Full text: Newspaper volume (1936, Bd. 2)

auch von der Partei dem Nassenpolitischen 
Amt angegliedert worden. 
Der 7. Juni wird zum erste» Mal viele 
Zehntausenöe von kinderreichen Vätern und 
Müttern in Köln vereinigt sehen, die dort in 
gewaltiger Kundgebung ihre Gedanken vor 
dem deutschen Volke vertreten. Mit Stolz 
wird das deutsche Volk gewahr, daß die Kin 
derreichen nicht eine kleine, der Fürsorge ver 
fallene Gruppe im deutschen Volke bilden, 
sondern eine gewaltige Schicht von Männern 
und Frauen, die das Leben meistern, und in 
deren' Mitte auch heute noch fast die Hälfte 
der nächsten Generation aufwächst, eine 
Schicht, von deren Wachstum und Gedeihen, 
von deren äußerem und innerem Wohlerge 
hen die Zukunft unseres Volkes abhängt. 
Der Rückstrahler des Radfahrers 
Jeder Radfahrer weiß, daß sein Fahrrad 
nicht nur mit Glocke und Laterne, sondern 
auch mit einem Rückstrahler versehen sein mutz, 
der so eingerichtet ist, daß er nach bestimmten 
optischen Mindestanforderungen das auf ihn 
fallende Scheinwerferlicht eines Kraftfahrzeu 
ges in einer bestimmten Entfernung und in 
einem bestimmten Winkel zurückwirft. Diese 
Vorschrift, in öer Reichsstraßenverkehrsord- 
ttung verankert, hat keineswegs aber den 
Zweck, dem Radfahrer eine überflüssige Bela 
stung zuzumuten, sondern stellt eine Maß 
nahme dar, die im Interesse von Leib, Leben 
und Eigentum des Radfahrers erlassen worden 
ist- denn ein guter Rückstrahler wird ja immer 
und unter allen Umständen ein schnellfahren- 
des Fahrzeug, das hinter dem Fahrrad her 
kommt, rechtzeitig warnen, indem es im 
Scheinwerfer rot aufleuchtet. Voraussetzung 
hierfür ist natürlich, daß der betreffende Rück 
strahler tatsächlich über die erforderliche Leucht- 
cigenschaft verfügt und daß er sauber gehalten 
ist. — Rückstrahler werden mit verschiedenen 
Prüfzeichen auf den Markt gebracht, und zwar 
entsprechend einer früheren Regelung zum 
Teil noch mit sogenannten Länderprüfzeichen, 
d. h. mit einer Abkürzung der betreffenden 
früheren Landesprüfstelle und einer Nummer, 
oder mit dem Zeichen PTR und einer Num 
mer als Hinweis darauf, daß ein Muster die 
ses Rückstrahlers der Physikalisch-Technischen 
Reichsanstalt in Berlin-Charlottenburg, den 
jetzt gültigen Vorschriften entsprechend, zur 
Prüfung mit Erfolg vorgelegt worden ist. Je 
der überzeuge sich beim Kauf eines Rückstrah 
lers oder beim Kauf eines Fahrrades, an dem 
sich ein Rückstrahler befindet, davon, daß die 
ser auch einen der vorgesehenen Stempel trägt. 
Ein Rückstrahler kann natürlich nur dann 
wirken, wenn er gerade am Fahrrad ange 
bracht ist, wenn also tatsächlich der Schein des 
hinterher fahrenden Kraftfahrzeuges in vol 
lem Umfange und in größter Fläche den Rück 
strahler trifft. Insbesondere ist auf eine 
richtige und ausreichende Befestigung des 
Rückstrahlers am Rahmen oder Schutzblech zu 
achten. Unzweckmäßige oder behelfsmäßige Be 
festigungen mit Draht, Bindfaden und derglei 
chen sind zu vermeiden, da hierdurch der Rück 
strahler in den meisten Fällen nicht die richtige 
Lage erhält und infolgedessen nicht oder nicht 
vollständig das Licht zurückwerfen kann. 
