Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

Der Schweinsgalopp 
Von Peter Purzelbaum. 
Zu Beginn öer fünfziger Jahre vergange- 
Jahrhunderts hat sich die Geschichte, die 
erzählt wird, abgespielt. In den herbst- 
^ belaubten Tälern des Nordharzes fanden 
ş chnöver statt. Eines Tages lag das Halber- 
Gdter Kürassier-Regiment in Wernigerode im 
Kartier, abends trafen sich die Offiziere im 
°tel, und alles, was sich im Laufe des Tages 
der näheren oder weiteren Umgebung 
-^gefunden hatte, stellte sich ebenfalls zum 
Üblichen Umtrunk im „Gothischen Hause" 
"ft. 
- inmitten der Offiziere saß der würdige 
. ^rr Seemann, einer der großen Domünen- 
^chter des Landes, und gab zu dem bei Kaval- 
??isten üblichen Gesprächsthema „Pferde" 
^Ue sachverständige Meinung ab. 
-.'-Erlauben Sie mal, Herr Amtmann," 
harrte ein Rittmeister, „Sie dürfen ja gar 
è cht mitreden. Im Hannöverschen — gewiß — 
Ij? werden Pferde gezogen, aber bei Ihnen 
Braunschweigischen wird so gut wie nichts 
x die Pferdezucht getan." 
z "Das liegt an folgenden Gründen . . ." gab 
,, 1 Herr Seemann zur Antwort und ließ sich 
des Weiteren und Breiteren über die kli- 
hün schen, geographischen und historischen Ver 
risse des Landes vernehmen. 
»Seh'n Sie, seh'n Sie," rief der Rittmeister, 
Seemann geendet, „Schafzeug können Sie 
aufziehen, meinetwegen auch Rindvieh, 
allem Schweine — zugestanden — aber 
hr^de . . Er zuckte die Achseln. „Pferd 
rbt Pferd, mein hochverehrter Herr 2lmt= 
ļ^ņN'. ìst nicht dran zu tippen — oder wol- 
a Sie etwa diese edlen Tiere vielleicht gar 
einem schwerfällig öahinwandelnden Sau- 
Ņein vergleichen?" 
■*** à Herr Seernmw lüKelte: xALer 
meine Herren, glauben sie denn etwa, daß in 
der Schnelligkeit der Adel eines Tieres liegt?" 
„Selbstverständlich, Herr Amtmann", er 
widerte der Rittmeister, „ist nicht ein flüch 
tiger Hirsch ein gleich edles Tier wie öer 
pfeilschnell zustoßende Adler . ..." 
„Oh, wenn die Herren die Schnelligkeit für 
die idealste Eigenschaft eines Tieres halten, 
sind Ihre Vorwürfe mir gegenüber nicht ange 
bracht, denn, meine Herren, was einen Ga 
lopp betrifft, so sind meine Schweine Ihren 
Pferden weit überlegen." 
Am Tische entstand ein unbändiges Geläch 
ter, das sich bald durch den Saal fortpflanzte 
—; haha, Seemanns Schweine sollten schneller 
sein als die in manchen Rennen erprobten und 
bewährten Vollblüter . . . 
Doch der joviale alte Herr ließ sich nicht be 
irren. 
„Meine Herren, Sie lachen — meine Worte 
sind wirklich voller Ernst ich bin bereit, mit 
Ihnen jede Wette einzugehen, daß wie ge 
sagt — meine Schweine schneller als Ihre 
Pferde laufen, und ich schlage vor, daß wir 
die Wette bald nach dem Manöver zum Aus 
trag bringen. Von meinem Gut führt ein 
etwa eine halbe Meile langer schnurgerader 
Feldweg zu meinem Vorwerk. Da dieser Weg 
inmitten meines Grundes und Bodens liegt, 
können wir ohne jede Behinderung auf ihm 
das Wettrennen veranstalten — hat einer der 
Herren dagegen eine Einwendung?" 
