bedeckt, ver
einzelt Regenschauer, Temperaturen verhältnis
mäßig niedrig.
SpsrtVsrschsm
FußballlWerbcspiel in Rendsburg.
Die Gauligamannschaften sind für den kommenden
Sonntag zu Propagandaspiclen im Landgebiet eingesetzt.
Der ursprünglich aufgestellte Spielplan mußte eine Ab
änderung erfahren, weil einige ausgefallene Vereins
pokalspiele in Schleswig-Holstein am Sonntag nachgeholt
werden müssen. Es finden nunmehr diese Treffen statt:
Stadtmannschaft Husum — Victoria in Husum,
Stadtmannschaft Itzehoe — MSB. Hansa in Itzehoe,
Staötmanttschaft Neumünster — Phönix in Neumünster,
Stadtmannschaft Rendsbg.—Polizei Lübeck in Rendsburg,
Fortuna-Glückstadt — Altona 93 in Glückstadt,
Eckernfvrder SB. — Holstein in Eckernförde,
Kellinghusencr SV. — Sperber in Kellinghusen,
Alemannia-Wilster — Union in Wilster.
Rendsburg Städte-Elf — Polizei-Lübeck
Gauliga.
Am Sonntagnachmittag 4 Uhr findet auf dem RBV.-
Platz ein großes Werbcfutzballspiel statt. Das Fachamt
Fußball im Reichsbund für Leibesübungen hat für die
Rendsburger Städtemannschaft die Gauligamannschaft
Polizei-Lübeck als Gegner bestimmt. Nun kommt cs für
Rendsburg darauf an, möglichst günstig abzuschneiden.
Es ist ein harter Prüfstein für die Rendsburger Elf. Es
spielen:
Vötel
Bünz Meier (VfB.)
Gefr. Trautow Gefr. Kruse Gefr. Brühn
Feldrv. Kallsow Utffz. Lüth Jäger Utffz. Mohr Dedow II
Es ist dies mit Ausnahme des linken Verteidigers die
gesamte RBV.-Liga.
Die Eintrittspreise sind nicht erhöht.
Vorher spielen:
RBB. Jugend — Einfeld Jugend 2'/- Uhr
L:Platz: RBV. Reserve — Einfeld-Reserve
0-Platz: RBB. Schüler — Einfeld Schüler.
10 Uhr vorm.: RBV. Jungmannen — VfB.. Jung-
Hrmdsl rmd Wsrà!
Rendsburger Wochenmarkt
Ncņmiinsteraner Ferkelmarkt vom 3. April
Auftrieb 151 Tiere. Preise: bis 40 Psd. 64—68Pfg.,
bis 30 Pfund 68—72 Pfg. und bis 25 Pfund 72 bis
75 Psg« Handel gut.
Herder Ferkelmarkt vom 4. April
Auftrieb 380 gegen 517 in der Vorwoche. Preise:
17—19 MM, 19—21 MM, 46—52 Psg.. 43—51 Pfg.
Handel lebhaft, der Markt wurde geräumt.
Hademarschener Marktbericht vom 3. April
57 Ferkel, Preise: 72—75 Pfg. pro Pfund. —
76 Schweine mit einem Durchschnittsgeivicht von
250—260 Psd. für das Saargebiet versandt. (S.)
Schweinebefall in Schleswig-Holstein am 3. März
Gesamtbestand: 782 946 Stück (698 036 Stück), da
von Ferkel unter 8 Wochen alt 255 658 (217 227),
Jungmastschweine 8 Wochen bis unter K Jahr alt
839 419 (316 781), Mastschweine ^ bis 1 Jahr alt
84 176 (66 696), über 1 Jahr alt 7173 (11610), Zucht
eber % bis 1 Jahr alt 1834 (1717), über 1 Jahr
alt 2698 (2446), trächtige Zuchtsauen 14 bis 1 Jahr-
alt 18 749 (14 775), über 1 Jahr alt 39 236 (34180).
Hamburg, 3. April. 5821 Schweine und 377 Be-
obachtungstiere. Qualität mittel, anteilsmätzig zu
geteilt.
Berlin, 3. April. Am Rindermarlt 1695 Tiere.
Durchschnittsbeschaffenheit gut mittel, und wenn
auch nicht gerade bei den Ochsen eine Besserung der
Qualität vorlag, so sah man doch verhältnismäßig
viele schwere Bullen und ein ganz Teil guter Kühe.
Im ersten, den anteilsgcsicherten Käufen vorbohal-
tenen Marktabschnitt hatten bei dem üblichen schar
fen Geschäft die Tiere der oberen Schlachtwertklasse
einschließlich der Ausstichtiere schnell zu den zuläs
sigen Höchstpreisen den Besitzer gewechselt, aber die
Bedarfsverhältniffe waren so, daß auch im zweiten
Abschnitt die noch verbliebenen Tiere der c- und
d-Klassen flott und fast ausnahmslos zu Höchstprei
sen verkauft wurden. — Kälber-Durchschnittsquali-
tüt mittelmäßig, glatter Handel mit anziehenden
Preisen in allen Klassen. — Hammel-Dnrchschnitts-
beschaffenheit mittel, gesucht vor allem die etwa
50 Pfund schweren Osterlämmer. Bei den halbjäh
rigen Lämmern Handel ruhiger, ebenso bei der
schwereren Ware. — Schweine-Qualität zufrieden
stellend. Stark gesucht das vollfleischige „Feiertags
schwein", und die Käufer waren bestrebt, ihren An
teil mit möglichst oiel Tieren dieser Qualität aus
zufüllen. Dadurch kam Bewegung in den Markt,
und so war auch die übrige weniger begehrte Ware
schnell untergebracht.
am Sonnabend, dem 4. April 1838
(Preise zivischen 9 und 10 Uhr. Ohne Gewähr!)
10-30
Fische:
Aal
Dorsch
Heringe
Butt
Hecht
Makrelen
Pfd.
Psd.
Pfd
Pfd.
60-100
36—25
10—15
40
50 60
30
Feuerung:
Tors, Fuder,
ca. 8 Ztr.
Holz gtr.
Handel g«t
20—35
25
Rindfleisch Pfd 85-130
Echweinefl. Pfd 85 110
Flomen Pfd. 05
Ger.hief.Speck Pfd. j [(j
Kalbfleisch Pfd qn_180
Wurst Pfd. 80-150
Legehühner Stet. 250 - 300
Schlachthllbner 200—310
Tauben Etck 7g _ §q
Kaninchen Stet iOQ-300
Meierewutt. Pfd. 155—160
Käse Pfd. 70—110
Eier Sick. 8
Honig Pfd 110—120
Kartoffeln Ztr. 350—380
Spinat
Wurz., rote. Psd.
Zwiebeln Pfd
Schalotten Pfd.
Sellerie Stück
Aepfel Pfd
Tomaten Pfd
Weintrauben Pfd.
Zitronen Stück
Aoşelsinen St.
Bananen Pfd.
Weißkohl
Blumenkohl Sick 30-40
Rosenkohl Pfd. 35
Rotkohl
Suppenkraut Bd
Steckrüben
Rote Beete Pfd.
Schwarzwurzeln
Rhabarber 2 ..