Weiter ist darauf zu achten, daß der Radfah 
rer den Rückstrahler stets sauber hält. 
Denn wenn auch die Rückstrahlfähigkeit eines 
guten Rückstrahlers so stark ist, daß er auch 
dann noch wirkt, wenn ein Teil der Flüche 
verschmutzt ist, so wird natürlich der volle 
Schutz des Rückstrahlers vor Verkehrsgefahren 
sich nur dann auswirken können, wenn er 
schmutzfrei gehalten ist. Infolgedessen lohnt die 
kleine Mühe, von Zeit zu Zeit den Rückstrah 
ler mit einem Tuch abzuwischen und ihn von 
seiner Schmutzkruste zu befreien. 
Der Radfahrer darf, wie gesagt, nicht ver 
gessen, daß er dies in seinem ureigenen Inter 
esse tut. 
Wetteraussichten für Sonnabend, de« 6. Juni, in 
Nordwestdentschland: Schwache bis mäßige Winde 
auS nördlichen Richtungen, wolkig bis heiter, 
meist trocken, mäßig, im weiteren Binnenlande 
ziemlich warm. 
Sddeœwify-Utildeui 
GautuLtMtLMNg in Kiel 
Die Kulturhauptstelle in der Gauleitung der 
NSDAP, veranstaltet am Sonnabend und 
Sonntag in Kiel gemeinsam mit der Gau 
dienststelle der NS.-Kulturgemeinde eine 
Kulturtagung. Gaukulturwart Knolle eröffnet 
am Sonnabendnachmittag die Tagung,' Pro 
fessor Dr. Otto Scheel spricht anschließend 
über „Schleswig-Holstein in der deutschen 
und europäischen Geschichte". Die Sprecherin 
Asia Südhaus, Berlin, und das Löffler-Quar 
tett umrahmen die Veranstaltung. Abends 
findet ein Vortragsabend statt, in dessen Ver 
lauf eine Reihe von Rednern, die voraussicht 
lich im nächsten Winterhalbjahr im Gau 
Schleswig-Holstein sprechen werden, zu ihrem 
vorgesehenen Bortragsthema das Wort er 
greifen werden. Es sind dies Prof. Heinrich 
Schole, Göttingen,' Dr. Schneider, Bad Oeyn 
hausen,' Oberstleutnant Borcherdt, Wernige 
rode^ Günther Thaer, Berlin, und Kapitän 
Julius Lauterbach-Emden, Rostock. — Der 
Sonntag ist vornehmlich der Besprechung 
organisatorischer Fragen gewidmet. 
Gaukulturwart Knolle mit der Leitung der 
Abtlg. Volkstum und Heimat in der Amts 
leitung der NS.-Kulturgemeinde beauftragt. 
Kiel, 4. Juni. Im Rahmen der Bolkstums- 
arbeit der NS.-Kulturgemeinde wurde der 
Gaukulturwart Friedrich Knolle, Kiel, beauf 
tragt, die Leitung der Abteilung Volkstum 
und Heimat in der Amtsleitung der NS.- 
Kulturgemeinde zu übernehmen. Damit über 
nimmt Pg. Knolle gleichzeitig die Neichsmittel- 
stelle für Volkstumsarbeit. Der Sitz dieser 
Reichsmittelstelle wurde aus diesem Anlaß 
von Berlin nach Kiel verlegt. 
ICceis RmdsBuzf 
4üjähriges Jubiläum der Bahnstation Bokel. 
Die Bahnstation Bokel konnte am 1. Mai 
1936 auf ein 40jähriges Bestehen zurück 
blicken. Die Chronik berichtet: Am 1. Mai 1896 
fand die Eröffnung des Haltepunktes „Bokler 
Weiche" statt, die Kosten hierfür betrugen 
2113 Mk. Von Brammer sind 100 Mk., Bokel 
1456 Mk., Groß-Vollstedt 327 Mk., Maschmann, 
Warder, 10 Mk. und Hofbesitzer Scheel, Alt- 
Mühlendorf 22 Mk. freiwillig aufgebracht. 
