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neue Söcße auf diesem schwierigen und stäche
Lehrer aus Schleswig-Holstein werden im
Juli d. I. je zur Hälfte nach Ostpreußen und
Schlesien gehen. Aus dem Kreise Rendsburg
sind vier Lehrer beteiligt. Auch auf die im Juli
in Kiel stattfindende große Ausstellung
„Schule und Luftfahrt" wies der Kreisamts
leiter hin. Ferner teilte er mit, daß im Gau
jetzt 97 Prozent aller Erzieher im NŞLB.
organisiert sind. An der Reichstagung des
NSLB. im Juli in Bayreuth nehmen aus dem
Kreise Rendsburg 10 Mitglieder teil. Einen
Vortrag über „Körperliche Erziehung der
Schuljugend im neuen Reich" hielt Stadtturn-
wart Brodersen, Kiel. Nach kurzer Pause
sprach der Fachreferent für Berufsberatung
beim Landesarbeitsamt in Hamburg, Horn,
über „Berufsberatung, Lehrerschaft, Land
flucht". Beide Vorträge wurden mit großem
Interesse aufgenommen.
* Die Begräbniskasse der vereinigten mili
tärischen Kameradschaften, e. V. zu Rends-
b rrg, hielt im Hause des Rendsburger Ar
beitervereins ihre Jahreshauptversammlung
ab. Nach Erstattung des Jahresberichts durch
den Geschäftsführer wurde diesem Entlastung
erteilt. Im Berichtsjahre sind 28 Sterbefülle
eingetreten, die von der Versicherungsgesell
schaft, der die Kasse jetzt angeschlossen ist, zur
Zufriedenheit geregelt wurden. Durch den
Anschluß der Kasse an eine Lebensversiche
rung, der im Berichtsjahre erfolgte, sind sei
nerzeit einige Mitglieder ausgetreten. Nach
der Umstellung jedoch ist der Mitgliederbestand
fest geblieben,' er umfaßt zur Zeit rund 1200
Mitglieder. Die im Berichtsjahr entstandenen
Verwaltungskosten sind durch die Umstellung
der Kasse bedingt und liegen demgemäß höher
als in den Vorjahren. Im kommenden Ge
schäftsjahr werden die Verwaltungskosten die
normale Höhe nicht mehr überschreiten. Der
Anschluß an eine Lebensversicherung hat sich
bewährt, vor allen Dingen ist den Mitgliedern
die nötige Sicherheit für ihr Sterbegeld erhal
ten. In Sterbefällen wird das zustehende
Sterbegeld gegen Vorzeigung der nötigen
Unterlagen durch den Geschäftsführer sofort
ausgezahlt. .
* Freitod. Erhängt hat sich am Mittwoch
nachmittag in ihrer Wohnung in der Kirchen
straße eine 21jährige Frau. Sie ist Mutter
von zwei kleinen Kindern. Der Grund der
Tat ist unbekannt.
* Regimentsappell. Am 11. und 12. Juni
1936 findet in Iserlohn, dem Standort des
Traditionstruppenteils des Art.-Regts. 16,
III. Abtlg., eine Wiedersehensfeier der Ange
hörigen des ehem. 4. Lothr. Feld-Artl.-Regts.
Nr. 70 sowie der Ersatzformationen statt.
Auskunft erteilen die Kameraden W, Birwe,
Essen, Otmarstr. 13, und H. Uhlendahl, Essen-
Altenessen, Heßlerstr. 87.
* Siegreiche Mannschaft. Die 2. Mannschaft
der 3. Kompanie des Jnf.-Regts. 26 in Rends
burg war bei dem vom Gau Nordmark des
Teutschen Schützenverbandes am 18. und 19.
April d. I. durchgeführten Gau-Mannschafts-
Wettschießen die beste der teilnehmenden
Mannschaften der Wehrmacht im Gau Nord
mark. Der siegreichen Mannschaft wurde vom
Gau Nordmark eine Ehrenurkunde verliehen.
Diese wurde vom Bezirkssportleiter für West
holstein, Polizeiinspektor Claus Vvß, Rends
burg, überreicht.
