Gorch Kocks HsldentoÄ
Aus dem wiederaufgefundenen Kriegs
und Bordtagebuch des Dichters „Ein Schiff!
Ein Schwert! Ein Segel!" I. F. Lehmanns
Verlag, München. Preis RM. 5,—.
Um 7 Uhr 1 Minute jagt Kapitän Reiß den
Funkspruch an Admiral Boedicker: „Beide
Maschinen unklar! Bin manöverierunfähig!"
Admiral Boedicker fordert „Regensburg"
auf, „Wiesbaden" durch Torpedoboote in
Schlepp nehmen zu lassen. Aber diese Hilfs
aktion kommt nie zur Ausführung, denn „Re
gensburg" muß sich jetzt selbst gegen anren
nende britische Zerstörer ihrer Haut wehren.
Der ehrgeizige Konteradmiral Sir Arbuth-
not nimmt mit seinem Geschwader die will
kommene Gelegenheit wahr, vor den Augen
der britischen Flotte und ihres Chefs seine
Schießkunst zu zeigen. Es ist wie ein Scheiben
schießen nach sehr bequemem Ziel, denn durch
keine Wendung kann sich die gelähmte „Wies
baden" ihrem Verhängnis entziehen. In dich
ter Folge schlagen die Granaten auf dem un
glücklichen Kreuzer ein. Rohrleitungen wer
den zerrissen und entsenden verbrühenden
Dampf. Klaffende Wunden springen in
Decksbauten und Schornsteinen auf. In pras
selndem Spritzregen fegen Splitter und
Sprengstücke über Deck und mähen die tapfer
ausharrenden Bedienungsmannschaften der
Geschütze wie mit Sensenhieben nieder. Und
schon preschen zwischen den Kreuzern die
feindlichen Zerstörer vor, schieben sich aus
Süden die Schlachtkreuzer Admiral Beattys,
aus Norden das 3. und 4. britische Leichte
Kreuzergeschwader heran. Ein Wolfrudel
streitet sich um die Beute, die allen wütenden
Bissen widersteht. Allein der Zerstörer „Ons
low" peitscht 68 Salven gegen die „Wiesba
den" und jagt, von einem vergeblichen Tor
pedoanlauf gegen die deutschen Schlachtkreu
zer zurückkehrend und selber schon schwer be
schädigt, um 7 Uhr 10 Minuten noch einen
letzten im Rohr steckenden Torpedo aus näch
ster Nähe in die „Wiesbaden" hinein!
Der Torpedo, ein Oberflächenläufer, trifft
den wehrlosen deutschen Kreuzer unter dem
Kommandostand und hebt ihn bei der Deto
nation förmlich in die Höhe. Alle Aufbauten
der Brücke stürzen wie in einen sich unter
ihnen öffnenden Krater. Auch der Fockmast
bricht zusammen und schlägt mit Getöse in
die See und mit ihm das Krähennest, in dem
Gorch Fock seinen Gefechtsplatz hat. Mit die
sem Torpedoschuß ist „Wiesbaden" vollends
zum Wrack geworden. Kommandant, Artille
rie- und Navigationsoffiziere sind gefallen.
Durch Vorder- und Achterschiff gellt der Ruf:
„Alle Mann das Schiff verlassen!" . . .
Mit wehender Flagge, still und einsam, geht
S.M.S. „Wiesbaden" am 1. Juni 1916 um
vier Uhr morgens nach beispiellosem Kampf
in die Tiefe, und das Meer schließt sich über
ihrem Totenbett. Mit Tränen in den Augen
sehen die Schiffbrüchigen ihren stolzen Kreu
zer sinken, jetzt erst fühlen sie sich wahrhaft
verlassen.
Gegen Abend des nächsten Tages lebt von
den „Wiesbaden"-Leuten nur noch der Ober
heizer Zenne, der einsam auf seinem Floß
liegt. Ein norwegischer Dampfer sichtet den
völlig Erschöpften und nimmt ihn an Bord.