Im Gegenteil — unter Jubel und Hallo er 
klärten sich Leutnants und Minister bereit, 
die Wette zu halten. Man einigte sich sodann 
über den Unparteiischen, über die Höhe des 
Einsatzes, die Bedingungen und was sonst noch 
wichtig war: Zeitpunkt, Anzug, Gewichte und 
anderes mehr. 
^ Als man sich dann schließlich in vorgerückter 
Stunde — immer noch lachend trennte, rief 
der Herr Seemann von seinem Jagdwagen 
MM AbWed .herunter „Also dann aus Wie 
dersehen, meine Herren, in vierzehn Tagen!" 
In der Frühe des folgenden Tages ließ der 
Amtmann seinen Schweinemeister kommen 
und gab ihm den Auftrag, fünfzig der mager 
sten und mobilsten Schweine im Alter von 
etwa einem Jahre auszusuchen und in einen 
besonderen Stall zu sperren. Sodann begann 
das „Schweine-Training", das folgendermaßen 
vor sich ging: Als erstes und zur Einleitung 
erhielt die ganze Gesellschaft vierundzwanzig 
Stunden nichts zu fressen, dann wurde der 
Stall geöffnet und die Viecher den Weg zum 
Vorwerk getrieben. Naturgemäß vollzog sich 
diese Reise unter den größten Schwierigkeiten, 
und die gesamte Dorfjugend hatte ihre liebe 
Not, die hungrigen Küchel von dem berechtig 
ten Bestreben, in den heimatlichen Stall zu 
rückzukehren, in dem inzwischen womöglich 
Futter geschüttet sein könnte, abzubringen und 
nach dem Vorwerk zu befördern. 
Hier erwartet die Biester eine Ueberra- 
schung, eine Mahlzeit, wie sie sich ein hungri 
ger Schweinebauch nicht herrlicher denken 
kann: Fettmilch und gequetschte Kartoffeln und 
Kleie und Kohlrüben. Als dann Tags darauf 
wieder ein Marsch angetreten wurde, ahnten 
die Schlauköpfe aus der Herde dunkel, wohin 
die Reise ging, am dritten Tage stürmte die 
ganze Schweinebande wie Lützows verwegene 
Jagd vom Domänenhof durchs Dorf den Feld 
weg entlang zum Vorwerk, allwo die Futter 
tröge ihrer harrten — so kam die Herde von 
Tag zu Tag mehr in Fahrt und der Wettlauf 
— Vollblut contra Sauschwein — konnte nach 
zwei Wochen getrost vor sich gehen. 
Mit militärischer Pünktlichkeit trafen die 
Herren aus Halberstadt teils zu Pferde, teils 
mit Krümperwagen auf der Domäne ein, wo 
sie der Herr Seemann mit den Worten emp 
fing: „Wenn es den Herren recht ist, kann öer 
Wettkampf sofort ausgetragen werden. Die 
betreffenden Herren, die mitreiten, wollen sich 
bitte durch das Dorj au der Kirche vorbei zum 
Anfang des Feldweges begeben. Ich lasse 
Ihnen absichtlich diesen Vorsprung, damit in 
nerhalb des Dorfes kein Unglück passiert. Ich 
bitte dann die Herren, sich am Dorfausgang 
zu formieren und auf das Signal meines 
Försters — darf ich vorstellen: Herr Jung- 
hans — anzureiten. Im gleichen Augenblick 
wird mein Schweinemeister" — erneute Vor 
stellung — „den Schweinestall öffnen und der 
Herde freie Bahn geben . . ." 
Leutnants und Rittmeister schüttelten lä 
chelnd die Köpfe, als sie aufsaßen und ihre 
Vollblüter an öer Kirche vorbei zu dem ihnen 
angesagten Stelldichein lenkten. Dann stieß 
öer Förster Junghans in sein Tutehorn und 
auf Deubel komm raus gingen die Gäule ab. 
