ScMem^rMdem
to îleuds&ueg.
ar. Osterrönseld, 27. Mai. Offene Singstunde.
An der gut besuchten offenen Singstunde am
Dienstagabend nahmen die Singschar der
Rendsburger NS.-Frauenschaft s Setter K.
Friedrichs), unsere Singschar, der BDM., der
Männergesangverein „Eintracht" und Gaste
aus Schacht-Audors teil, so daß es ein rechtes
Gemeinschaftssingen wurde. Einleitend ertön
ten bekannte Mailieder. Tann folgten Natur-
und Wanderlieder lein- und mehrstimmig als
Chor- oder Wechselgesang oder als Kanon ge
sungen). Mit dem schönen Abendlied: „Sind
die Wachen aufgestellt" und einem vierstimmi
gen Feierabendkanon klang der Abend aus.
Dieser Abend hat allgemein so gut gefallen,
daß einstimmig der Wunsch herrscht, daß die
Rendsburger bald ivieder zum gemeinsamen
Singen einladen. — Das diesjährige Sportfest
des hiesigen Turn- und Spielvereins findet lt.
Beschluß der letzten Monatsversammlung am
Sonntag, dem 30. August, statt. Auf dieser Ver
sammlung legte der Kassenführer den Jahres
bericht der Kasse ab. Die Kasse schloß mit einem
kleinen Guthaben ab. Der Vereinsleiter berich
tete über die neuen Bestimmungen und Rege
lungen, die durch die vollzogene Einigung der
verschiedenen Sportverbände zum Reichssport-
verbaud getroffen sind sowie über das große
Volksfest in Neumünster am 6. und 7. Juni,
und forderte zu reger Beteiligung auf. Die
Kasse wurde geprüft und für richtig befunden.
es. Bordesholm, 29. Mai. Standesamtliche
Nachrichten. Die Ehe wollen eingehen: Arbei
ter Ernst Ludwig Nix, Ovendorf, und die
Hausgehilfin Sophie Anna Petersen, Bordes
holm,- Schlachtergeselle Paul Gustav Baginski.
Bordesholm, und die Hausangestellte Fran
ziska Mathilde Dora Hoick, Bordesholm. —
Getraut wurden Buchdrucker Franz Birke,
Bordesholm, und Maria Christina Jepsen,
Süderhackstedt bei Schleswig.
Molfsee, 28. Mai. Wer ist der Tote? Am
23. April 1936 wurde in Molfsee in einem
Knick ein 25 bis 30 Jahre alter Mann erhängt
aufgefunden. Neben dem Toten lag eine
leere Rumflasche. Erhängt hat sich der Mann
mit einer neuen Wäscheleine, die vermutlich
kurz zuvor von ihm gekauft worden war. Der
Tote ist 1,78 Meter groß, kräftig, hell- bis
mittelblond, gescheiteltes Haar, volles rundes
Gesicht, blaue Augen, unter dem rechten Auge
eine zwei Zentimeter lange Narbe, über den
rechten Ellenbogen laufend eine lange feine
Narbe, die von einer Operation herstammt.
Bei dem Toten wurde ein Füllfederhalter
Marke Pelikan-Patent und ein Kamm mit
der Firmenbezeichnung „Traun-Hamburg
1936" gefunden. Sachdienliche Angaben wer
den an das Polizeipräsidium Kiel oder auf der
jeweils nächsten Polizeidienststelle erbeten.
Das Fest der goldenen Hochzeit begehen am
2. Pfingsttag der Altenteiler Eggert Bock und
Frau in Schülp b. Rendsburg. Bock ist 74, seine
Frau 69 Jahre alt. Beide sind noch sehr rüstig.
Keels Uhemßkds
Gettorf, 29. Mai. Reit- und Fahrturnicr.