Doch die Hoffnung, von diesem einzigen Ge
retteten der „Wiesbaden" Näheres über Gorch
Focks letzte Stunden zu erfahren, erfüllte sich
nicht. Zenne hat den Matrosen Gorch Fock
oder Johann Kinau nicht gekannt. Als man
ihm sein Bild vorlegte, konnte er sich nicht
erinnern, ihn je gesehen zu haben. Unter den
Dreißig, die das Gefecht überlebten, ist er
nicht gewesen.
Wir müssen annehmen, daß Gorch Fock schon
um 7 Uhr 10 Minuten abends mit dem nieder
brechenden Fockmast in die See geschleudert
wurde, daß der Wasserdruck ihn jedoch aus
dem Krähennest befreite und die Schwimm
weste ihn an die Oberfläche trug. Die „Wies
baden" wird er danach nicht wieder erreicht
haben. Ueber den letzten Stunden des Dich
ters wird ewig das Dunkel der Skagerrak
nacht liegen!
Erst vier Wochen später führen Wind und
Wogen den entseelten Körper Schwedens
Küste zu. Dort in den Außenschären des Ge
richtsbezirks Kwille bargen ihn Fischer aus
Fjellbacka. Sein Haupt trug noch die Mütze
mit dem Stirnband der „Wiesbaden", seine
Brust die Erkennungsmarke „Wiesbaden 49".
Er trieb aufrecht stehend im Wasser, doch war
der Kopf zurückgesunken, als habe der Blick
noch im Verlöschen die Sterne gesucht. Sein
Bein war leicht beschädigt, wodurch, ist nicht
festgestellt worden. In den Taschen fand sich
seine Borükladde mit den Aufzeichnungen,
wie sie vorstehend wiedergegeben sind, sein
Augenglas, seine Börse und seine Taschen
uhr. Nichts von dem kleinen Besitz, den er
stets bei sich trug, hatte ihm das Meer 0^
nommen. Am 2. 7. 1916 begrub man ihn am
der kleinen, unbewohnten Felseninsel Stell«'
Holmen inmitten der einsamen Schärenw
neben den anderen Opfern, die das Meer
diese Küste trieb. Dort ruhen sie nun slh^
manches Jahr friedlich nebeneinander, Dem'
sche und Engländer, Gegner im Leben, vel'
bunden im Tode!
„Ich habe mein Schicksal wie wenige
sehen, und ich werde meinen Hafen erreiche^/
schrieb Gorch Fock an Bord seines Kreuzes
Anders hat er ihn erreicht, als er dachte, dien
deutscheste Mensch! ^
Wir wissen nicht um sein Sterben.
können nur ahnen, welchen Tod seine gelicb
Nordsee für ihn bereit hielt, als er, einsam a'<
seiner Schwimmweste treibend, den KaRp
aufnehmen mußte, können nur die Tiefe eiE
finden, wohin seine Gedanken gingen, als
Ende nahte, denn er selber hat mit
gäbe in seinem Buch „Seefahrt ist not" »ll
seinen Tod vor Augen geführt:
„Klaus Mewes fühlte, daß seine Arme e .
matteten, und daß er es nicht mehr lallö
machen konnte. Noch einmal ließ er sich ^
einer Woge hochheben und blickte von ihş t
Gipfel über die See, die er so sehr 0£* tC lt
hatte, dann gab er es auf. Es paßte nicht o
seinem Wesen, sich im letzten Augenblick kle
zu machen. Er konnte doch sterben! ^
Er schrie nicht auf, noch wimmerte er, j
warf sein Leben auch nicht dem Schicksal trotz^
vor die Füße. Groß und königlich, wie er 6 .
lebt hatte, starb er, ein tapferer Held,
weiß, daß er zu seines Gottes Freude 0?^,/
hat und daß er zu den Helden kommen mir"'
MSiterarisehes Gehe
Der Särrger Zer Nordsee
Von A i k o Janssen.