Vom 1. Mai 1896 bis dahin 1897 betrugen die 
Einnahmen 1518 Mk. für Fahrkarten. Im 
Jahre 1906 wurde der Haltepunkt in eine 
Haltestelle umgewandelt, so daß jetzt Stückgut, 
ganze Wagenladungen und Personen den 
Verkehr recht bedeutend erhöht haben. 1904 
baute der Gastwirt E. Pieper am Bahnhof 
Bokel ein schönes Gastwirtschaftsgewese mit 
landwirtschaftlichem Betrieb: dazu eine 
Durchfahrt, welches zur Hebung des Verkehrs 
auch wesentlich beigetragen hat. Der Beitrag 
zur Errichtung des Haltepunktes Bokler 
Weiche für die Gemeinde Groß-Vollstedt ist 
wie folgt aufgebracht worden: I. F. Glinde 
mann 40 Jl, F. Meves 38,50 Jl, H. Kaack 
38,50 Jl, H. Jäger 38,50 Jl, M. Ehmscn 38,50 Jl, 
Cl. Ehmsen, Gastwirt, 38,60 Jl, C. Jngwersen 
38,50 Jl, Cl. Sievers, Bäcker, 38,60 Jl, Johs. 
Rehmke 38,50 Jl, Chr. Ott 38,50 Jl, Cl. Rehder 
38,50 Jl, D. Heuck 38,50 Jl, Johs. Lütje 38,50 Jl, 
Fr. Reimers 13,50 Jl, D. Tietje 7 Jl, Heinrich 
Röschmann 7 Jl, I. Röschmann 7 Jl, Hans 
Glindemann 5,50 Jl, Fritz Stacker 5 JL, Chr. 
Ehlers 3,50 Jl, Heinr. Rehder 1,50 Jl, zusam 
men 527 Jl. Die Witwe Anna Tank hat den 
Fußsteig über dem Moor nach Bokel (Station) 
gratis hergegeben und dafür die gezeichneten 
40 Jl nicht bezahlt. Der Kätner Chr. Voder 
berg hat seinen gezeichneten Beitrag nicht be 
zahlen brauchen, weil er den Fußsteig über 
sein Moor gratis hergegeben hat. Für gelie 
ferte Inventarien sind ausgegeben 2115 Jl. 
Die Kosten für die Haltestelle sind aus folgen 
den Gründen abgelehnt worden: Von der Ge 
meinde Groß-Vollstedt, da derjenige, dem 
solche Auslagen durch die Heranziehung zur 
Kommunalsteuer reichlich genug verzinst wer 
den, auch wohl die Anlagekosten zu zahlen hat. 
Die Landgemeinde erklärte sich bereit, sämtliche 
Kosten zu übernehmen, wenn das Land dies 
seits der Bahn mit Inbegriff des Bahnhofs 
Bokel abgetrennt und der Landgemeinde 
Groß-Vollstedt zugelegt würde. Die Kosten hat 
die Gemeinde Bokel selbst aufgebracht. Die 
Bahnstation Bokel ist für den dortigen Ver 
kehr ein wichtiger Punkt. Leider sind die Wege 
von den umliegenden Dörfern zum Teil 
schlecht, wie z. B. der Weg von Gr.-Vollstedt 
zur Station für Lastkraftwagen kaum benutz 
bar ist. Aber in 10 Jahren, zum 60jährigen 
Jubiläum, zu der die Eisenbahndirektion 
hoffentlich zu einer kleinen Feier nach Bokel 
einladen wird, sind auch die Wege entsprechend 
verbessert, so daß der Verkehr dadurch noch 
mehr begünstigt wird. 
