öttf 6—8 Mm. mit heißem Steinkohlenteeröl
gefüllt. Das Oel dringt bis zum Kernholz ein
und wird nach Entleerung und Belüftung
des Kessels durch die zuerst in das Holz ge
preßte Luft aus den Zellhohlräumen zum
größten Teil wieder herausgeschleudert, so
daß nur die Zellwände mit Teeröl durchtränkt
bleiben. Damit ist -er notwendige Schutz des
Holzes vollkommen erreicht, und es wird doch
nicht zu viel Tränkstoff gebraucht.
Die Imprägnierung nach diesem Verfahren
mit Steinkohlenteeröl ist seit etwa 30 Jahren
von der Reichsbahn und auch von der Reichs
post vorgeschrieben, die durch ihren hohen
Verbrauch an Schwellen und Telegraphen
stangen zu den größten Holzverbrauchern
Deutschlands zählen und daher großes Inter
esse an der erhöhten Lebensdauer der einge
bauten Hölzer haben. Ebenso lassen die Reichs
marineverwaltung und die verschiedenen Was-
serbauümter Wasserbauhölzer, wie Ramm
pfähle, Spundbohlen, Brückenhölzer u. a. auf
diese Art imprägnieren.
Rohe, d. h. ungeschützte kieferne Bahnschwel-
lcn besitzen nur eine durchschnittliche Ge
brauchsdauer von etwa 5 Jahren, während die
sachgemäß mit Teeröl imprägnierten Kiefern
schwellen nach zuverlässigen statistischen Fest
stellungen eine durchschnittliche Lebensdauer
von 25—30 Jahren erreichen. Für teeröl-
imprägnierte Buchenschwellen rechnet man
sogar mit einer mittleren Gebrauchsdauer
von 40 Jahren gegenüber nur 2—3 Jahren
für rohe Buchenschwellen. Da unsere Wälder
den Gesamtbedarf an Holz in Deutschland nicht
decken können, ist eine möglich lange Erhal
tung des Nutzholzes von größter volkswirt
schaftlicher Bedeutung, wozu auch das Jm-
prägnierwerk Rendsburg beitrügt.
Hamstern Sie „Sonne"?
Sonne ist Kraft und Energie. Sie können
gar nicht genügend davon in sich
aufnehmen! Aber Vorsicht vor
Sonnenbrand! Nivea erlaubt,
Ihnen, in Sonne zu schwelgen,
wenn Sie sich vorher immer I
gründlich und nach Bedarf
wiederholt damit einreiben.'
schaftsleiterinncn und der Unterbannführer
der HI. eingefunden. Ortsgruppenamtsleiter
Pg. Andresen hieß die Kinder willkommen und
wünschte ihnen in dem schönen Heim Freude
und Erholung. Dann wurde die Hakenkreuz
sahne vor dem Heim feierlich gehißt, und es
erklang das Horst-Wessel-Lied. In der mit
Grün und Hakenkreuzgirlanden geschmückten
großen Halle war die Frühstückstafel gedeckt,
und die Kinder ließen sich die frischen Sem
meln und Milch gut schmecken. Vier Wochen
werden sie jeden Tag nach dem Gehölz hinaus
ziehen und abends heimwandern. Nach 14 Ta
gen folgen weitere rund 80 Kinder, so daß
dann immer 150 Kinder gleichzeitig dort
untergebracht sind. Den ganzen Sommer hin
durch bis zum Herbst ist das Heim geöffnet.
Nationalsozialismus der Tat ist es, was die
NSV. hier betreibt zum Segen für Volk und
Vaterland.
* Die Richtlinien für Hausgehilfen. Der
Treuhänder der Arbeit für das Wirtschafts
gebiet Nordmark gibt in den „Amtlichen
Mitteilungen" bekannt: „Wie mir mitgeteilt
wird, finden die unter dem 16. Mai 1036 von
mir bekanntgemachten Richtlinien für Haus
gehilfen vielfach nicht genügende Beachtung.
