Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

So schön, damit mans gerne trägt! Und so gut, wirklich soiide, damit 
man lange Freude daran hat. Schließlich darf es nur so wenig kosten, 
wie dieses hier, damit die genxe Familie sieh was Neues leisten kann. 
Sakkoanzüge 
in praktischen Farben, guteVerarbeitung 
32— 2S.50 24.50 
Sakkoanzüge 
Cheviot mit Kammgarn, hell und 
mittelfarbig 58.— 48— 38— 
Sakkoanzüge 
aus reinwollenen Stoffen, aparte 
Farbtöne 88.— 78— 68 
Sportanzüge 
lltlg., mit Knickerbockerhose, aus 
modernen Sportstoffen 
36— 28— 19.50 
Sportanzüge 
lltlg., mit Knickerbocker- oder langer 
Hose, neue Muster 
48— 36— 29. - 
Sportanzüge 
Illtlg., mit 2 Hosen, elegante Neuheiten 
68— 54— 39— 
Gabardinemäntel 
in Slipon- und Schlüpferform, in heilen 
und mittleren Farbtönen 
48— 39— 33— 
Slipon 
aus modernen schönen Cheviotstoffen, 
gute Verarbeitung 
88— 78— 68— 
Batistmäntel 
in hübschen Farbtönen, Sliponform, 
tadellose Verarbeitung 
17— 14.50 9.50 
Sommerjoppen 
Irhg., mit zweiteiligem Rückengurt 
6.80 4.90 2.60 
Trachtenjoppen 
lltlg., mit Fassonkragen, zweiteilig ge 
streiftem Rückengurt und grünem 
Oberkragen 12.75 9.85 5.90 
Strandfacketts 
hotte Formen, moderne Ausmusterung 
12.75 9.30 3.90 
Einzelne Sportjacke«» 
die große Mode. Elegante Sportstoffe 
in fescher Machart 
24— 19.50 16.50 
Sommerhosen 
für einzelne Sportjacketts und für den 
Strand 8.90 6.50 4.50 
Sommerhosen 
in den modernen Farbtönen grau, grün, 
beige, braun lg— 12.75 9.75 
Golfhosen 
aus modernen Sportstoffen, schnittige 
Formen 7.80 5.90 3.90 
Sportstrümpfe 
in einfarbig und gemustert 
1.25 0.95 0.50 
Socken 
aus Baumwolle u. Seidenflor, moderne 
Fantasiemuster 1.25 0.95 0.75 
Oberhemden 
weiß durchgemustert, tadellose 
Qualitäten 4.88 3 50 2.95 
Oberhemden 
farbig, mit einem Kragen, in moder 
ner Ausmusterung 
4.80 3.95 3.45 
Sporthemden 
mit festem Kragen, in Oxford und 
Popeline 4.50 3.50 2.95 
Polohemden 
mit halbem Arm, hübsche helle Farben 
2.45 1.95 1.25 
Binder 
elegante neue Muster, gestreift, kariert 
und gepunkt 2.50 1.25 0.85 
Sportgürtel 
Leder oder Gummi 
1.25 0.95 0.75 
Auch die Jungens freuen sich zu einem neuen Pfingstanzug 
Besuchen Sie unsere Spezialabteilung für Knaben-Bekleidung 
Solidarität der Herzen 
Zum dritten Male stehen wir am 
, Şde eines Kampfabschnittes gegen Hunger 
.Kälte. Wiederum ist das Winterhilfswerk 
lues Jahres zum Abschluß gelangt und wie- 
brum zeigt das Ergebnis, das die Leistungen 
er beiden vorhergehenden Jahre würdig 
eiterführt, daß der vom Nationalsozialis- 
us gepredigte Begriff der nationalen Soli- 
üen^'t ^ unserem Volke Wirklichkeit gewor- 
Der Appell, den der Führer zur Eröffnung 
^ Winterhilfswerkes an das deutsche Volk 
ächtete, war ein Appell an die Herzen, an den 
Gemeinschaftssinn im einzelnen. Früher, in 
,^u Jahren vor der Machtübernahme durch 
eu Nationalsozialismus, ist gleichfalls immer 
^îeder an eine Solidarität appelliert worden, 
"ber nicht an eine Solidarität des Herzens, 
wndern des Hasses. Hunger und Not wurden 
^uutzt, um diesen Haß aufzustacheln und die 
Gegensätze in unserem Volk zu vertiefen, 
Ehrend heute die Volksgemeinschaft Hunger 
^ud Not des einzelnen Volksgenossen als Not 
er Gesamtheit empfindet und bemüht ist, 
urch Maßnahmen der Gesamtheit zu lindern 
und zu beseitigen. 