Kaum ist das Nordmarktreffen beendet, schon
rüsten die SA.-Reiter zu neuen Wettkämpfen:
zum Reit- und Fahrturnier des Reitersturms
2/114 in Gettorf am 1. Pfingsttag. Auf dem
ideal gelegenen Sportplatz der Gemeinde
Gettorf werden sich die Reiter aus allen Ge
bieten treffen und zum friedlichen Wettkampf
antreten. Die Nennungen, darunter auch
viele von der Wehrmacht, sind so zahlreich ein
gegangen, daß bereits Sonntag früh 7 Uhr
mit den Vorprüfungen und dem Geländeritt
begonnen wird. Nachmittags 1.30 Uhr beginnt
die Hauptveranstaltung, die mit dem Ein
marsch von 50 Reitern, feldmarschmäßig ge
sattelt, eröffnet wird. Außer verschiedenen
Jagdspringen und Gespannprüfungen findet
als Abschluß des Nachmittags ein Jagdrennen
statt.
Keels Schleswig.
Schleswig, 28. 5. Feuer in einer Schneider
werkstatt. Im benachbarten Neuberend kam
in einer Schneiderwerkstatt ein Feuer zum
Ansbruch, das rasch um sich griff und größeren
Schaden anrichtete. Die Werkstatt brannte
vollständig aus. Zahlreiche Anzüge, die in
Arbeit waren, wurden ein Raub der Flam
men.
Aws Stofidkö&n
Die Leistungen des Winterhilfswerks
in Friedrichstadt.
t. Friedrichstadt, 29. Mai. In der Orts
gruppenversammlung der NSDAP, erstattete
der Ortsamtsleiter der NSV. Lieser den
Rechenschaftsbericht über die geleistete Winter
arbeit. Danach wurden 540 Personen, das ist
ein Fünftel der Einwohnerschaft, vom WHW.
1935-36 betreut. An Bekleidungsstücken wur
den ausgegeben 180 Anzüge, Blusen, Hosen,
Jacken, Kleider, Mäntel, 83 Paar Schuhe, 114
Paar Strümpfe und 283 Stück Wäschestücke
neben Bettstellen, Betten, Tücher und
Matratzen. An Lebensmitteln aller Art wur
den in Pfundzahl rund 40 000 Pfund verteilt.
Die Sammlungen erbrachten 1850 Pfund
spenden, gut 5000 Pfund Lebensmittel, vom
Reichsnährstand gespendet, 450 Pfund Waren
durch die Liebesgabensammlung, 8914,67 JiJl
durch Eintopf, Abzeichenverkauf und Listen
sammlung. Nachdem Pg. Lieser kurz über die
Aufgabengebiete der NSV. und ihre volks
erzieherische Bedeutung gesprochen hatte,
wußte SS.-Sturmführer Mendc die Mit
glieder mit seinem klar aufgebautes Vortrag
„Liberalismus und seine Ueberwindung durch
den Nationalsozialismus" zu interessieren.
* £ *
T. Friedrichstadt, 29. Mai. Störfang. Dem
hiesigen bekannten Störfischcr Charles Hansen
gingen dieser Tage 2 Störe ins Netz, von denen
der eine gut 30 Pfund und der andere 96 Pfd.
wog. Das Fleisch wurde nach Hamburg ge
liefert.
rn. Siiderstapel, 29. Mai. Eine der ältesten
Einwohnerinnen beerdigt. Gestern wurde auf
unserm Kirchhof eine der ältesten Einwoh
nerinnen unseres Ortes, die im 87. Lebens
jahre stehende Witwe Helene Vokamm, beer
digt. Frau Vokamm war seit längerer Zeit
bettlägerig.
Beim Kindervergnügen in Süderstapel er
rang der Sohn des Barbiers Lorenzen die
Königswürde. Königin wurde die Tochter des
Jungbauern Peter Martens, frn.)
Aus Keels Husum
Neue Reichsbahn-Kraftwagenlinien.
