§uv Unter haitun
^-Jahrgang ' Nr. 123
Beilage der Echleswiq-Holfteinischen Landerzeitung (Rendsburger Tageblatt)
Donnerstag, den 28. Mai 1936
Gedanke« für unsere Zeit
, Ņir empfinden es als den schönste« Lohn
unserer 18jährigen Arbeit, daß es uns die
Forschung vergönnt hat, dem deutschen Volk
* „ opferreiche Ehrenkleid wieder zu treuen
wanden zurückgeben zu können. (Adolf Hitler,
Parteitag 1033.)
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ist wichtiger, das Leben zu vertiefen als
5 Su verlängern. (C. L. Schleich.)
Heutzutage sagen so viele: sie suchten Gott,'
nner sie scheuen sich, ihn zu finden. (Ruö. Her
zog.)
Hc
Es wird dem Menschen geschenkt zur rechte»
stunde, was er braucht,' er muß warten kön
nen. (Rittelmeyer.)
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Ņlle Zufälle unseres Lebens sind Materia
len, aus denen wir machen können, was wir
wollen. Wer viel Geist hat, macht viel aus
lkrnem Leben. (Bl. Pascal.)
,. Wußten Sie schon...
. «aß die Stadt Milton Regis mit einer
Einwohnerzahl von 12 000 Personen seit 25
»ähren keinen fest ansässigen Arzt besitzt?
^daß in den nächsten Monaten alle Oel- und
^troleumtanks auf Singapore unterirdisch
ungelegt werden sollen? Bisher waren diese
^anks oberirdisch und jedem Fliegerangriff
ausgesetzt.
*
.daß man nicht nur das Autohupen und das
"ermäßige Läuten der Straßenbahn-Glocken
u Riga verbot, sondern anordnete, daß alle
- "lchkannen lärmfreie Gummifüße oder
ctzolsterverpackungen an ihrem Sockel trugen.
. *
.baß der längste Prozeß in der Geschichte
uöaustraliens, eine Schadenersatzklage aus
?Ut Jahre 1917, jetzt durch Vergleich beendet
Uröe? Es handelt sich um eine Getreideschn
itt durch Mäuse im Werte von 17 000 Pfund.
*
baß der Ex-Ncgus von Abessinien angeord-
'I fjett, daß sowohl sein kleiner, weißer Hund
w auch die von ihm besonders geliebte
öroße Pythonschlange seine Europareise mit
lachen sollen?
. daß im alten China eigenartige Höflichkeits-
ìşlnen herrschten? Vielleicht die sonderbarste
J;' daß sich die Größe der abzugebenden Vi-
Utenkarten nach der Ehre richtete, die man dem
^.reffenden erweisen wollte. Da soll es zu
^'Menkarten bis zur Größe einer Zimmer-
and gekommen sein.
. daß der Marquis von Titschfield im engli-
,-Ņ Unterhaus beantragt hat, alle Lippen-
^ >te und sämtliche Schönheitsmittel mit ei-
^er Steuer zu belegen? Diese sei seiner Mei
nung nach dazu geeignet, den englischen
îaatshaushalt zu sanieren.
.daß von den Eingeborenen gewisser Gegen-
. ņ von Neuguinea Hunöezähne als Geld be-
ltzt werden?
Abneigungen großer Männer /»..«.r.-.«
Goethe und der Räucherer.
Goethe hatte ausgesprochene Abneigungen.
Leute mit Brillen konnte er nicht leiden. Vor
Sauerkraut hatte er den heftigsten Abscheu
und verschmähte es auch dann, als die alte
Herzogin von Weimar es für ihn nach ihrem
hochgeschätzten Familienrezept in Champagner
dämpfen ließ. Nicht minder stark war sein
Ekel vor Tabakgeruch.
Das zeigte sich eines Tages, als Herr
von Einsiedeln zu ihm einen reichen Edel
mann aus Gotha schickte, der zuerst von dem
Dichter sehr zuvorkommend empfangen wurde.
