Deŗ Tag in Wort imö Vilö
Schatte« des Pfingstfestes
Unfälle in Berlin.
Berlin, 1. Juni. Auf dem W a n d l i tz f e e
ereignete sich am ersten Pfingsttag ein Boots
unglück, dem zwei Menschenleben zum Opfer
fielen. In einer Pension an der Stolzenhage-
ner Straße hatten sich in den Morgenstunden
ein junger Mann und dessen Braut ein Pad
delboot gemietet. Einige Zeit später wurde
das Boot vom Seebad aus gekentert gesichtet.
Alle Bergungsversuche blieben ergebnislos.
Auf dem S e d d i n s e e ereignete sich am
Nachmittag des Pfingstsonntags ein Motor
bootunglück, Las erfreulicherweise noch glimpf
lich abgelaufen ist.
Am Sonnabend vor Pfingsten stieß in Z e tz-
len d o r f an der Kronprinzenallee ein Mo
torradfahrer ans Swinemünde mit einem
Lastauto heftig zusammen. Er wurde in das
Sanatorium Waldsriede gebracht, wo er an
den Folgen eines Schädelbruches starb.
Am Nachmittag des ersten Feiertages kam
es in der Gustav-Adolf-Straße in Weißen-
s e e zu einem Zusammenstoß zwischen einem
mit vier Personen besetzten Personenauto
und einem Straßenbahnzug. Der 76 Jahre alte
Wilhelm Dräwert erlitt schwere innere Ver
letzungen, die seinen Tod zur Folge hatten,
und der 12 Jahre alte Werner Röhlen gefähr
liche Rückenverletzungen.
Ein weiteres Todesopfer forderte ein Mo
torradunglück, das sich am Pfingstmontag in
der Goltzstraße in Schöneberg zutrug.
Im Wohnwagen verbrannt.
DNB. Köln, 2. Juni. Ein entsetzliches Un
glück spielte sich in den Abendstunden des
Pfingstsonntages in der Nähe der sogenannten
Bergmannssiedlung b. Kohlscheid
ab. In einem Wohnwagen lebte ein 32jähriger
Berginvalide mit seiner Frau und vier Kin
dern im Alter von 13, 11, 3 und 3 Jahren.
Etwa gegen 21 Jahr hatten die Eltern den
Wohnwagen verlassen und sich nach Kohlscheiö
begeben. Als die Kinder allein waren, brach
aus ungeklärter Ursache Feuer aus. In weni
gen Augenblicken stand der ganze Wagen in
Brand. Die vier Kinder wurden ein Opfer der
Flammen, bevor Hilfe gebracht werden konnte.
Verkehrsunsälle.
DNB. Frankfurt a. M., 2. Juni. Am Pfingst
montag ereignete sich bei Königstein im Tau
nus an der Einmündung der Reifenberger
Landstraße in die Limburger Landstraße ein
folgenschwerer Verkehrsunfall. Ein mit 40
Mitgliedern des Turn- und Sportvereins
Rückingen besetzter Lastkraftwagen kam auf der
Heimfahrt von Oberreifenberg, wohin er am
ersten Feiertag einen Ausflug unternommen
hatte, auf der steil abfallenden Straße ins
Schleudern und überschlug sich zweimal. Sechs
Männer und sechs Frauen wurden schwer
verletzt. Die übrigen Verletzten konnten nach
ärztlicher Hilfeleistung entlassen werden.
Auf der Fahrt von der Wasserkuppe nach
Thüringen überschlug sich in einer Kurve in
der Nähe des Dorfes Wüstensachsen ein Last
kraftwagen mit 14 Personen, wobei fünf In
sassen sehr schwer verletzt wurden und vier
Insassen mit leichteren Verletzungen davon
kamen. Der Lastkraftwagen war nicht zur Per
sonenbeförderung zugelassen. Die Verletzten,
von denen sich drei in Lebensgefahr befinden,
wurden nach Bad Salzungen ins Krankenhaus
eingeliefert.
Abgestürzt.
DNB. München, 2. Juni. Nach einer Mit
teilung der Rettungsstelle Aschau sind am
Pfingstsonntag an der Kampenwand Dr.