Husum, 29. Mai. Vom 2. Juni ab werden
von der Reichsbahn zur Erschließung der
abseits der Bahn gelegenen Verkehrsgebiete
zwei neue Kraftwagenlinien für den
Stückgutverkehr eingerichtet. Die eine
Linie, die von Husum über die Orte Simons-
berg, Uelvesbüll, Witzwort, Oldenswort,
Warmhörn, Sieversfleth, Osterhever, Poppen
büll, Garding, Welt, Kating, Tönning und
Harbleck wieder nach Huium führt, wird Mon
tags, Mittwochs und Freitags befahren. Die
zweite Linie führt von Husum nach Rosendahl,
Schwcsing, Jpernstedt, Wittbek, Ostenfeld,
Hollingstedt, Winuert, Oldcrsbek, Rantrum.
Mildsteöt nach Husum, und verkehrt Diens
tags, Donnerstags und Sonnabends.
Aus (idecstedt
Hz. Koldenbüttel, 29. Mai. Eine Schleswig-
Holsteiufahrt der Eiderstedter Jungbäuerin
nen wird durch die Bäuerliche Werkschule
Garding in der Zeit vom 4. bis 13. Juni ver
anstaltet. Die Fahrt wird mit dem Rad durch
geführt werden und wird den Jungbäuerin
nen Gelegenheit geben, die Schönheit unserer
engeren Heimat kennenzulernen. Die Fahrt
wird in Garding begonnen, führt über Hnsum
nach Schleswig, zur Ostküste nach Eckernförde,
zur Kriegsmartnestadt Kiel, durch die Hol
steinische Schweiz nach Lübeck, und über Bad
Segeberg nach Meldorf und durch Dithmar
schen wieder nach Eiderstedt zurück.
\latn IfUttsimdxn.
Schwurgerichtstagung in Flensburg.
Flensburg, 28. Mai. Die 2. Sitzungsperiode
des Flensburger Schwurgerichts nimmt am
Montag, dem 8. Juni, im Schwurgerichtssaale
des Landgerichts in Flensburg ihren Anfang.
Am ersten Tage hat sich der in Untersuchungs
haft befindliche Ernst Hansen aus Flensburg,
der im Monat Januar in der Wrangelstraße
ein junges Mädchen erschoß, wegen Mord zu
verantworten. Zu der Verhandlung sind 28
Zeugen und Sachverständige geladen. Die Ver
teidigung übernimmt Rechtsanwalt Dr. Käh-
ler-Flensburg. Von Dienstag ab werden die
Verhandlungen im Amtsgericht in Schleswig
fortgesetzt. Am Dienstag hat sich die in Unter-
Aus HoUenwesiedt, Hcu^mu-Hademuessken
und UmQttyend
suchungshaft befindliche Frau Marie M. aus
Schleswig, am Mittwoch Frau Ella K. aus
Schleswig, am Donnerstag die in Unter
suchungshaft befindliche Frau Hertha K. aus
Schleswig, am Freitag der in Untersuchungs
haft befindliche Fritz 5?. aus Schleswig und
amSonnabend der ebenfalls in Untersuchungs
haft befindliche Anton K. aus Kiel, sämtlich
wegen gewerbsmäßiger Abtreibung, zu ver
antworten. Zu den Verhandlungen in Schles
wig sind insgesamt 80 Zeugen geladen.
Zandsdiuļi Ansein
Arbeitsbeschaffung in Angeln und Schwansen-
Kappeln, 28. Mai. Eine Reihe von Arbeits-
beschaffungsmaßnahmen ist in jüngster Zeit
ausgeführt bzw. vorbereitet worden. Seit An
fang Mai sind in Brodersby (Schwansen) 20
Hamburger Erwerbslose damit beschäftigt, den
bisher schwer befahrbaren, viel zu schmalen
Verbindungsweg nach Höxmark grundlegend
auszubauen und zu verbessern. Die Arbeiten»
die einer Rendsburger Firma übertragen
sind, gehen rüstig voran. Zehn Loren sind stän
dig im Betrieb, um das Erdmaterial, das
durch Ausroden der Wälle gewonnen wird»
heranzuschaffen. Die ursprünglich vorgesehenen
Tagewerke werden sich um etwa 600 erhöhen.
