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Während der Feier: General-Admiral Raeder, der Führer, Generalfeldinar
schall von Blomberg, Admiral Albrecht, der Festungskommandant Meves.
Beim Verlassen des Ehrenmals wird der Führer von einem Kind und einem
Kriegsbeschädigten begrüßt.
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Bildbericht von den Skagerraktage» in Kiel
An die in der Kieler Bucht abgehaltene
Flvttenübung schloß sich eine Parade vor dem
Führer an, zu der zahlreiche Zuschauer auf
Dutzenden von Schiffen erschienen waren. Der
Führer nahm, zusammen mit Generalfelömar-
schall von Blomberg und Generaladmiral Dr.
h. c. Raeder die Vorbeifahrt ab. Ein besonders
frohes Bild bot das Schulschiff „Gorch Fock",
des Chors durch den Ehrenhof, unterbrochen
von kurzem Trommelwirbel. Ergreifend die
Aufzählung der Opfer deutschen Seehelden
tums, erhebend, aufrüttelnd der wuchtige
Ausklang.
Der Erbauer des Ehrenmals, Architekt G.
A. Münzer, Düsseldorf, ergreift nunmehr das
Wort und übergibt das Denkmal dem Führer
durch deren Oberlichtfenster nur gedämpft das
Tageslicht eindringt. Als der Führer einen
Kranz vor dem Ehrenbuch der 34 386 gebliebe
nen deutschen Seehelöen in der unterirdischen
Weihehalle niederlegt, feuert die gesamte
Flotte einen Salut von 21 Schuß zu Ehren
der toten Kameraden ab.
Während des Ehrensaluts senken sich im
Hakenkreuzbinde, das Zeichen ihrer Verbun
denheit im Geiste des heutigen nationalsozia
listischen Deutschlands. Dann folgen die übri
gen Formationen und schließlich die Tausende
der Tribünenbesucher.
Wenige Minuten später schreitet der Führet
die Tribüne herab, um mit seiner Begleitung
über den Strandweg zum Hafen zurückzukeh-
Tic Flotte während der Parade.
Der Führer nimmt an Bord des Aviso „Grille" die Vorbeifahrt der Flotte ab.
das über die Toppen geflaggt hatte und dessen
Mannschaft in Paradeaufstellung angetreten
war.
Am Sonnabend fuhr der Führer nach seiner
Ankunft in Laboe langsam durch das Spalier
der SS. und der dahinterstehenden Massen auf
dem fast 2 Km. langen Strandweg zum Eh
renmal. Das schon sprichwörtlich gewordene
Führerwetter — lachender Sonnenschein —
zog urplötzlich auf, nachdem vorher selbst alte
Seeleute, bedenklich nach den Wolken schauend,
den Kopf geschüttelt hatten.
Im Ehrenhof des Denkmals hat sich an
dachtsvolle Stille ausgebreitet. Reichsstatthal-
ter^ Ritter von Epp, der erste Vorsitzende des
NS. Deutschen Marinebundes, begrüßt seine
alten Mitkämpfer aus dem Weltkrieg, die sich
aus den aufmarschierten Ehrcnabordnungen
mit ihren Khaki-Uniformen deutlich sichtbar
abheben. Die Ehrenkompagnie der Kriegs
marine, gestellt von der 1. Unteroffizier-Lehr
abteilung, marschiert auf. Sie präsentiert das
Gewehr und unter den Klängen des „Hollän
dischen Ehrenmarsches" marschieren die alten,
mit dem Frontkämpferkreuz geschmückten
Flaggen der deutschen Kriegsmarine in den
Ehrenhof ein. Auch die 800 Fahnen des NK.
Marinebundes haben sich inzwischen aufge
stellt. Dann klingen vom hohen Turm herab
Fanfarenstöße. „Der Führer kommt". Immer
lauter brausen stürmische Heilrufe heran. Die
Ehrenkompagnie der Kriegsmarine präsen
tiert das Gewehr. Das Deutschlandlied klingt
auf.
Vor der am Fuß des Ehrenmals in den
letzten Monaten entstandenen Jugendherberge
verließ der Führer den Wagen und schritt den
breiten Weg empor zum Fuß des Ehrenmals.
Zu beiden Seiten standen Matrosen der
1. Marine-Artillerie-Abteilung in weißen
Blusen. Dem Führer bot sich hier ein herrli
cher Blick über die weite See, erhebend wie die
Feststimmung, die ihn umfing.