* Radsport-Jugend-Abzeichen. Am 27. d. M.,
nachmittags 4% Uhr, wurde auf der Schles-
wiger Chaussee das vom Deutschen Radfahrer
verband ausgeschriebene und vom Oberprüst-
denten der Provinz Schleswig-Holstein geneh
migte Radrennen zwecks Erwerbes des deut
schen Radsport-Jugend-Abzeichens zum Aus
trag gebracht. Neben der körperlichen Ertüchti
gung bezweckt die Einführung des DRJA. zur
Hauptsache eine praktische, verkehrssichere Er
ziehung der Radfahrerjugend. Die Leitung lag
in Händen des Dietwarts Lehrer Eberhard
Krüger vom R. B. C. von 1894, der von Mit
gliedern des N. B. C. unterstützt wurde. Von
50 gemeldeten Fahrern waren 42 am Start
erschienen. Um das silberne Sportabzeichen
hatten sich 8 Fahrer beworben,' sie hatten 20
Kilometer in 45 Minuten zu fahren. Das
Fahren wurde erheblich durch den starken
Nordwestwind beeinflußt. Keiner der Kon
kurrenten konnte die vorgeschriebene Zeit von
45 Minuten innehalten, so daß das silberne
Sportabzeichen nicht zur Verteilung gelangen
kann. Die beste Zeit mit 47)4 Min. wurde
von dem Schüler Werner Grothkopp der Alt-
städter Knaben-Bürgerschule erreicht. Das
Bronze-Sportabzeichen kann an 15 Fahrer
verteilt werden,' es waren 15 Km. in 40 Min.
zu fahren. Die beste Zeit mit 34)4 Minuten
erzielte der 12% Jahre alte Schüler Ernst
Timm,' mit je 36 Min. folgten die Schüler
Heinz Werner Pörschke und Fritz Nörregaard,
sämtlich von der Neuwerker Knabenschule.
Die Leistungen sind unter Berücksichtigung des
starken Windes als hervorragend zu bezeich
nen. Das nächste Ausfahren der Sportab
zeichen für die Aufbauschule findet voraus
sichtlich am Dienstag, dem 9. Juni 1936, statt.
Knivsbergfest am 28. Juni 1938.
In diesen Tagen werden die Ausschreibun
gen für den turnerischen und sportlichen Teil
des Festes ausgesandt. Der Festausschuß bit
tet fiir den Fall, daß irgendwelche Vereine,
Bünde oder Schulen übersehen worden sind,
sich umgehend an den Ausschuß, z. Hd. von P.
Petersen, Apenrade, Lensnackerweg 3, zu wen
den. Die Meldefrist läuft am 7. Juni ab.
Uceis Jlends&ucg
Hohn, 27. Mai. Auszeichnung der Feuer
wehr. Anläßlich des Provinzialfeuerwehrta
ges in Meldorf, zu dem 5 Kreise unserer Pro
vinz je einen Löschzug zum Wettkampf stellen
mußten, erhielt der Löschzug Hohn den 2.
Siegerpreis.
Jevenstedt, 27. Mai. Standesamtliche Nach
richten. Die Ehe wollen miteinander eingehen:
Zimmermeister Johann Hahn in Hamdorf mit
Frl. Margarete Popp in Jevenstedt,' der
Jungbauer Carl Friedrich Laffrenzen, Süder-
stapel, mit Frl. Elisabeth Bötel, Embühren.
rb. Langwedel, 27. Mat. Standesamtliche
Nachrichten. Die Ehe wollen miteinander
eingehen: Der Waldarbeiter Wilhelm Hans
Sievers aus Langwedel mit der Haustochter
Elisabeth Tönsfelü ans Hoffeld bei Bordes
holm,' der Landwirt Wilhelm Brockstedt aus
Langwedel mit der Haustochter Betty Thom
sen aus Emmelsbüll bei Tondern. — Einen
Unfall erlitt ein junger Mann auf dem Hose
Springhorst bei Langwedel, der mit Stein
fahren beschäftigt war. Als er die Steine ab
lud, flog ihm ein scharfkantiger Stein gegen
die Schläfe, wodurch eine starkblutende Wunde
entstand. Die Steinhauer verbanden den Ver
letzten mit ihrem Verbandspäckchen sofort. Ein
herbeigerufener Nortorfer Arzt klammerte
die Wunde und verband sie.