Der Besucher hatte aber kaum die ersten Worte
gesprochen, als Goethe aufstand und unruhig
im Zimmer herumging. Das Gespräch geriet
dadurch ins Stocken, bis Goethe plötzlich
fragte: „Sie rauchen wohl viel, mein Herr?"
Der Besucher wurde durch den unfreundlichen
Ton betroffen und empfahl sich sehr bald.
Goethe aber schrieb an Einsiedeln, der Kerl
habe wie eine Kaserne gerochen, und man möge
ihm nicht solche Besucher auf den Hals schicken.
Beethoven und die Spinne.
Als Knabe spielte Beethoven in der Ein
samkeit seines Zimmers mit Vorliebe auf sei
ner Geige, und das mit einem solchen Eifer,
daß er darüber alles vergaß. Dabei ließ üch
einmal eine Spinne von der Decke an ihrem
Faden gerade auf seine Geige herab. Entsetzt
schleuderte er die Spinne zu Boden, um sie zu
zertreten. Dann warf er in überwallendem
Zorn die Geige vor die Füße seiner Mutter.
Er trat das Instrument in Stücke und hat sein
Leben lang nie wieder Geige gespielt.
Auch hatte Beethoven eine Abneigung gegen
das Werben um hohe Beziehungen. Bekannt
ist die Szene in Karlsbad, bei der Goethe und
Beethoven gemeinsam einer erzherzoglichen
Gesellschaft begegneten. Goethe grüßte höflich,
während Beethoven, mit dem Hut auf dem
Kopf, grimmigen Gesichts mitten durch die
„hohen Herrschaften" durchging.
Der Titelhasser.
Auch Hans von Bülow teilte Beethovens
Abneigung gegen Titel und äußere Ehren. Er
ärgerte sich jedesmal, wenn er einen der hoch
klingenden Titel erhielt, die mit seinen beruf
lichen Anstellungen als Klaviervirtuose, Diri
gent, Komponist und Theaterintendant bei Hof
verbunden waren. An diese offiziellen Stellun
gen wollte er überhaupt nie erinnert sein. Als
ihm einmal eine ahnungslose Dame bei einem
Festmahl beharrlich mit „Herr Professor" be
titelte, wurde er immer einsilbiger, bis ihm
endlich der Geduldsfaden riß. Barsch unter
brach er die Dame und sagte: „Wenn Sie mich
durchaus ärgern müssen, nennen Sie mich
lieber Hofpianist."
Die knarrenden Stiefel.
Kaiser Ferdinand von Oesterreich war ein
überaus gutmütiger Mensch,' aber wenn er
knarrendes Schuhwerk hörte, wurde er fuchs
teufelswild. Feldmarschalleutnant Graf Belle
garde hatte keine Ahnung von dieser Abnei
gung und erschien stramm und frohgemut mit
lautkrachenden Paradestieseln zu einer Au
dienz. Damit setzte er schon den ihn anmel
denden Flügelaöjutanten in tödliche Verle
genheit, der aber als Major den „Exzellenz
herrn" nicht so ohne weiteres fortschicken
konnte. Während der Adjutant noch nach den
geeigneten Worten suchte, öffnete sich schon die
Tür des kaiserlichen Empfangszimmers, und
an der Schwelle stand Ferdinand, der das für
ihn so widerliche Geräusch durch die Tür gehört
hatte. Er maß den Feldmarschalleutnant mit
einem zornigen Blick und sagte: „I bitt Ihnen,
gehns nur wieder! Wenn Ihre Stiefel reden,
brauchens selber nix mehr sagen."
Allerlei «ms aller Welt
Ein plastischer Spielfilm.
Im römischen Cines-Atelier ist jetzt der
erste plastische Spielfilm „Nozze Vagabonde"
fertig. Er wurde in beiden Versionen, in ei
ner normalen und einer stereoskopischen her
gestellt. Das stereoskopische Aufnahmeverfah
ren ist das des Ingenieurs Gualtierotti.
