Toni Aaggler /
ìîrheberrcchtsschutz durch Berlagsanstalt Mauz,
München.
Nachdruck verboten.
Am Arm des Jägers geht sie zur Musikan-
entribüne, wo Toni ein Geldstück hinauf-
^icht und einen Zwiefachen bestellt.
, Niemand im Saal zweifelt mehr daran, daß
® Cr Tag mit einer Rauferei enden wird. Der
Mlli ist aber auch ein Teufelskerl und duckt
' tc § schon gar nicht vor dem wilden Bartl.
Der Wirt sagt zu der Kuchelmagd:
, "Lauf g'schwind zum Wachtmeister nach Am-
Zfch und sag, er möcht sich einfinden. Die Luft
ņ>lrô allweil dicker. Sagst bloß, daß der Stein-
miiller Bartl wieder da ist, dann weiß er schon
Bescheid."
< Die Magd ist noch keine zwei Minuten aus
Haus, da geht es im Saal schon los.
Silvest reibt sich vergnügt die Hände. Er
^>Ult dem Toni die Prügel. Jedenfalls steht er
.ņ Bartls Seite, falls der Toni etwa Helfer
^ben sollte.
Anfangs läßt Toni die Sticheleien des Barlt
,^ig über sich ergehen. Monika hat ihn üngst-
îch am Rockzipfel gefaßt uild flüstert ihm im-
i wieder zu: „G'scheit sein, Toni! Gib dich
^nb mit dem!"
..Drüben am Tisch beginnt einer den Bartl zu
Inseln, worauf dieser wegwerfend tut:
. "AZenn er mir net zu jung wär, der Laus-
dann tät ich ihn schon nieten. Aber wegen
Zndsmißhanölung mag ich mich net ins Loch
"Die Leut', die du umbracht hast, laufen alle
rum", antwortet Toni über die Achsel
àrsick.
s Ķaum hat Toni das letzte Wort gesprochen,
ihn Barlt von rückwärts mit geballter
Must jļj, ei heu Kopf. Die Dirndl am Tisch krei-
laut auf. Mit einer unglaublichen
Schnelligkeit schnellt da der Toni herum, kriegt
t . n Barlt am Gurt seiner ledernen Hvsen-
^ger zu fassen und zerrt ihn mit einem Ruck
ì der Bank.
.Niemand fällt cs ein, die beiden auseiuan-
ch^Ureißen. Mitten im Saal stehn sie, keu-
tz.M aneinandergeklammert. Toni ist der
^Mknkraft des andern nicht ganz gewachsen.
^ e ? er ist unglaublich flink. Und auf einmal
Ruck seiner stählernen Arme — und der
tev "^Müller Barlt fliegt in weitem Bogen mit
ch îņ den Saal, daß die Diele« krachen. Noch
kn, l X dazu kommt, sich wieder aufzuraffen,
beìş ìdur Toni schon auf der Brust und bear-
ìhn mit den Fäusten, bis Barlt allen
Erstand aufgibt.
^ mn wartet allgemein darauf, daß Barlt,
er wieder auf den Füßen steht, von
angreifen würde. Toni wartet auch
ei^ "f' şr steht ein paar Meter von ihm weg,
tzas^nig vvrgeduckt zum Sprung bereit. Aber
Anglaublichc geschieht.
Hochlaudsroman von Hans Ernst
Bartl verläßt unsicheren Ganges den Saal
und Mirl trügt ihm seine Joppe und den Hut
nach.
Toni streicht sich die Haare aus der Stirn
und geht ruhig an seinen Platz zurück.
Die Musik beginnt wieder zu spielen, die
Paare tanzen, Toni ist der Held des Tages,
und die ganze Rauferei ist längst vergessen,
als der Wachtmeister Gschwändler von Ambach
den Saal betritt.
Mit strenger Amtsmiene erkundigt er sich
nach dem Hergang der Rauferei, notiert sich die
Adresse des Toni und meint bedauernd:
„Den Steinmüller hätte ich mir heute richtig
vorgenommen. Schade, daß er schon fort ist.
Jedenfalls werde ich hier bleiben, daß er den
Saal nicht etwa nochmal betritt."