Danach werden die Arbeiter für Folgearbeiten
im Nahmen der Wassergenossenschaft Schlei-
bek herangezogen. Das Verdienst, diese neue
Arbeitsbeschaffung durchgeführt zu haben, ge
bührt Bürgermeister Petersen-Broöersby. ^
Die Arbeiten am Oeher Seedeich, der durch
wiederholte Sturmbeschädigungen sehr in Mit
leidenschaft gezogen war, sind jetzt beendet.
Die neu angelegten Faschinen sichern jetzt den
Deich vor Stürmen und Ueberschwemmungen.
Auch die Arbeiten zur Errichtung von Land-
arbeiterwohnungen gehen voran.
Aus ditUmacscUen
zp. Pahlhude, 29. Mai. Unfall. Als der Land
mann Rudolf Franzen gestern mit einem
Schmied zusammen einem Illijährigen Füllen
die Hufe beschneiden wollte, kam er so unglück
lich zu Fall, daß ihm einige Rippen gebrochen
wurden.
hb. Hohcnwestedt, 28. Mai. Eine» wunder
schöne« Ausflug machten am letzten Montag
die Mitglieder des Wirtevereins von Hohen-
westedt u. Umg. mit ihren Damen. Schon um
7 Uhr ging die Fahrt mit einem großen Auto
bus ab Hohcnwestedt über Bad Bramstedt,' das
nächste Ziel war Lasüeker Mühle, herrlich am
Wald und einem großen Teich gelegen. Hier
wurde der erste Imbiß eingenommen. Park,
Wald und Garten wurden besichtigt und bald
ertönte auch schon das Zeichen zur Weiter
fahrt. Nächste Haltestelle über Trittau, wo ge
rade Jahrmarkt war, war Grander Mühle. Es
ist dies eine sehr alte Wassermühle, es soll
hiervon schon im 13. Jahrhundert die Rede ge
wesen sein. Herrlich liegt die Mühle am großen
Sachsenwald. Nächstes Ziel war Friedrichs
ruh, wo Altreichskanzler Bismarck seine ewige,
wohlverdiente Ruhe schläft. Weiter ging bald
die Fahrt nach Aumühle, wo ein kräftiges
Mittagessen bereit stand. Nach Besichtigungen
und Kegeln usw. wurde aufgebrochen nach
Bergedvrf. Hier wurde kurze Zeit verweilt
und „kommersiert". Hier war beschlossen, noch
einige Stünden Hamburg zu besichtigen und
das würde gemacht,- jeder ging seine Wege.
Bei Morgengrauen (aber noch ganz im An
fang) lief der Autobus mit frohen Gästen in
Hohcnwestedt ein. Dem Ortsgr.-Verwalter W>,
sowie seinem Mitarbeiter St. gebührt aller-
herzlicher Dank, der hierdurch an dieser Stelle
abgestattet sein möge.
ur. Jnnieu» 28. Mai. Einquartierung. Am
Mittwochnachmittag herrschte hier im Aukrug
reges Leben und Treiben. Die Artillerie von
Itzehoe rückte hier mit der 1. und 3. Abteilung
ein, die im Aukrug verteilt wurden. Am Abend
fanden in drei Dörfern große Manöverbälle
statt, an denen sich jung und alt beteiligten.
Heute morgen 7 Uhr rückten die Mannschaften
wieder ab in ihr Standquartier Itzehoe. Dem
Abmarsch wohnten viele Einwohner bei.