Dann betritt der Führer den Ehrenhof.
Nach dem Abschreiten der Ehrenkompanie
spielt der Musikzug das Sanctus von Schubert.
Die große Weihestunde hat begonnen. In tie
fem Schweigen lauschen wir dem gedämpften
Spiel. Der Sprechchor der Kriegsmarine
spricht dann „Das Mahnmal", eine Dichtung
von Kapitänleutnant Fuchs. Wie aus einem
einzigen Munde gesprochen hallen die Worte
des NS.-Deutschen Marinebundes, Fregatten
kapitän a. D. Hintzmann, Bremen.
Nach der Rede des Generaladmirals Dr.
h. c. Raeder geht der Führer zur Ehrenhalle,
in der die Modelle der Skagerrak-Schlacht, der
Flandernküste und von Scapa Flow, wo die
Ehrenhof die Fahnen und die Ehrenkompanie
präsentiert das Gewehr. Die Menschenmassen
auf den weiten Plätzen um das Ehrenmal und
an dem Strandweg stehen stumm, grüßen, von
tiefem Eindruck des Augenblicks erfaßt. Der
Staatsakt hat um 12 Uhr sein Ende gefunden.
ren. Ihn begleiten brausende Heilrufe de?
Mitglieder des NSD.-Marinebundes. Stür
mischer Jubel braust auf, als der Führer deü
Wagen besteigt. Zu ihm steigen der Ober
befehlshaber der Wehrmacht Generalfeldmar
schall von Blomberg und General-Admira»
Dr. Raeder. Eine große Wagenkolonne schließt
sich an. Die Fahrt zum Hafen zeigt wieder ein
mal die unendliche Liebe zum Führer.
Zu dem Staatsakt waren viele Mitglieder
des Reichskabincets, Reichsleiter und führen
de Männer der Bewegung erschienen, an ihrer
Spitze der Stellvertreter des Führers Rudolf
Heß und Reichsminister Tr. Goebbels.
Noch einmal gleitet unser Blick vom Ehren
hof hinaus auf das weite Meer. Noch einmal
werfen wir den Blick auf den sich riesig über
uns erhebenden Turm des Mahnmals. Nom
einmal zieht an uns das Erlebnis des Frei-ļ
tags mit den Flottenübuügen und der Flot
tenparade und der heutigen Feier an unseres
Auge vorüber. Mit dieser Wcihestunde ist dein
ganzen deutschen Volke ein heiliges Vermächt
nis übergeben worden: eine ewige Mahnung
des Bekenntnisses zum deutschen Heldentum-
Nachdem der Führer das Mal verlassen hat,
legen die Abordnungen der uns im Weltkriegs
verbündeten Marinen Kräirze nieder. Tie Ab
ordnung der ehemaligen österreichisch-ungari
schen Kriegsmarine bestand aus dem Präsiden
ten des Oesterreichischen Mariueuerbandş
Linienschiffskapitän i. R. Bruno Diettrich, in
dessen Begleitung sich Fregattenkapitän a. D-
Bruno Andretta befand.
Tie bulgarische und die türkische Kriegs-
marine waren gleichfalls vertreten.
Blick auf Ehrenhof und Denkmal während des Staatsaktes.
deutsche Flotte ihr Ehrengrab fand, ausgestellt
sind. Durch einen tunnelförmigen Niedergang
schreitet der Führer unter dumpfem Trom
melwirbel und dem Lied vom guten Kamera
den in die unterirdische Weihehalle hinein,
Unter den Klängen des Vadcnweiler Mar
sches erfolgt dann der Ausmarsch der vielen
hundert Bunöesfahnen, hinter denen die Eh
renabordnung der alten Kolonialkämpfer aus
marschiert. Sie tragen am linken Arm die rote
Zum Tode LitzmMNS.
Berlin. Der Führer und Reichskanzler h^
angeordnet, daß die Beisetzung des General-'
der Infanterie a. D., Parteigenossen LitzmauM
am 4. Juni, 11 Uhr vormittags, als Staats
begräbnis in Neuglobsow durchgeführt nri 1 ?'
Bei dem Staatsakt werden der Reichskriegs
minister und der Stellvertreter des Führet
Ansprachen halten. ^
Sämtliche Dicnstgebäude der Partei um
der angeschlossenen Verbünde werden şş
Tage der Beisetzung Trauerbeflaggung setzet
Die Trauerfeierlichkeiten werden von sämtli
chen deutschen Sendern übertragen.
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