An diesem Tage merkt zum ersten Male die
breitere Oeffentlichkeit etwas davon, daß zwi
schen Toni und Monika mehr besteht als eine
harmlose Freundschaft.
Man hat es gemerkt beim Raufen, wie die
Monika gezittert und geweint hat vor Angst
um den Toni. Man merkt es beim Tanzen, an
dem selbstvergessenen Blick, mit dem sie ihm in
die Augen schaut, man merkt es an hundert
Kleinigkeiten, die besonders der Lechner Sil
vest mit Häheraugen verfolgt.
Eines flüstert es dem andern zu, in der
Küche unten wird es getuschelt. Es dringt sogar
hinein in die Gaststube, in der die Bauern bei
sammen sitzen.
Der Lechner kommt einmal in den Saal her
auf und winkt seinen Sprößling zu sich.
„Tu dich ein wenig um, Vestl, bei der Mo
nika. Heut ist die beste Gelegenheit."
„Ich mein, Vater, da bin ich zu spät dran bei
der Monika. Sie hat bloß Augen für den
Toni."
„Was? Den Toni? Den Notniggl! Das ist
ja zum Lachen."
Der Lechnerbauer dreht sich um und geht
wieder in die Gaststube. Als einmal neben dem
Brandt ein Platz frei wird, nimmt der Lechner
sein Krügl und setzt sich zu ihm.
„Ich hab g'hört, Brandl, daß du den Wald
spitz am Gröllberg verkaufst?"
„Hab ihn schon verkauft."
„Dem Kerber?"
„Ja, der zahlt gut und bar. Das ist was
wert."
„Die Hälfte von deinem Hof g'hört so schon
dem Kerber", wirft der Stuwer über den Tisch
her, der auf den Brandl nicht gut zu sprechen
ist wegen eines verlorenen Prozesses.
„So schlimm is net", lenkt der Lechner ein
„Der Brandl kann ja auf einen reichen Schmie
sohn rechnen."
„Aha, der meint sein' Vestl", zischelt der
Mesner dem Bachschuster zu.
„Da hats noch Zeit", antwortet der Brandl.
„Mei' Monika ist noch jung."
„Recht hast, Brandl. Und dös mit dem Zagg-
lcr Toni, dös wird kaum wahr sein, gelt? Mei,
die Leut reden halt was."
Der Brandl furchtet die Stirn.
„Was reden die Leut?"
„No ja, daß die Monika den Toni gern haben
sollt."
„So? Da hab ich noch gar nix g'hört. Aufs
Leutgerede geb ich übrigens nix. Und über
haupt, was ist denn da schon dabei, wenn sie
ein bißl verliebt ist?"
Der Lechner hat mit beiden Händen sein
Krügl umklammert und hat den Mund verzo
gen, als ob er in einen sauren Apfel gebissen
Dr. Goebbels überreicht den Film- und Buchpreis.
Reichsminister Dr. Goebbels überreichte dem Regisseur Earl
Froelich (rechts) den Nationalen Filmpreis und dem Standarten
führer Gerhard Schumann (links) den Nationalen Buchpreis des
Jahres 1936. Die Preise waren bekanntlich am Tag der Nationalen
Arbeit verliehen worden. (Weltbild, K.)
hält tit
şiogen tjfttu
Bei Müllers hätte es beinah»
Bruch gegeben. 0« lvinü
kiappte böe mit dem Fensterflügel. Fritz sagte
schnell Bescheid. Frau Müller dankte ihm mit
einem großen Stück „Gustin-Kuchen". Oe»
versteht fle trefflich zu backen nach
Ot. Getter's Vorschrift in packen macht
Freude", der bekannten NczeptlammlungX
chtong - aosschnetdrak
ttc.® erscheint am 11. H.
hätte. Den Blick zur Decke richtend, als denke
er über etwas angestrengt nach, sagt er betont
und mit Würde:
„Als richtiger Vater darfst aber so etwas net
leiden. Es könnt stch das ein anderer Bursch
später schon überlegen, ob er die Monika noch
will."
„Der andere Bursch wär' wohl dein Vestl",
sagt der Brandl mit überlegenem Lachen.
Es wird still in der Stube. Man rückt zusam
men uird horcht.