Sonnenfleckeu verursachen Malaria.
Der britische Berater der singhalesischen
Regierung ans Ceylon hat eine interessante
Beobachtung gemacht. Er hat festgestellt, daß
die Malaria-Epidemien in Ceylon immer
dann zunehmen, wenn auch die Sonnenflecken
sich in ihrem regelmäßigen 11,3 Jahre-Zyklus
dem Höhepunkt nähern. Die Sonnenflecken
verursachen — nach den Feststellungen jenes
Arztes — erst Ueberschwemmungen und starke
Niederschläge und nachher plötzliche Trocken
heit. Die Folge davon ist, daß die Malaria-
Mücken ausgezeichnet gedeihen und dem Men
schen gefährlicher werden als in sonstigen
Zeiten.
Ein Fuchs auf Katzeujagd.
Im Dorfe Schönthal bei Bogen in Nieöer-
bayern verschwanden nach und nach alle Haus
katzen spurlos. Auf der Suche nach des Rät
sels Lösung entdeckte man in einem Feld
stadel einen Fuchsbau, in dem eine alte Füch
sin mit vier Jungen hauste. Die Füchsin hatte
die Nahrung für ihre unersättlichen Jungen
sich dadurch sehr leicht zu schaffen gewußt, daß
sie alle Katzen, die zum Mausen auf das Feld
hinausgingen, wegfing. In dem ausgegrabe
nen Bau fand man zahlreiche Ueberreste von
Katzen, und sonderbarerweise unversehrt ei
nen toten Hasen und ein totes Spanferkel.
Lehm als Leckerbissen.
In manchen Gegenden Japans findet sich
ein roter, eisenhaltiger Lehm, den die Bewoh
ner zu dünnen Plätzchen kneten und am Feuer
trocknen. Diese Plätzchen verzehren sie als
Leckerbissen und behaupten, daß die im Lehm
enthaltenen Eisenbestandteile den Körper
kräftigen und die Gesundheit fördern.
Das Kunstwerk des Monats Juni.
Ein Kalksteinrelief „Maria im Rosenhag"
von einem westdeutschen Meister um 1450;
Eine sonnig heitere Frühlingsstimmung liegt
über dieser im Freien sitzenden Mutter und
dem Jesuskind, dem ein Hund und zwei präch
tige große Engelknaben als Gespielen beigege
ben sind. .(Weltbild, K.)
Heitere Ecke
Der schlagfertige Franzose.
Ein französischer Offizier, der in der Schlacht
bei Waterloo in Gefangenschaft geriet, wurde
von den englischen Offizieren zur Tafel gela
den. Als die Tafelrunde schon etwas sehr
unter der Wirkung von Alkohol stand, sagte
ein englischer Kapitän: „Ich trinke nicht auf
die Franzosen, es sind Schelme ohne Aus
nahme!"
Sofort erhob der Franzose sein Glas mit
den Worten: „Und ich trinke auf die Englän
der, es sind Gentlemen — mit Ausnahmen!"
Immer gut bewacht.
Mutter: „Anita, passen Sie nur immer gut
auf Fritzchen auf, damit ihm ja nichts zu
stößt!"
Fritzchen: „Da brauchst du gar keine Angst
haben, Mama, es geht ja immer ein Soldat
mit uns"
Aus der Schule.
Im Lehrerzimmer läutet das Telefon. Der
Ordinarius der Quarta wird verlangt. Er
geht an den Apparat und hört folgende Wor
te: „Herr Doktor Müller! Mein Sohn Hans
Schulze kann heute nicht zur Schule kommen,
er ist sehr stark erkältet."
„Wer ist dort bitte?"
„Mein Vater, Herr Doktor."
Eine Idylle nahm Abschied
Geschichtchen von der Bimmelbahn.