Obwohl die Richtlinien seinerzeit auch in der
Presse veröffentlicht worden sind, scheinen
sie bei den Hausfrauen in Vergessenheit ge
raten zu sein. Ich nehme daher Anlaß, noch
mals um Beachtung dieser Richtlinien zu er
suchen. Soweit Hausfrauen nicht im Besitz
dieser Richtlinien sind, können sie durch die
Dienststelle des Treuhänders der Arbeit für
das Wirtschaftsgebiet Nordmark, Hamburg 13,
Heimhuderstraße 1, bezogen werden. Es ist
festgestellt, daß in den meisten Fällen die
Nichtbeachtung der Richtlinien (insbesondere
der Freizeit- und Urlaubsbestimmungen) auf
Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit zurück
zuführen ist. Ich mache bei dieser Gelegenheit
auch darauf aufmerksam, daß für die Jnne-
haltung der Richtlinien für Hausgehilfen nicht
nur die Hausfrauen, sondern auch deren
Männer als Haushaltungsvorstand ver
antwortlich sind. Für den Fall, daß mir wei
terhin Fälle vorsätzlicher und böswilliger
Nichtbeachtung der Richtlinien mitgeteilt wer
den, werde ich diese Meldungen an die zustän
digen Parteigliederungen oder an sonstige
geeignete Dienststellen und Organisationen
mit der Aufforderung weitergeben, eine
genaue Prüfung vorzunehmen, damit ich die
Betreffenden zur Jnnehaltung der Richtlinien
anhalten kann. Es ist nationalsozialistische
Pflicht einer jeden Hausfrau, die in den
Richtlinien von Staats wegen festgelegten
sozialen Grundsätze ihren Hausgehilfen gegen
über zur Anwendung zu bringen."
* Wem gehört das Fahrrad? Gefunden
wurde vor einigen Nächten in der Königstraße
ein Herrenfahrrad, Marke „Torpedo". Der
Eigentümer konnte bisher nicht ermittelt
werden.
ScUtcäwfy-iloltitcui
Heinrich Eckmann liest im Rundfunk.
Am Freitag, dem 5. Juni, um 17.30 Uhr,
kommt unser Heimatdichter Heinrich Eckmann,
der erst kürzlich mit dem hochdeutschen Lite
raturpreis Schleswig-Holsteins ausgezeichnet
wurde, im Hamburger Rundfunk mit einer
Erzählung aus englischer Gefangenschaft zu
Wort. Der Lesung gehen eine kurze Einleitung
und ein Zwiegespräch mit Numme Numsen
(aus Erfde gebürtig) voraus.
* * *
* Die Kindcrtagestätte Nobiskrüger Gehölz
der Ortsgruppe Rendsburg der NS.-Volks-
wohlfahrt wurde am Mittwochvormittag, wie
gestern schon kurz berichtet, wieder eröffnet.
Das Heim ist weiter ausgestaltet durch den
Anbau einer neuen Küche. Die ersten 72 Kin
der aus Rendsburg fanden Aufnahme zur
Erholung. Morgens um 8.30 Uhr versammel
ten sich die Kinder vor der Staöthalle. Mit
Musik von Mitgliedern des SA.-Standarten-
Musikzuges 163 ging es bei Sonnenschein zur
Stadt hinaus nach dem Gehölz. Zur Wieder
eröffnung der Kinöererholungsstätte hatten
sich dort auch der Kreis- und Ortsgruppen
amtsleiter der NSV., die Kreissachbearbeiterin
und die Ortssachbearbeiterinnen des Hilfs
werks „Mutter und Kind", die Ortsfrauen-
\Ueis its*tds&wsg
Eröffnung des Erholungsheims für Mutter
und Kind am Borgdorfer See.
R. Nortorf, 4. Juni. Am Mittwochnachmittag
fand die feierliche Eröffnung des Erholungs
heims für Mutter und Kind am Borgdorfer
See statt. Das Heim ist wieder neu hergerich
tet und wird während der Sommermonate
seiner segensreichen Bestimmung dienen. Auch
hat das Heim eine Vergrößerung erfahren
und somit an Bedeutung gewonnen. Eine
große Anzahl Gäste hatte sich zur Eröffnung
am Borgdorfer See eingefunden, die von dem
Ortsgruppenamtsleiter Wichmann mit der
Begrüßung und einer trefflichen Ansprache
eingeleitet wurde. Der Hoheitsträger der
NSDAP., Bürgermeister Hein, sprach seine
Anerkennung über das hier geschaffene Heim,
das nun wieder vielen Müttern und Kindern
Erholung und Freude während des Freizeit
aufenthaltes geben wird, und dankte allen
Helfern und Helferinnen, die sich in den
Dienst dieser Sache gestellt haben. Anschließend
sprach der Kreisamtsleiter. Er wies darauf
hin, daß man hier am Borgdorfer See mit
recht bescheidenen Mitteln angefangen sei, aber
jetzt doch über eine Einrichtung verfüge, auf
die man stolz sein könne und deren Aufgabe
von großer Bedeutung sei. Die Gausachbear
beiterin für Mutter und Kind brachte in
ihrem Vortrag zum Ausdruck, daß gesunde
Mütter die Garanten des Dritten Reiches
seien. Darum auch sind in so vielen Stellen
große und kleine Erholungsstätten errichtet
worden, die Müttern und Kindern Erholung
bringen sollen. Als Umrahmung dieser schönen
Feier war eine gemeinsame Kaffeetafel vorge-
Wichtiger Beitrag zur Schädlingsbekämpfungswoche
Fehde der Kleidermotte!