„Ich verbitt mir die Anzüglichkeit", sagt der
Lechner wütend. „Und gar so hoch brauchst net
droben sein, Brandl. Ich kann meinem Vestl
bare drcißigtausend Mark mitgeben. Ich mern,
das ist kein Batzendreck auf deinen verschulde
ten Hof."
„Du, paß auf! Von dir laß ich mir meine
Schulden net vorwerfen! Nein, von dir schon
gleich gar net!" Der Brandl schlägt mit der
Faust auf den Tisch, daß die Gläser klirren.
„Du freilich, du hast keine Schulden, weil du
dich fett g'macht hast unterm Krieg. Du Heim
krieger, du! Jetzt hört man nix mehr vom
Herzfehler."
„Das ist eine Beleidigung, Brandl. Ich hab
ein ärztliches Attest."
„Ich möcht net wissen, wieviel Pfund Butter
und wieviel Kisten Eier du da g'schmiert hast,
daß du zu dem Attest kommen bist."
Der Lechner ist pnterrot im Gesicht und er
zieht den Kopf ein wie ein verprügelter Hund,
trinkt nach einer Weile sein Bier aus und geht
fort.
Der Maitanz dauert bis in die späte Nacht
hinein und verläuft in aller Ruhe.
Auf der Spur.
Toni steht am Kiefernsee und starrt in das
Wasser hinein. Sonderbare Gedanken bewegen
ihn. Seit nun das ganze Dorf weiß, wie er
und die Brandl Monika zusammenstehen, ist
ihm manchmal, als ob dunkle Wolken über den
Himmel seines Glücks ziehen würden.
Er weiß nicht, woher sie kommen, diese dunk
len Gedanken. Sie kommen ungernsen und fal
len über ihn her.
(Fortsetzung folgt.).
Preise für Schlachtender
Von E. Hamann, Rendsburg.
Mit der Anordnung Nr. 48 der Hauptvereinigung
^ Deutschen Biehwirtschaft vom 22. Februar 1936
J. die Regelung des Absatzes von Rindvieh und
Undfleisch und der Anordnung Nr. 24 des Vieh-
^utschaftsverbandes Schleswig-Holstein sind Han-
"süedingungen und Preise auf Viehmärkten und
' Ct s Abnahme ab Land festgesetzt. Durch Uukennt-
Kty dieser beiden Anordnungen sind in der letzten
^sit des öfteren durch den Erzeuger und durch den
^ichverteiler Preise gefordert und gezahlt und Ab
machungen über die Lieferung getroffen worden, die
obigen Anordnungen widersprechen. Unkennt-
^3 der Gesetze schützt jedoch niemanden vor der
Strafe. Deshalb ist es außerordentlich wichtig, daß
Uch jeder mit dem Wortlaut der genannten Anord
nungen vertraut macht.
Die vollständigen Anordnungen sind zu finden in
g • 12 des Wochenblattes der Landesbauernschaft
Schleswig-Holstein. Hierbei sei ganz besonders auf
,’ c Anordnung Nr. 24 des ViehivtrtschaftSverban-
Schleswig-Holstein hingewiesen, in der die
Höchstpreise für Rinder bei der Abnahme ab Land
^stgesetzt sind. Seit dem 21. März 1986 gelten „bei
Abnahme ab Land" nachstehende Preise für Schlacht-
riil-der je 50 Kg.:
^ für Ochsen 40,— JlJl <— 4 JIM unter der oberen
Preisgrenze der Schlachtwertklasse a des Richt-
Marktes Hamburg):
ch für Bullen 38,— JUl (= 4 JIM unter der obe
ren Preisgrenze der Schlachtwertklasse a des
Richtmarktes Hamburg):
ch für Färsen 89,— JUl (= 4 JtJi unter der obe
ren Preisgrenze der Schlachtwertklasse a des
Richtmarktes Hamburg):
t für Kühe 37,— JtJC (= 4 JiM unter der obe
ren Preisgrenze der Schlachtwertklasse a des
Richtmarktes Hamburg).
Ņei Abnahme der Schlachtrinder frei Empfangs-
Nt des Käufers erhöhen sich vorstehende Höchst-
^rise um 2 JUt je 50 Kg., sofern der Empfangs-
Nt des Käufers nicht Marktort ist (Hamburg, Kiel,
Flensburg, Husum, Niebüll).