Der Appell des Führers an die Herzen ist 
Mt nutzlos verhallt. Millionen und aber 
Millionen deutscher Menschen sind dem Ruf 
ş folgt. Der schaffende Deutsche opferte für 
ülnen Kameraden, der noch ohne Arbeit oder 
unter den Auswirkungen einer überwunde- 
u^n schweren Zeit in Not ist. Deutschland hat 
J* Welt wiederum ein Beispiel für eine 
miedenstat im Innern gegeben, dem kein 
anderes Land etwas Aehnliches zur Seite 
' Een kann. 
- Die Welt ist seit dem Tage, da der Führer 
diesjährige Winterhilfswerk eröffnete, 
Mt ruhiger und friedlicher geworden. Das 
Mrt des Führers: „In Deutschland sozialer 
Miede — in der anderen Welt Streit und 
°ader" wird durch die Zahlen über die große 
Male Leistung der Volksgemeinschaft aller 
Mutschen nur noch wirksamer unterstrichen u. 
vann erneut gezeigt, wie das deutsche Volk 
Mte ein Hort des nationalen Friedens nach 
Eßen und des sozialen Friedens nach innen 
MGS 
Eine schwedische Stimme über 
von Ribbenttop. 
KNS. In der Mai-Nummer der dänischen 
^renzzeitschrift „Folkung" findet sich eine sehr 
verkennende Beurteilung der Persönlichkeit 
«es Botschafters von Ribbentrvp, die der 
Mvedischen Zeitschrift „Nu" entnommen ist. 
Mrr von Ribbentrvp wird darin als Dentsch- 
uods „europäischer Gesandter" bezeichnet. 
In dem Artikel wird insbesondere hervor 
gehoben, daß Botschafter von Ribbentrvp 
außerordentlich welterfahren sei und die Gabe 
habe, Ideen zu vertreten, die auf eine weite 
Sicht abgestellt seien. Er sei der geborene 
Diplomat. 
Nachdem darauf aufmerksam gemacht ist, 
daß von Ribbentrvp einer alten Solüaten- 
familie entstammt und einer seiner Vor 
fahren unter Blücher bei Waterloo mitgefoch- 
ten habe, werden seine eigenen Erlebnisse 
während des Krieges geschildert. Nach dem 
Kriege habe er sich als ein tätiger und vor- 
würtsstrebender Geschäftsmann in der Wein 
branche erwiesen und habe auf vielen Reisen 
England und Frankreich genau kennengelernt. 
Er besitze ein entzückendes Heim in Dahlem, 
dessen gastfreie Tür vielen Freunden offen 
stehe. Er sei Jäger und Sportsmann, aber 
sein liebstes Vergnügen sei das Geigenspiel. 
In dem Dahlemer Heim, in dem zur Freude 
der Eltern vier gesunde Kinder heranwüchsen 
und in dem eine so kultivierte Atmosphäre 
herrsche, sei auch Hitler von Zeit zu Zeit zu 
Gast. Hier plaudere er an manchem Sonn 
tag mit von Ribbentrvp, der sein vertrauter 
Ratgeber sei. Seit 1928 habe von Ribbentrvp 
sich mit der Politik beschäftigt und in ihm habe 
Hitler einen Mann gefunden, der eine gute 
Kenntnis der äußeren Welt mitgebracht habe. 
