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Abschluß des SLaatsScgraL rrffss für: Pg. General Litzmann
Die Trauerparade -er WehrmŞ
^er gestern berichteten Trauerfeier
foj r 0et Kownohöhe fuhr die Lafette mit dem
A ģ und der Zug setzte sich in Bewegung.
{ öf .şehritt der Musikzug der Wehrmacht. Es
sagten
^gni
'S,
"cht Regimentsfahnen und eine Kom-
Infanterie. Hinter der Lafette mit dem
à ģ' deren Seite Offiziere der Wehrmacht
iter*™ 1 ' ş^îitt der Führer, begleitet von Ge-
viinnt èàrschall von Blomberg und Reichs-
folrr+! ter à^r>lf Heß. In der nächsten Reihe
»vn ^ Generaloberst Göring, Generaloberst
zr-. Fritsch, Generaladmiral Raeder und
iie ^Mister Dr. Goebbels. Es schlossen sich
, Familienangehörigen an, unter ihnen in
6 en ei * en Ņeihe der älteste Sohn des verstor-
Generals, Obergruppenführer Litz-
» die Reichs- und Gauleiter der NSD
tzşş ^ìn Ehrensturm der Leibstandarte Adolf
L er und die übrigen Trauergäste. In lang-
èx bm Zuge schritt die Trauerparade auf
tzm-.^esenweg durch das Spalier von SA.,
Utrschen Leitern und SS.
k^V»en %12 Uhr traf die Spitze des Trauer-
- oukts am Friedhof ein. Die Gauleiter
Streicher,
Kaufmann und Wagner
SA.-Obergruppenführer Schöne,
Ģ -Gruppenführer Jeckeln sowie die SA.-
. uppeņfûhrer Kasche und Meyer-Quade ho-
à ^ŗeint den Sarg von der Lafette und tru-
lhn zum Grabe. An der Stirnseite des
a * .'s stand der Führer, rechts und links
ļ},,. îhnr Generalfeldmarschall von Blomberg
u h \ Ludolf Heß. Obergruppenführer Litzmann
^ " aer älteste Enkel des Generals, Haupt-
tz ņ» Litzmann, nahmen Helm und Säbel vom
^ er uun von zehn Politischen Leitern
jļûfam ins Grab gesenkt wurde. Mit erhobe
st ächten erwies der Führer seinem Kampf-
h^chsen den letzten Gruß. Schweigend stand
{j. ^rauergemeinde um das Grab auf dem
t^uen Friedhof. Sie alle erinnerten sich man-
qt Begrüßung zwischen dem Führer und dem
h. U,en General, stets umtobt vom Jubel der
ş'sterten Volksgenossen, sie dachten an die
^ lchsparteitage, insbesondere an den Tag der
hetz ^acht auf dem Reichsparteitag der Frei-
Ä *, an dem Litzmann neben dem Führer
" Uge war der glanzvollen Parade der wieder-
èsŅdenen Wehrmacht. Und ergriffen wohnte
2 Traucrgemeinde dieser letzten stummen
bespräche des Führers mit dem alten Ge
ier nationalsozialistischen Borkümp-
A dei. Langsam senkte sich der Sarg. Eine
sik ^a.gnie schoß den Ehrensalut und der Mu-
è^ug intonierte das Lied vom guten Kamera-
'Ues legte der Führer den riesigen Kranz
. "er, den letzten Gruß an den treuen Kampf-
, Nossen, mit der Inschrift: „Dem alten Sol-
[. eit und treuesten Kämpfer für Deutsch
es Größe und Wiederauferstehung Pg.
dneral Litzmann".
tz.Ņach dieser feierlichen letzten und höchsten
ş?îng des Toten spielte der Musikzug den
elingsmarsch des Generals, den König-
et-Maxsch. Dann verließ der Führer mit
g ^er Begleitung den Friedhof. Die Trauer-
feinde grüßte ihn noch einmal schweigend
r erhobener Rechten und dachte voll <£r=
ft e J' en 5eit daran, daß wieder einer der Be-
sfaus der Kampfgarde der nationalsvziali-
^>chen Bewegung zu Grabe getragen wurde,
>ein ganzes Leben lang nur den Dienst
siir
Deutschland kannte, und der nun in sei
nem 87. Lebensjahr eine würdige letzte Ruhe
stätte in der befreiten deutschen Heimat ge
sunden hat.