Franz Fischer und Joseph Gatzner, beide aus
München, tödlich abgestürzt. Die Leichen wur
den von der Rettungsstelle Aschau geborgen.
Kraftwagenunglück.
DNB. Montabaur (Westerwald), 1. Juni.
Einen tragischen Ausgang nahm im Wester
wald bei Steinen ein Pfingstausflug, den
2 Ehepaare aus Köln mit einem Mietskraft
wagen unternommen hatten. Der Wagen
streifte einen Grenzstein, überschlug sich zwei
mal und stürzte ins Wasser. Von den vier
Insassen konnte lediglich eine Frau gerttet
werden. Ihr Mann, der den Wagen lenkte, und
das andere Ehepaar wurden getötet.
Deutscher Dozent in China ermordet.
DNB. Peiping, 2. Juni. (Eig. Funkmeldg.)
Der junge deutsche Dozent D i l l e n z an der
Provinzialhochschule in Kaifengfu (Honan)
wurde am Pfingstmontag früh in der ver
kehrsarmen Nordostecke der Stadt ermordet
aufgefunden. D i l l e n z, der erst im Novem
ber v. I. von der Deutschen Akademie in
München nach China gekommen war, hatte am
Abend seine Wohnung zu einem Spaziergang
verlassen, von dem er nicht zurückkehrte. Wei
tere Einzelheiten über das Verbrechen sind
«och nicht bekannt. Die chinesischen Behörden
haben eine eingehende Untersuchung eingelei
tet.
* o. *
Neuschnee in Bayern.
DNB. München, 2. Juni. (Eig. Funkmeldg.)
Der Temperatursturz, der in der Nacht vom
Pfingstsonntag zum Montag einsetzte, hatte
zur Folge, daß in den Bergen bis auf 1200
Meter herunter Neuschnee gefallen ist. Am
Dienstag früh war auch im Tal die Tempera
tur bei klarem Himmel bis auf den Gefrier
punkt zurückgegangen.
* * *
Die Skagerrakseier in Wilhelmshaven.
DNB. Wilhelmshaven, 30. Mai. Die 20jähr.
Wiederkehr des Skagerrak-Tages hatte für den
Nordseekriegshafen Wilhelmshaven besondere
Bedeutung, da von hier aus seinerzeit unter
Admiral Scheer die deutsche Hochseeflotte zur
Skagerrakschlacht ausgelaufen war. Als der
Tag sich zum 20. Male jährte, hatten die Ma-
„Lueen tau“ hmler dem Rekord
der „Mmanhie“.
Newyork, 1. Juni. Englands Stolz, die
„Queen Mary", das größte Schiff der Welt,
ist auf seiner Jungfernfahrt am Sonntag in
Newyork eingetroffen. Das Schiff wurde bei
seiner Ankunft an der Quarantänestation von
ungeheuren Menschenmassen jubelnd begrüßt.
Auf der Battery und in den den Pier begren
zenden Straßen standen riesige Menschenmen
gen schon lange vor der Ankunft des Schiffes.
Man schützt, das die Hälfte der Bevölkerung
von Newyork unterwegs war, um Zeuge der
Ankunft des Schiffes zu sein.
Die „Queen Mary" hat die Strecke von
Bishop Rocks bis zum Ambros-Feuerschiff in
insgesamt 101 Stunden 46 Minuten zurück
gelegt. Die offizielle Rekordzeit der „Norman
die" beträgt 99 Stunden 14 Minuten. Die
„Queen Mary" ist also über 2 Stunden hinter
dem offiziellen Rekord zurückgeblieben. Die
bisher bekanntgewordene Zeitberechnung ent
stammt privaten Messungen. Eine offizielle
Zeit ist von der Cunarü Line bisher nicht be
kanntgegeben worden. Von der Schiffsleitung
wird erklärt, daß die „Queen Mary" drei
Stunden lang ihre Fahrt- auf der Höhe von
Neufundland infolge Nebels bedeutend her
absetzen mußte.
* * *
Großfeuer in Moorburg.