R. Groß-Vollstedt, 14. Juni. Aus der Chro 
nik. Aus der Dorfbeschreibung von Groß- 
Vollstedt des verstorbenen Amts- u. Gemein 
devorstehers I. F. Glindemann in Groß-Voll 
stedt geht hervor, daß die Gemeinde in 161 
Jahren 6 Gemeindevorsteher gehabt hat. Ge 
meindevorsteher Jochim Friedrich Glindemann 
waltete 36 Jahre seines Amtes, und zwar von 
4872—1909, sein Vorgänger Hans Ott von 
1866—1872 (6 Jahre), dessen Vorgänger M. 
Ehmsen von 1835—1866 (31 Jahre Bauern 
vogt), dessen Vater Hinrich Ehmsen von 1806 
SchķesWîg-hsļftêiNischLS Zaudssturnier 
der ŞB«-GTşşşş R«hW«k 
Bad Segeberg, 4. Juni. Das 4. (12.) Schles 
wig-Holsteinische Lanöesturnier der SA.- 
Gruppe Nordmark findet vom 16. bis 19. Juli 
in Bad Segeberg statt. Die Ausschreibungen 
sind soeben erschienen und gestatten schon 
einen lleberblick über die Ausgestaltung dieses 
Turniers, das sich vor allem in der Zahl der 
Ausschreibungen, die diesmal auf zwanzig er 
höht worden ist, von seinen Vorgängern un 
terscheidet. Es ist ja immer das Bestreben der 
Turnierleitung gewesen, in jedem Jahr etwas 
Neues zu bieten, und so ist neben anderen 
Prüfungen diesmal vor allem ein Staffettcn- 
springen eingelegt für alle Reiter und Reite 
rinnen in Gruppen von je vier mit vier 
Pferden in beliebiger Zusammenstellung. 
Jeder Reiter darf aber höchstens ins zwei 
Grnppen starten. Es ist dabei der Wunsch der 
Turnierleitung, daß sich die Stafetten etwa 
in folgender Reihe zusammensetzen: 1. Ange 
hörige der Wehrmacht, 2. SA.-Reiter, 3. SS.- 
Reiter, 4. Zivil-Reiter(innen) oder zwei Ange 
hörige der Wehrmacht und zwei SA.-Reiter. 
Die Beteiligung wird auch diesmal wieder 
sehr gut sein, denn auch die Reitergruppen 
Königsberg, Schwerin und Bremen haben 
schon ihre Zusage gegeben. Während des Tur 
niers wird auch wieder eine Reihe Flug 
zeuge über dem Turnierplatz erscheinen. Das 
Turnier selbst sieht folgende Ausschreibungen 
vor: 
1. Weltkampf der SA.- und SS.-Reiterstür- 
me der Nordmark. (Vielseitigkeitsprüfung). 
Wanöerehrenpreis des SA.-Gruppenführers 
Meyer-Quade der siegenden Gruppe. Verlangt 
wird Abteilungsreiten ans dem Viereck, Vor 
führung der Gruppe zu Pferde, Vorführung 
der abgesessenen Gricppe, Ordnungsdienst und 
Geländedienst. 
2. Wettkampf der Reiterabmärsche. (Vielsei 
tigkeitsprüfung.) Ehrenpreis des Reichssport 
führers, Gruppenführers von Tschammer und 
Osten. Verlangt wird Finüigkeitsritt, Gelän 
deritt Kl. A, 4 bis 6 Kilometer, 6 bis 8 Hin 
dernisse, Führerprüfung, Patrouillenspringen, 
Kleinkaliberschießen. 
3. Preis des Kreises Segeberg. Jagdspringen 
Klasse A. 
3a. Preis deS Reichsinspekteurs für Reit- 
nnd Fahrausbildung SA.-Obergrllppenführer 
Litzmann. Jagdspringen Klasse Ä. 