Wenige Augenblicke später kam mit quiek- 
quick und nöff-nöff die Schweinebande zum 
Dorf herausgeprescht, stürmte mit lautem Ge 
töse in den Pulk der weitausgreifenden Pferde 
hinein und vorbei — und da solch ungewohnter 
Anblick sowie das noch unbekannte Schweine 
geschrei den nervösen Vollblütern peinlich, ge 
radezu unausstehlich dünkte, so geriet mancher 
Halberstädter Reitersmann in Wohnungsnot 
und schrammt mit seiner Juli Richtung sonst 
wohin ab. Weit, weit voraus brausten die 
Borstenviecher den Weg zum Vorwerk entlang, 
als Leutnants und Rittmeister mit Not und 
Mühe ihre Zossen gefangen hatten — und bei 
ihrem Eintreffen am Ziel schmatzten die Sie 
ger längst an Trögen und Mollen. 
Recht kleinlaut ritten die Kürassiere zum 
Gutshof zurück, wo sie vom alten Herrn See 
mann nicht nur mit triumphierendem Lachen, 
sondern auch in Anbetracht öer von ihm ge 
wonnenen größeren Summe mit einem „so 
lennen" Frühstück empfangen wurden. Denn 
die Herren bedurften des stärkenden Trostes, 
ihr kavalleristisches Ehrgefühl hatte gelitten, 
schwer gelitten durch das Bewußtsein, soeben 
vom „Schweinsgalopp" geschlagen worden zu 
jetn. 
§uv Unterhaltung 
^Jahrgang ' Nr. 127 
Beilage der Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung (Rendsburger Tageblatt) 
Mittwoch, den 3. Juni 1936 
Abend im Juni 
Von Franz Cingia. 
Schon haben wunderleise sich 
Der Erde Augen zugetan. 
Es blickt dich sanft und feierlich 
Das abendfrohe Märchen an. 
Und über Wald und Land verweht 
Noch einer Glocke letzter Ton. 
Die Vöglein sangen ihr Gebet 
Dem Himmel zu und ruhen schon. 
Nur manchmal flüstert noch der Wind 
Mit Traumgestalten zart und fein. 
Und alle Erdendinge sind 
Beglückt und wollen liebend sein. 
Zahlen für die Fra« 
20 Frauen dürfen sich diejenigen Siamesen 
Lehmen, die vom Könige von Siam mit dem 
^rden des Weißen Elefanten ausgezeichnet 
werden. 
^2400 Meter Film mußten in den letzten 
Zähren in Japan aus ausländischen Filmen 
herausgeschnitten werden, weil in ihnen für 
spanische Begriffe unmoralische Kutzszenen 
Gezeigt wurden. 
* 
4 Millionen Mark Einkommen sind der 
seinen siebenjährigen Filmschauspielerin 
Shirley Temple von einer Filmgesellschaft für 
nächsten sieben Jahre zugesichert worden, 
'ņ denen sie in insgesamt 28 Filmen mitwirken 
wird. Jeder Film bringt ihr somit 140 000 
-^ark, der Filmgesellschaft aber ein Vielfaches 
Ņon ein. Zu diesem Einkommen sind noch die 
Summen zuzurechnen, die der kleinen Shirley 
Mich Schallplatten- und Fotoaufnahmen für 
^klamezwecke zugehen. 
* 
.200 Mark werden für einzelne Treibhaus- 
ganzen gezahlt, die in den Treibhäusern 
^achsenhausens bei Frankfurt am Main ge 
achtet werden und von hier in alle Welt ver- 
landt werden. 
* 
55 Meter lang war eine Bratwurst, die man 
'ius Anlaß eines Jubiläums des englischen 
^Bratwurstdorfes" Shunshill Ende vorigen 
wahres angefertigt hatte. Sechs Wagen waren 
^forderlich, um die „geschmackvolle" Last im 
üubiläumszuge durch die Ortschaft zu fahren. 