R. Nortors, 27. Mai. Von einem Pferd
geschlagen wurde der dreizehnjährige Land
mannssohn K. aus Ellerdorf. Der Junge
wollte auf einem jungen Pferde, welches noch
keinen Reiter auf sich gehabt hatte, einen Ver
such machen. Dabei bäumte das Pferd hoch und
warf den Reiter auf die Erde. Dieser wurde
vom Pferd geschlagen und trug schwere Ver
letzungen davon. Er wurde ins Krankenhaus
Neumünster überführt. — Das Heim für
Mutter und Kind am Borgdorfer See wird
am 3. Juni feierlich eröffnet. Das Programm
wird ein reichhaltiges sein. Viele Mütter und
Kinder werden in diesem Heim im Laufe des
Sommers wieder Erholung finden und wer
den von der NS.-Volkswohlfahrt, sowie der
NS.-Frauenschaft, Ortsgruppe Nortors, be
treut. An der Eröffnungsfeier können alle
Volksgenossen teilnehmen.
ìUeis idiecHpkde
Maitagung der Imker.
Borgstcdt, 27. Mai. Die Mitglieder der
Imker-Fachgruppe „An der Obereider" tagten
am Sonntag, dem 24. d. M., im Gasthaus
„Lindenhof" in Borgstedt.
Der Besuch war trotz des schlechten Wetters
gut. Der Vorsitzende Overbeck-Rendsburg er
öffnete nach gemeinschaftlicher Kaffeetafel, die
dank der gebotenen reichlichen Genüsse in
froher Stimmung verlief, die Versammlung.
Reichsbahn-Beamter i. R. H. Stübs wurde
nach 25jühriger Mitgliedschaft und der Imker-
meister Edm. Meyer, Hindenburgstraße, als
langjähriger Vorsitzender zu Ehrenmitgliedern
berufen. Zu Obmännern wurden folgende
Mitglieder ernannt: für Bienenwanderung
Schulz, Borgstedt, für Bienenweide Obst
baumpfleger Peters, Röhlingsweg, für Markt
ordnung Fiede Rueß, Fockbeker Weg. Zur
Verbesserung der Bienenweide wurden 200
Stauden der Kanadischen Goldrute in der
Ahrenstedter Heide ausgepflanzt. Der gute
Stand der Linde und der Heide versprechen
einen guten Honigertrag.
Die Mitglieder fahren am Sonntag, dem
12. Juli, mit Damen in Kraftwagen nach dem
schönen Bordesholm zur Kreistagung. Dort
spricht Preim, Christiansholm. Die nächste
Versammlung findet im August in Ahrenstedt
mit anschließendem Besuch der Heidebienen-
stünde statt.
Nach Erledigung des geschäftlichen Teils
sprach Oberpostsekretür i. R. Goeze als lang
jähriger Imker über Gewinnung und Be
handlung des Honigs. Es ist immer der
Stolz der Imker an der Obereider gewesen,
einen einwandfreien und als erstklassig an
erkannten Honig auf den Markt zu bringen.
Der Wassergehalt unseres Honigs ist nur halb
so hoch, wie der des Auslandshonigs.
Ueber Schwarmbehandlung im Blätterstock
sprach Imker Rueß und zeigte den Zuhörern
Die Holstenniendorfer Schule feierte am
Dienstag ihr Kindervergnügen. Am Montag
waren die Wettspiele. Jedes Kind wurde
dann mit einem kleinen Geschenk bedacht.
König wurde im Schießen Hans Hinr. Ehlers
und von den Kleinen wurde Hans Hermann
Nöttelmann im Fischstechen der Beste. Die
Mädchen mußten Ringwerfen und Ballwer
fen. Dabei erhielten Anneliese Dwenger und
Annemarie Stark die ersten Preise. jtb.)
ligen Gebiet.