NN. Moorburg, 30. Mai. In dem Wohnhaus
des Landwirts Zeltmann in Moor bürg
brach am Sonnabendvormittag plötzlich ein
Feuer aus, das sich mit großer Schnelligkeit
ausbreitete. Binnen einer Viertelstunde stand
das ganze Gebäude in hellen Flammen und
griff auch auf ein angrenzendes strohgedecktes
Haus des Arbeiters W e n st über, das eben
falls bis auf die Grundmauern niederbrannte.
Vom Inventar konnte nur wenig gerettet
werden. Auch große Heu- und Strohvorräte
fielen den Flammen zum Opfer. Viehverluste
sind glücklicherweise nicht zu beklagen, da die
Rinder sich auf der Weide befanden.
* » *
Der Todessprung des Fassaden
kletterers.
Harburg-Wilhelmsburg, 1. Juni. Angestellte
eines hiesigen Warenhauses entdeckten unter
dem Spitzdach, unter Packpapier verborgen, ei
nen Mann, der sich heimlich eingeschlichen hat
te. Während die Polizei benachrichtigt wurde,
unternahm der Mann einen Fluchtversuch. Da
er keinen anderen Ausweg sah, sprang er kur
zerhand von dem 22 Meter hohen Dach auf den
Hof, wo er schwer verletzt liegen blieb. Er
wurde in ein Krankenhaus geschafft, wo er in
zwischen seinen Verletzungen erlegen ist. Die
polizeilichen Feststellungen ergaben, daß es sich
um den berüchtigten 24jährigen Fassadenklette
rer Paul Katt handelt. Er galt als berüch
tigter Einbrecher und hat auf dem Gebiete des
Fassadenkletterns unglaubliche Leistungen
vollbracht.
rinegebäude, die Schiffe und alle Häuser von
Wilhelmshaven und Rüstringen geflaggt. Im
Hafen lagen die beiden Linienschiffe „Schlesien"
und „Schleswig-Holstein", die letzten Schiffe
der Kaiserlichen Marine und Veteranen aus
der Skagerrakschlacht. In Wilhelmshaven auf
dem Ehrenfriedhof liegen auch die Gräber der
Skagerrak-Gefallenen. Hier an den Gräbern
der deutschen Skagerrak-Helden vereinigten sich
am Sonnabendvormittag die Marinetruppen
teile mit den nationalsozialistischen Verbänden
und den Marinekameradschaften zu einem Ge
denkgottesdienst. Der Tag war mit einem gro
ßen Wecken der Kriegsmarine eingeleitet wor
den. Der Stellvertretende Kommandierende
Admiral, Konteradmiral von Nordeck, nahm an
dem Gottesdienst teil. Als das Lied vom Guten
Kameraden erklang, senkten sich die Fahnen,
und an den Heldengräbern der Skagerrak-Ge
fallenen wurden Kränze des Kommandieren
den Admirals, der verschiedenen Marinekame
radschaften, der NSKOV., der beiden Jade-
städte, des NS.-Marinebundes, des Kyffhäuser-
bundes und einiger Skagerrak-Kämpfer nie
dergelegt.
Bluttat eines Geisteskranken.
DNB. Saarbrücken, 30. Mai. Zu einer schwe
ren Bluttat kam cs Freitagvormittag im
Städtischen Wohlfahrtsamt von Saarbrücken.
Dort wurde der städtische Beamtenanwärtcr
Willy H u t h von dem 59jährigen Johann
W i e s i n g e r, der den ganzen Tatumständen
nach zweifellos geisteskrank ist, erschossen. Wie
singer erschien auf dem Wohlfahrtsamt in ei
ner tollen Maskerade. Auf der Brust hatte er
ein Plakat, über die Schulter gehängt eine
Handtasche, die sechs Mordinstrumente, Blu
men und mehrere Phantasieplaketten enthielt.