Erzählt von P. E. Riedel-Nürnberg.
nannte es mitleidig immer nur das
'Şnle" oder das „Zügle".
' da blieb einmal das liebe „Bähnle"
i reier Strecke stehen. Alles stürzte ans
ein „Wos is denn scho wieder los?" fragte
ia E? ^en andern. Halt da vorne... da steigt
(V "er Lokomotivführer von der Maschine,
wl / an öen Rand des Waldes und kommt
tz/^er zurück mit einem ausgewachsenen
k^mplar eines Steinpilzes. „Hab scho lang
so an schöna Stapilz'n mehr gefunü'n!"
h ^ttt der Mann der Lokomotive, klettert wie-
bx! ŅNauf aufs Lokomotivle, und weiter geht's
ttächsten Station zu.
los s!? roöä gab's ein andermal? „Wos is
y '' Nun fuhr das Bähnle rückwärts wieder
eia ^ er ätzten Station zurück, wo es vor
dg Er halben Stunde abgefahren war. Und
1 linkte einer freudestrahlend mit einer
xg g^n Mütze dem zurückkommenden Zügle
^jj^Egen. Es war der Zugführer, den das
er hatte vergessen mitzunehmen. Nun stieg
lustig ging's wieder nach vorwärts
Jlitf) was geschah wieder ein andermal? Der
kjg g Apotheker von X. hatte sich in der Stadt
ttei, . o gekauft. Keine sechssitzige Limousine,
fick" a Zweisitzer tut's für mich auch", sagte
^.aer Mann von der Heilkunst. Und so ver-
öij T ûïte . er mit dem Lokomotivführer des
èer r,bltte Wettfahrt. Wer zuerst am Bahnhof
^ betreffenden Station ankam, hatte die
gewonnen. Und mm ging's los. Das
Bähnlein gab Volldampf. Gar nicht wieder
zuerkennen war es. Und drüben — rekord
wütig — Herrn Apothekers Zweisitzer. Anschei
nend hatte der Mann von der Heilkunst noch
keine rechte Uebung im Autofahren, denn er
kam mitunter dem Straßengraben sehr nahe.
Endlich war der Wettkampf zu Ende. Die
Lokomotive kam fünf Minuten vor Apothekers
„Kiste" an. Das gab ein Hallo. Der Lokomotiv
führer war der Held des Tages. Das Zügle
kam aber auch — eine Stunde früher an, als es
eigentlich fahrplanmäßig hätte eintreffen sol
len... „Wenn i besser lenken kann, dann werd'
die Wettfahrt wiederholt", meinte der Apothe
ker zum Lokomotivführer.
Und nach Wochen wurde sie auch wiederholt.
Sie endete damit, daß der Herr Apotheker mit
seinem Wägelchen an einen Alleebaum rannte,
in einem eleganten Salto auf die Wiese flog
und etwas unsanft auf das Grüne gesetzt
wurde. Seitdem beteiligt sich der Herr Ilpothe-
ker an keinem „Wettrennen" mehr.
Nun bleibt nur noch übrig, von des Bähn-
leins heldenhaftem Nachtabenteuer zu berich
ten. Auf freier Strecke im Schein der Lokomo-
tivlaterne, mitten auf dem Gleis stand plötzlich
— eine Kuh. Die Hörner zum Angriff gegen
die Lokomotive gesenkt! Was tat der tapfere
Lokomotivführer vom Zügle? Er gab Voll
dampf nach rückwärts! Er fuhr wieder nach
der letzten Station zurück. Als man ihn dort
fragte, warum er vor der Kuh ausgerissen sei,
sagte er: „I laß mir g'wiß mei Lokomotiv von
dem Vieh demolier'»!"
Und dann kam ein Tag, da wurde das Bähn
lein ausrangiert, zum alten Eisen geworfen.
Ein moderner Triebwagen trat an seine Stelle.