Beim Kindervergnügen in Wrohm» das aw
Dienstag und Mittwoch stattfand, wurde beim
Vogelschießen Willy Schümann König und
Gleichen Detlefs Königin. Bei den Kleinen
waren es Harald Nissen und Irma Schramm-
Goldene Hochzeit. Die Eheleute Heinrich
Schlömer und Frau, Nordhof bei Albersdorf»
können am 4. Juni das goldene Ehejubiläum
begehen. Schlömer war früher 35 Jahre lang
beim Postamt Heide als Oberpostschaffner tä
tig und wohnte zuletzt vor seinem Wegzuge
auf dem Landweg. Beide Eheleute stehen Mitte
der 70er Jahre und sind noch recht rüstig. ()>)
Aus Uötshein
Eine besondere Ehrung der gefallenen Ange
hörigen der Kaiserlichen Marine.
DRV. Kiel» 28. Mai. Der Führer und
Reichskanzler hat mit Erlaß vom 19. Mai 1936
befohlen:
Zur Ehrung der im Weltkriege gefallenen
Angehörigen der Kaiserlichen Marine bestim
me ich, daß am 30. Mai 1936, dem Tage der
Srmck m FieraAsrrÄ
Nu steit ok Pingsten vor de Dör.
na Biilleustcdt. -
- Dicke Melk un starken Toback. — Mit tcin Mann hooch
För Peter Bulk is dat noch lang keen Lärm.
Wat löppt de Tied! — Dat is waar: Nicks
geit so gau vörbi as gode Daag. Denn wenn
dat alle veer Weken mal een paar Dag frie
gisst, denn schall de Tied woll lopen. Man
even, dat wi Ostern achter uns harrn, dar
geev dat to'n 1. Mai een paar Fierdaag, un
nu licht al Pingsten vör uns. Un Himmelfaart
vörig Week schall ok inch vergcten warrn.
Avers dat weet wi ok — wenn nu Pingsten
vörbi is, denn is eerstmaal för 'n lange Tied
zappenduster.
För Pingsten hebbt wi al uns Plaan torecht.
Mit alle Mann schall dat na Büllenstedt rut-
gaan, wo wi uns' ölen Fründ Peter Bulk
besöken wüllt. He hett dar buten vör't Dörp
eenen staadschen Kroog, un dat sitt sik keener-
wegens so schöön as in sien Gaarden, de liek
an den Mölendiek licht. Wenn't nadem eerst
richtig Sommer ward, faart wi velmaals na
em rut. Wenn Peter Bulk ok een bannigen
Bullerjaan is, knuffig un buffig as'n Groff-
smidd — wi weet doch, dat achter sien rüge
Schaal een truschüllig Hart sitt, up dat een sik
verlaten kann. Al meer as eenmaal hett he
uns dat wiest!
Een Bullerjaan is he ja — un dat nich to
knapp. Dat kann mennicheen betügen. Avers
wenn ok de een un de anner sik darüm mit cm
över'n Foot spannt hett, se köönt alltosameu
nich afstriden, dat Peter Bulk jümmers de-
sülve blifft. Unrichtig, graadsinnig und jüm
mers liekut mit sien Snutenwark — eenerlei,
wokeen vör em steit. Ik weet, he harr maal
ganz sienen Besöök, Madam von Eggenbreck
mit ehr Tochter, de in'e Neegd van Büllenstedt
ehr Good harrn. De beiden harrn sik een beten
dörch de Feller fören laten, mullen nu bi Peter
in'n Gaarden an'n Dick sitten un darto een
Portion dicke Melk mit Tiveback un Zucker un
so hebben. Dat weer Peter Bulk sien „Speziali
tät". „Kiek an, dicke Melk — ja, dat möögt de
Buurn!" see Peter un denn bölk he mit all
sien Stimm över den Hoff: „Hool stopp, Lene!
Schüdd inch all de sure Melk in den Swieu-
troch rin — hier sünd noch twee, de wüllt dicke
Melk hebben!" As he nu avers wedder trüch-
keem, dar weern Fru un Frollein von Eggen
breck al mit Damp afhuult. Dat mit den
Swientroch nn de sure Melk weer jem nu doch
een beten to starken Toback.