Bei Verkaufsvermittlung hat der Vermittler dem
^rrkäufer den bei der Verwertung erzielten Er-
"Ş abzüglich der Provision und der Unkosten aus
zuzahlen. Sogenannte besondere Zuschläge für Aus-
Mhtiere sind im Handel außerhalb der anerkannten
Märkte nicht zulässig. Ein Mehrerlös für Ausstich-
^re kann nur über anerkannte Märkte durch Ver-
uufsvermittlung, das heißt wenn der Verkauf am
Markt auf Rechnung des Erzeugers erfolgt, erzielt
werden.
Die genannten Preise sind Höchstpreise, die in
keinem Falle überschritten werden dürfen. Handelt
es sich um Tiere minderer Qualität, haben ange
messene Preisabschläge zu erfolgen.
Als Lieferungsbedingungen gelten:
1. die Abnahme ab Land (= ortsüblich ab Hof
oder Verladeort des Erzeugers, Verkäufers
oder Verkaufsvcrmittlers):
2. die Abnahme frei Empfangsort des Käufers.
Wird die Lieferbedingung „Abnahme ab Land"
vereinbart, so gilt das aus dem Hofe oder am Ver
ladeort festgestellte Gewicht des sutterleer gewoge
nen Tieres als VerkaufS-lAbnahmeJgewicht, das
der Bezahlung zugrunde zu legen ist. Alle Unkosten
und Gewichtsverluste ab Land hat der Käufer zu
tragen.
Wird die Lieferbedingung „frei Empfangsort"
vereinbart, so gilt das am EmplangSort festgestellte
-Gewicht des sutterleer gewogenen Tieres als Ver-
laufs-lAünahme-)ge:vicht. Alle Unkosten und Ge
wichtsverluste bis zum Empfangsort des Käufers
hat in diesem Falle der Verkäufer zu tragen.
Es ist verboten:
1. irgendwie Preise zu bieten oder zu gewähren,
zu fordern oder sich bewilligen zu lassen, oder
2. Lieferbedingungen zu stellen oder stch stellen
zu lassen oder anzubieten, oder
3. sonstige Nebenabreben zu treffen,
durch die mittelbar oder unmittelbar eine Ueber-
Aufruf zum Rerchshaudwerkertag in Frankfurt a.M.
Reichshandwerksmeister W. G. Schmidt erläßt
zum Reichshandwerkertag 1936 (5. bis 10. Juni)
folgenden Aufruf an das Führerkorps des deutschen
Handwerks:
Der Reichshandwerkertag 1936 steht vor der Tür.
In enger Zusammenarbeit mit den Dienststellen
der Partei,, der Deutschen Arbeitsfront und des
Reichsstandes des Deutschen Handwerks sind die
Vorbereitungen getroffen worden. Frankfurt a. M.,
die Stadt des Deutschen Handwerks, ist für den
diesjährigen Führerappell gerüstet.
Das Führerkorps des deutschen Handwerks hat
nunmehr unter Beweis zu stellen, daß die Arbeit
der Handwerksführung in den letzten Jahren er
folgreich gewesen ist.
Die Oeffentlichkeit sieht ans euch!
Von eurem Auftreten hängt es ab, wie das deut
sche Volk in Zukunft das Handwerk wertet. Der
Eindruck, den der diesjährige Reichshandwerkertag
hinterlassen wird, ist bestimmend für die Erfolge
unseres ferneren Schaffens. Daher erwarte ich, daß
jeder Teilnehmer durch diszipliniertes Verhalten
zur Hebung des Ansehens des deutschen Handwerks
beiträgt.
Ihr DAF.-Walter und führenden Meister des
deutschen Handwerks habt in den vergangenen
Jahren eure Pflicht erfüllt. Unter teilweise erheb
lichen persönlichen Opfern habt ihr eure Kraft
dareingesetzt, die Angehörigen unseres Berufsstan
des nicht nur organisatorisch zusammenzuschmieden,
sondern auch weltanschaulich, sozialpolitisch auszu
richten und wirtschaftlich zu fördern. Groß waren
die Aufgaben, die ich euch stellen mußte, und schwer
waren die Wege, die manchmal zu gehen waren.