Hermann Overbeck sprach über die Behand
lung der Bor- und Nachschwärme in Korb
und Kasten. Der Vortrag, der besonders den
Anfängern wertvolle Hinweise brachte, klang
in der Hoffnung aus, daß der Sommer 1936
dem Imker eine reiche Honigernte bringen
möge, und damit dem deutschen Volke einen
vollen Honigtopf.
Im Anschluß an die Versammlung fand
eine Besichtigung des idyllisch am Wasser ge
legenen Bienenstandes des Schuhmacher
meisters Meier, Borgstedt, statt.
~ “
kx. Orvschlag, 27. Mai. Standesamtliche
Nachrichten. Es wollen die Ehe miteinander
eingehen: der Kaufmann Johannes Hinrich
Haas aus Owschlag mit der Haustochter
Amanda Maria Dethlefsen aus Schwabstedt,'
der Tischlermeister Walter Gottlieb Peters
aus Schleswig, Husumer Baum, mit der
Haustochter Anna Margaretha Reimers aus
Owschlag.
Klein-Waabs, 26. Mai. Eine entartete Mut
ter. Eine sich Mutter nennende Frau hat ihr
eigenes Kind so unmenschlich mißhandelt, daß
der Kleine dem Kreiskrankenhause zugeführt
werden mußte. Der Lehrerin in Groß-Waabs
fiel es auf, daß der Ostern zur Schule gekom
mene Junge müde und matt war und wenig
Lebenslust zeigte. In Gegenwart des Lehrers
wurde dann das Kind einer genaueren Prü
fung unterzogen, bei der sich herausstellte,
daß der arme Junge grausame Züchtigungen
erlitten hatte. Das Kind wurde dem Arzt vor
gestellt, der es sofort mit seinem Auto dem
Kreiskrankenhause zuführte. Gegen die brutal
veranlagte Mutter ist Anzeige erstattet.
Hohes Alter. Am 28. Mai kann der Alten
teiler Max Rathje in Owschlag seinen 91. Ge
burtstag feiern. Er stammt aus einer Fa
milie deren Angehörige alle ein hohes Alter
erreicht haben. Die Mutter erreichte ein Alter
von 98 Jahren, während die 6 Geschwister
88 bzw. 95 Jahre alt wurden. Aus seiner Ehe
gingen 6 Kinder hervor, von denen noch 4 am
Leben sind. Der alte Herr ist noch sehr rüstig
und macht noch jeden Tag weite Spazierwege,
und auf dem Besitz seines Enkels ist er noch
oft mit tätig. R. ist Kriegsteilnehmer von
1870—71, und er hat mit dem Infanterie-
Regiment Nr. 84, welches in seiner aktiven
Dienstzeit gegründet wurde, an Gefechten
teilgenommen. Sein größter Wunsch ist, noch
die 70jährige Gründungsfeier seines Regi
ments im Herbst mitmachen zu können. Seit
seinem 20. Lebensjahre ist er ein großer Jä
ger gewesen und es macht ihm große Freude,
wenn er von seinen Jagderlebnissen erzäh
len kann. Bis vor wenigen Jahren hat er noch
als Jäger die Treibjagden mitgemacht. Leider
hat seit einigen Jahren das Gehör stark abge
nommen. jkx.)
Ueeis Schleswig.
Kirchcnmusikalische Arbeitstagung
in Schleswig.
Schleswig, 27. Mai. Zu einer Singetagung
hatte die Propstei Schleswig die Pastoren und
Kirchenmusiker nach Schleswig eingeladen.