Na Büllenstedt wüllt wi also Pingsten rut,
dat steit fast. Dat sünd good veer Stunncn to
lopen — sowat Klock twölf köönt wie bi Peter
Bulk wesen, wenn wi uns nich to laat up'n
Wech maakt. Fürst Middacheten is dat graad
de richtige Tied. Wenn wi nu Sünndach loos
treckt, hebbt wi n staatlichen Vereen tohoop.
Dar sünd eerstmaal Hein Pusback mit sien
Ricke, denn Lieschen un ik, un ok mien Broder
Krischan mit sien Erna un de dree Gören will
dit Jaar mit uns na Modder Gröön. Un wenn
nu noch Hein sien Jung, de in disse Tied sien
Halfjaar bi'n Arbeidsdeenst afritt, tv Pingsten
een paar Daag friekummt, denn sünd wi up'n
Prick t e i n M a n n.
Wenn nu so'n lütten Bereen mit tcin Mann
miteens ankummt un will mat to Middach in'e
Pann hebben, denn is dat gaarnich so licht to.
Beer Stunnen dör Holt un Heid' gisst Kool-
damp. Dar mutt he up't mindst vördem Be-
scheed weten, dat sien Modder sik van glieks up
an up uns inrichten kann.
So weern Hein Pusback, Krischan un ik vörs-
gen Dönnersdach al in Büllenstedt, üm mit
Peter Bulk den Kraam to besnacken. Dat week
ja schöön topaß — Himmelfaart iS ja „Baddcr-
öach". Dar kunnen wi denn gliek twee Sake"
in'e Reeg bringen. Eenmaal as Mannslüüu
unse „Herrenpartie" un denn dat mit unsers
Pingstbesöök van tcin Mann. Wi hebbt uns 61
Peter in'e Gaststuuv hensett un unsen Skaat
wiederspeelt, den wi al in'e Jsenbaan anfun-
gen harrn. Krischan harr tweemaal eenen mun-
keligen Grand ümsmeten, scet düchtig i Jt ’ e
Minen un mull nu mit Gewalt een paar
winner maken. Un Hein un ik harrn ok rttd)
vel Lust, buten bi Modder Gröön rümtokötern-
Peter Bulk harr iu de Tied, dat wi bi er"
seien, een beten Krakeel. Nu mutt ik ja segge"/
dat weer ok een bannigen Enösel, de dar w
cm rinkeem, sik an den Stammdisch in'e Ģn
planten un denn na den Weert um een Gw-
Beer bölken de. Peter kccm sinnig un sachte"
achter'n Tresen rut un keek sik den junge"
Mann an. „Kumm, mien Söön," see he den"/
„nu sett di maal gau eeu Disch wieder lang
dat hier is Stammdisch!" De Keerl wull
eerst noch uppusten un harr mat tv gnaddern-
as sik avers Peter Bulk mit sien tweehunnert-
twintig Pund Levendgewicht noch neger ra"-
schuven de, dar much he woll dacht hebbe"-
Lever keen Stammdisch, man darför sien
Knakeu! He kunn sik avers nich verkniepen, s"
Peter to seggen: „Sehen Sie, ich bin doch
Klügere von uns beiden. Hätte ich mich nich
weggesetzt, hätte es sicher Lärm gegeben." sts
„Lärm? Nich dat ik wüß!" - „So, was hätte"
Sie denn gemacht?" — „Ganz eenfach!" wee"
Peter Bulk un haal sien Annerthalfpnr'şş
poten ut de Dasch. „Denn harr ik Se bi 1
Plünnen kregen un ut mien Kroog smete'-
Abers Lärm? Ne-— dat nich!"
Peter Petter.
a,
well
Kirc
Hers
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so d
wur
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