6. Materialprüfung für Reitpferde m. M. 
4. Dressurprüfung für Pferde, Klasse A. 
6. Eignungsprüfung für Reitpferde aus dem 
Wettkampf der Reiterstürme m. M., Klasse A. 
Einteilung in leichte und schwere Abteilung. 
6/7a. Siegerpreis für Reitpferde. Eignungs 
prüfung für Reitpferde m. M., Klasse A, nicht 
öffentlich. 
7. Eignungsprüfung für Reitpferde m. M., 
Klasse A. 
8. Dressurprüfung für Reitpferde, Klasse L. 
Abteilung A und B. 
9. Geländeritt Klasse L. Abteilung A und V. 
10. Große Schlesw.-Holsteinische Gebrauchs 
prüfung (Vielseitigkeitsprüfung). Preis des 
Gauleiters Schleswig-Holstein. Abteilung A 
und B. Verlangt wird Geländeritt Klasse L, 
Springen im Gelände, Dressurprüfung Klasse 
A und Jagdspringen Klasse L. 
11. Preis der Landesbauernschaft Schleswig- 
Holstein. Jagdspringen Klasse L, Abteilung A 
und B. 
12. Preis von Bad Segeberg. Jagdspringen 
Klasse M. 
13. Preis der Nordmark-Reiterstandarte. 
Vielseitigkeitsprüfung für SA.-Reiter (Ver 
rechnungsprüfung). Verlangt wird Eignungs 
prüfung für Reitpferde Klasse A m. M., Eig 
nungsprüfung für Wagenpferde m. M. (Ein 
spänner) und Jagdspringen Klasse L. 
14. Patrouillenspringen (nicht öffentlich). 
Ehrenpreis für die beste Patrouille jeder 
Standarte. 
15. Eignungsprüfung für Wagenpferde im 
Einspänner m. M. Leichte und schwere Abtei 
lung. 
15a. Siegerpreis für Einspänner (Eignungs 
prüfung für Wagenpferde o. M., nicht öffent 
lich). 
16. Eignungsprüfung für Wagenpferde im 
Zweispänner m. M. Abteilung A und B. 
17. Eignungsprüfung für Gespanne im 
Vier- oder Mehrspänner m. M. Abteilung A: 
Gefahren von Angehörigen der Reiterstürme, 
Abteilung B: Im Besitz der Wehrmacht und 
Polizei. 
18. Jagdspringen Klasse M (Ausgleich). Ab 
teilung A, B und C. 
19. Stafettenspringen (Zeitspringen Klasse 
L). 
20. Abteilungsreiten für Hitlerjugend. 
xG c tr 
bis 1835 (29 Jahre), Hufner Hinrich Rohwer 
auf der Kaackschen Stelle von 1776 ISO 
(30 Jahre), Hufner Max Stauen, ebenfall" 
von der Kaackschen Stelle, von 1748—1776 (- 8 
Jahre). 
R. Nortorf, 5. Juni. Hauskauf. Bauunter 
nehmer Chr. Reese, Timmaspe, kaufte das in 
der Kieler Straße belegene Gewese des frühe- 
ren Katasteramts für den Preis von 10 060 
JUL R beabsichtigt, das Haus für drei Woh 
nungen umzubauen. Die Umbauarbeiten wer 
den sofort in Angriff genommen. Das von R- 
erworbene und umgebaute frühere OpitzsĢ 
Lagerhaus in der Poststraße ist nach erfolgter 
Fertigstellung nunmehr bezogen, desgleichen 
das neuerbaute Landjägerhaus in Schülp. -* 
Das Nortorfer Kindervogelschictzeu findet dem 
Vernehmen nach in diesem Jahre am 7. Julr 
statt. 
Beim Kindcrvogclschießen der Schule in 
Böken, das vom schönsten Wetter begünstigt 
war, wurde mit einer Salonbüchse nach dem 
Vogel geschossen. König wurde Hans Stessen. 
Die Mädchen begnügten sich mit Topfschlagen. 