85 Millionen Mark jährlicher Schaden durch
diesen Haus- und Vorratsschädling! Eine ge
radezu aufreizende Zahl angesichts der Tat
sache, daß es heute volkswirtschaftlich so wich
tig ist, die Lebensdauer der Textilwaren zu
verlängern. Zugleich mit den Hausfrauen sind
Handel und Industrie daran interessiert, diesen
Schädling gründlich zu vertilgen.
Eine wirksame Bekämpfung setzt die genaue
Kenntnis der Lebensgeschichte des kleinen
Schmetterlings voraus. Die Kleidermotte, die
schon der Fellbekleidung des vorgeschichtlichen
Menschen Schaden zufügte, ist heute über alle
Länder der Welt verbreitet. Im Durchschnitt
muß man annehmen, daß mit einer zweimali
gen Flugzeit (Vermehrungszeit) im Jahre zu
rechnen ist, und zwar im Frühjahr und Herbst:
allerdings kann es unter besonders günstigen
Umständen, z. B. in Lagerräumen und Woh
nungen mit gleichbleibender Temperatur
(Zentralheizung), zu einer 4—7maligen Ge
schlechterfolge im Jahre kommen. Ein Weib
chen kann im Laufe eines Jahres Stamm
mutter von 470 000 Raupen werden. Gleich
nach dem Schlüpfen aus der Puppe geht die
Paarung vor sich, und unmittelbar darauf er
folgt die Eiablage, immer an dunklen verbor
genen Stellen. Aus den verhältnismäßig klei
nen Eiern, die ohne Vergrößerung auf dunk
lem Hintergrund gerade noch zu erkennen
sind, schlüpfen die bleichgefärbten Raupen,
die eine Höchstlänge von 10 mm erreichen, um
ihr Vernichtungswerk zu beginnen. Sie zer
nagen die Stoffe fast unbemerkt, weil sie in
einem aus Spinnfäden u. Wvllfasern selbst ver
fertigten Fraßköcher leben, aus dem sie nur
mit dem Kopf herausragen. Nach Beendigung
der Raupenzeit verpuppt sich der Schädling,
eingesponnen in einem Kokon oder Puppen
köcher, der sich meistens an der Stoffoberflüche
befindet und 4 bis 7 mm mißt. Die eigentliche
Rolle des Zerstörers spielt ausschließlich die
Raupe der Kleidermotte. Nur sie ist imstande,
Nahrung aufzunehmen. Es hat daher wenig
Zweck, „Mottenjagd" zu veranstalten, weil es
sich bei den Faltern entweder um Männchen
oder fast immer um solche Weibchen handelt,
die ihre Eier bereits abgelegt haben. Wenn an
warmen S o m m e r a b e n d e n die Fen
ster offenstehen, fliegen oft ganze Schwärme
von mottenähnlichen Schmetterlingen ins
Zimmer und umkreisen die Lampen. Die Un
ruhe der Hausfrau ist jedoch unbegründet, da
es sich stets um harmlose Kleinschmetterlinge
handelt, die auf Blüten leben. Sie haben eine
ganz andere Lebensweise als unsere Haus
motten, von denen wir drei Arten (Kleider-,
Pelz- und Tapetenmotte) unterscheiden. Diese
drei Schmetterlingsarten bilden eine ständige
Gefahr für unsere Wohnungen, indem ihre
Brut (Raupen) — nicht etwa die Falter selbst
— die Zerstörungsarbeit betreiben.