Ribbentrvp sei ebenso wie Hitler in voller 
Aufrichtigkeit um eine Zusammenarbeit mit 
den Westmächten bemüht. 
* * * 
Was ist die ļîexèwegmig? 
Der aufsehenerregende Erfolg der Rexbewe 
gung bei den belgischen Wahlen unter ihrem 
Führer Degrelle, die zum ersten Male sich an 
einem Wahlkampf beteiligte, hat die Frage 
nach der Entstehung und den Zielen dieser 
Partei, die sich bezeichnenderweise Bewegung 
nennt, aufkommen lassen. Degrelle, ein gläu 
biger Katholik, hatte zunächst eine rein reli 
giöse Bewegung in enger Verbindung mit der 
katholischen Aktion geschaffen. Er erstrebte eine 
Reform der Belgien beherrschenden katholi 
schen Partei, wandte sich dann aber ausschließ 
lich einer politischen Aufgabe zu, als er er 
kannte, daß dieses erstrebte Ziel scheiterte an 
der in der Partei herrschenden engen Verbin 
dung von Religion und Politik. Als er mit 
aufsehenerregenden Enthüllungen über die 
Führer der Katholischen Partei an die Oeffent- 
lichkeit trat, wurde durch das belgische Epis 
kopat den Lehrern und Geistlichen jede Ver 
bindung mit Degrelle untersagt. Von da ab 
datiert der eigentliche Aufstieg der Rex-Bewe- 
gung. 
Das politische Programm der Rexbewegung 
geht auf eine Verstärkung der Regierungs- 
gewalt gegenüber den Parteieinflüssen und 
einer Reform des Parlaments im Sinne des 
ständischen Gedankens aus. Die katholische 
Grundlage seines Programms ist unverkenn 
bar, wenn auch Nichtkatholiken nicht zurück 
gewiesen werden. 
Auf außenpolitischem Gebiet tritt Degrelle 
für die Unabhängigkeit und Selbständigkeit 
Belgiens, namentlich gegenüber Großmacht 
einflüssen ein. In der Frage Eupen-Malmedy 
hat er sich einer klaren Stellungnahme im 
Wahlkampf entzogen. Er scheint aber einer 
Verständigung mit Deutschland über diese 
Frage nicht abgeneigt zu sein. 
Degrelle besitzt eine hervorragende Redner 
gabe. Er hat in Löwen Jura und Philosophie 
studiert, hat aber niemals ein Examen ge 
macht, sondern ist nach mehrjährigem Studium 
in einen katholischen Verlag in Löwen einge 
treten und hat später die Leitung dieses Ver 
lages übernommen. 
Flnràd keine Mghchs. 
DNB. Koivno, 26. Mai. In einer Presse- 
unterredung äußerte sich der zur Zeit in 
Kowno zu Besuch weilende finnische Außen 
minister Hackzell u. a. auch über das Verhält 
nis Finnlands zu den baltischen und den skan 
dinavischen Staaten. Finnland habe, so führte 
der Minister aus, in den Vorschlägen über die 
kollektive Sicherheit niemals einen festen 
Plan gesunden. In Finnland wie auch in den 
übrigen nordischen Staaten, die ihre besonders 
gearteten Interessen zu wahren hätten, herrsche 
in der Oeffentlichkeit solch unklaren Bestrebun 
gen gegenüber eine gewisse Abneigung, weil 
diese Staaten es sich nicht leisten könnten, sich 
mit in solchen Plänen schlummernden etwai 
gen Verpflichtungen zu belasten. Entschieden 
wies dann der Minister die Gerüchte zurück, 
wonach Finnland sich zur Flugbasis für fremde 
Mächte hergebe. 
Tankdampser und Fischdampfe^ 
zusammengestoßen. 
6 englische Seeleute erlrunken. 
DNB. London, 26. Mai. Am Dienstagfrüh 
stieß auf der Höhe von Iorkshire der englische 
Tankdampser „San Salvador" in dichtem 
Nebel mit dem englischen Fischöampfer „Pi 
cador" aus Hull zusammen. Die Gewalt des 
Zusammenpralls war so groß, daß der Fisch- 
dampfer innerhalb von drei Minuten sank. 