Königin wurde wieder zum 3. Male Käthe 
Brühn. Am Nachmittag fand ein Ausmarsch 
zum Lokal von Herm. Carstens statt. Hier 
wechselten Volkstänze, Aufführung von Rei 
gen sowie flotte Tänze miteinander ab. Leh 
rer Reimer und Frau hatten sich viel Mühe 
gegeben, um den Kindern wieder ein schönem 
Fest zu bereiten, auch nahm die gesamte Ein 
wohnerschaft geschlossen an dem Feste teil. nk. 
Ihren 8». Geburtstag konnte am Donners 
tag die Lehrerwitwe Catharina Pahl in Nor 
tons im Kreise ihrer Kinder und Bekannten 
feiern. (R.) 
Ums Zdtemßcde 
Hohes Alter. Am heutigen Freitag kann 
Marie Stölt, eine Insassin des Gettorfek 
Versorgungsheimes, in guter Rüstigkeit 
ihren 85. Geburtstag feiern. Sie macht jeden 
Tag ihren Spaziergang durch den Garten. 
Ihre liebste Beschäftigung ist Nähen und st? 
führt die Nadel noch ohne Brille, (hs.) 
Auf ein Alter von 80 Jahren konnte Josias 
Mordhorst, Gettorf, Fischerstraße, zurück 
blicken. (Hs.) 
Bei der Feier der Revensdorfer Knochen* 
bruchgilde errang Clausen-Gettorf mit 31 
Ringen die Königswürde. Beim Schießen der 
Felmer Gilde errang die Königswürde Emit 
König, Felm. (Hs.) 
iCms ScUteswig. 
Paddlertreffen in Schleswig — Zeltlager 
an der Schlei. 
Schleswig, 4. Juni. In Schleswig wurde 
ein Treffen der Paddler aus RendsbuĢ 
Flensburg, Hamburg und Schleswig veran 
staltet. Am Ufer der Schlei wurde am ersten 
Abend ein Zeltlager errichtet. Am nächstes 
Tage ging es gemeinsam nach Missunde, von 
wo Ausflüge unternommen wurden. Währen" 
einige Paddler sich auf dem Wasserwege 5" 
den Gaulangstreckenwettfahrten nach Plön 
gaben, ließen die übrigen ihre Boote >n 
Schleswig nach der Heimat verladen. 
* * * . 
gv. Gammelluud, 4. Juni. Die Eiu- 
Verkaufsgenossenschaft hielt in der Wirtscholl 
von Schreiber ihre Generalversammlung a ' 
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Hans Pa" , 
sen, Hollingstedt, eröffnete die Versammlung 
und ernannte das Mitglied Paul Schreibe 
als Schriftführer. Aus dem Gcschüftsberw) 
geht hervor, daß die Genossenschaft besser 6' 
arbeitet hat als im Vorjahr. Es wurden % 
zogen 3239 Zentner Düngemittel, das sind 
Zentner mehr als im Vorjahre. Der Geschäft". 
führer wnrde beauftragt, die Mitgliedschaft " 
der Landesgenossenschaftsbank zu beantragen' 
Die Genossenschaft zählt 34 Mitglieder. ® 
ausscheidenden Vorstands- und Aufsichtsrşş 
Mitglieder Johann Lange und Arnold Wew. 
wurden wiedergewählt. Die für den Abc 
vorgesehenen Redner waren nicht erschiene 
Aus SiapdUoim 
Die „Stapelholmer Volkstanzgruppe" 
im Rundfunk. 
Friedrichstadt, 4. Juni. Der hiesige TaNft 
kreis der NSG. „Kraft durch Freude" war 
als „Stapelholmer Volkstanzgruppe" für ^ 
große Rnndfunkveranstaltung Mitte Juni 
Kiel verpflichtet, die vom Reichssender 9 a ^ 
bürg in Verbindung mit öer NS.-Gemc
	        
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