* 
1480 Zentner könnte ein Spinngewebefaden 
hon 2,5 cm Durchmesser tragen. Ein gleich- 
aarker Stahlstab vermag nur 1000 Zentner zu 
lagen. 
* 
60 Pfund schwer waren die Kleidungsstücke, 
® te einst im Iran bei diplomatischen Empfän- 
getragen wurden. 
Töne, Ne mir nicht hören / Von Zosef Köster 
Seltsame Hörorgane. — Die Heuschrecke hört mit den Beinen. — Schallwellen, 
die tödlich wirken. 
Ein Kolibri singt. Der Vogel, öer im Reiche 
der gefiederten Sänger wohl die höchsten Töne 
hervorzubringen vermag. Die Töne steigen hö 
her und höher. Plötzlich bricht der Gesang ab. 
Gleichwohl bleibt öer Schnabel weit offen, als 
ob der kleine Sänger mit voller Kraft seinen 
Gesang fortsetzte. Es gibt nur eine Erklärung: 
Der Vogel singt immer noch, aber in einer 
Tonhöhe, die unsere abgestumpften Ohren nicht 
zu vernehmen vermögen. Das gleiche gilt von 
zahlreichen Kerbtieren. Wenige Ohren verneh 
men mehr als 15 000 Schwingungen in der Se 
kunde, fast niemand von uns vermag Töne 
über 18 000 zu erkennen. Wir können uns 
übrigens beglückwünschen, daß wir nicht alles 
mit dem Ohr aufnehmen müssen, was ständig 
in Form von Schallwellen unser Trommelfell 
erreicht. 
Unsere Hörwerkzeuge sind in doppelter 
Weise begrenzt. Einmal hinsichtlich der Schall 
stärke, so daß beispielsweise niemand verneh 
men kann, wie eine Fliege sich putzt oder ein 
Grashalm wächst. Die andere Grenze liegt bei 
öer Schwingungshöhe öer Töne. Nur solche 
Töne gelangen an unser Ohr, in denen die 
Luft in einer Sekunde mindestens 16- und 
höchstens 20 000mal wellenartige Schwingun 
gen vollführt. Andernfalls hört der Mensch 
nichts. 
Die Zahl der Töne, die unser Ohr nicht 
aufnimmt, ist nicht gering. Die Schwingungs 
höhe der Töne eines Kolibris liegt eben an 
der für uns vernehmbaren Grenze. Aehnliches 
gilt vom Maikäfer. Hätten wir das Ohr eines 
solchen, lägen wir genießerisch im Grase und 
lauschten den Tönen der uns umschwirrenden 
Kleintierwelt, so hörten wir nicht, wie wir es 
schon gewohnt sind, das Summen der Flügel, 
das Zirpen und Krabbeln, sondern noch eine 
lange Tonleiter uns sonst unerreichbar hoher 
Töne. 
Anders verhält sich eine andere Gruppe von 
Kerbtieren, die öer Heuschrecken. Sie sind für 
die uns zugänglichen, tieferen Schallschwin 
gungen vollkommen taub, ihr Ohr fängt da 
gegen Töne mit mehr als 40 000 Schwingungen 
ohne weiteres auf. 
Wir Menschen würden in allen solchen Fäl 
len nicht das Geringste wahrnehmen. Es wird 
manchen verblüffen, wenn er hört, daß die 
Heuschrecke nicht mit den Ohren, sondern mit 
den Beinen Töne wahrnimmt. Die sind schall 
empfindlich und leiten Schallreize zu einer 
Zentrale weiter. Aehnliches gilt für die mei 
sten Fisch. Hier dient die Schwimmblase als 
Hörorgan. Sie ist durch eine Knorpelmasse mit 
dem inneren Ohr verbunden und endet in ei 
ner Membrane. Töne und Geräusche in der 
In 
Vom Internationalen Reitturnier in Warschau. 
der polnischen Hauptstadt hat ein großes Internationales 
Reitturnier begonnen, an dem neben der polnischen Mannschaft 
Offiziersmannschaften aus Deutschland, Frankreich, Lettland, Ru 
mänien, Jugoslawien und Japan teilnehmen. Das Bild zeigt die 
deutschen Offiziere während des Einreitens der Mannschaft in die 
Kampfbahn. Inmitten der deutschen Offiziere sieht man auch die be 
kannte Turnierreiterin Frau v. Opel, die das Springen der Zi 
vilreiter überlegen gewann. 