Ob ich dabei bin oder nicht,
Der helle Morgen wird erscheinen . .
Fast zwanzig Jahre schon rauschen die Ska
gerrakwogen dem stillen Schläfer auf Stens-
holmen.
Ganz still nahm die „solten See" nach der
furchtbaren Skagerrakschlacht ihren Liebling
am Abend des 31. Mai 1916 in ihre Arme, so
wie sie es einst getan hatte mit dem Groß
vater und dem Ohm, — eingedenk der letzten
Bitte des Dichters: „Sterb ich auf der solten
See, gönnt Gorch Fock ein Seemannsgrab!
Bringt ihn nicht zum Friedhof hin, senkt ihn
tief ins Meer hinab. Segelmacher, näh mich
ein, Stürmann, segg en Bibelwoord! Junge,
nimm din Mütz mal as... un denn sinnig
över Bord . . ."
Dies hat ihm wohl vorgeschwebt, als es in
brausender Fahrt hinaus ging, der engli
schen Armada entgegen, aber die See hat ihm
diesen letzten Wunsch nur teilweise gewähren
wollen: nach einem Vierteljahr gab sie ihren
Sänger wieder frei. Doch in ihrem Angesicht
sollte er ruhen, und ihre Wogen sollten ihn
umrauschen für alle Zeiten . . .
„Der ist in tiefster Seele treu, wer die Hei
mat liebt, wie du!" Wenn je dieses Fontane-
Wort zutrifft, so bei Gorch Fock: in zahllosen
Aeußerungen seines Tagebuches und seiner
Dichtungen finden wir diese seine Liebe zur
Heimat bestätigt. „Wem Elbe, Weser und Ems
nichts gelten, dem gelten auch Rhein, Donau.
Ganges oder Mississippi nichts!" pflegte er zu
sagen.
Nach harten Lehr- und Wanderjahren hatte
Hans Kinau, wie der Dichter mit bürgerli
chem Namen hieß, im Jahre 1905 bei der Ham-
burg-Amerika-Linie eine Dauerstellung ge
sunden, die es ihm trotz schwerster Arbeit noch
ermöglichte, sich durch Selbstunterricht in den
frühen Morgen- und späten Abendstunden
weiter zu bilden. Bald erschienen nun seine
ersten kleinen Erzählungen in den Blättern,
die sämtlich, dank ihrer eigenen Note, starke
Beachtung fanden.
Inzwischen war Finkenwärder, seine viel
geliebte Heimatinsel, der Hansestadt Hamburg
einverleibt worden, und gewissermaßen als
Antwort darauf, zugleich als ein Schwanen
gesang der alten Elbinsel, erschien Gorch Focks
„Seefahrt ist not". Das ließ aufhorchen, und
die Hamburger Schulbehörde kaufte sofort
8000 Exemplare dieses Buches.
Wie stark der Dichter das Wesen der Vor
fahren in sich selbst lebendig spürte, wie ihm
die Bedeutung des Bluterbes bewußt war,
geht deutlich aus diesem Buche, wie aus allen
seinen Aeußerungen hervor. Bereits im
Jahre 1910, zu einer Zeit, da an Rassenfor
schung noch recht wenig gedacht wurde, schreibt
er: „Man wird vielleicht schon in fünfzig
oder hundert Jahren nicht mehr verstehen,
wie die Menschen einmal bei ihren Hunden
und Kaninchen, Rindern und Pferden streng
auf Rasse und Rassenpaarung hielten, aber die
eigene Rasse in einem großen Wurstkessel ver
kommen und verbleien ließen."