*
Der jetzige Teil wird wiederholt, weil er
in einem kleinen Teil der gestrigen Auflage
nicht veröffentlicht werden konnte.
Der FWrer trifft ein
Um 11 Uhr traf der Führer zur Teilnahme
am Staatsbegräbnis für General Pg. Litz-
mantt auf Kowno-Höhe ein. In seiner Beglei
tung befanden sich der Sohn des Verstorbenen,
Obergruppenführer Litzmann, sowie Ober
gruppenführer Sepp Dietrich, Obergruppen-
Brückner, Gruppenführer Dr. Dietrich, Briga
deführer Schaub und Oberstleutnant Hoßbach.
Der Führer begrüßte die Bahre und die An
gehörigen des Toten mit erhobener Rechten.
Der Platz auf der Kowno-Höhe war inzwi
schen völlig von den Trauergästen beseßt. Hier
standen die Reichs- und Gauleiter der NSD
AP., der Oberbefehlshaber der Wehrmacht
und die Oberbefehlshaber der Wehrmacht
teile.
Der Trauermarsch aus der As-Dur-Sonate
von Beethoven, gespielt von einem Musikzug
der Wehrmacht, leitete den Staatsakt ein. Dann
sprach der Oberbefehlshaber der Wehrmacht,
Generalfeldmarschall v. Blomberg, Worte des
Gedenkens.
Eine feierliche Stille lag über dem Kowno-
hügel, als
Generalfeldmarfchall v. Blomberg
das Wort ergriff:
„Im Namen der deutschen Wehrmacht lege
ich diesen Kranz am Grabe unseres alten
Kameraden, des Generals Litzmann,
nieder.
Jeder deutsche Soldat ist Leidtragender beim
Tode eines Kriegers aus großer Zeit. Und
dieser Entschlafene war ein ganzes langes
Leben hindurch ein Soldat und Krieger. Im
Kriege 1870-71 stritt er als junger Offizier
mit. Trotz seiner Jugend wurde er mit dem
Eisernen Kreuz ausgezeichnet. In langen Frie
densjahren, die folgten, zeichnete er sich in der
Armee aus. 10 Jahre vor dem Kriege nahm
er den Abschied. Seine ganze Kraft und Tätig
keit setzte er weiter ein für seine vaterländische
Arbeit. Als der Weltkrieg ausbrach, war er
durch sein Alter über die gesetzmäßige Kriegs
pflicht längst hinaus. Aber es duldete den
weißhaarigen Feuerkopf nicht in der Heimat.
Er hat den Krieg von Anfang bis zu Ende an
der Spitze wichtiger Kommandostellen mitge
macht. Brzeziny und Kowno leuchten auf sei
ner Ruhmestafel. Hier durchbrach er die feind
liche Umklammerung an der Spitze seiner Di
vision, den Degen in der Faust, dort bemäch
tigte er sich, allen Bedenken zum Trotz, der
Festung Kowno und öffnete so den Weg auf
Wilna. Sein Name.wurde durch diese Waffen
taten berühmt in seinem Vaterland. Wieviel
mehr noch empfanden die Soldaten, die seinem
Kommando unterstanden, die Wucht seiner
Führerpersönlichkeit.
Er besaß die große Gabe des militärischen
Führers, nicht nur fein Handwerk zu ver
stehen, sondern seine Soldaten zu begeistern,
ihre soldatische Fantasie im rechten Sinne an
zufachen, vor allem sich verstanden und ge
liebt zu sehen, kurz, durch das Herz den Sol
daten zu führen durch alles Schwere des Krie
ges bis zum Opfertod.
Die Soldaten folgten ihm gern, weil sie
ihn verstanden und ihm vertrauten. So war
dieser greise Soldat ein Krieger, so war die
ser General ein Frontkämpfer!