(Scherl Bilderdienst, K.) 
Luft vermag ein Fisch nicht wahrzunehmen, 
wohl aber die Schallwellen, die sich im Wasser 
bekanntlich sehr gut und schnell fortpflanzen. 
Wenn der Mensch auch zahlreiche Arten von 
Schallwellen nicht hört, so besitzen sie doch in 
mancher Beziehung, wenn auch nicht eine aku 
stische, so doch eine anderweit praktische Bedeu 
tung. Bekanntlich wirken die ultrakurzen 
Lichtwellen der Höhensonne auf unsere Haut 
ein. Allerdings muß man da eine gewisse Vor 
sicht üben, und das gleiche ist für eine Be 
strahlung mit allzu hohen Tönen angebracht. 
Man hat versucht, Schwerhörige durch diese 
Art von Strahlen zu heilen, und ging dabei 
in der Weise vor, daß man den Schallei 
tungsapparat des Gehörs mit Hilfe unyorba- 
rer Wellen massierte. Es wurde in der ^at 
eine Heilung erzielt,' bedauerlicherweise war 
sie indessen nicht anhaltend,- nach Ablauf einer 
bestimmten Frist trat fast immer ein Rück 
schlag zur alten Schwerhörigkeit ein. 
Ans einem anderen Gebiet liegt die Anwen 
dung unhörbarer Töne bei der Verbesserung 
von Lebensmitteln. Hier wurden die hochfre 
quenten Schallwellen zur Entkeimung von 
zahlreichen zur menschlichen Ernährung be 
stimmten Dingen verwandt. Töne, die eine 
halbe Million Schallwellen in öer Sekunde 
hervorrufen, besitzen, wie gesagt, eine unge 
wöhnlich hohe zerstörende Wirkung. Die roten 
Blutkörperchen ertragen es nicht, ihnen aus 
gesetzt zu werden. Das gleiche gilt für kleinste 
Lebewesen, verschiedene Fische und Frösche. 
Setzt man Bakterien einer solchen Kanonade 
von Schallwellen aus, so dauert es gar nicht 
lange, und nicht ein einziger dieser Einzeller 
ist da, der diese Behandlung ausgehalten 
hätte. Diese Beobachtungen haben zu der Er 
kenntnis geführt, daß sich auf Grund dieser 
Tatsachen Apparate konstruieren lassen, die 
zur Entkeimung von Milch und anderen, 
verseuchten Flüssigkeiten sich vorteilhaft ver 
wenden lassen. 
Wir ahnen vielleicht gar nicht, wie geräusch 
voll es innerhalb öer uns umgebenden Natur 
eigentlich zugeht. Zahlreiche Tierarten mögen 
sich in unserer Umwelt miteinander verständi 
gen, ohne daß wir die leiseste Ahnung davon 
haben, sie vielmehr für stumme und taub und 
uns selbst für die einzigen sprechbegabten We 
sen halten. 
Heitere Eüe 
Der jüngste Tag. 
In einem Geschäftshause waren drei Brü 
der angestellt mit dem Zunamen „Tag". Der 
jüngste dieser Brüder war Kassierer. Eines 
Tages, als er gerade abwesend war, kam öer 
Bote eines Lieferanten, um eine Rechnung zu 
kassieren. Ein Buchhalter sagte ihm: „Da müs 
sen Sie warten, bis der jüngste Tag kommt."
	        
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