Ende März 1916 kam Hans Kinaus Einbe
rufungsbefehl. Seine Freunde wollten seine
Verwendung als Kriegsberichterstatter durch
setzen, er aber meldete sich — ganz wie damals
Hermann Löns — freiwillig zur Front, ging
nach Serbien und kehrte mit den wenigen, die
sich unter Mackensen den Uebergang über die
Save erzwungen hatten, in die Heimat zu
rück. Ihn rief die Nordsee: sein Hauptmann
hatte dessentwegen bereits von Serbien aus
ein Schreiben an den Prinzen Heinrich ge
richtet — mit dem Erfolg, daß Gorch Fock nun
mehr der Kriegsmarine zugewiesen wurde.
Man hatte ihm noch einen kurzen Urlaub
gewährt, damit er in Hamburg sein Einjähri
ges machen könne, und am Abend vor diesem
noch schnell etwas Physik und Chemie zu ler
nen. Gorch war der einzige Prüfling. Am
anderen Abend erzählte er freudestrahlend:
„Tja, da hieß es: ,Herr Kandidat, gehen Sie
auf einige Minuten hinaus, wir werden uns
beraten/ Ich war ganz ruhig und ging hin
aus, aber noch nicht ganze fünf Minuten war
ich draußen, da ließen sie mich rufen und
reichten mir die Hände. Ich hätte bestanden,
und das Zeugnis werde mir in acht bis vier
zehn Tagen zugehen. Damit war ich aber nicht
einverstanden, weil mein Urlaub ablief, was
ich auch den Herren vortrug, und sie sahen
mich an, einer nach dem andern . . . nach einer
Viertelstunde hatte ich mein feingeschriebenes
Zeugnis. Jetzt bün ik gebüldet, und nun
geht's rauf auf die Kühne: immer Höger rup!"
Der „Kahn" war die „Wiesbaden", die be
kanntlich gegen Abend des 31. Mai in ein
fürchterliches Kreuzfeuer englischer Schlacht
schiffe geriet, das nach mehrstündiger Beschie
ßung und tapferster Gegenwehr den Kreuzer
zum Sinken brachte. Von der 360 Mann star
ken Besatzung wurde nur ein einziger, ein
Heizer, gerettet.
Gorch Fock hockte während der Beschießung
im Krähennest (Mastkorb): seine letzte Ein
tragung, die später bei ihm gefunden wurde,
lautete: „Regen, Wind, Schaumköpfe: es
dümpelt, um uns noch Deutschlands See
macht, aber alles deutet darauf hin, daß ",
damit bricht der letzte Bericht Gorch Focks jäh
ab.
Er sank in die Tiefe und stieg zu den
Sternen ....
Ein Jugendnrerk
von Gorch Kork entdeckt
Es handelt sich hier um ein kleines Buch
des Dichters, um Arbeiten, die um 1900 ge
schrieben wurden. Der damals 20jährige
schenkte das Buch seiner Kusine Kinau in
Geestemünde. Von den 86 Arbeiten des kleinen
Werks sind 75 Gedichte auf hochdeutschem
Lautstand. Die andern, darunter eine drama
tische Skizze, sind Prosaarbeiten und Kurz-
verse. Die Eigenart der dramatischen Skizze,
Gorch Fock.
die Vorkommnisse aus der Meininger Zeit
des Dichters behandelt, beruht darin, daß sie
mit dem zweiten Aufzug beginnt.
Aus dem neuentdeckten Jugendwerk veröf
fentlichen wir ein Gedicht:
Wenn die Sonne unterging,
Dunkel füllt die Räume:
Klage nicht, o Menschenkind.
Neig das Haupt und träume.
Wenn der Herbst den Wald durchstreift
Und entlaubt die Bäume:
Klage nicht, o Menschenkind,
Neig das Haupt und träume.
Wenn der Tod dir leise winkt,
Fleh' nicht bang: „o säume!"
Betteln frommt nicht, Menschenkind,
Neig das Haupt und — träume.
Dr. Th.
Die Schrift der Alten.