Als treue Soldaten unseres Führers seid ihr euren
Berufskameraden allzeit Vorbild und Ratgeber
gewesen. Daß das deutsche Handwerk wieder mehr
und mehr zu Ehren kommt und die Anerkennung
von Partei, Staat und Volk gefunden hat, ist nicht
zum kleinsten euer Verdienst.
Aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht, und
daher gilt es, mit noch größerer Zähigkeit, noch
stärkerer Begeisterung, noch höherem Opfersinn
weiterzuarbeiten, damit das Handwerk in sich ge
sunde und sich nicht nur als notwendiges, sondern
auch als wertvolles Glied in die Volksgemeinschaft
einfüge.
Wenn ich euch also zum Reichshandwerkertag
nach Frankfurt a. M. rufe, so geschieht dies nicht,
um ein Fest zu begehen, sondern zum Zwecke ern
stester Arbeit. Zahlreich sind die Probleme, die noch
von uns gestellt werden. Nun dann, wenn ein ein
heitlicher Wille das gesamte Handwerk erfaßt und
zur Tat vorwärts drängt, kann es uns gelingen,
das große Werk zu vollbringen, zu dem wir beru
fen sind.
Der Leitspruch des diesjährigen Reichshand
werkertages „Arbeit und Ehre" weist darauf hin,
daß das deutsche Handwerk nur durch den Einsatz
all seiner Kräfte und Fähigkeiten den Kampf mit
dem Schicksal meistern wird, daß weiter die Arbeit
nur dann von Segen sein kann, wenn sic aufs
engste mit dem Ehrbegriff verbunden ist.
schreitung oder Umgehung der noch eingangs er
wähnten Anordnungen festgesetzten Preise oder
Lieferbedingungen stattfindet.
Steuertermins im Juni
5. 6.: Lohnabzug für die Zeit vom 16. bis 31. Mai
1986, falls die bis 15. Mai 1936 einbehaltenen
Beträge 200 JUl nicht überstiegen haben, für
die Zeit vom 1. bis 31. Mai 1936. — Abführung
der Bürgerstener 1988 für Arbeitnehmer für die
Lohnzahlungen vom 1. bis 15. Mai 1936 nur,
wenn die abzuführende Bürgersteuer weniger
als 200 JUl betrug oder die Abführung an aus
wärtige Gemeinden erfolgen muß.
10. 6.: Einkommen- und Körperschaftssteuerooraus-
zahlungen. — Umsatzstcuervoranmcldungea und
-Vorauszahlungen für Monatszahler. —
Anmeldung der Beträge eingegangener Export
valuten durch Exporteure an die Reichsbank.
15. (14.) 6.: Werbeabgabe für Werbeeinnahmen im
Mai.
23. 6.: Fettsteuer für alle Fette außer Margarine,
wenn Steuerschuld im April 1936 entstanden ist
25. 6.: Fettsteucr für Margarine, wenn Steuerschuld
im Mai 1936 entstanden ist. Bierstcuer, wenn die
Steuerschuld im April 1986 entstanden ist.
30. 6.: Anmeldung der Beträge eingegangener Ex
portvaluten durch Exporteure an die zuständige
Reichsstelle. — Zuckersteuer für Mai 1986.
1. 7.: Inkrafttreten des neuen Urkundeusteucrge-
setzes.
Verbilligte Eintrittskarten
zum VI. Weltgeslügelkongretz
Besucher des VI. Weltgeflügelkongreffcs, der vom
24. Juli bis 2. August d. I. in Leipzig stattfindet,
können sich den Besuch dadurch verbilligen, daß sie
schon jetzt die Eintrittskarten in Sammelbestellung
vom Generalsekretariat des VI. Weltgeflttgelkon-
gresses, Berlin W. 9, Voßstr. 17, anfordern. Die
Bestellungen sind unter gleichzeitiger Einzahlung
des Gegenwertes auf das Postscheckkonto des
VI. Wcltgcflügelkongresses Leipzig 49489 aufzuge
ben. Der verbilligte Eintritt bei Vorausbestellung
bis zum 15. Juli beträgt statt 1 JlJl nur 0,75 JIM.
Die Dauerkarten kosten bei Vorausbestellung an
stelle von 5 JlJl nur 4 JUl. Es liegt im Interesse
jedes Kleintierzüchters, von dieser Verbilligung
Gebrauch zu macheu.