Als der Schmachfriede kam, hörte für ihn
der Krieg nicht auf. Als ein neuer Kampf an-
hub, ein Kampf um die Seele und den Ge-
mcinschaftswillen des Deutschen Volkes, den
Kampf, den Adolf Hitler und seine Männer
führten, da war der alte Krieger wieder zur
Stelle. Wir Soldaten der neuen Wehrmacht
müssen ihm danken, daß er uns zeigte, wie
man den Weg zu Adolf Hitler geht und an
seiner Seite in unverbrüchlicher Treue aus
harrt. Sein langes und erfolgreiches Solda
tenleben hat er durch sein Tun gekrönt. Wir
Soldaten können nicht weichlich trauern,
wenn solch langes Kämpferleben erlischt. Wir
senken unsere Fahnen in Ehrfurcht vor dem
Entschlafenen. Sein Leben war gesegnet, denn
er konnte seine irdische Sendung ganz erfül
len und er läßt einen großen Namen als Bei
spiel und Antrieb zurück.
Der Stellvertreter des Führers
Reichsminister Rudolf Hetz
führte danach aus:
„Die nationalsozialistische Bewegung — an
der Spitze ihr Führer — nimmt Abschied von
dem General des Weltkrieges und von dem
Parteigenossen Litzmann.
Sie nimmt Abschied von einem der Besten,
von einem, der innerlich einer der Jüngsten
blieb, der sein Deutschland über alles liebte
wie kaum einer, und der stritt und kämpfte für
sein Deutschland bis zum Ende.
Der General Litzmann wurde Parteigenosse
Litzmann in einer Zeit, da der Erfolg der Be
wegung nicht nur iļnsicher, sondern für Außen
stehende unglaubhaft schien.
Er glaubte an ihren Erfolg, wie er einst
bei Brzeziny von Anfang an an den siegrei
chen Erfolg geglaubt hat. Er glaubte an den
Erfolg der nationalsozialistischen Bewegung,
weil er der Ueberzeugung war, daß allein die
se Bewegung unter ihrem Führer Deutsch
land retten könnte. Er hatte diese Ueberzeu
gung, well er selbst seinem innersten Wesen
nach Nationalsozialist war — Nationalsozia
list schon einst seinen Untergebenen gegen
über und seinen Vorgesetzten gegenüber.
Seine Soldaten nannten ihn „Vater Litz
mann", so wie er später seinen nationalsozia
listischen Kampfgenossen als Vater erschien.
Er brachte der Bewegung seinen Namen,
allen Anfeindungen zum Trotz, seinen Na
men, den er sich im Weltkriege geschaffen hat
te und den er nun einsetzte für den Sieg der
Bewegung.
Er gab der Bewegung mehr als seinen Na
men: Er gab der Bewegung sich selbst, den
ganzen Mann, den Kämpfer, den weißhaari
gen Feucrkopf. Er setzte sich mit seiner gan
zen bezwingenden Persönlichkeit immer von
neuem ein in unzähligen Versammlungen
und Kundgebungen, gegen das Verbot seines
Arztes, als er bereits schwer leidend war.
Er warf seine Person rücksichtslos für den
Führer in die Waagschale.
Er ging auf in der Bewegung, die für ihn
Deutschland gewesen war.
Oester als einmal äußerte er in den Kampf
zeiten, daß er nur einen sehnlichen Wunsch
habe, es no chzu erleben, daß der Führer an
die Macht komme. Das Schicksal hat ihm die
sen Wunsch erfüllt — mehr noch: Es ließ ihn
Zeuge sein des Wiederaufstiegs seines über
alles geliebten Deutschland.
So ist uns in der Trauer der Gedanke ein
Trost, daß sein strahlendes Auge sich sorglos
schließen konnte, nachdem es das neue Deutsch
land gesehen.