Reine Wolle ist die Hauptnahrung der gold
gelben Kleidermotte. Bon Fellen und Pelzen,
gegerbt und ungegerbt, ernähren sich die Rau
pen der Pelzmotten, welche der Kleidermotte
ähneln, jedoch in der Mitte der Füge! 2 Punkte
besitzen. Wesentlich größer als die Pelz- und
Kleidermotte ist die Tapetenmotte, welche
durch ihre lebhafte Schwarzweißfürbung sich
von den beiden abzeichnet. Mit besonderer
Sorgfalt müssen wir im Hause auf Wollstoffe
und Pelzwerk achten, weil die Kleidermotte
andere Gewebe, die aus Pflanzenfasern her-
sehen und der Tombola, zu der recht schöne
Gewinne zusammengekommen waren, wurde
fleißig zugesprochen. Den Ausklang der Er
öffnung des Heimes brachte der BDM. mit
einigen Liedervorträgen und Volkstänzen.
* * *
R. Nortorf, 4. Juni. Haus- und Grund-
cigentümerverein Nortorf. In „Tancks Hotel"
fand eine Mitgliederversammlung statt. Ver
einsleiter Richter begrüßte die Vertreter des
Verbandes sowie die erschienenen Hauseigen
tümer und bestellte zum neuen Schriftführer
den Hotelier Carl Wichmann. Er gab einen
Kurzbericht über die Kreisverbandstagung
und über die Provinzialverbandstagung in
Neumünster. Nach Erstattung des Kassen
berichts sprach der stellvertretende Vereins
leiter über die Gefahren des Hausbocks. Er
warnte davor, vorläufig angepriesene Mittel
zu verwenden, da die Organisation sich bemühe,
ein billiges probates Mittel mit Hilfe der che
mischen Industrie zu schaffen. Alsdann gab
Verbandskassierer Thrö einen Kurzbericht
über Fragen der Haushaftpflichtversicherung.
Nach ihm nahm Verbandsdirektor Hartmann
das Wort zu einem längeren Vortrag über
Steuer-, Realkredit- und Wohnwirtschafts-
fragen. Eine sehr umfangreiche Aussprache
setzte nach den Ausführungen ein. Steuer
inspektor Wegener, Kiel, der als Gast an der
Versammlung teilnahm, sprach kurz zur Ein
heitsbewertung, Einkommen- und Vermögen-
steuer.
R. Nortorf, 3. Juni. Die Groß-Vollstedter
Pferbegilde hielt in Honermeiers Gasthof am
Dienstag ihre diesjährige Gildeversammlung
ab. Nach der Begrüßung durch den Gildefüh
rer Koep wurde der Geschäftsbericht über das
Jahr 1935 verlesen. Aus der Gildekasse wur-
gestellt werden, wie Baumwolle, Leinen und
Kunstseide, nur dann annimmt, wenn sie in
Ermangelung von Wollwaren lange Zeit hin
durch gehungert hat.
Da wir in Deutschland wegen der geringen
Schafhaltung unser Augenmerk auf die uns
zur Verfügung stehende Wolle zu richten ha
ben, ist für uns die Kleidermotte der größte
Schädling) seine Raupe zerstört Wolle in sol
cher Masse, daß der Gesamtschaden auf etwa
85 Millionen Mark im Jahre geschätzt wird.
Es besteht demnach für uns die Verpflichtung,
die schwer zu ersetzenden Wollstoffe zu schüt
zen. Das erreichen wir nicht dadurch, daß wir
sinnlos jeder fliegenden Motte nachjagen. Die
im Zimmer aus den Schränken flatternden
Kleidermotten sollten aber für jede Hausfrau
das Signal zur höchsten Wachsamkeit sein.
Unbedingte Sauberkeit und öfteres Durchlüf
ten der Kleiderschränke, Truhen usw. helfen
schon viel. Weiter ist wohl bekannt, daß die
I. G. Farbenindustrie durch ihr „Eulan"
Stoffe „mvttenfest" zu machen imstande ist. Da
nun aber weder alle unverarbeiteten Woll
stoffe noch alle fertigen Kleider und Anzüge
eulanisiert sind, ruft die Hausfrau nach Mit
teln, welche die in ihren Borratsschränken
auftauchenden Motten und auch Pelzkäfer ver
nichten sollen.