Bon der 20 Mann starken Besatzung konnten 
14 Mitglieder von dem Tankdampser gerettet 
werden, während die übrigen sechs ertranken. 
Die 5800 Tonnen große „San Salvador", die 
eine Oelladuug an Bord hat, ist schwer beschä 
digt. >• * * '■ 
Skt Sprechchor auf Partei»eraustslkWtge«. 
NSK. Die Reichspropagandaleitung gibt 
bekannt: Es besteht Veranlassung, darauf hin 
zuweisen, daß in letzter Zeit der Sprechchor auf 
Parteiveranstaltungen in übermäßiger Weise 
mißbraucht worden ist. Nach einigen Ansätzen 
hat sich leider die Konjunktur dieses Themas 
bemächtigt. Es hat sich dabei eine öde Ge 
brauchslyrik herausgebildet, die sich nur in der 
Aenderung der Requisiten von den sattsam be 
kannten „patriotischen" Feiern der Vergangen 
heit unterscheidet. Diese Machwerke, deren Ge 
fährlichkeit von den Kulturreferenten meist 
nicht voll erkannt wird, werden dann einer 
Organisation unserer Bewegung zur Auffüh 
rung in die Hand gedrückt. Banalitäten und 
Phrasen werden nicht dadurch gehaltvoll, daß 
man sie in getragenem Tone vorträgt oder in 
Chören spricht. Die geschwollene und bomba 
stische Ausdrucksweise, in der die deutsche Re 
volution in solchen unausgereiften Werken 
gefeiert wird, steht in scharfem Gegensatz zu 
dem schlichten Kämpferleben und dem schwei 
genden Opfer unserer Parteigenossen. 
In den Reihen der Partei darf aber für 
Dilettantismus kein Raum sein. Ich verbiete 
deshalb für alle Veranstaltungen der Partei 
und ihrer Gliederungen die Verwendung des 
Sprechchors. 
München, den 23. Mai 1936. 
gez. Dr. Goebbels, 
Reichspropagandaleiter der NSDAP. 
3rr Wenigen Zeilen 
Der ungarische Kultusminister Dr. Homan 
besichtigte am Montagnachmittag das Kaiser- 
Friedrich- und Pergamon-Museum, am Diens- 
tagvormittag das antropologische Institut in 
Dahlem sowie das Institut für Physikalische 
und Elektrochemie. In den Mittagsstunden 
stattete er dem Reichspropagandaminister Dr. 
Goebbels einen Besuch ab. 
Kattowitz. In Ostoberschlesien kam es am 
Sonntag in dem Jndustricort Rydultau zu 
unglaublichen Ausschreitungen von Angehöri 
gen des polnischen Aufständischen Verbandes 
gegen Minderheitsöeutsche. Nach den bisheri 
gen Feststellungen haben etwa 30 Deutsche zum 
Teil schwere Verletzungen erlitten. 
Verantwortlicher Hauptschriftleiter unv Herausgeber: Fer 
dinand Möller. 
Stellvertreter des Hauptschristleiters: Herbert Puhlmann. 
Verantwortlich für Politik: Herbert Puhlmann; für den ört» 
lichen und allgemeinen Teil: Adolf Dregori; für den wirt, 
schaftlichen Teil: Dr. Cl. Bielfeldl: für den provin 
ziellen Teil: Karl Müller, alle in Rendsburg. 
Bildverantwortliche: Ressortleiter. 
Verantwortlicher Anzeigenleiter: Karl Jacobsen, Rendsburg. 
Verlag und Druck: Heinrich Möller Söhne, Rendsburg. 
fl.-A. Schleswig-Holsteinische Landeszeitung (Rendsburg» 
Tageblatt — Hohenwestedter Zeitung / Die Landpost 
Hanerau.Hademarschen — Süderbroruper Tageblatt), 
D.-A. IV 36 13 784 Pl. Nr. 7. 1
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.