Wir nehmen Abschied von dem großen Sol
daten und unermüdlichen Kämpfer für Deutsch
land, von dem, prachtvollen Menschen. Sein
Geist der Treue, der Opferbereitschaft, der
Vaterlandsliebe wird unter uns und den Kom
menden leben:
Vater Litzmann, Du kannst in Frieden
ruhen!"
*
Das Deutschland- und Horst-Wessel-Lied be
endeten die schlichte Feierstunde auf der
Kowno-Höhe.
Argentiniens Antrag in Genf
schriftlich eingebracht.
Die îleuîraķên mM Entscheidung
in Ģens.
DNB. Genf, 2. Juni. Der Vertreter Argen
tiniens beim Völkerbund hat Dienstag abend
dem Generalsekretär auf dessen Wunsch den
Antrag seiner Regierung auf Einberufung
der Völkerbuudsversammlung in schriftlicher
Form überreicht.
Auf Grund der Besprechung, die aus diesem
Anlaß zwischen dem Generalsekretär und dem
argentinischen Vertreter stattfand, erklärte
dieser den Vertretern der Presse, daß die Ver
sammlung auf alle Fälle im Laufe des Mo
nats Juni einberufen werde, um die gegen
wärtige Lage im italienisch-abessinischen Streit
zu prüfen. In dem argentinischen Antrag
wird erklärt, daß der Völkerbund auf dem
Grundsatz der Gleichberechtignng beruhe und
daß daher allen seinen Mitgliedern Gelegen
heit geboten werden müsse, die in Abessinien
entstandene neue Lage zu prüfen,' das ver
lange auch die öffentliche Meinung aller Län
der.
Letzter Fmk
Glückwunschtelegramm des Führers an den
polnische» Staatspräsidenten. Der Führer und
Reichskanzler hat den Präsidenten Moscicki
aus Anlaß der heutigen Feier seines zehn
jährigen Amtsjubiläums als Präsident der
polnischen Republik seine und der Reichs
regierung Glückwünsche telegraphisch über
sandt.
Entdeckung eines Goldschatzes. Bei Ausgra
bungsarbeiten auf dem Gelände in Stambul,
auf der früher die Moschee des Sultans Ach
med stand, wurde in einer Tiefe von drei
Meter ein Goldschatz von 238 Goldstücken aus
der Zeit des Sultans Murad III. (1574—1594)’
gefunden.
«eramwvrtlicher HauptschriftNUer unv Herausgever: Fer
dinand Möller.
Stellvertreter de« Hauptschriftleiters: Herbert Puhlmann.
Verantwortlich für Politik: Ferd. Möller; für den ört
lichen und allgemeinen Teil: Adolf Eregori; für den Wirt,
fchaftlichen Teil: Dr. El. Bielfeldt: für den provtn-
Stellen Teil: Karl Müller, alle in Rendsburg.
Bildverantwortliche: Ressortleiter.
^ieranrwortlichei Anzergenleiter: Karl Jacobsen, Rendsdurg,
Lerlag und Druck: Heinrich Möller Söhne, Rendsburg.
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Ist Wäscheschmuh
nur Staub?
'Staub kann man abbürsten oder absaugen, nîcht
aber Wäscheschmuh. Wie kommt das? 2m
Wäscheschmuh sind klebende Teile, durch die er
sich am Gewebe festsetzt.
Das müssen Sie wissen, dann haben Sie leichtes
Waschen und sparen Seife und Feuerung. Sie
brauchen nur eins zu tun: Ihre Wäsche ins
Burnus-Wasser zu legen. Dann kann der
Schmutz nicht mehr kleben, denn Burnus löst
die klebenden Stoffe auf, und der andere Schmutz
hat keinen Halt mehr, er fällt ins Wasser; ganz
dick und dunkel ist es am Morgen. Burnus ist
deswegen ein Schmuhlöser besonders gründlicher
Art, man hat damit beim Einweichen den vollen
Erfolg. Warten Sie nicht erst bis zur großen
Wäsche, probieren Sie Burnus einmal an kleinen
Sachen, wie Strümpfen, Hemden usw.
Große Dose 49 Pfennig, überall zu
haben.
Aer
Schmutz-Loser!