Earl Hannemaun, Altona, der bekannte Leiter
der Lobeda-Singebewegung, führte ein in das
neue Singen. In der evangelischen Kirche
nimmt das Singen von je her einen großen
Raum ein. Luthers Stellung zur Musik ist
bekannt — man kennt jallerdings meistens
nur dem Namen nach) seine Lieder und doch
haben sie im Gottesdienst schwächeren und
schlechten Liedern Platz machen müssen. Han
nemann ließ wieder die großen Kraftquellen
des Lutherliedes erkennen. Diese Lieder sind
Zeugnisse einer glaubensstarken, kämpferischen
Zeit und unserem heutigen Kampflied nahe
verwandt. Dieses Liedgut muß wieder leben
dig werden. Die praktischen Uebungen gaben
gleich Zeugnis von der ungeheuren Kraft und
Freude dieser Lieder. Mit diesen Liedern
muß und wird auch ein beschwingtes Singen
in die Kirchen einziehen. Für den Kenner der
Singearbeit von Hannemann ist es erstaun
lich zu sehen, wie dieser Mann aus großem
Können schöpft und so immer wieder auf
allen Gebieten der Singearbeit neue und
reiche Anregung gibt. Seine Arbeit ist gerade
zu vorbildlich. Abends war eine große Ge
meinde (die Kirche war voll besetzt!) in die
Friedrichsberger Kirche gekommen, um hier
Kindervergnüge«. Am Dienstag und Mitt
woch hielt die zweiklassige Volksschule in
Wacken ihr diesjähriges Kindervergnügen ab.
Die volkstümlichen Wettspiele fanden am
Dienstag statt. Beim Schießen wurde als
bester Schütze Werner Karow König und beim
Topsschlagen Ilse Heuer Königin. In der
zweiten Klasse wurde beim Steckenpferdreiten
Bruno Schmidt König und beim Ballwerfen
Evi Reinholdt Königin, (vs.)
unter Hannemanns Leitung Lutherlieder zu
singen. Das war wirklicher Gottesdienst. Oşş
Orgel entstand hier eine wirklich singende Ge
meinde. In diesem Singen spürte man wirk
lich die Freude der christlichen Glaubensbot
schaft. Hier bot Hannemann einen gangbaren
Weg zur Erneuerung des kirchlichen Gottes
dienstes. — Die Singearbeit wurde am fol
genden Nachmittag fortgesetzt und vertieft und
auf die liturgische Musik ausgedehnt. ® tC
Arbeitstagung endete mit einem Abendsingen
in Kropp. Es kann nur allen Propsteien, so
weit es nicht schon geschehen ist, empfohlen
werden solche Singetagungen zu veranstalten.
In Hannemann haben wir eine so große
Singeleiter-Persönlichkeit, die immer wieder
versteht, alle Teilnehmer zu den großen Kraft
quellen des deutschen Liedes — weltlich und
geistlich — hinzuführen.
Besuch aus Amerika.
jp. Kropp, 26. Mai. Eine große Freude er
lebte der alte „Onkel Vogt", der schon iw
86. Lebensjahr steht, in den letzten Tagen.
Sein jüngster Sohn Heinrich traf mit seiner
Frau und einem Freund aus Amerika auf
Besuch ein. Um die Schönheiten der alten
Heimat so recht kennen zu lernen, hat er seinen
eigenen Wagen mit über das große Wasser
gebracht. Heinrich Vogt, der mit 20 Jahren
im Jahre 1920 die Heimat verließ, trat ber
seinem Onkel, der in der Nähe von Newyork
eine Strumpffabrik besaß, als junger Mann
ein. Er hat sich durch Fleiß und strenge
Arbeit an sich selbst zum Leiter des Unter
nehmens emporgearbeitet, das nun über 400
Arbeitern Arbeit und Brot gibt. Im Jahre
1924, als seine Eltern goldene Hochzeit feier
ten, weilte er zum ersten Male auf Besuch in
seiner alten Heimat. Und nun ist er zürn
zweiten Male hier. Die Einwohnerschaft des
Ortes freut sich mit dem alten „Onkel Vogt"
der noch geistesfrisch an allem Geschehen
lebendigen Anteil nimmt.