Es ist uns Heutigen selten bewußt, welchem
Glücksumstand wir den sicheren Besitz unserer
alten Schristdenkmale, etwa des Heliandgedich
tes, verdanken — nämlich nicht zuletzt dem
Umstand, daß fast jeder von uns die Schrift
unserer Vorfahren zu lesen versteht. In bezug
auf einen andern Kulturbereich, den der alt
mexikanischen Azteken, ist man heute erst am
Anfang der Schriftdeutung. Ein Wiener Pro
fessor, Fritz Rück, erkannte die Aztekenschrift
als Bilderschrift, bei der die einzelnen Zeichen
in der Art des Rösselsprungs in verschlunge
nen Wellenlinien hintereinander gelesen wer
den müssen. Man hofft, nunmehr Aufzeich
nungen studieren zu können, die von der Maya
über fünf Jahrtausende hinweg geführt wor
den sind.
Schrifttum
Bücher und Schriften von Franikh, Stuttgart.
Zum Tag von Skagerrak, der auch des englischen
Gegners mit Hochachtung gedenken lätzt, kommt die
Nebersctzung des bemerkenswerten Buches eines Eng
länders zupaß. Taprell Darling heißt er, war im Kriege
Zerstörerkommandant, und seine Aufzeichnungen sind
„Verdammte Nordsee!" betitelt. Der bekannte deutsche
Marineschriftsteller Fritz Otto Busch hat das Buch über
setzt, das mit 40 vom britischen Kriegsmuseum zur Ver
fügung gestellten Bildern versehen ist. Verdammte Nord
see! hieß es hüben wie drüben. Darling ist, national ge
sehen, ritterlich, seine Erzählweise spannend, sein See
mannshumor erfrischend u. salzig wie Norbseewind. Das
Buch kostet 4,80 RM. — „Die deutsche Kriegsmarine"
nennt sich eine Farbtafel der Uniformen, Dienstgrade,
Abzeichen und Flaggen. Dazu kommen Abbildungen von
Schiffstypen und dem Aufbau unserer Flotte. Tafel und
Text ergeben ein interessantes Heft (80 Pig., bei
melbezug billiger). — „Fahneu und Standarte» ,
alte» preußischen Armee" führt Dr. Martin Lezius
18 farbigen Tafeln und in zahlreichen Textbildern
(2,80 RM.). Tapferes und stolzes preußisches Soldat
tum wird lebendig, beispielgebend für das neue de
sche Heer. — Ein neues eindringliches Bändchen
Erhard Wittek vor, schon bekannt durch seinen '>®» t .
bruch anno achtzehn". Es heißt kurz „Männer" und ln
zwölf „heroische Anekdoten" aus dem Weltkrieg, t,ct '!L
mit dichterischer Kraft und edel gebändigter Spracy
(2,80 RM.»
Aufs naturkundliche, völkerkundliche und techno)
Gebiet führen vier Schriften: „Was fliegt den» «a '
von Dr. Wilh. Götz und Alois Kosch, zeigt alle Vogem
ten Mitteleuropas samt Jrrgästen und mit Durchaus
lern im hauptsächlich farbigen Bild (kart. 3,—; in Lein
4,— RM.). Die lautmalende Angabe der Stimmen
Vögel ist von besonderem Reiz. Dr. Walter Fŗenî^ "
-chrift „Grundzüge der Vorgeschichte Deutschlands *
der Deutschen" ist der erste Teil eines Unterlagen
den heutigen Schulunterricht gebenden Sammelwerks
„Der neue Stoff". Das 71 Seiten starke, die neuen F" ,
schungsergebnisse zusammenfassende Heft weist 80 Abm
düngen auf und kostet 2,80 RM. Mit E. G. Erich
renz wandern wir im „Schatzgräber in Asien" &»*«
den Schutt der Jahrtausende. Die Reste uralter Kulm
ren schauen uns an (2,80 bzw. 3,80 RM.). „Fernsehet) *
praktischen Versuchen" erörtert Hanns Günther mit f«®
kundigen Mitarbeitern in einigen Lieferungen (je
Sie werden besonders den experimentierenden Basils*
willkommen sein. — Viel Anregung wird man zieh*"
können aus Herbert Gerstners „HandschristendeuttMģ
(2,40 RM.). Ein methodischer Lehrgang wird offen"^
an 183 Schriftproben. Aus Liebhaberei kann Ucberze»'
gung mit Auswirkung für Beruf und Leben werden.