Und Pünktlichkeit und Exaktheit waren an
der Tagesordnung. Da war es aus mit Lokal-
bahnidyllen und -abenteuern!
Als das „Zügle" zum allerletzten Male ab
fuhr, da war das altersschwache Lokomotivle
mit Eichenlaub uud Girlanden geschmückt. An
diesem Tage war Abschiedsfeier vom alten,
liebgeworüenen Bähnle. Der ganze Gemeinde
rat vom Bürgermeister bis zum Gemeinde
schreiber machte die Abschiedsfeier mit. Zischend
und fauchend zog das Lokomotivle an, und
nach einer Viertelstunde war die nächste Sta
tion erreicht. Hier winkte der Stationsvor
steher wie ein Besessener dem Lokomotivführer
zu: „Halt! Halt! Zurück! Wo hast denn deine
Wagen?!"
Da blickte der Lokomotivführer zurück und
gewahrte erst jetzt, daß ja an seiner Maschine
gar keine Wagen hingen! Man hatte vergessen,
sie in Xdorf anzukoppeln. Das Lokomotivle
war allein davongefaucht.
Nun aber zischte es schleunigst wieder zurück
und holte unter großem Hallo seine zwei ver
gessenen Wägelchen ab....
Das war Lokalbähnchcns allerletztes Aben
teuer.
Kleine Geschichte »ns dem Leien
Die Geschichte vom Arzt Lauvinerie.
In Toulouse fand die Polizei vor kurzem
den Arzt Dr. Lauvinerie ermordet in seiner
Wohnung. Die Untersuchung der Tat und der
Lebensgewohnheiten des Arztes hatte ein
überraschendes Ergebnis.
Dr. Lauvinerie hatte ein seltsames Doppel
leben geführt. Er besaß in einer eleganten
Gegend der Stadt eine vielbesuchte Praxis.
Seine Patienten rühmten jeine ärztliche
Kunst, und wenn sie etwas an ihm auszu
setzen hatten, so waren es lediglich seine un
verschämten Honorarforderungen.
Wenn einer der Patienten des berühmten
Doktors abends durch die Hauptstraße der
Stadt ging und einem erbärmlich zerlumpten
Bettler einen Sou in die Hand drückte, so
ahnte er nicht, daß dieser Unglückswurm der
gleiche Dr. Lauvinerie war, der ihn vielleicht
Tags zuvor um tausend Franken erleichtert
hatte. Tatsächlich aber war es der Arzt, der
sich nach Schluß seiner Schrechstunden in ein
mitleiderregendes Wesen verwandelte und
betteln ging. Die Polizei fand in Lauvineries
Wohnung ein Unzahl von Marmeladentöpfen,
die alle bis zum Rand mit Sou- und Franc
stücken angefüllt waren, das Ergebnis von
Lauvineries nächtlicher Tätigkeit.
Damit ist die Geschichte des Herrn Lauvi
nerie nicht zu Ende, und niemand möge auf
den Gedanken kommen, daß der Doktor viel
leicht ein besessener Geizhals war. Im Ar
menviertel von Toulouse nämlich hauste in
einer kümmerlich eingerichteten Wohnung ein
Arzt, der von den Aermsten der Armen fast wie
ein Heiliger verehrt wurde. Er behandelte
seine Patienten nicht nur umsonst, sondern
ging sogar von Haus zu Haus, erkundigte sich
nach Leuten, die vielleicht krank wären oder
denen es sonst schlecht ginge, und spendete aus
seiner stets vollen Brieftasche freigebig und
großzügig und ohne sich erst bitten zu lassen.
Auch dieser Mann war Dr. Lauvinerie, Lu
xusarzt, Bettler und Helfer der Armen, eine
Gestalt wie aus einem rührseligen Roman.
Es scheint, daß Dr. Lauvinerie das Opfer
seiner Güte geworden ist und daß jemand ihn
ermordet hat. der je ine vollen TaMen kannte.