Man kennt feste und flüssige Chemikalien,
die in Berührung mit der Luft verdunsten und
in ein Gas übergehen, das die Schädlinge ab
tötet mitsamt der Brut. In letzter Zeit ist im
Landwirtschaftlich-Zoologischen Institut der
Berliner Universität ein ganz hervorragendes
flüssiges Mittel, „Jllo", zusammengestellt und
eingehend untersucht worden, aas berechtigt
ist, an die Spitze der Mottenschutzmittel gesetzt
zu werden, volkswirtschaftlich bedeutsam da-
durch, daß es mit totaler Wirkung völlige
den an Schäden bezahlt 1370 MJl. Der Vor
stand wurde durch einige neue Vorstandsmit
glieder ergänzt. Die Schauleute wurden f ut
die einzelnen Bezirke wiedergewählt. Infolge
der hohen Werte der Pferde wurde der Aus
schlag von 26 Prozent, der im letzten Jahre
festgesetzt wurde, auch dieses Jahr beibehalten,
so daß die Geschädigten etwas besser dabei ab
schneiden. In Zukunft soll bei der Sammlung
für Schäden den Mitgliedern bekanntgegeben
werden, welche Mitglieder von einem Verlust
betroffen wurden. Nach der Verlesung i> ej
Protokolls sprach der Bezirksvertreter
Viehversicherung „Der deutsche Bauerndienst ,
Richter, Borüesyolm, über eine Anschlußver-
sichcrung der Gilde. Die Anschlußversicherung
hat den Zweck, einen evtl. Verlust voll und
ganz zu decken. Abends war gemütliches Bet-
sammensein und Kränzchen in Honermeiero
Gasthof.
R. Nortorf, 4. Juni. Gefallenenehrung. Eine
Abordnung der Marinekameradschaft von
Nortorf legte am 31. Mai, dem Skagerraktage-
am Ehrenmal einen Kranz nieder. Kamera-
Zahn gedachte in einer kurzen Ansprache der
gefallenen Kameraden in der großen See
schlacht am Skagerrak.
xt. Hohn, 3. Juni. Infolge übermäßigen
Alkoholgenufses bei einer Feier ist am Diens
tag ein Insasse des Armen- und Pflegeheim?
Hohenheide gestorben.
Uceis Sckemßcde
Eröffnung der Badesaison 1938
der Stadt Eckernfördc.
Eckernförde, 3. Juni. Die Stadt Eckernför
de und ihre Einwohnerschaft laden mit dem
Beginn des Monats Juni zur Saison 1936
ein. Es sind wiederum große Arbeiten durch
geführt worden. So wurden im Kurpark
einige Veränderungen getroffen, die das
Denkmal des Hauptmanns Jungmann an
eine wirkungsvollere Stelle setzten und dafür
einen Springbrunnen schafften. Am 7. Juni
werden 1000 Eisenbahner aus Altona in
Eckernförde weilen, eine Woche später werden
1000 KDF.-Fahrer erwartet.
Uceis Schleswig’
Neuer Bürgermeister in Kropp.
jp. Kropp, 2. Juni. Nachdem das Bürger
meisteramt seit dem 1. April d. I. von dem
1. Beigeordneten Jürgen Greve verwaltet
worden ist, ist mit dem 1. Juni ö. I. Johan
nes Brommann zum Bürgermeister ernannt.
Zum ersten Beigeordneten und somit zum
stellvertretenden Bürgermeister wurde Peter
Jöns ernannt. Beide wurden am 2. Juni vom
Landrat Kolbe, Schleswig, verpflichtet und in
ihr Amt eingeführt.
Aus Stepdhdm
Vom Störfang in der Eider.
t. Frredrichstadt, 4. Juni. Der Störfang
scheint in diesem Jahr ergiebiger zu sein als
in den vorhergehenden Jahren, wurden doch
bis jetzt bereits fünf Störe gefangen. AM
Freitag vor Pfingsten gingen allein drei
Störfischern je ein Stör ins Netz. Der größte
wog 50 Kg. und hatte 14,5 Kg. Kaviar. Wenn
man bedenkt, daß das Kilo Störfleisch 4 JUM
der Kaviar bis 10 MJi das Kilo kostet, so
bietet der Fang immerhin eine gute Ein
nahmequelle. Die Eiderabdämmung scheint
Fleckenfreiheit, Unbrennbarsten und schnellen
Geruchsschwund bei einfachster Handhabung
verbindet. Hält sich die Hausfrau an diese ein
fache Mottenbekämpfung, so kann sie mithel
fen, deutsches Gut zu erhalten und Bolksver-
mögen zu schützen. Dr. B.
Wetteraussichten für Freitag: SchwachwinĢ'
wolkig, zeitweise heiter, im weiteren Binnenlan
gewitterhaft, ansteigende Temperaturen.