Er hatte zunächst mit den Beamten eine Rück
sprache. Dann begab er sich auf den Flur,
drehte sich plötzlich um und richtete die Pistole
ohne jeden ersichtlichen Grund auf den hinter
ihm herkommenden Huth. Ehe Huth zu Ab
wehrmaßnahmen schreiten konnte, sank er, von
einem Schuß ins Herz getroffen, nieder. Der
Täter flüchtete und gab dabei noch weitere drei
Schüsse auf die ihm entgegentretenden Beam
ten ab, wobei ein Beamter durch einen Schuß
in die Hand leicht verletzt wurde. Wiesinger
wurde schließlich überwältigt und der Polizei
übergeben.
Bier Todesopfer des Einsturzunglücks aus der
Castaleugo-Grube.
DNB. Beuthen, 30. Mai. Wie die Verwal
tung der Castalengo-Grube in Martinhaus
mitteilt, hat das Einsturzunglück, das sich am
Donnerstagvormittag in einem Pfeilerab
schnitt ereignete, vier Todesopfer gefordert.
Nachdem von den sechs verschütteten Bergleu
ten zwei mit leichten Verletzungen geborgen
werden konnten, schafften die Rettungsmann
schaften noch am gleichen Abend den Füller
Johann Leppich aus Libischau, Kreis Kosel, zu
Tage. Er war bereits tot. In der Nacht zum
Sonnabend wurden auch die letzten drei Ver
schütteten als Leichen geborgen. Es handelt sich
um den Häuer- Maximilian Mainka aus
Schlesiengrube (Ostoberschlesien) und die För
dermänner August Lis und Karl Kozybik aus
Randsöorf, Kreis Beuthen.
...
Aeberschwemmungen in Colorado.
DNB. Newyork, 1. Juni. Wie aus G r a n a -
d a (Colorado) gemeldet wird, verursachten
wochenlange Rcgenfälle im Staate Colorado
verheerende Ueberschwemmungen. Im Süd
westen des Staates wurden zahlreiche Brücken
fortgerissen und mehrere Ortschaften überflu
tet, so daß sie von der Bevölkerung geräumt
werden mußten. Nach den bisherigen Meldun
gen sind zwei Personen ertrunken, mehrere
werden noch vermißt.
* * *
Opel-Spende der Darmstädter Hochschule.
KK. Darmstadt, 1. Juni. Anläßlich des Ju
biläums der Technischen Hochschule in Darm
stadt wurde unter Leitung des Geheimrats
Wilhelm v. Opel eine Jubiläums
spende für die Darmstädter Hochschule ge
sammelt, die bereits einen Betrag von einer
Halben Million überschritten Hat.
Das Haus der deutsche« Kurzschrift.
DNB. Bayreuth, 1. Juni. Am Pfingstsonn
tag erfolgte in Bayreuth in Anwesenheit von
4000 Mitgliedern der Deutschen Stenographen
schaft und im Beisein zahlreicher Ehrengälte
aus dem In- und Auslande die Austragung
der diesjährigen Meisterschaft in der KurA-
schrift und in Maschinenschrift sowie die fcier-
liche Einweihung des „Hauses der deutsche"
Kurzschrift", womit gleichzeitig die llebersiev-
lung der Reichsführung der Deutschen Steno
graphenschaft von Kulmbach nach Bayreuth
vollzogen wurde.
^ ?
Sļaàļsmàng
des „LZ. Hindenburg“.
DNB. Hamburg, 2. Juni. (Eig. Funkmeloä
Das von seiner Südamerikafahrt heimkehrende
Luftschiff „Hindenburg" stand nach Mitteilung
der Deutschen Seewarte heute früh um 7 1Ģ
MEZ. 550 Km. nordöstlich von Madeira.
« * *
Das „Ehrenmal der deutschen Leistung
im Ausland" in Stuttgart.
Das Deutsche Ausland-Institut in Stuttgart
wurde im Jahre 1917 gegründet als Museum
und Institut zur Kunde des Grenz- und
Auslanddeutschtums. Wenn auch in der
Zwischenzeit mancherlei andere praktische und
wissenschaftliche Aufgaben für die Tätigkeit
des Instituts in den Vordergrund traten, ş"
blieb doch der Gedanke an den Aufbau einer
Gesamtschau deutschen Lebens und deutscher
Leistung im Ausland stets lebendig. Am l^'
September 1934 wurde vom Vorsitzenden des
Deutschen Ausland-Instituts, Oberbürger
meister Dr. Strölin, die Stiftung „Ehrenwal
der deutschen Leistung im Ausland" errichte"
Die Stadt Stuttgart stellte für den Aufbau
des Ehrenmals den Wilhelmspalast, den
Wohnsitz des letzten württembergischen Kö
nigs, zur Verfügung.