* * *
es. Schleswig, 28. Mai. Eine der älteste«
Schleswiger Einwohnerinnen gestorben. Iw
Alter von 92 Jahren ist dieser Tage die Witwe
Christine Petersen, Kleinberg 2, gestorben. Sie
war eine der ältesten Einwohnerinnen des
schleswigschen Landes. Vis in ihr hohes Alter
hinein erfreute sie sich einer verhältnismäßig
guten Gesundheit. — Neuer Stabsleiter der
Kreisbaucrnschaft Schleswig. Der bisherige
Stabsleiter der Kreisbauernschaft Schleswig,
Parteigenosse Keune-Schleswig, wurde zuw
Geschäftsführer der Außenstelle Hamburg der
Hauptvereinigung der deutschen Fischwirtschaft
berufen. Zu seinem Nachfolger wurde der
Sachbearbeiter bei der Kreisbauernschaft Süd-
tvndern, Diplomlandwirt Carstensen, bestimmt.
jp. Kropp, 26. Mai. Rege Sammeltätigkeit.
Am letzten Sonnabend und Sonntag herrschte
eine rege Sammeltätigkeit in dem Dorfe. Der
Abzeichenverkauf für den Reichsmütterdienst
erbrachte reichlich 65 JlJt. Abgesetzt wurden
rund 260 Abzeichen. Der Luftsportverband
konnte die ihm zugewiesenen 50 Abzeichen i«
kurzer Zeit für 10.36 JiJt absetzen. Für den
VDA. konnten reichlich 300 Abzeichen abgesetzt
werden mit einem Sammelergeünis von 31.20
MJl. Der Reichsluftschutzbund konnte seine
ihm zugewiesenen 100 Abzeichen auch restlos
absetzen, die einen Ertrag von reichlich 20 &-A
erbrachten. Die Einwohnerschaft hat durch
diese schönen Erträge ihre Opfer- und Gebe
freudigkeit unter Beweis gestellt.
ad. Dörpstedt, 26. Mai. Die Dörpstedtet
Schützengilde hielt beim Schützenbruder F-
Mumm ihre Gildeversammlung ab. Es wurde
beschlossen, die Gildefeier am 13. Juni ab«
zuhalten. Für den verstorbenen Schrift
führer Lehrer Ehlers wurde Willi Gosch ge
wählt und als Gilderäte Fr. Gerhardt und
Peter Röckendorf. Kapitän ist Gildebruder H-
Börm. — Die Gildeseier in Bünge wird aw
18. und 19. Juni abgehalten. Hier ist Gilde
bruder Th. Brühn als Kapitän ernannt wor
den.
Aus StapelUolm
ps. Bergenhnsen 26. Mai. Eine gemeinsame
Feier des Reichsmüttertages veranstaltete d?
NS.-Frauenschaft in der Gastwirtschaft vo«
H. Clausen. Der Einladung waren rund 6"
Frauen und Mädel gefolgt. BDM. und Juķ
mädelgruppe halfen den Abend ausgestalte^
durch Vortragen einiger Lieder und Gedichte-
Eine gemeinsame Kaffeetafel wozu Mitglieder
der NS.-Frauenschaft Kuchen mitgeb rast?
hatten, schloß sich der Versammlung an. Em
Teil der reichlich mitgebrachten Kuchen konw
te an Kranke und alte Leute unseres Dorfe-
verteilt werden. — 10Ü Abzeichen des Reichs
mütterdicnstes wurden von den Mitgliedes
der NS.-Frauenschaft verkauft.
Am Eideesiedt
Naturschutzstelle Eiderstedt.
Tönuiug, 27. Mai. Auf Grund des Reichs
Naturschutzgesetzes ist für den Kreis Eidersted
eine Naturschutzstelle mit dem Landrat
Vorsitzenden gebildet worden. Der Nat«^
schutzstelle gehören weiter an: Dr. med. Fettem
St. Peter, Kreisbauernführer und Kreisjäger
Meister H. Hönck, Harblek, Stabsleiter K -
Hein, Garding, Bürgermeister Peter Röw
Jens, St. Peter, Tierarzt Dr. Witt, Gardşş
Lehrer H. Burmeister, Warmhörn.
— " «mawjA-atBMIMawin»
Aus UeUenwestedt, Uanemu-Hademmscken
und Umgegend