Schließlich sei noch erwähnt „Das siebente Jahr", e *
Chronik-Roman um Friedrich den Großen, von Herman
Bredehöft (4,80). Die Erzählung versetzt, Preuße"
Kampf und Aufstieg klarmachend, ins letzte Jahr d*
Siebenjährigen Krieges.
Wie stets, so enthalten auch die Maihefte der „Wşib
stimmen", in denen von Büchern aus allen Gebieten
Lebens und Wissens gesprochen wird, und des „Kost»»« >
der Zeitschrift der Naturfreunde, wieder Wertvolles u"
Interessantes in bunter Folge. -ri-
Die Kämpfer vor dem Skagerrak! Am 31.
jährt sich zum 20. Male die größte Seeschlacht der
Weltgeschichte, das Treffen der deutschen und eng'
tischen Hochseeflotte vor dem Skagerrak. Ein ai>'
schaulicher und spannender Bericht „Die Kämpm
vor dem Skagerrak" mit interessanten Bildern
neuen „JB." erzählt von dem heldenmütigen lşş
einzigartigen Ringen der beiden Flotten. Ds*
weitere Inhalt dieser „JV."-Folge: Bilder von)
Sanitätsdienst der deutschen Wehrmacht „şş
kranke Soldaten Gesundung finden", eine interei'
sante Bildfolge vom „Start des Luftschiffes Hşş
öenburg", ergreifende Aufnahmen von der Bev
setzung des SS.-Brigadcführers Julius Schrem
Ferner eine lustige Bildfolgc von der Fahrt de^
Schulheimschiffes „Hans Schemm" des NS.-Lehret'
bundes zu den Olympischen Spielen. Dazu sşş
viele interessante Aufnahmen von aktuellen Tage«'
ereignissen in aller Welt eingestreut. Der „Jllll'
strierte Beobachter" ist überall ab Donnerstag el'
hältlich!
Schach ist Rendsburg
Geleitet von C. Hinz, Rendsburg.
Schachnachrichten: Rendsburger Schachklub von 1808.
Spiellokal: Haus des Arbeitervereins von 1848, Kanzlei
straße.
Spieltage: Dienstagabends 20.18 Uhr, Sonntagmorgens
(ab 8 Uhr freier Schachverkehrj, Schachfreunde sind an
beiden Spieltagen willkommen.
In der ersten Gruppe kam nur eine Partie zustande.
Zettler hatte gegen Greenaae die weißen Figuren. BiS
zum Mittelspiel hatte Zettler seine Partie tadellos be
handelt, Schwarz war von ihm vollkommen überspielt.
Durch eine Unachtsamkeit verlor er bann aber einen
Läufer und verlor trotz zäher Gegenwehr das Spiel an
Greenaae.
In der zweiten Gruppe gewann Kork als Schwarzer
gegen Callefen. Kock hat sich mit diesem Gcwinnpunkl
einen der ersten Plätze in der zweiten Gruppe gesichert.
Von 9 Partien hat er 7 gewonnen.. Wäre sein Spiel
nicht so flüchtig, könnte er sogar noch besser stehen.
Der nebenstehende Zweizüger ist eine Selbstblockauf
gabe. Die Erläuterung über dieses Thema bringe ich bei
der Lvsungsbekanntgabe.
Zuschriften und Lösungen sind einzusenden an den
Rendsburger Schachklub, Haus des Arbeitervereins,
Kanzleistraße Lösungsfrist 14 Tage. Lösungsbekannt
gabe in 3 Wochen.
Problem Nr. 18
von Gebr. Tiedemann, Rendsburg.
Weiß zieht und setzt in 2 Zügen matt.