Das „Ehrenmal der deutschen Leistung iw
Ausland" wird eine sinnfällige Darstellung
des deutschen Menschen im Ausland, seiner
Arbeit, der Ausstrahlung auf seine Nachbarn,
seines Anteils am Aufbau der Erde geben-
In der Darstellung werden neue Wege muse
aler Gestaltung beschritten werden. Eine geo
graphische Gesamtübersicht wird in Karten,
Großbildern und Modellen einen großen
Ueberblick geben über das gesamte deutsche
Volkstum außerhalb der Reichsgrenzen. Die
Schau der auslanddeutschen Leistung wirb
große Querschnitte zeigen durch die Kultur
arbeit des bäuerlichen und städtischen Sied
lers, die deutsche Kolonialleistung und die
deutsche Kulturleistuttg auf den Gebieten der
Kunst, Wissenschaft, Technik, Erziehung usw-
Die volkskundliche Abteilung soll in Bauern
stuben, Trachten und Beispielen ausland
deutscher Volkskunst ein Bild davon geben,
wie gerade im Außendeutschtum sich Sitte und
Brauchtum mit einer Zähigkeit erhalten, die
nicht selten die Heimat übertrifft. Im Mittel
punkt des ganzen Museums steht der EhreM
raum, der dem Kampf des Auslanddeutsch
tums um seinen völkischen Bestand und den
auslanddeutschen Toten gewidmet sein soll.
Das Ehrenmal ist nicht als einmalige starre
Ausstellung gedacht, sondern soll durch Ver
anstaltung von Sonderschauen und regelmä
ßige Auswechslung des Materials ein stets
gegenwartsnahes Bild des Auslanddeutsch
tums bieten.
Im „Ehrenmal der deutschen Leistung ii"
Ausland", das bei der Jahrestagung des
deutschen Ausland-Instituts am 23. Äug""
1936 feierlich eröffnet werden wird, ist so zur"
ersten Male der gesamte Fragenkreis aus
landdeutschen Schicksals bildhaft umsah"
Stuttgart erhält in ihm ein Wahrzeichen seiner
Berufung zur Stadt des Auslanddeutschtums'
Heldeulal deuffcher Seeleute.
Fünf Mann des gesunkenen norwegischen
Dampfers „Hogstad" vom deutschen Dampfe*
gerettet.
DNB. Oslo, 29. Mai. Der deutsche Dampfs
„Helene" meldet am Freitagabend aus Hauge-
sunö, daß er ein Boot des am Donnerstag
sunkencn norwegischen Dämpfers „Hogstad
mit fünf Mann aufgefunden hat. Es gelaķ
die fünf Mann an Bord des deutschen Damp
fers zu übernehmen. Der sechste Mann, dcr
sich ursprünglich in dem Boot befunden hat^
war bereits gestorben.
* * * h
Heimkehr der Schulkreuzer „Emden"
„Karlsruhe". Die Schulkreuzer „Emden" u"
„Karlsruhe" kehren Anfang Juni von ihre"
Auslandsreisen zurück. „Emden" läuft am 1-:'
Juni in Wilhelmshaven, „Karlsruhe" am '
Juni in Kiel ein.
Peruanischer Dampfer an der chilenische"
Küste gestrandet. Der peruanische Dampfe*
„Saussa" strandete im Sturm gegenüber de
Hafenstadt Levu. Der chilenische Dampfer „D""
Alberto" und der Schlepper „Colo" sind 3"*
Hilfeleistung ausgelaufen. Nach den bişş*
vorliegenden Meldungen besteht keine Gef""'
für die Passagiere und die Mannschaft de
ķSausia",
General Litzmann auf dem Totenbett.